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Zusammenfassung

20.06.2010 - Langer Tag der StadtNatur...

Nach dem wir gestern, anlässlich des Berliner "Langen Tages der StadtNatur" im Naturpark Schöneberg unterwegs waren, hatten wir heute zwei Ziele. Das erste war eine botanische Führung über das Gelände des ehemaligen Wasserwerkes Friedrichshagen.

Normalerweise ist dort der Zutritt dem Normalbürger verwehrt und deshalb konnten sich auf diesem sehr trockenen Areal viele Arten der Magerrasen erhalten. Leider durften wir uns aber nicht von der Gruppe entfernen und so blieben nur zwei für mich zeigenswerte Fotos übrig.

Sedum acre
Sedum acre - Scharfer Mauerpfeffer
Nr. 2010.4378kl100 %
4378kl
Sedum acre
Scharfer Mauerpfeffer
100mm; F/4.5; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Porcellio spinicornis
Porcellio spinicornis - Dornfühlerassel
Nr. 2010.4321kl100 %
4321kl
Porcellio spinicornis
Dornfühlerassel
100mm; F/3.5; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D
Das zweite Ziel war eine Führung über das Gelände des ehemaligen Flugfeldes Johannisthal, welches heute ein Naturschutzgebiet mit großen Flächen an Sand- und Halbtrockenrasen ist, auf denen sich auf Grund der großen täglichen Temperaturunterschiede sogar Pflanzen und Tiere angesiedelt haben, die sonst nur in Steppengegenden vorkommen.
Anchusa officinalis
Anchusa officinalis
Gemeine Ochsenzunge
Nr. 2010.4398b_kl100 %
4398b_kl
Anchusa officinalis
Gemeine Ochsenzunge
100mm; F/5; 1/1000s; ISO 400
Canon EOS 50D
Anchusa officinalis
Anchusa officinalis
Gemeine Ochsenzunge
Nr. 2010.4401_kl_r100 %
4401_kl_r
Anchusa officinalis
Gemeine Ochsenzunge
100mm; F/5; 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Allium scorodoprasum
Allium scorodoprasum
Schlangenlauch
Nr. 2010.4403_02kl100 %
4403_02kl
Allium scorodoprasum
Schlangenlauch
100mm; F/5 (DFF); 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Auch bei dieser Führung machte ich auf Grund des Gruppenzwangs nur ein paar Bilder von Pflanzen am Wegesrand, zumal der eigentliche unter Naturschutz stehende Bereich in der Kernzone des Naturparks nicht betreten werden darf.
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12.09.2010 - Gottesanbeterinnen im Schöneberger Südgelände...

Ich habe nun inzwischen schon mehrmals das Schöneberger Südgelände, einen Naturpark auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofes im Süden von Berlin, besucht. Bisher hatte ich jedoch noch nie das Glück eines der seltensten Insekten Deutschlands, welches hier vorkommt, vor die Kamera zu bekommen.

Aber heute war mir das Glück hold und ich durfte endlich eine Europäische Gottesanbeterin bestaunen!

Natürlich hatte ich mir auch diesmal extra einen herrlichen sonnigen Spätsommertag ausgesucht und gehofft, daß die großen Fangschrecken durch die Wärme sehr aktiv und dadurch auch besser zu sehen sind. Außerdem war beim letzten Mal das ganze Gras am Wegesrand schon von Schafen abgefressen worden - meine potentiellen Motive hatten damit keinen Sitzplatz mehr, an den man sie hätte beobachten können.

Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.8520c_kl100 %
8520c_kl
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/8; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.8543b_kl100 %
8543b_kl
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/8; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.8571_72kl100 %
8571_72kl
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/11 (DFF); 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.8524b_kl100 %
8524b_kl
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/8; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diesmal tummelten sich gleich mehrere Exemplare am Wegesrand und ich brauchte mir nur das am fotogensten auf Beute wartende auszusuchen.

Als ich ein weiteres Tier in den Fokus genommen hatte, passierte dann sogar noch etwas ganz Unerwartetes. Es fing sich doch tatsächlich einfach eine Wespe, die gerade am Vorbeifliegen war.

Die Europäische Gottesanbeterin ist die einzige in Mitteleuropa vorkommende Vertreterin aus der Ordnung der Fangschrecken. Sie steht in Deutsch­land auf der Roten Liste und genießt damit besonderen Schutz.

Ihren Verbreitungsschwerpunkt hat sie eigentlich eher im südlichen, mehr wärmebegünstigten Teil unseres Landes - z.B. am Kaiserstuhl. Die Kolonie hier in Berlin ist lediglich eine Exklave und außerdem das nördlichste Vorkommen dieser Art in Mittel­europa.

Im Mittelmeerraum besiedelt die Gottesanbeterin die unterschiedlichsten Lebensräume, bei uns allerdings ist sie dagegen, wie schon erwähnt, lediglich auf ausgesprochene Wärmeinseln beschränkt.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.8650kl100 %
8650kl
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Interessanter Weise kann die Grundfärbung der Tiere von hellem grün bis zu dunklem braun reichen. Es handelt sich dabei nicht etwa um unterschiedliche Arten, sondern die unterschiedlichen Färbungsvarianten entstehen als Anpassung an ihre Umgebung.
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07.09.2010 - Ein Ausflug zu den Dünen-Springspinnen...

Der heutige Halbtagesausflug führte mich, auf der Suche nach der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Dünen-Springspinne, zu einer der größten Binnendünen Brandenburgs. Meine Püttberge sind gegen diesen riesigen "Sandhaufen" nahe Jüterbog wirklich winzig.

Und was soll ich sagen, nach nur 10 Minuten ist mir tatsächlich auch schon das erste männliche Exemplar vor die Linse "gesprungen". Wohl eher ein großer Zufall, denn laut meines ortskundigen Begleiters dauert die Suche im Normalfall sonst schon mal 1-2 Stunden!

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne
Nr. 2010.8019c_kl100 %
8019c_kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/7.1; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne
Nr. 2010.8013kl100 %
8013kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Dünen-Springspinne kommt ausschließlich in Dünengebieten des Binnenlandes vor und ist aufgrund der Seltenheit solcher Lebensräume in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne
Nr. 2010.8034kl100 %
8034kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/9; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne
Nr. 2010.8094_95c_kl100 %
8094_95c_kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/9 (DFF); 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

Durch ihre Farbe und die hell-dunkle Sprenkelung ist sie im Aussehen perfekt an diese Umgebung angepaßt. Auf dem sandigen Untergrund ist die Spinne daher so gut wie unsichtbar - nur ihre Bewegung kann sie verraten. Ruhephasen verbringt die Art in einem Gespinst im Dünensand und ist so praktisch nicht aufzufinden.

Labidura riparia
Labidura riparia - Sandohrwurm
Nr. 2010.8207kl_r100 %
8207kl_r
Labidura riparia
Sandohrwurm
100mm; F/11; 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D
Andrenosoma atra
Andrenosoma atra - Schwarze Mordfliege
Nr. 2010.8170b_kl_r100 %
8170b_kl_r
Andrenosoma atra
Schwarze Mordfliege
100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Chalcophora mariana
Chalcophora mariana - Großer Kiefernprachtkäfer
Nr. 2010.8066b_kl100 %
8066b_kl
Chalcophora mariana
Großer Kiefernprachtkäfer
100mm; F/8; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Natürlich gab es in so einer herrlichen, naturbelas­senen Landschaft noch einiges mehr an Motiven. Davon sind allerdings nicht viele auf meinem Chip gelandet, da ich mich nicht an meinen Lieblingen sattsehen konnte. Die zwei einzigen für mich noch herzeigbaren Bilder ohne Spinne, sind das von einem Sandohrwurm und das einer schön posier­enden Schwarzen Mordfliege. Beide Arten hatte ich bis dahin noch nie in der Natur beobachten können.

Eher ein Schnappschuss, aber auf Grund der Seltenheit der Art trotzdem zum Vorenthalten zu schade, ist außerdem das Foto eines Großen Kiefernprachtkäfers.

Im Großen und Ganzen ein echt tolles Gebiet mit vielen Seltenheiten. Auf jeden Fall muß ich hier noch einmal hin, schon weil ich ja unbedingt noch ein paar Fotos eines Dünen-Springspinnen Weibchens brauche...

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19.09.2010 - In der Schönower Heide...

Die Schönower Heide liegt etwas nördlich von Berlin und war in DDR Zeiten als Panzerübungsplatz fest in russischer Hand. Das inzwischen von Munition befreite und renaturierte Areal kann mit Hilfe eines neu angelegten Wanderweges umrundet werden. Ich beschloß allerdings diesen Weg einfach zu ignorieren und quer Feld ein mein fotografisches Glück zu suchen - mit Erfolg!

Mein erstes Motiv fand ich dennoch am Wegesrand. Es handelte sich hierbei um eine ziemlich imposante Riesenschlupfwespe, die an den zur Wegbe­grenzung dienenden Holzstämmen nach einer geeigneten Mahlzeit für ihre Larven suchte.

Ich habe sogar beobachten können, wie die Wespe ihren langen Legebohrer ins Holz stach, um ihre Eier an eine Larve tief im Holz zu heften. Leider sind die Bilder davon nicht gerade Meisterwerke geworden.

Die Riesenschlupfwespe ist durch ihren glänzenden schwarzen Körper mit den knallroten Beinen sehr gut von ihren Artgenossen zu unterscheiden, was sich bei Schlupfwespen im Allgemeinen sonst eher recht schwierig gestaltet. Außerdem übersieht man sie  schon allein  wegen ihrer  imposanten Größe von
ca. 8 cm (4 cm Körper + 4 cm Legebohrer) selbst im Vorbei­fliegen nicht.

Dolichomitus imperator
Dolichomitus imperator - Riesenschlupfwespe
Nr. 2010.9054kl100 %
9054kl
Dolichomitus imperator
Riesenschlupfwespe
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dolichomitus imperator
Dolichomitus imperator - Riesenschlupfwespe
Nr. 2010.9060b_kl100 %
9060b_kl
Dolichomitus imperator
Riesenschlupfwespe
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heidelandschaften werden von einer Vielzahl von wärme- und trockenheitsliebenden Arten besiedelt. Eine große Anzahl davon sind dabei Heuschrecken- und Stechimmenarten, von welchen auch hier eine Menge vertreten waren. Allerdings war heute ein recht warmer Herbsttag und die meisten von ihnen waren so agil, daß ich sie nicht zum Posieren vor meiner Kamera bewegen konnte.

Die beiden einzigen willigen Modells waren eine Blauflügelige Ödlandschrecke und eine sehr hübsche sich von Spinnen ernährende Wegwespe.

Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens - Blauflügelige Ödlandschrecke
Nr. 2010.8934kl_r100 %
8934kl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke
100mm; F/6.3; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Episyron albonotatum
Episyron albonotatum - Wegwespe
Nr. 2010.8971kl100 %
8971kl
Episyron albonotatum
Wegwespe
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Den sensationellsten Fund an diesem Tag machte allerdings meine Freundin in Form einer sehr seltenen Krabbenspinnenart, die ich auf Grund ihrer hervorragenden Tarnung (siehe großes Bild) wohl selbst über­sehen hätte.

Xysticus sabulosus ist auf offene Sandflächen ange­wiesen und überall in Mitteleuropa heimisch, wenn auch nur sehr zerstreut bis selten. In Deutschland steht diese herrlich gefärbte, mit bis zu 9 mm schon recht große Krabbenspinnenart auf der roten Liste der gefährdeten Arten.

Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9099kl_r100 %
9099kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/7.1; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9113kl_r_Pano100 %
9113kl_r_Pano
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9113_c_kl_r100 %
9113_c_kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9092kl_r100 %
9092kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9105_kl_r100 %
9105_kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Bei der Frontalansicht war ich mir vom Format her unschlüssig - deshalb zeige ich einfach beide - das eine mit mehr Spinne und das andere mit mehr "Landschaft" drumherum.

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07.09.2010 - Ein Ausflug zu den Dünen-Springspinnen...

Der heutige Halbtagesausflug führte mich, auf der Suche nach der in Deutschland vom Aussterben bedrohten Dünen-Springspinne, zu einer der größten Binnendünen Brandenburgs. Meine Püttberge sind gegen diesen riesigen "Sandhaufen" nahe Jüterbog wirklich winzig.

Und was soll ich sagen, nach nur 10 Minuten ist mir tatsächlich auch schon das erste männliche Exemplar vor die Linse "gesprungen". Wohl eher ein großer Zufall, denn laut meines ortskundigen Begleiters dauert die Suche im Normalfall sonst schon mal 1-2 Stunden!

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.8019c_kl100 %
8019c_kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/7.1; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.8013kl100 %
8013kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Dünen-Springspinne kommt ausschließlich in Dünengebieten des Binnenlandes vor und ist aufgrund der Seltenheit solcher Lebensräume in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.8034kl100 %
8034kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/9; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.8094_95c_kl100 %
8094_95c_kl
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/9 (DFF); 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

Durch ihre Farbe und die hell-dunkle Sprenkelung ist sie im Aussehen perfekt an diese Umgebung angepaßt. Auf dem sandigen Untergrund ist die Spinne daher so gut wie unsichtbar - nur ihre Bewegung kann sie verraten. Ruhephasen verbringt die Art in einem Gespinst im Dünensand und ist so praktisch nicht aufzufinden.

Labidura riparia
Labidura riparia - Sandohrwurm
Nr. 2010.8207kl_r100 %
8207kl_r
Labidura riparia
Sandohrwurm
100mm; F/11; 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D
Andrenosoma atra
Andrenosoma atra - Schwarze Mordfliege
Nr. 2010.8170b_kl_r100 %
8170b_kl_r
Andrenosoma atra
Schwarze Mordfliege
100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Chalcophora mariana
Chalcophora mariana - Großer Kiefernprachtkäfer
Nr. 2010.8066b_kl100 %
8066b_kl
Chalcophora mariana
Großer Kiefernprachtkäfer
100mm; F/8; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Natürlich gab es in so einer herrlichen, naturbelas­senen Landschaft noch einiges mehr an Motiven. Davon sind allerdings nicht viele auf meinem Chip gelandet, da ich mich nicht an meinen Lieblingen sattsehen konnte. Die zwei einzigen für mich noch herzeigbaren Bilder ohne Spinne, sind das von einem Sandohrwurm und das einer schön posier­enden Schwarzen Mordfliege. Beide Arten hatte ich bis dahin noch nie in der Natur beobachten können.

Eher ein Schnappschuss, aber auf Grund der Seltenheit der Art trotzdem zum Vorenthalten zu schade, ist außerdem das Foto eines Großen Kiefernprachtkäfers.

Im Großen und Ganzen ein echt tolles Gebiet mit vielen Seltenheiten. Auf jeden Fall muß ich hier noch einmal hin, schon weil ich ja unbedingt noch ein paar Fotos eines Dünen-Springspinnen Weibchens brauche...

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19.09.2010 - In der Schönower Heide...

Die Schönower Heide liegt etwas nördlich von Berlin und war in DDR Zeiten als Panzerübungsplatz fest in russischer Hand. Das inzwischen von Munition befreite und renaturierte Areal kann mit Hilfe eines neu angelegten Wanderweges umrundet werden. Ich beschloß allerdings diesen Weg einfach zu ignorieren und quer Feld ein mein fotografisches Glück zu suchen - mit Erfolg!

Mein erstes Motiv fand ich dennoch am Wegesrand. Es handelte sich hierbei um eine ziemlich imposante Riesenschlupfwespe, die an den zur Wegbe­grenzung dienenden Holzstämmen nach einer geeigneten Mahlzeit für ihre Larven suchte.

Ich habe sogar beobachten können, wie die Wespe ihren langen Legebohrer ins Holz stach, um ihre Eier an eine Larve tief im Holz zu heften. Leider sind die Bilder davon nicht gerade Meisterwerke geworden.

Die Riesenschlupfwespe ist durch ihren glänzenden schwarzen Körper mit den knallroten Beinen sehr gut von ihren Artgenossen zu unterscheiden, was sich bei Schlupfwespen im Allgemeinen sonst eher recht schwierig gestaltet. Außerdem übersieht man sie  schon allein  wegen ihrer  imposanten Größe von
ca. 8 cm (4 cm Körper + 4 cm Legebohrer) selbst im Vorbei­fliegen nicht.

Dolichomitus imperator
Dolichomitus imperator - Riesenschlupfwespe
Nr. 2010.9054kl100 %
9054kl
Dolichomitus imperator
Riesenschlupfwespe
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dolichomitus imperator
Dolichomitus imperator - Riesenschlupfwespe
Nr. 2010.9060b_kl100 %
9060b_kl
Dolichomitus imperator
Riesenschlupfwespe
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heidelandschaften werden von einer Vielzahl von wärme- und trockenheitsliebenden Arten besiedelt. Eine große Anzahl davon sind dabei Heuschrecken- und Stechimmenarten, von welchen auch hier eine Menge vertreten waren. Allerdings war heute ein recht warmer Herbsttag und die meisten von ihnen waren so agil, daß ich sie nicht zum Posieren vor meiner Kamera bewegen konnte.

Die beiden einzigen willigen Modells waren eine Blauflügelige Ödlandschrecke und eine sehr hübsche sich von Spinnen ernährende Wegwespe.

Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens - Blauflügelige Ödlandschrecke
Nr. 2010.8934kl_r100 %
8934kl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke
100mm; F/6.3; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Episyron albonotatum
Episyron albonotatum - Wegwespe
Nr. 2010.8971kl100 %
8971kl
Episyron albonotatum
Wegwespe
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Den sensationellsten Fund an diesem Tag machte allerdings meine Freundin in Form einer sehr seltenen Krabbenspinnenart, die ich auf Grund ihrer hervorragenden Tarnung (siehe großes Bild) wohl selbst über­sehen hätte.

Xysticus sabulosus ist auf offene Sandflächen ange­wiesen und überall in Mitteleuropa heimisch, wenn auch nur sehr zerstreut bis selten. In Deutschland steht diese herrlich gefärbte, mit bis zu 9 mm schon recht große Krabbenspinnenart auf der roten Liste der gefährdeten Arten.

Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9099kl_r100 %
9099kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/7.1; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9113kl_r_Pano100 %
9113kl_r_Pano
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9113_c_kl_r100 %
9113_c_kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9092kl_r100 %
9092kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2010.9105_kl_r100 %
9105_kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Bei der Frontalansicht war ich mir vom Format her unschlüssig - deshalb zeige ich einfach beide - das eine mit mehr Spinne und das andere mit mehr "Landschaft" drumherum.

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22.10.2010 - 29.10.2010 - Traumhafte Landschaften...

...und zahlreiche makrofotografische Highlights prägten meinen diesjährigen Aufenthalt auf Kreta, der fünftgrößten Insel im Mittelmeer. Mein Hauptaugenmerk lag dabei, wie so oft in letzter Zeit, auf der reichhaltigen Salticidae-Fauna der Insel. Natürlich ist mir aber auch das eine oder andere Insekt vor die Linse gekommen.

Da mein Besuch dieses Jahr erst auf den Oktober fiel, fand ich die Natur allerdings durch den heißen und trockenen Sommer schon ziemlich ausgedörrt vor. Außerdem war ich diesmal auf der Ostseite der Insel unterwegs, welche eh schon nicht die Grünste ist.

Diesen beiden Tatsachen war es wahrscheinlich geschuldet, daß mir größtenteils Arten sehr trockener Standorte vor mein Objektiv "krabbelten". Typische Vertreter solcher Lebensräume sind z.B. Heu­schrecken und deren Verwandte.

Zuerst möchte ich zwei Fangschrecken-Arten zeigen. Bei der ersten handelt es sich um eine normale Europäische Gottesanbeterin. Diese Art durfte ich dieses Jahr nun schon zum zweiten Mal bewundern. Nach meiner Begegnung mit mehreren grünen Exemplaren in Berlin, hatte ich es allerdings diesmal mit einem braunen Tier zu tun.

Erst sieht man 33 Jahre überhaupt keine und dann gleich zwei innerhalb eines Jahres!!! Im Mittel­meerraum ist diese Art allerdings auch im Gegensatz zu unseren Breiten sehr häufig anzutreffen. So oft wie ich nun schon hier war, war es also eigentlich nur noch eine Frage der Zeit.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.1068b_kl_r100 %
1068b_kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/7.1; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D
Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2010.1043kl_r100 %
1043kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die zweite Mantiden-Art wurde mir von einem Spezialisten als Ameles heldreichi bestimmt. Die hellgrauen Tiere waren mit ca. 2-3 cm viel kleiner und unscheinbarer als ihre größere Verwandtschaft.

Sie hielten sich hauptsächlich in Bodennähe zwischen vertrockneter Vegetation auf und scheinen in der Gegend um Agios Nikolaos nicht selten zu sein. Zumindest rund um unser Hotel waren sie recht häufig und meist in großer Anzahl anzutreffen.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke
Nr. 2010.789kl_r100 %
789kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke
100mm; F/7.1; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke
Nr. 2010.798kl_r100 %
798kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke
Nr. 2010.791d_kl_r100 %
791d_kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke
100mm; F/7.1; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

So liefen mir diese hübschen Tiere auch gleich an mehreren Tagen über den Weg und einmal nutzte ich die Gelegenheit für ein paar Offenblende-Experimente. Falls jemand einen ERIKSLUND übrig hat ;-)

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke
Nr. 2010.760kl_r100 %
760kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke
100mm; F/6.3; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D
Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke
Nr. 2010.762c_kl_r100 %
762c_kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke
100mm; F/4; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke
Nr. 2010.765kl_r100 %
765kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke
100mm; F/4; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und zu guter Letzt noch eine Larve einer Europäischen Zwergmantis. Sie krabbelte direkt vor unserer Tür an der Wand herum und ich hätte sie, mit ihrer Größe von höchstens 1 cm, beinahe übersehen.

Die Europäische Zwergmantis wird aber auch ausgewachsen mit nur 1-3 cm nicht viel größer. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südeuropa bis nach Nordafrika. Sie bevorzugt warme und trockene Lebensräume mit vorwiegend niedriger Vegetation.

Im Gegensatz zur Europäischen Gottesanbeterin neigen die Weibchen dieser Art übrigens auch nicht dazu ihre Männchen nach der Begattung als Nachspeise anzusehen :-)

Die Kleine war ein sehr geduldiges Modell und ließ mir sogar noch die Zeit, ein paar Zwischen­ringe einzusetzen, um sie etwas formatfüllender auf meinen Chip zu bannen, ehe sie ganz langsam und nach Fang­schreckenmanier wippend entschwand.

Bestimmt wurden mir alle Fangschrecken übrigens bei insektenfotos.de.

Ameles spallanzania
Ameles spallanzania - Europäische Zwergmantis
Nr. 2010.744c_kl_r100 %
744c_kl_r
Ameles spallanzania
Europäische Zwergmantis
100mm; F/11; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

So, jetzt reicht es aber mit den Mantiden (und den Schachtelsätzen) - obwohl ich sicher noch das eine oder andere sehenswerte Bild vorrätig hätte. Aber es gab ja noch mehr zu sehen!

Mit Schrecken geht es allerdings trotzdem weiter ... und zwar mit einer Kegelkopfschrecke, die mir gleich während unseres ersten Spaziergangs am Ankunftstag über den Weg lief, und einer sehr hübschen Schönschrecke, bei der ich mir mit der genauen Art nicht ganz schlüssig bin. Letztere begegnete mir noch mehrmals während meines Aufenthaltes - die Art scheint also in dieser Gegend relativ häufig vorzukommen.

Pyrgomorpha conica
Pyrgomorpha conica - Kegelkopfschrecke
Nr. 2010.545kl_r100 %
545kl_r
Pyrgomorpha conica
Kegelkopfschrecke
100mm; F/6.3; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Calliptamus cf. barbarus
Calliptamus cf. barbarus - Schönschrecke
Nr. 2010.1397kl_r100 %
1397kl_r
Calliptamus cf. barbarus
Schönschrecke
100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die eigenartigste Schrecke, die ich je in meinem Leben gesehen habe, fand ich allerdings am "weltbekannten" Palmenstrand von Vai. Ich traf sie während eines Spazier­gangs zwischen zwei Sonnenbädern in dornigem Gestrüpp in der Nähe unseres Badehand­tuches.

Für mich sieht die Gute irgendwie nach einer Kreuzung zwischen einer Heuschrecke und einem Chamäleon aus. Besonders ihre Fühler und die Zacken auf dem Hinterleib sind doch schon ziemlich chamäleonesc, oder?

Leider konnte ich nichts genaues über die Art herausfinden - außer, daß sie zur Familie der Steinschrecken zu gehören scheint. Auf Kreta soll es allerdings davon nur Orchamus raulinii geben...

Pamphagidae
Pamphagidae - cf. Orchamus raulinii
Nr. 2010.1097kl_r100 %
1097kl_r
Pamphagidae
cf. Orchamus raulinii
100mm; F/5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nun kommen "endlich" die wenigen Insekten abseits der Schreckenfraktion. Von den eh nicht sehr vielen Schmetterlingen, die ich gesehen habe, konnte ich leider auch nur zwei ins entsprechende Licht rücken. Die anderen waren, da ich nie am frühen Morgen unterwegs war, meist schneller als ich.

Hipparchia cretica
Hipparchia cretica - Kretischer Waldportier
Nr. 2010.690_92_89kl_r100 %
690_92_89kl_r
Hipparchia cretica
Kretischer Waldportier
100mm; F/5 (DFF); 1/200s; ISO 200
Canon EOS 50D

Beim ersten Falter handelt es sich um den Kretischen Waldportier. Er landete direkt neben mir auf den Felsen, als ich gerade die Vegetation über der Steilküste, ganz in der Nähe unseres Hotels, durchstreifte.

Wenn er nur so da gesessen hätte, wäre ich sicher an ihm vorbei gelaufen, denn obwohl er ziemlich groß war, war er durch die schlichte Färbung seiner Unterflügel dennoch perfekt getarnt.

Diese Tagfalterart ist hier endemisch, das heißt, sie kommt ausschließlich auf der Insel Kreta vor. Viele weitere Infos konnte ich allerdings nicht finden, außer, daß der Lebensraum des Schmetterlings trockene Felshänge von der Küste bis ins Gebirge auf bis zu 1500 m Höhe sind.

Der zweite Falter ist ein Punktbär und gehört als Vertreter der Bärenspinner zu den Nachtfaltern. Auf Grund seiner bunten Flecken wird er auch oft als Harlekinbär bezeichnet.

Die Art ist vor allem in Afrika und Asien, sowie im Mittelmeerraum heimisch. Als Wanderfalter kann man ihn aber auch gelegentlich nördlich der Alpen finden.

Mein Exemplar flog sehr hastig zwischen vertrock­neten Natter­kopf-Pflanzen hin und her und es brauchte ein wenig, ehe er sich mal etwas länger als 10 Sekunden niederließ und ich ihn ablichten konnte.

Mit ca. 3 cm Flügelspannweite war der Falter nicht gerade groß, dafür aber durch seine tolle Färbung echt nicht zu übersehen.

Utetheisa pulchella
Utetheisa pulchella - Punktbär
Nr. 2010.572_76kl_r100 %
572_76kl_r
Utetheisa pulchella
Punktbär
100mm; F/5.6 (DFF); 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Determiniert wurden mir beide Schmetterlinge übrigens im Lepiforum und mein Foto des Waldportiers ist jetzt sogar Teil der dortigen Bestimmungshilfe. Wozu so ein Urlaub alles nützlich sein kann...

Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle
Nr. 2010.1303kl_r100 %
1303kl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle
100mm; F/5; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D


Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle
Nr. 2010.1306kl_r100 %
1306kl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D

Libellentechnisch war schon um einiges mehr los.

"Leider" war es aber während unserer Touren in der gesamten Zeit meist sommerlich warm und noch dazu ohne eine Wolke am Himmel. Ersteres führte zu sehr agilen Fotomotiven (bei Libellen besonders schlecht) und das zweite dazu, daß man, um keine zu hohen Kontraste auf den Bildern zu bekommen, die Motive abschatten muß (bei agilen Libellen undenkbar).

Alles in Allem eine sehr ungünstige Kombination - jedenfalls für den Makrofotografen. Für den Badegast dagegen, und natürlich vor allem für die Libellen, ein optimaler Herbst auf Kreta!

Lange Rede, kurzer Sinn - lediglich zwei Libellen­bilder von mindestens hundert geschossenen sind wirklich sehenswert. Und obwohl beide Fotos das selbe Motiv zeigen, sind sie für mich in ihrer Wirkung doch recht unterschiedlich - deshalb einfach beide.

Zu sehen darauf ist eine Frühe Heidelibelle beim Sonnenbad bzw. beim Lauern auf vorbeifliegende Beute. Beobachten konnte ich sie an einer Lagune in Strandnähe.

Diese Art ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Afrikas zu Hause, bevorzugt aber vor allem sehr warme Regionen. Auch bei uns in Deutschland fliegt sie in jedem Jahr, als typische Wanderart, aus dem Mittelmeerraum ein. Sie bevorzugt hier flache, nicht zu stark bewachsene, stehende Gewässer, die sich leicht erwärmen.

Auf Kreta ist die Art hingegen ganzjährig heimisch und bei der Auswahl ihres Lebensraumes längst nicht so wählerisch. Sie lebt hier an stark bewachsenen Teichen, in Sümpfen und ausgetrockneten Flußbetten. Selbst gegenüber salzhaltigem Wasser sind die Larven weitgehend tolerant.

Ein weiteres in meinen Augen sehr fotogenes Tier krabbelte mir auf der Insel Spinalonga über den Weg. Vielmehr habe ich es beim Steineumdrehen "zufällig" aus seiner Höhle gescheucht, denn es ist eigentlich nachtaktiv.

Es handelt sich um eine ca. 3 cm große Tarantel, die zu den Wolfsspinnen gehört und von der es im Mittel­meerraum einige Arten gibt. Leider kann man die meisten nur genital unterscheiden und so muß ich es bei einem "Lycosa sp." als Bezeichnung belassen.

Lycosa sp.
Lycosa sp. - Tarantel
Nr. 2010.895b_kl_r100 %
895b_kl_r
Lycosa sp.
Tarantel
100mm; F/5.6; 1/2500s; ISO 400
Canon EOS 50D
Lycosa sp.
Lycosa sp. - Tarantel
Nr. 2010.908b_kl_r100 %
908b_kl_r
Lycosa sp.
Tarantel
100mm; F/5.6; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zur Abwechslung aber nun mal etwas nicht tierisches. Die Insel war zwar, bedingt durch die Jahreszeit, botanisch nicht mehr sehr aufregend, aber ein paar fotogene Pflänzchen sind mir dann doch noch begegnet.

Das erste Bild zeigt die Frucht des im Mittelmeerraum überall verwildert wachsenden Feigenkaktus - einer

Kakteenart, die wahrscheinlich aus Mexiko stammt, deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet durch die lange Kultivierung aber nicht mehr bekannt ist.

Auf dem zweiten Foto sieht man die Frucht von Euphorbia dimorphocaulon. Diese sehr kleine sukkulente Wolfs­milchart hatte ich bisher noch nie gesehen. Sie ist ausschließlich auf Kreta beheimatet.

Opuntia ficus-indica
Opuntia ficus-indica - Feigenkaktus
Nr. 2010.771kl_r100 %
771kl_r
Opuntia ficus-indica
Feigenkaktus
100mm; F/4.5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D
Euphorbia dimorphocaulon
Euphorbia dimorphocaulon - Wolfsmilch
Nr. 2010.638b_kl_r100 %
638b_kl_r
Euphorbia dimorphocaulon
Wolfsmilch
100mm; F/5; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Kaktusfrucht war übrigens ca. 30mal so groß wie die der Wolfsmilch. Das soll's aber auch schon in Sachen "Grünzeug" gewesen sein. Nach dem kurzen botanischen Exkurs geht's nun wieder mit etwas beweglicheren Motiven weiter.

Außer der eigenartigen Steinschrecke hatte ich am Palmenstrand von Vai nämlich noch eine andere Begegnung ganz besonderer Art. Beim mir inzwischen schon so lieb gewonnenen Umdrehen von großen Steinen entdeckte ich doch tatsächlich am Strand einen Europäischen Halbfinger. Er sah nach meiner Störung natürlich zu, daß er das Weite suchte, rannte aber nur bis zum nächsten Stein.

Diese Geckoart ist die einzigste ihrer Gattung in Europa, hier jedoch im gesamten Küstenbereich des Mittelmeerraums weit verbreitet. Außerdem ist der Halbfinger ein hochinvasiver Neozon und inzwischen mit Hilfe des Menschen schon über die halbe Erdkugel verbreitet worden. So gibt es ihn in­zwischen auch in Nord- und Mittelamerika sowie auf vielen tropischen Inseln.

Hemidactylus turcicus
Hemidactylus turcicus - Europäischer Halbfinger
Nr. 2010.1088a_kl_r100 %
1088a_kl_r
Hemidactylus turcicus
Europäischer Halbfinger
100mm; F/7.1; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

Er bevorzugt warme Trockenhabitate recht unterschiedlicher Art, die ihm genügend Unterschlupf bieten. Sehr häufig lebt er als typischer Kulturfolger an den unterschiedlichsten Bauwerken und ist auch nicht selten in den Gebäuden selbst anzutreffen.

Hemidactylus turcicus
Hemidactylus turcicus - Europäischer Halbfinger
Nr. 2010.1084b_kl_r100 %
1084b_kl_r
Hemidactylus turcicus
Europäischer Halbfinger
100mm; F/8; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D

Am Schluß meines "kurzen" Abrisses möchte ich nun doch noch ein paar meiner Lieblinge zeigen. Von den vielen von mir fotografierten Springspinnen (ListeListe) in den unterschiedlichsten Situationen und Posen beschränke ich mich allerdings auf vier meiner Lieblingsbilder. Den Rest gibts, wie immer, in der Galerie zu bestaunen. Dazu schreiben werde ich auch erst einmal nichts, da ich beabsichtige in Zukunft ein paar Infos zu den einzelnen Arten mit in die Galerie aufzunehmen.

Euophrys rufibarbis
Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2010.1672kl_r100 %
1672kl_r
Euophrys rufibarbis
Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D


Cyrba algerina
Cyrba algerina - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2010.990f_kl_r100 %
990f_kl_r
Cyrba algerina
Springspinne ♀
100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Plexippus paykulli
Plexippus paykulli - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2010.981kl_r100 %
981kl_r
Plexippus paykulli
Springspinne ♂
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D


Evarcha sp.
Evarcha sp. - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
Nr. 2010.1369c_kl_r100 %
1369c_kl_r
Evarcha sp.
Springspinne ♀ juv.
100mm; F/11; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar Bilder hab ich dann aber doch noch. Mir war es nämlich auch vergönnt, die auf Kreta endemische Springspinnenart Aelurillus leipoldae beim Balztanz beobachten zu können. Leider sind nur drei der dabei entstandenen Fotos auch zeigenswert - die Beiden waren in ihrem Liebesrausch einfach zu schnell für den Fotografen :-)

Aelurillus leipoldae
Aelurillus leipoldae - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.1214kl_r100 %
1214kl_r
Aelurillus leipoldae
Springspinne
100mm; F/7.1; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus leipoldae
Aelurillus leipoldae - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.1218kl_r100 %
1218kl_r
Aelurillus leipoldae
Springspinne
100mm; F/7.1; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus leipoldae
Aelurillus leipoldae - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.1223_24kl_r100 %
1223_24kl_r
Aelurillus leipoldae
Springspinne
100mm; F/7.1 (DFF); 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Achso, und eh ich es vergeß, zum Abschied noch ne überstrahlte Knotenameise, die sich in der prallen Mittagssonne gerade völlig am Samen eines Schneckenklees verausgabt.

Messor sp.
Messor sp. - Knotenameise
Nr. 2010.864kl_r100 %
864kl_r
Messor sp.
Knotenameise
100mm; F/8; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Mein Fazit: Selbst im Herbst ist Kreta immer eine Reise wert!
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04.03.2010 - 10 Tage auf La Palma...

Da der Winter in Deutschland dieses Jahr überhaupt nicht aufzuhören scheint, sind wir dem Frühling einfach mal entgegen geflogen. La Palma, die fünftgrößte der Kanarischen Inseln, schien uns dafür wie gemacht. Ich kann diese Insel nur jedem wanderfreudigen Naturliebhaber wärmstens empfehlen. Natürlich gab es außer einer wirklich wunderschönen Landschaft auch wieder jede Menge makrofotografische Leckerbissen.

Beginnen möchte ich mit der nur auf La Palma vorkommenden Unterart der Westkanareneidechse. Die Westkanareneidechse ist eine endemische Eidechsenart, die nur auf den zwei westlichen der Kanaren (Teneriffa und La Palma) vorkommt. Sie hat sich dabei zu vier Unterarten entwickelt und nur eine davon lebt auf La Palma.

Gallotia galloti palmae
Gallotia galloti palmae - Westkanareneidechse ♀
Nr. 2010.1168kl100 %
1168kl
Gallotia galloti palmae
Westkanareneidechse
100mm; F/5.6; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Gallotia galloti palmae
Gallotia galloti palmae - Westkanareneidechse ♂
Nr. 2010.1981b_kl100 %
1981b_kl
Gallotia galloti palmae
Westkanareneidechse
100mm; F/3.5; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

Leider ist mir nur ein schönes Foto von einem jungen Weibchen dieser Art gelungen. Das dazugehörige Männchen möchte ich aber der Vollständigkeit halber trotzdem zeigen.

So wie diese Eidechse gibt es viele der auf den Kanaren vorkommenden Pflanzen und Tiere ausschließlich dort. Aufgrund der geographisch abgeschiedenen Lage der Inseln (ca. 150 km vor Afrikas Küste) konnten sich diese Arten mit Hilfe der Evolution hier ungestört entwickeln.

Außerdem besiedeln mit Hilfe des Menschen schon seit prähistorischer Zeit auch immer wieder viele neue Arten die Inseln. Begünstigt durch das milde Klima und die vielfältigen Lebensräume fassen sie dann sehr schnell Fuß. So wurden hier inzwischen Tiere und Pflanzen aus allen Teilen der Erde heimisch.

Zum Beispiel gehören mittlerweile mehrere Arten der ursprünglich aus Amerika stammenden Gattung Tabak fest zur Flora der Kanaren. Insgesamt sind im Moment 75 Arten bekannt, von denen viele, seit der Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus, inzwischen über die ganze Welt verschleppt wurden.

Ursprünglich wurde Tabak von vielen amerikanischen Ureinwohnern während kultischer Handlungen geraucht, der alltägliche Gebrauch als Genußmittel war damals aber nicht verbreitet. Später nutzte man Tabak aufgrund der insektiziden Wirkung seines Inhaltsstoffes Nicotin auch als Pflanzen­schutzmittel. Inzwischen ist man allerdings wegen dessen aku­ter toxischer Wirkung wieder davon abgekommen.

Nicht alle Tabak-Arten werden auch für den Anbau verwendet. Lediglich Bauern- und Virginischer-Tabak werden heute kultiviert. Letzterer kommt inzwischen auch verwildert auf den Kanaren vor und ist mir mehrmals auf La Palma begegnet.

Der Virginische Tabak wächst hier auf der Insel häufig an ruderal beeinflußten Standorten, wie Weg- und Straßenrändern.

Seine ursprüngliche Heimat ist übrigens nicht etwa Virginia, wie man denken könnte, sondern das nördliche Argentinien. Allerdings wurde die Art bereits schon vor der Ankunft der ersten Europäer auch nach Mittelamerika und Mexiko eingeführt.

Nicotiana tabacum
Nicotiana tabacum - Virginischer Tabak
Nr. 2010.2019ckl_r100 %
2019ckl_r
Nicotiana tabacum
Virginischer Tabak
100mm; F/6.3; 1/400s; ISO 200
Canon EOS 50D

Auf den Kanaren kommen aber nicht nur endemische oder durch den Menschen eingeführte Arten vor, sondern auch viele Kosmopoliten. Ein ausgesprochen schönes Beispiel für so eine weltweit verbreitete Art ist die Gebänderte Wespenspinne. Sie gehört zu den Radnetzspinnen und in die selbe Gattung wie unsere heimische Wespenspinne(Bild). Vor allem in warmen Gebieten der Erde ist sie recht häufig anzutreffen und wird dabei in manchen Jahren sogar zur Plage. So hübsch und farbenfroh wie sie da in ihrem Netz hängt, kann man sich das allerdings gar nicht vorstellen, finde ich.

Argiope trifasciata
Argiope trifasciata
Gebänderte Wespenspinne
Nr. 2010.1100kl100 %
1100kl
Argiope trifasciata
Gebänderte Wespenspinne
100mm; F/3.2; 1/1000s; ISO 400
Canon EOS 50D
Argiope trifasciata
Argiope trifasciata
Gebänderte Wespenspinne
Nr. 2010.1098kl100 %
1098kl
Argiope trifasciata
Gebänderte Wespenspinne
100mm; F/3.2; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Argiope trifasciata
Argiope trifasciata
Gebänderte Wespenspinne
Nr. 2010.1111kl100 %
1111kl
Argiope trifasciata
Gebänderte Wespenspinne
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D

Apropos Netz, das Netz der Gebänderten Wespenspinne kann einen Durchmesser von bis zu 60 cm errei­chen. Das bedeutet, es ist 30x so groß, wie die Spinne selbst, deren Körpergröße lediglich ca. 2 cm beträgt.

Eine weitere Spinne lief mir auf dem höchsten Berg der Insel, dem Roque de los Muchachos, in 2.300 m Höhe, über den Weg. Allerdings handelte es sich diesmal um keinen Achtbeiner in einem Netz, sondern um eine ca. 2 cm große am Boden jagende Wolfsspinne. Leider konnte ich sie nicht näher bestimmen. Ich gehe aber davon aus, daß es sich aufgrund ihres sehr speziellen Lebensraums, um eine sicherlich nur hier vorkommende Spinnenart handeln dürfte.

cf. Alopecosa sp.
cf. Alopecosa sp. - Wolfsspinne
Nr. 2010.1828c_kl_r100 %
1828c_kl_r
cf. Alopecosa sp.
Wolfsspinne
100mm; F/11; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

cf. Alopecosa sp.
cf. Alopecosa sp. - Wolfsspinne
Nr. 2010.1851b_kl_r100 %
1851b_kl_r
cf. Alopecosa sp.
Wolfsspinne
100mm; F/11; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Das solls fürs erste an Spinnen gewesen sein. Es folgen nun ein paar Insekten, angefangen mit einer Raupenfliege, zu der ich leider keinerlei weitere Information auftreiben konnte. Falls sich das in Zukunft einmal ändern sollte, wird aus dem großen Fragezeichen eventuell noch ein Text.

Tachina canariensis
Tachina canariensis - Raupenfliege
Nr. 2010.1530kl_r100 %
1530kl_r
Tachina canariensis
Raupenfliege
100mm; F/7.1; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D
?

Als nächstes kommen zwei Schrecken. Bei der ersten handelt es sich um eine Sandschrecke, die bereits ausgewachsen ist. Die Art besiedelt felsiges, steiniges oder sandiges Gelände aller Art. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Kanarischen Inseln über die nördliche Hälfte Afrikas und den Mittelmeerraum bis hin nach Indien.

Die zweite, eine nur auf den Kanaren lebende Schönschrecke, befindet sich hingegen noch in einem Larvenstadium. Ihr Lebensraum sind vor allem wärmebeeinflußte und meistens sehr offene Habitate. Sie kommt aber, wenn auch deutlich seltener, ebenfalls in Gegenden mit dichterer Vegetation vor.

Sphingonotus rubescens
Sphingonotus rubescens - Sandschrecke
Nr. 2010.1672kl100 %
1672kl
Sphingonotus rubescens
Sandschrecke
100mm; F/8; 1/80s; ISO 200
Canon EOS 50D
Calliptamus plebeius
Calliptamus plebeius - Schönschrecke
Nr. 2010.1191kl_r100 %
1191kl_r
Calliptamus plebeius
Schönschrecke
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das war aber jetzt eine ganz schön lange Spinnenpause und deshalb kommen wir nun auch zu meinen Lieblingen, den Springspinnen. Wegen der bereits weiter oben beschriebenen Gründe gibt es auch von diesen putzigen Tierchen auf den Kanaren eine ganze Menge endemischer Arten. Natürlich hoffte ich eine große Anzahl davon vor die Linse zu bekommen. Und meine Ausbeute (ListeListe) kann sich, wie ich finde, durchaus sehen lassen. Hier möchte ich allerdings nur vier meiner Lieblingsbilder zeigen, den Rest gibt es, wie immer, in der Galerie zu sehen.

Aelurillus lucasi
Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2010.1376kl_r100 %
1376kl_r
Aelurillus lucasi
Springspinne ♀
100mm; F/8; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D
Salticus canariensis
Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2010.1268kl100 %
1268kl
Salticus canariensis
Kanarische Zebraspringspinne ♂
100mm; F/11; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Macaroeris sp.
Macaroeris sp. - Springspinne
Nr. 2010.1388kl100 %
1388kl
Macaroeris sp.
Springspinne
100mm; F/11; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Macaroeris sp.
Macaroeris sp. - Springspinne
Nr. 2010.1002kl100 %
1002kl
Macaroeris sp.
Springspinne
100mm; F/11; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und zum Abschluß wird es nun noch ein klein wenig botanisch.

Laut neuesten Schätzungen gibt es auf den Kanarischen Inseln ca. 2000 Pflanzenarten, von denen ein viertel kanarische Endemiten sind. Davon wiederum kommen ca. 60 Prozent ausschließlich auf einer der Inseln vor. Ein paar dieser floralen Insel-Endemiten habe ich natürlich auch fotografieren können.

Da ich diesmal mit Anfang März allerdings schon ziemlich zeitig die Kanaren besuchte, war es mit der Blüten­pracht, die ich hier sonst etwas später im Jahr schon erlebt habe, noch nicht soweit her. Meine herzeig­baren Resultate lassen sich daher auch an ein paar Fingern abzählen. Drei davon gibt es aber dennoch zu sehen.

Lobularia canariensis palmensis
Lobularia canariensis palmensis - Kanaren-Silberkraut
Nr. 2010.1022kl_r100 %
1022kl_r
Lobularia canariensis palmensis
Kanaren-Silberkraut
100mm; F/3.5; 1/1000s; ISO 200
Canon EOS 50D
Das linke Bild zeigt das makronesisch-endemische Kanaren-Silberkraut, welches auf den Kanaren mit fünf Unterarten vertreten ist - auf La Palma fast ausschließlich in der Subspezies "palmensis".

Man trifft die am Grund verholzten Kräuter oder Halbsträucher meist als Felspflanze oder an steinigen Ruderalstandorten an.

In deutschen Gärten und Balkonkästen findet man übrigens häufig kultivierte Arten aus deren Verwandt­schaft unter dem Namen "Kugelschötchen".

Das untere Foto zeigt eine Pflanze aus der ebenfalls nur im makronesischen Florengebiet beheimateten Pflanzengattung der Cinerarien.

Pericallis papyracea
Pericallis papyracea - Papierartige Cinerarie
Nr. 2010.1295kl_r100 %
1295kl_r
Pericallis papyracea
Papierartige Cinerarie
100mm; F/4; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die hier abgebildete Papierartige Cinerarie kommt ausschließlich auf La Palma vor. Sie bevorzugt frische und schattige Standorte und ist hauptsächlich in den Waldgebieten der Insel verbreitet. Mir begegnete sie im Lorbeerwald von Los Tilos.

Als weitere typische Pflanze der schattig-feuchten Standorte in der makronesischen Lorbeerwaldstufe ist mir hier auch der Zweiblättrige Grünstendel begegnet. Sie gehört zu den Orchideen, was man dieser unscheinbaren und nicht gerade farbenfrohen Pflanze auf den ersten Blick gar nicht ansieht.

Durch ihre winzigen grünen Blüten ist sie fast unsichtbar im eh meist sehr dunklen Lorbeerwald La Palmas. Wahrscheinlich geht es dabei den Insekten nicht anders als uns Menschen. Wie wäre es sonst erklärbar, daß sich die Pflanzen nicht über die Befruchtung ihrer Blüten (also durch Samen) vermehrt, sondern rein vegetativ, über die Bildung von Tochterknollen. Dieser Umstand führt dann zum typischen gruppenweisen Auftreten des Gründstendels.

Die Familie der Orchideen ist auf den Kanaren mit gerade einmal 9 Arten nicht gerade reich vertreten. Drei dieser Arten kommen allerdings nur auf den Kanaren vor. Der Grünstendel gehört nicht dazu. Seine Verbreitung erstreckt sich außerdem noch auf Madeira und das westliche Mittelmeergebiet.

Schon ab Mitte Januar kann man diese Orchidee auf den Kanaren überall in der Lorbeerwald­stufe blühen sehen. Wenn man nur genau hinschaut!

Gennaria diphylla
Gennaria diphylla - Zweiblättriger Grünstendel
Nr. 2010.1311kl_d_r100 %
1311kl_d_r
Gennaria diphylla
Zweiblättriger Grünstendel
100mm; F/2.8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gennaria diphylla
Gennaria diphylla - Zweiblättriger Grünstendel
Nr. 2010.1308d_kl_r100 %
1308d_kl_r
Gennaria diphylla
Zweiblättriger Grünstendel
100mm; F/2.8; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nach Teneriffa ist La Palma nun schon die zweite Insel der Kanaren, die ich besuchen durfte und ich hoffe, daß es noch nicht die letzte war. Jede der Inseln hat dabei ihren ganz eigenen Charme und vor allem ihre ganz eigenen kleinen Bewohner, die ich so gern vor meine Linse bekomme.

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02.04.2010 - "Renaturierter Huflattich am Bertsdorfer Stausee" ...

...nenne ich meine heutige Serie, bei der ich, wie man leicht sieht, eher künstlerische als naturdokumen­tarische Ambitionen verfolgt habe. Man muß ja aber auch mal seiner musischen Ader nachgehen :-)

Alle diese Bilder entstanden mit der für mein Objektiv offensten Blende. Ich wollte dadurch eine möglichst geringe Schärfentiefe erreichen und nur das Innere einer Hufflattich-Blüte richtig in Szene setzen.

Ringsherum sieht man das triste Grau der im Vor­frühling noch sehr kargen Tagebaufolge­landschaft des ehemaligen Tagebaus Bertsdorf.

Huflattich ist als ausgesprochene Pionierpflanze übrigens eine Charakterart solcher Landschaften. Er ist in Europa, Asien und Afrika heimisch. In Nord­amerika hingegen, wurde er durch den Menschen eingeschleppt und gilt dort als invasiver Neophyt.

Huflattich ist außerdem eine bedeutsame Heil­pflanze. Er wird bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt und wirkt dort schleimlösend.

Tussilago farfara
Tussilago farfara - Huflattich
Nr. 2010.2389kl100 %
2389kl
Tussilago farfara
Huflattich
100mm; F/2.8; 1/640s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tussilago farfara
Tussilago farfara - Huflattich
Nr. 2010.2395kl100 %
2395kl
Tussilago farfara
Huflattich
100mm; F/2.8; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tussilago farfara
Tussilago farfara - Huflattich
Nr. 2010.2390kl100 %
2390kl
Tussilago farfara
Huflattich
100mm; F/2.8; 1/640s; ISO 200
Canon EOS 50D
Die Blätter der Pflanze erscheinen erst später im Jahr und werden auf Grund ihrer Größe und weil sie unterseits weich behaart sind von Naturfreunden auch als "Klopapier des Wanderers" bezeichnet :-)
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07.04.2010 - Ein ziemlich dickes Ding...

...von einem Käfer krabbelte mir an diesem Tag vor meine Kamera. Eigentlich war ich auf Wollschweber aus, aber meistens kommt es ja anders als man denkt. Diesmal in Form eines riesigen Violetten Ölkäfers, der auf einem alten umgestürzten Weidezaunspfahl aus Beton die letzten Strahlen der Abendsonne genoß. Da ließ ich natürlich gerne die Wollschweber Wollschweber sein und widmete mich lieber meinem neuen Motiv.

Meloe proscarabaeus
Meloe proscarabaeus - Schwarzblauer Ölkäfer
Nr. 2010.2575kl100 %
2575kl
Meloe proscarabaeus
Schwarzblauer Ölkäfer
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Der Schwarzblaue Ölkäfer gehört zur Familie der Ölkäfer, von der in Mitteleuropa ca. 40 Arten vorkommen. Er bevorzugt vor allem trockene und sonnige Wiesen als Lebensraum und kommt in ganz Europa vor.

Die Tiere können bis zu 3 cm groß werden. Als Käfer sind die meisten Ölkäferarten auf den ersten Blick allerdings nur bedingt zu erkennen. Besonders die kurzen Stummelflügel und der imposante Hinterleib verleihen den Tieren schon fast alienhafte Züge.

Als Nahrung dienen dem erwachsenen Käfer Pollen verschiedenster Blütenpflanzen. Die Larven hin­gegen ernähren sich ausschließlich parasitisch. Sie entwickeln sich vor allem in Nestern von solitär lebenden Wildbienenarten oder in Gelegen von Heuschrecken. Aber auch in Bienenstöcken wurden schon Larven des Käfers gefunden. Meistens überleben sie das allerdings nicht :-)

Meloe proscarabaeus
Meloe proscarabaeus - Schwarzblauer Ölkäfer
Nr. 2010.2579_81b_kl100 %
2579_81b_kl
Meloe proscarabaeus
Schwarzblauer Ölkäfer
100mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ist es nicht verrückt, was die Natur nicht immer so für faszinierende Wesen für einen bereit hält!

Ergänzung vom 30.06.2011: Ich hatte dieses Exemplar erst irrtümlich als Meloe violaceus bestimmt, aber Stanislav, ein Besucher meiner Webseite, hat mich eines Besseren belehrt. Danke an dieser Stelle dafür! Im Übrigen wimmelt es auch auf seiner Webseite www.meloidae.com nur so von schönen Insekten-Bildern.

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02.05.2010 - Ein morgendlicher Rundgang um die Schlegler Teiche...

Die meisten Makrofotografen bevorzugen die frühen Morgenstunden, um ihre Motive zu finden. Diese schlafen dann meist noch oder sind zumindest durch die Kälte noch so träge, daß man alle Zeit der Welt hat, sie nach den eigenen Vorstellungen in Szene zu setzen. Im späteren Tagesverlauf muß man dann meist viel mehr Glück bzw. Geduld dafür aufbringen.

Normalerweise gehöre ich aber nicht zu diesen Fotografen. Nicht weil ich das irgendwie blöd finde, sondern einfach weil ich ein ausgesprochener Liebhaber warmer Bettdecken bin :-) An diesem Tag habe ich mich aber mal aufgerafft und bin schon vor dem Frühstück zu einem Teich gleich in meiner Nähe gefahren. Allerdings war dort noch nicht viel los. Vielleicht lag es ja am trüben Wetter oder es war einfach zu kalt an diesem Morgen. Jedenfalls blieben von meiner Jagd lediglich zwei zeigenswerte Motive übrig.

Das erste zeigt eine Sackspinne, die mich von einem Schilfblatt aus beobachtete und auf Grund eines Tautropfens zwischen ihren Cheliceren für mich ein klasse Motiv abgab. Im Tropfen ist übrigens mein Stativ samt Kamera zu bewundern.

Auf dem zweiten Bild ist eine Schlammfliege zu sehen, die es sich über Nacht an einem alten Brennesselhalm gemütlich gemacht hatte und dort wohl immernoch auf besseres Wetter wartete. Ihre Flügelstrukturen hatten es mir besonders angetan.

Clubiona cf. phragmitis
Clubiona cf. phragmitis - Sackspinne
Nr. 2010.2963d_kl100 %
2963d_kl
Clubiona cf. phragmitis
Sackspinne
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D
Sialis cf. lutaria
Sialis cf. lutaria - Schlammfliege
Nr. 2010.2938_39b_kl100 %
2938_39b_kl
Sialis cf. lutaria
Schlammfliege
100mm; F/7.1 (DFF); 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Schlammfliegen gehören zu den Großflüglern (Megaloptera) und sind weltweit mit ca. 60 Arten verbreitet. In Mitteleuropa sind davon allerdings nur vier vertreten. Die Larven der Fliegen halten sich im Wasser bzw. später im Schlamm auf und brauchen zwei Jahre für ihre Entwicklung. Als fertiges Insekt leben die Tiere dann aber nur wenige Tage, meist in der Ufervegetation von Seen, Teichen und Flüssen.

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29.05.2010 - Ein kleiner Rüssler...

...begegnete mir am Geburtstag meines Großvaters. Dieser Tag war gleichzeitig auch mein letzter in meiner alten Heimat, der Oberlausitz. Ab nun werde ich hier nur noch auf Besuch sein!

Mononychus punctumalbum
Mononychus punctumalbum - Schwertlilienrüssler
Nr. 2010.3236_37_V2_kl100 %
3236_37_V2_kl
Mononychus punctumalbum
Schwertlilienrüssler
100mm; F/5 (DFF); 1/400s; ISO 320
Canon EOS 50D

Der oben erwähnte Rüssler war ein Käfer, genauer gesagt ein Weißpunktiger Schwertlilienrüssler. Er krabbelte recht munter mit einigen seiner Artge­nossen auf einer gelben Schwertlilie im Garten meiner Eltern umher.

Mit 4 mm Körpergröße gehört er zu den Kleinsten aus der großen Familie der Rüsselkäfer, die mit mehr als 60.000 Arten sogar die umfangreichste Familie im Tierreich darstellt. Allein in Mitteleuropa sind ca. 500 Rüsselkäferarten bekannt.

Der Schwertlilienrüssler ist recht einfach an einem weißen Punkt auf seiner Flügeldeckennaht zu erkennen (außer wenn man ihn von der Seite fotografiert). Der restliche Körper ist ansonsten komplett schwarz oder braun gefärbt.

Die Art ist außer in Skandinavien in ganz Europa weit verbreitet, wird aber nach Norden hin immer seltener.

Larven und Käfer ernähren sich monophag von Schwertlilien. Die Larven findet man sogar meist ausschließlich an der Sumpfschwertlilie. Der Käfer selbst nutzt auch andere Iris-Arten als Fraßpflanze. Er benagt dabei, in der Blütezeit der Schwertlilien zwischen Mai und Juni, verschiedene Blütenteile, später aber auch junge Früchte.

Die Eier werden an den Fruchtkapseln der Pflanze abgelegt, in denen sich dann später auch die Larven entwickeln. Bis zum Ausreifen der Früchte haben aber bereits meist alle fertig entwickelten Käfer ihre Puppenstube durch ein selbstgefressenes Loch wieder verlassen.

Mehr als ein ansehnliches Bild dieses interessanten Käfers ist mir allerdings nicht gelungen, wahrscheinlich weil ich an diesem Tag mehr mit Geburtstagfeiern und Abschiednehmen beschäftigt war.
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10.07.2010 - Zu Besuch in der alten Heimat...

...genauer gesagt im Zittauer Gebirge.

Wenn man zu Besuch in seiner alten Heimat ist, möchte meistens ein jeder aus der Familie und dem Freundeskreis ein Stück von einem abhaben. Das kann, in der eh schon knappen Zeit, leicht in Streß ausarten.

Leider hatte ich auch diesmal wieder viel zu wenig Zeit für eine ausgiebigere Wanderung durch die wunderschöne Natur der Oberlausitz. Für einen kleinen Spaziergang durchs Zittauer Gebirge hat es dennoch gereicht. Am Ende ist dabei sogar noch ein zeigenswertes Foto einer der vielen hier wachsenden typischen Gebirgspflanzen entstanden.

Es handelt sich dabei um den Roten Fingerhut, einer Pflanze aus der Familie der Rachenblütler. Vielen dürfte er bereits aus dem einen oder anderen Garten bekannt sein, denn schon seit dem Mittelalter ist der Fingerhut als Heil- und Kultur­pflanze sehr beliebt.

Im Zittauer Gebirge kommt die Art, wie in mehreren anderen deutschen Mittelgebirgen, noch wild vor. Man findet ihn hier vorwiegend auf sonnigen Waldwegen und Lichtungen.

Vor allem in der Pflanzenheilkunde ist der Fingerhut schon seit vielen Jahrhunderten sehr bekannt und wird dort als Mittel gegen Herzschwäche eingesetzt. Allerdings kommen seine Inhaltsstoffe nur in sehr geringen Dosen als Heilmittel zur Verwendung, denn alle Teile der Pflanze sind hoch giftig.

Bereits der Verzehr von nur wenigen Fingerhut­blättern kann deshalb tödlich sein!!!

Also bitte nicht unbedingt an der Pflanze lecken...

Digitalis purpurea
Digitalis purpurea - Roter Fingerhut
Nr. 2010.5022kl100 %
5022kl
Digitalis purpurea
Roter Fingerhut
100mm; F/3.5; 1/500s; ISO 800
Canon EOS 50D

Mit mehr Bildern, von diesem leider viel zu schnell vergangenen Wochenende, kann ich allerdings nicht dienen. Vielleicht beim nächsten Besuch...

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09.05.2010 - Ein kurzer Spaziergang bei meinem zukünftigen Zuhause...

Noch bevor ich im Juni nach Berlin gezogen bin, war ich natürlich schon ein- oder zweimal mal in meiner neuen Heimat unterwegs. Ein kurzer Spaziergang im Mai diesen Jahres rund um mein neues Zuhause, die Püttberge, gehörte natürlich dazu. Es sind dabei aber lediglich zwei hübsche Bilder entstanden.

Prunus serotina
Prunus serotina - Späte Traubenkirsche
Nr. 2010.2970kl_r100 %
2970kl_r
Prunus serotina
Späte Traubenkirsche
100mm; F/5.6; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das linke zeigt eine Späte Traubenkirsche, einen Einwanderer aus Nordamerika, der hier überall als kleiner Busch die etwas feuchteren Wegränder ziert. Da er als problematischer Neophyt gilt, bin ich sehr gespannt, ob er sich hier weiter ausbreiten darf - die Püttberge sind ja schließlich ein Naturschutzgebiet.

Außerdem begegnete mir noch ein Aurorafalter. Dieser, mit 3-4 cm Flügelspannweite, eher kleine Tag­falter gehört zu den Weißlingen. Hier handelt es sich um ein Weibchen, welches vermutlich gerade auf der Suche nach einem perfekten Eiablageplatz war. Im Gegensatz zu den Männchen fehlen den Weibchen nämlich die typischen orangenen Vorderflügel­hälften.

Der Falter ist in ganz Europa weit verbreitet und überall auch noch recht häufig anzutreffen. Seine Raupe bevorzugt als Futterpflanzen das Wiesen­schaumkraut und die Knoblauchrauke, auf der er hier übrigens auch gerade sitzt.

Anthocharis cardamines
Anthocharis cardamines - Aurorafalter
Nr. 2010.2979b_kl_r100 %
2979b_kl_r
Anthocharis cardamines
Aurorafalter
100mm; F/6.3; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
Ich denke, im Mai nächsten Jahres, wenn ich dann richtig hier wohne, wird es sicher eine wahre Bilderflut geben, denn um diese Zeit platzt die Natur hier ja förmlich aus allen Nähten. Das Schöne ist, ich bin dann jeden Tag dabei!
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04.06.2010 - Mein erster morgendlicher Ausflug...

Jetzt wohne ich schon seit vier ganzen Tagen hier und habe bisher noch keinen morgendlichen Ausflug in die Püttberge gemacht. Das sollte sich nun heute ändern. Ich war ziemlich zeitig munter und hatte so vor der Arbeit noch Zeit für einen kurzen Spaziergang im Morgentau.

Psyche casta
Psyche casta - Kleiner Rauch-Sackträger
Nr. 2010.3339kl100 %
3339kl
Psyche casta
Kleiner Rauch-Sackträger
100mm; F/8; 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Leider gab es aber gar nicht so viel zu entdecken, wie ich eigentlich erhofft hatte. Entweder schläft hier um diese Uhrzeit noch alles oder versteckt sich sehr gut. Naja, es wird ja sicherlich nicht mein letzter Ausflug im Morgengrauen sein.

Mein einziges brauchbares Foto stammt jedenfalls "nur" von einem Kleinen Rauch-Sackträger, der es sich an einem noch vom Tau benetzten Grashalm gemütlich gemacht hat.

Beim Kleinen Rauch-Sackträger handelt es sich, wie man auch unschwer erkennen kann (haha), um einen Schmetterling. Genauer gesagt, ist auf dem Foto dessen Raupe zu sehen, die sich nur, wie für die gesamte Familie der Echten Sackträger üblich, in ihrem Gespinstsack sehr gut getarnt hat.

Je nach Art werden dabei unterschiedliche Bau­materialen verwendet. An diesen und an der Art und Weise des Bauwerks kann man so leicht auf die gefundene Sackträger-Art schließen. Beim Kleinen Rauch-Sackträger sind es Teile von Pflanzen­stängeln, die in Längsrichtung zusammengeklebt werden und dabei hinten deutlich schräg auseinander­weichen.

Diese Art ist wohl die häufigste ihrer Familie und überall in Deutschland weit verbreitet. Man kann sie sowohl in Wäldern und im offenen Gelände als auch im Siedlungsbereich finden. Zum Beispiel hängt auch eine am Fallrohr unserer Dachrinne, nur ist diese bei Weitem nicht so fotogen.

Also schaut einfach bei Eurem nächsten Spazier­gang mal etwas genauer hin - Ihr werdet staunen, wo überall ein Sackträger zu Hause sein kann.

Gleichzeitig ist dies übrigens der offizielle Anfang meines, ich nenne es jetzt mal "Püttberge-Makro-Tagebuch". Der Monat Mai gilt noch nicht - da war ich hier ja nur zu Besuch :-)

Ich hoffe, daß solange ich hier wohne, sich dieses "Büchlein" noch mit vielen Bewohnern der Püttberge füllen wird. Vorausgesetzt, ich verliere nicht die Lust am Schreiben oder was noch viel schlimmer wäre, die Lust an der Makrofotografie.

Die ersten Monate wird es allerdings wohl noch nicht ganz so viel werden, da die Prioritäten erst einmal beim Einrichten unserer neuen Wohnung liegen - jedenfalls die meiner Freundin :-)

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16.06.2010 - Ein Springspinnenwinzling im Sand...

Heute begegnete mir auf einer offenen Sandfläche meiner neuen Lieblingsbinnendüne eine sehr winzige und mir vor allem bis dato völlig unbekannte Springspinne. Wenn sie sich nicht bewegt hätte, hätte ich sie sicher überhaupt nicht wahrgenommen. Ich war sofort hellauf begeistert und begann natürlich gleich mit dem Shooting. Da sie sich recht ruhig verhielt, entstand sogar eine kleine Serie (siehe Galerie).

Zu Hause konnte ich die Art dann nach einigen Recherchen als Sitticus distinguendus bestimmen. Sie kommt in offenen und trockenen Sandgebieten vor, besonders auf Dünen im Küstenbereich, aber auch vereinzelt auf Binnendünen (wie den Püttbergen). Die Art ist allerdings sehr selten und nach der Roten Liste von Deutschland vom Aussterben bedroht !!!

Sitticus distinguendus
Sitticus distinguendus - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.3904kl_r100 %
3904kl_r
Sitticus distinguendus
Springspinne
100mm; F/6.3; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Sitticus distinguendus
Sitticus distinguendus - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.3900kl100 %
3900kl
Sitticus distinguendus
Springspinne
100mm; F/6.3; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Es handelt sich hierbei im Übrigen um ein Männchen. Die Männchen von Sitticus distinguendus werden maxi­mal 4 mm groß und zählen damit zu den Winzlingen ihrer Gattung. Normalerweise scheinen sie aller­dings viel heller gefärbt zu sein, als mein Exemplar - zumindest auf den meisten Fotos, die ich finden konnte.

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19.06.2010 - Die erste ausgiebige Makrotour in meinem neuen "Lebensraum"...

Heute nahm ich mir mal endlich eine kleine Auszeit vom Einzugsstreß, um mich in meinem neuen Makrorevier mal etwas genauer umzusehen. Da es sich bei den Püttbergen um ein Binnendünengebiet handelt, hoffte ich natürlich vor allem auf trockenheits- und sandliebende Arten - und ich wurde nicht enttäuscht.

Gleich nach ein paar Metern bemerkte ich eine Vielzahl von Dünen-Sandlaufkäfern in den offeneren Sandbereichen hin- und herlaufen. Sobald man ihnen allerdings zu Nahe kam, flogen sie sofort 5 Meter weiter. Für ein ansprechendes Foto brauch­te ich dann demzufolge auch entsprechend lange.

Der Dünen-Sandlaufkäfer ist eine von 8 bekannten Sandlaufkäfer-Arten in Deutschland, die sich allesamt räuberisch von anderen Insekten ernähren. Er hat eine Vorliebe für offene Sandflächen und ist überall in derartigen Gebieten Mitteleuropas noch recht häufig anzutreffen.

Cicindela hybrida
Cicindela hybrida - Dünen-Sandlaufkäfer
Nr. 2010.4199kl100 %
4199kl
Cicindela hybrida
Dünen-Sandlaufkäfer
100mm; F/4.5; 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gleich in der Nähe räkelte sich auch noch ein hübscher Scheinbockkäfer auf einem Grashalm, den ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen konnte. Und so ließ ich die Sandlaufkäfer nach ein paar Minuten in Ruhe und widmete mich so gleich meinem nächsten Motiv.

Oedemera flavipes
Oedemera flavipes - Scheinbockkäfer
Nr. 2010.4105kl_r100 %
4105kl_r
Oedemera flavipes
Scheinbockkäfer
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mein weiterer Weg war dann vor allem in botanischer Hinsicht recht ergiebig, da es in diesem Gebiet auch eine Vielzahl von Pflanzen zu geben scheint, die sich perfekt auf die hier herrschenden Lebensbedingungen angepaßt haben und im Allgemeinen in Deutschland schon recht selten geworden sind. Der Botaniker in mir war also hoch erfreut.

Anthericum liliago
Anthericum liliago - Astlose Graslilie
Nr. 2010.4131kl100 %
4131kl
Anthericum liliago
Astlose Graslilie
100mm; F/8; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das Highlight für mich waren die vielen Astlosen Graslililien, die hier in großer Anzahl wachsen und gerade in voller Blüte stehen. Bisher konnte ich diese Art noch nie in natura bewundern - nur ihre Schwesternart, die Ästige Graslilie war mir bisher bereits aus den Alpen bekannt.

Aber auch der im deutschen Flachland inwischen so selten gewordene Echte Augentrost scheint in den Püttbergen noch eine Heimat zu besitzen. Jedenfalls wächst er hier noch in großer Anzahl auf Lichtungen und am Wegesrand.

In der Volksmedizin wird der Augentrost, wie auch schon sein Name sagt, zur Behandlung von Augenleiden und Entzündungen im Augenbereich verwendet. Im Mittelalter war man sogar davon überzeugt, daß die Pflanze Blinden das Augenlicht wiedergeben könnte.

Von den vielen weiteren hier heimischen Pflanzen werde ich sicher in der nächsten Zeit noch das eine oder andere Bild machen - heute jedoch nur noch ein Foto vom Berg-Sandglöckchen, einem Gewächs aus der Familie der Glockenblumengewächse, und eins der in Deutschland geschützten Heidenelke. Beides typische Vertreter von Sandtrockenrasen.

Jasione montana
Jasione montana - Berg-Sandglöckchen
Nr. 2010.4222kl100 %
4222kl
Jasione montana
Berg-Sandglöckchen
100mm; F/11; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D



Dianthus deltoides
Dianthus deltoides - Heidenelke
Nr. 2010.4117kl100 %
4117kl
Dianthus deltoides
Heidenelke
100mm; F/4; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Euphrasia officinalis
Euphrasia officinalis - Echter Augentrost
Nr. 2010.4122kl100 %
4122kl
Euphrasia officinalis
Echter Augentrost
100mm; F/4; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Alles in Allem also ein gelungener Auftakt...
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25.06.2010 - Ein Springspinnenopa...

...begegnete mir heute bei meinem nun schon fast zur Gewohnheit gewordenen täglichen Spaziergang durch die Püttberge. Das hohe Alter der Spinne erkennt man auf dem Foto sehr gut an den vielen kahlen Stellen, die der Kleine schon hat - da geht es den Spinnen scheinbar nicht anders als uns Menschen.

Außerdem war diese sehr hübsche V-Springspinne mit 8 mm Körper­größe schon außergewöhnlich groß für ein Männchen dieser Art. Diese Größe erreichen sonst nur die Weibchen (Bild). Er hatte den größten Teil seines Lebens auch schon hinter sich, reife Tiere dieser Art findet man höchstens bis in den Juli hinein.

Aelurillus v-insignitus ist überall in Mitteleuropa weit verbreitet, bevorzugt allerdings vor allem sehr trockene und offene Gebiete als ihren Lebensraum.

Wenn die Sonne scheint, sieht man sie auch hier recht häufig auf den weniger bewachseneren Stellen der Binnendüne umherhüpfen. Nur bei schlechter Witterung ziehen sich die Spinnen in ihren am Boden versteckten Gespinst­sack zurück und sind dann in der Regel nicht mehr auffindbar.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2010.4603kl_r100 %
4603kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
100mm; F/10; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Der Name der Art rührt übrigens von ihrem charakteristischen V-förmigen Fleck auf der Stirn her, an dem sie auch sehr gut von ähnlichen Arten zu unterscheiden ist. Auffallend sind außerdem ihre metallisch-grün glänzenden Frontalaugen.

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04.07.2010 - Die Brillentante...

...zumindest wurde sie von meiner Freundin so getauft, krabbelte heute morgen an unserer Hauswand herum, als ich auf dem Weg zur Mülltonne war. Der Müll interessierte mich natürlich auf einmal gar nicht mehr und ich holte stattdessen schnell meine Kamera.

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.4863b_kl100 %
4863b_kl
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mit richtigem Namen heißt die Kleine allerdings Kettenstreifige Springspinne und kommt überall in Mitteleuropa ziemlich häufig vor.

Da die Art allerdings maximal 4 mm groß wird, wird sie wohl oft übersehen - zumal sich die Spinne meistens auf dem Erdboden oder im Gras aufhält. Sie bevorzugt dabei trockene und meist offene oder wenig bewachsene Stellen. Ihr Ausflug an unserer Hauswand war sozusagen ein Glücksfall für mich.

Ich nutzte diese Gelegenheit dann auch ausgiebig und fotografierte die Kleine, nach vorsichtigem Umsetzen, in ihrem normalen Lebensraum. Auf ihrem nachfolgenden Weg entstanden dabei natürlich noch einige weitere Fotos, die alle in der Galerie zu finden sind.

Es handelt sich bei der "bebrillten" Schönheit im Übrigen um ein Weibchen. Die Männchen sind noch kleiner (lediglich 2-3 mm groß) und völlig anders gefärbt. Ich hoffe, ich kann hier bald auch eins davon zeigen.
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07.07.2010 - Viele bunte Flattermänner...

Heute war scheinbar optimales Wetter für Tagfalter, denn während meines heutigen Abendspaziergangs flogen mir gleich mehrere Arten über den Weg.

Als erstes, auf einer kleineren Lichtung, saßen ein Admiral und ein C-Falter. Beide tankten sich noch einmal auf den Blättern eines Gebüsches in der letzten Abendsonne auf und wenn ich sie dabei nicht gestört hätte, wäre das wahrscheinlich auch ihr Schlafplatz geworden.

Leider ist das Foto etwas unscharf geworden. Ich wollte es aber trotzdem zeigen, denn man sieht ja nicht alle Tage zwei so schöne und noch dazu unterschiedliche Tagfalter so einträchtig nebeneinander sitzen.

Polygonia c-album & Vanessa atalanta
Polygonia c-album & Vanessa atalanta - C-Falter & Admiral
Nr. 2010.4947kl100 %
4947kl
Polygonia c-album & Vanessa atalanta
C-Falter & Admiral
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 50D
Polygonia c-album
Polygonia c-album - C-Falter
Nr. 2010.4950kl100 %
4950kl
Polygonia c-album
C-Falter
100mm; F/5.6; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 50D

Durch meine Störung bot sich mir dann allerdings auch noch die Chance jeden der beiden Falter für sich allein auf seinem jeweils neuen Ansitz abzulichten. Zufrieden bin ich mit meinen Freihandaufnahmen trotzdem nicht - aber ehe ich mein Stativ aufgebaut hätte, wären beide wohl schon wieder weggewesen.

Vanessa atalanta
Vanessa atalanta - Admiral
Nr. 2010.4974kl100 %
4974kl
Vanessa atalanta
Admiral
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2010.4980kl100 %
4980kl
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D

Auf meinem Heimweg machte ich dann noch Bekanntschaft mit einem Wachtelweizen-Scheckenfalter. Eigentlich ist dieser Falter noch einer der häufigsten Vertreter seiner Gattung, aber inzwischen ist er gebietsweise nun auch schon recht selten geworden.

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13.07.2010 - "Schon wieder" ein Schmetterling...

Momentan scheint es an Schmetterlingen wirklich nicht zu mangeln. Bei meinem heutigen Spaziergang konnte ich ein "Shooting" mit einem Schachbrettfalter abhalten. Ich kam gerade vorbei, als er es sich zum Schlafen gemütlich machte.

Leider gab er mir aber nur sehr wenig Zeit sein Flügeloberseite ins rechte Licht zu rücken, deshalb auch die eher mangelhafte Schärfe. Bei der Unterseite hingegen waren meiner Experimentierfreude zeitlich keine Grenzen gesetzt und so habe ich zur perfekten Schärfe sogar noch ein paar Flares gefunden :-)

Melanargia galathea
Melanargia galathea - Schachbrettfalter
Nr. 2010.5080kl100 %
5080kl
Melanargia galathea
Schachbrettfalter
100mm; F/3.5; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D
Melanargia galathea
Melanargia galathea - Schachbrettfalter
Nr. 2010.5073kl100 %
5073kl
Melanargia galathea
Schachbrettfalter
100mm; F/4.5; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D

Der Schachbrettfalter ist in Mitteleuropa noch sehr häufig und bevorzugt mit Gräsern bewachsene und nicht allzu feuchte Lebensräume.

Interessant ist auch, daß die Männchen dieser Art ein typisches Revierverhalten aufweisen. Sie besetzen Blätter oder Gräser als feste Sitzwarten und beobachten von hier ihre Umgebung. Mit vorbeifliegenden Rivalen liefern sie sich dann regelrechte Luftkämpfe, um anschließend wieder auf ihren Sitzplatz zurückzukehren.

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14.07.2010 - Heidi...

Nach den vielen Schmetterlingen der letzten Tage wollte ich heute mal etwas anderes vor die Linse bekommen. Und siehe da, das Glück war mir in Form eines Weibchens der Blutroten Heidelibelle hold.

Sie hatte es sich auf ihrem Ansitz derart gemütlich gemacht, daß meine Anwesenheit sie irgendwie überhaupt nicht zu stören schien. Das mußte ich natürlich bis zur Naheinstellgrenze meines Objektives schamlos ausnutzen.

Die Blutrote Heidlibelle gehört zur Familie der Großlibellen und kann eine Flügelspannweite von bis zu 6 cm erreichen. Zusammen mit einer Körperlänge von bis zu 4 cm gehört sie damit zu den Größten unter den Heidelibellen.

Interessanter Weise sind nur die Männchen dieser Art wirklich rot gefärbt, die Weibchen hingegen besitzen einen eher gelb-bräunlichen Körper.

Ihr Lebensraum sind hauptsächlich stehende Gewässer. Besonders soll sie kleinere Teiche mit intensiven Pflanzenbewuchs bevorzugen. Das Eigenartige hierbei ist nur, daß es bis auf den Müggelsee in ca. 3 km Entfernung (der übrigens auch nicht gerade als kleiner Teich gelten kann) überhaupt kein Gewässer weit und breit gibt. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.


Sympetrum sanguineum
Sympetrum sanguineum - Blutrote Heidelibelle
Nr. 2010.5243pano_kl100 %
5243pano_kl
Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle
100mm; F/4; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Sympetrum sanguineum
Sympetrum sanguineum - Blutrote Heidelibelle
Nr. 2010.5248_50g_kl100 %
5248_50g_kl
Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle
100mm; F/5.6 (DFF); 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Vielleicht fliegt mir ja die nächsten Tage noch ein Männchen vor die Linse.

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20.07.2010 - Wer sucht, der findet...

Mein heutiger Spaziergang endete schon nach 5 min an der ersten Kiefer. Eigentlich war ich auf der Suche nach der Springspinne Dendryphantes rudis, aber wie immer findet man meistens nie das was man eigentlich sucht. Heute habe ich stattdessen die Raupe eines Kiefernschwärmers entdeckt.

Dieser Schmetterling gehört zu den Nachtfaltern und ist darin einer der häufigsten Vertreter aus der Familie der Schwärmer. Wie der Name schon sagt, ernährt er sich ausschließlich von Kiefern bzw. deren Nadeln und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis er mir hier irgendwann über den Weg läuft.

Sphinx pinastri
Sphinx pinastri - Kiefernschwärmer
Nr. 2010.5552kl100 %
5552kl
Sphinx pinastri
Kiefernschwärmer
100mm; F/5; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Sphinx pinastri
Sphinx pinastri - Kiefernschwärmer
Nr. 2010.5524kl_r100 %
5524kl_r
Sphinx pinastri
Kiefernschwärmer
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Die Falter kommen in weiten Teilen Europas vor und zeigen eine Vorliebe für trockene Heide- und Steppengebiete. Allerdings reicht auch schon das Vorkommen seiner Futterpflanze aus, um dem sehr anpassungsfähigen Falter einen adäquaten Lebensraum zu bieten. Deshalb kann man die Art auch in Mischwäldern, Parks und Gärten finden.
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22.07.2010 - Zwei Tage später...

...versuchte ich erneut mein Glück. Wieder verbrachte ich die Hälfte meiner Tour mit dem Absuchen aller sich in meiner Sichthöhe befindlichen Kiefernzweige. Ich war einmal mehr auf der Suche nach Dendryphantes rudis, einer Spring­spinne, die es, aufgrund des für sie hier günstigen Lebensraumes, eigentlich in den Püttbergen geben müßte.

Als mich dann tatsächlich vier große Augen neugierig von einem Ast aus ansahen, freute ich mich schon, endlich eine gefunden zu haben.

Aber ich erkannte schnell, daß es sich "lediglich", um Evarcha falcata handelte, eine Springspinnenart, die ich schon häufig vor meiner Linse hatte. Ich ließ mir aber die Gelegenheit dennoch nicht entgehen, dieses stattliche Weibchen entsprechend in Szene zu setzen.

Die Weibchen dieser Art können bis zu 8 mm groß werden und gehören damit schon zu den größten einheimischen Springspinnen.

Evarcha falcata ist in Deutschland weit verbreitet und überall recht häufig. Meistens trifft man sie an sonnigen Wald- und Wegrändern, wo sie in der Krautschicht oder auf niedrigen Zweigen auf Nahrungssuche geht.

Evarcha falcata
Evarcha falcata - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.5632d_kl100 %
5632d_kl
Evarcha falcata
Springspinne
100mm; F/9; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Evarcha falcata
Evarcha falcata - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.5636c_c_kl100 %
5636c_c_kl
Evarcha falcata
Springspinne
100mm; F/8; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Im späten Frühjahr gehört sie hierzulande zu denen am häufigsten anzutreffenden Springspinnen über­haupt. Also "Augen auf" beim nächsten Spaziergang.

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31.07.2010 - Wanzen in der Abendsonne...

An den etwas steileren und meist offenen Sandhängen der Püttberge ist um die Abendzeit insekten­technisch noch am meisten los. Deshalb zieht es mich um diese Zeit verständlicherweise oft genau dort hin.

Carpocoris fuscispinus
Carpocoris fuscispinus - Nördliche Fruchtwanze
Nr. 2010.5768kl100 %
5768kl
Carpocoris fuscispinus
Nördliche Fruchtwanze
100mm; F/5; 1/1000s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heute wimmelte es auf den Samenständen des hier in großer Zahl wachsenden Berg-Haarstrangs von Nördlichen Fruchtwanzen.

Die Abendsonne ließ ihre rötlich-gelben Chitinpanzer herrlich schimmern und so konnte ich natürlich nicht an ihnen vorüber gehen, ohne ein paar stimmungs­volle Bilder von diesem Schauspiel zu machen.

Die Nördliche Fruchtwanze gehört zur sich vege­tarisch ernährenden Familie der Baum- oder Schild­wanzen. Sie bevorzugt Dolden- oder Korbblütler als Nahrungsquelle und gehört mit bis zu 14 mm Körper­größe nicht gerade zu den Kleinsten ihrer Familie.

Sie ist überall in Europa recht häufig und bevorzugt vor allem Waldränder und Lichtungen als ihren Lebensraum.


Carpocoris fuscispinus
Carpocoris fuscispinus - Nördliche Fruchtwanze
Nr. 2010.5797kl100 %
5797kl
Carpocoris fuscispinus
Nördliche Fruchtwanze
100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Eigenartigerweise hatte ich diese Art bis zum heutigen Tag überhaupt noch nie bewußt wahrgenommen...
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16.08.2010 - Zwei Seltenheiten...

...zumindest für mich - habe ich heute vor meine Kamera bekommen.

Die erste war eine Trockenrasen-Grüneule, die ich auf Grund Ihrer Farbe schon von weitem in einem Busch von Feldbeifuß ausmachen konnte. Dieser Schmetterling gehört zu den Nachtfaltern und ist fast in ganz Europa verbreitet. Er bevorzugt warme, trockene Graslandschaften und tritt nirgends wirklich häufig auf. In Deutschland steht die Art in einigen Bundesländern auf der Roten Liste.

Calamia tridens
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
Nr. 2010.6729a_kl100 %
6729a_kl
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
100mm; F/7.1; 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D
Chamaesphecia leucopsiformis
Chamaesphecia leucopsiformis
Spätsommer Wolfsmilch-Glasflügler
Nr. 2010.6797_96kl_r100 %
6797_96kl_r
Chamaesphecia leucopsiformis
Spätsommer Wolfsmilch-Glasflügler ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die zweite Überraschung an diesem Tag war der Fund eines Spätsommer Wolfsmilch-Glasflüglers. Das war für mich insofern eine Besonderheit, da es erst die zweite Glasflügler-Art überhaupt ist, der ich in meinem Leben bisher begegnet bin. Die erste war ein Roter Ampfer-Glasflügler in Sardinien im vorigen Jahr. Allerdings ist das auch kaum verwunderlich, da zumindest der heutige Fund mit höchstens 1,5 cm Größe auch schnell zu übersehen gewesen wäre. Man muß halt manchmal Glück haben!

Leider konnte ich jedoch bisher nichts über Verbreitungshäufigkeit bzw. die Gefährdungsstufe dieser Art herausfinden. Es ließ sich lediglich erruieren, daß der Falter bzw. dessen Raupen sich streng monophag von Zypressen-Wolfsmilch ernähren und an offenen und trockenen Stellen mit Vorkommen dieser Pflanzenart anzutreffen sind.

Für mich ist es auf jeden Fall eines der Highlights dieser Saison.

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19.08.2010 - Ein ereignisreicher Spaziergang...

...zumindest was die Insekten anbetrifft, die mir heute dabei über den Weg liefen bzw. flogen.

Als erstes begegnete ich einem Kleinen Heufalter, der sich schon ein Nachtlager in Form einer Grasnelke gesucht hatte. Dieser hübsche Tagfalter hört auch auf den Namen Kleines Wiesenvögelchen. Er ist in ganz Europa weit verbreitet und auch noch recht häufig.

Die Falter können eine maximale Flügelspannweite von ca. 3 cm erreichen und sind auf der Flügeloberseite, die man auf meinen Bildern leider nicht sieht, bräunlich bis orangefarben. Seine Raupen ernähren sich von Süßgräsern, daher bevorzugt er auch eher sehr grasige Lebensräume, wie Trockenrasen oder Bergwiesen.

Coenonympha pamphilus
Coenonympha pamphilus - Kleiner Heufalter
Nr. 2010.6986kl100 %
6986kl
Coenonympha pamphilus
Kleiner Heufalter
100mm; F/4; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D



Coenonympha pamphilus
Coenonympha pamphilus - Kleiner Heufalter
Nr. 2010.7023kl100 %
7023kl
Coenonympha pamphilus
Kleiner Heufalter
100mm; F/4; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D
Coenonympha pamphilus
Coenonympha pamphilus - Kleiner Heufalter
Nr. 2010.7013kl100 %
7013kl
Coenonympha pamphilus
Kleiner Heufalter
100mm; F/4; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die nächsten Beiden waren dann eine Feuerwanze, wie es sie hier zuweilen in solchen Massen gibt, daß ganze Baum­stämme von ihnen rot gefärbt sind, und ein dicker Waldmistkäfer, der meinen Weg kreuzte.

Erstere turnte die ganze Zeit auf einem Grashalm herum und machte mir so das Fotografieren ziemlich schwer. Der Käfer jedoch nahm sich bei seiner Wegüberquerung reichlich Zeit und hatte, wie man sieht, auch nichts gegen einen Schnappschuß einzuwenden als er gerade einmal kurz inne hielt.

Pyrrhocoris apterus
Pyrrhocoris apterus - Feuerwanze
Nr. 2010.6901kl100 %
6901kl
Pyrrhocoris apterus
Feuerwanze
100mm; F/4; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D
Anoplotrupes stercorosus
Anoplotrupes stercorosus - Waldmistkäfer
Nr. 2010.6978kl100 %
6978kl
Anoplotrupes stercorosus
Waldmistkäfer
100mm; F/4; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und zum Schluß hüpften mir dann noch zwei Schrecken vor die Linse. Die erste in Form einer Westlichen Beißschrecke eher etwas größer, die zweite, eine Gefleckte Keulenschrecke, ziemlich klein und unscheinbar. Beide jedoch, auf Grund der noch reichlich warmen Sonne, ziemlich agil und damit gar nicht so leicht auf meinen Chip zu bannen.

Die Westlichen Beißschrecke ist sehr wärmebedürftig und in Deutschland noch relativ häufig, zumindest in trockenen und wärmeren Gegenden. Im Norden Deutschlands dagegen sind ihre Bestände stark rückläufig.

Platycleis albopunctata
Platycleis albopunctata - Westliche Beißschrecke
Nr. 2010.6959kl100 %
6959kl
Platycleis albopunctata
Westliche Beißschrecke
100mm; F/4; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D
Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke
Nr. 2010.6915b_kl100 %
6915b_kl
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke
100mm; F/7.1; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Gefleckte Keulenschrecke bevorzugt ähliche Lebensräume. Sie bewohnt ausschließlich vegetationsarme und trockene Stellen, ist jedoch im Gegensatz zur Westlichen Beißschrecke in den norddeutschen Heidegebieten noch recht häufig anzutreffen. Besonders interessant finde ich, daß diese Art in ihrer Farbgebung sehr variabel ist (siehe auch hier).

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20.08.2010 - Spätsommerimpressionen...

...boten sich mir heute, die ich einfach mal in Form einer blühenden Echten Goldrute festgehalten habe.

Die Echte Goldrute ist im Gegensatz zu der inzwischen sehr weit verbreiteten Kanadischen Goldrute eine bei uns heimische Art und nicht wie ihre Schwesternart ein invasiver Neophyt.

Sie ist eine Bewohnerin der nährstoffarmen und trockenen Magerrasen und ist an solchen Stand­orten in Mitteleuropa weit verbreitet.

Auf meinem kurzen Heimweg, hüpfte mir dann außer­dem noch, wie bereits gestern schon, eine Gefleckte Keulenschrecke über den Weg. Diesmal aller­dings in einer wunderschönen roten Farb­variation.

Hier kann man gut erkennen, was einzelne Arten für eine große Variationsbandbreite haben können und daß eine unterschiedliche Farbe nicht unbedingt auch auf eine andere Art hindeuten muß.

Vielleicht treffe ich ja morgen noch eine Grüne!

Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke
Nr. 2010.7033kl100 %
7033kl
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke
100mm; F/5; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Solidago virgaurea
Solidago virgaurea - Echte Goldrute
Nr. 2010.7068kl100 %
7068kl
Solidago virgaurea
Echte Goldrute
100mm; F/4; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
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21.08.2010 - Morgendlicher Ausflug in die Püttberge...

Am gestrigen Abend flog mir bei einem Abendspaziergang mehrmals ein Schwalbenschwanz über den Weg. Leider ließ er sich nie lange genug auf einer Blüte nieder, um ihn ansprechend fotografieren zu können.

Also beschloß ich einfach heute morgen etwas zeitiger aufzustehen. Ich zog gleich im ersten Morgengrauen los und begab mich auf die Suche nach dem Schlafplatz des Falters. Nach einer knappen halben Stunde hatte ich ihn dann tatsächlich auch gefunden. Schlafend und mit noch zugeklappten Flügeln saß er vor mir. So hatte ich diesmal auch genügend Zeit mein Stativ aufzubauen und ein aus­giebiges Shooting mit meinem Modell zu veranstalten.

Nach einer Weile schien er meine Anwesenheit allerdings bemerkt zu haben und öffnete seine Flügel. Es handelt sich um eine Abwehrreaktion, von der ich natürlich nicht abgeneigt war, denn so gab er mir auch gleich noch die Chance seine wunderschöne Flügeloberseite abzulichten.

Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Nr. 2010.7108kl100 %
7108kl
Papilio machaon
Schwalbenschwanz
100mm; F/4; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Nr. 2010.7137kl100 %
7137kl
Papilio machaon
Schwalbenschwanz
100mm; F/4.5; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D
Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Nr. 2010.7151kl100 %
7151kl
Papilio machaon
Schwalbenschwanz
100mm; F/2.8; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Raupen des Falters ernähren sich von Doldenblütengewächsen, von denen es hier in den Püttebergen einige Arten gibt. In meiner Kindheit habe ich die Raupen übrigens oft an den Möhren oder am Dill im Garten meiner Eltern beobachten können.

Leider ist der Schwalbenschwanz bei uns ein ziemlich seltener Zeitgenosse geworden - ich war deshalb natürlich gleich doppelt begeistert. Erstens, ein so schönes Tier überhaupt so nah vor meine Linse zu bekommen und zweitens, noch dazu gleich vor meiner Haustür.

Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Nr. 2010.7143kl100 %
7143kl
Papilio machaon
Schwalbenschwanz
100mm; F/3.5; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Nr. 2010.7146kl100 %
7146kl
Papilio machaon
Schwalbenschwanz
100mm; F/4.5; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mein Shooting endete dann aber doch ziemlich abrupt, als eine Wildschweinmutter samt Jungtier etwa zehn Meter von mir entfernt aus dem Wald trat. Sie ließ mir gerade noch so viel Zeit meine Ausrüstung in die Hand zu nehmen und loszurennen, um mich anschließend bis fast vor meine Haustür im Laufschritt zu verfolgen. Ich glaube, so schnell wie heute, war ich nie wieder von einem Makro-Ausflug zurück!

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21.08.2010 - Und nach dem Frühstück gleich noch ein Ausflug...

...in die Püttberge. Diesmal allerdings, um ein paar baumbewohnende Springspinnen ausfindig zu machen und zu fotografieren - in der Hoffnung, nicht schon wieder ner Wildschweinmutti samt Jungem zu begegnen.

Dendryphantes rudis
Dendryphantes rudis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2010.7161kl_r100 %
7161kl_r
Dendryphantes rudis
Springspinne ♀
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und tatsächlich war mir das Glück hold - kein Wildschwein, aber dafür eine wunderschöne Spring­spinne der Art Dendryphantes rudis. Ich fand sie allerdings erst nach einer 1/2 Stunde des Absuchens von jedem Kiefernzweig, der in meiner Sichthöhe lag.

Die Art ist eigentlich in Deutschland fast überall ziem­lich häufig anzutreffen, nur leider nicht immer ganz leicht zu finden. Sie zeigt eine auffallende Vorliebe für Nadelbäume, von diesen es in den Püttbergen, in Form von Kiefern, natürlich nicht mangelt. So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit (3 Monate!) sie irgendwann mal vors Objektiv zu bekommen.

Zum Glück verhielt sie sich auch recht kooperativ auf ihrer Kiefernnadel und ließ mir ein paar Minuten Zeit Fotos von ihr zu machen.

Jetzt fehlt mir nur noch ein Männchen! Aber ich habe ja noch einige Tage bis es Winter wird...

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23.08.2010 - Hugo

Am heutigen Abend machte ich meinen täglichen Rundgang ausnahmsweise mal nicht allein, sondern in Begleitung meiner Freundin. Zum Glück, muß man sagen, denn sie war es, die mitten im Zypressenwolfs­milchgestrüpp, die Raupe eines Wolfsmilchwärmers erspähte.

Der Wolfsmilchschwärmer gehört zu den Nacht­faltern und ist als ausgewachsener Falter ab dem Einsetzen der Dämmerung aktiv.

Sein Lebensraum sind Trockenrasen und Sand­flächen in warmen und trockenen Gegenden Europas, Asiens und Afrikas. Bedingung ist nur, daß dort auch die Futterpflanzen der Raupen wachsen.

Die Tiere ernähren sich streng monophag. Das heißt, die Raupen fressen nur an Wolfsmilch­gewächsen - in Mitteleuropa fast ausschließlich an der Zypressen­wolfsmilch. Der Saft der giftigen Pflanzen sammelt sich im Magen der Raupen an und macht sie so für Freßfeinde ungenießbar, was sie durch ihre Warnfärbung auch jederman signalisieren.

Die Überwinterung findet als Puppe statt und so war ich im ersten Moment guter Hoffnung im nächsten Frühling an der selben Stelle eventuell den Falter wiederzutreffen. Und damit wir uns auch ja gut daran erinnern, wurde die Raupe so gleich von meiner Freundin "Hugo" getauft.

Leider war mir aber eine Verletzung an ihrem Hinterteil nicht sofort aufgefallen. Sie stammte vermutlich von einem Vogel oder vielleicht sogar von einer Schlupfwespe und sollte Hugo schließlich auch zum Verhängnis werden. Denn als ich am nächsten Tag wieder an der Stelle vorbeikam, lag die Raupe tatsächlich tot unter der Zypressenwolfsmilch. Mir blieb also nichts weiter übrig, als Hugo standes­gemäß unter seiner Lieblingspflanze zu beerdigen.

Schade einentlich, ich hätte Hugo gerne im nächsten Jahr als Falter wiedergesehen und natürlich auch bildlich festgehalten. Naja, so ist das Leben.

Hyles euphorbiae
Hyles euphorbiae - Wolfsmilchschwärmer
Nr. 2010.7236kl100 %
7236kl
Hyles euphorbiae
Wolfsmilchschwärmer
100mm; F/5; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ich werde einfach im nächsten Jahr zur Hauptflugzeit im Mai bis Juli gezielt nach den Faltern Ausschau halten - denn wo einer ist, sind meistens noch mehr!

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31.08.2010 - Einem farbenfrohen Gesellen...

...begegnete ich heute in meiner Mittagspause. Zwischen Moosen und Graspolstern auf meiner Lieblingsbinnendüne kroch mir ein Ackerwinden-Bunteulchen über den Weg. Bis dato war mir noch nie ein solcher Falter zu Gesicht gekommen. Leider hatte ich heute keinen Diffusor mit dabei und so sind die Bilder ein "klein wenig" von der grellen Mittagssonne mit Reflektionen bedacht worden. Naja, man kann halt nicht alles haben...

Emmelia trabealis
Emmelia trabealis - Ackerwinden-Bunteulchen
Nr. 2010.6851_52kl100 %
6851_52kl
Emmelia trabealis
Ackerwinden-Bunteulchen
100mm; F/5 (DFF); 1/1600s; ISO 400
Canon EOS 50D

Beim Ackerwinden-Bunteulchen handelt es sich um einen Nachtfalter aus der großen Familie der Eulenfalter.

Der Falter ist in großen Teilen Europas verbreitet, bewohnt dort allerdings vor allem Gebiete, die eher trocken und warm sind.

Wie auch der Name schon sagt, ernähren sich die Raupen des Falters ausschließlich von den Blüten der Ackerwinde. Warum ich den Falter gerade hier zum ersten Mal zu Gesicht bekommen habe, ist mir daher ziemlich schleierhaft, da es in "meiner" Binnendüne, im Gegensatz zum Garten meiner Eltern, überhaupt keine Ackerwinde weit und breit zu finden gibt.

Emmelia trabealis
Emmelia trabealis - Ackerwinden-Bunteulchen
Nr. 2010.6865kl100 %
6865kl
Emmelia trabealis
Ackerwinden-Bunteulchen
100mm; F/9; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
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31.08.2010 - In der Abendsonne...

Weil mein Mittagsspaziergang so erfolgreich war, beschloß ich auf Grund des herrlichen Wetters auch am Abend noch einmal loszuziehen. Diesmal allerdings zu den etwas steileren Hanglagen der Püttberge. An diesen Hängen gibt es viel weniger Vegetation und es dominieren die offenen Sandflächen.

Unter anderem wächst dort der Berg-Haarstrang, ein Doldenblütengewächs, welches bis zu 1m hoch werden kann. Im Juli konnte ich auf seinen Samen­ständen schon die Nördliche Fruchtwanze beo­bachten. Heute allerdings, sah ich schon von Weitem ein kleines buntes Geschöpf an einem Blatt von einer dieser Pflanzen nagen.

Ich konnte mein Glück kaum fassen, nach meinem Fund des Falters vor 10 Tagen, hatte sich doch tatsächlich nun auch noch eine Raupe des seltenen Schwalbenschwanzes hierher "verirrt". Leider war das Licht nicht so toll, aber zu einem Beweißfoto langte es allemal.

Und weil ich heute scheinbar noch nicht genug Bilder mein Eigen nennen konnte, hatte es sich auch noch eine Ritterwanze ein paar Grashalme daneben sehr fotogen gemütlich gemacht.

Lygaeus equestris
Lygaeus equestris - Ritterwanze
Nr. 2010.7618kl100 %
7618kl
Lygaeus equestris
Ritterwanze
100mm; F/6.3; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D
Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Nr. 2010.7571kl_r100 %
7571kl_r
Papilio machaon
Schwalbenschwanz
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
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15.09.2010 - Endlich auch mal ein Männchen...

... einer Blutroten Heidelibelle - dachte ich mir zumindest. Nach meinen Aufnahmen eines Weibchens dieser Art im Juli, war ich nämlich nun schon längere Zeit auf der Suche nach einem Männchen. Doch leider hatte ich mich zu früh gefreut. Es handelte sich zwar um eine Heidelibelle, jedoch war es diesmal die Gemeine Heidelibelle.

Schön postiert auf einer verblüten Grasnelke, hatte es sich das Tier direkt am Wegesrand meines allabendlichen Spazierganges zum Schlafen gemütlich gemacht. Natürlich konnte ich trotz der "falschen" Art nicht wiederstehen ein paar ansprechende Fotos zu machen.

Sympetrum vulgatum
Sympetrum vulgatum - Gemeine Heidelibelle
Nr. 2010.8749kl100 %
8749kl
Sympetrum vulgatum
Gemeine Heidelibelle
100mm; F/6.3; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D
Sympetrum vulgatum
Sympetrum vulgatum - Gemeine Heidelibelle
Nr. 2010.8781kl100 %
8781kl
Sympetrum vulgatum
Gemeine Heidelibelle
100mm; F/5; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Die Gemeine Heidelibelle gehört, wie alle Heidelibellen, zu den Großlibellen und ist überall bei uns in Deutschland recht häufig. Sie hat ihre Hauptflugzeit in den Monaten Juli bis November und ist in dieser Zeit vor allem an stehenden Gewässern anzuteffen.
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17.09.2010 - Was für ne coole Fliege...

...die mir da auf meiner heutigen abendlichen Pirsch vors Objektiv schwirrte.

Mir war bis dato schon zweimal eine solche Fliege vor die Linse geflogen, leider habe ich sie aber bisher nie zum ruhig sitzenbleiben überreden können.

Da es heute aber recht kühl war, hatte ich Glück und mein Motiv ließ sich diesmal recht geduldig von mir ablichten.

Es handelt sich dabei im Übrigen um eine Raupenfliege - genauer gesagt um Gymnosoma rotundatum.

Alle Raupenfliegen leben im Larven­stadium parasitär in Larven oder Puppen anderer Insekten. Diese Art entwickelt sich z.B. in Baumwanzen, welche die "feindliche Übernahme" nach dem Schlupf der Fliege sogar überleben.

Die erwachsenen Raupenfliegen sind dann allerdings recht harmlose Tiere und ernähren sich hauptsächlich von Blütennektar.
Gymnosoma rotundatum
Gymnosoma rotundatum - Raupenfliege
Nr. 2010.8858d_kl100 %
8858d_kl
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
100mm; F/18; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Gymnosoma rotundatum
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
Nr. 2010.8849kl100 %
8849kl
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
100mm; F/11; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Gymnosoma rotundatum
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
Nr. 2010.8840kl100 %
8840kl
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Gymnosoma rotundatum
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
Nr. 2010.8843kl100 %
8843kl
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
100mm; F/11; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Besonders begeistert war ich im Übrigen von ihrem "Bart"...

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18.09.2010 - Endlich...

...hab ich sie wiedergefunden, die Kreuz-Springspinne. Denn als ich vor zwei Jahren schon einmal die Pütt­berge im Rahmen einer Exkursion besuchte, hüpfte mir diese Art hier über den Weg. Damals war es ein erwachsenes Männchen (Bild). Seitdem ich jetzt hier wohne, hoffe ich nun schon die ganze Zeit sie wieder­zufinden. Heute war es dann endlich soweit. Diesmal gab sich allerdings ein Jungtier die Ehre.

Pellenes tripunctatus
Pellenes tripunctatus - Kreuz-Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2010.8877dkl_r100 %
8877dkl_r
Pellenes tripunctatus
Kreuz-Springspinne juv.
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Pellenes tripunctatus
Pellenes tripunctatus - Kreuz-Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2010.8880kl_r100 %
8880kl_r
Pellenes tripunctatus
Kreuz-Springspinne juv.
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Kreuz-Springspinne wird (als Weibchen) bis zu 7 mm groß und ist recht einfach an ihrer typischen Zeichnung auf dem Hinterleib zu erkennen. Sie bevorzugt trockene, warme Lebensräume mit niedriger Vegetation und ist im Süden von Deutschland noch recht häufig - im norddeutschen Flachland hingegen, jedoch ziemlich selten. Nach der roten Liste von Deutschland gilt die Art als gefährdet.

Interessanter Weise besitzen die Tiere scheinbar eine Vorliebe für leere Schneckenhäuser, in denen sie auch oft überwintern. Die selbe Vorliebe hat im Übrigen auch Pellenes nigrociliatus, eine andere Art aus der selben Gattung, welche auch hier vorkommt. Die folgenden Bilder davon stammen allerdings bereits von einem Ausflug in die Püttberge im April diesen Jahres und zeigen ebenfalls ein junges Weibchen.

Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.2614c_kl100 %
2614c_kl
Pellenes nigrociliatus
Springspinne
100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2010.2692dkl_r100 %
2692dkl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Art bevorzugt ähnliche Habitate als Lebenraum wie ihre Schwesternart. Bei ihr wurde zusätzlich aber noch ein weiters Verhalten im Bezug auf Schneckenhäuser beobachtet. Um den meist sehr hohen Temperaturen in ihrem Lebensraum zu entkommen, befestigt das Weibchen mehrere Spinnenfäden am Gehäuse und zieht das Haus an einer Pflanze empor. In diesem freischwebenden Heim werden anschließend die Eier abgelegt und von ihr bewacht. Wenn keine Schneckenhäuser vorhanden sind, werden stattdessen Blätter verwendet.

Auch diese Art steht in Deutschland auf der roten Liste, gilt aber sogar als stark gefährdet!!!

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20.09.2010 - Eidechsenalarm...

Auf dem Rückweg von meiner heutigen Mittagspause machte ich noch einmal kurz halt an einer besonders heißen Stelle meines Makroreviers und da sah ich doch zum ersten Mal, seit meines Umzuges hierher, Zauneidechsen. Es handelt sich allerdings noch um Jungtiere. Natürlich pirschte ich mich gleich auf dem Bauch kriechend an sie heran und erhaschte so auch ein paar Schnappschüsse.

Die Zauneidechse ist in unserer Heimat noch relativ häufig anzutreffen. Sie steht allerdings, wie alle Reptilien in Deutschland, unter Naturschutz. Die Art ist also nicht mehr so häufig, wie sie eigentlich sein sollte ;-)

In ihrem Lebensraum sind die Echsen auf Biotope angewiesen, bei denen sich dicht bewachsene Bereiche mit offenen Abschnit­ten abwechseln. Meistens sind das vom Menschen beeinflußte Lebensräume - z.B. bei Waldränder oder Bahndämme.

Den Winter verbringen sie in Erdlöchern in einer Art Winterstarre. Ich denke meine beiden waren hier gerade auf der Jagd, um sich noch ein wenig Winterspeck dafür anzufressen. So winzig, wie die Kleinen noch waren, hatten sie das jedenfalls noch dringend nötig.

Lacerta agilis
Lacerta agilis - Zauneidechse
Nr. 2010.9203_Test_kl100 %
9203_Test_kl
Lacerta agilis
Zauneidechse
100mm; F/5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D
Lacerta agilis
Lacerta agilis - Zauneidechse
Nr. 2010.376kl_r100 %
376kl_r
Lacerta agilis
Zauneidechse
100mm; F/5; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich werde im nächsten Jahr dann wohl öfter an dieser Stelle vorbei schauen. Vielleicht kann ich sie ja beim Erwachsenwerden fotografisch begleiten.

Das zweite Bild ist übrigens eine spätere Aufnahme, für die ich aber, wegen meiner Faulheit, nicht extra einen neuen Artikel schreiben wollte. Und hier hin paßt sie ja auch ganz super, wie ich finde.

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21.09.2010 - Es wird Winter...

Zumindest wenn man nach dem Namen meines heutigen "Fundstücks" geht. Heute ist mir nämlich zum ersten Mal in meinem Leben eine Gemeine Winterlibelle über den Weg geflogen. Jedenfalls so, daß ich sie auch als solche erkannt habe.

Sympecma fusca
Sympecma fusca - Gemeine Winterlibelle
Nr. 2010.9142c_kl100 %
9142c_kl
Sympecma fusca
Gemeine Winterlibelle
100mm; F/5; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

In Wirklichkeit fliegen die Tiere allerdings hauptsächlich zwischen Mai und Juli.

Ihr Name rührt nur daher, da sie als voll entwickelte Tiere über­wintern. Man kann sie deshalb auch schon mal im Januar oder Februar, an besonders son­nigen Tagen, beim Herum­fliegen beobach­ten.

Früher galt die Gemeine Winter­libelle als stark gefähr­det. Nach neueren Unter­suchungen mußte dies allerdings wieder revidiert werden, da die Art überall in Europa eigentlich recht häufig ist.

Wahrscheinlich wurde sie in der Vergangenheit, auf Grund ihrer guten Tarnung, nur oft übersehen.

Von ihrer Schwesternart, der Sibirischen Winterlibelle, die auch in Deutschland vorkommt (wenn auch viel seltener), unterscheidet sie sich nur durch eine fehlende kleine Ausbuchtung des oberen dunklen Streifens am Thorax. Sehr schön erklärt ist das Merkmal auch auf der Seite www.libellenwissen.de meines Makrofotografen-Freundes Andreas Thomas Hein.
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30.09.2010 - Weiße Punkte auf rotem Grund...

Heute nur mal zwei "Schnappschüsse" von einem Fliegenpilz. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt lediglich ein Tag. Es ist schön zu erkennen, wie sich langsam der Hut ausbreitet. Als Bezug für das gesamte Wachstum des Pilzes lassen sich leicht die zwei winzigen Weggefährten nutzen.
Amanita muscaria
Amanita muscaria - Fliegenpilz
Nr. 2010.9438b_kl_r100 %
9438b_kl_r
Amanita muscaria
Fliegenpilz
100mm; F/3.5; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Amanita muscaria
Amanita muscaria - Fliegenpilz
Nr. 2010.9501_9506kl_r100 %
9501_9506kl_r
Amanita muscaria
Fliegenpilz
100mm; F/3.5 (DFF); 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D
Beim ersten Bild handelt sich um eine Offenblende-Aufnahme. Das zweite ist ein Stack aus 6 Einzel­aufnahmen, um die größtmögliche Schärfentiefe zu erreichen, den Hintergrund aber noch so aufgelöst wie möglich zu gestalten.
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01.10.2010 - Ein abendlicher Feuerfalter...

...macht den Anfang im Oktober. Bald werden sie wohl wieder alle ganz verschwunden sein, die großen und kleinen Flattermänner :-(

Der Kleine Feuerfalter ist in Deutschland noch recht häufig anzutreffen. Man begegnet ihm hier dabei in den verschiedensten Lebensräumen, besonders aber mag er eine sehr offene Vegetation und sandige Gebiete. Mit einer Flügelspannweite von ca. 3 cm zählt er aber nicht gerade zu den größten unserer Tagfalter und wird deshalb gern oft übersehen.

Die Raupen des Falters ernähren sich von Ampfergewächsen. Hier in den Püttbergen dürfte es sich da vor allem um Rumex acetosella, den Kleinen Sauerampfer handeln, welcher hier in großer Anzahl vorkommt.

Mein hübscher Freund hatte es sich bereits zum Schlafen auf einer Grasnelke gemütlich gemacht, als ich ihn so fand. Das machte mir das Fotografieren natürlich ungemein leichter.

Lycaena phlaeas
Lycaena phlaeas - Kleiner Feuerfalter
Nr. 2010.9491kl_r100 %
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Lycaena phlaeas
Kleiner Feuerfalter
100mm; F/6.3; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D
Lycaena phlaeas
Lycaena phlaeas - Kleiner Feuerfalter
Nr. 2010.9456c_kl_r100 %
9456c_kl_r
Lycaena phlaeas
Kleiner Feuerfalter
100mm; F/5.6; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D
In der Zwischenzeit habe ich allerdings eh gelernt, daß es meist nichts bringt, einem von Blüte zu Blüte fliegenden Schmetterling hinterher zu rennen, nur um ein schönes Foto zu bekommen.

Das wird meist nichts!

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02.10.2010 - Beim herbstlichen Balkonputz...

...lief mir heute ein noch unreifes Männchen einer unserer häufigsten heimischen Krabbenspinnen über die Hände. Ich konnte natürlich nicht widerstehen es entsprechend in Szene zu setzten. Der Balkonputz mußte einstweilen natürlich warten.

Misumena vatia
Misumena vatia - Veränderliche Krabbenspinne
Nr. 2010.9592kl100 %
9592kl
Misumena vatia
Veränderliche Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Veränderliche Krab­ben­spinne heißt so, weil sie ihren Körper farblich an die Farbe ihres jeweiligen Ansitzes anpas­sen kann.

Meistens handelt es sich dabei um Blüten, auf denen die Spinne auf ihre Beute lauert. Zum Farb­wechsel sind allerdings nur die erwachsenen Weib­chen fähig, die eine Größe von bis zu 1 cm erreichen können.

Die Männchen dieser Art sind um ein mehrfaches kleiner und werden nur bis zu 4 mm groß. So sind sie eher unscheinbar und zei­gen ihre wahre Schön­heit erst in der Nahauf­nahme.

Misumena vatia
Misumena vatia - Veränderliche Krabbenspinne
Nr. 2010.9614_15kl100 %
9614_15kl
Misumena vatia
Veränderliche Krabbenspinne
100mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Misumena vatia
Misumena vatia - Veränderliche Krabbenspinne
Nr. 2010.9600kl100 %
9600kl
Misumena vatia
Veränderliche Krabbenspinne
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Ich hoffe, ich sehe den Kleinen im nächsten Jahr dann ausgewachsen auf meinem Balkon wieder.
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08.10.2010 - Zu Besuch bei den Dornfingern...

Leider werden die Tage zunehmend kürzer und meine abendlichen Spaziergänge damit auch. Bei meinem heutigen Rundgang inspizierte ich eine Trockenwiese mit höherer Vegetation etwas genauer.

In ihr waren mir in den letzten Wochen mehrere größere Gespinste aufgefallen, denen ich aber bisher keine große Beachtung geschenkt hatte.

Nach eingehendem Absuchen der Wiese, mußte ich nun zu meinem Erstaunen jedoch feststellen, daß ich das mal lieber hätte tun sollen. Ich war tatsächlich fast jeden Tag an einer Kolonie mit Ammen-Dornfingern vorbei gelaufen.

Beim Ammen-Dornenfinger handelt es sich um eine eigentlich vorwiegend im Mittelmeerraum beheimatete Art. In letzter Zeit jedoch dringt diese Art immer mehr auch nach Mitteleuropa vor. Besonders in wärmebegünstigten Regionen ist sie auch in Deutschland inzwischen nicht selten anzutreffen.

Daß es ihn rund um Berlin auch geben soll, wußte ich natürlich. Daß er aber direkt vor meiner Haustür wohnt, hätte ich nicht gedacht.

Im Übrigen gilt der Ammen-Dornfinger als die giftigste Spinnenart Mitteleuropas, die auch dem Menschen durchaus gefährlich werden kann.

Cheiracanthium punctorium
Cheiracanthium punctorium - Ammen-Dornfinger
Nr. 2010.0020kl_r100 %
0020kl_r
Cheiracanthium punctorium
Ammen-Dornfinger
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Auf Grund seiner sehr großen Giftklauen (Cheliceren) kann er mühelos die menschliche Haut durchdringen. Allerdings ist die Wirkung nur ähnlich der eines Wespenstiches - also überhaupt kein Grund zur Sorge.
Cheiracanthium punctorium
Cheiracanthium punctorium - Ammen-Dornfinger
Nr. 2010.9981kl_d_r100 %
9981kl_d_r
Cheiracanthium punctorium
Ammen-Dornfinger
100mm; F/7.1; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Cheiracanthium punctorium
Cheiracanthium punctorium - Ammen-Dornfinger
Nr. 2010.0034_b_kl_r100 %
0034_b_kl_r
Cheiracanthium punctorium
Ammen-Dornfinger
100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Cheiracanthium punctorium
Cheiracanthium punctorium - Ammen-Dornfinger
Nr. 2010.9999kl_r100 %
9999kl_r
Cheiracanthium punctorium
Ammen-Dornfinger
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mich hat jedenfalls während der knapp einstündigen Session kein Dornfinger gebissen.

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13.10.2010 - Kurze lange Beine...

Schon mehrere Male liefen mir in meinem Makro-Revier seltsame Weberknechte über den Weg. Das Besondere an ihnen waren die für Weberknechte mir recht kurz erscheinenden Beine - bzw. der im Verhältnis zu diesen ziemlich große Körper.

Odiellus spinosus
Odiellus spinosus - Weberknecht
Nr. 2010.0180b_kl_r100 %
0180b_kl_r
Odiellus spinosus
Weberknecht
100mm; F/7.1; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Bisher habe ich sie aber immer krabbeln lassen und sie als Fotomotive ignoriert. Meistens war ich wohl zu faul, da sich Weberknechte auf Grund ihres Körperbaus meines Erachtens im Allgemeinen recht schwierig fotografieren lassen.

Heute war das allerdings anders - ich nahm mir einfach mal die Zeit, um ein paar schöne Fotos in den Kasten zu bekommen. Zum Glück waren dabei auch meine extra dafür gesuchten Motive ziem­lich geduldig und es entstanden einige, wie ich finde, sehenswerte Aufnah­men.

Es handelt sich hierbei im Übrigen um Odiellus spinosus, einen der größten Weber­knechte Mitteleuropas, wie ich später feststellte.

Der Lebensraum dieser Art sind hauptsächlich Sandgebiete - laut Wikipedia, mit deutlicher Vorliebe zu Binnendünen. Kein Wunder also, warum sich die Kleinen hier so wohl fühlen.
Odiellus spinosus
Odiellus spinosus - Weberknecht
Nr. 2010.0282klb_r100 %
0282klb_r
Odiellus spinosus
Weberknecht
100mm; F/8; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Odiellus spinosus
Odiellus spinosus - Weberknecht
Nr. 2010.0319kl_r100 %
0319kl_r
Odiellus spinosus
Weberknecht
100mm; F/7.1; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Odiellus spinosus
Odiellus spinosus - Weberknecht
Nr. 2010.0240b_kl_r100 %
0240b_kl_r
Odiellus spinosus
Weberknecht
100mm; F/5; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Odiellus spinosus
Odiellus spinosus - Weberknecht
Nr. 2010.0299kl_r100 %
0299kl_r
Odiellus spinosus
Weberknecht
100mm; F/10; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Jetzt, wo ich weiß, wie die Ergebnisse aussehen können, sollte es mich nicht wundern, wenn ich im nächsten Jahr nicht noch ein paar mehr Weberknechtarten ins rechte Licht rücken könnte.
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17.10.2010 - Ein Herbstspinnenpärchen...

...beim vorsichtigen Kennenlernen konnte ich heute während eines Spazierganges beobachten. Aber sie waren bei Weitem nicht die Einzigen. Überall wimmelte es heute von Herbstspinnen, die überwiegend alle mit der Erhaltung Ihrer Art beschäftigt waren. Daran kann man erkennen, daß es Herbst ist!
Metellina segmentata
Metellina segmentata - Herbstspinne
Nr. 2010.0472_74kl_r100 %
0472_74kl_r
Metellina segmentata
Herbstspinne
100mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Metellina segmentata
Metellina segmentata - Herbstspinne
Nr. 2010.0507b_kl_r100 %
0507b_kl_r
Metellina segmentata
Herbstspinne
100mm; F/11; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Herbstspinnen erreichen eine Körperlänge von 6-9 mm und sind vor allem im Herbst sehr aktiv. Sie bewohnen vorwiegend die Kraut- und Strauchschicht in Wäldern und sind überall in Deutschland recht häufig. So auch hier!
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20.10.2010 - Der Rest...

Die kommenden Tage werde ich im sommerlichen Kreta verbringen, deshalb hier nur noch schnell die übriggebliebenen, aber für mich dennoch zeigenswerten Fotos aus den oktoberlichen Püttbergen. Die Aufnahmen stammen von unterschiedlichen Tagen.

Die ersten beiden zeigen eine Säbeldornschrecke, die ich schon Anfang Oktober fotografiert habe. Es handelt sich dabei um eine in Deutschland sehr weit verbreitete Art. Ihre Häufigkeit nimmt in Richtung Norden allerdings immer mehr ab. Um so mehr freut es micht, sie hier in Berlin beobachten zu können.

Tetrix subulata
Tetrix subulata - Säbeldornschrecke
Nr. 2010.9885kl_r100 %
9885kl_r
Tetrix subulata
Säbeldornschrecke
100mm; F/8; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tetrix subulata
Tetrix subulata - Säbeldornschrecke
Nr. 2010.9872kl_r100 %
9872kl_r
Tetrix subulata
Säbeldornschrecke
100mm; F/9; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und dann noch ein Schwebfliegenpärchen, welches sich leider nicht näher bestimmen ließ, und eine mir unbekannte Schlupfwespe. Bei der Wespe konnte ich aber mit Hilfe einiger Fachleute wenigstens bis zum Familiennamen vorstoßen.

Schwebfliegenpaar
Nr. 2010.9839kl_r100 %
9839kl_r
Schwebfliegenpaar100mm; F/9; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Cryptinae
Cryptinae - Unbekannte Schlupfwespe
Nr. 2010.9559kl_r100 %
9559kl_r
Cryptinae
Unbekannte Schlupfwespe
100mm; F/4.5; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Es sieht so aus, als ob es bald hier nichts mehr zu fotografieren gibt!
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27.03.2011 - Zebras am Müggelsee...

Inzwischen ist die Frühlingssonne schon sehr warm und so war es auch kein Wunder, daß uns bei unserem heutigen Sonntagsspaziergang einige Insekten und Spinnen über den Weg liefen. Vorrausschauenderweise hatte ich deshalb natürlich meine Kamera mitgenommen. Unser Spaziergang führte uns zum Müggelsee.

Und siehe da, das Glück war mir heute sogar außergewöhnlich hold. Die Außenwände des maroden Strandbades und die Mauern am Wegesrand waren schon so sehr aufgeheizt, daß es überall an ihnen nur so von Zebraspringspinnen wimmelte. Sie wärmten sich dort auf und warteten geduldig auf ihre erste Beute in diesem Jahr. Genauso geduldig wartete meine Freundin dann auf mich, bis ich mein Shooting mit den sehr flinken Tierchen nach ca. einer Stunde beendet hatte.

Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.3687kl_r100 %
3687kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne juv.
100mm; F/7.1; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.3688kl_r100 %
3688kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne juv.
100mm; F/7.1; 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Zebraspringspinne ist eine unserer häufigsten einheimischen Springspinnen und vor allem im Siedlungs­bereich überall recht häufig anzutreffen. Man findet sie dort hauptsächlich an Mauern und Gebäuden. Sie wartet hier auf ihre Beute (meistens Fliegen) und schleicht sich dann ähnlich eines Raubtieres sehr nahe an diese heran. Ein blitzschneller Sprung auf das Opfer beendet schließlich die Jagd. Durch einen vorher an der Mauer befestigten Sicherheits­faden schützt sich die kleine Spinne samt ihrer Beute vor dem Absturz.

Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.3730kl_r100 %
3730kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne juv.
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.3717kl_r100 %
3717kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne juv.
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Als Auftakt für diese Saison gleich ein paar Springspinnen - was will man mehr!

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10.04.2011 - Frau gesucht...

Nachdem es mir im vorigen Herbst in Jüterbog bereits gegönnt war mehrere Männchen der in Deutschland so seltenen Dünen-Springspinne zu beobachten, wollte ich heute endlich ein Weibchen vor die Linse bekommen. Allerdings brauchte ich dazu nicht mehr bis Jüterbog fahren, sondern ein Ausflug in die Schönower Heide sollte dafür genügen. Ich besuchte diese Gegend bereits im vorigen Herbst, konnte damals aber keinen der hübschen Springer finden. Von Freunden wußte ich allerdings, daß die Art hier vorkommt. Es hieß also auf besseres Wetter warten - heute war es nun soweit.

Und meine Ahnung war richtig. Schon nach wenigen Schritten hüpfte mir das erste Männchen vor die Füße.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.4551kl_r100 %
4551kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.4561kl_r100 %
4561kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
100mm; F/11; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D
Der Fund eines Weibchens hat dann allerdings ein wenig länger gedauert. Die Weibchen hüpfen nämlich nicht so umher wie ihre männlichen Artgenossen, sondern warten meist, perfekt getarnt, unter einem Grasbüschel auf Beute oder einen potentiellen Partner. Mein Weibchen hatte wohl eher Hunger, als Lust auf Sex. Mit ihrer Beute, einer kleinen Spinne, war sie in ihrer Deckung jedenfalls fast nicht zu sehen.
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.4505kl_r100 %
4505kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♀
100mm; F/11; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D
Und nachdem mein Auge nun geschult war, fand ich auf einmal auch noch mehr der kleinen Schönheiten.
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.4518kl_r100 %
4518kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/11; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.4531kl_r100 %
4531kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne
100mm; F/8; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D
Durch das ständig wechselnde Licht sind übrigens sehr verschiedenen Farbstimmungen entstanden. Und zum Schluß, als meine Models keine Lust mehr hatten, haben sich beide einfach eingegraben.
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.4579kl_r100 %
4579kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♀
100mm; F/11; 1/80s; ISO 200
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.4572kl_r100 %
4572kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
100mm; F/7.1; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Kein Wunder also, daß man die Kleinen so selten zu Gesicht bekommt! Ein paar weitere Infos zur Art gibt es noch in meinem letztjährigen Bericht zu Yllenus arenarius in der Binnendünenlandschaft von Jüterbog.

Auf dem Heimweg begegnete mir schließlich mit dem Sand-Steppenrüssler noch ein anderer Vertreter sandiger und trockener Lebensräume, den ich bis dahin noch nie zu Gesicht bekommen hatte. Dieser seltene Käfer gehört zu der Familie der Rüsselkäfer und ist in Deutschland aufgrund seiner spezifischen Lebensraumansprüche stark gefährdet.

Coniocleonus hollbergi
Coniocleonus hollbergi - Sand-Steppenrüssler
Nr. 2011.4646kl_r100 %
4646kl_r
Coniocleonus hollbergi
Sand-Steppenrüssler
100mm; F/7.1; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Coniocleonus hollbergi
Coniocleonus hollbergi - Sand-Steppenrüssler
Nr. 2011.4642ckl_r100 %
4642ckl_r
Coniocleonus hollbergi
Sand-Steppenrüssler
100mm; F/7.1; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D
Im Großen und Ganzen ein sehr interessanter und ereignisreicher Tag. Wenn das so weiter geht...
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08.06.2011 - Ach diese Heide...

Heute war einmal mehr die Schönower Heide mein Ziel - inzwischen schon fast eins meiner Lieblingsreviere. Von einen Freund hatte ich gehört, daß sich hier im Augenblick in großer Zahl die Gelbe Mordfliege tummelt. Und tatsächlich, überall am Wegesrand sah man sie auf erhöhtem Posten nach Beute ausschauhalten.

Laphria flava
Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.7917kl_r100 %
7917kl_r
Laphria flava
Gelbe Mordfliege ♂
100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Es ist schon interessant diese Riesen unter den Raubfliegen aus der Nähe beobachten zu können. Die größten von ihnen waren meiner Meinung nach fast 3 cm groß.

Die Gelbe Mordfliege kommt fast in ganz Europa vor. Sie bevorzugt dabei Lichtungen und sonnige Waldränder als ihr Revier. Ihre Hauptflugzeit ist von Juni bis Juli.

Wie alle anderen Raubfliegen jagt sie ihre Beute im Flug. Bei ihren kurzen Rundflügen kehrt sie dabei typischerweise immer wieder zu ihrem gewählten "Ausguck" zurück. Man kann schön beobachten, wie von dort jedes vorbeifliegene Insekt sofort wahrge­nommen und auf seinen Beutestatus abgecheckt wird.

Sonst war allerdings sehr wenig los. Vielleicht war es selbst den meisten meiner potentiellen Motive bei schwülwarmen 23 Grad früh morgens um 8.00 Uhr schon zu warm. Mir auf jeden Fall!

So begnügte ich mich lediglich noch mit zwei Kleinschmetterlingen. Der erste war ein Ockergelber Blattspanner. Er fiel mir durch seine knallige gelbe Farbe auf und daß er, ständig mit dem Wind kämpfend, mehr von einem Ansitz zum nächsten geweht wurde, als daß er flog.

Camptogramma bilineata
Camptogramma bilineata - Ockergelber Blattspanner
Nr. 2011.7925kl_r100 %
7925kl_r
Camptogramma bilineata
Ockergelber Blattspanner
100mm; F/11; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Camptogramma bilineata
Camptogramma bilineata - Ockergelber Blattspanner
Nr. 2011.7945kl_r100 %
7945kl_r
Camptogramma bilineata
Ockergelber Blattspanner
100mm; F/13; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Der ca. 3 cm große Falter gehört zur Familie der Spanner. In Europa ist er weit verbreitet und überall recht häufig. Er stellt dabei keine großen Ansprüche an seinen Lebensraum. Die Falter sind tag- oder dämmerungs­aktiv und ernähren sich von Blütennektar. In zwei Generationen fliegen sie von Mitte Mai bis in den September hinein. Aufgrund der weißen und dunklen Querlinien ist die Art eigentlich unverwechselbar.

Der zweite Falter, der vor mein Objektiv flatterte, war noch winziger. Ein ca. 1,5 cm großer und mir bisher Unbekannter Zünsler hatte es sich auf einem Holzstamm am Wegesrand gemütlich gemacht.

Obwohl ich schon auf dem Heimweg war, konnte ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen. Trotz der Unscheinbarkeit des Falters hat sich der kleine Stop doch gelohnt, wie ich finde.

Besonders toll kommt auf dem Foto der buschige Rüssel des Tieres zur Geltung. In freier Natur sieht man davon nämlich, bei dieser Größe, normalerweise rein gar nichts.

Falls mir irgendjemand diesen Zünsler noch bestimm­en könnte, wäre ich ihm sehr dankbar. Bis dahin muß ich erst einmal auf Informationen zur Art verzichten.

Crambidae ssp.
Crambidae ssp. - Unbekannter Zünsler
Nr. 2011.7981kl_r100 %
7981kl_r
Crambidae ssp.
Unbekannter Zünsler
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die restlichen Fotos sind, aufgrund des heute ständig wehenden Windes, eher nicht so zeigenswert und so ist die Bildausbeute dieses Ausfluges eher mager. Doch allein die wunderschöne Landschaft und die Artenvielfalt begeistern mich hier jedesmal aufs Neue - und allein das ist für mich schon Lohn genug.

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13.06.2011 - Badespaß am Werlsee...

Den Nachmittag des diesjährigen Pfingstsonntags verbrachten wir relaxend und badend mit Freunden am Werlsee, in der Nähe von Erkner. Auch wenn die grelle Nachmittagssonne eigentlich eher nicht zum fotografieren einludt, war meine Kamera natürlich trotzdem mit am Start.

Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♂
Nr. 2011.8229kl_r100 %
8229kl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♂
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D

Viele Bilder entstanden am Ende aber wirklich nicht - genaugenommen eigentlich nur eins - und zwar das einer Großen Pechlibelle, die sich tief im Schilfgürtel des Sees versteckt hielt. Es war also ziemlich schwer, das Tier auf dem Bild freizustellen. Diese Tatsache und die, daß es sich dabei noch dazu um eine Freihandaufnahme handelt, machen das Bild, trotz seiner kleinen Makel, für mich zeigenswert.

Die Große Pechlibelle gehört zu den Kleinlibellen. Ihren Namen verdankt sie ihrem, bis auf das blaue "Schlußlicht", pechschwarzen Körper. Die Männchen weisen am Kopf und Thorax weitere blaue Partien auf, während die Weibchen dort auch in anderen Farb­tönen, wie beispielsweise lila, gefärbt sein können.

Die Art hat recht geringe Ansprüche gegenüber ihrem Lebensraum und kommt daher überall noch recht häufig vor. Die Große Pechlibelle gilt deshalb in Deutschland auch als "nicht gefährdet" und wird in einigen Gegenden sogar als die häufigste Libellenart angegeben.

Die Flugzeit der Art geht von Mitte Mai bis in den September hinein. Wenn es zur Ausbildung einer zweiten Generation kommt, kann sie sich jedoch noch bis in den Oktober hinein verlängern. Das ist allerdings eher die Ausnahme und nur in klimatisch begünstigten Gebieten der Fall.

Zu erwähnen wäre noch, daß die Eiablage bei dieser Art nicht im Tandemflug zusammen mit dem Männchen, sondern stets allein vom Weibchen durchgeführt wird. Dies ist für Schlanklibellen nämlich eher ungewöhlich.

Es waren natürlich noch eine Vielzahl weiterer Libellen am See unterwegs. Die meisten von ihnen sah ich jedoch nur im Vorbeifliegen oder sie waren für ein Shooting einfach zu ungeduldig. Ich denke, ich werde den Werlsee bei Gelegenheit mal in den frühen Morgenstunden mit meinem Stativ besuchen müssen.

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03.09.2011 - Auf Schlauchsuche...

Meine heutige Exkursion führte mich zusammen mit einem Spinnenfachmann zum Pfefferfließ südlich von Berlin. Das Ziel war es endlich einmal eine Tapezierspinne vor mein Objektiv zu bekommen.

Doch erst einmal begegnete uns ein Teichmolch-Baby, welches gerade durch das Unterholz kroch. Es war nur circa 3 cm groß und wenn es sich nicht zufällig in diesem Moment bewegt hätte, wäre dieser kleine Zwerg wohl nie vor meine Linse geraten.

Molche gehören zur Klasse der Amphibien. Der Teich­molch ist dabei die häufigste der fünf in Deutschland vorkommenden Arten. Er ist in seinen Lebens­raum­ansprüchen recht flexibel und kommt sowohl in offenen Landschaften als auch in dicht bewaldeten Regionen vor.

Da sich seine Larven, wie die der meisten Lurche, im Wasser entwickeln, ist allerdings das Vorhandensein von geeigneten Laichge­wäs­sern eine Grundvor­aus­setzung für sein Vor­kommen.

Bis zum Juli haben die meisten paarungswilligen Erwachsenen und auch die inzwischen geschlüpften Jungtiere das Gewässer wieder verlassen, um für den Rest des Jahres an Land zu leben. Interessant zu erwähnen ist, daß die Molche dabei sogar ihre Erscheinungsform ändern.

Lissotriton vulgaris
Lissotriton vulgaris - Teichmolch
Nr. 2011.1474kl_r100 %
1474kl_r
Lissotriton vulgaris
Teichmolch
100mm; F/5; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Der Teichmolch gilt laut Roter Liste von Deutschland zwar nicht als gefährdet, ist aber laut Bundes­natur­schutzgesetz eine besonders geschütze Art - wie im Übrigen alle europäischen Reptilien und Amphibien.

Inzwischen hatte mein Begleiter nun auch die ersten Wohnungen des eigentlichen Objektes meiner Begierde ausfindig gemacht. Es handelte sich dabei um bis zu 40 cm lange gesponnene Schläuche, die einer sehr interessanten Spinnenart als Domizile dienen. Nur die letzten Zentimeter schauen dabei aus dem lockeren Sandboden heraus und sind nochdazu meist gut getarnt. Allein hätte ich sie deshalb auch niemals gefunden. Wenn man allerdings einen so kompetenten Begleiter wie ich dabei hat, der einem zeigt wo genau zu suchen und auf welche veräterische Spuren zu achten ist, wird man recht schnell fündig.

Atypus affinis
Atypus affinis - Tapezierspinne (Wohnschlauch)
Nr. 2011.1534kl_r100 %
1534kl_r
Atypus affinis
Tapezierspinne (Wohnschlauch)
100mm; F/4; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein weiteres Problem ist jedoch, daß sich die Spinne tagsüber meistens ganz am Boden dieser Wohn­röhre aufhält und man so höchstens mit einem En­doskop ein paar Fotos von ihr bekommen könnte ;-)

Als Lösung hilft da nur - graben - und das am Besten sehr vorsichtig, damit dem empfindlichen Bauwerk und der Spinne nichts passiert. Und nach einer viertel Stunde Arbeit saß es dann vor mir - ein ausgewachsenes Weibchen einer Tapezierspinne der Art Atypus affinis .

Zusammen mit zwei weiteren Arten der selben Gattung bilden sie die einzigen Vertreter der Vogel­spinnenartigen in Mitteleuropa. Alle anderen Vertre­ter dieser Unterordnung der Webspinnen leben eher in wärmeren Gefilden.

Doch auch die drei mitteleuropäischen Arten haben eine besondere Vorliebe für trockene und sonnige Standorte. Besonders am Rand von lichten Kiefernwäldern findet man ihre Kolonien. Die Röhreneingänge liegen dabei meist im Gras oder unter Totholz verborgen.

Atypus affinis
Atypus affinis - Tapezierspinne
Nr. 2011.1523kl_r100 %
1523kl_r
Atypus affinis
Tapezierspinne
100mm; F/8; 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D
Atypus affinis
Atypus affinis - Tapezierspinne
Nr. 2011.1484bkl_r100 %
1484bkl_r
Atypus affinis
Tapezierspinne
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Selbst in der Nacht verlassen die Tiere diese Gespinstschläuche nicht, sondern kommen lediglich bis in den gut getarnten oberirdischen Teil und warten bis ein Beutetier darüberläuft. Sobald das geschieht, beißt die Spinne mit ihren kräfigen Chelizeren durch die Schlauchwand hindurch. Die so gelähmte Beute wird dann durch die Röhrenhülle gezogen und das entstandene Loch sofort wieder verschlossen.

Nach dem erfolgreichen Abschluß des Shootings, welches sich aufgrund eines defekten Fernauslösers und eher mangelhaftem Lichtes schwieriger gestaltete als erwartet, folgte noch ein Spaziergang durch einen kleinen Teil dieser wunderschönen reich strukturierten Landschaft. Dabei begegneten uns noch allerlei weitere Tiere, die es aber aufgrund von Zeitmangel alle nicht auf meinen Chip geschafft haben.

Lediglich an einer noch sehr kleinen Raupe eines Wermut-Mönchs konnte ich einfach nicht vorbei­gehen. Da ich seine Schwesterart erst vor kurzen in den Püttbergen fotografiert hatte, wollte ich der Vollständigkeit halber auch ein Bild der Raupe dieses Schmetterlings mein Eigen nennen.

Wie der Beifuß-Mönch ernähren sich auch die Raupen dieses Vertreters der Eulen-Falter hauptsächlich von Beifußarten. Gelegentlich kann man sogar beide zusammen auf ein und der selben Futterpflanze beobachten.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist seine Vorliebe für trockene und oft sandige Magerrasen. In Deutsch­land steht die Art, aufgrund des rapiden Rückgangs dieser Landschaftsformen, deshalb auch auf der Vor­warnstufe zur Roten Liste.

Cucullia absinthii
Cucullia absinthii - Wermut-Mönch
Nr. 2011.1562_64kl_r100 %
1562_64kl_r
Cucullia absinthii
Wermut-Mönch
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Im Großen und Ganzen war diese Exkursion für mich sehr lehrreich und besonders im Hinblick auf die herrliche Natur ein echtes Erlebnis. Vielen Dank für die kompetente Führung an Lars Frimann!

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04.09.2011 - Sonntagsausflug...

Nach meiner gestrigen sehr erfolgreichen Exkursion zum Pfefferfließ sollte unser heutiger sonntäglicher Familien-Ausflug gleich das nächste Highlight des Jahres für mich parat halten. Es ging einmal mehr in die Schönower Heide, die um diese Jahreszeit durch das überall blühende Heidekraut nicht nur in makrofoto­grafischer Hinsicht ein lohnendes Ziel ist.

Mein Interesse galt allerdings weniger dem rosa­farbenen Teppich als Fotomotiv sondern viel mehr der sehr seltenen Roten Röhrenspinne, die hier eines ihrer wenigen Vorkom­men im Land Branden­burg besitzt. Im August und September ziehen nämlich die ansonsten in ihren Röhren versteckt lebenden Männchen dieser sehr hübsch gefärbten Spinnenart auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen umher.

Eresus kollari
Eresus kollari - Rote Röhrenspinne
Nr. 2011.1644kl_r100 %
1644kl_r
Eresus kollari
Rote Röhrenspinne
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Schon im vorigen Frühherbst war ich hier deshalb unterwegs - leider ohne Erfolg.

Vielleicht hatte ich auch einfach zu sehr danach gesucht, denn auch heute fand ich beim Suchen zwischen den Heidebüschen und auf den offenen Sandflächen kein einziges Exemplar.

Aber zum Glück hatte ich ja noch meine Freundin dabei, die, als von mir angelernte "Jung-Forscherin", inzwischen sehr aufmerksam und mit offenen Augen durch die Natur geht. Sie lief nämlich, im Gegensatz zur mir, einfach nur den offiziellen Rundweg entlang und erspähte doch tatsächlich am Wegesrand das Objekt meiner Begierde. Einen kurzen Ruf später saß es dann auch schon vor meiner Linse.

Die Rote Röhrenspinne ist zwar überall in Mittel- und Südeuropa weit verbreitet, bei uns in Deutschland aber lediglich in klimatisch begünstigten Gebieten anzutreffen. Aufgrund ihrer Seltenheit gilt sie nach der Roten Liste von Deutschland als stark gefährdet und ist gesetzlich geschützt.

Eresus kollari
Eresus kollari - Rote Röhrenspinne
Nr. 2011.1639bkl_r100 %
1639bkl_r
Eresus kollari
Rote Röhrenspinne
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Eresus kollari
Eresus kollari - Rote Röhrenspinne
Nr. 2011.1668_70kl_r100 %
1668_70kl_r
Eresus kollari
Rote Röhrenspinne
100mm; F/10 (DFF); 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Vor allem in warmen und trockenen Lebensräumen, wie Binnendünen und Heidegebieten kann man die in Kolonien lebende Spinne antreffen. Dort graben sie an geeigneten windgeschützten Stellen ihre Wohn­röhren in den Boden und kleiden diese anschließend mit Seide aus. Oberirdisch endet die Röhre in einem auf der Erde liegenden und meist gut getarnten Netz, welches der Spinne zum Beutefang dient.

Da es für mich ein echtes Erlebnis war, diesem wunderschönen Tier einmal in natura begegnen zu dürfen, konnte ich mich kaum von ihm losreisen und es wieder seiner Wege ziehen lassen. Aber irgendwann war es dann soweit und schließlich gab es ja auch noch mehr zu sehen.

Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2011.1701kl_r100 %
1701kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/5.6; 1/200s; ISO 800
Canon EOS 50D
Xysticus sabulosus
Xysticus sabulosus - Krabbenspinne
Nr. 2011.1717kl_r100 %
1717kl_r
Xysticus sabulosus
Krabbenspinne
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 50D

Zum Bespiel war da ein Exemplar von Xysticus sabulosus, einer bei uns sehr seltenen Krabbenspinne, die ich bereits im vorigen Jahr in der Schönower Heide fotografieren konnte. Mein heutiger Fund war allerdings nicht ganz so knallig gefärbt, wie der vom letzten Jahr.

Diesmal habe ich unser Zusammentreffen aber eher für ein paar fotografische Experimente genutzt. Besonders das etwas expressionistisch anmutende Offenblende-Bild hat es mir angetan - das knallige Rot der Flechten und die insgesamt sehr surreal wirkende Umgebung find ich einfach klasse.

Aber viel Zeit blieb mir nicht, denn ein weiteres tolles Motiv wartete schon. Und wieder war es meine Freundin, die am Wegesrand fündig wurde, während ich einmal mehr durch die Heidebüsche kroch.

Sie hatte doch tatsächlich ein noch sehr junges Exemplar einer Schlingnatter entdeckt. Es sonnte sich direkt am Wegesrand. Der Größe von höchstens 20 cm nach zu urteilen, konnte sein Schlupf noch nicht allzulange her sein.

Schlingnatter gebähren ihren Nachwuchs nämlich, im Gegensatz zu der auch bei uns vorkommenden Ringelnatter, lebend, das heißt, sie legen keine Eier, sondern bringen vollentwickelte Junge zur Welt. Und ein solches Exemplar hatten wir hier nun vor uns.

Die Art ist in ganz Europa weit verbreitet und kommt hier sowohl in der Ebene als auch im Gebirge bis in 2000 Meter Höhe vor. Da die Schlange eine trockenheits- und wärmeliebende Art ist, sind aller­dings Lebensräume dieser Art eine Voraus­setzung für ihr Vorkommen. Der Biotoptyp selbst spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Abhängig von der Landschaft können das Heiden, Magerrasen, Hochmoore, Waldränder oder aber auch alpine Geröllhalden sein.

In Deutschland kommt die Glattnatter, wie sie auch genannt wird, nicht flächendeckend vor und ist hier vor allem in den wärmebegünstigten Regionen anzu­treffen vor. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt dabei in den Weinbauregionen Süddeutschlands und den Heidegebieten Brandburgs.

In Deutschland steht die Art als "gefährdet" auf der Roten Liste und gilt außerdem, laut FFH-Richtlinie, als streng zu schützende Art.

Coronella austriaca
Coronella austriaca - Schlingnatter
Nr. 2011.1773kl_r100 %
1773kl_r
Coronella austriaca
Schlingnatter
100mm; F/6.3; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zur Feier des Tages und als Belohnung für den heutigen Sieger bei der Motivsuche, habe ich übrigens ein Schlangen-Foto ausgesucht, welches meine Freundin gemacht hat. Lediglich die Kamerakonfiguration oblag mir bei dieser Einstellung. Ein wirklich schönes Bild wie ich finde!

Auf dem Weg zum Auto krabbelte uns dann noch ein Großer Kiefernprachtkäfer vor die Füße. Naja, eigentlich sonnte er sich gerade auf einem der Baumstämme, die hier als Wegabgrenzung dienen und entdeckt wurde er - na, man kann es schon erahnen - nicht von mir!

Chalcophora mariana
Chalcophora mariana - Großer Kiefernprachtkäfer
Nr. 2011.1794kl_r100 %
1794kl_r
Chalcophora mariana
Großer Kiefernprachtkäfer
100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Auch bei diesem Fund handelt es sich wieder um eine gefährdete Art, die in vielen Bundesländern auf der Roten Liste steht. In Brandenburg ist das aber momentan noch nicht der Fall. Die hier ausreichend vorhandenen sandigen und war­men Kiefernwälder bieten den Käfern einen opti­malen Lebensraum.

Eine weitere Voraussetzung für sein Vorkommen ist das ausreichende Vorhandensein von Totholz, in dem sich die bis zu 8 cm großen Larven des Käfers entwickeln können.

Die Käfer werden mit etwas mehr als 3 cm Körper­größe nicht ganz so groß, sind damit aber immer noch viel größer als die meisten anderen bei uns heimischen Käferarten.

Ein fotgrafische Herausforderung stellt der in natura in allen Farben schillernde Panzer dieses Käfers dar. Auf einem Foto führt eine solche Oberfläche meist zu sehr unschönen Reflektionen. Die habe ich hier versucht, mit Hilfe eines Polfilters, ein wenig abzumildern.

Nun hieß es aber schnell zum Auto, daß mir nicht aus Versehen noch etwas vor die Linse kriecht, denn irgendjemand muß ja auch die ganzen Fotos sichten, webtauglich machen und vorallem den ganzen Text dazu schreiben ;-)

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23.09.2011 - Spinnen statt Panzer...

Mein heutiger Ausflug führte mich mit zwei befreundeten Fotografen in die Reicherskreuzer Heide. Große Teile dieses Gebietes wurden zu DDR-Zeiten als Truppenübungsplatz genutzt, was zur Folge hatte, daß sich in diesem abgeschlossenen Gebiet eine sehr große Artenvielfalt ungestört entwickeln konnte.

Der Hauptgrund für mein Interesse war, daß sich hier eines der sehr wenigen Vorkommen der Gold­augenspringspinne in Ostdeutschland befindet. Sie ist die größte bei uns einheimische Springspinne.

Ihr Hauptverbreitungsgebiet hat die Art eigentlich im Mittelmeerraum. Nördlich der Alpen kommt sie sonst nur noch in ausgesprochenen Wärmegebieten, wie etwa dem Elsass oder dem Kaiserstuhl, vor.

Dort lebt die Spinne meist auf trockenen und vege­tationslosen Schotterflächen sowie an Felsen und Mauern. Interessanterweise bevorzugt sie in den brandenburgischen und sächsischen Heidegebieten jedoch vorwiegend junge Kiefern als ihr Revier.

Genau an solchen konnten wir sie auch aufspüren!

Philaeus chrysops
Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.2217_18kl_r100 %
2217_18kl_r
Philaeus chrysops
Goldaugenspringspinne ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D
Philaeus chrysops
Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.2208kl_r100 %
2208kl_r
Philaeus chrysops
Goldaugenspringspinne ♀
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Unsere Hoffnung eins der knallrot gefärbten Männ­chen dieser Art zu finden, erfüllte sich leider nicht. Jahreszeitlich bedingt entdeckten wir nur junge Weibchen - die dafür jedoch in sehr großer Anzahl.

Aber auch das war für mich Highlight genug, denn bisher kannte ich die Art nur vom Mittelmeer. Dort sieht die Körperzeichnung der Weibchen allerdings total anders aus (Bild), so daß man fast denken könnte, es handelt sich um verschiedene Arten.

Laut Fachliteratur ist dies aber nicht der Fall - die Art hat einfach nur eine sehr große Variationsbreite. Warum dieses hübsche Tier jedoch den Namen Gold­augenspringspinne trägt, konnten mir meine Bücher auch nicht erklären - an den Augen kann es jeden­falls nicht liegen ;-)

Nach einem ausgiebigen Shooting, vom dem, aufgrund des außergwöhlichen Bewegungsdranges meines Models, jedoch nicht viel mehr als ein paar wenige Bilder herzeigbar sind, ging es weiter.

Doch weit kamen wir nicht, denn schon lief uns das nächste lohnenswerte Motiv direkt vor die Füße. Es handelte sich um eine Rote Röhrenspinne, die, wie auch schon in der Schönower Heide, hier einen per­fekten Lebensraum vorfindet.

Im Gegensatz zu meinem letzten Fundort sollte dies allerdings nicht das einzige Exemplar bleiben, welches uns heute über den Weg lief. Im Laufe des Tages sahen wir nämlich noch mindestens 8 weitere Männchen, die auf der Suche nach einem Weibchen umherirrten.

Ich beschränkte mich aber diesmal lediglich auf die Seitenansicht eines besonders intensiv rot gefärbten Zeitgenos­sens, da ich ja schon beim letzten Kontakt mit dieser Art genug Bilder gemacht habe.

Eresus kollari
Eresus kollari - Rote Röhrenspinne
Nr. 2011.2248kl_r100 %
2248kl_r
Eresus kollari
Rote Röhrenspinne
100mm; F/8; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

So ist es halt - erst findet man jahrelang keine einzige Rote Röhrenspinne und dann auf einmal gleich so viele. Und dabei sind wir in dieser weitläufigen Heidelandschaft noch nicht einmal groß rumgekommen, weil uns nach gefühlten 20 Metern jedesmal ein neues Motiv zum Anhalten "zwang".

Alopecosa sp.
Alopecosa sp. - Tarantel
Nr. 2011.2363kl_r100 %
2363kl_r
Alopecosa sp.
Tarantel
100mm; F/5; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Meistens handelte es sich dabei um Achtbeiner, wie auch bei unserem nächsten Fund - einer zirka 1,5 cm großen Tarantel, die ich durch Zufall aus einem kleinen Heidekrautgebüsch scheuchte.

Alopecosa sp.
Alopecosa sp. - Tarantel
Nr. 2011.2370kl_r100 %
2370kl_r
Alopecosa sp.
Tarantel
100mm; F/6.3; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D

Leider kann man ohne Genitaluntersuchung die Art nicht zweifelsfrei bestimmen. In Frage kämen sowohl Alopecosa fabrilis als auch Alopecosa schmidti.

Alopecosa sp.
Alopecosa sp. - Tarantel
Nr. 2011.2443kl_r100 %
2443kl_r
Alopecosa sp.
Tarantel
100mm; F/4.5; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Erst auf den Fotos fiel mir im Übrigen auf, daß das Tier wohl schon einmal mit nur sieben Beinen zurechtge­kommen sein muß. Eins der Beine ist nämlich bei einer Häutung lediglich rudimentär nachgewachsen.

Fast alle Mitglieder der Gattung Alopecosa bevorzugen offene, warme und zumeist trockene Lebensräume. In Deutschland sind diese Biotope stark gefährdet und im Rückgang begriffen, was dazu führt, daß der größte Teil dieser Gattung aus der Familie Wolfspinnen inzwischen auf der Roten Liste steht.

Viele von ihnen bauen Wohnröhren in den lockeren Boden und kleiden diese dann mit Seide aus. Ihre Beute jedoch fangen sie ohne jegliches Netz, indem sie nachts ihr Versteck verlassen und auf die Jagd gehen. Mit scharfen Augen ausgerüstet, lauern die Spinnen dann an günstigen Stellen auf vorbeikommende Opfer.

Arctosa perita
Arctosa perita - Wolfspinne
Nr. 2011.2388kl_r100 %
2388kl_r
Arctosa perita
Wolfspinne
100mm; F/6.3; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die geringe Größe und die "bunte" Färbung seines Körpers tarnen diesen Jäger perfekt. Auch wir haben die Spinne überhaupt nur bemerkt, weil sie sich gerade ziemlich flink über den Sand bewegte.

Offene und weitgehend vegatationsfreie Sand­flächen sind der Hauptlebensraum dieser Art - doch durch den Rückgang solcher Habitate gilt auch sie in Deutschland als gefährdet und steht auf der Roten Liste. Im sandigen Brandenburg ist die Spinne allerdings noch recht häufig anzutreffen.

Die selbe Strategie wendet auch Arctosa perita an - kein Wunder, denn auch diese Spinne gehört zur Familie der Wolfspinnen. Mit nur 8 mm Körperlänge ist sie jedoch nur fast halb so groß, wie unser vorheriger Fund.

Arctosa perita
Arctosa perita - Wolfspinne
Nr. 2011.2379bkl_r100 %
2379bkl_r
Arctosa perita
Wolfspinne
100mm; F/6.3; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und weil heute scheinbar der Tag der Spinnen war, entdeckte ich einige Meter weiter gleich die nächste achtbeinige Seltenheit. Eigentlich sah ich zunächst ihre ziemlich auffälligen, weil extrem großen, Gespinste in ein paar jungen Kiefern. Bei genauere Suche fand ich dann aber auch deren Eigentümer - Dendryphantes hastatus, eine sehr seltene Springspinne, die ich schon immer einmal in natura sehen wollte.

Sie ist bei uns lediglich von ein paar Fundorten im östlichen Deutschland bekannt, aber auch dort nur sehr vereinzelt anzutreffen. Ihre Gespinste baut die Spinne ausschließlich in Nadelgehölzen und hält sich einen Großteil ihres Lebens auch auf den Ästen der Bäume auf.

Dendryphantes hastatus
Dendryphantes hastatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.2304kl_r100 %
2304kl_r
Dendryphantes hastatus
Springspinne ♀
100mm; F/9; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dendryphantes hastatus
Dendryphantes hastatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2011.2301kl_r100 %
2301kl_r
Dendryphantes hastatus
Springspinne ♀
100mm; F/9; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Diese Vorliebe teilt sie sich mit ihrer Schwesternart, der ich schon häufiger begegnet bin - zum Beispiel auch bei mir in den Püttbergen. Allerdings ist die viel kleiner und auch ihre Gespinste sind weit weniger auffällig.

Gleich zwei neue Arten in der Sammlung meiner springenden Lieblinge an einem Tag - was will man mehr!

Naja, da würde mir schon noch etwas einfallen - wie wäre es zum Beispiel mit einer seltenen Raubfliege, die einen perfekten Jahresabschluß für mein diesjähr­iges Hauptprojekt bilden würde.

Nichts leichter als das, denn ganz unverhofft flog uns am Ende des Tages noch ein ziemlich müdes Exem­plar einer Hornissen-Raubfliege vor die Nase und lies sich ohne weitere Diskussionen von uns allen nacheinander ablichten.

Die Art ist eine der größten heimischen Raubfliegen. Sie bevorzugt meist trockene Sand­böden mit kurz­wüchsiger Vegetation. Dabei scheint sie be­sonders extensiv bewei­dete Landschaften zu bevor­zugen.

Ein Hauptgrund dafür ist, daß dort meist große Vor­kommen von Käfern, deren Larven sich vom Dung der Weidetiere ernähren, die widerrum den Larven der Raubfliege als Nahrungsgrundlage dienen.

Leider sind die Vorkommen der Hornissen-Raubfliege vielerorts im Rückgang begriffen. Im Land Berlin gilt die Art zum Beispiel inzwischen als ausgestorben bzw. verschollen.

Möglicherweise spielt der Einsatz von nur schwer abbaubaren Impfstoffen in der Tierzucht dabei eine nicht ganz unentscheidende Rolle. Die Stoffe lassen sich oft noch im Dung der Weidetiere nachweisen und könnten sich so durchaus negativ auf die Ent­wicklung der Larven auswirken. Näheres gilt es aber noch zu untersuchen.

Umso mehr war ich natürlich begeistert diesen so schon sehr erfolgreichen Tag noch mit diesem High­light beenden zu dürfen.

Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.2461kl_r100 %
2461kl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♂
100mm; F/11; 1.3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ich werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederkommen, denn ich denke, hier gibt es noch eine Menge toller Sachen zu entdecken und außerdem habe ich ja die Hoffnung auf ein Foto eines Männchens der Goldaugenspringspinne auch noch nicht aufgegeben :-)

PS:
Anarta myrtilli
Anarta myrtilli - Heidekraut-Bunteule
Nr. 2011.2227bkl_r100 %
2227bkl_r
Anarta myrtilli
Heidekraut-Bunteule
100mm; F/8; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D

Nach der Sichtung meines Archives im Winter, habe ich doch tatsächlich noch ein Bild gefunden, welches mir im September beim Schreiben des Berichtes, wohl durch die Lappen gegangen ist.

Weil es mir aber so gut gefällt und außerdem eine Art zeigt, die ich bis dato noch nicht fotografieren konnte, reiche ich es einfach mal nach.

Das Foto zeigt die Raupe einer Heidekraut-Bunteule, die sich wohl gerade auf den Weg zu einer neuen Futterpflanze macht. Wenn sie sich nicht gerade bewegt hätte, wäre sie mir auch überhaupt nicht aufgefallen, so perfekt wie sie getarnt war.

Die mit höchstens 2,5 cm Körperlänge recht kleine Raupe ernährt sich fast ausschließlich von Heide­krautgewächsen, wie ihr Name auch verrät. In Bran­denburg findet man sie meist auf Besenheide, die hier, dank der vielen noch intakten Heideflächen, in großer Anzahl vor­kommt.

Der Falter ist aber nicht nur auf Trockengebiete beschränkt, man findet ihn zum Beispiel auch in Hochmooren, in denen es, aufgrund des oft sauren und nährstoffarmen Bodens, ja meist auch von Heide­krautgewächsen nur so wimmelt.

Leider sind viele dieser Lebensräume jedoch stark bedroht und so ist es nicht verwunderlich, daß dies auch die Falter gilt. Überall in Europa gehen die Populationen, der eigentlich sehr häufigen Art, zurück. Bei uns in Deutschland steht sie inzwischen schon in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

Vielleicht flattert mir ja im nächsten Jahr auch mal der dazugehörige Falter vor die Linse - da die Tiere tagaktiv sind, stehen die Chancen zumindest nicht schlecht.

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10.03.2011 - Wer sonnt sich denn da?

Der Garten meiner Eltern scheint ein perfekter Lebensraum für meine Lieblingsmotive zu sein. Bisher konnte ich jedenfalls schon einige Springspinnenarten dort fotografieren.

Diesmal lief mir ein Evarcha arcuata - Männchen über den Weg. Es war wahrscheinlich auf Grund der ersten Sonnenstrahlen aus seinem Winter­quartier gekrochen und sonnte sich auf einem leeren Blumen­topf direkt unter dem Küchenfenster.

Ich konnte natürlich nicht widerstehen...

Evarcha arcuata
Evarcha arcuata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.3487_88kl_r100 %
3487_88kl_r
Evarcha arcuata
Springspinne ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Evarcha arcuata
Evarcha arcuata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.3507_11kl_r100 %
3507_11kl_r
Evarcha arcuata
Springspinne ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Evarcha arcuata ist bei uns weitverbreitet und fast überall recht häufig. Sie bevorzugt normalerweise sonnige Wiesen als Lebensraum.

Vor allem die Männchen dieser Art sind hier in der Oberlausitz sehr oft an solchen Standorten zu beo­bachten. An sonnigen Tagen laufen sie dann sehr rege auf der Suche nach etwas Fressbaren oder einer paarungswilligen Partnerin herum.

Weibchen hingegen findet man seltener, sie halten sich meistens in ihrem Gespinstsack auf und verlassen diesen meist nur um auf Beutezug zu gehen.

Leider sind mir nicht mehr als diese beiden Bilder gelungen. Der Kleine war bei diesem Wetter einfach viel zu flink unterwegs und ich war, bedingt durch meinen Winterspeck, wohl zu träge, um ihm zu folgen :-)

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03.04.2011 - Kröten ohne Ende...

Zur Zeit wandern überall die verschiedensten Lurche zu ihren Laichgewässern. Zwei Stunden meines letzten Besuches in der Oberlausitz nutzte ich deshalb, um meinem kleinen Neffen dieses Schauspiel einmal zu zeigen. Am Teich, den ich mir ausgesucht hatte, waren allerdings überwiegend Erdkröten unterwegs.

Die Erdkröte ist eine der häufigsten Amphibienarten in Europa und außer auf Irland, Island und ein paar Mittelmeerinseln auf dem gesamten Kontinent weit verbreitet. Im Gegensatz zu anderen Lurchen dienen dabei der Erdkröte auch wechselfeuchte und sogar trockenen Habitate als Lebensraum.

Normalerweise ist die Art dämmerungsaktiv und ver­steckt sich am Tage beispielsweise unter Steinen, alten Laub oder in selbstgegrabenen Erdhöhlen. Während der Paarungszeit kann man die Tiere allerdings den ganzen Tag über beobachten.

Als Nahrung dienen der Kröte Spinnen, Insekten, Schnecken und Würmer. Der Zuschnappreflex wird ausschließlich durch Bewegungen ausgelöst, so daß reglose Beute meist mit dem Leben davonkommt.

Bufo bufo
Bufo bufo - Erdkröte
Nr. 2011.4098ckl_r100 %
4098ckl_r
Bufo bufo
Erdkröte
100mm; F/5; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

Interessanterweise hatten sich viele der Pärchen schon auf dem Wege zum Teich gefunden. Dabei ließen sich die kleineren Männchen von ihrem auserwählten Weibchen huckepack bis zum Wasser tragen.

Bufo bufo
Bufo bufo - Erdkröte
Nr. 2011.4084b_kl_r100 %
4084b_kl_r
Bufo bufo
Erdkröte
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Bufo bufo
Bufo bufo - Erdkröte
Nr. 2011.4096ckl_r100 %
4096ckl_r
Bufo bufo
Erdkröte
100mm; F/5; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aufgrund der Ungeduld meines Neffens und des Bewegungsdranges der Kröten hat es am Ende leider nur zu drei zeigenswerten Bildern dieses tollen Naturereignisses gereicht. Aber hauptsache ihm hat es gefallen!
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28.05.2011 - Zwei Stunden im Hochmoor...

Mein monatlichen Besuch in der Oberlausitz konnte ich diesmal mit einer Stippvisite im Lausche-Hochmoor verbinden. Dieses nur ca. 8 Hektar kleine Moor liegt auf ca. 500 m Höhe direkt am Kammweg des Zittauer Gebirges am Fuße der Lausche. Es wurde erst vor einem Jahrzehnt wieder renaturiert und in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Seit dieser Zeit besuche ich das Moor fast jährlich und beobachte wie sich die Natur im Laufe der Zeit weiter erholt und der Artenreichtum immer mehr zunimmt. Im Moment ist jedoch leider auch eine zunehmende Verbuschung zu beobachten.

Schade, daß ich diesmal nur zwei Stunden Zeit hatte und deshalb lediglich eine große Wiese am Rande des Moores genauer untersuchen konnte. Gleich eine Minute nach meiner Ankunft hatte ich jedoch schon mein erstes Motiv gefunden - einen Wachtelweizen-Scheckenfalter.

Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.7193kl_r100 %
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Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/6.3; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D
Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.7207bkl_r100 %
7207bkl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/11; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.7224bkl_r100 %
7224bkl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Dieser Tagfalter gehört zur Familie der Edelfalter. Er ist in Deutschland weit verbreitet und auch noch recht häufig. Trotzdem steht er bei uns auf der Roten Liste der gefährdeten Arten, da auch seine Bestände aufgrund des Rückgangs seiner Lebensräume als immer mehr gefährdet gelten. Das sind z.B. Halb­trockenrasen, aufgelassene Weinberge oder wie hier Feuchtwiesen am Rande von Mooren.

Die Scheckenfalter-Raupen fressen vorzugsweise an Wachtelweizen oder Augentrost, während sich der Falter selbst vom Nektar verschiedenster Blütenpflanzen ernährt. Seine Hauptflugzeit ist von Mai bis August.

Nachdem ich den, aufgrund des noch kühlen Morgens, sehr geduldigen Scheckenfalter von allen seinen Seiten auf meinen Chip gebannt hatte, flog gleich der nächste Schmetterling an mir vorbei.

Diesmal allerdings ein sehr großer Weißer, den ich zwar kannte, aber bisher noch nie mit eigenen Augen gesehen hatte. Also nichts wie hinterher.

Es handelte sich um einen Baumweißling, einen Tagfalter aus der Familie der Weißlinge, der früher in Mitteleuropa weit verbreitet war, deren Popu­lationen in letzter Zeit vielerorts jedoch stark zurückgegangen sind. In Deutschland steht er auf der Roten Liste und gilt als "potentiell gefährdet".

Sein bevorzugter Lebensraum sind offene mit Sträuchern und Bäumen bewachsene Gelände, beispielsweise Streuobstwiesen, verbuschte Trocken­rasen oder eben die Randbereiche von Mooren.

Seine Futterpflanzen sind vorwiegend Laubgehölze aus der Familie der Rosengewächse, vorzugsweise Weißdorn und Schlehe. Er würde aber auch den guten alten Apfel- oder Birnbaum nicht links liegen­lassen.

Ein gutes Foto von ihm zu machen, gestaltete sich allerdings weit weniger einfach als beim Schecken­falter zuvor. Es war nämlich inzwischen schon deutlich wärmer geworden und so waren alle Schmetterlinge auch dementsprechend aktiver.

Ich hatte also meine liebe Mühe mich nahe genug an das Objekt meiner Begierde heranzupirschen, ohne das dieses mich bemerkte und so gleich davonflog. Wenn ich mich erinnere, waren dafür mindestens fünf­zehn Anläufe nötig.

Aporia crataegi
Aporia crataegi - Baum-Weißling
Nr. 2011.7296ckl_r100 %
7296ckl_r
Aporia crataegi
Baum-Weißling
100mm; F/2.8; 1/2000s; ISO 200
Canon EOS 50D

Aber nicht nur hinsichtlich der vielfältigen Schmetterlingsfauna, der ich gerne noch etwas mehr Zeit gewidmet hätte, ist das Lausche-Hochmoor hoch interessant. Ursprünglich ist nämlich eher der Botaniker in mir auf dieses Kleinod aufmerksam geworden. Der Grund dafür ist seine noch sehr ursprüngliche Flora, mit Pflanzen, die vielerorts schon recht selten geworden, wenn nicht gar ganz verschwunden sind.

Im Moment kann man zum Beispiel das Breitblättrige Knabenkraut, eine der bei uns wenigen heimischen Orchideenarten, in voller Blüte bewundern. Diese Pflanze ist in Deutschland sehr selten geworden und steht deshalb auch auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Grund dafür sind, wie bei vielen Pflanzen, die auf Feuchtwiesen angewiesen sind, zunehmende Düngung, Trockenlegung und zu intensive Beweidung.

Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
Nr. 2011.7301kl_r100 %
7301kl_r
Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
100mm; F/3.2; 1/640s; ISO 200
Canon EOS 50D
Lychnis flos-cuculi
Lychnis flos-cuculi
Kuckucks-Lichtnelke
Nr. 2011.7244bkl_r100 %
7244bkl_r
Lychnis flos-cuculi
Kuckucks-Lichtnelke
100mm; F/4; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Rhinanthus minor
Rhinanthus minor
Kleiner Klappertopf
Nr. 2011.7333bkl_r100 %
7333bkl_r
Rhinanthus minor
Kleiner Klappertopf
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mit den gleichen Problemen hat auch der hier ebenfalls wachsende Kleine Klappertopf zu kämpfen. Auch er gilt in den meisten deutschen Bundesländern als gefährdete Art der Feuchtwiesen. Die Pflanze gehört zur Familie der Rachenblütler. Interessanterweise ist sie ein sogenannter fakultativer Halbparasit, das heißt, sie kann, wenn sie es nötig hat, von ihr benötigte Nährstoffe von anderen Pflanzen erhalten. Zu diesem Zweck zapft sie die Wurzeln ihrer Wirte an. Sie selbst bildet jedoch nur sehr begrenzt eigene Wurzeln aus.

Als weitere Art der Feuchtwiesen blüht zur Zeit auch in großer Anzahl die Kuckucks-Lichtnelke in den Randbereichen des Hochmoores. Besonders die filligranen Blüten dieses Nelkengewächses begeistern mich immer wieder und ließen mich diesmal zu einer Großaufnahme verleiten.

Pedicularis sylvatica
Pedicularis sylvatica - Wald-Läusekraut
Nr. 2011.7257kl_r100 %
7257kl_r
Pedicularis sylvatica
Wald-Läusekraut
100mm; F/6.3; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Eine typische Moorpflanze hingegen ist das Wald-Läusekraut. Es gehört, wie schon der Klappertopf, zur Familie der Rachenblütler.

Aufgrund der immer stärker zurückgehenden Moorflächen ist es jedoch, im Gegensatz zu diesem, in Deutschland nur noch sehr zerstreut bis selten anzutreffen und gilt deshalb bei uns als gefährdet. In einigen Bundesländern, wie z.B. Berlin oder Brandenburg, ist die Pflanze sogar vom Aussterben bedroht.

Umso schöner, daß sie sich im Lausche-Hochmoor, seit seiner Renaturierung wieder sehr stark ausgebreitet hat und nun sogar direkt am Wegesrand beobachtet werden kann. Ursprünglich hatte nämlich nur eine sehr kleine Population in der Kernzone des Moores überlebt.

Die zweijährigen Pflanzen werden oft nicht größer als 20 cm - an der Lausche waren die größten sogar nur halb so hoch. Allerdings tragen die kleinen Gewächse oft schon vom Grund an Blüten. Das macht es natürlich sehr schwierig schöne Fotos davon zu machen, da die Pflanzen meist von Gras überwachsen sind. Ich habe mich deshalb für eine Großaufnahme einer Einzelblüte entschieden.

Der Name Läusekraut rührt im Übrigen vom giftigen Inhaltsstoff Aucubin her, den die Pflanze besitzt. Der wurde früher zur Bekämpfung von Läusen verwendet.

Auf meinem Heimweg flog mir dann noch ein Lilagold-Feuerfalter vor die Linse. Leider hatte ich, aufgrund meines Zeitmangels, keine Chance mehr ihn lange genug zu verfolgen, um außer einer Seitenansicht auch noch ein ansprechendes Bild seiner Flügeloberseite zu machen. Deshalb gibt es davon nur einen Freihand-Schnappschuß, den ich aber trotzdem zeigen möchte.

Lycaena hippothoe
Lycaena hippothoe - Lilagold-Feuerfalter ♂
Nr. 2011.7264kl_r100 %
7264kl_r
Lycaena hippothoe
Lilagold-Feuerfalter ♂
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Lycaena hippothoe
Lycaena hippothoe - Lilagold-Feuerfalter ♂
Nr. 2011.7319bkl_r100 %
7319bkl_r
Lycaena hippothoe
Lilagold-Feuerfalter ♂
100mm; F/5.6; 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D

Man sieht ein Besuch im Lausche-Hochmoor lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin wieder dort - im nächsten Jahr!

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09.07.2011 - Freischwimmer...

Es war eigentlich davon auszugehen, daß es sich nicht nur in Berliner Landen lohnt, um diese Jahreszeit, nach Raubfliegen Ausschau zu halten. In der Oberlausitz muß man nur scheinbar an anderen Stellen suchen.

Diese tolle Gemeine Mordfliege zum Beispiel, fand ich schwimmend im Pool meiner Schwiegereltern. Natürlich schritt ich sofort zur Rettung und als Dank posierte sie mir noch für ein paar Minuten, ehe sie frisch getrocknet wieder im Gebirgswald entschwand.

Im Gegensatz zu meinen bisherigen Raubfliegen­funden aus diesem Jahr, handelt es sich hier um eine Art, die gehölzbetonte Biotope als ihren Lebensraum bevorzugt. In Deutschland ist sie weit verbreitet und überall in geeigneten Lebensräumen häufig anzutreffen.

Choerades marginata
Choerades marginata - Gemeine Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9627kl_r100 %
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Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♂
100mm; F/5; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Choerades marginata
Choerades marginata - Gemeine Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9601bkl_r100 %
9601bkl_r
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♂
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Larven der Gemeinen Mordfliege entwickeln sich in Totholz. Ausgewachsene Fliegen sind von Juni bis September unterwegs.

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18.07.2011 - Im Verwandtschaftsgarten...
Tolmerus cf. atricapillus
Tolmerus cf. atricapillus - Gemeine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9891_97kl_r100 %
9891_97kl_r
Tolmerus cf. atricapillus
Gemeine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Immernoch auf dem Raubfliegentrip, freute ich mich umso mehr, bei meinem diesmaligen Ex-Heimat-Besuch, im Garten meiner Tante, ein als Fotomotiv geeignetes Exemplar dieser Spezies vorzufinden. Die Fotosession gestaltete sich aufgrund des kühlen Wetters heute recht relaxed, nur welche Art ich da vor der Linse hatte, läßt sich eher schwer sagen.

Ich gehe davon aus, daß es sich um ein Weibchen der Gemeinen Raubfliege handelt. Doch wie schon bei der Burschen-Fliege, gilt auch bei dieser Art aus der Gattung Tolmerus, daß eine wirklich sichere Bestimmung nur anhand eines männlichen Exemplares möglich ist.

Die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Determination ist allerdings recht hoch, denn die Gemeine Raub­fliege ist eine unserer häufigsten Raubfliegen. Das liegt unter anderem daran, daß ihre Ansprüche an geeignete Lebensräume nicht recht hoch sind.

Tolmerus cf. atricapillus
Tolmerus cf. atricapillus - Gemeine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9925_30kl_r100 %
9925_30kl_r
Tolmerus cf. atricapillus
Gemeine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Flugzeit der Art ist von Anfang Juli bis Ende September.

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23.07.2011 - Zwei Jungs...

Nachdem ich in den letzten Tagen schon die Weibchen von zwei Tolmerus-Arten fotografieren konnte, kamen mir dieses Wochenende gleich beide dazugehörigen Männchen vor die Linse. Im Gegensatz zu ihren besseren Hälften, lassen sich diese allerdings anhand ihres Geschlechtsteils eindeutig einer Art zuordnen.

Das Männchen der Burschen-Raubfliege entdeckte ich erneut im Garten meines Cousins, das der Gemeinen Raubfliege in dem meiner Eltern. Leider werden auf den Fotos die Größenunterschiede beider Arten nicht richtig deutlich, denn während T. cingulatus mit nur 1 cm Länge eine unserer kleinsten Raubfliegen ist, kann ihre Schwesternart fast die doppelte Größe erreichen.

Tolmerus atricapillus
Tolmerus atricapillus - Gemeine Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.003_06kl_r100 %
003_06kl_r
Tolmerus atricapillus
Gemeine Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Tolmerus cingulatus
Tolmerus cingulatus - Burschen-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9939_42bkl_r100 %
9939_42bkl_r
Tolmerus cingulatus
Burschen-Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tolmerus atricapillus
Tolmerus atricapillus - Gemeine Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0052_54bkl_r100 %
0052_54bkl_r
Tolmerus atricapillus
Gemeine Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Tolmerus cingulatus
Tolmerus cingulatus - Burschen-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9949bkl_r100 %
9949bkl_r
Tolmerus cingulatus
Burschen-Raubfliege ♂
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Weitere Infos zu beiden Arten gibt es bei den Weibchen, hier und hier.

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10.09.2011 - Farbenfroh...
Graphocephala fennahi
Graphocephala fennahi - Rhododendronzikade
Nr. 2011.1828kl_r100 %
1828kl_r
Graphocephala fennahi
Rhododendronzikade
100mm; F/8; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Schon im vorigen Jahr waren sie mir an den Rhododendron-Büschen im Garten meiner Eltern aufgefallen - kleine springende Wesen mit ziemlich bunten Flügeln.

Bisher habe ich ein Fotoshooting aber immer vor mir hergeschoben, weil sie mir einfach zu agil erschienen und ich ja wußte, wo ich im Zweifelsfall nach ihnen zu suchen habe, falls ich mich doch einmal über­winden kann. Diesmal war es nun soweit!

Die Rede ist im Übrigen von der Rhododendron­zikade - einem Einwanderer aus Nordamerkia. Die Art gehört zu den Rundkopfzikaden aus der Familie der Kleinzikaden und ist der einzige Vertreter aus seiner Gattung in Europa.

Sie wurde vermutlich in den dreißiger Jahren zusammen mit Rhododendronpflanzen in England einge­schleppt und verbreitet sich seit dem überall in Europa. Man findet die Zikaden oft in Parks, Gärten und an anderen Orten, an denen Rhododendron ange­pflanzt ist, da dieser die Hauptnahrung der Tiere darstellt.

Ab Ende Juni kann man vor allem an sonnigen Tagen die sehr flinken Hüpfer in meist großer Anzahl auf der Blattoberseite ihrer Lieblingspflanze beim Sonnen beobachten.

Sowohl die erwachsenen Tiere als auch die Larven saugen den Saft aus der Pflanze, was sich dann meist durch braune Flecken auf den Blättern bemerkbar macht. So hübsch, wie die Tiere auch aussehen, gelten sie deshalb doch als Schädling, zumal sie auch noch Überträger einer Pilzkrankheit sind, die den Rhododendron befallen kann.

Es schon interessant, was sich selbst im heimischen Garten für exotisch anmutende Insekten rumtreiben. Man muß nur genau hinsehen, und bei nicht einmal einem Zentimeter Körpergröße wie hier, gegeben­falls zu einer Lupe greifen ;-)

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13.04.2011 - 01.05.2011 - Fremdes Südamerika...

Nach einem makrofotografisch sehr arbeitsreichen Jahr 2011, welches ich hauptsächlich zum Fotografieren und Dokumentieren der heimischen Fauna und Flora genutzt habe, bin ich nun endlich mal dazu gekommen, die Bilder und Erlebnisse des eigentlichen Highlights des letzten Jahres aufzuarbeiten.

Die Rede ist von der gemeinsamen Peru-Rundreise, die ich zusammen mit meiner Freundin im April des letzten Jahres gemacht habe und die ich natürlich auch genutzt habe, um die dortige Tier- und Pflanzenwelt makrofotografisch festzuhalten. Meinen besonderen Fokus hatte ich dabei natürlich auf die peruanische Springspinnen-Fauna gelegt.

Lima

Um unsere Reise ein wenig nachvollziehbarer zu gestalten, habe ich mich diesmal entschlossen, meinen Makroaufnahmen noch jeweils ein kleines Foto zur Seite zu stellen, welches den Ort zeigt, an dem die jeweiligen Bilder entstanden sind.

Auch habe ich nicht bei allen unserer Zwischenstops Insekten oder Blumen fotografiert. Meistens fehlte einfach die Zeit sich eingehender mit einem Motiv zu beschäftigen - da habe ich es oft lieber ganz sein gelassen und mich dann eher der herrlichen Landschaft, die stets unser Begleiter war, gewidmet.

Apropos faszinierende Eindrücke - unser erster "Spaziergang" auf südamerikanischem Boden sollte uns gleich zum Pazifischen Ozean führen.

Bevor es nämlich per Führung ins eigentliche Zentrum des kulturträchtigen Limas ging, hatten wir noch ein wenig Zeit allein die Umgebung unseres Hotels zu erkunden, welches sich in Limas Stadt­teil Miraflores befand und somit nur quasi einen Katzen­sprung vom Pazifik entfernt war.

Lima Lima - Miraflores

Also ging es nach der Ankunft im Hotel auch gleich auf direktem Wege an die Steilküste und von dort aus immer an ihr entlang. Vor lauter neuen Eindrücken - ich war zuvor noch nie in Südamerika - ließ ich allerdings die Welt der kleinen Krabbler erst einmal links liegen und konzentrierte mich voll und ganz auf das Gefühl, das erste mal in meinem Leben in der Neuen Welt unterwegs zu sein.

Salticidae sp.
Salticidae sp. - Unbekannte Springspinne ♀
Nr. 2011.4722bkl_r100 %
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Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♀
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und siehe da, bei genauerem Nachsuchen entdeckte ich doch tatsächlich weitere Individuen der selben Art, in der bodennahen Vegetation gleich hinter der Absperrung, umherhüpfen.

Mit zirka 7 mm hatten die erwachsenen Exemplare unter ihnen sogar eine recht beachtliche Größe, zumindest wenn man, wie ich, nach europäischen Maßstäben mißt.

Das ging zumindest solange gut, bis eins meiner springenden Lieblingsmotive am Handlauf des Gelän­ders, welches uns und die anderen Spazier­gänger, die hier zu Hauf unterwegs waren, vom Sturz über die Steilklippen bewahren sollte, auftauchte.

Ab diesem Moment gab es für mich natürlich kein Halten mehr und es hieß "Springspinnen-Radar an", denn wo eine ist, sind meist noch mehr!

Salticidae sp.
Salticidae sp. - Unbekannte Springspinne ♂
Nr. 2011.4807bkl_r100 %
4807bkl_r
Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Dieses Erlebnis ließ dann auch meine Vorfreude auf den Rest der Reise ins schier Unermeßliche steigen, denn wenn es schon am ersten Tag nur so von Springspinnen wimmelt...

Paracas
Paracas
Paracas

Nach einem weiteren Tag in Lima, welchen wir mit Sightseeing und Relaxen verbrachten, ging unsere Tour nun weiter in den Nationalpark Paracas und zu den dort vor der Küste liegenden Inseln mit dem schönen Namen "Islas Ballestas".

Dieser Stop auf unserer Reise war aber, zumindest fototechnisch, eher etwas für meine ornithologisch begeisterte Freundin, als für mich, denn dieser eher triste Landstrich ist nicht gerade für seinen Insekten­reichtum bekannt.

Stattdessen ist er, aufgrund des hier direkt vorbei­fließenden sehr nährstoffreichen Humboldtstroms, berühmt für seine große Vielfalt an verschie­densten Seevogelarten (Bild).

Als Höhepunkt konnten wir auf den Islas Ballestas hunderte von Seelöwen und sogar einige Humboldt-Pinguine (Bild) vom Boot aus beobachten. Für uns Europäer natürlich nicht alltäglich!

Leider sollte das auch mein letzter Tag mit meiner Lieblings-Kamera sein, die doch tatsächlich, ausgerechnet wenn man mal in Südamerika ist, ihre Hufe hochreißen mußte. Gott sei Dank hatte ich aber zumindest noch meine alte EOS 350D als Ersatz mit. Den ab hier folgenden Bildern ist der Kamerawechsel aber leider auch deutlich anzusehen - vor allem bei schwachen Licht.

Ica

Von Paracas ging's am nächsten Tag dann wieder ein Stück zurück ins Landesinnere - genauer gesagt nach Ica. Unser erster Halt, in diesem eher tristen Städtchen, war bei einer Destillerie und beschränkte sich auf eine kurze Besichtigung der Anlage und einer lustigen Verkostung des Nationalgetränkes von Peru - Pisco.

Auf dem Parkplatz der Destille hüpfte mir dann, zu meiner großen Freude, eine weitere Springspinne über den Weg. Ich denke, es handelte sich dabei um ein Menemerus-Weibchen.

Menemerus cf. bivittatus
Menemerus cf. bivittatus - Springspinne ♀
Nr. 2011.5972kl_r100 %
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Menemerus cf. bivittatus
Springspinne ♀
100mm; F/7.1; 1/40s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
Menemerus cf. bivittatus
Menemerus cf. bivittatus - Springspinne ♀
Nr. 2011.5970kl_r100 %
5970kl_r
Menemerus cf. bivittatus
Springspinne ♀
100mm; F/7.1; 1/40s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

Der einzige Vertreter dieser Gattung in Peru ist meines Wissens die Art Menemerus bivittatus, zu deren Beschreibung dieser Fund auch sehr gut paßt.

Die mit bis zu 1 cm sehr große Springspinnen-Art ist weltweit in den Tropen verbreitet und bevorzugt dort vor allem menschliche Siedlungen als Lebensraum.

Unser eigentliches Ziel waren aber die Dünen von Huacachina, nahe des Ortes Ica. Mit einer Höhe von fast 100 Metern gehören diese gigantischen Sandge­bilde zu den größten ihrer Art in Peru und sind damit natürlich eine touristische Attraktion.

Die von den Dünen umschlossene Oase wird von einem unter­irdischen Zufluß gespeist. Ihren Rand säumen zahlreiche Restaurants, von denen wir uns gleich eins aussuchten, um unseren inzwischen recht groß gewordenen Hunger zu stillen.

Den danach folgenden Verdauungsspaziergang, rund um den kleinen See, nutzten wir zum Relaxen. Einer von uns erstieg sogar einen der hohen Sandhügel - zumin­dest fast ;-)

Ica
Laguna de Huacachina

Außerdem machten wir allerlei Naturbeobachtungen, von denen es aber lediglich zwei auf mehr oder weniger zeigenswerte Fotos geschafft haben. Zum einen war da eine purpurfarbene Libelle, die nach kurzen Patrouillenflügen am Gewässerrand immer wieder ihren Ansitz aufsuchte und mich quasi dazu einlud in einem diffusen Moment freihand mein Glück zu versuchen.

Orthemis cf. discolor
Orthemis cf. discolor - Carmine Skimmer
Nr. 2011.5931ckl_r100 %
5931ckl_r
Orthemis cf. discolor
Carmine Skimmer
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Auf den ersten Blick sah sie für mich fast wie eine Heidelibelle aus, was im Nachhinein betrachtet auch kein Wunder ist.

Nach einigen Recherchen habe ich nämlich inzwi­schen herausgefunden, daß es sich um eine Art aus der Gattung Orthemis handelt, die zur selben Unter­familie gehört wie unsere heimischen Heidelibellen.

Ihr Verbreitungsgebiet ist aller­dings ausschließlich auf die Neue Welt be­schränkt und erstreckt sich dort von Californien bis Argentinien.

Die Larven der Libellen bevorzugen kleine Tümpel und Seen oder sehr langsam fließende Gewässer.

Meine Vermutung ist, daß es sich hierbei um einen Carmine Skimmer handelt. Eine sichere Bestim­mung war mir jedoch nur anhand dieses Fotos nicht möglich - zumal die Gattung außerdem gerade eine systematische Überarbeitung erfährt.

Denn bei vielen ihrer Vertreter steht momentan noch nicht einmal genau fest, ob es sich wirklich um eigen­ständige Arten handelt oder lediglich um Unterarten bzw. Variationen der selben Art.

Mein zweites Oasen-Modell war einmal mehr eine Springspinne - diesmal allerdings ein großes Männchen.

Menemerus cf. bivittatus
Menemerus cf. bivittatus - Springspinne ♂
Nr. 2011.6156kl_r100 %
6156kl_r
Menemerus cf. bivittatus
Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Menemerus cf. bivittatus
Menemerus cf. bivittatus - Springspinne ♂
Nr. 2011.6159kl_r100 %
6159kl_r
Menemerus cf. bivittatus
Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Und weil es sich wieder um eine Menemerus-Art handelte und es, wie oben bereits erwähnt, in Peru lediglich eine davon zu geben scheint, hatte mein Menemerus bivittatus - Weibchen wohl in diesem Moment sein dazugehöriges Männchen gefunden.

Nazca
Nasca Nazca Cantayo Aqueducts

Von Ica ging es dann direkt weiter nach Nasca, um endlich mal kreidebleich und kurz vor dem Kotzen mit einem kleinen Flugzeug über die weltberühmten Nazca-Linien fliegen zu können. Naja, die Aussicht war die Strapazen schon wert - allerdings waren wir auch froh, als wir dann wieder unten waren.

Nach einer ziemlich langen Pause - wir mußten erst einmal wieder zu Kräften kommen - fuhren wir das nächste Ziel an.

Unser Fahrer Paul wollte uns unbedingt noch die Cantayo Aqueducts zeigen - eine weitere Errungen­schaft der Nazca-Kultur, die es mit der Hilfe von "Windlöchern" möglich macht, Wasser in unter­irdischen Kanälen, auch ohne großes Gefälle, auf langen Strecken zu transportieren.

Nach zehn Minuten Führung ebbte allerdings mein Interesse an den Windlöchern ab und ich nutzte lieber die Zeit um in der Natur ringsherum ein paar fotogene Insekten aufzustöbern - leider ohne Erfolg - denen war aber wohl allen zu heiß um die Mittagszeit.

Allerdings hüpfte mir dafür etwas anderes vor die Linse. Was für eine Überraschung - schon wieder eine Springspinne!

Salticidae sp.
Salticidae sp. - Unbekannte Springspinne ♀
Nr. 2011.6140kl_r100 %
6140kl_r
Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♀
100mm; F/8; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Salticidae sp.
Salticidae sp. - Unbekannte Springspinne ♀
Nr. 2011.6148bkl_r100 %
6148bkl_r
Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♀
100mm; F/8; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Das war mir natürlich sowieso lieber. Nur leider bin ich auch dieses Mal wieder überfragt, um welche Art es sich hier dabei genau handelt.

Na das ist ja bisher eine tolle Ausbeute - bis auf eine Libelle, nur Springspinnen. Aber mir soll's recht sein!

Den kompletten nächsten Tag verbrachten wir auf der Panamericana, die uns direkt zu unserem nächsten Ziel bringen sollte - Arequipa.

Arequipa
Arequipa
Arequipa

Arequipa ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und gilt als wirtschaftliches Zentrum des südlichen Perus. Sie wird auch "Weiße Stadt" genannt und ist mit über 800.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes.

Ihr Zentrum, welches auch uns hierher führte, zählt zu einem der schönsten von ganz Peru und wurde im Jahre 2000 sogar von der UNESCO ins Weltkultur­erbe aufgenommen.

Die Stadt liegt auf über 2.600 m Höhe mitten in ei­nem wunderschönen grünen Talkessel und wird von mehreren Vulkanen umringt, wobei El Misti mit seiner markanten Kegelform das Stadtbild beherrscht.

Vorrausgesetzt es sind keine Wolken am Himmel!!!

Aufnahmen makrofotografischer Natur gibt es von diesem Stop allerdings keine, da sich unser Aufenthalt in Arequipa weitgehend auf den Stadtkern und damit auf ein eher lebensfeindliches Gefilde beschränkte. Für meine architekturbegeisterte Begleitung war Arequipa jedoch sicher ein Highlight unserer Reise.

Dafür lag das nächste Ziel endlich voll und ganz auf meiner Wellenlänge. Bis zu diesem Zeitpunkt unserer Reise war die Landschaft um uns herum nämlich eher trist und lange nicht so farbenfroh und frisch wie man sie sich für südamerikanische Verhältnisse vorstellen würde. Das sollte sich aber ab jetzt ändern.

Schon auf dem Weg zum Colca-Canyon wurde die Natur links und rechts der Straße immer grüner und lebendiger.

In der "Zona de Vicuñas" (Bild) konnte ich zum Beis­piel ein winziges Blümchen fotografieren, als wir dort einen kurzen Stop einlegten, um eine Herde wild­lebender Vicuñas (Bild) zu beobachten, die hier gleich neben der Straße graste.

Nototriche cf. pygmaea
Nr. 2011.6324kl_r100 %
6324kl_r
Nototriche cf. pygmaea100mm; F/7.1; 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Bei Pflanzenbestimmung.de wurde es mir inzwischen als Nototriche pygmaea bestimmt.

Colca-Canyon
Colca-Canyon
Colca-Canyon

Je weiter wir in die Berge hineinfuhren, umso herr­licher wurden die Eindrücke und als wir endlich am Ziel angekommen waren, konnten wir gar nicht schnell genug wieder aus unserem "Hotel" heraus­kommen, um uns in die üppige Natur zu stürzen.

Inzwischen war es allerdings schon später Nachmit­tag geworden. Da hier in Äquatornähe die Sonne jeden Tag pünktlich um 18.00 Uhr untergeht, hieß es deshalb keine Zeit verlieren. Denn bevor man die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnte, wollten wir noch so viel wie möglich dieser herrlichen Natur aufsaugen.

Viel mehr als eine knappe Stunde blieb mir allerdings dann nicht mehr, um wenigstens ein paar der botanischen Schönheiten, die hier überall herum­standen, auf meinen Chip zu bannen.

Als erstes fielen mir winzige Blumen auf, die mir seltsam bekannt vorkamen. Kein Wunder, denn ihre großen Verwandten findet man bei uns in Europa in fast jedem Blumenkasten - gemeint sind die Studentenblumen. Bei der peruanischen Variante handelt es sich allerdings um eine Wildform, die ich als Tagetes multiflora bestimmt habe.

Tagetes multiflora
Tagetes multiflora - Vielblütige Tagetes
Nr. 2011.6351ckl_r100 %
6351ckl_r
Tagetes multiflora
Vielblütige Tagetes
100mm; F/4; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Tagetes multiflora
Tagetes multiflora - Vielblütige Tagetes
Nr. 2011.6354_53kl_r100 %
6354_53kl_r
Tagetes multiflora
Vielblütige Tagetes
100mm; F/4 (DFF); 1/800s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Von den weiteren gefühlsmäßig tausenden Blumen, die am Wegrand standen, sind leider mangels Licht nicht viele zeigbare Bilder entstanden. Die meisten waren leider arg verwackelt - bei meiner zittrigen Hand kein Wunder ohne Stativ.

Ein paar wenige stehen deshalb hier stellvertretend für die immense Vielfalt - alle mit ziemlich offener Blende fotografiert, damit ich überhaupt noch passable Belichtungszeiten erreichen konnte.

Lupinus cf. paruroensis
Lupinus cf. paruroensis - Lupine
Nr. 2011.6366kl_r100 %
6366kl_r
Lupinus cf. paruroensis
Lupine
100mm; F/4.5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Buddleja coriacea
Buddleja coriacea - Sommerflieder
Nr. 2011.6368kl_r100 %
6368kl_r
Buddleja coriacea
Sommerflieder
100mm; F/4.5; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Mutisia acuminata
Nr. 2011.6381kl_r100 %
6381kl_r
Mutisia acuminata100mm; F/3.5; 1/125s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
Caiophora sepiaria
Nr. 2011.6385bkl_r100 %
6385bkl_r
Caiophora sepiaria100mm; F/3.5; 1/80s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
Bidens andicola
Bidens andicola - Anden-Zweizahn
Nr. 2011.6359bkl_r100 %
6359bkl_r
Bidens andicola
Anden-Zweizahn
100mm; F/4; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Tarasa cf. operculata
Nr. 2011.6460kl_r100 %
6460kl_r
Tarasa cf. operculata100mm; F/6.3; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Das letzte Foto stammt, wie man auch unschwer am Licht erkennen kann, schon vom nächsten Tag, als wir uns in aller Frühe aufmachten, um so zeitig wie möglich am Cruz del Condor zu sein. Wir wollten ja nicht verpassen, wie die Könige der Anden (Bild) die morgendlichen Aufwinde nutzen, um ihr Tagwerk zu beginnen.

Titicaca-See

Vom Condor-Sightseeing ging es dann auch gleich direkt zum Titicaca-See. Die Fahrt dauerte wieder fast einen Tag und so kamen wir erst in der Dämmerung in Puno an. Das war allerdings auch einigen Zwischen­stops zum Flamingos- und Lamasgucken (Bild) geschuldet.

Den eintägigen Aufenthalt am See nutzten wir für eine Bootspartie zu zwei kleineren Inseln, wo uns die Kultur der Region nahegebracht werden sollte. Indios auf Schilfinseln, die aber nur noch für Touries dort "wohnen", und ein leckeres Forellenes­sen nach einem Insel-Aufstieg waren die Höhepunkte.

Ach was sag ich, der eigentliche Höhepunkt waren die grandiosen 5 Stunden auf dem Wasser, in denen man die herrliche Landschaft aus vollen Zügen genießen konnte, während einem dabei ein frisches Lüftchen um die Nase wehte.

Makroaufnahmen, wie sie hier eigentlich in meinen Bericht gehören würden, habe ich bei diesem Stop auf unserer Rundreise aber nicht gemacht. Ich weiß gar nicht mehr warum, Conny ;-)

Lake Titicaca
Titicaca-See

Von Puno ging es innerhalb einer weiteren Tagesreise mit dem Bus zu unserem nächsten Reiseziel - Cusco. Und hier sollte es dann auch wieder genügend lohnenswerte Motive für mich geben.

Cusco
Cusco
Cusco

Denn rund um die ehemalige Hauptstadt des Inka­reiches gibt es wirklich jede Menge unberührter Natur, aber auch viele reizvolle Ecken mit durch Men­schen beeinflußter Kulturlandschaft.

Vor allem hoch über der in einem Talkessel gelegenen Metropole, wo es auch mehrere Inka-Bauwerke zu besichtigen gibt, hatte ich meistens mehr Augen für die Flora und Fauna am Wegesrand als für die meist sehr,sehr,sehr großen Steine (Bild), welche die alten Inkas dort verbaut hatten.

In den Inka-Anlagen selbst, aber auch rings um sie herum, war ein so reichhaltiger Trockenrasen zu finden, daß ich bei jedem Schritt hätte auf die Knie fallen können, um mich mit einem neuen wunder­schönen Motiv zu beschäf­tigen.

Dabei waren die meisten Tiere und Pflanzen hier in den Anden weit weniger exotisch als ich erwartet hätte.

Ein Beispiel für die eher europäisch anmutende Fauna waren unter anderem die meisten der vielen Schmetter­linge, die hier herumflogen.

Einige hätten für mich nämlich auch glatt als bei uns heimische Arten durch­gehen können. Kein Wunder, denn wenn man sich so die Gattungsnamen einiger dieser Schmet­terlinge betrachtet, stechen dem Kenner sofort mittel­europäische Verwandtschaftsver­hältnisse ins Auge.

Colias euxanthe ist zum Beispiel mit der bei uns weit verbreiteten Goldenen Acht (Colias hyale) ver­wandt und auch Vanessa braziliensis sieht man die Verwandtschaft mit denen in Europa vorkom­menden Schwestern-Arten Distel­falter (Vanessa cardui) und Admiral (Vanessa atalanta) deutlich an.

Colias euxanthe
Colias euxanthe - Puna Clouded Yellow
Nr. 2011.6566kl_r100 %
6566kl_r
Colias euxanthe
Puna Clouded Yellow
100mm; F/5.6; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Vanessa braziliensis
Vanessa braziliensis - Brazilian Painted Lady
Nr. 2011.6551kl_r100 %
6551kl_r
Vanessa braziliensis
Brazilian Painted Lady
100mm; F/8; 1/400s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Vanessa braziliensis
Vanessa braziliensis - Brazilian Painted Lady
Nr. 2011.6593kl_r100 %
6593kl_r
Vanessa braziliensis
Brazilian Painted Lady
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Andere widerrum sahen nur so aus. Die Gattung Hylephila zum Beispiel ähnelt unseren heimischen Dickkopf­faltern zwar sehr, ist aber ausschließlich in Amerika verbreitet - mit dem Schwerpunkt der Neotropis.

Junonia vestina
Junonia vestina - Andean Buckeye
Nr. 2011.6531kl_r100 %
6531kl_r
Junonia vestina
Andean Buckeye
100mm; F/5.6; 1/1000s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Hylephila peruana
Hylephila peruana - Peruvian Puna Skipper
Nr. 2011.6919bkl100 %
6919bkl
Hylephila peruana
Peruvian Puna Skipper
100mm; F/6.3; 1/400s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Wo Schmetterlinge anzutreffen sind, sind die dazugehörigen Nektarspender meist auch nicht weit. Stellver­tretend für die vielen botanischen Kostbarkeiten hier nur eine kleine Auswahl.

Die für mich schönste und auch auffälligste Blume zwischen den kulturträchtigen Steinen von Sacsayhuamán war ein strahlendblauer Zwiebel-Geophyte mit dem Namen Hesperoxiphion herrerae. Ihre große Ähnlich­keit mit denen bei uns heimischen Schwertlilien verrät die Zugehörigkeit zur selben Pflanzenfamilie. Das sehr seltene Irisgewächs scheint nur in einem kleinen Gebiet rund um Cusco verbreitet zu sein.

Hesperoxiphion herrerae
Nr. 2011.6513klc100 %
6513klc
Hesperoxiphion herrerae100mm; F/7.1; 1/1000s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Hesperoxiphion herrerae
Nr. 2011.6514bkl_r100 %
6514bkl_r
Hesperoxiphion herrerae100mm; F/3.5; 1/4000s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Herrlich anzusehen war auch ein scharlachrot gefärber Salbei, den ich für Salvia oppositiflora halte und damit für die Wildform einer bei uns häufig zu findenden Gartenpflanze. Eine weitere seit vielen Jahren in europäischen Gärten anzutreffende Pflanze ist das Irisgewächs Sisyrinchium chilense. Seine eigentliche Heimat hat es jedoch in Südamerika von Ecuador bis zu den Falkland Inseln. Rein vegetativ könnte man es fast für ein Gras halten und nur die kleinen blauen sternförmigen Blüten sagen etwas anderes.

Und da wir schon bei den Vorfahren unserer Gartenpflanzen sind, kommen wir auch gleich zur nächsten, denn auch die bei uns allseits beliebte Pantoffelblume hat ihren Ursprung im neotropischen Amerika. Insgesamt gehören ca. 270 Arten zur Gattung Calceolaria und so möge man mir verzeihen, daß ich mit meiner Bestimmung der hier fotografierten Art nicht weiter als bis zu Calceolaria sp. gekommen bin.

Salvia cf. oppositiflora
Nr. 2011.6517kl_r100 %
6517kl_r
Salvia cf. oppositiflora100mm; F/4.5; 1/2000s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Sisyrinchium chilense
Nr. 2011.6920bkl_r100 %
6920bkl_r
Sisyrinchium chilense100mm; F/4; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Calceolaria sp.
Nr. 2011.6511bkl_r100 %
6511bkl_r
Calceolaria sp.100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Außer Schmetterlingen und "Blümchen" hatte die Umgebung von Cusco jedoch noch mehr makrofotografisch interessante Motive zu bieten. Zu meiner besonderen Freude war auch diesmal wieder einer meiner achtbeinigen springenden Freunde dabei.

Leider konnte ich das ca. 5 mm große Tier nicht ein­mal bis zur Gattung bestimmen. Ein südamerika­nischer Springspinnen-Fachmann hält es am ehesten für eine Tullgrenella-Art. Bisher wurde diese Gattung jedoch für Peru überhaupt noch nicht nachgewiesen.

Salticidae sp.
Salticidae sp. - Unbekannte Springspinne ♂
Nr. 2011.6967kl_r100 %
6967kl_r
Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♂
100mm; F/7.1; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Salticidae sp.
Salticidae sp. - Unbekannte Springspinne ♂
Nr. 2011.6977kl_r100 %
6977kl_r
Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♂
100mm; F/7.1; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Für mich sieht sie irgendwie wie eine europäische Evarcha sp. aus. Doch auch diese Gattung gibt es laut "The World Spider Catalog" in Peru nicht - nein, nicht einmal in ganz Südamerika. Dann heißt die Kleine also erst einmal Salticidae sp.

Falls jemand jedoch die Art oder wenigsten die Gattung kennt - bitte melde Dich! Genau den selben Wunsch hätte ich auch beim nächsten Acht­beiner. Diese mir unbekannte Tarantelart wohnte gleich daneben in einem Erdloch zwischen den Felsen. Und laut der Anzahl der Löcher in unmittelbarer Nähe war sie nicht die Einzige.

Im Spinnen-Forum wurde sie mir als Hogna sp. be­stimmt, eine Gattung, die auch bei uns in Europa vor­kommt. Ganz sicher ist diese Bestimmung aber nicht.

cf. Hogna sp.
cf. Hogna sp. - Tarantel
Nr. 2011.6939bkl_r100 %
6939bkl_r
cf. Hogna sp.
Tarantel
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
cf. Hogna sp.
cf. Hogna sp. - Tarantel
Nr. 2011.6929_31kl_r100 %
6929_31kl_r
cf. Hogna sp.
Tarantel
100mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Die nächste Überraschung lief mir gleich ein paar Meter weiter über den Weg und das in einer ziemlich atemberaubenden Geschwindigkeit. Erst einmal wußte ich gar nicht so recht, was ich hier vor mir hatte. Doch irgendwann hielt der kleine Raser dann doch mal inne und mir ging ein Licht auf.

Es handelte sich um eine Walzenspinne. Die Walzen­spinnen bilden eine eigene Ordnung innerhalb der Spinnentiere. Sie sind also nicht wirklich Spinnen, sondern nur relativ nah mit ihnen verwandt.

Und das dem so ist, kann man auch ganz leicht erkennen. Denn genau betrachtet, fällt einem sofort auf, daß statt der bei den richtigen Spinnen zu erwartenden 8 Beine noch 2 Gliedmaßen mehr am Körper zu finden sind. Wahrscheinlich sind sie deshalb auch so flink ;-)

Weltweit gibt es über 900 Walzenspinnenarten, davon leben die meisten in Trockengebieten. Einige von ihnen sind sogar in Europa heimisch - allerdings nur im Mittelmeerraum. Ich hatte eigentlich bei einem meiner Urlaube in diese Region schon immer gehofft dort mal eine zu entdecken. Nun sollte es statt­dessen also Peru sein. Naja, auch ok.

Solifugae sp.
Solifugae sp. - Walzenspinne
Nr. 2011.6568kl_r100 %
6568kl_r
Solifugae sp.
Walzenspinne
100mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Solifugae sp.
Solifugae sp. - Walzenspinne
Nr. 2011.6562kl_r100 %
6562kl_r
Solifugae sp.
Walzenspinne
100mm; F/8; 1/400s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

So, jetzt kommen wir auch schon zum letzten Motiv, welches auf den herrlichen Berghängen rund um Cusco entstand. Und weil man sich das Schönste bekanntlich bis zum Schluß aufhebt, beende ich diesen Teil meiner kleinen makrofotografischen Reisedoku mit zwei Bildern einer Heuschrecke aus der Familie der Proscopiidae.

Im Englischen werden Arten aus dieser Familie auch als "Jumping Stick" oder als "Stick Grasshopper" bezeichnet - na, warum wohl? Eine nähere Bestimmung war mir aber auch hier, aufgrund der Vielzahl der möglichen Arten und des mir nicht zur Verfügung stehenden Bestimmungsmaterials, leider unmöglich.

Proscopiidae sp.
Proscopiidae sp. - Jumping Stick
Nr. 2011.6598ckl100 %
6598ckl
Proscopiidae sp.
Jumping Stick
100mm; F/5.6; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Proscopiidae sp.
Proscopiidae sp. - Jumping Stick
Nr. 2011.6614dkl_r100 %
6614dkl_r
Proscopiidae sp.
Jumping Stick
100mm; F/5; 1/200s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Im Großen und Ganzen war unser Aufenthalt in Cusco bis dato der in makrofotografischer Hinsicht ergie­bigste Stop auf unserer Reise. Das mag zum einen an der wirklich sehr artenreichen Natur gelegen haben, zum anderen aber auch an der vielen Zeit, die wir hier hatten, um diese auch richtig kennenzulernen.

Machu Picchu

Von Cusco aus fuhren wir dann per Bahn quer durch den Hochland-Regenwald weiter zum kulturellen High­light unserer Reise - der Inca-Festung Machu Picchu.

Aber eigentlich ging es zunächst einmal nach Aguas Calientes, einem Dorf mit vielen Hotels am Fuße des Berges, der für den Bau dieses Weltkulturerbes seine Kuppe lassen mußte.

Das Örtchen liegt einsam und verlassen im Tal des Flußes Urubamba und ist ringsrum von herrlichem grünen Regenwald umsäumt.

Und endlich sah die Natur auch so aus, wie ich sie mir immer für Süd­amerika vorgestellt hatte (Bild) - voll mit exotischen Pflanzen und eigenartig anmutenden Tieren.

Machu Picchu
Machu Picchu

Einen Nachteil hatte der Regenwald allerdings - und zwar einen ziemlich entscheidenden, zumindest was die Fotografie angeht. Es fehlt immer und überall an genügend Licht! In Kombination mit meiner eh schon lichtschwachen Ersatz-Ausrüstung war das natürlich ein enormes Handicap für tolle Makros.

Wenigstens ein paar Bilder sind es aber dann doch noch geworden. Beginnen möchte ich mit der üppigen Pflanzenwelt, für die diese Region bekannt ist - vor allem für seinen enormen Reichtum an Orchideen.

Epidendrum secundum
Nr. 2011.6653_52kl100 %
6653_52kl
Epidendrum secundum100mm; F/3.5 (DFF); 1/320s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Filicinophyta sp.
Nr. 2011.6640kl_r100 %
6640kl_r
Filicinophyta sp.100mm; F/3.2; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Sobralia dichotoma
Nr. 2011.6637_36kl_r100 %
6637_36kl_r
Sobralia dichotoma100mm; F/3.2 (DFF); 1/800s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Leider habe ich von diesen lediglich zwei Arten vor die Linse bekommen Epidendrum secundum und Sobralia dichotoma. Dafür standen die aber "an jeder Ecke" herum. Es ist schon sensationell, wenn man sich Orchideen in freier Natur anschauen kann. Das gilt schon für die eher unscheinbaren europäischen Arten, aber erst recht für die großen und farbenfrohen aus den Tropen.

Chamaecrista glandulosa
Nr. 2011.6639kl_r100 %
6639kl_r
Chamaecrista glandulosa100mm; F/3.2; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Epidendrum secundum
Nr. 2011.6647bkl_r100 %
6647bkl_r
Epidendrum secundum100mm; F/3.5; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Justicia alpina
Nr. 2011.6644kl_r100 %
6644kl_r
Justicia alpina100mm; F/3.5; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Calceolaria sp.
Nr. 2011.6785bkl_r100 %
6785bkl_r
Calceolaria sp.100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Fuchsia cf. boliviana
Nr. 2011.6783kl_r100 %
6783kl_r
Fuchsia cf. boliviana100mm; F/3.2; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Und wieder, wie auch schon in Cusco, waren einige Pflanzen dabei, deren Nachfahren bzw. weiter­gezüchtete Formen bereits seit vielen Jahren nicht mehr aus unseren Balkonkästen und Blumenkübeln wegzudenken sind - zum Beispiel die Fuchsien.

Mein besonderes Interesse galt aber natürlich den vielen Insekten, von denen es ja hier im Regenwald eigentlich nur so wimmeln sollte. Tja, nur wußten das scheinbar die kleinen Krabbler nicht.

Piezogaster cf. rubropictus
Piezogaster cf. rubropictus - Randwanze
Nr. 2011.6708bkl_r100 %
6708bkl_r
Piezogaster cf. rubropictus
Randwanze
100mm; F/5.6; 1/80s; ISO 1600
Canon EOS 350D DIGITAL

Nein, Spaß beiseite. An den Insekten hat es sicher nicht gelegen, nur ist das Hauptproblem, wie bereits schon weiter oben erwähnt, das mangelnde Licht in den unteren Regionen. Das eigentliche Leben spielt sich in diesem Lebensraum nämlich ein paar Etagen weiter oben ab.

Weil wir uns jedoch natürlich nur am Boden bewegen konnten, bekam ich davon wohl nur das 0,01 Prozent vor meine Kamera, welches so eben vom Baum gefallen war oder mit dem wenigen Licht in Boden­nähe noch gerade so auskommt.

Ein besonders schönes Exemplar dieser mageren Ausbeute war beispielsweise eine ziemlich "muskel­bepackte" Randwanzen-Art, die uns nach einem kräftigen Regenguß direkt vor die Füße gespühlt wurde. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich hierbei um Piezogaster rubropictus.

Piezogaster cf. rubropictus
Piezogaster cf. rubropictus - Randwanze
Nr. 2011.6694bkl_r100 %
6694bkl_r
Piezogaster cf. rubropictus
Randwanze
100mm; F/4.5; 1/125s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

In die selbe Ordnung wie die Wanzen gehören auch die Zikaden - beide sind sogenannte Schnabelkerfe, lateinisch Hemiptera genannt. Ein ziemlich kleines, dafür sehr prächtig gefärbtes Mitglied dieser Familie begeg­nete uns immer wieder mal im dichten Unterholz auf abgestorbenen Ästen und Blättern.

cf. Sphenorhina sp.
cf. Sphenorhina sp. - Blutzikade
Nr. 2011.6736ckl_r100 %
6736ckl_r
cf. Sphenorhina sp.
Blutzikade
100mm; F/4.5; 1/100s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
cf. Sphenorhina sp.
cf. Sphenorhina sp. - Blutzikade
Nr. 2011.6747bkl_r100 %
6747bkl_r
cf. Sphenorhina sp.
Blutzikade
100mm; F/2.8; 1/200s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

Im Insektenfotos.de-Forum wurde sie mir als zur Unterfamilie der Cercopidae oder sogenannten Blutzikaden zugehörig bestimmt. Am wahrscheinlichsten ist wohl ein Art aus der Gattung Sphenorhina. Bei uns in Mitteleuropa gibt es zwar auch Zikaden, jedoch sind diese meist nicht so bunt wie hier in den Tropen und entwickeln vor allem nicht so bizarre Formen.

Nachdem wir nun schon ein farbenfrohes Exemplar dieser Familie hatten, kommt hier, in Form eines besonders grünen Bildes, gleich noch eins der zwei­ten Sorte.

Wobei es noch viel extremer gebaute Zeit­genossen unter den sogenannten Buckelzirpen gibt!

Diese weitere Unterfamilie der Zikaden hat in Europa lediglich fünf Vertreter. Hier, in den weitaus wär­meren Gefilden rund um den Äquator, tummeln sich allerdings eine Vielzahl von ihnen.

Mein Fund, der einzig und allein durch seine schicken "Hörner" und die extraordinäre Rücken­flosse punk­ten kann, wirkt gegen die meisten dieser Harlekine unter den Zikaden jedoch relativ unschein­bar.

Alchisme cf. grossa
Alchisme cf. grossa - Buckelzirpe
Nr. 2011.6720bkl_r100 %
6720bkl_r
Alchisme cf. grossa
Buckelzirpe
100mm; F/5.6; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Ich denke, daß es sich hierbei um eine Buckelzirpe aus der Gattung Alchisme handelt. Und da meines Wissens rund um den Machu Picchu deren einzig bisher nachgewiesener Vertreter Alchisme grossa ist, gehe ich einfach einmal davon aus, daß es auch genau diese Art sein wird.

Doch auch Insekten anderer Familien sehen hier im Regenwald nicht weniger unspektakulär aus. Ein Beispiel ist der folgende sehr hübsch gefärbte Käfer aus der Familie der Kurzflügler. Zwar gibt es auch in Deutschland davon über 1500 Arten (!!!), nur sind diese meist so klein und unscheinbar, daß man eher sehr selten einen davon zu Gesicht bekommt - es sei denn, man sucht direkt danach :-)

Phanolinus sp.
Phanolinus sp. - Kurzflügler
Nr. 2011.6756_59bkl_r100 %
6756_59bkl_r
Phanolinus sp.
Kurzflügler
100mm; F/5 (DFF); 1/500s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
Phanolinus sp.
Phanolinus sp. - Kurzflügler
Nr. 2011.6762ckl_r100 %
6762ckl_r
Phanolinus sp.
Kurzflügler
100mm; F/4.5; 1/400s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

Ein weiteres meiner Motive war eine nahe Ver­wandte unserer heimischen Wespenspinne (Bild). Sie hatte ihr Netz direkt am Wegrand in ein Gebüsch gebaut - leider so, daß ich sie nicht richtig von ihrer Oberseite her fotografieren konnte.

Aber auch so kann man, wie ich glaube, gut erkennen, daß es sich hierbei um Argiope argentata handelt, eine sehr häufige und in der neuen Welt weit verbreitete Art. Sie kommt vom Süden der USA bis hinunter nach Argentien vor.

Die meisten Spinnen dieser Gattung erkennt man an den mehr oder weniger breiten Zickzack-Bändern in ihren Netze - den sogenannten Stabilimenten. Bei Argiope argentata können das bis zu vier Stück pro Netz sein, die dann dort ein auffallendes "X" bilden.

Meine hatte aber nur eins davon gewebt.

Argiope argentata
Argiope argentata - Silberne Wespenspinne
Nr. 2011.6809kl_r100 %
6809kl_r
Argiope argentata
Silberne Wespenspinne
100mm; F/5.6; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Argiope argentata
Argiope argentata - Silberne Wespenspinne
Nr. 2011.6794kl_r100 %
6794kl_r
Argiope argentata
Silberne Wespenspinne
100mm; F/5.6; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Und zum Schluß, kurz bevor unsere Bahn zurückfuhr, konnten wir noch eine riesige, fast völlig schwarzge­färbte Wespe beobachten, wie sie gerade Holz von einem Geländer abraspelte. Viele Wespen­arten nutzen diese "Späne" zum Bau ihres papierartigen Nestes - so vermutlich auch diese. Wie mir Herr Claus Rasmussen, einer der Autoren der "Checklist to the Wasps of Peru" mitteilte, habe ich hier mit höchster Wahr­scheinlichkeit Polistes canadensis vor meiner Linse gehabt.

Polistes cf. canadensis
Polistes cf. canadensis - Kanadische Wespe
Nr. 2011.6889bkl_r100 %
6889bkl_r
Polistes cf. canadensis
Kanadische Wespe
100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Polistes cf. canadensis
Polistes cf. canadensis - Kanadische Wespe
Nr. 2011.6892kl_r100 %
6892kl_r
Polistes cf. canadensis
Kanadische Wespe
100mm; F/6.3; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Eh wir uns versahen, waren wir dann auch schon wieder in Cusco. Von hier ging es nach einem weiteren Tag, den wir zum Auspannen und "manche" von uns auch zum Shoppen nutzten, per Innlandsflug zu einem weiteren Highlight unserer Reise - drei Tage im Regenwald das Amazonas-Beckens.

Madre de Dios
Madre de Dios
Madre de Dios

Unser Zielflughafen war Puerto Maldonado. Die Stadt gilt als Tor zum peruanischen Teil des Amazonas-Beckens und liegt direkt am Zufluss des Tambopata in den Río Madre de Dios. Auf letzterem ging es dann auch per Boot weiter zu unserer Unterkunft - einer Lodge mitten im Dschungel.

Der hiesige Regenwald ist einer der wenigen noch unberührten Primärwälder dieser Erde, das heißt, er ist noch völlig vom Menschen unberührt. Aus diesem Grund befinden sich hier auch einige Nationalparks und Reservate.

Vom Camp aus unternahmen wir dann die nächsten Tage Exkursionen in die nähere Umgebung. Dabei waren wir natürlich von der artenreichen Flora und Fauna sehr beeindruckt.

Leider galt aber auch hier das selbe wie schon im Hochland-Regenwald - die meisten potentiellen Fotomotive waren außerhalb meiner Reichweite im Blätterdach des Urwaldes zu finden und beim Rest war es schwierig sie aufgrund des Lichtmangels am Boden überhaupt entsprechend ablichten zu können.

Fast alle zeigenswerten Bilder sind deshalb auch bei uns im Camp entstanden, denn dort war zumindest genügend Licht - nur war hier die Artenvielfalt leider nicht ganz so groß.

Ein paar Motive gab es trotzdem und den Anfang macht ein Suchbild. Na, gefunden? Richtig, es geht um das nur 1,5 cm große Froschbaby, was sich da gerade perfekt getarnt vor mir versteckt hält.

Bei dem Fröschlein handelt es sich, laut Dr. Andreas Schlüter vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, um ein Jungtier von Edalorhina perezi, eine Art, die als erwachsener Frosch eine sehr interessante Verhaltens­weise an den Tag legt.

Um sich bei ihren Weibchen bemerkbar zu machen, trillern die reifen Männchen nämlich so laut und wohlklingend wie Kanarienvögel, statt das sie irgendwelche Quaktöne von sich geben, wie wir das von unseren einheimischen Fröschen gewohnt sind.

Edalorhina perezi
Edalorhina perezi - Perez's Snouted Frog (Jungtier)
Nr. 2011.7192bkl_r100 %
7192bkl_r
Edalorhina perezi
Perez's Snouted Frog (Jungtier)
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Und hier noch zwei Fotos mit etwas mehr Frosch und etwas weniger ablenkendem Drumherum.

Edalorhina perezi
Edalorhina perezi - Perez's Snouted Frog (Jungtier)
Nr. 2011.7170kl_r100 %
7170kl_r
Edalorhina perezi
Perez's Snouted Frog (Jungtier)
100mm; F/8; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Edalorhina perezi
Edalorhina perezi - Perez's Snouted Frog (Jungtier)
Nr. 2011.7161kl_r100 %
7161kl_r
Edalorhina perezi
Perez's Snouted Frog (Jungtier)
100mm; F/8; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Ein weiterer aber nicht ganz so winziger Frosch hüpfte uns dann noch am späteren Abend vor die Füße, als wir gerade vom Abendessen zurückkamen. Obwohl ich es sonst eigentlich vermeide, habe ich mich hier mal mit dem Blitz versucht. Ganz zufrieden bin ich zwar nicht, aber eh ich gar kein Foto davon zeige...

Leptodactylus sp.
Leptodactylus sp. - Pfeiffrosch
Nr. 2011.6985_86kl_r100 %
6985_86kl_r
Leptodactylus sp.
Pfeiffrosch
100mm; F/2.8 (DFF); 1/60s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

Übereinstimmend haben mir drei Experten bestätigt, daß es sich hierbei um einen Frosch aus der Gattung Leptodactylus handelt. Das Problem ist nur, daß jeder von ihnen zu einer anderen Art tendiert. Deshalb kann der Kleine auch nur den Namen Leptodactylus sp. bekommen.

Im Deutschen werden die Arten dieser Gattung als Echte Pfeiffrösche bezeichnet, was sie ihren pfeifen­den Rufen verdanken. Insgesamt sind zur Zeit mehr als 70 Arten bekannt.

Das Vorkommen der Gattung und sogar der Familie der Pfeiffrösche im allgemeinen beschränkt sich lediglich auf die Neue Welt. Hier kommen sie dafür allerdings vom Süden Nordamerikas bis runter nach Argentinien vor.

Den tropischen Regenwald bevölkern neben Fröschen natürlich auch eine Vielzahl weiterer lohnenswerter Motive - wobei man zuerst aber sicherlich an die vielen bunten tropischen Schmetterlinge denkt.

Nur leider ist es gar nicht so einfach, diese auch vor die Linse zu bekommen - die meiste Zeit fliegen sie nämlich wild umher. Selbst früh morgens, wenn es in mitteleuropäischen Gefilden noch kühler ist und man deshalb die noch trägen Falter an ihren "Übernachtungsgrashalmen" leicht fotografieren kann, ist es hier bereits 30 Grad warm und die meisten Insekten sind schon auf ihren Beinen bzw. Flügeln.

Den einzigen dieser farbenfrohen Schönheiten, den ich in den 3 Tagen mehr oder minder zeigenswert ablichten konnte, ist ein schon etwas abgeflogener Vertreter aus der Familie der Ithomiinae.

Es ist nahezu unmöglich anhand eines Fotos die genaue Art herauszufinden, denn die meisten Vertre­ter dieser Familie sind sehr variabel in ihrer Färbung.

Hinzu kommt ein interessantes Phäno­men, daß man als "Tiger-Komplex" bezeichnet. Es benennt die ein­heitliche orange-schwarze Färbung von ca. 200 verschiedenen tropischen Falter-Arten, die sich dadurch alle mehr oder weniger ähnlich sehen.

Das liegt daran, daß sehr viele dieser Arten das Aus­sehen von ein paar wenigen anderen nach­ahmen, weil diese giftig sind und deshalb von potentiellen Freßfeinden verschont werden.

Vertreter der Gattung Heliconius beherrschen das zum Teil so perfekt, daß man schon genau hinsehen muß, um die Unterschiede über­haupt festzustellen.

Ithomiinae sp.
Ithomiinae sp. - Tigerwing
Nr. 2011.7011kl_r100 %
7011kl_r
Ithomiinae sp.
Tigerwing
100mm; F/2.8; 1/500s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

Ich selbst wäre bei dem Falter noch nicht einmal auf die richtige Familie gekommen - Herr Adrian Hoskins war mir da behilflich. Als Ersatz für die hier leider fehlenden Schmetterlingsfotos sollte man sich auch einfach mal seine Webseite anschauen. Dort kann man eine Vielzahl der Schmetterlinge, die uns im Regenwald über dem Weg geflogen sind, in einer wirklich beeindruckenden Fotoqualität bewundern.

Meine fotografische Ziele waren ja aber auch eigentlich andere. Und für die hatte ich dann auch mehr Gedult - vielleicht lag es ja auch an den fehlenden Flügeln. Doch auch springenderweise kann man sich dem Foto­grafen ziemlich schnell entziehen und vor allem wenn man durch die hohen Temperaturen noch viel agiler ist.

Die Rede ist natürlich von den Springspinnen, die es hier in einer nicht minder großen Artenvielfalt zu bestaunen gab. Leider habe ich aber keine genauen Artbezeichnungen parat, da mir selbst ein südamerikanischer Experte anhand von meinen Fotos nur sehr wage Ideen liefern konnte.

cf. Nycerella sp.
cf. Nycerella sp. - Springspinne ♂
Nr. 2011.9124kl_r100 %
9124kl_r
cf. Nycerella sp.
Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
cf. Amycus sp.
cf. Amycus sp. - Springspinne
Nr. 2011.7383kl_r100 %
7383kl_r
cf. Amycus sp.
Springspinne
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
cf. Nycerella sp.
cf. Nycerella sp. - Springspinne ♀
Nr. 2011.7096kl_r100 %
7096kl_r
cf. Nycerella sp.
Springspinne ♀
100mm; F/8; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Thiodina sp.
Thiodina sp. - Springspinne
Nr. 2011.7070kl_r100 %
7070kl_r
Thiodina sp.
Springspinne
100mm; F/8; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
cf. Amycus sp.
cf. Amycus sp. - Springspinne
Nr. 2011.7122kl_r100 %
7122kl_r
cf. Amycus sp.
Springspinne
100mm; F/6.3; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Salticidae sp.
Salticidae sp. - Springspinne ♀
Nr. 2011.2695kl_r100 %
2695kl_r
Salticidae sp.
Unbekannte Springspinne ♀
65mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Es gibt in den Tropen einfach viel zu viele Vertreter der springenden Achtbeiner, die meisten von ihnen sind bisher nur sehr ungenügend beschrieben und Fotos gibt es so gut wie gar keine. Falls dennoch jemand eine Idee zu der einen oder anderen Art hat, würde ich mich freuen. Weitere Ansichten aller von mir auf dieser Reise fotografierten Springspinnen sind in meiner Galerie zu finden.

Und nun kommen quasi auch schon die letzten zwei Fotos. Sie zeigen eine Wolfspinnenart, die entgegen der sonst typischen Lebensweise dieser Spinnen­familie nicht frei umherlaufend jagt, sondern sich ein Netz für den Beutefang baut.

Aglaoctenus cf. castaneus
Aglaoctenus cf. castaneus - Wolfspinne
Nr. 2011.7210_09kl_r100 %
7210_09kl_r
Aglaoctenus cf. castaneus
Wolfspinne
100mm; F/8 (DFF); 1/200s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
Aglaoctenus cf. castaneus
Aglaoctenus cf. castaneus - Wolfspinne
Nr. 2011.7207kl_r100 %
7207kl_r
Aglaoctenus cf. castaneus
Wolfspinne
100mm; F/4; 1/60s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL

Das war's - mehr zeigenswerte Fotos hab ich nicht. Es reicht ja aber auch, wie ich finde.

Lediglich dieses Bild eines zauberhaften Schmetter­lings möchte ich noch zeigen. Fotografiert hat es ein nicht weniger zauberhaftes Wesen, welches auf dieser Reise immer an meiner Seite zu finden war - meine Conny.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei ihr für ihre scheinbar endlose Geduld mit einem ständig im Dreck liegenden Fotografen danken, ohne die so manches dieser Fotos sicher nicht möglich gewesen wäre.

Die ganze Reise war für mich ein gigantisches Aben­teuer, was mir sicher mein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Ich hoffe, daß es nicht das letzte dieser Art gewesen ist, obwohl wir in nächster Zeit unsere Reiseziele wohl eher nicht mehr ganz so weit weg suchen können ;-)

 Junonia genoveva
Junonia genoveva - Genoveva Buckeye
Nr. 2011.DSC04202kl_r100 %
DSC04202kl_r
Junonia genoveva
Genoveva Buckeye
25mm; F/13; 1/60s; ISO 100
DSC-W290

Mit Dir jederzeit wieder!

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27.03. - 30.03.2011 - Die Seidenbienen fliegen...

Nach meinen ersten makrofotografischen Aufnahmen in diesem Jahr am Müggelsee hatte ich Blut geleckt und beschloß sogleich meinen inzwischen so geliebten Püttbergen einen Besuch abzustatten.

Und siehe da, es herrschte reger Betrieb - zumindest auf den sonnigen, offenen Sandflächen. Dutzende von Frühlings-Seidenbienen flogen hier emsig umher und versuchten einen geeigneten Partner zu finden.

Dabei war es fast unmöglich ansprechende Fotos zu machen, da sie sich meist nur für ein paar Sekunden zum Ausruhen setzten und mich dabei höchstens auf einen Meter an sich heranließen. Das einzige einiger­maßen brauchbare Foto kann man rechts sehen.

Darum beschloß ich an einen anderen Tag noch einmal wiederzukommen, vorrausgesetzt es ist dann kälter und die Sonne scheint nicht ganz so stark.

Tatsächlich war das Glück auf meiner Seite, denn bereits am nächsten Tag war es bewölkt, viel kälter und ziemlich windig. Bestes Fotowetter also!

Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.3777kl_r100 %
3777kl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Erst ein­mal fand ich aber eine halbe Stunde lang keine einzige Biene. Für die war das Wetter nämlich alles andere als perfekt. Als ich jedoch schon fast aufgeben wollte, hörte ich zu meinen Füßen ein leises Summen. Und siehe da, es handelte sich tatsächlich um eine Seidenbiene, die auf einen Fotografen wartete.

Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.3865_66kl_r100 %
3865_66kl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/8 (DFF); 1/60s; ISO 320
Canon EOS 50D
Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.3868kl_r100 %
3868kl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/7.1; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D
Da ihre Körpertemperatur durch den kalten Wind wohl nicht zum Fliegen ausreichte, ließ sie sich sogar mehr oder weniger geduldig von mir ablichten. Als Dankeschön für ihre Ausdauer spendete ich der Kleinen noch ein wenig meiner eigenen Körperwärme. So aufgetankt entflog sie und ward nie wieder gesehen.
Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.3870bkl_r100 %
3870bkl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/6.3; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Frühlings-Seidenbiene ist mit bis zu 15 mm Länge die größte aller einheimischen Seidenbienen. Ihre Flugzeit liegt mit März-Mai auch deutlich vor der der anderen. Ein weiterer Unterschied dieser Art zu allen anderen Seidenbienen ist die fehlende helle Bindenzeichnung am Hinterleib.

Ihr Lebensraum sind wenig bewachsene Flächen, vor allem in Sandgruben und Dünengelände. In Mitteleuropa ist sie weitgehend an Flußtäler und küstennahe Bereiche gebunden. Hier ist sie gebiets­weise nicht selten.

Die Art lebt solitär und gräbt Niströhren in den lockeren Sandboden. Als Nahrungsquelle dienen ihr ausschließlich Pollen und Nektar von Weidenarten.

Und weil ich noch nicht genug hatte von diesen kleinen zotteligen Gesellen, zog ich am nächsten Tag gleich wieder los und versuchte nun auch noch eine Bienenpaarung auf meinen Chip zu bannen. Mit Erfolg! Das Licht war für meine beiden sich ständig bewegenden Motive zwar eher suboptimal, für zwei herzeigbare Bilder hat es aber dann dennoch gereicht.
Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.3966kl_r100 %
3966kl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/8; 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.3951_52kl_r100 %
3951_52kl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Jetzt fehlt mir nur noch ein Foto von einer Biene in ihrer Niströhre...

Und hier ist es auch schon !

Für dieses eine Bild habe ich jedoch fast zwei Stunden lang den Püttbergesand absuchen müssen. Dabei habe ich schätzungsweise in 1000 Löcher geschaut, bevor ich eins mit richtigem Inhalt und relativ passendem Licht gefunden hatte. Ich hoffe mich hat bei meiner Suche auf Knien niemand beobachtet.

Jetzt reicht es mir aber für dieses Jahr mit den Seiden­bienen - gut, daß ich die nächsten Tage erst einmal nicht mehr in die Püttberge komme ;-)



Bssssss... zum nächsten Frühjahr!
Colletes cunicularius
Colletes cunicularius - Frühlings-Seidenbiene
Nr. 2011.4038kl_r100 %
4038kl_r
Colletes cunicularius
Frühlings-Seidenbiene
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D
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04.04.2011 - Endlich blüht es...

...auch in den Püttbergen. Da, aufgrund des hier allgegenwärtigen Sandbodens, die von mir aus meiner früheren Heimat gewohnten, bereits Anfang März erscheinenden, Frühlingsgeophyten offensichtlich Mangelware sind, war meine Freude riesengroß, nun endlich auch hier die ersten Blüten zu sehen.

Auch wenn es nur eine "ordinäre" Rote Taubnessel war, die ihre zarten Blüten aus dem alten Laub emporstreckte, hat sie mir doch ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert. Es wird Frühling in den Püttbergen!

Lamium purpureum
Lamium purpureum - Rote Taubnessel
Nr. 2011.4144dkl_r100 %
4144dkl_r
Lamium purpureum
Rote Taubnessel
100mm; F/6.3; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Lamium purpureum
Lamium purpureum - Rote Taubnessel
Nr. 2011.4149kl_r100 %
4149kl_r
Lamium purpureum
Rote Taubnessel
100mm; F/5; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Rote Taubnessel gehört zur Familie der Lippenblütengewächse. Sie ist überall in Mitteleuropa weit ver­breitet und bevorzugt frische, nährstoffreiche und lockere Böden. Als kulturbegleitende, einjährige Pflanze ist diese Art normalerweise ein typischer Vertreter von Unkrautgesellschaften und Ackerfluren.

Sie wird zwischen 15 und 45 cm hoch. Durch ihre Schnellwüchsigkeit sind pro Jahr problemlos drei bis vier Generationen möglich. Zu erwähnen wäre auch noch, daß die Rote Taubnessel als Heilpflanze Verwendung findet. Sie hilft in der Medizin bei Blasen- und Darmbeschwerden sowie bei "Frauenleiden".

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07.04.2011 - Der Kuckuck ist gefunden...

...und zwar in Form der Blutbiene Sphecodes albilabris. Warum "Kuckuck"? Ganz einfach, einige Bienenarten verhalten sich ähnlich wie ein Kuckuck und legen ihre Eier in die Nester fremder Bienen.

Bei der hier vorliegenden Art ist die Frühlings-Seidenbiene die Wirtsbiene, der ich bereits vor ein paar Tagen einen Bericht gewidmet hatte. Seit dem war ich auch auf der Suche nach Sphecodes albilabris und bin nun froh, heute endlich ein paar davon tatsächlich in der Seidenbienen-Kolonie entdeckt zu haben.

Es handelte sich bei allen Exemplaren um über­winterte Weibchen, die auf der Suche nach bereits mit Eiern belegten Nestern ihrer Wirtsbienen waren.

Sphecodes albilabris dringt in die Niströhren der Seidenbienen ein und frißt dort das bereits vorhandene Ei der eigentlichen Nestbesitzerin, um ihr Ei an dessen Stelle abzulegen. Die Larve der Blutbiene entwickelt sich dann später im Nest und ernährt sich nun dort von dem eigentlich für die Larve der Wirtsbiene gesammelten Nektar - und Pollenvorrat.

Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet, aber überall ziemlich selten. Ihr Lebensraum orientiert sich natürlich an dem der Frühlings-Seidenbiene. Sie bevorzugt lockersandige und offene Flächen.

Sphecodes albilabris
Sphecodes albilabris - Blutbiene
Nr. 2011.4174ckl_r100 %
4174ckl_r
Sphecodes albilabris
Blutbiene
100mm; F/11; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mit einer Körperlänge von bis zu 15 mm ist Sphecodes albilabris die größte Blutbiene Mitteleuropas. Ihre Größe und der bis auf das schwarzgefärbte letzte Segment ansonsten vollständig rot gefärbte Körper macht sie recht einfach von anderen Blutbienenarten unterscheidbar.

Sphecodes albilabris
Sphecodes albilabris - Blutbiene
Nr. 2011.4213bkl_r100 %
4213bkl_r
Sphecodes albilabris
Blutbiene
100mm; F/11; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D

Das zweite Bild habe ich einen Tag später aufgenommen, weil ich unbedingt noch eine Frontalaufnahme der Biene haben wollte. Es war ziemlich windig und mein Modell mußte sich ganz schön an einer alten Robinien­hülse festklammern, um nicht mit wegzufliegen. Glück für mich!
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10.04.2011 - Ich werde noch zum Imker...

Während meine Freunding den Vormittag nutzte, um einen leckeren Kirschkuchen zu backen, zog ich wieder einmal los. Heute wollte ich mich nochmal auf den offenen Sandflächen umschauen, da mir dort in den letzten Tagen eine Vielzahl weiterer Bienenarten aufgefallen waren.

Nach der Frühlings-Seidenbiene scheint jetzt auch der Rest von ihnen gemerkt zu haben, daß Frühling ist.

Die auffällgiste unter ihnen war die Weiden-Sandbiene. Mit ihrem grauen zotteligen Pelz und ihrer Größe von fast 1,5 cm fiel sie mir schon von weitem im Vorbeiflug auf.

Bei dieser Art handelt es sich um eine der größten einheimischen Sandbienen. Ihr Lebensraum sind offene Stellen auf sandigem oder lehmigen meist ziemlich lockerem Boden. Sie ist in Mitteleuropa vor allem entlang der Flußtäler weit verbreitet und stellenweise ziemlich häufig. Allerdings ist sie gebietsweise stark im Rückgang begriffen und gilt deshalb als gefährdet.

Als Nahrungsquelle dienen ihr hauptsächlich Weiden. Diese können aber auch mehrere hundert Meter von ihrer Niströhre entfernt liegen.

Andrena vaga
Andrena vaga - Weiden-Sandbiene
Nr. 2011.4425bkl_r100 %
4425bkl_r
Andrena vaga
Weiden-Sandbiene
100mm; F/11; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Weiden-Sandbiene nistet in der Regel sehr gesellig, unter günstigen Bedingungen gelegentlich in mehreren tausend Individuen auf engem Raum. Hier in den Püttbergen allerdings sind es weit weniger. Im Gegensatz zur schon erwähnten Frühlings-Seidenbiene bauen sie auf dem Eingang ihrer Niströhre noch einen kleinen Hügel, der bei jedem Verlassen des Nestes wieder zugescharrt wird.

Andrena vaga
Andrena vaga - Weiden-Sandbiene
Nr. 2011.4424kl_r100 %
4424kl_r
Andrena vaga
Weiden-Sandbiene
100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Andrena vaga
Andrena vaga - Weiden-Sandbiene
Nr. 2011.4355b_kl_r100 %
4355b_kl_r
Andrena vaga
Weiden-Sandbiene
100mm; F/7.1; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D

Das war allerdings nicht die einzige Bienenart, die an diesem Morgen um mich herumschwirrte. Die anderen habe ich aber leider weit weniger hübsch ablichten können.

Zum einen war das eine sehr kleine Sandbienenart, die zu hunderten unterwegs war und immer nur wenige Zentimeter über dem Boden flog. Außerdem noch eine Blutbiene, die ich genauso wenig näher bestimmen konnte. Auch sie war, mit höchstens 7 mm, ziemlich klein - gegenüber der dazu riesigen Sphecodes albilabris fast zwergenhaft.

Andrena sp.
Andrena sp. - Sandbiene
Nr. 2011.4401kl_r100 %
4401kl_r
Andrena sp.
Sandbiene
100mm; F/11; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D
Sphecodes sp.
Sphecodes sp. - Blutbiene
Nr. 2011.4182kl_r100 %
4182kl_r
Sphecodes sp.
Blutbiene
100mm; F/8; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Ich denke, in Sachen Bienen und Wespen sind die Püttberge ein sehr ergiebiges Revier!
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10.04.2011 - Sie springen wieder...

Da ich noch nicht genug hatte an diesem Vormittag und das Wetter mich förmlich aus der Wohnung trieb, machte ich mich zur Mittagszeit gleich nochmal in die Püttberge auf. Und siehe da, sie waren endlich wieder unterwegs. Die Rede ist von den kleinen V-Springspinnen, die mir schon im letzten Jahr das eine oder andere Mal über den Weg gesprungen sind. Deshalb erspare ich mir jetzt auch mal weitere Infos dazu.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.4478bkl_r100 %
4478bkl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D
Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.4484kl_r100 %
4484kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
100mm; F/5.6; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D

Leider sind mir dieses Mal nur Männchen begegnet. Allerdings war es sehr interessant zu beobachten, was passiert, wenn sich zwei davon mal über den Weg laufen. Zum Glück war ich schnell genug am Auslöser, um diese, nur wenige Sekunden dauernde, Begegnung zu dokumentieren. Das nenn ich doch mal eine Drohgebärde...

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2011.4446kl_r100 %
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Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne
100mm; F/11; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich denke im Laufe dieses Jahres werde ich die Kleinen sicher noch ein paar mal treffen. Vielleicht wird mir dann ja auch ein Paarungstanz geboten.
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05.05.2011 - Die Natur explodiert förmlich...

Da ist man mal drei Wochen in Peru und wenn man nach Hause kommt, muß man feststellen, daß die Natur in den heimatlichen Gefilden förmlich explodiert ist. Nicht nur das es überall kreucht und fleucht, nein auch das Blätterdach ist auf einmal geschlossen und allerorts blüht es.

Leider hat meine große Kamera im Urlaub den Geist aufgegeben (wahrscheinlich eine akute Südamerika-Allergie) und so muß ich für die nächste Zeit erstmal mit der Kleinen zurechtkommen. Früher ging es ja auch! Zur besseren Umgewöhung habe ich aber heute erst einmal mit unbeweglichen Motiven "geübt" und möchte deshalb den Mai auch mit ein paar Blumen eröffnen.

Die heutigen Zwei sind typische Vertreter von Sandtrockenrasen - Gesellschaften. Außerdem sind beide ziemlich kleinwüchsig und dürften daher wohl oft übersehen werden.

Myosotis stricta
Myosotis stricta - Sand-Vergißmeinnicht
Nr. 2011.7460kl_r100 %
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Myosotis stricta
Sand-Vergißmeinnicht
100mm; F/3.5; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Myosotis stricta
Myosotis stricta - Sand-Vergißmeinnicht
Nr. 2011.7438kl_r100 %
7438kl_r
Myosotis stricta
Sand-Vergißmeinnicht
100mm; F/7.1; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Beim ersten handelt es sich um das hübsche Sand-Vergißmeinicht, eine Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse. Die Art wird maximal 20 cm hoch und gehört damit zu den Kleinsten ihrer Gattung. Ihre Blütezeit erstreckt sich vom März bis in den Juni hinein. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und an geeigneten Standorten oft in sehr großer Anzahl anzutreffen.

Die zweite kleine Schönheit ist dagegen viel seltener. Sie steht in den meisten deutschen Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Es handelt sich hierbei um den Dillenius-Ehrenpreis, einen Vertreter der Rachenblütler. Mit einer Blütezeit von April bis Mai gibt er den zuständigen Insekten auch weit weniger Zeit eine Befruchtung durchzuführen als sein Vorgänger.

Veronica dillenii
Veronica dillenii - Dillenius-Ehrenpreis
Nr. 2011.7390kl_r100 %
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Veronica dillenii
Dillenius-Ehrenpreis
100mm; F/8; 1/200s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Veronica dillenii
Veronica dillenii - Dillenius-Ehrenpreis
Nr. 2011.7375kl_r100 %
7375kl_r
Veronica dillenii
Dillenius-Ehrenpreis
100mm; F/5; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Die Art ist dem sehr viel häufigeren Frühlings-Ehrenpreis recht ähnlich und nur anhand der drüsigeren Stengelbehaarung, des tieferen Blaus der Blüten und der etwas unterschiedlicheren Früchte von diesem zu unterscheiden.

Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach diesem Ehrenpreis und nun entdecke ich ihn doch tatsächlich direkt vor meiner neuen Haustür. Warum bin ich denn nicht schon ein paar Jahre eher hierher gezogen?

Auf dem Heimweg begegnete mir dann aber schließ­lich doch noch ein bewegliches Motiv, an dem ich nicht ohne ein Foto zu schießen vorbeigehen konnte.

Vor mir auf dem Weg versuchte ein wohl gerade frisch geschlüpfter Brauner Feuerfalter seine noch weichen Flügel in den letzten Sonnenstrahlen des Tages aushärten zu lassen.

Die Art ist fast in ganz Europa verbreitet und fehlt nur in Großbritannien, Skandinavien und auf den Mittelmeerinseln.

In Deutschland ist er noch sehr häufig anzutreffen, der Falter ist hier neben dem Kleinen Feuerfalter die häufigste Art seiner Gattung. Sein bevorzugter Lebensraum sind magere und naturnahe Wiesen.

Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♂
Nr. 2011.7480bkl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♂
100mm; F/8; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Die Raupe des Falters ernährt sich von verschie­denen Ampfer-Arten, wovon allerdings viele, aufgrund der intensiven Nutzung der meisten Wiesen, stark im Rückgang begriffen sind. Hier in den Püttbergen gibt es jedoch, dem Falter zum Glück, noch eine ganze Menge davon.

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07.05.2011 - Eine seltene Schönheit...

...habe ich heute versucht in Szene zu setzen. Die Niedrige Schwarzwurzel steht überall in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. In Berlin und Brandenburg gilt sie sogar als "stark gefährdet".

Scorzonera humilis
Scorzonera humilis - Niedrige Schwarzwurzel
Nr. 2011.7546kl_r100 %
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Scorzonera humilis
Niedrige Schwarzwurzel
100mm; F/6.3; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Mir ist sie schon vor einigen Jahren in den Pütt­bergen begegnet. Zu dieser Zeit fanden sich hier allerdings noch mehr als 20 blühende Exemplare - heute war es gerade noch eins!

Die Niedrige Schwarzwurzel gehört zu der in Mitteleuropa sehr artenreichen Familie der Korb­blütler. Aufgrund ihres typischen Habitus ist sie allerdings von den vielen weiteren gelb­blütigen Vertretern dieser Familie sehr gut zu unterscheiden.

Sie bevorzugt meist kalkfreie Moorwiesen oder wie in diesem Fall sandige Kiefernwälder als Standort. Wie schon oben erwähnt, handelt es sich um eine in Deutschland nur sehr zerstreut bis selten vorkom­mende Art.

Ich werde den Bestand in den nächsten Jahren im Auge behalten, in der Hoffnung, daß er sich eventuell wieder erholt. Es wäre schade um diese seltene Schönheit.

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07.05.2011 - Und wieder beim Balkonputz...

Wie schon im letzten Jahr lief mir auch beim diesjährigen Balkonputz wieder eine Spinne vor die putzenden Hände. Da ich davon ausgehe, daß ihr eigentliches zu Hause nicht unser Balkon, sondern eher die Püttberge sind, fällt sie auch diesmal wieder in diese Rubrik.

Es handelt sich um Anyphaena accentuata, eine Art, die ich bisher noch nie zu Gesicht bekommen habe. Folglich mußte ich auch erst einmal eine Weile die Bücher wälzen, ehe ich sie bestimmen konnte.

Die Spinne gehört zur Familie der Zartspinnen, von denen es in Mitteleuropa lediglich zwei Vertreter gibt. Anyphaena accentuata ist die häufigere Art von beiden. In Deutschland ist sie sehr weit verbreitet und überall recht häufig. Ihr bevorzugter Lebens­raum sind dabei Laub- und Mischwälder.

Die Art ist normalerweise nachtaktiv und jagt auf Bäumen und Büschen. Am Tage ist die Spinne nicht einfach zu entdecken, da sie sich dann in zusammen­gesponnenen Blättern aufhält. Vielleicht wohnt sie ja doch in unserem Balkon-Kirschbaum.

Anyphaena accentuata
Anyphaena accentuata - Zartspinne
Nr. 2011.7563bkl_r100 %
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Anyphaena accentuata
Zartspinne
100mm; F/8; 1/13s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Leider ist es mir nicht gelungen sie auch noch von einer Draufsicht zu überzeugen, denn so schnell wie sie mir vor die Füße lief, ist sie dann auch wieder verschwunden...

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09.05.2011 - Diesmal ohne Blessuren...

Vor vier Tagen schoß ich eher zufällig ein Bild eines Braunen Feuerfalters. Da das Foto eher künstlerischen Charakter hatte, als daß es den Falter in seiner ganzen Schönheit zeigte, beschloß ich heute erneut loszuziehen, um noch ein paar weitere Bilder dieser Art zu schießen.

Leider bin ich kein Freund des frühen Aufstehens und nutze deshalb meist die Abendstunden, um ein etwas besseres Licht zu bekommen. Der Haken daran ist, daß um diese Zeit meist auch noch meine bevorzugten Motive recht aktiv sind. Das gestaltet ein Fotoshooting respektive eine ordentliche Bild­gestaltung oft sehr schwierig. So auch dieses Mal!

Es waren zwar noch mehrere Braune Feuerfalter unter­wegs, trotzdem hat es sehr lange gedauert, bis ich endlich an ein sitzendes Exemplar nahe genug herankam, um ein paar Fotos zu machen. Bei allen vorherigen Versuchen flogen die Falter bereits davon, bevor ich mich ihnen überhaupt bis auf einen Meter nähern konnte.

Wie auch beim letzten Mal, war es wieder ein männliches Exemplar. Diesmal allerdings hatte ich meine gewünschten Ansichten im Kasten, bevor es weiterflog.

Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♂
Nr. 2011.7589_90dkl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/800s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♂
Nr. 2011.7587kl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♂
100mm; F/9; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Ein paar Infos zur Art gibt es im Bericht vom 05.05.2011.
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10.05.2011 - Sie ist wieder da...

Nachdem mir die erste Zartspinne meines Lebens vor drei Tagen die Draufsicht verweigert hat, ist sie heute morgen doch tatsächlich wieder auf unserem Balkon aufgetaucht. Diesmal war sie geduldiger mit mir und auch das Licht war etwas besser.

Anyphaena accentuata
Anyphaena accentuata - Zartspinne
Nr. 2011.7607ckl_r100 %
7607ckl_r
Anyphaena accentuata
Zartspinne
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Anyphaena accentuata
Anyphaena accentuata - Zartspinne
Nr. 2011.7599dkl_r100 %
7599dkl_r
Anyphaena accentuata
Zartspinne
100mm; F/9; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Infos zur Art stehen im Bericht vom 07.05.2011.
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10.05.2011 - Und noch ein Feuerfalter...

Diesmal ist es allerdings ein Kleiner Feuerfalter.

Leider läßt sich anhand der Fotos nicht sagen, um welches Geschlecht es sich hier handelt. Bei dieser Art kann man nämlich, im Gegensatz zum Braunen Feuerfalter, bei dem ein ausgeprägter Sexual­dimorphismus herrscht, nicht anhand seiner Flügel­zeichnung erkennen, ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt. Hier sehen beide Geschlechter völlig identisch aus.

Lycaena phlaeas
Lycaena phlaeas - Kleiner Feuerfalter
Nr. 2011.7639kl_r100 %
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Lycaena phlaeas
Kleiner Feuerfalter
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Lycaena phlaeas
Lycaena phlaeas - Kleiner Feuerfalter
Nr. 2011.7646kl_r100 %
7646kl_r
Lycaena phlaeas
Kleiner Feuerfalter
100mm; F/9; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Einige weitere Infos zum Kleinen Feuerfalter gibt es in einem Posting vom vorigen Jahr. Dort sind auch die Flügelunterseiten dieser Feuerfalterart zu bewundern.

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12.05.2011 - Und hier ist das Weib...

Nachdem mir die letzten Tage immer nur männliche Exemplare des Braunen Feuerfalters über dem Weg geflogen sind, habe ich gestern Abend tatsächlich mein erstes Weibchen in diesem Jahr gesehen. Leider ist mir nur dieser Schnappschuß gelungen und so beschloß ich heute noch einmal nach ihm zu suchen.

Normalerweise bin ich ja ein Langschläfer, aber für ein paar schöne Fotos habe ich mich dann doch mal zum zeitigen Aufstehen entschlos­sen. Ich wollte den Falter nämlich noch an seinem Schlafplatz finden, damit ich ihn in aller Ruhe ablichten kann, ehe er sich wieder für den neuen Tag genügend auf­gewärmt hat und mir erneut davonfliegt.

Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♀
Nr. 2011.7671kl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♀
100mm; F/4.5; 1/125s; ISO 800
Canon EOS 350D DIGITAL
Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♀
Nr. 2011.7714_TL_kl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♀
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Und siehe da, ich hatte tatsächlich Glück. In einer Gabelung eines vertrockneten Flockenblumen­stengels wurde ich fündig. Ob es sich allerdings wirklich um den Falter von gestern Abend handelt, kann ich nicht zweifelsfrei sagen :-)

Jedenfalls ließ mir die Gute diesmal alle Zeit der Welt, um sie in jeder erdenklichen Pose abzulichten.

Nur auf eine Ansicht mit geöffneten Flügeln hatte sie scheinbar keinen Bock. Dafür war es wahrscheinlich auch noch zu kalt, die Sonne war ja gerade erst aufgegangen. Ich beschloß daher später nocheinmal wiederzukommen, in der Hoffnung die Schmetter­lingsdame noch an Ort und Stelle vorzufinden.

Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♀
Nr. 2011.7724kl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♀
100mm; F/11; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Tatsächlich saß sie auch noch eine Stunde später auf dem selben Stengel. Allerdings war sie inzwischen ganz nach oben geklettert und hatte, wie von mir erhofft, ihre Flügel geöffnet. Nur das Licht war zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr ganz so schön wie zuvor. Ein paar Stunden später flogen dann sogar gleich ein paar Weibchen auf der Wiese umher und mir gelang es noch ein Bild zu erhaschen. Auf dem sieht man jetzt auch deutlich die, im Gegensatz zum Männchen, orange gefärbte Unterseite der Oberflügel.

Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♀
Nr. 2011.7767_68_70kl_r100 %
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Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL
Lycaena tityrus
Lycaena tityrus - Brauner Feuerfalter ♀
Nr. 2011.7795ckl_r100 %
7795ckl_r
Lycaena tityrus
Brauner Feuerfalter ♀
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Warum ich allerdings die letzten Tage nur Männchen gesehen habe, ist mir unklar - eventuell schlüpfen sie ja einfach eher als ihre besseren Hälften...

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13.05.2011 - Ein Möndchen am Mittag...

In meiner heutigen Mittagspause in den Püttbergen fiel mir auf einem Grashalm ein nur ca. 1 cm kleiner Eulenfalter auf, den ich bis dato noch nie gesehen hatte.

Besonders auffällig war seine sichelförmige weiße Zeichnung auf dem Flügel und sein ziemlich büscheliger Kopf. Mit Hilfe des Lepiforums konnte ich ihn als Möndcheneule bestimmen.

Der Falter ist überall in Europa sowie in Zentral- und Ostasien (bis auf Japan) heimisch. In Deutschland ist er überwiegend in den südlicheren Bundensländern verbreitet. Auf der Roten Liste gefährdeter Arten ist der Falter als nicht gefährdet eingestuft.

Er bevorzugt Steppenheiden, warme Hänge und Ödland als seinen Lebensraum. Die Nahrung der Raupen sind Arten der Gattung Linaria (Leinkraut).

Die Möndcheneule bildet mehrere Generationen pro Jahr und ist dementsprechend vom April bis in den September hinein anzutreffen.

Calophasia lunula
Calophasia lunula - Möndcheneule
Nr. 2011.7846bkl_r100 %
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Calophasia lunula
Möndcheneule
100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

Die Falter sind über­wiegend dämmerungsaktiv, besuchen aber manch­mal auch tagsüber Blüten.

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18.05.2011 - Ne Jungfer mit nem Becher...

Am heutigen Tage war ich mal nicht allein in den Püttbergen unterwegs, sondern mit einem Freund, der dem selben Hobby fröhnt, wie ich. Dabei fungierte ich aber lediglich als ortskundiger Führer und Fotoassistent.

Enallagma cyathigerum
Enallagma cyathigerum - Gemeine Becherjungfer ♂
Nr. 2011.7856_55bkl_r100 %
7856_55bkl_r
Enallagma cyathigerum
Gemeine Becherjungfer ♂
100mm; F/4.5 (DFF); 1/400s; ISO 200
Canon EOS 350D DIGITAL

So ist auch während unseres gemeinsamen "Spaziergangs" bei mir nur ein Foto entstanden. Das allerdings, zeigt eine Art, welche mir bisher noch nie in den Püttbergen aufgefallen ist.

Es handelt sich bei meinem heutigen Fund um eine Gemeine Becherjungfer, eine Kleinlibellenart aus der Familie der Schlanklibellen.

Aufgrund der nur geringen Ansprüche an ihren Lebensraum, gehört sie zu den am weitest verbreiteten und auch häufigsten Libellen Europas.

Sie besiedelt eine Vielzahl verschiedener Gewässer­typen, bevorzugt allerdings stille oder nur langsam­fließende Gewässer. Als Pionierart siedelt sich die Becherjungfer auch oft an neu angelegten Seen an.

Mein Exemplar ist ein noch nicht reifes Männchen. Wenn es erwachsen ist, wird aus seiner zart-lilanen Färbung noch ein leuchtendes hellblau werden.

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19.05.2011 - Im Liebesrausch...

Zur Zeit geht es richtig ab auf den trockenen Wiesen in den Püttbergen und zwar in Form des massenhaften Auftretens eines kleinen Käfers aus der Familie der Blatthornkäfer. Sobald die Sonne scheint, sieht man ihn überall umherschwirren oder sich sogar paaren.

Der Käfer heißt auf lateinisch Chaetopteroplia segetum und besitzt keinen deutschen Namen. Er hat große Ähnlichkeit mit dem bekannten Junikäfer, ist allerdings nur ca. 1 cm groß und im Gegensatz zu diesem sehr viel üppiger behaart. Die Art ist ausgesprochen wärmeliebend und bevorzugt dabei Wiesen als Lebensraum.

Chaetopteroplia segetum
Chaetopteroplia segetum - Blatthornkäfer
Nr. 2011.6549bkl_r100 %
6549bkl_r
Chaetopteroplia segetum
Blatthornkäfer
100mm; F/7.1; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sowohl die Larve als auch der Käfer selbst ernähren sich hauptsächlich von verschiedenen Grasarten.

Chaetopteroplia segetum
Chaetopteroplia segetum - Blatthornkäfer
Nr. 2011.6522_24kl_r100 %
6522_24kl_r
Chaetopteroplia segetum
Blatthornkäfer
100mm; F/5.6 (DFF); 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Chaetopteroplia segetum
Chaetopteroplia segetum - Blatthornkäfer
Nr. 2011.6571kl_r100 %
6571kl_r
Chaetopteroplia segetum
Blatthornkäfer
100mm; F/6.3; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

In Deutschland ist Chaetopteroplia segetum rechts der Elbe stellenweise häufig, links der Elbe dagegen selten und gebietsweise sogar fehlend. Der Käfer steht bei uns als "stark gefährdet" auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

Ach, und wie man "leicht" erkennen kann, ist meine "große" Kamera endlich wieder ganz.

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19.05.2011 - Der Rest vom Tage...

Außer den kleinen Käfern gab es heute relativ wenig anderes zu sehen. Ich denke, daß die momentane Insektenflaute an der schon seit Tagen anhaltenden Trockenheit liegt. Einzig und allein eine Raupenfliege und ein paar schwärmende Ameisen erregten heute so noch meine Aufmerksamkeit.

Die Ameisen traf ich in großer Anzahl auf einem Grasbüschel am Wegrand im Waldbereich der Püttberge. Sie hatten wohl gerade erst begonnen zu schwärmen. Nach meiner Ankunft kamen jedenfalls mehr und mehr Ameisen aus dem Nest heraus.

Leider war das Licht schon etwas schwach und freihand ist deshalb nur eine Aufnahme entstanden, die mehr oder weniger scharf geworden ist.

Die Art wurde mir als Braune Wegameise bestimmt, eine Ameise, die in Deutschland weit verbreitet ist und deren bevorzugter Lebensraum Laub- und Misch­wälder sind. Allerdings gilt sie bei uns als Schädling, da sie wohl auch gerne verbautes Holz zerstört.

Bei der Raupenfliege handelte es sich einmal mehr um Gymnosoma rotundatum, eine Art, die mir sehr oft hier begegnet und die ich bereits im vorigen Herbst in Großaufnahme foto­grafieren konnte. Heute wurde es eher eine mehr "künstlerische" Aufnahme.

Gymnosoma rotundatum
Gymnosoma rotundatum - Raupenfliege
Nr. 2011.6577kl_r100 %
6577kl_r
Gymnosoma rotundatum
Raupenfliege
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Im Bericht vom letzten September gibt es auch ein paar weitere Infos über diese Fliege.

Lasius brunneus
Lasius brunneus - Braune Wegameise
Nr. 2011.6582_83kl_r100 %
6582_83kl_r
Lasius brunneus
Braune Wegameise
100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D
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20.05.2011 - Hängen & Schlafen...

Schon an einem der letzten Abende war mir ein tolles Motiv vor die Linse gekommen. Es handelte es sich um eine Kegelbiene, die sich in einen Grashalm verbissen und es sich so schon für die Nacht gemütlich gemacht hatte. Besonders begeisterten mich aber ihre wunderschönen, marmorierten Augen.

Leider war es an diesem Tage schon ziemlich spät und das Licht dadurch eher suboptimal. Weil die Fotos deshalb auch "nicht ganz so" farbenfroh geworden sind, beschloß ich an einem der nächsten Tage noch einmal in den Morgenstunden nach dieser Art zu suchen. Ich hoffte, daß sie auch Langschläfer sind :-)

Und siehe da, heute hatte ich Glück. Diesmal war es allerdings kein Männchen was da am frühen Morgen "abhing", sondern ein weibliches Exemplar. Die genaue Art dieses Kegelbienenpärchens konnte ich leider bisher noch nicht herausfinden.

Coelioxys sp.
Coelioxys sp. - Kegelbiene ♂
Nr. 2011.7874dkl_r100 %
7874dkl_r
Coelioxys sp.
Kegelbiene ♂
100mm; F/6.3; 1/25s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Coelioxys sp.
Coelioxys sp. - Kegelbiene ♀
Nr. 2011.6627ckl_r100 %
6627ckl_r
Coelioxys sp.
Kegelbiene ♀
100mm; F/5; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D

Den Namen hat die ganze Bienenfamilie nach dem sehr auffälligen kegelförmigen Hinterleib der Weibchen. Der Körperbau des Männchens hingegen besitzt eine normale bienenartige Form. Er ist am Ende allerdings, im Gegensatz zu dem des Weibchens, mit mehreren Dornen bewährt.

Alle zwölf in Deutschland vorkom­menden Kegelbienen-Arten sind sogenannte Kuckucksbienen und para­sitieren meistens auf Bienen der Gattung Megachile oder Anthophora. Da die meisten dieser Wirts­bienen allerdings selbst nicht sehr häufig sind, sind auch Kegelbienen releativ selten anzutreffen. Fast alle Arten stehen in Deutschland auf der Roten Liste.

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20.05.2011 - Eine Segel-Krabbenspinne...

Bei meinem heutigen Spaziergang segelte mir etwas Seltsames vor die Füße. Ursprünglich dachte ich, es wäre irgendein Insekt, doch bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das Etwas als ein ca. 5 mm großes Krabbenspinnenmännchen. Eigenartig, eine Krabbenspinne habe ich zuvor noch nie fliegen sehen.

Die Krabbenspinne wurde mir als Xysticus audax bestimmt, eine Art, die sich hauptsächlich an Waldrändern und dort gerne auf den unteren Ästen von Nadelbäumen aufhält. Sie ist in Deutschland weit verbreitet und überall nicht selten.

Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne ♂
Nr. 2011.6679bkl_r100 %
6679bkl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne ♂
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne ♂
Nr. 2011.6689_90kl_r100 %
6689_90kl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Vor mir im Sand gelandet, hatte ich zu tun ein paar ordentliche Aufnahmen von ihr zu erhaschen, so schnell wie sie unterwegs war. Sie hatte es wohl eilig wieder auf den nächsten Baum zu kommen.

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20.05.2011 - Abends noch ne Tanzfliege, ...

...die sich bereits zum Schlafen fertig gemacht und extra für mich einen sehr fotogenen Ansitz dafür ausgewählt hatte.

Empis tessellata
Empis tessellata - Gewürfelte Tanzfliege
Nr. 2011.6712ckl_r100 %
6712ckl_r
Empis tessellata
Gewürfelte Tanzfliege
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Genauer gesagt handelt es sich dabei um eine Gewürfelte Tanzfliege, eine der häufigsten Tanzfliegenarten in Mitteleuropa. Außerdem ist sie mit bis zu 13 mm Körpergröße auch eine der größten.

Beeindruckt hat mich bei dieser Fliege allerdings weniger die Größe des Körpers als die der "Nase", bei der es sich eigentlich um einen Rüssel handelt, der zum Anstechen und Aussaugen der Beutetiere dient.

Normalerweise ernähren sich Tanzfliegen nämlich primär von Insekten, die sie im Flug fangen. Die Vertreter der Gattung Empis, wie wir hier eine vor uns haben, haben sich im Laufe der Evolution jedoch zu Blütenbesuchern entwickelt.

Nur während der Balz erbeuten die Männchen ein Insekt und überreichen es seiner Angebeteten als Geschenk. Vermutlich dient dieses Verhalten zum Schutz vor dem Weibchen, denn Tanzfliegen neigen auch zum Kanibalismus.

Während der Paarungszeit bilden sich oft kleinere Schwärme, die jeweils nur aus Männchen oder Weibchen bestehen. Sie werden als sogenannte "Tanzgruppen" bezeichnet und sind für die Namens­gebung dieser Fliegenfamilie verantwortlich. Alle Individuen eines Schwarms fliegen dabei wild durch­einander und können so vermutlich vom jeweils anderen Geschlecht schon von weitem relativ gut ausgemacht und angeflogen werden.

Die Flugzeit der Gewürfelten Tanzfliege ist zwischen Mai und August. In dieser Zeit ist sie oft auf Lichtungen und an Waldrändern zu entdecken, wo sie Blüten besucht und deren Nektar nascht.

Was für ein Tag! Ich denke, morgen mache ich mal ne Fotopause...

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23.05.2011 - Ein Bock auf ner Nessel...

Außer offene Sandflächen und Trockenrasen gibt es in den Püttbergen auch noch andere Habitate. Der Großteil des Gebietes ist zum Beispiel Mischwald mit einem hohen Anteil an Kiefern. An den feuchteren und nährstoffreichen Wegrändern gibt es sogar Brennessel-Fluren. Wie der Name schon sagt, ist hier die Brennessel die dominante Art. Eine Pflanze die vielen Insekten als Nahrungsquelle und Kinderstube dient.

Einer dieser Leckermäuler ist der Scheckhorn-Distelbock, ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer. Die Tiere können bis zu 2 cm groß werden und sind überall in Deutschland, in geeigneten Lebensräumen, recht häufig anzutreffen. Außer von Brennesseln ernähren sich die Käfer auch noch von Disteln und Doldenblütlern.

Agapanthia villosoviridescens
Agapanthia villosoviridescens - Scheckhorn-Distelbock
Nr. 2011.6829bkl_r100 %
6829bkl_r
Agapanthia villosoviridescens
Scheckhorn-Distelbock
100mm; F/5.6; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Agapanthia villosoviridescens
Agapanthia villosoviridescens - Scheckhorn-Distelbock
Nr. 2011.6816ckl_r100 %
6816ckl_r
Agapanthia villosoviridescens
Scheckhorn-Distelbock
100mm; F/7.1; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Larven des Käfers entwickeln sich in den Stengeln der Pflanzen, überwintern dort im Larvenstadium und verpuppen sich erst im nächsten Frühling. Im Mai schlüpfen dann die Käfer daraus - es dürfte sich bei meinem Exemplar also noch um einen Jungtier handeln.

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24.05.2011 - Ein Dieb mit Handicap...

Nachdem ich mich die letzten Wochen eher mit den Bewohnern der Trockenrasengesellschaften der Püttberge beschäftige habe, versuche ich heute nun schon den zweiten Tag im Wald mein Glück. Bei meinem heutigen Morgenspaziergang fand ich am Wegrand eine kleinere Raubfliege, die auf einem Grashalm saß. Auf den zweiten Blick sah ich jedoch, daß sie scheinbar beim Schlupf Probleme gehabt haben muß und so einer ihrer Flügel nicht korrekt ausgebildet war.

Ich denke nicht, daß sie flugfähig ist und so wird sie wohl oder übel verhungern müssen. Raub­fliegen er­beuten ihre Nahrung nämlich ausschließ­lich im Flug.

Bestimmt wurde mir die Fliege als eine, nur anhand eines Fotos sehr schwer bestimmbare Strauchdieb-Art. Da es in Berlin aber nur eine Art dieser Gattung geben soll, gehe ich einmal vorsichtig davon aus, daß es sich hierbei um den Gemeinen Strauchdieb handelt.

Diese Raubfliegenart ist in Deutschland weit ver­breitet und überall auch recht häufig. An ihren Lebensraum stellt sie keine speziellen Ansprüche und besiedelt neben Wäldern auch gehölzreiche Gärten und Parkanlagen. Die Flugzeit dieser Art ist von Mai bis September.

Neoitamus cf. cyanurus
Neoitamus cf. cyanurus - Gemeiner Strauchdieb ♀
Nr. 2011.6856dkl_r100 %
6856dkl_r
Neoitamus cf. cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♀
100mm; F/8; 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Am Eiablegeapparat, der auf dem Foto zugege­benermaßen leider ein wenig außerhalb der Schärfe­ebene liegt, erkennt man im Übrigen, daß es sich bei meinem Fund um ein Weibchen handelt.

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24.05.2011 - Ein Räuber und ein Zünsler...

Heute war scheinbar der Tag der Raubfliegen, denn auch am Abend war das erste Insekt, welches mir bei meinem kleinen Rundgang kurz vor Sonnenuntergang vor die Linse kam, wieder eine solche Fliege.

Diesmal war es allerdings eine Säbel-Raubfliege, die sich schon einen Schlafplatz, in Form eines vertrockneten Blütenstandes, gesucht hatte.

Sie ist ein typischer Bewohner von sandigen xero­thermen Heide- und Graslandschaften, die sich in Wäldern oder an deren Randbereichen befinden.

In Berlin und Brandenburg gibt es viele derartige Lebensräume. Die Art ist hier deshalb auch weit verbreitet und regelmäßig anzutreffen. Was Berlin betrifft, ist in dieser Beziehung allerdings ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Die Säbel-Raubfliege kann eine Körpergröße von bis zu 1,5 cm erreichen. Ihre Hauptflugzeit erstreckt sich von Mai bis August. In dieser Zeit ernährt sie sich von Insekten, die sie im Flug erbeutet.

Meine Fliege ist übrigens ein Männchen. Siehe hier.

Dysmachus trigonus
Dysmachus trigonus - Säbel-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.6943kl_r100 %
6943kl_r
Dysmachus trigonus
Säbel-Raubfliege ♂
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dysmachus trigonus
Dysmachus trigonus - Säbel-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.6948kl_r100 %
6948kl_r
Dysmachus trigonus
Säbel-Raubfliege ♂
100mm; F/6.3; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Der zweite Fund des heutigen Abends war ein Kleinschmetterling aus der Familie der Zünsler mit dem schönen Namen Crambus lathoniellus. Er und viele seine Artgenossen sind momentan überall auf den Trockenwiesen der Püttberge unterwegs. Von weitem sind die winzigen Falter recht unscheinbar, aus der Nähe betrachtet zeigen ihre Flügel jedoch eine wunderschöne Musterung.

Es war allerdings ganz schön schwer überhaupt ein paar Nahaufnahmen zu machen, da die Falter sehr aufmerk­sam sind und einen kaum in ihre Nähe lassen. Bei einer Größe von höchstens 1 cm muß man aber schon ziemlich nah ran - auch mit nem 100 mm Makro-Objektiv. So bald ich nahe genug war, flogen sie einfach einen Grashalm weiter.

Crambus lathoniellus
Crambus lathoniellus - Zünsler
Nr. 2011.6884_85kl_r100 %
6884_85kl_r
Crambus lathoniellus
Zünsler
100mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Crambus lathoniellus
Crambus lathoniellus - Zünsler
Nr. 2011.6905_06kl_r100 %
6905_06kl_r
Crambus lathoniellus
Zünsler
100mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Crambus lathoniellus ist in Mitteleuropa weit verbreitet und bevorzugt offenen Graslandschaften als Lebensraum. Die Raupen der Art leben in Gespinströhren nahe des Erdbodens. Als Nahrung dienen ihnen verschiedene Gräser. Die Falter selbst fliegen vom Mai bis in den August hinein.

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25.05.2011 - Eine kleine Schlafmütze...

Am heutige Morgen war im Wald nicht viel los und so stattete ich doch wieder meinen heiß geliebten Trocken­wiesen einen Besuch ab, in der Hoffnung den einen oder anderen Bewohner noch in Morpheus' Reich vorzufinden.

Und tatsächlich, nach nicht einmal 5 Minuten Suchen, fand ich einen schlafenden Kleinen Heufalter, an dem mein Objektiv sofort Gefallen fand.

Leider war es ziemlich windig und so hatte ich meine liebe Not, trotz fast Offenblende, die Bewegungs­unschärfe in den Griff zu bekommen. Am Ende war es dann wohl eher ein Kompromiss.

Ob er wohl morgen früh wieder an der selben Stelle sitzt? Ich werde auf jeden Fall dort vorbeischauen.

Coenonympha pamphilus
Coenonympha pamphilus - Kleiner Heufalter
Nr. 2011.6969_80kl_r100 %
6969_80kl_r
Coenonympha pamphilus
Kleiner Heufalter
100mm; F/3.5 (DFF); 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar Information zum Kleinen Heufalter gibt es im Bericht vom vorigen Jahr, als ich mich schon einmal dieser Art widmete. Damals allerdings in der Abendsonne...

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26.05.2011 - Lange Fühler...

...und ziemlich nervenaufreibend, das sind die beiden Hauptmerkmale dieser kleinen Langhornmotten-Art mit dem Namen Degeers Langfühler. Nervenaufreibend in der Hinsicht, daß ich schon seit Tagen versuche ein anständiges Bild dieses Kleinschmetterlings zu machen, die kleinen "Biester" mich dabei aber inzwischen fast in den Wahnsinn getrieben haben.

Nemophora degeerella
Nemophora degeerella - Degeers Langfühler
Nr. 2011.7008bkl_r100 %
7008bkl_r
Nemophora degeerella
Degeers Langfühler
100mm; F/2.8; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sobald man nur ein klein wenig in ihre Nähe kommt, machen sie sich sofort aus dem Staub. Deshalb gebe ich nun erst einmal auf und begnüge mich mit dieser knalligen aber durchaus "künstlerisch wertvollen" Offenblende-Freihandauf­nahme.

Die Art gehört zur Familie der Miniersackmotten und ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Sie bevorzugt Laubwälder und Parkanlagen als Lebensraum.

Die erwachsene Motte ernährt sich von Blütenpollen und Nektar. Die Raupen hingegen minieren meist in den Blättern von Buschwindröschen. Das heißt, sie fressen sich ein paar Milimeter in ein Blatt hinein und "graben" ab dort Quergänge. Die Blätter werden dabei ausgesaugt bis sie welk zu Boden fallen. Beim massenhaften Auftreten gelten sie als Schädlinge.

Die Flugzeit der Art erstreckt sich von April bis in den September hinein. Bei der großen Anzahl an Tieren, die hier im Moment herumfliegen, ergibt sich bis dahin bestimmt noch mal die Möglichkeit für das eine oder andere Foto...

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27.05.2011 - Mich laust die Laus...

Bei meinem heutigen Morgenspaziergang stolperte ich über ein eigenartiges Insekt, welches ich zunächst für eine Art Wanze hielt. Im Forum von Insektenfotos.de belehrte mich man allerdings eines Besseren. Was mir da vor die Linse gekommen ist, war keineswegs eine Wanze, sondern eine Baum- oder Rindenlaus - genauer gesagt wahrscheinlich eine Grosse Schwarze Fichtenrindenlaus.

Ich war von der Bestimmung ziemlich überrascht, denn eine "Laus" mit fast 1 cm Größe war mir bis dato auch noch nicht unter die Augen gekommen. Da sieht man wieder mal, man lernt nie aus - vor allem bei diesem Hobby nicht!

Baumläuse gehören zur Überfamilie der Blattläuse. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft verschiedener Gehölze und bohren dazu mit ihrem langen Stechrüssel geeignete Teile ihrer Wirtspflanzen an.

Die Ausscheidungen, die sie dabei produzieren, werden von Imkern sehr geschätzt. Bienen sammeln diese nämlich auf und produzieren daraus eine köstliche Leckerei, die dann später bei uns im Supermarkt-Regal unter dem Namen "Waldhonig" zu erwerben ist. Na dann Mahlzeit!

Baumläuse sind überall in Deutschland in wald­reichen Gebieten recht häufig und können sogar in sehr großen Massen auftreten. Deshalb gelten sie auch als Forstschädlinge.

Nun kann man eine Zypressen-Wolfsmilch, wie auf dem Foto, nicht gerade als Baum bezeichnen. Die Erklärung für diesen untypischen Aufenthaltsort meines Motivs ist allerdings recht einfach.

Wie bei normalen Blattläusen gibt es auch bei Baumläusen geflügelte und ungeflügelte Tiere, wobei sich letztere sehr träge verhalten und sich ihr Leben lang meist nie von ihrem Stamm oder Zweig wegbewegen. Die geflügelte Form nutzt hingegen oft den Wind als Transportmittel und genau auf diesem Wege wird mein Exemplar wohl auf die Wolfsmilch gelangt sein.

Cinara cf. piceae
Cinara cf. piceae - Grosse Schwarze Fichtenrindenlaus
Nr. 2011.7054dkl_r100 %
7054dkl_r
Cinara cf. piceae
Grosse Schwarze Fichtenrindenlaus
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Bei all diesen Umständen kann man ja nicht auf eine "Baumlaus" kommen ;)

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02.06.2011 - Männertagsausflug...

Mein Männertagsausflug beschränkte sich lediglich auf einen morgentlichen Spaziergang durch die Püttberge. Ein paar hübsche Fotos waren mein Lohn - und danach ein Bier!

Aber zunächst zu den Fotos. Mein erster Fund war ein kleiner bunter Schmetterling, der unendwegt auf einer sonnigen Lichtung hin- und herflog und sich nur manchmal für wenige Minuten zu einem Sonnenbad irgendwo niederließ. Ich hatte ganz schöne Probleme überhaupt ein schönes Fotos von ihm zu machen. Zudem war das Licht trotz morgendlicher Stunde schon ziemlich hart.

Es handelte sich um einen Weißbindigen Heufalter, einem Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. Er ist nicht ganz so häufig wie sein naher Ver­wandter, der Kleine Heufalter, aber in Deutschland nicht selten und noch überall weit verbreitet. Seine Populationen sind jedoch, wie die der meisten Edel­falter, im Rückgang begriffen.

Der Falter bevorzugt, im Gegensatz zu seiner Schwesternart, etwas höher bewachsenes Gelände und ist besonders an sonnigen Wald­rändern und lockeren Wäldern ein (noch) oft gesehener Gast.

Seine Raupen ernähren sich von Wolligem Honiggras, Schafschwingel und einigen anderen Süßgräser-Arten. Die Falter selbst fliegen jährlich in einer Generation von Mitte Mai bis Mitte August.

Coenonympha arcania
Coenonympha arcania - Weißbindiger Heufalter
Nr. 2011.7440bkl_r100 %
7440bkl_r
Coenonympha arcania
Weißbindiger Heufalter
100mm; F/6.3; 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mein weiterer Weg führte mich noch ein Stückchen durch den Wald. Hier blüht immernoch in großer Anzahl die Astlose Graslilie, während sie auf den offenen Sandflächen schon längst verblüht ist. Die Astlose Graslilie gehört zu den Liliengewächsen und ist in Deutschland vorallem in lichten und trockenen Wäldern heimisch. In den Püttbergen blüht sie zwischen Mai und Juni in großer Anzahl.

Anthericum liliago
Anthericum liliago - Astlose Graslilie
Nr. 2011.7515kl_r100 %
7515kl_r
Anthericum liliago
Astlose Graslilie
100mm; F/5.6; 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D
Unbekannte Raupe
Nr. 2011.7521_22bkl_r100 %
7521_22bkl_r
Unbekannte Raupe100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Zum Schluß begegnete mir noch eine ca. 3 cm große Raupe eines mir momentan noch nicht bekannten Schmetterlings. Falls ich sie noch bestimmen kann, folgen hier später eventuell noch ein paar Infos.

Und dann war es auch schon Mittag und es lockte mich das Männertags-Bier...

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03.06.2011 - Zwei Berserker...

Da ich das kommende Wochenende wohl eher nicht zum Fotografieren kommen werde, beschloß ich mich heute morgen doch einmal etwas früher in die Natur zu begeben, um vielleicht doch noch den einen oder anderen Schnappschuß zu machen. Zum Glück wurde es mehr als das!

Denn tatsächlich wurde mir die große Ehre zuteil eine Paarung einer der seltensten Raubfliegenarten Deutschlands beobachten und am Ende sogar in einer mir genehmen Qualität ablichten zu können. Bei dieser Raubfliege handelt es sich um die Berserkerfliege, die bis vor wenigen Jahren in Berlin noch als ausgestorben bzw. verschollen galt und erst 2003 nach über 100 Jahren wieder für das Gebiet nachgewiesen werden konnte.

Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - BerserkerfliegeRaubfliegenprojekt
Nr. 2011.7530kl_r100 %
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Echthistus rufinervis
Berserkerfliege
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - BerserkerfliegeRaubfliegenprojekt
Nr. 2011.7544bkl_r100 %
7544bkl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege
100mm; F/10; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Bis jetzt ist noch sehr wenig über die Standort­vorlieben dieser Art bekannt. Sie scheint aber eine Vorliebe für sandige und trockenwarme Habi­tate zu haben. Ihre Flugzeit ist von Mitte Mai bis Anfang August.

Nachdem die Kopula beendet war, flogen beide wieder getrennte Wege. Den des Weibchens verfolgte ich noch ein Stück und so entstanden auch noch ein paar Aufnahmen ohne Männchen.

Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - BerserkerfliegeRaubfliegenprojekt
Nr. 2011.7547kl_r100 %
7547kl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege
100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.7561bkl_r100 %
7561bkl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege ♀
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.7579kl_r100 %
7579kl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege ♀
100mm; F/6.3; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Alle Informationen zur Berserkerfliege stammen im übrigen von der Webseite Zur Kenntnis der Raubfliegen Deutschlands von Danny Wolff - in dessen Kartierungsprojekt auch meine Funddaten einfließen.

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07.06.2011 - Da ist das Weibchen...

Nach einem nächtlichen Unwetter, mit sinnflut­artigen Regenfällen und Sturmböhen, hatte ich eigentlich gar keine große Hoffnung heute morgen überhaupt etwas vor meine Linse zu bekommen. Trotzdem bin ich losgezogen und hatte wider Erwarten Glück.

Zwar sahen die Trockenrasenflächen der Püttberge ziemlich verwüstet aus und vor allem von den offenen Hängen hatte es auch große Mengen an Sand heruntergespült, aber das Leben war bereits wieder am erwachen.

Überall krabbelten völlig versandete Grashüpfer und Ödlandschreckenlarven und auch ein paar Zünsler flogen schon wieder im Gras herum. Doch leider waren die im Augenblick allesamt ziemlich unfotogen. Ich wollte schon wieder nach Hause gehen, als ich doch noch etwas fotografierbares entdeckte.

Auf einer von den Wassermassen sichtlich mitgenom­menen und verdreckten Kresse-Pflanze, saß tatsäch­lich ein völlig intaktes und vor allem trockenes Exemplar einer Säbel-Raubfliege. Wahr­scheinlich war sie schon früh am Morgen wieder nach oben gekrabbelt, nachdem es sich über Nacht wohl eher im schützenden Tiefgras vor dem Unwetter versteckt gehalten haben muß.

Diesmal handelte es sich allerdings um ein Weibchen, was mich sehr freute, da ich ein solches bisher noch nicht fotografieren konnte. Im Gegen­satz zum Männchen endet dessen Körper in einem deutlich sichtbaren Eiablegeapparat.

Lange fotografieren konnte ich sie allerdings nicht, denn auf einmal fing es auch schon wieder an zu regnen. So blieb es dann auch "nur" bei einem herzeigbarem Foto.

Dysmachus trigonus
Dysmachus trigonus - Säbel-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.7760bkl_r100 %
7760bkl_r
Dysmachus trigonus
Säbel-Raubfliege ♀
100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar weitere Infos zur Säbel-Raubfliege gibt es im Bericht zum Männchen.

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07.06.2011 - Gute Nacht...

Nach dem erfolgreichen Morgen kam ich natürlich an einem abendlichen Spaziergang nicht vorbei. Heute war ich allerdings schon sehr spät dran und so erwischte ich gleich mehrere Insekten, die sich bereits zum Schlafen fertig gemacht hatten. Meine beiden ersten Motive bildeten sogar eine Art Schlaf­gemeinschaft auf einer vertrockneten Feldbeifuß-Pflanze. Das heißt, eigentlich schliefen hier gleich mehrere Tiere beider Arten.

Anthidium strigatum
Anthidium strigatum - Kleine Harzbiene
Nr. 2011.7879kl_r100 %
7879kl_r
Anthidium strigatum
Kleine Harzbiene
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Zum einen waren da zwei höchsten 7 mm große Harzbienen, die sich in ihrer typischen Schlaf­stellung an den Ästen festgebissen hatten und zum anderen drei noch viel kleinere Goldwespen.

Die Kleine Harzbiene ist überall in Europa weit verbreitet. Sie bevorzugt warme und trockene Lebensräume unterschiedlichster Art. In Berlin und Brandenburg gilt sie als nicht gefährdet, für Gesamt-Deutschland steht die Art allerdings schon auf der Vorwarnstufe der Roten Liste.

Als Trachtpflanze bevorzugt diese Biene Hornklee, nutzt aber auch Vertreter anderer Pflanzenfamilien. Ihre Flugzeit ist von Juni-August.

Bei den Goldwespen handelte es sich mit Holopyga generosa um eine in Deutschland sehr häufige Art. In Mitteleuropa kommen ca. 100 Arten vor, die der Familie der Goldwespen angehören.

Holopyga generosa
Holopyga generosa - Goldwespe
Nr. 2011.7889kl_r100 %
7889kl_r
Holopyga generosa
Goldwespe
100mm; F/6.3; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die meisten von ihnen sind sehr klein und aufgrund ihres bunten und metallisch glänzenden Körpers leicht dieser Familie zuzuordnen. Fast alle ernähren sich parasitär von den Larven anderer Wespen und Bienen. Genaueres über Holopyga generosa konnte ich jedoch leider bisher noch nicht herausfinden.

Zum Schluß war die Sonne schon fast unterge­gangen, als mir kurz vor meiner Haustür noch eine schlafende Kleinlibelle im hohen Gras auffiel. Ein Weibchen der Blauen Federlibelle wollte wohl hier ihre Nacht verbringen. Also doch noch einmal Stativ aufgebaut und ein paar Bilder gemacht, auch wenn eigentlich kein richtiges Licht mehr dafür da war.

Die Blaue Federlibelle gehört zur Familie der Federlibellen und ist gleichzeitig deren einziger Vertreter in Mitteleuropa.

Als Lebensraum bevorzugt sie stille oder nur lang­samfließende Gewässer in klimatisch warm gele­genen Gebieten. Sie ist eine typische Flachlandart und siedelt nur selten im Gebirge, steigt jedoch nie über 700 m Höhe.

Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♀
Nr. 2011.7900kl_r100 %
7900kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♀
100mm; F/3.5; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Man kann die Art in unseren Breiten von Mitte Mai bis in den September hinein beobachten. Der Verbrei­tungshöhepunkt liegt allerdings in den Monaten Juni und Juli.

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09.06.2011 - Spaziergang am späten Nachmittag...

Bei meinem heutige Spaziergang am späten Nachmittag verzichtete ich mal wieder auf mein Stativ und beschloß ein paar Freihandaufnahmen zu schießen. Im Ergebnis sitzt zwar die Schärfe meist nicht ganz optimal, aber was soll's.

Die ersten drei Aufnahmen zeigen einen Wachtelweizen-Scheckenfalter, der sich schon zur Ruhe gesetzt hatte, aber während, in meiner Anwesenheit, die Sonne erneut hinter den Wolken hervorkam, wohl noch eine letzte Runde drehen wollte. Mann sieht hier schön, wie er seine Flügel öffnet, um sich für den Flug aufzuwärmen. Leider war das Licht doch noch recht hart, die Farbstimmung allerdings um so schöner.

Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.8041kl_r100 %
8041kl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D
Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.8045kl_r100 %
8045kl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.8046kl_r100 %
8046kl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zum Wachtelweizen-Scheckenfalter gibt es in meinem letzten Bericht aus der Oberlausitz.

Die anderen beiden heute entstandenen Fotos zeigen die Larve einer Blattwespe, deren genaue Art ich bisher leider noch nicht in Erfahrung bringen konnte. Auf den ersten Blick hielt ich mein Motiv sogar für eine Schmetterlingsraupe. Allerdings schließen das die zu große Anzahl an Beinen und die "Knopfäuglein" aus.

Unbekannte Blattwespenlarve
Nr. 2011.8007kl_r100 %
8007kl_r
Unbekannte Blattwespenlarve100mm; F/5; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Unbekannte Blattwespenlarve
Nr. 2011.8013kl_r100 %
8013kl_r
Unbekannte Blattwespenlarve100mm; F/5; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nachdem ich ein paar Standardansichten probiert hatte, fing die Kleine am Ende auch noch an für mich zu posen. Sieht irgendwie knuffig aus, wie ich finde.

Und zu guter letzt stöberte ich auf dem Nachhause­weg noch ein Männchen einer Frühen Heidelibelle auf, welches sich bereits ein Nacht­lager im hohen Gras gesucht hatte.

Die sehr wärmeliebende Art wird bei uns in Deutsch­land bisher lediglich als Wanderart geführt und fliegt jedes Jahr aus dem Mittelmeerraum erneut ein. Sie pflanzt sich zwar häufig hier fort, ob es den Larven allerdings gelingt den Winter zu überstehen, ist bisher noch nicht vollständig geklärt.

Aufgrund der allgemeinen Klimaerwärmung könnte ich mir das aber durchaus vorstellen - vor allem in Lagen, die eh schon wärmebegünstigt sind.

Durch ihre typischen blauen Augen ist die Art sehr leicht von allen anderen heimischen Heidelibellen zu unterscheiden.

Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle ♂
Nr. 2011.8070ckl_r100 %
8070ckl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle ♂
100mm; F/5.6; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar weitere Infos zur Art gibt es auch in meinem Kreta-Bericht vom letzten Jahr.

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10.06.2011 - Kokon mit Dingens...

In letzter Zeit sind mir in den Püttbergen an vielen Stellen kleine circa 1 cm große Kokons aufgefallen, die meist an Grashalmen oder -blättern verankert waren. Ich gehe davon aus, daß es sich hierbei um die Kinderstube einer Schmetterlingsart handelt.

Bei meinem heutigen Morgenspaziergang fiel mir allerdings ein Kokon besonders auf, da aus ihm eine Puppe herausragte. Möglicherweise hatte die Raupe bei der Verpuppung ja zu wenig Platz. Eine plausiblere Alternative wäre jedoch, daß die Raupe von einem Parasiten befallen ist - eventuell einer Raupenfliege - und deren Larve sich nun ins Freie gebohrt und anschließend verpuppt hat.

Kokon mit Parasitenpuppe
Nr. 2011.8103bkl_r100 %
8103bkl_r
Kokon mit Parasitenpuppe100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Kokon mit Parasitenpuppe
Nr. 2011.8104kl_r100 %
8104kl_r
Kokon mit Parasitenpuppe100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Auf jeden Fall sah das Ganze sehr interessant aus und ich werde die Kokons und speziell diesen Einen in nächster Zeit mal weiter beobachten. Vielleicht werde ich ja zufällig Zeuge eines Schlupfes.

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10.06.2011 - Männchen zum Weibchen...
Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♂
Nr. 2011.8147kl_r100 %
8147kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♂
100mm; F/5; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nach dem ich vor drei Tagen das Weibchen der Blauen Federlibelle in den Püttbergen ablichten konnte, flog mir heute an fast identischer Stelle das Männchen dieser Art über den Weg.

Mangels Stativ ist leider die Schärfe der Bilder eher suboptimal, aber für Freihandaufnahmen gerade noch so zu akzeptieren.

Im Gegensatz zum Weibchen sieht man beim Männchen auf den ersten Blick, warum die Art "Blaue" Federlibelle heißt. Das Weibchen war ja eher blaßgrünlich und grau gefärbt.

Die Federlibelle verdankt ihren Namen im Übrigen den fischgrätenartigen Dornen an ihren Beine, die diese auch ein wenig wie Federn aussehen lassen.

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12.06.2011 - Raupenfliegen...
Cylindromya auriceps
Cylindromya auriceps - Raupenfliege
Nr. 2011.8274bkl_r100 %
8274bkl_r
Cylindromya auriceps
Raupenfliege
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

In den letzten Tagen konnte ich hier vermehrt Raupenfliegen der Art Cylindromya auriceps beo­bachten und fotografieren. Leider immer nur ein paar wenige Bilder, da die Fliegen meist recht agil waren. Am heutigen Abend habe ich meine kleine Serie nun beenden können.

Die Art gehört zur großen Familie der Raupenfliegen, die in Mitteleuropa mit etwa 500 Arten vertreten ist. Die Raupenfliegen werden weiterhin in vier Unterfamilien unterschieden, wobei mein Fund in die Familie Phasiinae eingeordnet werden kann. Diese Familie parasitiert überwiegend an Wanzen.

Die Larven der Fliegen entwickeln sich dabei meist in erwachsenen Tieren und bohren sich zur Verpup­pung ins Freie. Interessanterweise ist dieser Befall für den Wirt hier meist nicht tödlich. Bei vielen sich parasitär entwickelnden Arten ist das jedoch anders.

Cylindromya auriceps
Cylindromya auriceps - Raupenfliege
Nr. 2011.8082kl_r100 %
8082kl_r
Cylindromya auriceps
Raupenfliege
100mm; F/11; 1.3s; ISO 200
Canon EOS 50D

In Deutschland gibt es eine ganze Reihe ähnlicher Cylindromya-Arten, wobei die meisten davon keinen durchgehenden schwarzen Streifen auf ihrem Körper aufweisen, oder wenn doch, die roten Zeichnungen der Tergite viel kleiner ausfallen. Die Art ist also relativ einfach zu erkennen.

Genauere Informationen zur Art selbst habe ich allerdings nicht finden können.

Cylindromya auriceps
Cylindromya auriceps - Raupenfliege
Nr. 2011.8280kl_r100 %
8280kl_r
Cylindromya auriceps
Raupenfliege
100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Cylindromya auriceps
Cylindromya auriceps - Raupenfliege
Nr. 2011.8091bkl_r100 %
8091bkl_r
Cylindromya auriceps
Raupenfliege
100mm; F/5.6; 1/5s; ISO 640
Canon EOS 50D

Doch das war nicht die einzige Raupenfliegenart, die mir in den Püttbergen in den letzten Tagen über den Weg flog. Außerdem gab es da noch ein weitaus winzigeres Modell...

Es handelte sich dabei um einen weiteren Vertreter der Unterfamilie Phasiinae, mit dem lateinischen Namen Phasia obesa. Im Gegensatz zu der obigen Art, die ungefähr 1 cm groß war, ist Phasia obesa, mit ca. 4 mm Körpergröße, aber geradezu winzig.

Ich habe sie auch nur anhand ihrer, im Vergleich zum restlichen Körper, riesigen Augen überhaupt wahrge­nommen. Leider ist nur ein Bild von diesem Winzling entstanden, bevor er auch schon wieder das Weite suchte.

Die Art fliegt von Juni bis September und bevorzugt vorallem Wiesen und Waldränder als ihren Lebens­raum. Ihre Larven entwickeln sich in verschiedenen Wanzenarten. Dabei nutzen sie sowohl erwachsene Tiere als auch ihre Larven.

Phasia obesa
Phasia obesa - Raupenfliege
Nr. 2011.8077kl_r100 %
8077kl_r
Phasia obesa
Raupenfliege
100mm; F/8; 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ich hoffe, daß ich in Zukunft noch ein paar Vertreter dieser sehr interessanten Fliegenfamilie vor die Linse bekomme - gesehen habe ich bereits noch ein paar.

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13.06.2011 - Noch mehr Goldwespen...

Nachdem ich vor einer Woche den Schlafplatz von ein paar Goldwespen entdeckt habe, beschloß ich an den folgende Abenden immer einmal wieder vorbei zu schauen, um zu sehen wer sich so eingefunden hat. Neben Holopyga generosa, von der ich damals schon ein Bild machen konnte, entdeckte ich außerdem mit Holopyga chrysonota noch eine zweite Art dieser Gattung. Scheinbar ist der Platz sehr begehrt.

Holopyga chrysonota
Holopyga chrysonota - Goldwespe
Nr. 2011.8130kl_r100 %
8130kl_r
Holopyga chrysonota
Goldwespe
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Holopyga generosa
Holopyga generosa - Goldwespe
Nr. 2011.8308kl_r100 %
8308kl_r
Holopyga generosa
Goldwespe
100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Holopyga chrysonota
Holopyga chrysonota - Goldwespe
Nr. 2011.8125bkl_r100 %
8125bkl_r
Holopyga chrysonota
Goldwespe
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Holopyga generosa
Holopyga generosa - Goldwespe
Nr. 2011.8295bkl_r100 %
8295bkl_r
Holopyga generosa
Goldwespe
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Goldwespen sind anhand von Fotos nur sehr schwer zu bestimmen. In den Foren von hymis.de und insektenfotos.de wurde mir da sehr kompentent weitergeholfen. Ich möchte mich an dieser Stelle dafür bei allen Beteiligten bedanken.

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14.06.2011 - Einen spitzen Fleck...

...hatte sich da ein Spitzenfleck - Weibchen ausgesucht. Zumindest für mich - denn in dieser Position lies es sich optimal auf meinen Chip bannen. Da es gerade geregnet hatte, saß sie auch eine ganze Weile so da.

Libellula fulva
Libellula fulva - Spitzenfleck ♀
Nr. 2011.8317ckl_r100 %
8317ckl_r
Libellula fulva
Spitzenfleck ♀
100mm; F/5.6; 1/80s; ISO 200
Canon EOS 50D

Der Spitzenfleck stammt aus der Familie der Segellibellen und gehört damit zu den Großlibellen. Seine Flügelspannweite kann bis zu 8 cm betragen. Im Gegensatz zum hier gezeigten bräunlich-orangenen Weibchen, ist die Färbung des männ­lichen Hinterleibs blau bereift.

Die Hauptflugzeit beschränkt sich auf die Monate Mai und Juni. Er bevorzugt stehende und langsam­fließende, saubere Gewässer mit sonnenbeschie­nenen Schilfbeständen am Ufer, als seinen Lebens­raum.

Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich hauptsächlich auf Mitteleuropa. In Deutschland steht der Spitzenfleck auf der Roten Liste gefährdeter Arten und gilt als "stark gefährdet"!

Achtung! Die Art wird häufig mit dem Großen Blaupfeil oder dem Plattbauch verwechselt.

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17.06.2011 - Experimente...

Scheinbar ist zur Zeit Raubfliegen-Saison, denn auch heute flog mir wieder eine vor die Linse. Obwohl - eigentlich saß sie, in Erwartung der ersten Sonnenstrahlen, auf dem vertrockneten Halm einer alten Brennessel nur so rum. Auch als ich mich ihr näherte, zeigte sie keinerlei Scheu.

Zwar führte meine Anwesenheit bei ihr zu ein wenig Hin- und Hergelaufe, zum Wegfliegen allerdings fehlte wohl noch ein wenig zur nötigen Betriebs­temperatur. Zum Glück für mich!

Bei der Raubfliege handelte es sich um das Männchen einer Goldafterfliege. Die Art kommt in Mitteleuropa hauptsächlich im Tiefland vor und bevorzugt dort warme und sandige Lebensräume, die ihr genügend offene Bereiche bieten.

In Deutschland scheint ihr Vorkommen im Rückgang begriffen zu sein. In Berlin steht sie auf der Vorwarnstufe zur Roten Liste.

Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8368kl_r100 %
8368kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/11; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8403kl_r100 %
8403kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Weil mich die Fliege recht lange gewähren ließ, hatte ich Zeit für ein paar fotografische Experimente. Zuerst drei Bilder, die recht anschaulich verdeutlichen, wie sich durch das Ändern der Lichtsituation die Aussagekraft eines Bildes ändern kann. Das kann wolkenbedingt zufällig geschehen oder per Abschatten, wie beim ersten Bild, auch selbst "manipuliert" werden.

Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8395kl_r100 %
8395kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/7.1; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8398kl_r100 %
8398kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/9; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8399kl_r100 %
8399kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/9; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Jetzt folgen zwei, die zeigen, wie sich der gewählte Abbildungsmaßstab auf ein Bild auswirken kann. Während das erste Bild durch mehr Raum die wahren Dimensionen der Fliege im Bezug zu ihrem Lebensraum verdeutlicht, zeigt das zweite viel mehr Details. Um den Hintergrund in beiden Fällen schön gleichmäßig aufzulösen, ist die Wahl der richtigen Blende extrem wichtig!

Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8385kl_r100 %
8385kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/4; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8393kl_r100 %
8393kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und zu guter Letzt habe ich noch ein wenig mit der Perspektive gespielt.

Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8374bkl_r100 %
8374bkl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8379kl_r100 %
8379kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♂
100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Man sieht, einfach so mal drauflos knipsen kann zwar auch zu schönen Bildern führen, jedoch ein wenig Planung im Vorraus, erhöht die Chancen darauf beträchtlich. Vorausgesetzt natürlich - das Motiv spielt mit ;-)

Bestimmt wurde die Art, wie die meisten der von mir hier gezeigten Raubfliegen, im Übrigen von Danny Wolff. Vielen Dank dafür!

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18.06.2011 - Ein Wolf im Fliegenpelz...

Wochenende! Das heißt für mich, vor dem Frühstück raus in die Püttberge und fotografieren was bei "Drei" nicht in der Luft ist. Am heutigen kühlen Morgen war das so Einiges, was da noch schlafend am Halm hing.

Allerdings hatte ich die meisten dieser Langschläfer irgend­wann schon mal vor meiner Linse gehabt und war deshalb nicht so richtig glücklich. Das ändert sich aber schlagartig, als ich eine riesige, wunderschöne, buntgefärbte Raubfliege entdeckte.

Es war ein Weibchen der Großen Wolfsfliege, einer der seltensten Raubfliegen Deutschlands. Zwar sind Berlin und Brandenburg zwei der Hauptverbreitungs­gebiete der Art, trotzdem ist sie auch hier äußerst selten. Es gibt momentan nur etwa 30 bekannte Vor­kommen in ganz Deutschland.

Der bevorzugte Lebensraum der Fliege sind warme, offene Sandflächen, wie z.B. Binnendünen oder auch Bahnbrachen. Hier fliegen die Tiere von Mitte Juni bis Anfang August umher und sind durch ihre enorme Größe kaum zu übersehen.

Die Große Wolfsfliege kann nämlich eine Körperlänge von bis zu 2,5 cm erreichen und zählt damit zu den größten Raubfliegen Mitteleuropas.

Ein weiterer Unterschied zu den meisten bei uns einheimischen Raubfliegen ist der sehr ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus zwischen Männchen und Weibchen. Während das Männchen blau­schwarze Flügel und einen schwarzen Körper besitzt, sind die Flügel des Weibchens bräunlich und dessen mittlere Hinterleibssegmente orangerot gefärbt. Untypischer­weise fürs Tierreich ist hier also mal die Frau echt hübscher als ihr Mann...

Zur Entwicklung wäre noch zu erwähnen, daß die Weibchen ihre Eier interessanterweise direkt in den Sandboden ablegen und dabei eine Art "Sandkokon" erzeugen, in den sie gleich mehrere Eier gemeinsam ablegen.

Dasypogon diadema
Dasypogon diadema - Große Wolfsfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8480kl_r100 %
8480kl_r
Dasypogon diadema
Große Wolfsfliege ♀
100mm; F/9; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und da ich mir dachte, so ein Weibchen braucht doch noch das passende Männchen, suchte ich am nächsten Morgen die Umgebung noch etwas genauer ab und siehe da, das Glück war mir tatsächlich hold. Allerdings tat ich mich diesmal sehr viel schwerer ein brauchbares Foto zu machen. Das komplett schwarze Männchen der Großen Wolfsfliege war im Gegensatz zum hellen Hintergrund einfach viel zu kontrastreich.

Dasypogon diadema
Dasypogon diadema - Große Wolfsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8518kl_r100 %
8518kl_r
Dasypogon diadema
Große Wolfsfliege ♂
100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dasypogon diadema
Dasypogon diadema - Große Wolfsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8505kl_r100 %
8505kl_r
Dasypogon diadema
Große Wolfsfliege ♂
100mm; F/8; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Aber wieder einmal muß ich sagen, es hat sich echt gelohnt in die Nähe eines so interessanten und artenreichen Gebietes wie den Püttbergen zu ziehen. Und ich denke, daß wird noch nicht die letzte Überraschung gewesen sein, die mir hier vor mein Objektiv kommt...

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19.06.2011 - Als Ausgestorben...

bzw. verschollen galt die Italienische Schönschrecke in Berlin noch bis zum Jahre 2004. Zwar wurde sie inzwischen auch an anderer Stelle wiederentdeckt, die Population in den Püttbergen ist aber scheinbar bisher noch nicht bekannt. Da ich mehrere Tiere dieser Art bereits im vorigen Jahr an ziemlich genau der selben Stelle fotografieren konnte, gehe ich auch davon aus, daß es sich hierbei um eine stabile Population handelt und sich das heute von mir abgelichtete Exemplar nicht nur auf der "Durchreise" befand.

Calliptamus italicus
Calliptamus italicus - Italienische Schönschrecke
Nr. 2011.8583_82kl_r100 %
8583_82kl_r
Calliptamus italicus
Italienische Schönschrecke
100mm; F/5.6 (DFF); 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Italienische Schönschrecke ist eine Kurzfühler­schrecke aus der Familie der Feldheuschrecken und hat ihren Verbreitungsschwerpunkt eigentlich im Mittelmeerraum.

Nördlich der Alpen kommt sie nur in sehr wenigen und meist wärmebegünstigten Gebieten vor. Sie besiedelt dort warme schwach bewachsene Trocken­rasen, Felsfluren oder sandige Steppen.

Ihre Populationen sind überall in Mitteleuropa stark rückläufig. Da die Art vielerorts bereits nicht mehr nachweisbar ist, ist zu befürchten, daß sie über kurz oder lang ganz aus Mitteleuropa verschwinden wird.

In Deutschland steht die Art auf der Roten Liste und wird dort als "vom Aussterben bedroht" geführt!

Reife Tiere der Art findet man von Juni bis Oktober. Bei hohen Temperaturen sind diese meist sehr aktiv. Sie können gut fliegen und fallen dabei durch ihre knallroten Hinterflügel sofort auf. Anders hätte auch ich mein durch seine Körperzeichnung ansonsten perfekt getarntes Motiv nie entdeckt.

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20.06.2011 - Miniraupenfliege...

Am Nachmittag, bei einem Minispaziergang, entdeckte ich eine weitere winzige Raupenfliege, die aber, im Gegensatz zu der Letzten, eine gelb-schwarz gemusterte Körperzeichnung aufwieß. Die Fliege war höchstens 4 mm groß und erwieß sich als ein männliches Exemplar von Cistogaster globosa. Die Weibchen dieser Art sind dagegen komplett schwarz gefärbt.

Als Lebensraum bevorzugen die Winzlinge trockene und offene Wiesen. Sie kommen überall in Europa vor, sind aber vor allem in wärmeren Gegenden Mitteleuropas oft sehr häufig anzutreffen. Im noch wärmeren Mittelmeerraum ist die Art hingegen sehr selten.

Cistogaster globosa
Cistogaster globosa - Raupenfliege ♂
Nr. 2011.8606kl_r100 %
8606kl_r
Cistogaster globosa
Raupenfliege ♂
100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Cistogaster globosa
Cistogaster globosa - Raupenfliege ♂
Nr. 2011.8612kl_r100 %
8612kl_r
Cistogaster globosa
Raupenfliege ♂
100mm; F/6.3; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Cistogaster globosa fliegt von Mai bis August in zwei Generationen. Ihre Eier legen die Fliegen auf Wanzen der Gattung Aelia ab. Die Larven bohren sich dann in den Wirt ein und verlassen ihn erst zur Verpuppung wieder, die anschließend im Erdboden stattfindet.

Vielen Dank für die Bestimmung an Erikas aus dem Forum von Diptera.info.

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20.06.2011 - Na endlich...

Schon seit dem vorigen Jahr habe ich gehofft mal eine Sandwespe an ihrer Schlafstelle ausfzuspüren - leider bisher ohne Erfolg. Ich sehe zwar während meiner Touren immer wieder mal ein fliegendes bzw. recht agil herumkrabbelndes Exemplar, aber eine Sandwespe, die sich an irgendwo zum Schlafen festgebissen hat, habe ich bis heute in den Püttbergen noch nicht entdecken können. Bis heute...

Denn bei meinem abendlichen Spaziergang fand ich tatsächlich ein Exemplar an einer vertrockneten Ähre. Zwar hatte sich mein Fund noch nicht festgebissen, aber zumindest schon mal ihre typische Schlafhaltung eingenommen.

Es handelte sich um eine Gemeine Sandwespe, eine von lediglich drei in Deutschland vorkommenden Arten der Gattung Ammophila - und mit bis 2,5 cm Körperlänge noch dazu die Größte.

Die Art kommt überall in Europa und auch in großen Teilen Asiens vor. In Mitteleuropa ist sie die häufgste Sandwespenart überhaupt und gilt daher nicht als gefährdet.

Sie bevorzugt sandige und vegetationsarme Lebens­räume und ist damit in Binnendünen, wie den Püttbergen, zwangsläufig ein oft gesehenes Insekt.

Die Flugzeit der Gemeinen Sandwespe erstreckt sich von Mai bis Oktober. Meistens bildet die Art dabei sogar zwei Generation aus.

Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2011.8694kl_r100 %
8694kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Zur Lebensweise wäre noch zu sagen, daß alle Sandwespenarten ihre Eier in selbstgegrabene Bruthöhlen ablegen. Zu dem meist einzelnen Ei werden dann Raupen oder Blattwespenlarven eingetragen, die der späteren Larve als Nahrung dienen. Einige Arten entwickeln hierbei eine regelrechte Brutpflege und füttern die Larven auch noch während ihrer weiteren Entwicklung.

Die Gemeine Sandwespe gehört allerdings nicht dazu. Von ihr werden lediglich am Anfang nur ein bis zwei, dafür meist sehr große, Raupen ins Nest eingetragen. Nicht selten handelt es sich hierbei um Eulenraupen.

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21.06.2011 - Freihand...

Obwohl ich inzwischen schon einige Bilder vom Wachtelweizen-Scheckenfalter gemacht habe, konnte ich auch bei meinem heutigen Spaziergang nicht widerstehen - vor allem bei dem tollen Licht! Leider hatte ich kein Stativ dabei und so ist meine Ausrichtung und die Schärfe evtentuell nicht ganz optimal gewesen.

Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.8751bkl_r100 %
8751bkl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.8776kl_r100 %
8776kl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D


Melitaea athalia
Melitaea athalia - Wachtelweizen-Scheckenfalter
Nr. 2011.8777kl_r100 %
8777kl_r
Melitaea athalia
Wachtelweizen-Scheckenfalter
100mm; F/5.6; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Infos zur Art gibt es hier.

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27.06.2011 - Des Rätsels Lösung...

...zumindest dessen erster Teil. Ich weiß nun nämlich, wem die vielen kleinen Kokons an den Grashalmen gehören, die ich schon seit einigen Tagen beobachte. Der "Übeltäter" ist eine kleine Blattwespe mit dem Namen Gilpinia virens. Heute konnte ich sie beim bzw. kurz nach dem Schlüpfen beobachten.

Leider ist es mir bisher nicht gelungen weitere Informationen zu dieser Art zu erlangen.

Gilpinia virens
Gilpinia virens - Blattwespe
Nr. 2011.8797_8802bkl_r100 %
8797_8802bkl_r
Gilpinia virens
Blattwespe
100mm; F/5 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Gilpinia virens
Gilpinia virens - Blattwespe
Nr. 2011.8789kl_r100 %
8789kl_r
Gilpinia virens
Blattwespe
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Jetzt bleibt mir nur noch herauszufinden, welcher Parasit einige von ihren Kokons befallen hat - siehe hier.

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30.06.2011 - Goldafterfliegenweibchen...

Nachdem ich vor zwei Wochen schon das Männchen der Goldafterfliege vor der Linse hatte, ist es mir heute gelungen das dazugehörige Weibchen abzu­lichten.

Dabei muß ich aber ehrlich zugeben, daß ich zum Zeitpunkt des Fotografierens noch nicht wußte, um was es sich dabei handelt. Nur das es eine Raubfliege ist, war mir natürlich klar.

Erst im Insektenfotos.de-Forum wurde ich über meinen heutigen Fund aufgeklärt. Obwohl ich am Hintern der Guten hätte eigentlich erkennen müssen, um was es sich hier handelt, denn man sieht deutlich, woher diese Raubfliege ihren Namen hat.

Natürlich ist meine Freude groß, nun beide Geschlech­ter der Goldafterfliege in Fotoform mein Eigen nennen zu dürfen.

Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8911_12kl_r100 %
8911_12kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8893_88_96kl_r100 %
8893_88_96kl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Antipalus varipes
Antipalus varipes - Goldafterfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8901_898bkl_r100 %
8901_898bkl_r
Antipalus varipes
Goldafterfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Püttberge scheinen in Sachen Raubfliegen wirklich einiges zu bieten zu haben, denn das war nun schon die achte ihrer Familie, die ich in diesem Jahr vor der Linse hatte.

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01.07.2011 - Barbarossa...

So wie der Juni aufgehört hat, beginnt der Juli, nämlich mit ner Raubfliege. Heute handelt es sich, laut Danny Wolff, um ein Männchen der Barbarossa-Fliege, welches am frühen Morgen noch auf seinen Schlafplatz - einer Wegerichblüte - saß und sich bereitwillig von mir fotografieren ließ.

Diese Raubfliegenart ist ein typischer Bewohner kleinräumig miteinander verzahnter Habitate aus offenen Bereichen und Wald- bzw. Gebüschformationen. Sie bevorzugt dabei meistens trockene und sandige Böden. Ihre Flugzeit ist von Juni bis August.

Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8936_41kl_r100 %
8936_41kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8933kl_r100 %
8933kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
100mm; F/14; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.8951_56kl_r100 %
8951_56kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ähnlich wie schon bei der auch hier vorkommenden Goldafterfliege ist über den aktuellen Gefährdungsgrad der Art in Deutschland wenig bekannt. Aufgrund der immer weiter zurückgehenden Lebensräume, die diese Raubfliege bevorzugt, ist aber auch hier von einem Rückgang auszugehen. In Berlin steht die Barbarossa-Fliege deshalb auch auf der Roten Liste unter "Gefährdung anzunehmen".

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01.07.2011 - Blasenkopffliegenliebe...

Auf dem Heimweg meines heutigen Nachmittagsspaziergangs begegnete ich einem Pärchen Breitstirn­blasenkopffliegen. Ich habe diese Fliege zwar schon oft in den Püttbergen beobachtet, aber leider noch nie fotografieren können. Dafür waren es aber heute gleich zwei auf einen Streich!

Die Gemeine Breitstirnblasenkopffliege gehört der Familie der Dickkopffliegen an und ist die häufigste Vertreterin ihrer Gattung in Mitteleuropa. Sie bewohnt hier die vielfältigsten Lebensräume. Vorrausetzung ist lediglich, daß in ihnen auch Hummeln vorkommen, da diese die Wirte der parasitär lebenden Fliege darstellen. Die Art ist tagaktiv und ihre Hauptflugzeit erstreckt sich von Mai bis September.

Sicus ferrugineus
Sicus ferrugineus - Gemeine Breitstirnblasenkopffliege
Nr. 2011.9023kl_r100 %
9023kl_r
Sicus ferrugineus
Gemeine Breitstirnblasenkopffliege
100mm; F/10; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Sicus ferrugineus
Sicus ferrugineus - Gemeine Breitstirnblasenkopffliege
Nr. 2011.9034klb_r100 %
9034klb_r
Sicus ferrugineus
Gemeine Breitstirnblasenkopffliege
100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Besonders interessant ist aber, wie die Tiere ihre Eier ablegen. Während des Fluges stürzen sich die Fliegen nämlich auf eine Hummel, klammern sich an ihr fest und legen ein Ei zwischen ihre Hinterleibssegmente. Die schlüpfenden Larven fressen sich später in ihr Wirtstier und höhlen es allmählich aus. In den so getöteten Hummeln findet dann die Verpuppung statt.

Noch interessanter finde ich allerdings, daß die Größe der am Ende daraus schlüpfenden Fliege von der Größe ihres Wirtstieres abhängt - und das können bis zu 1,5 cm sein.

Nicht weniger interessant ist die Lebensweise meines zweiten Fundes. Es handelte sich um das Männchen einer Blaugrünen Mosaikjungfer.

Untypischerweise hatte es sich bei schönsten Son­nenschein einen Platz zum Ausruhen gesucht. Normalerweise fliegen diese Großlibellen bei solchem Wetter auf der Suche nach Beute ständig nur hin und her und bleiben höchstens einmal einen kleinen Moment auf irgend­einem Ansitz kurz sitzen.

Dieses Exemplar hatte es sich allerdings gemütlich gemacht und ließ mich für ein hübsches Foto auch recht nahe an sich herankommen.

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist eine der häufigsten und am weitesten verbreiteten Großlibellen Europas und ist auch bei uns in Deutschland zwischen Juni und Oktober an den meisten stehenden Gewässern anzutreffen.

Die Püttberge nutzte mein Fund wohl als sein Jagdrevier, daß bei dieser Art sehr ausgedehnt sein kann und nicht unbedingt in direkter Gewässernähe zu finden sein muß.

Da die Tiere während der Jagd auf andere fliegende Insekten meist in nur geringer Höhe unterwegs sind, kann man sie mit etwas Geduld auch sehr schön beim Ergreifen ihrer Beute beobachten.

Für die Fortpflanzung wird aber, wie bei allen Libellen, natürlich ein Gewässer benötigt. Die Weibchen nutzen zur Eiab­lage vor allem dessen Ufervegetation, wo sie ihr Gelege in Gras, Schilf oder totes Holz mit einem Einstich "versenken". Nach dem Schlupf der Larven beträgt die Entwicklungszeit bis zur fertigen Libelle dann bis zu 3 Jahre.

Aeshna cyanea
Aeshna cyanea - Blaugrüne Mosaikjungfer ♂
Nr. 2011.8987_86bkl_r100 %
8987_86bkl_r
Aeshna cyanea
Blaugrüne Mosaikjungfer ♂
100mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 50D
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03.07.2011 - Wer sucht, der findet...

Bei meinen letzten Recherchen in Sachen Raubfliegen war mir in der Roten Liste von Berlin aufgefallen, daß sich in den Püttbergen ein Vorkommen der Östlichen Raubfliege mit bundesweiter Bedeutung befindet. Die Art gilt als vom Austerben bedroht und außer dem hiesigen gibt es in ganz Deutschland aktuell nur noch zwei bekannte Vorkommen. Keine Frage, daß ich mich da sofort auf die Suche machen mußte. Mit Erfolg!

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9073_74kl_r100 %
9073_74kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Als erstes spürte ich ein Männchen der Art auf und nur wenig später, ein paar Meter weiter, auch noch das dazugehörige Weibchen.

Ich hätte nicht gedacht, daß ich so schnell fündig werde. Die Population scheint jedoch ziemlich ansehn­lich zu sein, denn es blieben am Ende nicht die beiden einzigen Tiere, dieser großen und schlanken Raub­fliegenart, die mir heute noch begegneten.

Die Östliche Raubfliege scheint als Lebensraum lückige Sandmagerrasen und offene Dünen zu bevorzugen. Aufgrund der Seltenheit der Art, ist die aktuelle Datenlage für diese Annahme allerdings eher dürftig.

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9062bkl_r100 %
9062bkl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/10; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9091_92kl_r100 %
9091_92kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9111kl_r100 %
9111kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/8; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Leider war durch das regnerische Wetter das Licht nicht so besonders toll. Ich werde deshalb in den nächsten Tagen sicherlich noch einmal zurückkommen, um ein paar freundlichere Bilder zu machen.

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06.07.2011 - Nochmal in freundlich...

Da es das ganze Wochenende hindurch geregnet hat, kam ich erst heute wieder dazu nach den Östlichen Raubfliegen zu sehen. Lange mußte ich auch nicht suchen um das erste Weibchen zu finden. Schön, daß auch das Licht am heutigen Morgen nahezu perfekt für mein Vorhaben war.

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9232kl_r100 %
9232kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/5; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9198_97ckl_r100 %
9198_97ckl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/4.5 (DFF); 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9221_23kl_r100 %
9221_23kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9214_17kl_r100 %
9214_17kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Nach einem entsprechenden Männchen mußte ich dann allerdings etwas länger suchen. Das hatte zur Folge, daß sich die Luft durch die inzwischen schon recht ordentlich vom Himmel strahlende Morgensonne immer mehr aufwärmte.

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9293kl_r100 %
9293kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9286_88kl_r100 %
9286_88kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Zusammen mit der Luft hatte das wohl auch schon das Raubfliegenmännchen getan, so daß es mir nicht ganz so viel Zeit gab, es aus allen möglichen Perspektiven auf meinen Chip zu bannen, wie sein weibliches Gegenstück.

Nach ein paar Minuten wurde es nämlich schon unruhig und an Fotos war nun, aufgrund seines einsetzenden Bewegungsdrangs, nicht mehr zu denken. Und noch bevor ich meine Stativ abgebaut hatte, flog es dann auch schon auf und davon.

Meine Freude konnte das allerdings nicht schmälern, denn wer kann schon von sich behaupten, mit Machimus gonatistes, einmal eine der seltensten Raubfliegen Deutschlands vor seine Linse bekommen zu haben.

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9308kl_r100 %
9308kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/10; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art, wenn auch nicht sehr viele, gibt es im Bericht vom 03.07.2011.

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07.07.2011 - Noch immer nicht genug...

Nachdem ich mich die letzen Tage hauptsächlich mit Raubfliegen beschäftigt habe, ist mein neues erklär­tes Ziel nun, alle Raubfliegen, die in den Püttbergen vorkommen, mindestens einmal vor meine Linse zu bekommen - und das am besten sowohl in männ­licher als auch in weiblicher Form.

Zunehmend fällt das allerdings immer schwerer, da mir nun meist oft Arten begegnen, die ich bereits fotografiert habe. Deshalb fand ich heute auch erst nach längerer Suche etwas Neues. Im Gegensatz zu meinen letzten Funden, war dieses Exemplar aller­dings etwas kleiner. Inzwischen wurde es vom Experten als Sand-Raubfliege bestimmt.

Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9365_68bkl_r100 %
9365_68bkl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D
Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9381kl_r100 %
9381kl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♂
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9347bkl_r100 %
9347bkl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♂
100mm; F/8; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9334_35kl_r100 %
9334_35kl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♂
100mm; F/10 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Sand-Raubfliege fliegt von Juni bis September und ist vor allem im nördlichen Deutschland weit verbreitet. Sie bevorzugt offene vegetationsarme und trockene Sandgebiete als ihren Lebensraum. Ihre Bestände gelten, im Gegensatz zu den meisten anderen Raubfliegenarten, als stabil. Auch im Bundesland Berlin wird diese Art als ungefährdet geführt.

Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9379kl_r100 %
9379kl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♂
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9374_75kl_r100 %
9374_75kl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Sand-Raubfliege gehört mit maximal 2 cm Körpergröße nicht gerade zu den größten unter den Raubfliegen. Charakter­istisch für sie sind unter anderem die großen braunen Flecken auf ihrer Körper­oberseite sowie ein aufgerichteter Enddorn am Körperende des Weibchens. Das letztere Merkmal hilft bei der Bestimmung eines Männchen allerdings nicht wirklich weiter ;-)

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07.07.2011 - Ne Eule und ein Kaiser...

Im Moment wimmelt es in den Püttbergen nur so vor Leben. Deshalb bin ich heute nachmittag auch noch einmal los, um mal etwas anderes als meine morgendlichen Raubfliegen vor die Linse zu bekommen.

Acronicta megacephala
Acronicta megacephala - Großkopf-Rindeneule
Nr. 2011.9479kl_r100 %
9479kl_r
Acronicta megacephala
Großkopf-Rindeneule
100mm; F/5; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 50D

Ich mußte auch gar nicht erst lange suchen und schon hatte ich ein hübsches Motiv gefunden.

An den Blättern einer kleinen Zitterpappel taten sich mehrere Raupen der Großkopf-Rindeneule gütlich, wobei eine davon in Form eines umgekehrten Frage­zeichens besonders fotogen für mich posierte.

Der Schmetterling kommt in fast ganz Europa vor und hat seinen Lebensraum hier hauptsächlich in Laub­wäldern und Parklandschaften. Seine Raupen ernähren sich in erster Linie von ver­schiedenen Pappelarten, verschmähen aber auch Eichen, Birken und Erlen nicht. Sie werden bis zu 3,5 cm groß und können sehr stark in ihrer Farbe variieren.

Die erwachsenen Falter fliegen von Ende April bis Anfang September. Als nachtaktive Tiere kann man sie dann oft an künst­lichen Lichtquellen beobachten.

Außerdem begegneten mir noch mehrere andere Schmetterlinge, die ihr Raupendasein aber bereits weit hinter sich gelassen hatten. Leider waren die meisten aufgrund der großen Wärme jedoch sehr aktiv. So war ich am Ende echt froh, daß ich zumindest einen prächtigen Kaisermantel relativ ansprechend auf meinen Chip bannen konnte.

Der Kaisermantel ist mit bis zu 6,5 cm Flügelspannweite einer unserer größten einheimischen Tagfalter und fällt durch seine knallorangene Farbe meist schon von Weitem auf. Zwischen Juni und August fliegen sie auch in den Püttbergen häufig in großer Anzahl umher - man sieht sie hier oft auf Doldenblütengewächsen.

Argynnis paphia
Argynnis paphia - Kaisermantel
Nr. 2011.9454bkl_r100 %
9454bkl_r
Argynnis paphia
Kaisermantel
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D
Argynnis paphia
Argynnis paphia - Kaisermantel
Nr. 2011.9449kl_r100 %
9449kl_r
Argynnis paphia
Kaisermantel
100mm; F/7.1; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Raupen der Falter ernähren sich größtenteils von verschiedenen Veilchenarten. Interessant dabei ist allerdings, daß die Eier vom Weibchen, im Gegensatz zu den meisten anderen Schmetterlingen, nicht direkt an der Futterpflanze abgelegt werden, sondern an Baumstämmen - bevorzugt an Kiefern und Fichten. Die Raupen schlüpfen dann zwar noch im Herbst, überwintern jedoch ohne zu fressen an der Rinde. Erst im Frühjahr kriechen sie dann herab und suchen sich ihre Nahrung.

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08.07.2011 - Es grünt so grün...

...und zwar in Form eines Grünwidderchens, welches ich heute morgen an seinem Schlafplatz entdeckte. Leider fing es kurz darauf zu regnen an, so daß ich nur ein paar wenige Bilder von ihm machen konnte. Da Grünwidderchen im Flachland relativ selten anzutreffen sind, beschloß ich aber in meiner Mittagspause noch einmal nach ihm zu sehen. Und weil sich am Wetter seit dem Morgen zum Glück nicht viel verändert hatte, war mein Motiv inzwischen wohl nicht sehr aktiv gewesen und nur ein paar Blüten weiter gekommen.

Anhand seiner stumpfen Fühlerenden kann man erkennen, daß es zur Gattung Adscita gehört. Die genaue Art läßt sich ohne Genitaluntersuchung bei Grünwidderchen leider nicht genau feststellen. Aufgrund der Verbreitung dürfte es sich jedoch um ein Ampfer-Grünwidderchen handeln.

Adscita cf. statices
Adscita cf. statices - Ampfer-Grünwidderchen ♂
Nr. 2011.9548kl_r100 %
9548kl_r
Adscita cf. statices
Ampfer-Grünwidderchen ♂
100mm; F/10; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Adscita cf. statices
Adscita cf. statices - Ampfer-Grünwidderchen ♂
Nr. 2011.9512_14kl100 %
9512_14kl
Adscita cf. statices
Ampfer-Grünwidderchen ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Außerdem ist das Ampfer-Grünwidderchen bei uns die häufigste Art aus seiner Familie und überall in Mitteleuropa weit verbreitet. Es kommt sowohl auf feuchten Wiesen als auch in Trockengebieten vor. Wie der Name schon sagt, ernährt es sich ausschließlich von Ampfer-Arten.

Interessant an den zu unterschiedlichen Tageszeiten entstandenen Bildern ist auch die subjektive Änderung der Flügelfarbe durch die unterschiedliche Lichteinwirkung. Hier sieht man ganz deutlich, warum die Färbung nicht als Bestimmungsmerkmal taugt.

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12.07.2011 - Klein und blau...

...so sehen sie meist aus, diese hübschen doch meist winzigen Tagfalter - gemeint sind die Bläulinge.

Einer von ihnen, genauer gesagt ein Kleiner Sonnenröschen-Bläuling, begegnete mir heute in den letzten Sonnenstrahlen des Tages, während ich, nach erfolgloser Suche nach weiteren Raubfliegen, schon auf dem Heimweg war.

Die Falter kommen in großen Teilen Europas vor, sind in Mitteleuropa jedoch eher selten und hier auf warme und trockene Gebiete angewiesen. Sie fliegen in zwei Generationen pro Jahr, so daß man sie zwischen Mai und September beobachten kann. In Deutschland steht die Art auf der Vorwarnstufe zur Roten Liste.

Die Raupen des Schmetterlings ernähren sich, wie der Name schon sagt, hauptsächlich vom Gelben Sonnenröschen, verschmähen aber auch die Blätter von Kleinem Storchschnabel und Reiherschnabel nicht.

Aricia agestis
Aricia agestis - Kleiner Sonnenröschen-Bläuling
Nr. 2011.9666bkl_r100 %
9666bkl_r
Aricia agestis
Kleiner Sonnenröschen-Bläuling
100mm; F/4.5; 1/60s; ISO 1250
Canon EOS 50D

Die Flügel-Innenseiten dieser Art sind im übrigen nicht blau, sondern braun mit orangefarbenen Randflecken. Da der Kleine aber schon am Schlafen war, bekam ich die heute leider nicht zu sehen.

Vielen Dank für die Bestimmung an Thomas Kissling aus dem Lepiforum.

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13.07.2011 - Sehr schlicht...

Immernoch nicht gelangweilt von meinen derzeitigen Lieblingsmotiven machte ich mich heute auf die Suche nach einer passenden Frau zum Sand-Raubfliegen Männchen von vor einer Woche. Leider ohne Erfolg! Dafür entdeckte ich aber ein Weibchen einer in Berlin und Brandenburg viel selteneren Art, die ich bisher auch noch nicht vor meiner Linse hatte - die Schlichte Raubfliege.

Leider war es heute morgen schon wieder ziemlich warm und mir blieben nur einige Minuten bevor sich mein Motiv für sein Tagewerk in die Luft erhob.

Machimus rusticus
Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9676_79_79bkl_r100 %
9676_79_79bkl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus rusticus
Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9688kl_r100 %
9688kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Art gehört zur selben Gattung wie die Östliche Raubfliege und sieht ihr auch recht ähnlich. Man kann die beiden Arten aber anhand ihrer Behaarung leicht voneinander unterscheiden. Während die Beine und der Kopf von M.gonatistes ausschließlich schwarz behaart sind, mischen sich bei M.rusticus gelbliche Haare darunter.

Die Schlichte Raubfliege ist ein typischer Bewohner von trockenen und offenen Lebensräumen, wie z.B. Magerrasen. Allerdings bevorzugt Sie dabei, übrigens im Gegen­satz zu ihrer Schwesternart, weitgehend geschlosssene Vegetationsbestände.

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14.07.2011 - Rot gestreift...

...waren die Beine meines heutigen Raubfliegen-Fundes. Vor allem war er aber mit höchstens 1,5 cm viel,viel kleiner als alle seine bisherigen Vorgänger, so daß ich für eine formatfüllende Frontansicht sogar einen Zwischenring einsetzen mußte.

Da es in Deutschland nur zwei Arten mit dieser Beinzeichnung zu geben scheint und die Beiden zumindest anhand eines Weibchens (wie meinem) nicht voneinander zu unterscheiden sind, kann ich mich bei der Bestimmung nur auf die Verbreitung stützen. Diese läßt mich dann allerdings eindeutig zur Burschen-Raubfliege tendieren, da ihre Schwesternart T.cowini bisher nur in Nordrhein-Westfalen sowie an der Nordseeküste nachgewiesen wurde und für T.cingulatus für die Püttberge sogar schon Nachweise bestehen.

Tolmerus cf. cingulatus
Tolmerus cf. cingulatus - Burschen-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9704_07kl_r100 %
9704_07kl_r
Tolmerus cf. cingulatus
Burschen-Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Tolmerus cf. cingulatus
Tolmerus cf. cingulatus - Burschen-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9696kl_r100 %
9696kl_r
Tolmerus cf. cingulatus
Burschen-Raubfliege ♀
100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tolmerus cf. cingulatus
Tolmerus cf. cingulatus - Burschen-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9717kl_r100 %
9717kl_r
Tolmerus cf. cingulatus
Burschen-Raubfliege ♀
100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Art gehört bei uns zu den häufigeren Raubfliegen und gilt in ihrem Bestand nicht als gefährdet. Sie ist in den verschiedensten Lebensräumen anzutreffen, bevorzugt aber scheinbar Magerrasen und andere trockene und warme Habitate.

Die Flugzeit der Burschen-Raubfliege erstreckt sich vom Juli bis in den September hinein.

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15.07.2011 - Zwei fehlende Damen...

Heute hatte ich besonderes Glück auf meiner Raubfliegenjagd, die inzwischen schon zu einer kleinen Sucht für mich geworden ist.

Gleich auf einen Schlag fand ich weibliche Tiere zweier Arten, von denen mir in den letzten Tagen schon die Männchen vor meine Linse gekommen waren. Seit dem hatte ich nämlich gehofft, auch noch die dazugehörigen Weibchen aufzuspüren.

Zum einen handelte es sich um die Dame einer Sand-Raubfliege und zum anderen um eine weibliche Barbarossa-Fliege.

Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9812_14bkl_r100 %
9812_14bkl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Philonicus albiceps
Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9824_27kl_r100 %
9824_27kl_r
Philonicus albiceps
Sand-Raubfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Beide Arten kann man als Weibchen sehr gut durch ihr Hinterteil bestimmen. Während die erste an dessen Ende einen kleinen aufgerichteten Enddorn besitzt, erkennt man die zweite Art an einer dellenartigen Verschmälerung an der Unterseite.

Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis - Barbarossa-Fliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9789kl_r100 %
9789kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
100mm; F/5.6; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis - Barbarossa-Fliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.9768_74kl_r100 %
9768_74kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Infos zu beiden Arten gibt es in den Berichten mit den Männchen (01.07. und 07.07).

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25.07.2011 - Wieder zurück...

Nach einer Woche Oberlausitz bin ich nun wieder zurück in den sandigen Gefilden der Püttberge. Und siehe da, die erste Raubfliege hat schon auf mich gewartet. Zwar handelt es sich mit einem Männchen der Gemeinen Raubfliege um eine Art, die mir in den letzten Tagen auch schon in meiner alten Heimat begegnet ist, aber ich konnte einfach nicht daran vorbeigehen, ohne einige Fotos zu machen.

Tolmerus atricapillus
Tolmerus atricapillus - Gemeine Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0102_04bkl_r100 %
0102_04bkl_r
Tolmerus atricapillus
Gemeine Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tolmerus atricapillus
Tolmerus atricapillus - Gemeine Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0081_87kl_r100 %
0081_87kl_r
Tolmerus atricapillus
Gemeine Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art und noch mehr Bilder gibt es hier .

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26.07.2011 - Welch edler Herr...

...hat es sich denn hier gemütlich gemacht? Das war mein erster Gedanke, als ich diese zauberhafte Gefleckte Ameisenjungfer entdeckte. Meine Assoziation rührte von den Flügeln her, die ihr, wie der Mantel eines Musketiers, von den "Schultern" hingen und mit denen sie ihren Körper vollständig einhüllte.

Dabei sehen Ameisenjungfern nur in ihrem Stadium als erwachsenes Tier so graziös aus. Als Larve hingegen sind sie ziemlich häßlich. Ein paar mitteleuropäische Arten, so auch diese, ver­bringen die meiste Zeit unter Tage. Als räub­erisch lebende Insekten bedienen sie sich dabei einer grandiosen Fangtechnik, um an ihre Beute zu kommen.

Sie bauen nämlich in den lockeren Boden eine Art Trichter, der für ihre potentiellen Opfer als Falle dient und an deren Ende die Larve mit ihren überdimen­sionalen Mundwerkzeugen sitzt.

Sobald nun ein Opfer in den Trichter fällt, wirft sie mit kleinen Steinchen solange nach ihm, bis es endgültig den Halt verliert und in ihren Fängen landet. Die Larven sind deshalb auch besser unter dem Namen "Ameisenlöwe" bekannt!

In Mitteleuropa leben lediglich 12 Arten von Ameisen­jungfern, die alle durchweg als selten anzusehen sind. Die Gefleckte Ameisenjungfer zählt dabei noch zu den bei uns etwas häufiger anzutreffenden Arten.

Sie bevorzugt als Lebensraum trockene Sand­böden in lichten Nadelwäldern. Da dürfte sie in den Püttbergen wohl richtig sein! Die erwachs­enen Tiere erreichen eine Flügelspann­weite von bis zu 7 cm. Die Hauptflugezeit ist der Monat August.

Da diese Schönheiten jedoch nachtaktiv sind, be­kommt man sie, trotz ihrer imposanten Größe, meist nie zu Gesicht. Lediglich die Fang­trichter der Ameisen­löwen begegnen einem als Zeichen ihrer Anwesen­heit. Da das bisher auch bei mir immer so war, ist meine Freude über diesen Fund natürlich gleich umso größer.

Euroleon nostras
Euroleon nostras - Geflecktflüglige Ameisenjungfer
Nr. 2011.0196_99_201ekl100 %
0196_99_201ekl
Euroleon nostras
Geflecktflüglige Ameisenjungfer
100mm; F/11 (DFF); 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Wenn es hier mal wieder etwas trockener sein sollte, inzwischen regnet es nämlich schon seit 4 Tagen ununterbrochen, werde ich vielleicht mal versuchen einen Ameisenlöwen vor meine Linse zu bekommen - oder wenigstens seine Mundwerkzeuge :-)

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03.08.2011 - Schwarz auf weiß...

Den Auftakt im Monat August macht wider Erwarten keine Raubfliege, sondern ein kleiner ca. 2 cm großer Schmetterling aus der Familie der Gespinstmotten, der mir am heutigen Morgen auffiel. Scheinbar noch schlafend hing er an einem alten Blütenstengel am Wegesrand.

Eine nähere Bestimmung ist anhand eines Fotos leider schwer möglich. Laut der Flügelzeichnung würden hier jedoch lediglich drei Arten in Frage kommen, wobei aber nur die Futterpflanze der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte in der näheren Umgebung vorkommt. Die Tendenz geht also zu dieser Art.

Der Falter ist überall in Europa weit verbreitet, Vorrausetzung ist nur, daß auch seine Nahrungs­pflanze, der Gewöhnliche Spindelstrauch (im Volks­mund auch Pfaffenhütchen genannt), vorkommt. Trotz ihrer Häufigkeit werden die erwachsenen Schmetterlinge aufgrund ihrer geringen Größe und der eher unscheinbaren Erscheinung aber oft über­sehen.

Das gilt allerdings nicht für ihre Raupen, denn diese leben oft sehr gesellig zusammen und überziehen dabei häufig ganze Gebüsche mit ihren feinen Gespinsten. Und weil dieses Verhalten für die ganze Gattung gilt, verdankt sie ihm auch ihren deutschen Namen.

Es kommt sogar vor, daß durch die große Anzahl an Raupen, der komplette Busch entblättert werden kann. Dieser überlebt die Freßattakte allerdings meist unbeschadet. Nach der Verpuppung der Raupen treibt er oft schon nach wenigen Tagen wieder neu aus.

Yponomeuta cf. cagnagella
Yponomeuta cf. cagnagella - Pfaffenhütchen-Gespinstmotte
Nr. 2011.306_09kl_r100 %
306_09kl_r
Yponomeuta cf. cagnagella
Pfaffenhütchen-Gespinstmotte
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

In den Püttbergen sind mir bisher jedoch keine derartigen Gespinste bzw. entlaubte Gebüsche aufgefallen. Vielleicht neigen die hier lebenden Exemplare auch einfach nicht zum WG-Leben ;-)

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03.08.2011 - Ödlandschrecke...

Schon im vorigen Jahr ist mir hier immer wieder die Blauflügelige Ödlandschrecke begegnet. Nur habe ich nie ein Foto gemacht, weil ich immer dachte, daß ich das ja beim nächsten Spaziergang nachholen kann. So verging die Saison und irgendwann war keine mehr da. Damit mir das dieses Jahr nicht auch wieder passiert, habe ich einfach das erste Exemplar, welches mir über den Weg sprang, auf meinen Chip gebannt.

Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens - Blauflügelige Ödlandschrecke
Nr. 2011.0319bkl_r100 %
0319bkl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke
100mm; F/4.5; 1/1600s; ISO 400
Canon EOS 50D

So häufig wie die Art in den Püttbergen ist, kann man gar nicht glauben, daß sie in Deutschland auf der Roten Liste steht und als "gefährdet" geführt wird. In Berlin und Brandenburg ist sie in geeigneten Lebens­räumen jedoch noch recht oft anzutreffen.

Die Schrecke ist sehr wärmeliebend und lebt bevor­zugt auf vegetationsarmen Trockenrasen, in Stein­brüchen und Sandgruben. Interessant ist auch, daß die Farbe der Tiere sehr stark variiert und sich dabei im Farbton meistens dem Untergrund ihres jewei­ligen Lebensraums anpaßt.

Eines haben allerdings alle Individuen dieser Art gemeinsam - ihre leuchtendblauen Flügel, der die Art zwar ihren Namen verdankt, die man aber nur sieht, wenn die Schrecke durch die Luft fliegt.

Ehe ich zu diesem Bild kam, sah ich übrigens sehr oft blaue Flügel ;-)

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04.08.2011 - Der erste August-Räuber...

Nachdem ich im Juli fast ausschließlich Raubfliegen fotografiert habe, wollte ich eigentlich in diesem Monat meinen Fokus eher auf ein paar andere Motive legen. Natürlich sagt sich das so einfach!

Wenn man dann auch noch an einer Art vorbei­kommt, die man bisher noch nicht vor seiner Linse hatte, sind alle guten Vorsätze schnell ver­gessen.

Mein heutiger Fund trägt den Namen V-Borsten-Raubfliege. Das klingt zwar ziemlich seltsam, ist allerdings sehr einfach zu erklären, da die Fliege auf jedem ihrer Sternite lediglich zwei v-förmige Borsten trägt. In meiner Seitenansicht kommt das allerdings nur bedingt rüber :-)

Die Art bevorzugt in Deutschland hauptsächlich xero­therme Trockenrasen und besitzt besonders in den Sandgebieten Ostdeutschlands einen Verbreitungs­schwerpunkt. Jedoch kommt sie auch hier keines­wegs häufig vor. Das Land Berlin führt sie auf seiner Roten Liste als "gefährdet".

Mit 12 mm ist sie eine der kleinsten Raubfliegen, die mir bisher untergekommen sind.

Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0342_44bkl_r100 %
0342_44bkl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0363_65kl_r100 %
0363_65kl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Hauptflugzeit der V-Borsten-Raubfliege ist in den Monaten Juli und August.

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04.08.2011 - Ne Spitzmaus in der Düne...

...war meine erste Assoziation, als ich mir einen kleinen Käfer, der mir heute während meiner Mittagspause begegnete, einmal durch mein Objektiv von Nahem betrachtete.Leider hat mein Interesse dem Kleinen aber wohl nicht so sehr behagt, denn schon nach einem Bild breitete er sein Flügel aus, erhob sich in die Lüfte und ward nie wieder gesehen.

In Wirklichkeit handelt es sich hier allerdings um einen Käfer aus der Familie der Rüssler mit dem Namen Großer Lupinenblattrandkäfer.

Das fand ich aber erst heraus, als ich an selber Stelle am Folgetag einen "baugleichen" Käfer auf­spürte und mit dem hellen Streifen (Bild) auf seinem Kopf das Unterscheidungsmerkmal zu den noch in Frage kommenden Arten begutachten konnte.

Mit bis zu einem Zentimeter Körpergröße gehört er zu den größten der 75 in Mitteleuropa vorkom­menden Arten aus der Gattung Sitona. Sie ist überall in Europa verbreitet, zeigt jedoch scheinbar eine Vorliebe für wärmere Gegenden. Der einzig weitere Anspruch an seinen Lebensraum, ist das Vorkommen einer seiner Futterpflanzen.

Sitona gressorius
Sitona gressorius - Großer Lupinenblattrandkäfer
Nr. 2011.0435bkl_r100 %
0435bkl_r
Sitona gressorius
Großer Lupinenblattrandkäfer
100mm; F/8; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Käfer ernähren sich, wie der Name schon sagt, am liebsten von Lupinen, weichen aber, laut Literatur, durchaus auch auf andere Schmetter­lingsblütler, wie den Besenginster, aus. Das würde auch ihr hiesiges Vorkommen auf einem nur sehr locker bewachsenem Stück Trockenrasen erklären, in dessen Nähe es weit und breit keine Lupinen gibt.

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05.08.2011 - Auf der Suche...

...nach dem Männchen meines gestrigen Raubfliegenfundes stieß ich heute morgen stattdessen auf den letzten mir noch fehlenden Räuber der für Berlin nachgewiesenen Arten aus der Gattung Tolmerus.

Tolmerus pyragra
Tolmerus pyragra - Kleine Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0466_71bkl100 %
0466_71bkl
Tolmerus pyragra
Kleine Raubfliege ♂
100mm; F/9 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Weniger spektakulär als diese Tatsache kommt aller­dings ihr deutscher Name daher, der lautet nämlich schlicht und einfach Kleine Raubfliege. Mit 12 mm Körperlänge trägt sie diesen Namen jedoch völlig zu Recht, wie ich finde.

Die Art ist, laut Danny Wolff, ein Bewohner trocken­warmer Magerrasen und Heiden mit spärlicher Vege­tation. Außerdem scheint sie eine Vorliebe für die Ränder lichter Kiefernbestände zu haben, wie sie in den Püttbergen allgegenwärtig sind.

Über die Bestandssituation dieser Raubfliege in Deutschland ist recht wenig bekannt und auch für eine Einstufung der Art in der Roten Liste von Berlin liegen derzeit nicht genügend Daten vor. Aufgrund des Rückganges ihrer bevorzugten Lebensräume, muß, wie bei vielen Raubfliegenarten, allerdings auch hier von einem Gefährdung auszugehen sein.

Tolmerus pyragra
Tolmerus pyragra - Kleine Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0456_59_49kl_r100 %
0456_59_49kl_r
Tolmerus pyragra
Kleine Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Hauptflugzeit der Kleinen Raubfliege ist der Monat August.

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05.08.2011 - Beim Vorspiel...

...konnte ich dieses Pärchen Dünen-Sandlaufkäfer, während meiner heutigen Mittags­pause beobach­ten. Leider reichte es wiedermal nur für ein Foto.

Anders als bei meinen morgendlichen Shootings, sind die meisten Insekten am Tage nämlich viel agiler und aufmerksamer. Und so suchten auch meine beiden Akteure, sobald sie meine Anwesen­heit bemerkten, das Weite, bevor aus ihrem Vorspiel noch mehr werden konnte.

Diese flinken Jäger laufen und fliegen hier zu hunderten durch die Binnendüne, so daß ich sie als potentielles Fotomotiv normalerweise schon gar nicht mehr wahrnehme. Eine Paarung schien meinem Unterbewußtsein aber dann wohl doch noch wichtig genug, um sie im Augen­winkel zu registrieren.

Cicindela hybrida
Cicindela hybrida - Dünen-Sandlaufkäfer
Nr. 2011.0489bkl_r100 %
0489bkl_r
Cicindela hybrida
Dünen-Sandlaufkäfer
100mm; F/5; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D

Einige Infos zum Dünen-Sandlaufkäfer gibt es in diesem Bericht vom vorigen Jahr.

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05.08.2011 - Im Liebesrausch...

Nach dem Vorspiel zu Mittag gings am frühen Abend dann in den Püttbergen aber richtig zur Sache...

Pieris rapae
Pieris rapae - Kleiner Kohlweißling
Nr. 2011.602_03kl_r100 %
602_03kl_r
Pieris rapae
Kleiner Kohlweißling
100mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens - Blauflügelige Ödlandschrecke
Nr. 2011.0543_46bkl_r100 %
0543_46bkl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke
100mm; F/4.5 (DFF); 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D


Tolmerus cingulatus
Tolmerus cingulatus - Burschen-RaubfliegeRaubfliegenprojekt
Nr. 2011.574_76bkl_r100 %
574_76bkl_r
Tolmerus cingulatus
Burschen-Raubfliege
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

...ganz zur Freude des Fotografen!

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06.08.2011 - Noch mehr Räuber...
 Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0604_08kl_r100 %
0604_08kl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D

Nach der vergeblichen Suche in den letzten Tagen nach einem Männchen der V-Borsten-Raubfliege, ist es mir heute morgen nun endlich gelungen eins aufzutreiben. Da wird sich das zugehörige Weibchen aber freuen.

Man weiß ja nie, wie lange eine Art hier zu finden ist. Ich habe inzwischen nämlich festgestellt, daß die einzelnen Arten sich im Laufe des Jahres regelrecht abzuwechseln scheinen. Dort, wo vor drei Wochen noch die Sand-Raubfliege und die Östliche Raubfliege in großer Anzahl zu finden waren, fliegt jetzt z.B. haupt­sächlich die Burschen-Raubfliege umher.

Viel größer war allerdings meine Freude, eine Raub­fliege zu entdecken, die bisher noch nicht für die Püttberge nachgewiesen ist. Trotz ihrer nur 13 mm Körpergröße, stach sie mir sofort durch ihre knall­gelben Beine ins Auge. Alle meine bisherigen Funde zeigten dort nämlich eine eher dunkle Färbung.

 Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0622_27bkl_r100 %
0622_27bkl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Rede ist von der Striemen-Raubfliege, eine der nur zwei in Deutschland vorkommenden Arten aus der Gattung Neomochtherus. Mit ihrer Vorliebe für die Übergangsbereiche von trockenwarmen Rasengesell­schaften zu Wäldern dürfte es allerdings keine große Überraschung sein, sie auch in den Püttbergen zu finden. In Berlin gilt diese Art als nicht gefährdet.

Neomochtherus pallipes
Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0675_80kl_r100 %
0675_80kl_r
Neomochtherus pallipes
Striemen-Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Neomochtherus pallipes
Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0669bkl_r100 %
0669bkl_r
Neomochtherus pallipes
Striemen-Raubfliege ♀
100mm; F/8; 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Hauptflugzeit der Striemen-Raubfliege liegt zwischen Ende Juli und Anfang August.

Auf meinem Nachhauseweg begegneten mir dann noch ein Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Infos zur Art hier) beim Aufwärmen auf dem nassen Sand­boden und zwei schlafende Männchen einer mir zu dem Zeitpunkt noch unbekannten Bienenart. Erst nach meinem Shooting bemerkte ich, daß lediglich eines der beiden schlief, das andere war nämlich traurigerweise schon tot.

Inzwischen weiß ich, daß es sich um zwei Exemplare der Sechsbindigen Furchenbiene gehandelt hat - eine normalerweise solitär lebende Bienenart. Aller­dings kann es bei ihr durchaus auch vorkommen, daß sich mehrere Weibchen ein Nest teilen. Ihr bevor­zugter Lebensraum sind Trocken- und Magerrasen, wo sie ihre Bruthöle in den lockeren Boden gräbt.

Sie steht sowohl in Deutschland als auch in Berlin auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Aricia agestis
Aricia agestis - Kleiner Sonnenröschen-Bläuling
Nr. 2011.698kl_r100 %
698kl_r
Aricia agestis
Kleiner Sonnenröschen-Bläuling
100mm; F/5.6; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Halictus sexcinctus
Halictus sexcinctus - Sechsbindige Furchenbiene
Nr. 2011.704kl_r100 %
704kl_r
Halictus sexcinctus
Sechsbindige Furchenbiene
100mm; F/10; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Männchen der Sechsbindigen Furchenbiene erkennt man, wie ich jetzt weiß, im Übrigen recht einfach an den ihren langen orangefarbenden Fühlern mit den schwarzen Enden.

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07.08.2011 - Hochsommer...

Auch wenn man bei dem ewig regnerischen Wetter nicht das Gefühl hat, daß Sommer ist, erkennt man an den Blüten der Golddistel, daß wir uns sogar schon an dessen Höhepunkt befinden.

Ein sehr kleines Vorkommen dieser Art war mir aus den Püttbergen bereits bekannt. Bei meinem heutigen Nachmittagsspaziergang mußte ich jedoch voller Erstaunen feststellen, daß die 10-20 Pflanzen inzwischen schon in voller Blüte stehen.

Die Golddistel gehört zur Familie der Korbblüten­gewächse und ist eine typische Art trockener und nährstoffarmer Magerrasen. Im nordostdeutschen Flachland ist sie allerdings eher selten anzutreffen. Im Land Berlin gilt die Art sogar als vom Aussterben bedroht.

Carlina vulgaris
Carlina vulgaris - Golddistel
Nr. 2011.747kl_r100 %
747kl_r
Carlina vulgaris
Golddistel
100mm; F/4.5; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Carlina vulgaris
Carlina vulgaris - Golddistel
Nr. 2011.781_89bkl_r100 %
781_89bkl_r
Carlina vulgaris
Golddistel
100mm; F/4.5 (DFF); 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Umso mehr freue ich mich, daß diese wunderschöne Pflanze direkt vor meiner Haustür gedeiht.

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12.08.2011 - Juhu...
Tolmerus cf. pyragra
Tolmerus cf. pyragra - Kleine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0878_80kl_r100 %
0878_80kl_r
Tolmerus cf. pyragra
Kleine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

...so langsam wird meine kleine Raubfliegen­sammlung immer vollständiger. Nach tagelanger Suche habe ich heute nämlich endlich das Weibchen der Kleinen Raubfliege aufgespüren können.

Zwar ist meine Bestimmung leider nicht ganz hundert­prozentig, aber laut der deutschen Raub­fliegen-Koryphäe Danny Wolff darf ich sie ruhigen Gewissens so betiteln - wenn auch mit einem "collectio formarum" ergänzt.

Der Grund ist, daß sich bei einigen Arten der Gattung Tolmerus anhand eines Weibchens leider keine genaue Bestimmung durchführen läßt - das gilt auch für Tolmerus pyragra.

Tolmerus cf. pyragra
Tolmerus cf. pyragra - Kleine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.0865_67bkl_r100 %
0865_67bkl_r
Tolmerus cf. pyragra
Kleine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die farbenfrohsten Bilder sind es aufgrund des immernoch andauernden schlechten Wetters aber leider nicht geworden. Vielleicht gehe ich ja in den nächsten Tagen nochmal auf die Suche...

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14.08.2011 - Zwei Heidis...

...begegneten mir heute während eines Spazierganges am späten Nachmittag.

Als erstes konnte ich ein junges Männchen der Gemeinen Heidelibelle beobachten, wie es die Rest­wärme der offenen Sandflächen nutzte, um sei­nen Körper noch ein wenig auf Temperatur zu halten.

Es ließ mich ziemlich nahe an sich ran. Da ich ohne Stativ unterwegs war, war ich froh, daß es sich eine Stelle ausgesucht hatte, wo ich meine Kamera zum Schutz vor Verwacklungen in den weichen Sand legen konnte.

Sympetrum vulgatum
Sympetrum vulgatum - Gemeine Heidelibelle ♂ juv.
Nr. 2011.0946kl_r100 %
0946kl_r
Sympetrum vulgatum
Gemeine Heidelibelle ♂ juv.
100mm; F/10; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D
Sympetrum vulgatum
Sympetrum vulgatum - Gemeine Heidelibelle ♂ juv.
Nr. 2011.0944kl_r100 %
0944kl_r
Sympetrum vulgatum
Gemeine Heidelibelle ♂ juv.
100mm; F/10; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Gemeine Heidelibelle ist eine in Europa weit verbreitete Art und auch in Deutschland recht häufig anzutreffen. Ihre Verbreitungsschwerpunkte liegen bei uns im Alpenvorland und in Ostdeutsch­land. Als Lebensraum bevorzugen sie stehende Gewässer.

Als "Jugendlicher" ist das Männchen der Art, wie bei den meisten Heidelibellen, gelb gefärbt, später, wenn es erwachsen ist, jedoch knallrot.

Gleiches gilt für meinen zweiten Fund - ein Männchen der Großen Heidelibelle. Dieses befindet sich aller­dings gerade in der Übergangsphase zum Erwachsensein. Man kann das sehr schön erkennen, da sein Körper im Moment sowohl rote als auch gelbe Farbanteile besitzt. Es färbt sich also gerade um.

Sympetrum striolatum
Sympetrum striolatum - Große Heidelibelle ♂
Nr. 2011.0977kl_r100 %
0977kl_r
Sympetrum striolatum
Große Heidelibelle ♂
100mm; F/4.5; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D
Sympetrum striolatum
Sympetrum striolatum - Große Heidelibelle ♂
Nr. 2011.0963kl_r100 %
0963kl_r
Sympetrum striolatum
Große Heidelibelle ♂
100mm; F/4.5; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Große Heidelibelle ist, wie ihr Name schon sagt, die größte Art aus ihrer Gattung. Sie ist ursprünglich in mediterranen Gefilden beheimatet, hat sich aber inzwischen auch in Deutschlands wärmeren Regionen gut eingelebt. Im Großen und Ganzen ist sie bei uns jedoch viel seltener als die obige Gemeine Heidelibelle.

Vielen Dank an Andreas Th. Hein für die Bestimmung.

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15.08.2011 - Das richtige Licht...

...macht viel aus und deshalb bin ich auch, nach meinem Fund vom Freitag, heute morgen gleich noch einmal los, um ein paar weitere, jedoch etwas weniger düstere Aufnahmen, eines Weibchens der Kleinen Raub­fliege zu bekommen.

Jetzt da ich weiß, wo ich nach ihr suchen muß...


Tolmerus cf. pyragra
Tolmerus cf. pyragra - Kleine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.1071_76kl_r100 %
1071_76kl_r
Tolmerus cf. pyragra
Kleine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tolmerus cf. pyragra
Tolmerus cf. pyragra - Kleine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.1001_03kl_r100 %
1001_03kl_r
Tolmerus cf. pyragra
Kleine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tolmerus cf. pyragra
Tolmerus cf. pyragra - Kleine Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2011.1052_55kl_r100 %
1052_55kl_r
Tolmerus cf. pyragra
Kleine Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Langsam wird es hier schon ziemlich herbstlich. Mal sehen wie lange ich mich noch an den kleinen Räubern erfreuen kann...

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15.08.2011 - Sehr weit nördlich...

...hält sich diese Südliche Binsenjungfer auf. Die Kleinlibelle ist nämlich ein Vertreter der medi­terranen Fauna. Bei uns tritt sie nur als Wander­art auf und gilt hier aufgrund dessen auch als stark gefährdet.

Aller­dings scheint sie sich, als Nutznießer des allge­meinen Klimawandels, momentan in Mittel­europa in Ausbreitung zu befinden.

Ihre Hauptverbreitung hat die Südliche Binsenjung­fer jedoch nach wie vor in Südeuropa. Dort besiedelt sie vorzugsweise brackige Gewässer in Küstennähe. Bei uns findet man sie oft an flachen Seen mit viel Binsenbewuchs, gerne auch mit stark wechs­elndem Wasserstand.

Sie ist im Übrigen die einzige Art ihrer Gattung, bei der die Weibchen ihre Eier nicht in Begleitung des Männchens ablegen.

Die Hauptflugzeit ist von Juni bis Oktober.

Lestes barbarus
Lestes barbarus - Südliche Binsenjungfer
Nr. 2011.1094bkl_r100 %
1094bkl_r
Lestes barbarus
Südliche Binsenjungfer
100mm; F/8; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D
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15.08.2011 - Ach du Schreck(e)...

Nachdem ich schon heute morgen und in meiner Mittagspause Glück bei der Motivsuche hatte, beschloß ich zum Nachmittag auch noch einmal loszuziehen. Vor ein paar Tagen entdeckte ich nämlich in den Pütt­bergen eine Gemeine Sichelschrecke. Leider gelangen mir aber an diesem Tage keine ansprech­enden Fotos.

Phaneroptera falcata
Phaneroptera falcata - Gemeine Sichelschrecke
Nr. 2011.1118kl_r100 %
1118kl_r
Phaneroptera falcata
Gemeine Sichelschrecke
100mm; F/4.5; 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D

Heute jedoch hatte ich Glück. Nach kurzer Suche fand ich ein Exemplar, welches sich "relativ geduldig" von mir ablichten ließ. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, daß es, mit nur einem Sprungbein, ein "kleines" Handycap hatte.

Bei der Gemeinen Sichelschrecke handelt es sich um eine ausgesprochen wärmeliebende Art, die bis vor ein paar Jahren in Deutschland noch recht selten war und ihre nördliche Verbrei­tungsgrenze irgendwo bei Köln hatte.

Inzwischen hat dieser imposante Vertreter der Laub­heuschrecken, der Klima­erwärmung sei Dank, jedoch nun schon die Insel Rügen erreicht. Für Berlin ist sie, nach meinem Kenntnisstand, erst seit dem Jahr 2007 nachge­wiesen.

Die erwachsenen Schrecken können fast 2 cm groß werden - ihre Fühler erreichen aber locker nahezu die vierfache Länge. Als Nahrung dienen ihnen normalerweise die verschiedensten Laubbäume und Sträucher.

Phaneroptera falcata
Phaneroptera falcata - Gemeine Sichelschrecke
Nr. 2011.1130kl_r100 %
1130kl_r
Phaneroptera falcata
Gemeine Sichelschrecke
100mm; F/3.5; 1/200s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Gemeine Sichelschrecke ist im Übrigen die einzige voll geflügelte Sichelschrecke unserer Breiten. Alle anderen, in Mitteleuropa lebenden Mitglieder dieser Unterfamilie der Laubheuschrecken, besitzen stark verkürzte, schuppenförmige Flügel und können nicht fliegen.

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16.08.2011 - Morgenstund...

Nach mehreren Tagen mit schlechtem Wetter wurde ich heute von den Strahlen der aufgehenden Sonne wachgeküßt. Ich überlegte gar nicht lange und schon war ich mit meiner Kamera vor der Tür. Leider schienen die hier ansässigen Insekten nicht die selbe Idee wie ich gehabt zu haben.

Erst nach langer Suche entdeckte ich eine Heidelibelle, die vom Tau bedeckt in den Zweigen einer Flocken­blume übernachtet hatte. So gut wie sie getarnt war, hätte ich sie allerdings beinahe noch übersehen. Auf dem weiteren Weg war dann aber wirklich nichts mehr zu finden, was sich gelohnt hätte zu fotogra­fieren.

Gemeine Heidelibelle
Gemeine Heidelibelle - Sympetrum cf. vulgatum
Nr. 2011.1176kl_r100 %
1176kl_r
Gemeine Heidelibelle
Sympetrum cf. vulgatum
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Gemeine Heidelibelle
Gemeine Heidelibelle - Sympetrum cf. vulgatum
Nr. 2011.1203_08ckl_r100 %
1203_08ckl_r
Gemeine Heidelibelle
Sympetrum cf. vulgatum
100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

So ging ich auf dem Rückweg noch einmal bei mei­nem einzigen Motiv des Morgens vorbei und siehe da, inzwischen war es ganz nach oben gekrabbelt, um sich in den ersten Strahlen der gerade über die Bäume kletternden Morgensonne aufzuwärmen.

Natürlich baute ich nochmal mein Stativ auf und nutzte die Gelegenheit dieses wirklich außergewöhn­lichen Lichtes.

Gemeine Heidelibelle
Gemeine Heidelibelle - Sympetrum cf. vulgatum
Nr. 2011.1195ckl_r100 %
1195ckl_r
Gemeine Heidelibelle
Sympetrum cf. vulgatum
100mm; F/5; 1/80s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und am Ende hatte sich mein zeitiges Aufstehen doch noch gelohnt...

PS: Aufgrund des romantischen Lichts habe ich den Artikel heute ein wenig "blumiger" geschrieben ;-)

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20.08.2011 - Fast glühend...

...wirkt das Licht, wenn die ersten Strahlen der Morgensonne auf das bereits verdorrte und damit stroh­gelbe Gras meiner püttberg­ischen Lieblingstrockenwiese treffen. Leider ist zu diesem Zeitpunkt meist kein passendes Motiv zur Stelle, um es darin einzubetten. Heute war das mal anders!

Pieris rapae
Pieris rapae - Kleiner Kohlweißling
Nr. 2011.1242bkl_r100 %
1242bkl_r
Pieris rapae
Kleiner Kohlweißling
100mm; F/8; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein Kohlweißling hatte sich exakt die richtige Schaf­garbe als Schlafplatz ausgesucht, um mir vor diesem herrlich leuchtenden Hintergrund Modell zu sitzen.

Genauer gesagt handelte es sich um einen Kleinen Kohlweißling. Dieser Schmetterling aus der Familie der Weißlinge, ist einer der häufigsten in Mittel­europa vorkommenden Tagfalter. Er ist überall in Europa weit verbreitet und wurde sogar in Australien und Nordamerika eingeschleppt.

Seine bis zu 2,5 cm großen grünen Raupen ernähren sich hauptsächlich von Kreuzblütengewächsen. Dazu zählen unter anderem viele Kohlarten, was dem Falter auch seinen Namen gab. In der Landwirt­schaft gelten sie als bedeutende Schädlinge. Die Schmet­terlinge selbst fliegen in bis zu vier Genera­tionen vom März bis in den November hinein.

Allerdings sollte das mein einziges Foto für diesen Morgen bleiben. Ich wurde heute nämlich derart von Mücken belagert, daß mir ehrlich gesagt die Lust auf ein längeres Shooting verging. Irgendwann kann man die Biester einfach nicht mehr ignorieren!

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24.08.2011 - Tarnung ist alles...

...dachte sich wohl diese Gartenkreuzspinne, indem sie sich auf einem vertockneten Blütenstand eines Berg­sandknöpfchens fast unsichtbar machte. Auch ich hätte diese, mit ca. 1,5 cm Körpergröße, recht große Spinne, so fast übersehen. Nur eine kleine Bewegung in meinem Augenwinkel hat sie verraten!

Allerdings hatte sie sich einen ziemlich untypischen Ansitz ausgesucht, denn normalerweise findet man diese Vertreterin der Radnetzspinnen in der Mitte ihres bis zu einem halben Meter großen Netzes. Doch von einem Netz war weit und breit nichts zu sehen.

Die Gartenkreuzspinne ist überall in Mitteleuropa sehr häufig anzutreffen. Sie bevorzugt eigentlich halbschattige Lebensräume, wie Waldwege und Gärten, ist aber auch, wie hier, im offenen Gelände zu finden. Reife Tiere kann man von August bis Oktober beobachten.

Araneus diadematus
Araneus diadematus - Gartenkreuzspinne
Nr. 2011.1285_89kl_r100 %
1285_89kl_r
Araneus diadematus
Gartenkreuzspinne
100mm; F/11 (DFF); 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Araneus diadematus
Araneus diadematus - Gartenkreuzspinne
Nr. 2011.1274bkl_r100 %
1274bkl_r
Araneus diadematus
Gartenkreuzspinne
100mm; F/11; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Zu erwähnen wäre noch, daß die Färbung dieser Spinnenart äußerst variabel ist. Von dunkelbraun bis beinahe violett treten fast alle Farbnuancen auf. Außerdem ist das für die Art sehr typische Muster mal mehr und mal weniger kontrastreich auf dem Hinterkörper ausgebildet.

Beides zusammen führt zu einer schier unendlichen Anzahl an verschiedenen Farbvariationen.

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25.08.2011 - Was für ein Brummer...

...schlief da heute morgen auf einer alten Grasnelke direkt am Wegrand meines Lieblingstrockenrasens.

Nowickia cf. ferox
Nowickia cf. ferox - Raupenfliege
Nr. 2011.1298ekl_r100 %
1298ekl_r
Nowickia cf. ferox
Raupenfliege
100mm; F/9; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein derartig riesiges Exemplar einer Raupenfliege war mir bis dato in unseren Breiten noch nie unter­gekommen. Lediglich letztes Jahr auf der Kana­ren­insel La Palma begegnete mir schon einmal ein ähn­lich imposantes Mitglied aus der Familie Tachinidae.

Im Forum von www.diptera.info wurde mir mein heu­tiger Fund als Nowickia ferox bestimmt, jedoch nicht mit hundert­prozentiger Sicherheit - deshalb auch das "cf" im lateinischen Namen. Einen deut­schen Namen gibt es für diese Art nicht.

In Mitteleuropa ist sie wohl recht häufig anzutreffen, warum sie mir bisher nicht begegnet ist, ist mir daher etwas schleierhaft. Ihr bevorzugter Lebens­raum sind sonnige Waldränder und Wiesen. Die erwachsenen Fliegen findet man dort von Juni bis Oktober - meist beim Nektarnaschen.

Ihre Larven entwickeln sich parasitär in den Raupen von Schmetterlingen aus der Familie der Eulenfalter.

Leider gelang mir nur diese eine Aufnahme von der Seite. Als ich die Kameraposition für eine Frontale ändern wollte, machte sich mein Motiv einfach, ohne jegliche Verabschiedung, auf und davon...

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01.09.2011 - Mimese...

...nennt man das Nachahmen von Gegenständen oder Umgebung durch Tiere oder Pflanzen, um für potentielle Beutetiere oder, wie bei mei­nem heu­tigen Fund, für Fressfeinde uninteres­sant zu erschei­nen. Dabei geht es nicht einfach um Tarnung, denn das Lebewesen wird durchaus wahrgenommen, nur halt nicht als das, um was es sich eigentlich handelt.

Der Beifuß-Mönch oder besser gesagt dessen Raupe imitiert hier zum Beispiel nahezu perfekt die Blüten seiner Nahrungspflanzen und das sowohl im Bezug auf deren Farbe als auch auf deren Form. Es handelt sich hier um die sogenannte Phytomimese - das Nachahmen von Pflanzen­teilen(Bild).

Bei mir hat sie allerdings, wie man sieht, ihre Wir­kung verfehlt, obwohl die Raupe auf dem Feldbeifuß-Busch wirklich fast nicht von deren Blüten unter­scheidbar war - zumindest von weitem.

Dieser in Deutschland inzwischen recht seltene Schmetterling gehört zur großen Familie der Eulen­falter. Er bevorzugt sandige und trockene Ruderal­flächen oder Magerrasengesellschaften. Aufgrund des starken Rückgangs dieser Lebensräume sind auch die Vorkommen der Art rückläufig. In Deutsch­land steht sie inzwischen auf der Vorwarn­stufe zur Roten Liste. Die Verbreitung des Falters reicht von Spanien über ganz Europa bis ans Schwarze Meer.

Die Raupen des Beifuß-Mönchs ernähren sich, wie der Name bereits verrät, hauptsächlich von Beifuß-Arten. Man findet sie zwischen Ende August und Anfang September, oft ganz offen sitzend, an Pflanzen von Feld- oder Gewöhnlichen Beifuß. Die Falter selbst sind dämmerungs- und nachtaktiv und fliegen von Juni bis September.

Cucullia artemisiae
Cucullia artemisiae - Beifuß-Mönch
Nr. 2011.1438_39bkl_r100 %
1438_39bkl_r
Cucullia artemisiae
Beifuß-Mönch
100mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D

Wieder etwas gelernt !

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06.09.2011 - Doch noch da...

...seit April habe ich meine Lieblings-Püttberge-Springspinnen nicht mehr gesehen. Heute hüpfte mir dann aber doch endlich mal wieder ein Herr einer V-Springspinne über den Weg. Ich konnte natürlich nicht wider­stehen - nur das Licht war leider ein wenig langweilig...

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.1798kl_r100 %
1798kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D
Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2011.1799kl_r100 %
1799kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Weitere Infos zur Art und noch mehr Bilder gibt es hier und hier sowie natürlich in der Galerie.

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13.09.2011 - Vier Flecken...

...auf dem Körper sind das Kennzeichen der Vierfleck-Kreuzspinne, die nach der Gartenkreuzspinne die zweithäufigste Kreuzspinne unserer Region ist. Ein ziemlich dickes Weibchen dieser Art fand ich heute morgen, an ihrem Gespinst herumkrabbelnd, auf meiner Lieblingstrockenwiese.

Dieser Aufenthaltsort ist eigentlich untypisch für die Tiere, da sie normalerweise die meiste Zeit in ihrem Gespinst zubringen. Außerhalb dessen trifft man sie höchstens mal in ihrem Netz an.

Und das, im Gegensatz zu den meisten anderen Kreuzspinnenarten, auch nur dann, wenn sich mal ein Beutetier darin verfangen hat. Die restliche Zeit warten sie geduldig in ihrem Unterschlupf bis der Signalfaden, der vom Netz zum Gespinst führt, eine Bewegung signalisiert.

Araneus quadratus
Araneus quadratus - Vierfleck-Kreuzspinne
Nr. 2011.1944kl_r100 %
1944kl_r
Araneus quadratus
Vierfleck-Kreuzspinne
100mm; F/11; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Araneus quadratus
Araneus quadratus - Vierfleck-Kreuzspinne
Nr. 2011.1922kl_r100 %
1922kl_r
Araneus quadratus
Vierfleck-Kreuzspinne
100mm; F/6.3; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Vierfleck-Kreuzspinne ist, wie schon erwähnt, eine der häufigsten Kreuzspinnenarten bei uns in Deutschland. Sie bevorzugt meist offene und etwas feuchte Standorte, scheut sich aber auch nicht vor Trockenrasen.

Der Entwicklungszyklus der Art ist einjährig, das heißt, die im Frühjahr geschlüpften Jungtiere ent­wickeln sich innerhalb eines Jahres zum reifen Tier, welches dann wieder Eier legt, die den Winter überdauern. Bei der etwas häufigeren Gartenkreuz­spinne dauert die Entwicklung dagegen zwei Jahre.

Die beiden Bilder entstanden übrigens zu unterschiedlichen Tageszeiten, zeigen aber das selbe Tier.

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17.09.2011 - Langsam aber sicher...

...neigt sich die Makrosaison dem Ende zu. Am frühen Morgen überhaupt noch ein Insekt an seinem Schlaf­platz vorzufinden, grenzt nun schon fast an ein Wunder - vor allem, wenn man den Ergeiz besitzt, immer etwas Neues ablichten zu wollen.

Heute hatte ich aber Glück!

Nach nur ein paar Minuten Suche, entdeckte ich eine große Raupenfliege, die sich den sehr filigran wirkenden Samen­stand eines Hasenklees als Über­nachtungsmöglichkeit ausgesucht hatte. Was will man mehr - ein tolles Motiv auf einem tollen Ansitz.

Und weil mir das in letzter Zeit nicht so oft passiert ist, habe ich mich gleich mal über eine Stunde mit der Fliege beschäftigt. Wie schnell doch die Zeit vergeht!

Tachina fera
Tachina fera - Raupenfliege
Nr. 2011.2058kl_r100 %
2058kl_r
Tachina fera
Raupenfliege
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tachina fera
Tachina fera - Raupenfliege
Nr. 2011.2093kl_r100 %
2093kl_r
Tachina fera
Raupenfliege
100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Dabei sind natürlich viel zu viele Bilder entstanden und ich konnte mich wiedermal nicht entscheiden. Deshalb gibt es heute auch ein paar Fotos mehr :-)

Bei meinem Fund handelt es sich im Übrigen um eine Raupenfliege mit der schönen lateinischen Bezeich­nung Tachina fera. Einen richtigen deutsche Namen besitzt sie hingegen nicht. Jedoch werden sie und einige andere Arten aus der Gattung zusammen­fassend auch als Igelfliege bezeichnet.

Die Art ist, mit bis zu 1,5 cm Körpergröße, eine der größten bei uns heimischen Raupenfliegen. Ihr bevor­zugter Lebensraum sind Waldränder und Lichtungen. In Deutschland ist sie überall ziemlich häufig und von April bis Oktober vor allem auf Korb- und Doldenblü­tengewächsen anzutreffen.

Ihre Larven schmarotzen in den Raupen von einigen Nachtfalterarten, wobei die Fliege aber ihre Eier lediglich in der Nähe der Wirte ablegt. Die Larven schlüpfen jedoch sofort nach der Eiablage, suchen sich selbständig die Raupe und dringen dann in sie ein, um sie von innen her aufzufressen.

Tachina fera
Tachina fera - Raupenfliege
Nr. 2011.2032kl_r100 %
2032kl_r
Tachina fera
Raupenfliege
100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tachina fera
Tachina fera - Raupenfliege
Nr. 2011.2072kl_r100 %
2072kl_r
Tachina fera
Raupenfliege
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Tachina fera
Tachina fera - Raupenfliege
Nr. 2011.2043kl_r100 %
2043kl_r
Tachina fera
Raupenfliege
100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die genaue Art wurde mir im www.diptera.info - Forum von Chris Raper bestimmt. Vielen Dank dafür!

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14.10.2011 - Mal wieder beim Balkonputz...

So, nun ist es doch tatsächlich schon wieder Herbst geworden - ich sehe mich noch im Vorfrühling die ersten Seidenbienen fotografieren, als wäre es gestern gewesen. Wie schnell doch die Zeit vergeht und man ist wieder dabei, wegen den ersten Nachfrösten, die Kübel mit den empfindlichen Urlaubs-Mitbringseln in ihr Winterquartier zu bringen und auf dem Balkon Klarschiff zu machen.

Wie schon bei den beiden letzten Putzaktionen liefen mir auch diesmal wieder ein paar Spinnen über den Weg. Am hübschesten fand ich dieses Xysticus audax - Jungtier, welches höchstwahrscheinlich von einer der umliegenden Kiefern auf einen unserer Balkonkästen gefallen war.

Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne
Nr. 2011.2819_20kl_r100 %
2819_20kl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne
65mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne
Nr. 2011.2777kl_r100 %
2777kl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne
65mm; F/6.3; 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mit seiner geringen Größe von nur 4 mm war es gleichzeitig auch ein tolles Versuchsobjekt für mein nagelneues Lupenobjektiv. Was anderes blieb mir allerdings auch nicht übrig, denn mein Lieblings-Makro hatte mir den Neuerwerb wohl ziemlich übelgenommen und daraufhin erst einmal gleich seinen Dienst quittiert. Die gute Nachricht ist, es kann repariert werden - die schlechte ist - es dauert zwei bis drei Wochen. Da muß ich mir halt bis auf Weiteres nur sehr kleine Motive suchen...

Infos zur Krabbenspinne erspare ich mir mal, davon gab es hier schon ein paar.

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16.10.2011 - Ein Zwerg...

Auf der Suche nach lohnenden Motiven für mein neues Lupenobjektiv konnte ich im trockenen Gras am Rande einer offenen Sandfläche eine nur circa 2 mm kleine Springspinne aufstöbern. Bei dieser Größe war für mich auf den ersten Blick überhaupt nicht erkennbar, was ich da für eine Art vor mir hatte. Erst durchs Objektiv erkannte ich dann ein Jungtier einer Kettenstreifigen Springspinne.

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.2842ckl_r100 %
2842ckl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂ juv.
65mm; F/8; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D
Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.2850kl_r100 %
2850kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂ juv.
65mm; F/8; 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
Nr. 2011.2837kl_r100 %
2837kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂ juv.
65mm; F/8; 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ich hatte ziemlich zu tun überhaupt ein paar Bilder dieses wild umherhüpfenden kleinen Wichts zu machen. Vor allem durfte man ihn nicht aus den Augen verlieren, denn sobald er einmal still hielt, war er nicht mehr von einem Dreckkrümel zu unterscheiden.

Infos zur Art gibt es im Bericht zu meiner ersten Begegnung mit Euophrys frontalis im letzten Jahr.

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17.10.2011 - Grün und stinkend...

Ich dachte schon, daß das wohl ein ziemlich spinnen­lastiger Oktober wird, denn außer ein paar Achtbei­nern ist hier wirklich im Moment nicht mehr viel foto­genes unterwegs. Nicht mal ein paar hübsche Pilze sind in diesem Jahr zu finden.

Umso größer war dann allerdings auch meine Freude, auf einem Gänsefuß am Wegrand doch noch etwas weniger "Spinniges" zu erspähen.

Zwar war dies, mit einer Grünen Stinkwanze, nur eine Allerweltsart, aber als Testobjekt für mein neues Spielzeug war sie allemal gut genug, auch wenn sie durch ihre Größe schon etwas den Rahmen eines Lupenobjektivs sprengt. Viel Raum konnte ich ihr nämlich nicht geben, da ich schon zu tun hatte, sie überhaupt irgendwie vollständig auf den Chip zu bekommen.

Die Grüne Stinkwanze ist eine unserer häufigsten einheimischen Baumwanzen und überall Deutschland weit verbreitet. Ihr Lebensraum ist das Blätterdach von Laubbäumen, wobei sie vor allem Linden und Erlen bevorzugt. Jedoch kann man sie durchaus, wie hier, auch auf anderen Pflanzen beobachten.

Die mit bis zu 15 mm Körperlänge zu den größeren bei uns vorkommenden Wanzen gehörende Art ist normalerweise kaum zu übersehen und durch ihre grasgrüne Farbe auch nicht mit anderen Vertretern ihrer Familie zu verwechseln.

Ihren Namen erhielt die Wanze im Übrigen wegen ihrer Fähigkeit, bei Gefahr ein stark stinkendes Sekret absondern zu können, welches bei einigen Menschen sogar allergische Reaktionen auslöst.

Also am besten nicht streicheln !

Palomena prasina
Palomena prasina - Grüne Stinkwanze
Nr. 2011.2908kl_r100 %
2908kl_r
Palomena prasina
Grüne Stinkwanze
65mm; F/8; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D
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22.10.2011 - Babyschnirkler...

Bei meinem heutigen Kurzspaziergang inspizierte ich mangels Ideen einfach einmal die Traubenkirschen-Büsche am Wegesrand bzw. das was von ihnen geblieben ist. Denn außer ein paar vertrockneter Blätter hat der Herbst leider nichts mehr übrig gelassen.

Und just auf diesem, jeglichen Lebens beraubten alten Laub, entdeckte ich wirklich noch etwas Umherkriechendes - im Moment keine Selbstverständlichkeit mehr. Zwei winzige Babies einer nicht näher bestimmbaren Schnirkelschnecken-Art hatten es wohl zu ihrer Spielwiese auserkoren.

Helicidae sp.
Helicidae sp. - Schnirkelschnecken (Jungtiere)
Nr. 2011.3082bkl_r100 %
3082bkl_r
Helicidae sp.
Schnirkelschnecken (Jungtiere)
65mm; F/8; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Helicidae sp.
Helicidae sp. - Schnirkelschnecken (Jungtiere)
Nr. 2011.3080ckl_r100 %
3080ckl_r
Helicidae sp.
Schnirkelschnecken (Jungtiere)
65mm; F/8; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Sie waren so klein, daß ich selbst mein neues Lupenobjektiv ziemlich weit ausfahren mußte, um sie bildfüllend auf meinen Chip zu bannen. Vor allem soll mir noch mal einer sagen, daß Schnecken langsam sind - von ca. 20 Bildern sind nur diese beiden zumindest herzeigenswert.

Das zweite hat es mir wegen seiner Bildwirkung, durch die selektive Schärfe auf dem Auge der einen Schnecke, besonders angetan. Man könnte fast meinen, sie hat ihren Fokus ganz auf den Fotografen gelegt.

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11.11.2011 - Saisonende...

Nach einer äußerst erfolgreichen Makro-Saison gibt es inzwischen fast keine Insekten mehr - vom pas­senden Wetter mal ganz zu schweigen. Irgendwie hat aber auch meine Lust nachgelassen. Ich denke, die Winterpause kommt da gerade recht - und außerdem warten nun erst einmal andere Aufgaben auf mich.

Asteroscopus sphinx
Asteroscopus sphinx - Herbst-Rauhaareule
Nr. 2011.3271_79kl_r100 %
3271_79kl_r
Asteroscopus sphinx
Herbst-Rauhaareule
100mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein letztes Shooting im November gab es allerdings dann doch noch. Mein Motiv war dabei ein eher unscheinbarer Nachtfalter mit dem Namen Herbst-Rauhaareule oder auch Sphinx-Eule.

Eigentlich handelt es sich um einen bei uns sehr häufigen und auch weit verbreiteten Schmetterling, der aber, aufgrund seiner unscheinbaren grauen Färbung und einer Spannweite von höchstens 4,5 cm, sehr oft über­sehen wird.

Die Falter erscheinen erst sehr spät im Jahr und fliegen zwischen Oktober und November meist nach den ersten Nachtfrösten.

Sie nehmen allerdings, im Gegensatz zu ihren Raupen, die sich von verschiedenen Laubbäumen ernähren, dann keinerlei Nahrung mehr auf, da ihr Rüssel verkümmert und somit funktionslos ist.

Asteroscopus sphinx
Asteroscopus sphinx - Herbst-Rauhaareule
Nr. 2011.3263_70kl_r100 %
3263_70kl_r
Asteroscopus sphinx
Herbst-Rauhaareule
100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ihr Lebensraum sind Wälder und Gebüsche. Männliche Falter kann man aber auch sehr oft an künstlichen Lichtquellen beobachten - selbst noch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

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24.03.2012 - Blau...

Mein erster Ausflug in diesem Jahr, der sich nicht nur auf die Püttberge beschränkte, führte mich nach Schwanebeck, nördlich von Berlin. Schon im vorigen Jahr hatte mir ein befreundeter Fotograf von einem dort gelegenen Teich erzählt, an dem es im März nur so von paarungswilligen Amphibien wimmeln soll.

Mit genau diesem Freund traf ich mich nun heute an eben diesem winzigen Gewässer und war schlicht­weg begeistert - er hatte nicht zuviel versprochen. Das Objekt meiner Begierde war schon kräftig am "balzen".

Mir ging es nämlich nicht um irgendwelche Lurche, sondern um den hier in einer kleinen, aber stabilen Population vorkommenden Moorfrosch, noch genau­er gesagt, um die zur Paarungszeit blaugefärbten männlichen Tiere diese Art.

Rana arvalis
Rana arvalis - Moorfrosch
Nr. 2012.5536kl_r100 %
5536kl_r
Rana arvalis
Moorfrosch
300mm; F/9; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D
Rana arvalis
Rana arvalis - Moorfrosch
Nr. 2012.5515kl_r100 %
5515kl_r
Rana arvalis
Moorfrosch
300mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 50D

Schon seit meiner Kindheit wollte ich diesem Schau­spiel einmal beiwohnen, habe aber bisher noch nie die Gelegenheit dafür bekommen - auch weil ich bis dato kein Gewässer kannte, an dem diese relativ seltene Froschart überhaupt vorkommt.

Als wärmeliebende Art liegt der Verbreitungsschwer­punkt des Moor­frosches bei uns im nördlichen und östlichen Tiefland. Im rest­lichen Deutschland kommt er nur sehr lückenhaft vor und ist teilweise sogar schon sehr stark bedroht.

Er besiedelt vor allem Lebensräume mit hohem Grundwasserstand, wie Moore oder Weichholzauen.

Solche Biotope sind in den letzten Jahren im Zuge von Trockenlegungen und Kultivierung allerdings immer seltener geworden und die, die es noch gibt, liegen meist so weit auseinander, daß sich die einzelnen Populationen nicht mehr miteinander vermischen können und so zwangsläufig ihr Genpool schrumpft.

Ein weiteres Problem für den Frosch ist die Beein­flussung seiner Laichgewässer durch "sauren Regen". Sein Laich ist nämlich gegenüber Wasser mit sehr niedrigem ph-Wert äußerst anfällig. Wird der Säuregehalt zu hoch, verpilzt der Laich und stirbt ab.

Aufgrund der Gefährdung dieser Art, ist sie europa­weit geschützt und steht auch in Deutschland auf der Roten Liste bedrohter Tierarten.

Wenn man dann widerrum ein solches Gewimmel von blauen, quakenden Fröschen sieht, könnte man diese Tatsache schnell vergessen.

Rana arvalis
Rana arvalis - Moorfrosch
Nr. 2012.5627kl_r100 %
5627kl_r
Rana arvalis
Moorfrosch
300mm; F/9; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D
Rana arvalis
Rana arvalis - Moorfrosch
Nr. 2012.5595ckl_r100 %
5595ckl_r
Rana arvalis
Moorfrosch
300mm; F/10; 1/200s; ISO 200
Canon EOS 50D

Durch hormonelle Veränderungen kommt es direkt unter der Haut zu Wasseranlagerungen, welche die Lichtbrechung verändern und den Frosch dann mehr oder weniger leuchtend blau erscheinen lassen.

Apropos "Blau" - das blaue "Prachtkleid" tragen die ansonsten unscheinbar braun gefärbten Männchen nur während der höchstens zwei Wochen dauernden Paarungszeit zwischen Ende März und Anfang April.

Rana arvalis
Rana arvalis - Moorfrosch
Nr. 2012.5434ckl_r100 %
5434ckl_r
Rana arvalis
Moorfrosch
420mm; F/8; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Der genaue Zweck der Verfärbung ist bisher noch nicht geklärt. Möglicherweise dient sie dem Anlocken von Weibchen oder als Imponiersignal gegenüber anderen Männchen. Genauso wenig weiß man, wie es zu der unterschiedlichen Intensität in der Färbung von Tieren innerhalb der selben Population kommt. Scheinbar spielen aber Umwelteinflüsse, die Witterung oder auch die Bestandsdichte eine Rolle dabei.

Rana arvalis
Rana arvalis - Moorfrosch
Nr. 2012.5609kl_r100 %
5609kl_r
Rana arvalis
Moorfrosch
300mm; F/7.1; 1/200s; ISO 200
Canon EOS 50D

Uns sind an diesem Tag jedenfalls Tiere in den vielfältigsten Farbtönen begegnet - von braun, über purpur, bis hin zum herrlichsten himmel­blau.

Manchmal kam ich mir schon fast vor wie im Märchen­wald und auch einige der Fotos sehen eher nach einem Gemälde von Franz Marc als nach einem Abbild von realer Natur aus.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich dieses Schau­spiel einmal in natura anzusehen - wenn die Mög­lichkeit dazu besteht. Fotos allein reichen nämlich bei weitem nicht aus, um die ganze Schönheit dieser farbenfrohen Laune der Natur rüberzubringen.

Vielen Dank für den unvergesslichen Ausflug lieber Alan!

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17.09.2012 - Die Düne lebt noch...

Nicht nur in den Püttbergen war ich in den letzten Tagen in Sachen Springspinnen-Projekt unterwegs - nein, auch der Schönower Heide mußte ich unbedingt noch einen Besuch abstatten, bevor es richtig Herbst wird. Bisher war ich jedes Jahr mindestens zweimal hier, doch in diesem Jahr sollte das mein erster Besuch der herrlichen Heide- und Binnendünenlandschaft sein - natürlich im Rahmen eines Familienausfluges.

Mein Hauptziel war es aber natürlich neue und vor allem großformatige hochauflösende Fotos der hier vom mir schon häufig besuchten Dünen-Spring­spinne zu schießen - einer der seltesten Spring­spinnen-Arten Deutschlands.

An erwachsenen Tieren sind mir aber leider nur Männchen begegnet, die Weibchen waren allesamt Jungtiere und recht winzig, so daß ich bei den ersten warmen Sonnenstrahlen des nächsten Frühjahrs wohl gleich noch einmal wiederkommen muß.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5861_65kl_r100 %
5861_65kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5852_60kl_r100 %
5852_60kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5832_41kl_r100 %
5832_41kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

So müssen für mein Projekt also einstweilen die Fotos eines Weibchens aus dem letzten Jahr reichen. Ein paar weitere Infos zur Art gibt es außerdem noch im Bericht vom Ausflug nach Jüterbog 2010.

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23.09.2012 - Unverhofft...

Nachdem ich vor ein paar Tagen nur reife Männchen der Dünen-Springspinne aufspüren konnte, beschloß ich heute noch einmal die Schönower Heide aufzusuchen, in der Hoffnung diesmal mehr Glück zu haben und auch ein adultes Weibchen für mein Foto-Projekt zu finden. Viele Tage bleiben ja nun nicht mehr dafür, bevor es kalt wird. Leider blieb mir aber auch bei meinem heutigen Besuch der Erfolg verwehrt.

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.6385kl_r100 %
6385kl_r
Sitticus saltator
Springspinne juv.
65mm; F/8; 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sitticus saltator, wie mein Fund heißt, ist nämlich mit maximal 4 mm Körpergröße eine der kleineren Arten aus der Familie der Springspinnen. Und diese Größe gilt für erwachsene Tiere - bei meinem Exem­plar handelte es sich jedoch noch um ein Jungtier.

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.6371_76kl_r100 %
6371_76kl_r
Sitticus saltator
Springspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Daß ich die Art überhaupt als solche erkennen konn­te, lag daran, daß ich sie bereits dieses Jahr im Rahmen eines Projektes ablichten konnte und so ihren typischen Habitus noch vor meinem geistigen Auge hatte.

Sitticus saltator ist eine typische Art offener und lockerer Sandflächen. Man findet sie insbesondere auf Dünen - sowohl an der Küste als auch im Binnenland.

Allerdings sprang mir ganz unverhofft eine andere Spinne vor die Füße, die ebenfalls in Deutsch­land auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht.

Dabei konnte ich von Glück reden, daß sie auch just in dem Moment am Springen war, als ich gerade an ihr vorüberging und mit meinem patentierten Spring­spinnen-Aufspürblick den Boden absuchte. So winzig wie die Kleine war, hätte ich die sonst nie wahr­genommen.

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.6367_69bkl_r100 %
6367_69bkl_r
Sitticus saltator
Springspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

So mußte ich wohl oder übel mit einem Fotomotiv von nur 2 mm klarkommen, welches noch dazu sehr agil zwischen den ganzen Flechten hin- und herhüpfte, die hier den Boden bedecken.

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.6391_93kl_r100 %
6391_93kl_r
Sitticus saltator
Springspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sitticus saltator ist im Übrigen die Springspinne, die im Vergleich zur ihrer Größe, in meiner bisherigen Lauf­bahn als "Springspinnen-Forscher", die weitesten Sprünge gemacht hat. Mit schätzungsweise bis zu 15 cm, was dem 50fachen ihrer Körpergröße entspricht, macht sie ihrem "Familiennamen" wirklich alle Ehre.

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06.07.2012 - Spargel...

In diesem Jahr sind die bisherigen Besuche in der alten Heimat, bedingt durch unseren Familienzuwachs, ein wenig rar ausgefallen. Makrofotografisch gesehen haben sie eigentlich überhaupt nicht stattgefunden, denn das letzte mal waren wir im Winter in der Oberlausitz und da gabs natürlich "wenige" Motive. Um so größer war die Freude als wir nun bei schönstem Sommerwetter dort ankamen.

Obwohl wir diesmal eine ganze Woche dort waren, hielt sich die Zeit zum Fotografieren aber auch diesmal in Grenzen. Selbst für eine kleine Exkursion fand sich kein Platz in unserer Zeitplanung und so beschränkte ich meine Aufmerksamkeit auf einem Spargelbusch im Garten meiner Eltern.

Crioceris asparagi
Crioceris asparagi - Gemeines Spargelhähnchen (Paarung)
Nr. 2012.1570_71bkl_r100 %
1570_71bkl_r
Crioceris asparagi
Gemeines Spargelhähnchen (Paarung)
65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Deshalb ist es natürlich auch nicht verwunderlich, daß die Tiere fast ihr ganzes Leben auf den Pflanzen verbringen. Nach der Paarung im Frühsommer legen die Weibchen ca. 100 Eier, die sie senkrecht an den Spargel­stängeln und Blättern anbringen.

Crioceris asparagi
Crioceris asparagi - Gemeines Spargelhähnchen (junge Larve)
Nr. 2012.1501kl_r100 %
1501kl_r
Crioceris asparagi
Gemeines Spargelhähnchen (junge Larve)
65mm; F/8; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Erst im April des Folgejahres erklimmen sie dann wieder ihre Futterpflanze, um sich reif zu fressen und anschließend zu paaren, damit der Kreislauf wieder von vorn beginnen kann.

Crioceris asparagi
Crioceris asparagi - Gemeines Spargelhähnchen
Nr. 2012.1474kl_r100 %
1474kl_r
Crioceris asparagi
Gemeines Spargelhähnchen
65mm; F/8; 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Eine interessante Sache gibt es noch. Wenn man mal einen erwachsenen Käfer in die Hand nimmt und ihn ein wenig in Bedrängnis bringt, gibt dieser zirpende Geräusche von sich.

Das bewerkstelligt er durch das Aneinanderreiben von Chitinleisten, die sich an seinem Abdomen und den Flügeldecken befinden.

Um diese Zeit wimmelt es dort in jedem Jahr nur so von Spargelhähnchen in all ihren Entwicklungssta­dien. So beschloß ich einfach den Lebens­zyklus dieser kleinen bunten Gesellen aus der Familie der Blatt­käfer fotografisch zu dokumentieren.

Sowohl die erwachsenen Käfer als auch deren Larven ernähren sich ausschließlich von Spargel. Dabei ist es egal, ob es sich um wilde oder gezüch­tete Spargelpflanzen handelt.

Crioceris asparagi
Crioceris asparagi - Gemeines Spargelhähnchen (Eier)
Nr. 2012.1544_47bkl_r100 %
1544_47bkl_r
Crioceris asparagi
Gemeines Spargelhähnchen (Eier)
65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nach ein paar Tagen schlüpfen daraus winzige Lar­ven, die bis zu ihrer Verpuppung - zirka 14 Tage später - durch intensive Fraßtätigkeit bis auf fast einen Zentimeter Körper­länge an­wachsen können. Vor allem die jungen Triebe und das Blattgrün der Pflanzen haben es ihnen dabei angetan.

Durch ihre Vorliebe zählen sie zusammen mit ihrer Schwesternart, dem Zwölfpunkt-Spargelkäfer, zu den gefährlichsten Schädlingen in den Spargelplan­tagen. Letzterer kommt allerdings nicht ganz so häufig vor und ernährt sich vor allem von den Beeren der Pflanzen.

Sobald die Larven sich genug vollgefressen haben, kriechen sie den Stengel ihrer Nahrungspflanze herab und verpuppen sich in einem Gespinst im Erdboden, aus welchem noch im Herbst des selben Jahres der fertig entwickelte Käfer schlüpft.

Den Winter verbringen die Tiere dann unter Steinen, im Laub oder in den Stängeln der Spargelpflanzen.

Crioceris asparagi
Crioceris asparagi - Gemeines Spargelhähnchen (ältere Larve)
Nr. 2012.1520_22kl_r100 %
1520_22kl_r
Crioceris asparagi
Gemeines Spargelhähnchen (ältere Larve)
65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das Verbreitungsgebiet des Gemeinen Spargelhähn­chens erstreckt sich über ganz Mittel­europa und die südlichen Teile Skandinaviens. Inzwischen kann man es allerdings auch in Asien und Nordamerika finden, wo es durch uns Menschen eingeschleppt wurde.

Crioceris asparagi
Crioceris asparagi - Gemeines Spargelhähnchen
Nr. 2012.1466kl_r100 %
1466kl_r
Crioceris asparagi
Gemeines Spargelhähnchen
65mm; F/8; 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Natürlich sind mir im Spargelgrün auch noch andere kleine Geschöpfe begegnet. Dabei war von Ameisen, über allerlei Käfer, bis hin zu Kleinschmetterlingen fast alles vertreten, was das Insektenreich zu bieten hat.

Palomena prasina
Palomena prasina - Grüne Stinkwanze (Larve)
Nr. 2012.1554bkl_r100 %
1554bkl_r
Palomena prasina
Grüne Stinkwanze (Larve)
65mm; F/8; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein Foto habe ich allerdings nur von einer der kleinen Wanzenlarven gemacht, von denen auf fast jeder einzelnen Beere der Spargelpflanze eine saß und an dieser herumknabberte.

Dabei waren sie durch ihre grüne Farbe auf den ersten Blick überhaupt nicht zu sehen und verschmol­zen quasi mit ihrer Umgebung.

Nachdem ich jedoch die erste entdeckt hatte, sprangen mir die anderen sofort ins Auge. Und wie sie dann da alle so auf ihren Beeren hockten, mußte ich zwangsläufig an Baron Münchhausen denken :-)

Bei den Winzlingen handelte es sich im Übrigen um die Larven der Grünen Stinkwanze, einen unserer häufigsten einheimischen Vertreter aus der Familie der Baumwanzen. Bisher war mir zwar noch nicht bekannt, daß auch Spargel auf ihrem Speiseplan steht, aber man lernt ja nie aus.

Ein paar mehr Infos zu dieser Art und ein Foto der erwachsenen Wanze gibt es in einem Bericht aus den Püttbergen von Ende letzten Jahres.

Da sieht man, daß auch auf einem Spargelbusch das Leben tobt. Man muß nur richtig hinschauen!

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30.08. - 10.09.2012 - Auf der Suche...

Vor ein paar Jahren hatte ich in meiner alten Heimat auf einer sumpfigen Orchideenwiese eine ziemlich große Population der Springspinne Sitticus floricola entdeckt.

Da ich für mein neues Projekt noch keine geeigneten Aufnahmen dieser Spinnen-Art besaß, beschloß ich unseren spätsommerlichen Aufenthalt in der Ober­lausitz zu nutzen, um dieses tolle Biotop wieder einmal aufzu­suchen und ein paar möglichst detail­reiche Fotos der winzigen Springer zu machen.

Sitticus floricola
Sitticus floricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012_Spring.5008kl_r100 %
5008kl_r
Sitticus floricola
Springspinne ♀
65mm; F/8; 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sitticus floricola ist fast überall in Europa verbreitet und auch bei uns in Deutschland in geeigneten Gebieten in der Regel nicht selten.

Die Art bevorzugt feuchtes aber offenes Gelände, welches sie z.B an Gewässerufern, in Mooren oder auf Sumpfwiesen wie dieser vorfindet.

Sitticus floricola
Sitticus floricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012_Spring.4728kl_r100 %
4728kl_r
Sitticus floricola
Springspinne ♂
65mm; F/8; 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Sitticus floricola
Sitticus floricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012_Spring.5138bkl_r100 %
5138bkl_r
Sitticus floricola
Springspinne ♀
65mm; F/8; 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Leider war auf der Wiese jahreszeitlich bedingt springspinnentechnisch nicht mehr allzuviel los und so benötigte ich mehrere Besuche, um sowohl Männchen als auch Weibchen in allen von mir gewünschten Ansichten abzulichten. Gut, daß wir diesmal ein paar Tage länger hier zu Gast waren.

Sitticus floricola
Sitticus floricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012_Spring.4764_67kl_r100 %
4764_67kl_r
Sitticus floricola
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Normalerweise findet man zumindest die Weibchen dieser Art recht einfach. Sie heften ihre Gespinst­säcke meist oben an die Frucht- oder Blütenstände von Pflanzen.

Weil dies mehrere Tiere oft in unmittelbarer Nach­barschaft nebeneinander machen, entstehen da­durch ziemlich große und meist schon von weitem sichtbare Gemeinschaftsnester. Es wurden schon derartig zusammengesetzte Komplexe mit bis zu zwanzig Tieren gefunden.

Im Hochsommer sitzen die Weibchen dann oft oben­auf und bewachen ihren Nachwuchs. Jetzt, Ende August, waren die meisten dieser Nester aber leider schon verlassen und so konnte ich nur nach langem Suchen überhaupt die eine oder andere Spinne finden.

Sitticus floricola
Sitticus floricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012_Spring.5034_35ckl_r100 %
5034_35ckl_r
Sitticus floricola
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Sitticus floricola
Sitticus floricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012_Spring.4881_86bkl_r100 %
4881_86bkl_r
Sitticus floricola
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich hoffe nur, daß es dieses tolle Biotop auch in Zukunft noch geben wird, denn es scheint leider zunehmens zu verbuschen. In der Vergangenheit wurde die Wiese zwar aufgrund des reichen Vorkommens an Breitblättrigem Knabenkraut einmal im Jahr gemäht, bei meinem diesjährigen Besuch sah es allerdings so aus, als ob die letzte Pflegemaßnahme dieser Art schon eine ganze Weile länger her gewesen sein dürfte.

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26.02.2012 - Erwachsen...

Pünktlich zu den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen möchte ich die diesjährige Makrosaison eröffnen. Und wie könnte es anders sein, möchte ich das mit Hilfe einem meiner springenden Lieblinge tun.

Im Herbst des vorigen Jahres hatte ich mich entschlossen ein noch unreifes Jungtier einer Kettenstreifigen Springspinne in den Wintermonaten in meine Obhut zu nehmen, in der Hoffnung, es handelt sich um ein männliches Exemplar, welches ich bis dato noch nie vor meiner Linse hatte.

Und siehe da, ich hatte tatsächlich Glück. Anfang des Monats häutete sich der ca. 2,5 mm kleine Winzling zum letzten Mal und ans Tageslicht kam ein wunder­schön gefärbtes Männchen.

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.4316_15kl_r100 %
4316_15kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.4289_92kl_r100 %
4289_92kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D

Sobald es draußen noch ein wenig wärmer ist, werde ich ihn wieder in seine gewohnte Umgebung entlassen. Hoffentlich bekommt er dann dort auch soviel zu Fressen, wie bei mir ;-)

Infos zur Art gibt es hier..

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04.03.2012 - Auf der Mauer, auf der Lauer...

...naja, vielleicht nicht gerade auf der Mauer, aber dafür in altem Laub und an morschen Bäumen sah man am heutigen Tage sehr viele Feuerwanzen. Die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne hatten sie zu tausenden aus ihren Überwinterungsquartieren gelockt.

Pyrrhocoris apterus
Pyrrhocoris apterus - Feuerwanze
Nr. 2012.4571_74kl100 %
4571_74kl
Pyrrhocoris apterus
Feuerwanze
100mm; F/16 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Meistens sah man die Haufen aus hunderten von Tieren gleich von Weitem - manchmal waren es aber auch nur ein paar, die sich zusammenkuschelten.

Solche Gebilde werden im Übrigen durch ausge­sonderte Pheromone zusammengehalten. Fühlt sich eine Wanze gestört, sondert sie ein Wehrsekret ab und die Ansammlung löst sich sehr rasch auf.

Die bis zu 12 mm große Feuerwanze ist eine der häufigsten bei uns heimischen Wanzenarten - wobei die Häufigkeit von Süd nach Nord etwas abnimmt.

Man findet sie oft an sonnigen Orten, vor allem in der Nähe von Linden und Malvengewächsen. Die Tiere ernähren sich vom Saft herabgefallener Samen der Pflanzen, saugen aber auch direkt an ihnen.

Eine weitere, allerdings viel weniger farbenfrohe Vertreterin aus der Familie der Wanzen, entdeckte meine "Assistentin" am Wegrand auf einer verdorrten Pflanze. So unscheinbar gefärbt und mit einer Größe von höchstens 8 mm hätte ich sie wahrscheinlich glatt übersehen - eine perfekte Tarnung halt.

Es handelte sich um eine Punktierte Glasflügel­wanze, die ihr Hauptverbreitungsgebiet eigentlich im Süden Europas hat. Nördlich der Alpen beschränkt sich ihr Vorkommen lediglich auf einige wenige wärmere Gegenden - sogenannte Wärmeinseln.

Als Lebensraum bevorzugen die Tiere meist trockene Gras­landschaften oder Ödland. Sie ernähren sich dort von Blütennektar, wobei ihre Vorliebe wohl einigen Korbblütengewächsen, wie z.B. der Schaf­garbe, gilt.

Die Wanze gehört zur Unterfamilie der Glasflügelwan­zen, die in Deutschland mit lediglich 15 Arten aus 7 Gattungen vertreten ist.

Vielen Dank für die Bestimmung an F. Marquard aus dem Forum von Insektenfotos.de.

Stictopleurus punctatonervosus
Stictopleurus punctatonervosus - Punktierte Glasflügelwanze
Nr. 2012.4544kl_r100 %
4544kl_r
Stictopleurus punctatonervosus
Punktierte Glasflügelwanze
100mm; F/11; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Nach einem so erfolgreichen Start ins Makrojahr 2012 freue ich mich schon wieder richtig auf die Saison. Die Frage ist nur, ob ich in diesem Jahr überhaupt noch genügend Zeit für mein Hobby finden werde, bei der radikalen Lebensveränderung, die im Moment schon ihren kleinen Schatten voraus wirft ;-)

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10.03.2012 - Ach, wie niedlich...

Dieses kleine Winkerzikaden-Weibchen fand ich heute morgen auf unserem Balkon. Es wird schein­bar langsam zur Routine, daß mir dort bei jedem Frühlings-Balkonputz ein neues Getier vor die Linse kommt.

Der nur ca. 6 mm große, zu den Zwergzikaden gehör­ende Winzling wurde wohl von der abendlichen Beleuchtung unseres Wohnzimmers angezogen.

Es handelte sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um eine Streifenwinkerzikade. Da die Unterscheidung der drei bei uns vorkommenden Acericerus-Arten jedoch nicht ganz einfach ist, ist die Bestimmung an­hand meiner Fotos leider nicht hundertprozentig.

Vielen Dank an Dr. Herbert Nickel für seine Hilfe!

Acericerus cf. vittifrons
Acericerus cf. vittifrons - Streifenwinkerzikade
Nr. 2012.4602_596kl_r100 %
4602_596kl_r
Acericerus cf. vittifrons
Streifenwinkerzikade
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Acericerus cf. vittifrons
Acericerus cf. vittifrons - Streifenwinkerzikade
Nr. 2012.4590_93bkl_r100 %
4590_93bkl_r
Acericerus cf. vittifrons
Streifenwinkerzikade
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Nahrungsquelle der Gattung Acericerus verrät im Übrigen der Wortstamm in ihrem lateinischen Vornamen - Acer. Sie ernähren sich nämlich ausschließlich von Ahorn-Arten, wobei jede der drei heimischen Zikadenarten dabei eine andere Vorliebe hat. Acericerus vittifrons zum Beispiel bevorzugt den Feld-Ahorn.

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11.03.2012 - Ein wenig trüb...

...begann der heutige Sonntag. Da es aber trotzdem frühlingshaft warm war, standen die Chancen in den Püttbergen ein paar krabbelnde Motive vor meine Linse zu bekommen ziemlich gut. Das Ergebnis fiel dann aber doch eher nüchtern aus. Lediglich zwei Models konnte ich innerhalb von 3 Stunden aufspüren und für ein Shooting begeistern. Doch vor allem der böige Wind brachte mich dabei fast zur Verzweiflung.

Dolycoris baccarum
Dolycoris baccarum - Beerenwanze
Nr. 2012.4699kl_r100 %
4699kl_r
Dolycoris baccarum
Beerenwanze
100mm; F/8; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mein erstes Motiv sonnte sich gerade auf der freige­legten Wurzel einer uralten Kiefer. Leider wurde es aber sehr aktiv, als ich ihm bis auf ein paar Zenti­meter auf die Pelle rückte. Ein Foto glückte trotzdem.

Allerdings handelte es sich mit einer Beerenwanze eher um einen untypischen Bewohner meiner Lieblingsbinnendüne. Die Art kommt normalerweise eher in Gärten und an lichten Waldrändern vor, wo genügend Beerensträucher verfügbar sind. Denn Früchte sind, wie der Name der Wanze schon verrät, deren Hauptnahrung.

Die Wanzenart ist in ganz Europa weit verbreitet. Bei uns in Deutschland ist sie eine der häufigsten Vertreterinnen der Unterfamilie der Baumwanzen und mit bis zu 1,2 cm Körpergröße ist sie auch gleichzeitig eine der größten.

Mein Lieblingsbild des heutigen Tages ist allerdings ein anderes.

In einem Busch von vertrocknetem Heidekraut hatte sich eine Listspinne in makrofotografisch schönster Pose auf die Lauer nach Beute gelegt.

Wahrscheinlich war diese überwinterte Jungspinne sehr hungrig, aber noch nicht zum Wohnungsbau ge­kommen, denn normalerweise erbeutet diese Raub­spinnenart ihre Nahrung aus einem Wohn- und Jagdnetz heraus. Dabei ist sie sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiv.

Die Listspinne kommt in ganz Europa vor. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum und besiedelt deshalb fast alle Habitate, hat jedoch eine Vorliebe für feuchte Biotope.

Im Frühjahr beginnt die Fortpflanzungszeit, in der die Männchen ihr Gespinst verlassen, um sich auf die Suche nach potentiellen Partnerinnen zu machen.

Pisaura mirabilis
Pisaura mirabilis - Listspinne
Nr. 2012.4742ckl_r100 %
4742ckl_r
Pisaura mirabilis
Listspinne
100mm; F/8; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Interessant zu erwähnen wäre dabei, daß das Männchen um das Weibchen dann mit Hilfe eines sogenannten Brautgeschenkes, in Form eines umsponnenen Beutetiers, wirbt. Nur wenn das Präsent den Geschmack der Angebeteten trifft, wird sich diese auch mit ihrem Verehrer paaren. Dieses Verhalten hat ihr auch den volkstümlichen Namen "Brautgeschenkspinne" eingebracht. Gut, daß wir keine Listspinnen sind!

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16.03.2012 - Eine Frage der Zeit...

...war es eigentlich nur, bis mir irgendwann ein pas­sender Mann zu meinem Anyphaena accentuata - Weibchen vom vorigen Jahr begegnen sollte.

Diese Art ist nämlich recht häufig, aber aufgrund ihrer nachtaktiven Lebensweise selten zu sehen. Heute war es nun aber endlich soweit. Während ich eine weitere Ecke unseres Balkons aus ihrem Winter­schlaf befreite, kam es mir aus einem kleinen Haufen alten Laubs vom letzten Herbst hervorgelaufen.

Ich konnte es auch nur kurz für ein Shooting begei­stern und einmal mehr ist es deshalb nur bei einer Frontalansicht geblieben.

Anyphaena accentuata
Anyphaena accentuata - Zartspinne ♂
Nr. 2012.4863kl_r100 %
4863kl_r
Anyphaena accentuata
Zartspinne ♂
100mm; F/8; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art gibt es im Posting vom letzten Jahr.

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17.03.2012 - Der Frühling ist da...

Zwanzig Grad und strahlender Sonnenschein und das auch noch zu Beginn des Wochenendes - was will man mehr. Also nix wie raus in die Natur auf eine kleine Fotopirsch und mal schauen was sich so findet...

Und siehe da, ich mußte gar nicht lange suchen, da hatte ich auch schon mein erstes Motiv gefunden - die Raupe einer Breitflügeligen Bandeule, hängend an einem Grashalm. Wahrscheinlich hing sie da noch von ihrem Freßausflug in der letzten Nacht.

Denn eigentlich sind diese Raupen nur als ganz junge Tiere tag­aktiv, später verstecken sie sich während des Tages in der Krautschicht und klettern erst in der Dunkelheit zu ihrem Freßplatz - manchmal auch mehrere Meter hoch auf Bäume oder Sträucher.

Die Raupe dieses Nachtfalters ernährt sich, im Gegen­satz zu denen vieler an­derer, polyphag. Das heißt, sie frißt an vielen verschiedenen Futterpflanzen und ist nicht auf das Vor­kommen einer besonderen Pflan­zenart angewie­sen.

Dieser Umstand sowie die geringen Allgemeinan­sprüche an ihren Lebensraum machen die Breitflüge­lige Bandeule zu einem unserer häufigsten einhei­mischen Eulenfalter.

Der Falter überwintert im übrigen als Raupe und ver­puppt sich erst im Frühling des folgenden Jahres.

Noctua comes
Noctua comes - Breitflügelige Bandeule
Nr. 2012.4901_03ckl100 %
4901_03ckl
Noctua comes
Breitflügelige Bandeule
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D

Eigentlich ist es aber eher ungewöhnlich, daß einem zu dieser Jahreszeit bei einem Spaziergang als erstes eine Raupe begegnet. Normalerweise sind es nämlich eher Bienen oder auch ein paar wärmebedürftige Achtbeiner, die einem jetzt über den Weg fliegen bzw. krabbeln.

Zur zweiten Gruppe gehörte dann auch mein nächster Fotokandidat. Es handelt sich hier höchstwahr­scheinlich um ein Jungtier von Tibellus oblongus. Nur "höchstwahrscheinlich", weil zwar meine Liter­atur sagt, daß man die Art deutlich durch ihre nur zwei vorhandenen Punkte auf dem Hinterkörper von der zweiten bei uns heimischen Art dieser Gattung unterscheiden kann, einige Spezialisten im Forum mitteleuro­päischer Spinnen allerdings die Erfahrung gemacht haben, daß die Punktanzahl keineswegs zur Bestimmung herangezogen werden kann.

Tibellus cf. oblongus
Tibellus cf. oblongus - Laufspinne
Nr. 2012.4959_62ckl_r100 %
4959_62ckl_r
Tibellus cf. oblongus
Laufspinne
100mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die zu den Laufspinnen gehörende Spezies ist über­all in Mitteleuropa weit verbreitet und sowohl in sehr feuchten als auch in trockenen Lebensräumen anzu­treffen.

Allerdings wird sie, trotz ihrer tagaktiven Lebenswei­se, häufig übersehen, da sie eine perfekte Tarnstra­tegie entwickelt hat. Sobald sie nämlich eine Bedro­hung wahrnimmt, begibt sie sich einfach auf die dem Störenfried abgewandte Seite ihres momentanen Ansitzes. Wirklich perfekt zum Fotografieren!

Sie haben auch schon Tibellus oblongus - Tiere mit deutlich mehr als zwei Punkten gefunden und halten deshalb die zwei Arten nur anhand ihrer Genitalien für wirklich unterscheidbar.

Aufgrund der Püttberge als Lebensraum und ihres häufigeren Vorkommens im Gegensatz zu ihrer Schwesternart Tibellus maritimus, ist die Wahrschein­lichkeit hier Tibellus oblongus vor der Linse gehabt zu haben trotzdem recht hoch.

Tibellus cf. oblongus
Tibellus cf. oblongus - Laufspinne
Nr. 2012.4970_69_68bkl_r100 %
4970_69_68bkl_r
Tibellus cf. oblongus
Laufspinne
100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Nicht viel weniger gut getarnt war mein nächstes Motiv. Ganz im Gegenteil, nur aufgrund seines Bewegungs­dranges habe ich es überhaupt wahrgenommen. Aus 1,70 m Höhe betrachtet wußte ich jedoch erst einmal gar nicht, was da unter mir herumkroch und auch von näherem gesehen, sah es mit seinen langen Beinen eher wie eine Schnake aus als nach dem, was es am Ende wirklich war.

Es handelte sich nämlich um eine Wanze - genauer gesagt um eine Schnakenwanze. Sie gehört zu den Stelzenwanzen und ist damit eine von nur 9 Arten dieser Wanzenfamilie in Mitteleuropa.

Ihr Lebensraum sind Trockenrasen und Sanddünen, wo sie sich meist unter Grasbüscheln oder anderen Pflanzen versteckt hält, von denen sich die Wanze auch ernährt.

Neides tipularius
Neides tipularius - Schnakenwanze
Nr. 2012.5085_86kl_r100 %
5085_86kl_r
Neides tipularius
Schnakenwanze
100mm; F/10 (DFF); 1/6s; ISO 200
Canon EOS 50D
Neides tipularius
Neides tipularius - Schnakenwanze
Nr. 2012.5045bkl_r100 %
5045bkl_r
Neides tipularius
Schnakenwanze
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Selbst ohne ihre langen Beine zählt sie mit einer Körper­größe bis zu 11 mm zu den größten der bei uns heimischen Wanzen.

Die an ihrem auffallenden Stirnfortsatz sehr leicht zu erkennende Art überwintert als erwachsenes Tier und ist meist schon bei den ersten warmen Sonnen­strahlen im Vorfrühling aktiv.

Interessanterweise sind die Wanzen als Larven und frisch geschlüpfte Erwachsene im Frühsommer noch grün gefärbt, wechseln jedoch ihre Farbe im Laufe ihres Lebens dann ins Graubraune. Vielleicht passen sie sich damit einfach im Zyklus der Jahreszeiten der sie umgebenden Vegetation an.

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18.03.2012 - Kleine Wölfe...

Schon seit den ersten warmen Tagen laufen mir immer wieder sehr kleine Wolfspinnen in den Pütt­bergen über den Weg - hauptsächlich an offenen Stellen im Sonnenschein zwischen herumliegenden Kiefernadeln. Bisher waren sie mir immer zu schnell und ein Shooting schien mir zu anstrengend...

Heute habe ich mir aber mal etwas Zeit dafür genom­men und eine von ihnen bei perfektem Licht auf einem wunderschön gefärbten Stück Kiefernrinde abgelichtet. Meine Geduld hat sich doch gelohnt, oder?

Pardosa lugubris s.l.
Pardosa lugubris s.l. - Wolfspinne
Nr. 2012.5176kl_r100 %
5176kl_r
Pardosa lugubris s.l.
Wolfspinne
100mm; F/8; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die ursprünglich als Pardosa lugubris bezeichnete Art wurde nämlich inzwischen in mindestens 6 neue Arten aufgespalten, die man aber anhand eines Fotos nicht wirklich auseinanderhalten kann.

Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Paa­rungsverhalten und können nur anhand des Baus der männlichen Taster wirklich sicher bestimmt werden.

Weibliche Tiere dieser Arten kann man allerdings ohne ihr männliches Gegenstück mit einzusammeln überhaupt nicht voneinander unterscheiden.

Pardosa lugubris s.l. kommt in ganz Mitteleuropa vor und ist bei uns eine der häufigsten einheimischen Wolfspinnen. Mit höchstens 7 mm Körpergröße ge­hört sie allerdings auch zu den Kleinsten dieser Familie.

Pardosa lugubris s.l.
Pardosa lugubris s.l. - Wolfspinne
Nr. 2012.5180kl_r100 %
5180kl_r
Pardosa lugubris s.l.
Wolfspinne
100mm; F/8; 1/60s; ISO 200
Canon EOS 50D

Im Spinnen-Forum wurde mir das Tier als ein unrei­fes Männchen von Pardosa lugubris s.l. bestimmt.

Am "s.l." vom lateinischen "sensu lato" für "im wei­teren Sinne" kann man erkennen, daß es sich hier aber lediglich um die Bezeichnung für eine Sammel­art handelt.

Das heißt, daß mehrere Arten, die meist schwer von einander zu unterscheiden sind, mit diesem Namen angesprochen werden.

Pardosa lugubris s.l.
Pardosa lugubris s.l. - Wolfspinne
Nr. 2012.5185bkl_r100 %
5185bkl_r
Pardosa lugubris s.l.
Wolfspinne
100mm; F/8; 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D

Man findet die Tiere das ganze Jahr hindurch - sogar an milden Wintertagen. Sie bevorzugen offene und sonnigen Stellen als Lebensraum, an denen man sie meist in sehr großer Anzahl beobachten kann.

Xysticus cf. audax
Xysticus cf. audax - Krabbenspinne
Nr. 2012.5198_97kl_r100 %
5198_97kl_r
Xysticus cf. audax
Krabbenspinne
100mm; F/2.8 (DFF); 1/200s; ISO 200
Canon EOS 50D
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23.03.2012 - Ein springendes Zebra...
Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.5323_24kl_r100 %
5323_24kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Trotz herrlichstem Frühlingswetter bin ich aus Zeit­mangel heute nicht in die Püttberge gekommen. Für ein tolles Motiv war das aber auch gar nicht not­wendig, denn was da beim Müllrausbringen auf dem Gartenzaun herumrannte, reichte mir völlig.

Ich mußte nur noch schnell die Kamera holen und hoffen, daß die kleine Zebraspringspinne noch an Ort und Stelle ist, wenn ich zurückkomme. Ich hatte Glück, was aber auch kein Wunder war, bei dem Tempo, was ich an den Tag legte.

Die Zebraspringspinne ist eine unserer häufigsten hei­mischen Springspinnen. Als typische Kulturfolgerin kann man sie sehr oft an Gebäudefassaden oder anderen Mauern in unserer direkten Nachbarschaft beobachten.

Weitere Infos zur Art gibt es in einem Beitrag vom letzten Jahr.

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23.03.2012 - Selten aber schnell...

Und da mir meistens immer dann etwas fotogenes über den Weg läuft, wenn ich eigentlich keine Zeit habe, ist mir auch noch am Nachmittag ein kleiner sechsbeiniger Geselle auf unserem Hof vor die Füße geflogen. Leider war er auch so schnell wieder abgehoben, wie er gelandet war, und ließ mir gerade mal zwei Minuten, um ein paar Fotos zu machen. Und selbst in dieser Zeit krabbelte er noch umher...

Maladera holosericea
Maladera holosericea - Blatthornkäfer
Nr. 2012.5337kl_r100 %
5337kl_r
Maladera holosericea
Blatthornkäfer
100mm; F/8; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Deshalb ist auch nur ein Bild relativ zeigenswert geworden. Aufgrund des nicht gerade häufigen Vorkommens des Käfers - es handelt sich hier um Maladera holosericea - möchte ich es aber trotz­dem zeigen.

Die Art gehört, genau wie der bekannte Maikäfer, zur Familie der Blatthornkäfer, ist aber im Gegensatz zu diesem, mit höchstens 1 cm Körperlänge, viel kleiner und auch viel seltener.

Maladera holosericea trifft man bei uns im allge­meinen nur vereinzelt - meistens in trockenen Sand­gebieten, wie den Püttbergen.

Deshalb hoffe ich auch, daß zu dem einen Foto in näherer Zukunft noch ein paar weitere hinzukommen.

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25.03.2012 - Ein krabbelnder Smaragd...

Nach meinem gestrigen Ausflug zu den Moorfröschen habe ich mich heute wieder mit einem Nachmittags­spaziergang in den Püttbergen begnügt. Doch auch hier war einiges los...

Das Insekt des Tages war aber ein herrlich grünglän­zender Gemeiner Rosenkäfer, der gerade auf den austreibenden Sprossen eines Strohblumen­busches herumkrabbelte, als ich daran vorbeikam.

Er bewegte sich aufgrund der heute etwas kühleren Temperaturen zum Glück recht gemächlich, so daß ich ein paar Fotos machen konnte. Im Sommer hingegen ist es fast unmöglich von diesen munteren Kameraden ein anspruchsvolles Bild zu machen.

Cetonia aurata
Cetonia aurata - Gemeiner Rosenkäfer
Nr. 2012.5677bkl_r100 %
5677bkl_r
Cetonia aurata
Gemeiner Rosenkäfer
100mm; F/5; 1/50s; ISO 200
Canon EOS 50D
Cetonia aurata
Cetonia aurata - Gemeiner Rosenkäfer
Nr. 2012.5698kl_r100 %
5698kl_r
Cetonia aurata
Gemeiner Rosenkäfer
100mm; F/6.3; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Der Gemeine Rosenkäfer ist der einzige Vertreter seiner Gattung in Mitteleuropa - wobei er dabei, als wärme­liebende Art, im Süden häufiger anzutreffen ist als im Norden.

Die Larven der Käfer entwickeln sich zwei Jahre lang im morschen Holz abgestorbener Bäume und sind bei ihrer Verpuppung fast 5 cm lang. Interessanterweise erreichen die Käfer selbst lediglich eine Körpergröße von "nur" 2 cm.

In Deutschland steht die Art unter Naturschutz!

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01.04.2012 - Fett und glänzend...

Als ich heute morgen die Kübelpflanzen auf unseren Balkon raus brachte, die wegen der kalten Tempera­turen ihre Nächte noch in der Wohnung fristen müssen, entdeckte ich auf einem vertrockneten Ast unserer Balkonkübelkirsche eine ziemlich dicke und schon von weiten durch ihren Glanz auffallende Spinne.

Leider war es ziemlich windig und so hatte ich arge Schwierigkeiten sie scharf auf meinen Chip zu ban­nen. Die Gelegenheit wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen, da es sich hier um ein Weibchen der eigentlich nachtaktiven Fettspinne handelte, die man sonst meist nur bei Dunkelheit zu Gesicht bekommt.

Die Art ist allerdings eine unserer häufigsten einhei­mischen Spinnenarten. Sie kommt nahezu in ganz Europa vor. Man findet sie sehr oft innerhalb von Gebäuden, wo sie durch ihre Anspruchslosigkeit selbst noch in warmen Räumen mit sehr trockener Luft überleben kann.

Steatoda bipunctata
Steatoda bipunctata - Fettspinne
Nr. 2012.5866kl_r100 %
5866kl_r
Steatoda bipunctata
Fettspinne
100mm; F/8; 1/100s; ISO 640
Canon EOS 50D
Steatoda bipunctata
Steatoda bipunctata - Fettspinne
Nr. 2012.5854kl_r100 %
5854kl_r
Steatoda bipunctata
Fettspinne
100mm; F/8; 1/125s; ISO 640
Canon EOS 50D

Steatoda bipunctata
Steatoda bipunctata - Fettspinne
Nr. 2012.5817bkl_r100 %
5817bkl_r
Steatoda bipunctata
Fettspinne
100mm; F/8; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zimmerecken und Fensternischen sind dabei die bevorzugten Stellen an denen die Spinne ihre Netze baut.

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01.04.2012 Eine dicke Wölfin...

Nach dem Mittag ging es dann noch einmal zu einem kleinen Spaziergang in die Püttberge. Außer den vielen umherfliegenden Frühlingsseidenbienen, die ich bereits im letzten Jahr ausführlich beobachten konnte, war jedoch nicht viel los. Schon fast wieder auf dem Heimweg, lief uns dann aber doch noch ein hübsches Fotomotiv, in Form eines dicken Wolfspinnenweibchens, über den Weg.

Trochosa cf. terricola
Trochosa cf. terricola - Wolfspinne
Nr. 2012.5999kl_r100 %
5999kl_r
Trochosa cf. terricola
Wolfspinne
100mm; F/11; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D
Trochosa cf. terricola
Trochosa cf. terricola - Wolfspinne
Nr. 2012.6009_16kl_r100 %
6009_16kl_r
Trochosa cf. terricola
Wolfspinne
100mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 200
Canon EOS 50D

Trochosa cf. terricola
Trochosa cf. terricola - Wolfspinne
Nr. 2012.5987_88kl_r100 %
5987_88kl_r
Trochosa cf. terricola
Wolfspinne
100mm; F/11 (DFF); 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Im Spinnen-Forum sagte man mir, daß es sich am wahrscheinlichsten um die bei uns sehr häufige Trochosa terricola handelt. Leider ist die Bestimmung aber nicht hunderprozentig, da sich die meisten Arten aus der Gat­tung Trochosa nur anhand von Merkmalen an männlichen Tieren wirklich unterscheiden lassen.

Die Art ist nicht sehr anspruchsvoll was ihren Lebensraum betrifft. Man findet sie sowohl an relativ feuchten und halbschattigen Orten als auch an sonnigen Waldrändern und sogar auf Trockenrasen.

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11.04.2012 - Zehn Minuten Pause...

Nachdem die letzte Woche aufgrund des Einzuges eines neuen kleinen Mitbewohners in unser Leben eher chaotisch verlief und mir keine Zeit für mein Hobby ließ, hatte ich heute mal 10 Minuten für ein paar Fotos.

Weit konnte ich mich allerdings nicht von unserer Wohnung entfernen und so suchte ich mir einfach ein Motiv auf unserem Hof. Das war auch schnell gefunden, denn zwischen den Rasengit­tersteinen blühen seit ein paar Tagen gleich mehrere Exem­plare Sand-Schaumkresse.

Dieser kleine weiß bis rosa blühende Kreuzblütler ist in Deutschland weit verbreitet. Normalerweise bevor­zugt die Art eher nähr­stoffarme, trockene und son­nige Standorte.

Aber wahrscheinlich haben sich ein paar Samen von den großen Beständen, die die offenen Sandflächen der Püttberge beherbergen auf unseren Parkplatz verirrt.

Arabidopsis arenosa
Arabidopsis arenosa - Sand-Schaumkresse
Nr. 2012.6132kl_r100 %
6132kl_r
Arabidopsis arenosa
Sand-Schaumkresse
100mm; F/7.1; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D
Arabidopsis arenosa
Arabidopsis arenosa - Sand-Schaumkresse
Nr. 2012.6142kl_r100 %
6142kl_r
Arabidopsis arenosa
Sand-Schaumkresse
100mm; F/6.3; 1/640s; ISO 200
Canon EOS 50D

Danach gings dann aber sofort wieder zum kleinen Schreihals zwei Etagen höher :-)

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16.04.2012 - Noch ein Baby...

...war diese Wolfspinne, die uns heute, während des nachmittäglichen Kinderwagenschiebens, auf einer Trockenwiese in den Püttbergen über den Weg lief. Die genaue Art ist leider in diesem Entwicklungsstadium noch nicht herauszubekommen, läßt sich aber meiner Ansicht nach schon auf zwei Arten einschränken.

Entweder handelt es sich hier um Alopecosa fabrilis oder um Alopecosa schmidti. Beide Arten kämen aufgrund des Lebensraums durchaus in Frage.

Alopecosa sp.
Alopecosa sp. - Wolfspinne
Nr. 2012.6274kl_r100 %
6274kl_r
Alopecosa sp.
Wolfspinne
100mm; F/3.5; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Alopecosa sp.
Alopecosa sp. - Wolfspinne
Nr. 2012.6275kl_r100 %
6275kl_r
Alopecosa sp.
Wolfspinne
100mm; F/3.5; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vielleicht läuft man sich ja später im Jahr noch einmal über den Weg. Dann hat einer von uns noch ein paar Häutungen mehr hinter sich und einer sicheren Bestimmung steht nichts mehr im Wege.

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19.04.2012 - Gut getarnt...

Bereits im März konnte ich hunderte von Pardosa lugubris Jungtieren beobachten. Heute lief mir ein erwachsenes Weibchen dieser bei uns sehr häufigen Wolfspinnenart über den Weg.

Pardosa lugubris s.l.
Pardosa lugubris s.l. - Wolfspinne
Nr. 2012.6416kl_r100 %
6416kl_r
Pardosa lugubris s.l.
Wolfspinne
100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Wenn sie sich nicht gerade bewegt hätte, wäre sie für mich, aufgrund ihrer ausgezeichneten Tarnung, wohl glatt unsichtbar geblieben.

Pardosa lugubris s.l.
Pardosa lugubris s.l. - Wolfspinne
Nr. 2012.6431kl_r100 %
6431kl_r
Pardosa lugubris s.l.
Wolfspinne
100mm; F/4.5; 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Infos zur Art bzw. zum Artenkomplex gibt es im Bericht vom Vormonat.

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20.04.2012 - Fünfzehn Beine...

...hatten meine heutigen Motive zusammen.

Rilaena triangularis
Rilaena triangularis - Weberknecht
Nr. 2012.6497kl_r100 %
6497kl_r
Rilaena triangularis
Weberknecht
100mm; F/8; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mein erstes hatte genau acht davon und war ein sehr kleiner Weberknecht. Gleich mehrere dieser offensichtlich noch nicht ausgewachsenen Tiere krabbelten mir heute während einer Stippvisite am Waldrand über den Weg.

Laut Jörg Pageler aus dem Spinnen-Forum handelt es sich hierbei um Rilaena triangularis, einer beson­ders im Frühjahr sehr häufig anzutreffenden Art. Um diese Jahreszeit laufen einem allerdings immer nur Jungtiere über den Weg. Reife Exemplare findet man später im Jahr - jedoch deutlich seltener.

Die Art ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Lebens­raum. Man trifft sie sowohl in feuchten Wäldern als auch in eher trockenen Umgebungen an.

Mein zweites Motiv war einmal mehr eine Wolfspinne. Heute war mir ein Männchen von Trochosa terricola vor die Linse gekommen und damit die bessere Hälfte meines Fundes vom Monats­anfang. Leider besaß der Arme nur noch eines seiner Vorderbeine, was ihn aber nicht weiter zu stören schien.

Trochosa terricola
Trochosa terricola - Wolfspinne
Nr. 2012.6604_06kl_r100 %
6604_06kl_r
Trochosa terricola
Wolfspinne
100mm; F/5.6 (DFF); 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D

Scheinbar ersetzte er es in seinen Bewegungen einfach durch das dahintergelegene Bein des zwei­ten Paares.

Trochosa terricola
Trochosa terricola - Wolfspinne
Nr. 2012.6557kl_r100 %
6557kl_r
Trochosa terricola
Wolfspinne
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Das machte er so perfekt, daß mir das am Anfang gar nicht wirklich auffiel. Infos zur Art gibt es hier.

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21.04.2012 - Ein hübscher Schmarotzer...

Schon im vorigen Jahr konnte ich mit Sphecodes albilabris eine Bienenart beobachten, die als sogenannter "Kuckuck" ihre Eier in die Nester anderer artfremder Bienen legt, damit sich deren Larven dann dort statt denen der eigentlichen Wirtsbiene vom angelegten Nektar- und Pollenvorrat ernähren.

Nomada lathburiana
Nomada lathburiana - Rothaarige Wespenbiene
Nr. 2012.6687kl_r100 %
6687kl_r
Nomada lathburiana
Rothaarige Wespenbiene
100mm; F/5.6; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die meisten dieser Kuckucksbienen haben sich dabei auf einen Wirt spezialisiert. Bei oben genannter Art ist das zum Beispiel die Frühlings-Seidenbiene.

Nun leben aber hier in den Püttbergen noch eine ganze Anzahl weiterer Bienenarten, die ihre "eigenen" Kuckucksbienen besitzen.

Im vorigen Jahr konnte ich zum Beispiel mehrere Male die Weiden-Sandbiene beobachten. Eine ihrer Nest-Kolonien, in denen sie meist sehr gesellig zusam­menlebt, konnte ich damals allerdings nicht auf­spüren.

Durch Zufall ist mir dies aber in der vorigen Woche bei einem Spaziergang gelungen. Und wo sehr viele Bie­nennester sind, ist dann meist auch der dazu­gehörige "Kuckuck" nicht weit!

Bei der Weiden-Sandbiene kommen gleich mehrere Arten als Kuckucksbienen in Frage. Eine von ihnen ist die Rothaarige Wespenbiene.

Ein Exemplar davon konnte ich am frühen Morgen an seinem Schlafplatz, mitten in der Sand­bienenkolonie, fotografieren - erst noch mit seinen Mundwerk­zeugen am Stengel hängend, später dann beim Aufwärmen.

Nomada lathburiana
Nomada lathburiana - Rothaarige Wespenbiene
Nr. 2012.6708_07kl_r100 %
6708_07kl_r
Nomada lathburiana
Rothaarige Wespenbiene
100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Die Art ist in den vielen mitteleuropäischen Sandgebieten anzutreffen, vorausgesetzt natürlich eine ihrer Wirtsbienenarten ist im Gebiet heimisch. Ihre Individuenanzahl ist jedoch meist relativ gering.

Normalerweise läßt sich die Rothaarige Wespenbiene von einigen anderen Arten ihrer Gattung anhand von Fotos kaum unterscheiden - einzig und allein das Vorkommen eines ihrer Wirte in direkter Nähe läßt hier meines Erachtens eine nahezu hundertprozentige Bestimmung zu.

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24.04.2012 - Lang ersehnt...

Nachdem ich in den Püttbergen vor zwei Jahren die Raupe eines Wolfsmilchschwärmers beobachten konnte, habe ich den ganzen vergangenen Sommer nach einem Falter Ausschau gehalten - leider ohne Erfolg.

Vielleicht hätte ich ja aber nur nicht danach suchen dür­fen. Denn heute - ich hatte schon überhaupt nicht mehr daran gedacht - saß er dann auf einmal wie aus dem Nichts einfach so vor mir!

Während eines kurzen abendlichen Spaziergangs fiel mir im Augenwinkel inmitten eines Grüppchens von Zypressen-Wolfsmilch ein ziemlich buntes dickes Et­was auf. Natürlich ahnte ich sofort, was ich da vor mir hatte und brauchte nur eine Sekunde um mir meinen Fund aus der Nähe zu betrachten.

Vor mir saß tatsächlich ein wunderschönes Exemplar eines Wolfsmilchschwärmers. So völlig unbeschä­digt wie er aussah, war er vermutlich erst vor kur­zem geschlüpft - vielleicht direkt unter dieser Wolfs­milchpflanze, an der er nun hing.

Seine Raupe hatte sich möglicherweise im letzten Herbst, nachdem sie sich dick und rund gefressen hatte, direkt unter ihrer Futterpflanze eingegraben und an dieser Stelle überwintert.

Hyles euphorbiae
Hyles euphorbiae - Wolfsmilchschwärmer
Nr. 2012.6761b2kl_r100 %
6761b2kl_r
Hyles euphorbiae
Wolfsmilchschwärmer
100mm; F/5.6; 1/160s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein wenig zeitig war der kleine allerdings schon dran, denn die Falter schlüpfen laut meinen Informationen eigentlich erst ab Mitte Mai. Mir sollte es jedoch recht sein :-) Und weil die Dämmerung noch nicht begonnen hatte, blieb der nachtaktive Falter auch ganz ruhig sitzen und gewährte mir so ein paar Fotos von ihm.

Hyles euphorbiae
Hyles euphorbiae - Wolfsmilchschwärmer
Nr. 2012.6759ckl_r100 %
6759ckl_r
Hyles euphorbiae
Wolfsmilchschwärmer
100mm; F/7.1; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Hyles euphorbiae
Hyles euphorbiae - Wolfsmilchschwärmer
Nr. 2012.6745d2kl_r100 %
6745d2kl_r
Hyles euphorbiae
Wolfsmilchschwärmer
100mm; F/5; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich denke auch nicht, daß er sich gestört fühlte, denn Wolfsmilchschwärmer zeigen bei Beunruhigung an­sonsten ein sehr interessantes Abwehrverhalten. Sie drohen ihrem Gegenüber, indem sie den Hinter­leib nach unten krümmen und ihre Flügel weit auseinander spreizen. Beides konnte ich so nicht beobachten.

Viele weitere Infos zu dieser bei uns nicht sehr häufigen Schwärmerart gibt es in meinem Bericht zur Raupe.

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29.04.2012 - Farbenfroher Neophyt...

Schon seit einigen Tagen blüht an mehreren eher halbschattigeren und etwas feuchteren Stellen der Püttberge eine bis einen Meter hohe Pflanze mit auffälligen lila gefärbten Blüten.

Es handelt sich hierbei um einen Vertreter aus der großen Familie der Kreuzblütengewächse - das Einjährige Silberblatt.

Seine Heimat ist ursprünglich der südeuropäische Raum. Als typische Zierpflanze alter Bauerngärten hat die Art allerdings inzwischen auch den Weg, mittels der Verbreitung über ihre Samen, in unsere "wilde" Natur gefunden und befindet sich momen­tan weiter in Ausbreitung.

Sie wird in Deutschland deshalb auch als Neophyt geführt. Jedoch ist sie weit weniger invasiv als viele andere Arten, die durch ihre zunehmende Verbrei­tung sogar einhei­mische Arten verdrängen.

In Berlin ist das Einjährige Silberblatt bereits vieler­orts fester Bestandteil der Pflanzengesell­schaften und zum Beispiel als bunter Farbtupfer von den Böschungen der S-Bahn-Linien schon gar nicht mehr wegzudenken.

Ihren Namen trägt die Pflanze aber nicht aufgrund der hübschen Blüten, sondern wegen ihrer nicht weniger auffallenden silberfarbenen tellerförmigen Samenschoten, die man noch bis tief in den Winter an den vertrockneten Pflanzen bewundern kann und aufgrund derer die Art sicherlich vor langer Zeit Einzug in unsere Gärten gehalten hat.

Wenn ich es nicht vergesse, werde ich im Herbst einfach mal versuchen auch die hübschen Samen­stände der Pflanze entsprechend foto­grafisch in Szene zu setzen.

Lunaria annua
Lunaria annua - Einjähriges Silberblatt
Nr. 2012.6830_34bkl_r100 %
6830_34bkl_r
Lunaria annua
Einjähriges Silberblatt
100mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
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29.04.2012 - Schon wieder...

Eigentlich hoffte ich diesmal einer anderen Krabbenspinnenart begegnet zu sein, als ich dieses hübsch gefärbte Exemplar auf einer vertrockneten Grasnelkenblüte erspähte, wie es gerade auf Beute lauerte.

Doch leider war es wieder "nur" Xysticus audax - diesmal allerdings ein Weibchen.

Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne ♀
Nr. 2012.6884kl_r100 %
6884kl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne ♀
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D
Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne ♀
Nr. 2012.6844bkl_r100 %
6844bkl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne ♀
100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D


Xysticus audax
Xysticus audax - Krabbenspinne ♀
Nr. 2012.6863_67kl_r100 %
6863_67kl_r
Xysticus audax
Krabbenspinne ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Deshalb erspare ich mir auch jegliche Infos zur Art - die findet man hier und hier - und zeige nur die Fotos.

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04.05.2012 - Ausgestorben...

Mein heutiger Fund freut mich ganz besonders, auch wenn die Fotos, aufgrund des sehr ungeduldigen Motivs, eher suboptimal ausgefallen sind und am Ende sogar nur eins mehr oder weniger herzeigbar ist.

Der Grund für meine Freude ist die Seltenheit der Art. Laut aktueller Roter Liste aus dem Jahre 2005 gilt diese nämlich im Land Berlin momentan als aus­gestorben.

Die Rede ist vom Dottergelben Flechtenbärchen - einem Nachtfalter aus der Unterfamilie der Bären­spinner. Die Falter sind zwar überall in Mitteleuropa weit verbreitet, jedoch aufgrund der hohen Ansprü­che an ihren Lebensraum inzwischen vieler­orts recht selten geworden.

Sie bevorzugen warme und lichte Ränder von Laub­mischwäldern, sind dabei aber zusätzlich auf das Vorkommen verschiedener baumbesiedelnder Flech­tenarten angewiesen, von denen sich die Rau­pen der Schmetterlinge ernähren.

Da viele Flechten im Allgemeinen jedoch als relativ anspruchsvoll gelten und insbesondere auf Luftver­schmutzung sehr sensibel reagieren, sind sie vielerorts selten geworden. Gleiches gilt des­halb auch für die meisten Arten, deren Nahrungsgrund­lage sie darstellen.

Die Falter können eine Flügelspannweite von bis zu 3 cm erreichen und sind durch ihre kräftige gelbe Färbung recht auffällig. Sie fliegen in den Monaten Mai und Juni, weshalb der Falter auch Frühlings-Flechtenbär genannt wird.

Raupen der Art findet man ab Juli bis in den Septem­ber hinein - dann verpuppen sie sich in einem bräunlichen Gespinnst und überwin­tern, um im fol­genden Frühjahr als fertiger Schmetterling daraus zu schlüpfen.

Eilema sororcula
Eilema sororcula - Dottergelbes Flechtenbärchen
Nr. 2012.7052ckl_r100 %
7052ckl_r
Eilema sororcula
Dottergelbes Flechtenbärchen
100mm; F/7.1; 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Vielleicht erhasche ich ja im Spätsommer auch noch eine Foto der hübschen und ziemlich haarigen Raupe des Falters. Ich werde einfach mal verstärkt auf flechtenbewachsenen Ästen nach ihnen Ausschau halten.

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06.05.2012 - Es grünt so grün...

Eigentlich war ich heute auf der Suche nach einer dieser hübschen Schnepfenfliegen, die mir in den letzten Tagen immer einmal wieder über den Weg flogen - aufgrund der kühlen Witterung aber leider ohne Erfolg.

Während ich meine Blicke so über die Blätter der kleineren Gehölze am Wegesrand schweifen ließ, die sich gerade noch so in Kopfhöhe befanden, entdeckte ich stattdessen aber ein nicht minder attraktives Foto­motiv in Form eines Weibchens einer Grünbraunen Krabbenspinne. Sie war gerade dabei sich zu putzen.

Die Art ist in Deutschland weit verbreitet und eine unserer häufigsten heimischen Krabbenspinnen. Ihr Lebensraum sind vor allem Laubwälder und deren Ränder. Man findet sie dort auf Bäumen und Sträu­chern - seltener mal in der Krautschicht.

Aufgrund ihrer nahezu perfekten Tarnung wird sie jedoch wohl meistens übersehen, auch wenn sie wahrscheinlich nahzu überall anzutreffen ist.

Diaea dorsata
Diaea dorsata - Grünbraune Krabbenspinne
Nr. 2012.7181_84dkl_r100 %
7181_84dkl_r
Diaea dorsata
Grünbraune Krabbenspinne
100mm; F/7.1 (DFF); 1/25s; ISO 200
Canon EOS 50D
Diaea dorsata
Diaea dorsata - Grünbraune Krabbenspinne
Nr. 2012.7167kl_r100 %
7167kl_r
Diaea dorsata
Grünbraune Krabbenspinne
100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
Canon EOS 50D

Vor meinem geschulten Auge konnte sie sich jedenfalls nicht verstecken ;-)

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03.06.2012 - Wie die Zeit vergeht...

Aufgrund eines anderen fotografischen Projektes bin ich den ganzen Mai leider nicht zum Fotografieren in den Püttbergen gekommen. Heute habe ich mich dann aber doch mal dazu gezwungen und wenigstens einen kleinen Rundgang gemacht.

Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.9735bkl_r100 %
9735bkl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
100mm; F/11; 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die häufigste unserer einheimischen Habichtsfliegen ist hinsichtlich der Wahl ihres Lebensraums recht anspruchslos - lediglich eine Vorliebe für Waldränder scheint sie zu besitzen. Außer in Europa ist die Art aber auch in Asien und sogar in Nordamerika verbreitet.

Wie viele andere Raubfliegen, ernährt sich auch diese bis zu 13 mm große Fliege räuberisch. Haupt­sächlich erbeutet sie dabei während des Fluges andere Insekten.

Die Natur ist in diesem einem Monat förmlich explo­diert! Wegen meines Zeitmangels bin ich allerdings nur ein paar wenige hundert Meter gegangen. Mehr bedurfte es jedoch auch nicht, um ein geeignetes Motiv zu finden.

An einem ausgedörrten Flockenblumenblütenstand vom letzten Jahr hatte es sich das Männchen einer Gemeinen Habichtsfliege gemütlich gemacht und wartete darauf, daß die ersten Strahlen der warmen Morgensonne seinen Körper aufheizen.

Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.9758_61kl_r100 %
9758_61kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 50D

Damit ist es wieder eine Raubfliege weniger auf meiner Liste und eine mehr in meinem Projekt :-)

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09.06.2012 - Habicht Teil II ...

Nachdem ich vor ein paar Tagen schon eine Habichts­fliege habe fotografieren können, flog mir heute gleich wieder ein ähnliches Exemplar vor meine Linse. Ganz gleich sah sie für mich als Laien allerdings nicht aus.

In der Hoffnung ich hätte eine weitere Art der Gat­tung Dioctria in den Püttbergen gesichtet, habe ich die kleine Raubfliege, so geduldig wie sie war, natür­lich gleich aus­giebig von allen Seiten abgelichtet.

Als Bestimmungsmerkmal wird bei dieser Gattung unter anderem die weiße Bestäubung der Körper­seiten herangezogen. Der bei meinem Fund nicht ganz geschlossene weiße Ring an dieser Stelle ließ mich zumin­dest auf eine andere Art hoffen, obwohl der Rest dieses Mini-Räubers für mich schon wieder ziemlich nach Dioctria hyalipennis aussah.

Der deutsche Raubfliegen-Experte Danny Wolff hat dann meine Vermutung auch bestätigt und das Tier einwandfrei als die Gemeine Habichtsfliege identi­fiziert. Das letzte Teilstück des Rings über den Mittel­hüften kann wohl bei dieser Art etwas variieren.

   
Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.0023_25kl_r100 %
0023_25kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.0051_55kl_r100 %
0051_55kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
65mm; F/11 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.0010_15kl_r100 %
0010_15kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.0045_48kl_r100 %
0045_48kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
65mm; F/11 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein bißchen schade ist das zwar, aber so sind wenigstens noch ein paar schöne Fotos der Art entstanden, die ich vielleicht nicht gemacht hätte, wenn ich schon vorher gewußt hätte, um was es sich hier handelt.

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10.06.2012 - Spinnenliebe...

Auf der selben Trockenwiese, auf der ich schon im März ein junges Weibchen einer Laufspinne aus der Gattung Tibellus beim Lauern auf Beute beobachten konnte, durfte ich heute Zeuge einer Paarung dieser Spinnenart werden.

Sehr interessant dabei zu beobachten war, wie "zärtlich" das Männchen sich seine Partnerin permanent zurechtrückte, während sie das ganze minutenlange "Spiel", ohne auch nur eine Regung zu zeigen, über sich ergehen ließ.

Leider hinderte mich die ständige Bewegung des Männchens aber auch eine passende Perspektive zu finden, in der auch nur 8 der 16 Beine oder wenigstens ein paar Augen in akzeptabler Schärfe zusammen auf meinem Chip hätten landen können.

Tibellus cf. oblongus
Tibellus cf. oblongus - Laufspinne
Nr. 2012.0213kl_r100 %
0213kl_r
Tibellus cf. oblongus
Laufspinne
100mm; F/11; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Tibellus cf. oblongus
Tibellus cf. oblongus - Laufspinne
Nr. 2012.0260kl_r100 %
0260kl_r
Tibellus cf. oblongus
Laufspinne
100mm; F/8; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Dafür gaben die beiden dann aber nach ihrem Akt ein umso entspannteres Fotomotiv ab ;-)

Ein paar Infos zur Spinne und eine Erläuterung, warum man die Art anhand eines Fotos nicht ganz eindeutig als Tibellus oblongus bestimmen kann, gibt es in meinem Bericht vom März.

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11.06.2012 - Schaum...

Dieses Jahr wollte ich eigentlich verstärkt nach Zikaden Ausschau halten und hatte mich zu diesem Zweck schon mit entsprechender Literatur eingedeckt. Bis auf meinen Fund im März hatte ich allerdings bisher wenig Erfolg in der Hinsicht. Eigentlich ist das aber auch kein Wunder, denn zumindest bei uns in Mittel­europa sind die meisten Vertreter dieser Insekten-Familie entweder sehr winzig oder ziemlich unauffällig.

Aphrophora corticea
Aphrophora corticea - Kiefernschaumzikade
Nr. 2012.0310_12kl_r100 %
0310_12kl_r
Aphrophora corticea
Kiefernschaumzikade
100mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Viel eher endeckt man eigentlich die Schaumgebilde an Gräsern und krautigen Pflanzen, denen diese Zikaden-Unterfamilie ihren Namen verdankt. Der so­genannte Kuckucksspeichel wird von den Larven der Insekten erzeugt und umhüllt diese als Schutz vor Freßfeinden.

Zu der zweiten Sorte gehören auch alle heimischen Schaumzikaden, die zwar in den meisten Fällen mit bis zu 1 cm Körpergröße zu den "Giganten" der mit­teleuropäischen Zikaden-Fauna gehören, jedoch fast ausnahmslos unscheinbar bräunlich gefärbt sind.

Aphrophora corticea
Aphrophora corticea - Kiefernschaumzikade
Nr. 2012.0326_28kl_r100 %
0326_28kl_r
Aphrophora corticea
Kiefernschaumzikade
100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Meinem heutigen Fund, einer Kiefernschaumzikade, hat ihre perfekte Tarnung allerdings nicht genutzt - ich habe sie trotzdem in Mitten der ganzen Kiefernnadeln entdeckt. Und von Nahem betrachtet, sieht die Kleine dann auch gar nicht mehr so unscheinbar aus, oder?

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22.06.2012 - Durstig...

...war dieses Phlegra fasciata - Männchen scheinbar. Denn als ich schon fast am verzweifeln war, weil der Gute überhaupt nicht einmal innehalten wollte, damit ich ein paar Fotos von ihm machen konnte, setzte er sich plötzlich ganz ruhig auf ein vom nächtlichen Regen völlig durchnässtes Stück Moos und sättigte an diesem seinen Durst. Ich nutzte die Gelegenheit natürlich sofort für ein ausgiebiges Shooting.

Phlegra fasciata
Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.1037_42kl_r100 %
1037_42kl_r
Phlegra fasciata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Phlegra fasciata
Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.1109_14kl_r100 %
1109_14kl_r
Phlegra fasciata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Leider erwieß sich das Moos dafür als ziemlich anspruchsvolle Um­gebung. Denn bei diesen Maß­stäben wird aus einem augenscheinlich glatten Polster auf einmal ein wider­spenstiges Etwas mit vielen "Ästchen", die einem ständig die Sicht versperren.

Phlegra fasciata
Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.1054_57bkl_r100 %
1054_57bkl_r
Phlegra fasciata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diese sich fast ausschließlich am Boden aufhaltende Springspinnenart bevorzugt besonders sandige oder kiesige Gebiete mit vielen vegetationsfreien Stellen. Die offenen Sandflächen der Püttberge bie­ten ihr da natürlich einen perfekten Lebens­raum.

Außer hier im Flachland kann man dieser Spinne in Mitteleuropa aber auch in den gebirgigeren Regio­nen be­gegnen. Sie ist überall recht häufig, wird jedoch, auf­grund ihres unscheinbaren Äußeren, recht selten wahrgenommen.

Die Männchen werden maximal 6 mm groß und sind im Gegensatz zu den kontrastreich gestreiften Weib­chen (Bild) einfarbig dunkelbraun gefärbt.

Wie man sieht, braucht es allerdings nur einen geeigneten Maßstab und das passende Licht, und schon erkennt man, daß auch die Herren der Schöpfung visuell durchaus zu überzeugen wissen...

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28.06.2012 - Schabi Alonso...

...habe ich meinen heutigen Fund aus Anlaß des Sieges der spanischen Fußball-Nationalmannschaft über Portugal beim EM-Halbfinale am gestrigen Abend genannt. Ich lach mich immmer noch darüber schlapp...

Der richtige Name dieses kleinen Prachtkerls, der mir da auf einem Veilchenblatt vor die Linse gekrabbelt kam, ist allerdings Ectobius lapponicus - zu deutsch Lappländische Schabe.

Die Art ist eine von lediglich 12 in Mitteleuropa vor­kommenden Schabenarten, im Gegensatz zu den bekannten und viel größeren Vertretern dieses Dutzends aber nicht in menschlichen Behausungen seßhaft.

Vielmehr bevorzugt die maximal 15 mm groß wer­dende Schabe Waldränder als ihren Le­bensraum, wo sie auf Bäumen, Sträuchern und Gräsern ständig nach Nahrung auf der Suche ist. Interessanterweise halten sich die Weibchen dabei eher in Bodennähe auf, während die Herren der Schöpfung auch mal in den oberen Etagen zu finden sind.

Ectobius lapponicus
Ectobius lapponicus - Lappländische Schabe ♀
Nr. 2012.1327kl_r100 %
1327kl_r
Ectobius lapponicus
Lappländische Schabe ♀
100mm; F/8; 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Von ihrer sehr ähnlichen Schwesternart Ectobius silvestris, der Gemeinen Waldschabe, unterscheidet sie sich durch die Färbung ihres Halsschildes und die Länge der Deckflügel bei den Weibchen. Eine Schabe im Wald ist im Übrigen gleich weit weniger ekelig als eine in der Küche :-)

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12.07.2012 - Seit langem...

...habe ich es heute morgen mal wieder geschafft, einen kleinen Spaziergang zu machen.

Mein erster Fund war ein Weibchen der Barbarossa-Fliege. Das hat mich insofern sehr gefreut, da ich diese zwar schon im letzten Jahr im Rahmen meines Raubfliegen-Projektes habe ablichten können, aber damals irgendwie vergaß eine Draufsicht zu fotografieren.

Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.1820_27bkl_r100 %
1820_27bkl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.1809_11kl_r100 %
1809_11kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.1799_803kl_r100 %
1799_803kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das habe ich nun nachgeholt, konnte aber natürlich nicht widerstehen auch den Rest dieser hübschen Raubfliege entsprechend in Szene zu setzen. Ein paar Infos zur Art und weitere Fotos gibt es in den Berichten vom 01.07. und 15.07. letzten Jahres.

Auch meinem zweiten Fund bin ich im letzten Jahr schon einmal begegnet, allerdings in Form seiner Raupe. Umso mehr war ich natürlich begeistert, nun auch einmal den fertigen Schmetterling bewundern zu dürfen. Die Rede ist vom Wermut-Mönch, einem Nachtfalter aus der Famlie der Eulen-Falter.

Cucullia absinthii
Cucullia absinthii - Wermut-Mönch
Nr. 2012.1753_56kl_r100 %
1753_56kl_r
Cucullia absinthii
Wermut-Mönch
100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D
Cucullia absinthii
Cucullia absinthii - Wermut-Mönch
Nr. 2012.1728_30bkl_r100 %
1728_30bkl_r
Cucullia absinthii
Wermut-Mönch
100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Im Gegensatz zu seiner Raupe kann man am Falter im Übrigen auch erst erkennen, warum die Gattung überhaupt den Namen "Mönch" trägt. Der kapuzenartige Kopfschmuck ist aber auch ein echter Hingucker.

Auch hier gibt es ein paar Infos zur Art im Bericht vom letzten Jahr.

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16.07.2012 - Oft gesehen...

...aber immer ignoriert, habe ich in den letzten Jahren einige bei uns häufige Springspinnen-Arten, weil ich der Meinung war, daß ich sie sowieso jederzeit mal wieder finde.

Da ich aber nun an meinem neuen Projekt arbeite, das irgendwann mal möglichst viele europäischen Springspinnen in qualitativ sehr hochwertigen Fotos zeigen soll, habe ich beschlossen mich nun auch mal diesen häufigen Arten zu widmen. Den Anfang macht ein Sitticus pubescens - Männchen, welches heute morgen an unserer Hauswand herumkraxelte.

Sitticus pubescens
Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.2349bkl_r100 %
2349bkl_r
Sitticus pubescens
Vierpunktspringspinne ♂
65mm; F/8; 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sitticus pubescens
Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.2270_75kl_r100 %
2270_75kl_r
Sitticus pubescens
Vierpunktspringspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Dies ist auch der Lebensraum, in dem man diesem Synanthropen hauptsächlich begegnet. Als wärmelie­bende Art, die in freier Natur sonnige und warme Felsen bevorzugt, hat sie sich inzwischen perfekt dem menschlichen Siedlungsbereich angepaßt. Man trifft sie vor allem an Hauswänden, an Zäunen, aber auch in unseren Wohnungen selbst.

Das Verbreitungsgebiet der nur 4-5 mm großen Springspinne dehnt sich von Europa über Rußland bis in die USA aus.

Sitticus pubescens
Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.2245_51kl_r100 %
2245_51kl_r
Sitticus pubescens
Vierpunktspringspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mal sehen, wie lange es dauert, bis mir das Weibchen über den Weg läuft? Aber wenn man darauf wartet...

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20.07.2012 - Und ewig lockt der Spargel...

Seit ich während meines letzten Aufenthaltes in der Oberlausitz die Entwicklung des Gemeinen Spargel­hähnchens dokumentieren konnte, kann ich an keiner Spargelpflanze mehr vorbeilaufen, ohne mir diese etwas genauer anzusehen - immer auf der Suche nach einem weiteren Vertreter aus der Gattung Crioceris.

Und wo werde ich am Ende fündig? Genau! In meinen heißgeliebten Püttbergen!

Crioceris quatuordecimpunctata
Crioceris quatuordecimpunctata - Großgefleckter Spargelkäfer
Nr. 2012.2545_47kl_r100 %
2545_47kl_r
Crioceris quatuordecimpunctata
Großgefleckter Spargelkäfer
65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und eben diesen meinte ich auch vor meiner Linse gehabt zu haben - zumindest bis zu dem Zeitpunkt als ich diesen Text hier anfing zu schreiben. Beim recherchieren erkannte ich dann meinen Irrtum.

Tatsächlich handelt es sich bei meinem heutigen Fund um den Großgefleckten Spargelkäfer, einem weiteren Vertreter dieser Gatttung, der dem Gemeinen Spargelkäfer zwar zum Verwechseln ähn­lich sieht - aber eben doch nicht ganz gleicht.

Da sitzen doch tatsächlich auf einer der wilden Spargelpflanzen, von denen es hier ein paar in den Randzonen der offenen Sandflächen gibt, ein halbes Dutzend des Objektes meiner Begierde.

Nur war es gar nicht die Art, auf die ich vorbereitet war. Eigentlich kannte ich bisher, außer dem bereits oben erwähnten Spargelhähnchen, nämlich nur noch den Gemeinen Spargelkäfer, der auf der Liste der Spargelschädlinge gleich hinter diesem den zweiten Platz einnimmt, aber nicht ganz so häufig ist.

Crioceris quatuordecimpunctata
Crioceris quatuordecimpunctata - Großgefleckter Spargelkäfer
Nr. 2012.2560_63kl_r100 %
2560_63kl_r
Crioceris quatuordecimpunctata
Großgefleckter Spargelkäfer
65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mit Hilfe der lateinischen Namen der Käfer kann man den Unterschied dann auch leicht erkennen - voraus­gesetzt man ist des Zählens mächtig. Mein Kandidat hat nämlich genau zwei Punkte mehr auf seinem wunderschön orange gefärbten Flügeldecken als seine zwölfpunktige Verwandschaft.

Und ich hatte mich schon gefreut, nicht weiter jede Spargelpflanze näher untersuchen zu müssen, an der ich vorbei­komme. Aber ich bin sehr zuversichtlich, daß die Suche nicht mehr allzu lange dauern wird :-)

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22.07.2012 - Spiel mit dem Licht...

Obwohl ich die Trockenrasen-Grüneule schon vor 2 Jahren vor meiner Kamera hatte, konnte ich heute morgen nicht an dieser blassgrünen Schönheit vorbeigehen, ohne einige Bilder davon zu machen. Ich nutzte die Gelegenheit für ein paar Spielereien mit dem Licht, der gerade über die Baumwipfel schielenden Sonne.

Calamia tridens
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
Nr. 2012.2778_83kl_r100 %
2778_83kl_r
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
100mm; F/11 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 50D
Calamia tridens
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
Nr. 2012.2815_18kl_r100 %
2815_18kl_r
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
100mm; F/20 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Calamia tridens
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
Nr. 2012.2833_35kl_r100 %
2833_35kl_r
Calamia tridens
Trockenrasen-Grüneule
100mm; F/11 (DFF); 1/20s; ISO 200
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art gibt es im Bericht von 2010.

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23.07.2012 - Zwei Räuber...

...in unmittelbarer Nachbarschaft enthält meine heutige Erfolgsbilanz.

Beim ersten handelt es sich sogar um einen Erstfund für mich und zwar um einen, nach dem ich schon länger gesucht habe. Die Rede ist von einer männlichen Striemen-Raubfliege, dessen Weibchen ich im Rahmen meines Raubfliegen-Projektes bereits im letzten Jahr fotografieren konnte.

Neomochtherus pallipes
Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.2904_07kl_r100 %
2904_07kl_r
Neomochtherus pallipes
Striemen-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neomochtherus pallipes
Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.2919_21kl_r100 %
2919_21kl_r
Neomochtherus pallipes
Striemen-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art gibt es im Bericht vom letztem Jahr.

Bei meinem zweiten Fund war ich zunächst etwas unsicher was die Bestimmung betrifft, da die Fliege zwar in ihrem Erscheinungsbild wie eine Östliche Raubfliege aussah, aber von der Größe her zirka 1 cm kleiner war, als die Exemplare, die ich hier sonst immer so herumfliegen sehe.

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.2950_54kl_r100 %
2950_54kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3019_22kl_r100 %
3019_22kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.2955_57100 %
2955_57
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 200
Canon EOS 50D

Nach eingehender Bestimmungsliteratur-Recherche kann es aber eigentlich keine andere Art sein. Es han­delte sich hier also nur um ein äußerst kleinwüchsiges Exemplar dieser ansonsten fast 3 cm groß werdenden Raubfliegenart.

Auch hier sind einige Infos zu dieser in Deutschland äußerst seltenen Art im Bericht von 2011 zu finden.

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27.07.2012 - Wieder kein Männchen...

Schon seit letztem Jahr bin ich auf der Suche nach einem männlichen Exemplar der Schlichten Raubfliege - leider bisher ohne Erfolg. Auch heute flog mir lediglich wieder nur ein Weibchen der Art vor die Linse. Da die Hübsche aber so schön für mich posierte, kam ich nicht umhin, trotzdem ein paar Fotos von ihr zu machen.

Machimus rusticus
Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3115_18kl_r100 %
3115_18kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Machimus rusticus
Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3097_101kl_r100 %
3097_101kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus rusticus
Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3110_14kl_r100 %
3110_14kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Machimus rusticus
Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3130_32kl_r100 %
3130_32kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Infos zur Art gibt es, wie immer bei einem erneuten Fund, im Bericht vom letztem Jahr.

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29.07.2012 - Die Punktzahl stimmt...

Nach meinem nun fast täglichem Abgrasen sämtlicher wilder Spargelpflanzen in den Püttbergen habe ich doch heute tatsächlich Erfolg gehabt und zwischen den dutzenden von Großgefleckten Spargelkäfern, für die meine Augen ja, nach meinem Faupax von letzter Woche, inzwischen geschärft ist, dann doch noch einen Zwölfpunkt-Spargelkäfer erspäht, dem meine Suche galt.

Crioceris duodecimpunctata
Crioceris duodecimpunctata - Zwölfpunkt-Spargelkäfer
Nr. 2012.3322_27ckl_r100 %
3322_27ckl_r
Bild nicht gefunden.

Vieleicht ist im Moment einfach nur die falsche Zeit und die zweite Jahres-Generation läßt hier noch etwas auf sich warten, während sie beim Großge­fleckten Spargelkäfer schon am Start ist.

Crioceris duodecimpunctata
Crioceris duodecimpunctata - Zwölfpunkt-Spargelkäfer
Nr. 2012.3297_302kl_r100 %
3297_302kl_r
Crioceris duodecimpunctata
Zwölfpunkt-Spargelkäfer
65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Allerdings hätte ich nicht gedacht, daß das so schwierig sein kann, denn soweit ich weiß, ist dieser hübsche Käfer viel häufiger als sein ebenfalls orange gefärbter Kamerad mit den zwei Punkten mehr.

Crioceris duodecimpunctata
Crioceris duodecimpunctata - Zwölfpunkt-Spargelkäfer
Nr. 2012.3345_50kl_r100 %
3345_50kl_r
Crioceris duodecimpunctata
Zwölfpunkt-Spargelkäfer
65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Der Zwölfpunkt-Spargelkäfer kommt in ganz Europa bis auf die Skandinavische Halbinsel vor und gilt zusam­men mit dem Spargelhähnchen überall als einer der häufigsten Schädlinge in Spargelkulturen. Auch in Nord­amerika wurde er schon im 19. Jahrhundert eingeschleppt und wird dort, wie auch hier, rigeros bekämpft.

Damit ist das Trio (Bild) nun endlich komplett!

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30.07.2012 - Ein schlafender Riese...

...in Form eines sehr großen schwarzen Bockkäfers ist mir heute bei einem kurzen Spaziergang begegnet. Mit seiner Körpergröße von über 4 cm habe ich ihn schon von weitem an seinem Kiefernzweig sitzen sehen.

Mir sind ja in meinem Leben schon eine Menge Insek­ten und davon auch etliche Käfer untergekommen, aber so einen Giganten hatte ich bis dato noch nie zu Gesicht bekommen. Wie sich herausstellte, handelte sich um einen Bock­käfer mit dem für mich sehr kurios klingenden Namen Sägebock.

Seinen Namen verdankt der Käfer den stark gesäg­ten Fühlern der männlichen Tiere. Bei den Weibchen ist dieses Merkmal weit weniger ausgeprägt, außer­dem sind deren Fühler auch viel dünner.

Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet, jedoch trifft man häufig nur einzelne Tiere an. Der nachtaktive Käfer fliegt in den Monaten Juli und August und kann dann vor allem an künstlichen Lichtquellen in der Nähe von Wäldern beobachtet werden. Mein Exem­plar hatte sich wahrscheinlich nur einen etwas sehr auffälligen Schlafplatz gesucht - zu meinem Glück!

Wie viele größere Käfer, nimmt auch der Sägebock als fertiger Käfer keinerlei Nahrung mehr zu sich. In seinem drei Jahre andauernden Larvenstadium hin­gegen, ernährt er sich vom Holz diverser Baum­arten und ist dabei wohl nicht sehr wählerisch.

Am Anfang sitzen die Larven hauptsächlich im Baum­stamm, wandern dann aber immer mehr in Richtung Erdboden. Während dieser Zeit wachsen sie auf 6 cm an und häuten sich vierzehnmal bis sie sich dann im Wurzelholz verpuppen.

Interessant zu erwähnen wäre noch, das die Käfer durch das Aneinanderreiben von Hinterbeinen und Flügeldecken zirpende Geräusche erzeugen können.

Prionus coriarius
Prionus coriarius - Sägebock
Nr. 2012.3373_78bkl_r100 %
3373_78bkl_r
Prionus coriarius
Sägebock
100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Während des gesamten halbstündigen Shootings hat sich mein Model im Übrigen nur wenige Millimeter bewegt und daß, obwohl ich für eine möglichst freie Sicht an sämtlichen Zweigen ringsumher herumgebogen habe. So einen festen Schlaf wünsche ich mir im Augenblick auch manchmal ;-)

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02.08.2012 - Nicht schon wieder...

...eine Barbarossa-Fliege, dachte ich so bei mir, als ich auf der Suche nach einem anderen Motiv, ein ziemlich abgeflogenes Männchen, dieser hier im Moment wohl am häufigsten rumfliegenden Raubfliegenart, entdeckte. Trotzdem konnte ich natürlich nicht an ihm vorbeigehen ohne eine paar Fotos zu machen.

Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3572_77kl_r100 %
3572_77kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3522_29kl_r100 %
3522_29kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Eutolmus rufibarbis
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3514_21kl_r100 %
3514_21kl_r
Eutolmus rufibarbis
Barbarossa-Fliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Interessanter Weise war die Farbe seiner Flügel, im Gegensatz zu denen Männchen vom letzten Jahr, braun und damit genau so gefärbt, wie die von allen meiner bisher fotografierten Weibchen dieser Art.

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05.08.2012 - Seltsam...

Nach meiner erfolgreichen fotografischen Komplettierung (Bild) aller drei bei uns heimischen Crioceris-Arten, wollte ich ja eigentlich jede Spargelpflanze wieder links liegen lassen.

Crioceris duodecimpunctata
Crioceris duodecimpunctata - Zwölfpunkt-Spargelkäfer
Nr. 2012.3842_43bkl_r100 %
3842_43bkl_r
Crioceris duodecimpunctata
Zwölfpunkt-Spargelkäfer
65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Aber wenn man einmal damit angefangen hat, ist es echt schwer, nicht trotzdem nachzuschauen, welcher der kleinen bunten Käfer sich wohl gerade diesmal wieder an dem Wildgemüse gütlich tut.

Und was soll ich sagen, dabei habe ich doch tatsäch­lich einen Spargelkäfer entdeckt, den ich keiner der drei Arten zuordnen kann. Meine Idee, es könnte sich hier um eine Kreuzung zwischen dem Zwölfpunkt- und dem Großgefleckten Spargel­käfer handeln, hat sich allerdings nicht bestätigt.

Kreuzungen kann man, laut Christoph Benisch, wohl nahezu ausschließen, da die Genitalien der einzelnen Arten, wie bei den Spinnen auch, nach dem Schlüs­sel-Schloss-Prinzip funktionieren und so eine Paarung zwischen zwei Arten eigentlich nicht möglich ist.

Christoph war es dann auch, der mir mitteilte, daß es sich bei meinem Fund lediglich um eine seltene Farbvariation des Zwölfpunkt-Spargelkäfers handelt. Ich freue mich trotzdem über meine Entdeckung!

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05.08.2012 - Unverhofft...

Im Herbst vor zwei Jahren sind mir auf einer Wiese in den Püttbergen mehrere Gespinnste von Wespen­spinnen aufgefallen. Leider fand ich aber zu diesem Zeitpunkt keine lebenden Tiere mehr. Die Konkons dienen lediglich der Überwinterung der Jungspinnen, die noch vor dem Winter schlüpfen und darin auf die ersten warmen Frühlingstage warten.

So war ich das ganze letzte Jahr immer mal wieder auf dieser Wiese, in der Hoffnung, endlich eine dieser hübschen Radnetzspinnen vor meine Linse zu bekommen - jedoch jedes mal ohne Erfolg! In diesem Jahr habe ich die Suche gleich ganz sein gelassen.

Aber wie es meist so ist, wenn man nicht sucht, dann findet man. Und genauso erging es mir heute. Bei meiner Pirsch nach Raubfliegen stieß ich doch tatsäch­lich am Rande einer völlig anderen Wiese auf eine ganze Kolonie dieser schwarz-gelb gestreiften Schön­heiten und konnte dort mindestens zehn Exemplare beobachten, die allesamt ihre Netze in ein Gebüsch gebaut hatten.

Die Wespenspinne ist eine sehr wärmebedürftige Art und war in Deutschland vor einem halben Jahr­hundert noch sehr selten und in ihrer Verbreitung auf einige Wärmeinseln, wie zum Beispiel den Kaiser­stuhl, beschränkt. Bedingt durch die Klimaerwärmung hat sie sich aber inzwischen stark ausgebreitet und die Wahrscheinlich­keit steht nicht schlecht, sie auch im eignen Garten beobachten zu können.

Argiope bruennichi
Argiope bruennichi - Wespenspinne ♀
Nr. 2012.3904_07kl_r100 %
3904_07kl_r
Argiope bruennichi
Wespenspinne ♀
100mm; F/5 (DFF); 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D
Argiope bruennichi
Argiope bruennichi - Wespenspinne ♀
Nr. 2012.3877_78kl_r100 %
3877_78kl_r
Argiope bruennichi
Wespenspinne ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ihr bevorzugter Lebensraum sind sonnige, offene Standorte mit nicht allzu hoher Vegetation, die eine hohe Heuschreckendichte aufweisen - da die kleinen Hüpfer die Leibspeise der Spinne darstellen.

Die meisten Vertreter der Gattung Argiope weisen beim Netzbau eine Besonderheit gegenüber anderen Radnetzspinnen auf. Sie bauen in ihre Netze soge­nannte Stabilimente ein.

Dabei handelt es sich um zickzackförmige Spinnen­fäden, welche entweder kreisrund um das gesamt Netz führen oder einfach nur von seiner Mitte gerade nach außen. Die Funktion dieser Fäden ist bisher noch nicht geklärt - das sie aber lediglich zur Stabi­lisierung dienen, kann ausgeschlossen werden.

Die Paarung vollziehen die Spinnen im Hochsommer. Für das Männchen deckt sich dieser Zeitpunkt, wenn er nach der Kopulation nicht schnell genug verschwindet, dann auch meist mit seinem Lebensende - denn die Weibchen aller Argiope-Arten sind extrem kannibalistisch. Ich hoffe trotzdem, daß ich in den nächsten Tagen noch einen lebenden Wespenspinnenmann vor meine Linse bekomme. Jetzt, da ich weiß, wo ich suchen muß.

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06.08.2012 - Ein toller Fund...

...ist mir heute geglückt. Zwar hatte ich die Gelbe Mordfliege schon im vorigen Jahr vor der Linse - allerdings ist sie mir damals in der Schönower Heide begegnet und nicht in den Püttbergen.

Laphria flava
Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.3997_98bkl_r100 %
3997_98bkl_r
Laphria flava
Gelbe Mordfliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 50D

Laphria flava
Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.4028_30kl_r100 %
4028_30kl_r
Laphria flava
Gelbe Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

So war meine Freude groß diese wunderschön ge­färbte und vor allem riesige Raubfliege nun auch hier entdecken zu können - besonders, weil es sich dies­mal um ein Weibchen handelte, von dem mir noch Fotos für mein Raubfliegen-Projekt fehlten.

Wenn man dieser Raubfliege - und speziell den Weibchen der Art - in der Natur begegnet, könnte man dem Aussehen nach fast meinen, es handelt sich hier vielmehr um eine Hummel oder Biene als um eine Fliege.

Dieser Eindruck verstärkt sich im Übrigen noch, wenn man erst einmal das sehr intensive tiefe Brummen vernimmt, das die Tiere beim Fliegen von sich geben.

Laphria flava
Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2012.4064_67kl_r100 %
4064_67kl_r
Laphria flava
Gelbe Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar weitere Infos zur Art sowie ein Foto vom Männchen gibt's im Bericht zu meinem Erstfund.

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11.09.2012 - Kalender-Girl...

Nun habe ich es schon wieder einen ganzen Monat nicht geschafft in den Püttbergen zu fotografieren. Zum einen weil mich unser Familienzuwachs ziemlich in Beschlag nimmt, zum anderen weil ich fotografisch immer noch mit meinem neuen Springspinnen-Projekt beschäftigt bin.

Marpissa muscosa
Marpissa muscosa - Rindenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5272_75kl_r100 %
5272_75kl_r
Marpissa muscosa
Rindenspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Marpissa muscosa
Marpissa muscosa - Rindenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5227_40kl_r100 %
5227_40kl_r
Marpissa muscosa
Rindenspringspinne ♀
65mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heute morgen konnte ich allerdings Letzteres mit den Berichten aus den Püttbergen verbinden, als meine Freundin in unserem Flur-Kalender ein riesiges Weibchen einer Rindenspringspinne entdeckte.

Zwar ist mir diese Allerwelts-Springspinne schon sehr häufig begegnet, jedoch habe ich gerade einmal ein paar Frontalaufnahmen von ihr, die aber auch schon 3 Jahre alt sind.

Da ich jedoch für mein Projekt möglichst Fotos aus allen Perspektiven benötige, kam mir die fast 1 cm große Spinnen-Oma ganz recht.

Marpissa muscosa
Marpissa muscosa - Rindenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5211_19kl_r100 %
5211_19kl_r
Marpissa muscosa
Rindenspringspinne ♀
65mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Rindenspringspinne ist eine unserer häufigsten und weitverbreitesten Salticiden. Ihr Vorkommen ist offenbar an Holz gebunden. Man trifft sie sowohl an Bäumen, vorzugsweise an Kiefern (an denen es in den Püttbergen bekanntlich nicht mangelt), als auch an Zäunen und auf Holzlagerplätzen.

Mit bis zu 1 cm Körpergröße ist die Art eine der größten einheimischen Springspinnen - durch ihre perfekte Tarnung auf ihrem Lieblingsuntergrund allerdings kaum zu entdecken, wenn sie sich nicht gerade bewegt. Ihre Wohngespinste legt sie unter der Rinde abgestorbener Bäume oder in Holzspalten an.

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13.09.2012 - Und gleich noch eine...

...fehlende Springspinne auf der Liste für mein Projekt, die ihren Weg von ganz allein zu mir gefunden hat.

Dendryphantes rudis
Dendryphantes rudis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5352_53ekl_r100 %
5352_53ekl_r
Dendryphantes rudis
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D

Dendryphantes rudis
Dendryphantes rudis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5383_87kl_r100 %
5383_87kl_r
Dendryphantes rudis
Springspinne ♀
65mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Rede ist von einem hübschen Dendryphantes rudis Weibchen, welches heute morgen munter auf unserem Hoftor herumspazierte und mir somit das lange Herumgesuche zwischen den vielen, vielen, vielen Zweigen der Püttbergekiefern erspart hat.

Zwar hatte ich auch diese Art schon das eine oder andere Mal vor meiner Linse, jedoch hatte ich, genau wie bei meinem Fund von vorgestern, damals andere Maßstäbe hinsichtlich der Qualität und vor allem der zu fotografierenden Ansichten der Spinne.

Dendryphantes rudis
Dendryphantes rudis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5334_39kl_r100 %
5334_39kl_r
Dendryphantes rudis
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art gibt es in einem meiner Pütt­berge- Berichte von vor zwei Jahren.

Ich hoffe, ich finde irgendwann auch endlich mal ein Männchen dieser Art. Leider fehlt mir das nämlich noch komplett in meinem Fundus. Wenn das allerdings so weiter geht, wie die letzten Tage, brauche ich mir da keine Gedanken machen. Wahrscheinlich entdecke ich gleich morgen eins im Laufgitter meines Sohnes :-)

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14.09.2012 - Männchen gesucht...

Nachdem die letzten beiden Springspinnen ihren Weg von allein zu mir gefunden haben, habe ich nun beschlossen, nach ein paar weiteren fehlenden Tieren für mein Projekt aktiv auf die Suche zu gehen. Schließlich will ich ja noch so viele heimische Arten wie möglich mit meinem Lupenobjektiv vollauflösend auf den Chip bannen, eh die kalte Jahreszeit anbricht.

Marpissa muscosa
Marpissa muscosa - Rindenspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5536_42kl_r100 %
5536_42kl_r
Marpissa muscosa
Rindenspringspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Marpissa muscosa
Marpissa muscosa - Rindenspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5487_89kl_r100 %
5487_89kl_r
Marpissa muscosa
Rindenspringspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Püttberge, als ein wahres Salticiden-Eldorado, in dem ich ja noch dazu quasi mittendrin sitze, bieten sich für dieses Unterfangen natürlich perfekt an.

Welche Arten mir in den letzten Jahren hier begeg­net waren, wußte ich ja und damit auch an welchen Stellen ich nach ihnen suchen mußte.

Als erstes suchte ich nach einem Männchen der Rindenspringspinne. Natürlich nicht in unserem Flur, wo meine Freundin vor ein paar Tagen das entsprechende Weibchen entdeckte, sondern an den besonnten Stämmen der Püttbergekiefern.

Marpissa muscosa
Marpissa muscosa - Rindenspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5524_28kl_r100 %
5524_28kl_r
Marpissa muscosa
Rindenspringspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nach "ein paar" Stämmen wurde ich dann auch fündig und habe damit wieder eine Art komplett.

Infos zur Art gibt's beim Weibchen.

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15.09.2012 - Und weiter geht's...

...mit der Suche für mein neues Projekt. Heute habe ich mich auf die Spur der V-Springspinne gemacht. Diese auf offene, trockene Habitate angewiesene Art ist hier in den Püttbergen recht häufig und so dauerte meine Suche auch gar nicht lange, bis ich ein hübsches Männchen gefunden hatte.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5646_49kl_r100 %
5646_49kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5601_06kl_r100 %
5601_06kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Während die Weibchen der V-Springspinne, wie bei fast allen Arten aus der Gattung Aelurillus, eher unscheinbar gefärbt sind, weisen die Männchen einen gelb-bräunlichen Gesichtsbereich, hübsche gelbe, stark behaarte Taster und die typische V-Zeichnung auf der Stirn auf. Letzterem verdankt die Art dann auch ihren Namen.

Beiden Geschlechtern gleichermaßen sind jedoch die herrlichen grünen Augen gemein, die im richtigen Licht wunderschön leuchten.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.5625_27kl_r100 %
5625_27kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das dazugehörige Weibchen sprang mir dann einige Minuten später sogar auch noch über den Weg. Allerdings taugte es nicht für meine fotografischen Zwecke, da es leider schon ein wenig ramponiert war und nur noch über 6 seiner 8 Beine verfügte. Zum Herumhüpfen und Überleben reicht das aber allemal.

Weitere Infos zur Art gibt's im Bericht meines Erstfundes vom 25.06.2010.

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16.09.2012 - Gleich zwei...

...Springspinnen aus der selben Gattung habe ich heute gefunden. Da ich wußte, wo man nach ihnen suchen muß, war es allerdings keine so große Überraschung.

Beide Arten stehen in Deutschland auf der Roten Liste - der Status von Pellenes tripunctatus wird als "Gefährdet" eingestuft, der von Pellenes nigrociliatus als "Stark gefährdet". In der Roten Liste des Landes Berlin gilt Letztere sogar als "vom Aussterben bedroht".

Pellenes tripunctatus
Pellenes tripunctatus - Kreuz-Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.5785_91bkl_r100 %
5785_91bkl_r
Pellenes tripunctatus
Kreuz-Springspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5697bkl_r100 %
5697bkl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne ♀
65mm; F/8; 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D
Umso schöner natürlich, wenn man beide Arten gleich vor der eigenen Haustür finden kann. Leider ist der jetztige Zeitpunkt sehr ungünstig, um erwachsene Tiere zu fotografieren, da beide Arten meist als Jung­tiere überwintern und sich erst im Frühjahr zu ihrer Reife häuten, um dann ihr endgültiges Aussehen anzunehmen.

Wenigstens von Pellenes nigrociliatus habe ich aber trotzdem ein erwachsenes Weibchen finden können.

Pellenes tripunctatus
Pellenes tripunctatus - Kreuz-Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.5759_61kl_r100 %
5759_61kl_r
Pellenes tripunctatus
Kreuz-Springspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Pellenes tripunctatus
Pellenes tripunctatus - Kreuz-Springspinne juv.Springspinnengalerie
Nr. 2012.5812_17kl_r100 %
5812_17kl_r
Pellenes tripunctatus
Kreuz-Springspinne juv.
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5679_84kl_r100 %
5679_84kl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne ♀
65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5705_07kl_r100 %
5705_07kl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D

Beide Arten haben mit ihrer Vorliebe für leere Schneckenhäuser eine weitere Gemeinsamkeit. Sie dienen ihnen sowohl zur Überwinterung als auch im Sommer zur Eiablage. Welches besondere Verhalten Pellenes nigrociliatus dabei an den Tag legt kann man in meinem Bericht von 2010 nachlesen. An dieser Stelle finden sich auch weitere Informationen zu beiden Arten hinsichtlich Verbreitung und Lebensraum.

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18.09.2012 - Ein bißchen weiter oben...

...als meine letzten Springspinnen-Funde, die im Normalfall alle am Boden anzutreffen sind, befindet sich der Lebensraum meines heutigen Motives. Die Rede ist von einem Evarcha falcata Weibchen.

Obwohl diese Art als eine der häufigsten einhei­mischen Springspinnen gilt, bekommt man sie doch relativ selten zu Gesicht. Sie ist meist in der boden­nahen Vegetation unterwegs, besteigt aber auch gerne mal das eine oder ander Gebüsch und ist dort durch ihre Färbung meist sehr gut getarnt.

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.6003_08kl_r100 %
6003_08kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.6020_21kl_r100 %
6020_21kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2012.5988_91kl_r100 %
5988_91kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich hoffe, daß ich auch noch ein Männchen finde, bevor der Winter anfängt, damit mein Springspinnen-Projekt, zumindest bei dieser Allerweltsart, nicht mit den detailarmen Fotos aus meiner fotografischen Vergangenheit klarkommen muß.

Weitere Infos zur Art gibt's im Bericht meines Erstfundes in den Püttbergen am 22.07.2012.

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31.10.2012 - Der Herbst geht zu Ende...

Da ich den ganzen Oktober keine Fotos in den Püttbergen geschossen habe, brauche ich nun auch keinen neuen Monat mehr anzufangen und deshalb veröffentliche ich meinen vorraussichtlich letzten Bericht in diesem Jahr einfach noch unter dem Monat September - obwohl es nun schon fast Winter ist.

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.7593_600kl100 %
7593_600kl
Evarcha falcata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.7623_29kl_r100 %
7623_29kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♂
65mm; F/4 (DFF); 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D

Weither war es allerdings in diesem Jahr sowieso nicht mit einem goldenen Herbst. Die Tage mit nassem Schmuddelwetter waren eindeutig in der Überzahl. Umso schöner, wenn es die Sonne dann, wie am heutigen Tage, doch noch einmal schafft den Frühnebel wegzudampfen.

Doch nicht nur uns Menschen lockten ihre warmen Strahlen noch einmal vor die Tür, nein, auch ein Evarcha falcata Männchen turnte mehr oder weni­ger munter durchs bunt gefärbte Laub eines Strauches am Wegrand.

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2012.7634_42kl_r100 %
7634_42kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich hatte mich natürlich nicht ganz ohne Grund an dieser Stelle etwas intensiver umgeschaut, denn Mitte September fand ich gleich in der Nähe das dazugehörige Weibchen. Eigentlich hatte ich schon nicht mehr an einen Fund in diesem Jahr geglaubt. Umso schöner, daß jetzt mein Springspinnen-Projekt nicht ohne Fotos eines Männchen dieser Allerweltsart online gehen muß.

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12.06.2013 - Immer an der Wand lang...

Beim Familien-Spaziergang durchs alte Fischerdorf Rahnsdorf turnte doch tatsächlich das Weibchen ei­ner Kettenstreifigen Springspinne an einer Haus­wand herum und das auch noch in meiner Augen­höhe.

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6305_08kl_r100 %
6305_08kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6271_77kl_r100 %
6271_77kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 500
Canon EOS 50D

Das erfreute mich insofern, da es zwar eine sehr häufige Art ist, mir sie aber noch hochauflösend in meiner Springspinnen-Galerie fehlte - wie so viele "Ottonormal-Arten", die einem sonst nie über den Weg laufen, wenn man gerade nach ihnen sucht.

Schön, daß nun auch diese Springspinnen-Art, in beiden Geschlechtern und so hochauflösend wie es meine aktuelle Kameratechnik zuläßt, ihren Weg in die Galerie gefunden hat.

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6292_97kl_r100 %
6292_97kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 640
Canon EOS 50D

Infos zur Art gibt es in einem Bericht von vor drei Jahren, als mir diese Art das erste Mal begegnete - damals auch schon an einer Hauswand. Beim Vergleich der Fotos kann man im Übrigen sehr schön meine Ent­wicklung sehen, die ich im Laufe der 3 Jahre auf dem Gebiet der Springspinnen-Fotografie genommen habe.

Ich hoffe nicht, daß ich in drei weiteren Jahren nochmal anfangen muß, alle Springspinnen-Arten zu foto­grafieren. Andererseits lernt man ja nie aus und neue leistungsfähigere Technik gibt es ja auch ständig ;-)

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14.04.2013 - Sonntagsausflug...

Zwanzig Grad und Sonnenschein - da konnten wir nicht anders, als unseren ersten Frühlings-Sonntagsaus­flug in Familie in die Schönower Heide zu verlegen. Natürlich in der weisen Voraussicht, daß die Dünen-Spring­spinnen schon aus ihrem Winterschlaf erwacht sind und die offenen Sandflächen unsicher machen.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0667kl_r100 %
0667kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♀
100mm; F/11; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zu mehr als ein paar Schnappschüssen fehlte mir allerdings die Zeit. Ich komme bestimmt in den nächs­ten Tagen noch einmal wieder, denn mir fehlen ja noch hochauflösende Aufnahmen des Weib­chens für mein Springspinnen-Projekt.

Und so war es dann auch, während unser Jüngster seine ersten Erfahrungen mit Sand sammelte, suchte ich nach den kleinen Springern - und wurde an den üblichen Stellen auch recht schnell fündig.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.0640_38kl_r100 %
0640_38kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D

Auf dem Heimweg lief uns allerdings noch ein weiteres interessantes Exemplar der hiesigen Spinnenfauna vor die Füße, der ich dann doch noch einige Zeit widmete - denn diese Spinne hätte ich ohne weiteres bestimmt nicht wiedergefunden. Besonders ihre tolle Färbung hatte ich zuvor noch nie bei einer Wolfspinne gesehen.

Im Spinnen-Forum wurde sie mir dann als Alopecosa cursor bestimmt, eine sehr seltene Art, die hier in Brandenburg auf der Roten Liste als stark gefährdet geführt wird.

Die Spinne ist mit höchstens 7 mm Körperlänge die kleinste Art ihrer Gattung in Mitteleuropa. Sie bevor­zugt offene und trockene Lebensräume, an die sie hervorragend angepaßt ist.

Alopecosa cursor
Alopecosa cursor - Tarantel
Nr. 2013.0828_42kl_r100 %
0828_42kl_r
Alopecosa cursor
Tarantel
100mm; F/8 (DFF); 1/80s; ISO 400
Canon EOS 50D
Alopecosa cursor
Alopecosa cursor - Tarantel
Nr. 2013.0810_12kl100 %
0810_12kl
Alopecosa cursor
Tarantel
100mm; F/11 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Neben ihrer Farbgebung, die sie auf den offenen Sandflächen ausgezeichnet tarnt, ja sogar fast unsichtbar erscheinen läßt - zumindest solange sie sich nicht bewegt, ist auch die Behaarung ihrer "Füße" perfekt für diesen Untergrund ausgelegt.

Während andere krabbelnde Wirbellose meist mit dem körnigen Substrat Sand total überfordert sind und sich keinen Meter darauf fortbewegen können, rennt Alopecosa cursor in einer atemberaubenden Geschwindigkeit darüber hinweg und hinterläßt dabei überall ihre Spuren (Bild).

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20.04.2013 - Das vermißte Weibchen...
Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.979_91kl_r100 %
979_91kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0915_25kl_r100 %
0915_25kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und hier kommt es auch schon, das seit vorigem Jahr schon so schmerzlich vermißte Weibchen der Dünen-Springspinne.

Zwar hatte ich ja schon vor ein paar Tagen mein Wunschmotiv vor der Linse, aber leider nicht genü­gend Zeit mich ihm zu widmen, um Fotos davon zu machen, die meinen Qualtitätsansprüchen für mein Springspinnen-Projekt genügen.

Heute war das anders und das Ergebnis kann sich meines Erachtens sehen lassen. Zumindest paßt es perfekt zum Männchen vom vorigen Jahr.

Yllenus arenarius
Yllenus arenarius - Dünen-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.953_59kl_r100 %
953_59kl_r
Yllenus arenarius
Dünen-Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Auf dem Frontal-Foto sieht man im Übrigen sehr schön, wie die kleinen Hüpfer es schaffen, sich in ihrem sandigen Lebensraum so flink fortzubewegen - man beachte die "Füße".

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21.04.2013 - Knallrot...

Beim heutigen Sonntagsausflug ging es an den östlich von Berlin gelegenen Werlsee. Eigentlich nur zum relaxen und zum im Sand spielen für unseren Sohn. Die Kamera war aber trotzdem dabei - wie so oft :-)

Zum Glück! Denn so konnte ich eine wunderschöne Rotpelzige Sandbiene ablichten, die sich direkt ne­ben mir im Sand niederließ, um sich ein wenig von ihrem Tagewerk zu erholen.

Sie muß wohl erst vor kurzem geschlüpft sein, so knallrot wie sie war. Später wird sich ihr Hinter­körper dann nämlich mehr und mehr ins Goldene ver­färben, weshalb sie auch Goldbiene genannt wird.

Durch ihre einzigartige und auffällige Färbung ist sie mit keiner anderen einheimischen Stech­imme zu ver­wechseln.

Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und überall recht häufig anzutreffen. Von März bis Mai fliegt sie in lichten Wäldern, Parks aber beson­ders auch in unseren Gärten umher.

Andrena fulva
Andrena fulva - Rotpelzige Sandbiene
Nr. 2013.1296kl_r100 %
1296kl_r
Andrena fulva
Rotpelzige Sandbiene
100mm; F/11; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mit bis zu 13 mm Länge ist sie eine der größeren unter den vielen heimischen Bienen. Ihr Körperbau erinnert aller­dings viel eher an den einer Hummel. Ihre Nester baut sie, wie alle Arten der Gattung, im Erboden - manchmal auch in größeren Kolonien.

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05.05.2013 - Mal wieder...

Obwohl ich die Springspinne Evarcha arcuata schon etliche Male vor der Kamera hatte, habe ich diese Allerweltsart bisher noch nicht in größtmöglicher Auflö­sung für mein Spring-Spinnen Projekt abgelichtet.

Das lag daran, daß mir die Art in Berlin bisher noch nie über den Weg gesprungen ist. Umso erfreuter war ich, als mir ein Männchen dieser hübschen Spring­spinne bei einem Kurzbesuch in meiner alten Heimat über den Weg sprang.

Während ich gemütlich ein Bier im Garten trank, lief der kleine Wicht quer über eines der weißen Felder des Umgebindehauses meiner Eltern und war so kaum so übersehen.

Evarcha arcuata
Evarcha arcuata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.2530_36kl_r100 %
2530_36kl_r
Evarcha arcuata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Evarcha arcuata
Evarcha arcuata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.2440_48kl_r100 %
2440_48kl_r
Evarcha arcuata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Evarcha arcuata
Evarcha arcuata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.2465_72kl_r100 %
2465_72kl_r
Evarcha arcuata
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art gibt es hier.

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29.06. - 07.07.2013 - Im Raubfliegen-Rausch...

Die wie immer knappe Freizeit während unserer Besuche in der alten Heimat nutzte ich diesmal für die ausgiebige Erforschung der Oberlausitzer Raubfliegenfauna. In der Hoffnung, daß ich hier ein paar andere Arten vor die Linse bekomme, als die, die mir zu Hause im märkischen Sand normalerweise immer begegnen.

Ich wurde nicht enttäuscht und schon während der ersten Tage, die wir im Zittauer Gebirge verbrachten, wurde ich fündig. Bei meiner Suche entdeckte ich einen sonnigen Waldrand, an dem es nur so von Raub­fliegen wimmelte. Zu meiner Freude handelte es sich um dutzende von Exemplaren einer Art, die ich hier unbedingt finden wollte - der Berg-Raubfliege.

Didysmachus picipes
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♂
Nr. 2013.7388_93kl_r100 %
7388_93kl_r
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Didysmachus picipes
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♂
Nr. 2013.7394_98kl_r100 %
7394_98kl_r
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Didysmachus picipes
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♀
Nr. 2013.7435bkl_r100 %
7435bkl_r
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♀
100mm; F/11; 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Didysmachus picipes
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♀
Nr. 2013.7426_30kl_r100 %
7426_30kl_r
Didysmachus picipes
Berg-Raubfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diese Raubfliege ist eigentlich nicht besonders selten, kommt aber, wie ihr Name schon verrät, vorzugsweise in gebirgigen Regionen vor - und dazu zählt das Makrorevier vor meiner Haustür nun mal nicht.

Die selbe Vorliebe zeigt anscheinend auch mein nächster Fund. Auch der Kleine Strauchdieb mag es eher bergig. Leider war das Licht während der Foto-Session eher suboptimal und die Bilder des hübschen Weibchens, das mir hier am Rand eines Oybiner Waldweges vor die Linse flog, wirken ein wenig flau.

Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7461_63kl_r100 %
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Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7467_70kl_r100 %
7467_70kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7480kl_r100 %
7480kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/13; 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gut das es nicht das einzige Exemplar dieser Art war, welches mir während unseres "Urlaubes" über den Weg fliegen sollte. Auch in der Nähe unseres zweiten Domizils konnte ich den Kleinen Strauchdieb beobach­ten - allerdings in einem völlig anderem Habitat. An einem sonnigen Feldrand in der Nähe von Hirschfelde fanden gleich mehrere dieser Räuber den Weg auf meinen Chip - diesmal bei besserem Licht.

Neoitamus socius
Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7825_26kl_r100 %
7825_26kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7810_17kl_r100 %
7810_17kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7795_800kl_r100 %
7795_800kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nach einem ziemlich großen Weibchen entdeckte ich zu meiner Freude auch noch ein Männchen der Art und ein weiteres etwas kleineres Weibchen, dem ich, so fotogen wie es war, nicht wiederstehen konnte.

Neoitamus socius
Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb ♂
Nr. 2013.7989_92bkl_r100 %
7989_92bkl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Datei nicht gefunden.
Nr. 2013.100 %
Bild nicht gefunden.
Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♂
Nr. 2013.8013kl_r100 %
8013kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♂
100mm; F/11; 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♂
Nr. 2013.7880_82kl_r100 %
7880_82kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.7924_26kl_r100 %
7924_26kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus socius
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
Nr. 2013.8026_32kl_r100 %
8026_32kl_r
Neoitamus socius
Kleiner Strauchdieb ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zufrieden mit meiner Ausbeute war ich quasi schon wieder auf dem Heimweg, als mir eine weitere Raubfliege vor die Füße flog. Auf den ersten Blick konnte ich sie allerdings nicht wirklich einer genauen Art zuordnen.

Erst als ich mir die Fotos später genauer ansah, konnte ich sie als Weibchen einer Seiden-Raub­fliege identifizieren. Eine weitere Art, die mir bisher in meinem Raubfliegen-Projekt noch fehlte.

Obwohl sie eine der häufigeren Raubfliegenarten in Deutschland ist, hatte ich bisher nämlich noch nicht das Vergnügen mit ihr.

Das liegt zum einen daran, daß die Art rund um Berlin, also meinem Haupt-Makro-Revier, als ausge­storben gilt und zum anderen, daß sich meine Suche nach den fliegenden Räubern bisher nicht auf land­wirtschaftlich geprägte Biotope ersteckte.

Genau in solchen Habitaten ist die Seiden-Raubfliege von Mai bis August aber bevorzugt unterwegs.

Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus - Seiden-Raubfliege ♀
Nr. 2013.7785_89kl_r100 %
7785_89kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
100mm; F/14 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus - Seiden-Raubfliege ♀
Nr. 2013.7735_45kl_r100 %
7735_45kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus - Seiden-Raubfliege ♀
Nr. 2013.7754_60kl_r100 %
7754_60kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das war es dann aber wirklich, obwohl es ruhig noch ein paar mehr der hübschen fliegenden Räuber hätten sein dürfen - so wie ich bereits wieder mal dem Raubfliegen-Fieber erlegen war.

Nachtrag

Beim winterlichen Sichten meiner Fotos aus diesem Jahr sind mir noch zwei weitere Bilder dieses Oberlausitzbesuches in die Hände gefallen. Trotzdem es sich um Freihandaufnahmen handelt, finde ich sie zeigenswert, vor allem weil sie Arten zeigen, die ich bis dato noch nie vor der Linse hatte.

Eilema depressa
Eilema depressa - Nadelwald-Flechtenbärchen ♀
Nr. 2013.7276kl_r100 %
7276kl_r
Eilema depressa
Nadelwald-Flechtenbärchen ♀
100mm; F/5.6; 1/100s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Zuerst ein kleiner Schmetterling aus der Familie der Bärenspinner mit dem Namen Nadelwald-Flechten­bärchen, den ich am Wegesrand im Moos sitzend bei einer Wanderung durchs Zittauer Gebirge fand.

Die Art ist bei uns überall verbreitet, wenn auch meistens nur vereinzelt anzutreffen. Sie lebt, wie ihr Name schon vermuten läßt, bevorzugt in Nadelwäl­dern. Seine Raupen ernähren sich dort von Flechten, die auf Kiefern, Fichten oder anderen Koniferen wachsen.

Die Falter fliegen zwischen Juli und September.

Bereits im vorigen Jahr konnte ich im Übrigen einen anderen Vertreter aus der selben Gattung in den Püttbergen fotografieren.

Xerolycosa nemoralis
Xerolycosa nemoralis - Wolfspinne ♂
Nr. 2013.7325_26kl_r100 %
7325_26kl_r
Xerolycosa nemoralis
Wolfspinne ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 50D

Ähnliches trifft auch auf mein zweites Nachtragsfoto zu, denn auch hier ist mir mit der Wolfspinne Xerolycosa nemoralis eine Art begegnet, dessen einziges weiteres in Europa heimisches Mitglied aus der selben Gattung mir schon in den Püttbergen über den Weg gelaufen ist.

Im Gegensatz zu ihrer Schwesterart bevorzugt Xero­lycosa nemoralis als Lebensraum allerdings keine offenen Sandflächen, sondern trockene Waldränder.

Der sonnige Wegrand an den Gleisen der Zittauer Schmalspurbahn in Oybin war somit auch der per­fekte Fundort für mein hübsches achtbeiniges Motiv.

Die Spinne ist überall in Europa verbreitet und in geeigneten Lebensräumen auch meist recht häufig.

Ich hoffe, ich finde nicht noch mehr Fotos von diesem Trip...

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16.04.2013 - Verspäteter Frühling...

Nachdem wir im letzten Jahr durch ein sehr zeitiges Erwachen der Natur beglückt worden sind, lag in diesem Jahr Anfang April leider noch Schnee in den Püttbergen - und auch jetzt in der Mitte des Monats ist noch kein grünes Blatt an den Bäumen zu erkennen.

Erophila verna
Erophila verna - Frühlings-Hungerblümchen
Nr. 2013.0687kl_r100 %
0687kl_r
Erophila verna
Frühlings-Hungerblümchen
100mm; F/4.5; 1/500s; ISO 400
Canon EOS 50D

An diesem Wochenende war es nun endlich so weit, der Frühling ließ sich hier endlich blicken - und das gleich mit 20 Grad im Schatten. Die Natur schien nur darauf gewartet zu haben, um nun förmlich zu explodieren. Viele Tiere und Pflanzen, die sonst gewöhnlich nacheinander ins neue Jahr starten, erscheinen nun alle auf einmal.

Ein Winzling unter den botanischen Frühjahrsboten ist das Frühlings-Hungerblümchen, welches in den sandigen Püttbergen einen perfekten Standort für seine Ansprüche findet. Es bevorzugt sonnige, trockene, magere Biotope.

Bei besonderer Nährstoffarmut, wie hier im mär­kischen Sand, werden die Pfanzen meist nicht viel größer als 5 cm. Aber auch bei besseren Verhält­nissen erreichen sie nicht mehr als 20 cm an Wuchs­höhe.

Erophila verna
Erophila verna - Frühlings-Hungerblümchen
Nr. 2013.0694kl_r100 %
0694kl_r
Erophila verna
Frühlings-Hungerblümchen
100mm; F/4.5; 1/800s; ISO 400
Canon EOS 50D

Da es ziemlich windig war, habe ich mich zum Start ins neue Makrojahr an den Blümchen mit ein paar Offenblenden versucht - also bitte nicht über die mangelnde Schärfentiefe wundern ;-)

Cicindela campestris
Cicindela campestris - Feld-Sandlaufkäfer
Nr. 2013.0760kl_r100 %
0760kl_r
Cicindela campestris
Feld-Sandlaufkäfer
100mm; F/8; 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Am späteren Nachmittag flog mir dann, mit einem prächtig grün-schimmernden Feld-Sandlaufkäfer, noch ein seltener Gast in den Püttbergen über den Weg - zu­mindest hatte ich bis dato hier noch keinen davon gesehen.

Normalerweise werden die hiesigen sandigen Frei­flächen nämlich von dessen Verwandten, dem Dünen-Sandlaufkäfer dominiert.

Umso schöner also, auch einmal einen anderen Vertreter der Sandlaufkäfer hier zu Gesicht zu bekommen - zumal die Art aufgrund des Rückgangs geeigneter Lebens­räume immer seltener wird und sie in Deutschland deshalb mittlerweile sogar unter Naturschutz steht.

Der Käfer ernährt sich, wie alle Sandlaufkäfer, räuberisch von kleinen Insekten und Spinnentieren. Mittels seiner kräftigen Kiefer sind dabei auch Käfer mit ihrem dicken Chitinpanzer kein Problem. Sobald die Sonne scheint und es warm genug ist, laufen die Käfer rastlos umher. Versucht man sich anzunähern, fliegen sie auf, um sich ein paar Meter entfernt wieder niederzulassen. Brauchbare Fotos gelingen daher meist nur an kälteren Tagen - falls man die Tiere dann überhaupt zu Gesicht bekommt - oder in den Abendstunden.

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17.04.2013 - Im morschen Holz...

Auf meinen Foto-Spaziergängen schaue ich mir auch oft den einen oder anderen morschen, am Wegrand dahinrottenden, alten Baumstamm an, der in einem Naturschutzgebiet, wie den Püttbergen, im Gegensatz zu bewirtschafteten Wäldern, zum Glück liegen bleiben darf und so einen wichtigen Lebensraum bietet.

Ampedus sanguineus
Ampedus sanguineus - Blutroter Schnellkäfer
Nr. 2013.0861_66kl_r100 %
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Ampedus sanguineus
Blutroter Schnellkäfer
100mm; F/11 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Besonders viele Käfer sind nämlich explizit auf der­artiges Totholz angewiesen. Es stellt ent­weder die Nahrungsquelle für deren Larven dar oder aber die räu­berischen unter ihnen jagen im Holz nach ihrer Nahrung.

Zu letzterer Sorte gehören auch die Larven meines heutigen Fundes, einem 15 mm großen, knallroten Schnellkäfer, den ich in einem morschen Kiefern­stamm fand. Ich bestimmte ihn zu Hause anhand der Fotos als Ampedus sanguineus.

Da es aber in der Gattung Ampedus mehrere fast identisch aussehende Arten mit roten Deckflügeln gibt, ließ ich mir meine Vermutung lieber noch von den Fachleuten bei www.kerbtier.de bestätigen.

Ampedus sanguineus ist bei uns überall häufig. Die Käfer sind tagaktiv und ernähren sich rein vegetarisch - meist von Doldenblütlern. Larven findet man hauptsächlich in morschem Kiefernholz, aber auch in Eiche und Buche, wo sie sich zunächst von Mulm, später aber von Larven und Puppen anderer Käfer ernähren.

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20.04.2013 - Alle Jahre wieder...

...freue ich mich, wenn in der Wärme der ersten Sonnenstrahlen die V-Springspinnen in den Püttbergen aus ihren Gespinstsäcken gekrochen kommen, um auf Partnersuche zu gehen.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.1149_58bkl_r100 %
1149_58bkl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.1167_76kl_r100 %
1167_76kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diesmal allerdings hatte mein Besuch einen höheren Zweck. Ich benötigte nämlich im Rahmen meines Springspinnen-Projektes noch ein paar hochauflö­sende Fotos des Weibchens dieser Art, nachdem ich im letzten Herbst nur noch adulte Männchen finden konnte.

Lange brauchte ich auch nicht zu suchen, um fündig zu werden. Die ersten drei kleinen Springer, die mir auf der "Springspinnen-Wiese" entgegenhüpften waren zwar Männchen, aber schon nach zirka fünf Minuten sprang mir dann auch schon das gewünsch­te Weibchen vor die Füße.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.1220_30kl_r100 %
1220_30kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Außerdem hatte ich am Ende noch das Glück auf einer der offenen Sandflächenn eine Begegnung zwischen beiden Geschlechtern zu erleben. Leider ist es aber am Ende nicht zur Paarung gekommen, obwohl sich das Männchen bei seinem Balztanz ziemlich angestrengt hat.

Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2013.1094_98bkl_r100 %
1094_98bkl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne
100mm; F/7.1 (DFF); 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus v-insignitus
Aelurillus v-insignitus - V-SpringspinneSpringspinnengalerie
Nr. 2013.1105_07kl_r100 %
1105_07kl_r
Aelurillus v-insignitus
V-Springspinne
100mm; F/7.1 (DFF); 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Es bemühte sich mehrere Minuten um das Weibchen, indem es sich mit erhobenen Vorderbeinen dem schöneren Geschlecht von seiner besten Seite präsentierte. Trotzdem hüpfte die Dame am Ende unbeein­druckt von Dannen. Vielleicht war er einfach nicht ihr Typ.

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22.04.2013 - Rüssel nach oben...

Heute gings mal wieder mit dem Sohnemann in die Püttberge. Und siehe da, der Kleine scheint ganz nach seinem Vater zu kommen. Denn während er im Sand so am Spielen ist, entdeckt er doch tatsächlich dabei einen kleinen Rüsselkäfer, den er auch gleich seinem Papa zeigen muß.

Dieser ist natürlich begeistert und kommt nicht um­her den tollen Fund fotografisch festzuhalten.

Es handelte sich um einen Grauen Kugelrüssler, einem Käfer, den man sehr häufig in sandigen Gegenden findet - vor allem entlang der Küsten­linien. Man kann ihn in geeigneten Lebensräumen von April bis Juni an verschiedenen Gräsern, die ihm als Nahrung dienen, entdecken.

Durch seine unauffällige graubraune Färbung und die mit 4-6 mm eher geringe Körperlänge wird er jedoch häufig übersehen.

Es kommt halt immer auf die Perspektive an :-)

Philopedon plagiatus
Philopedon plagiatus - Rüsselkäfer
Nr. 2013.1329kl_r100 %
1329kl_r
Philopedon plagiatus
Rüsselkäfer
100mm; F/11; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D
Philopedon plagiatus
Philopedon plagiatus - Rüsselkäfer
Nr. 2013.1333_34kl_r100 %
1333_34kl_r
Philopedon plagiatus
Rüsselkäfer
100mm; F/11 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Na das kann ja heiter werden, wenn ab sofort gleich zwei Schäfer die Püttberge nach Krabbeltieren durchkämmen, werde ich wohl mit Fotografieren bald nicht mehr hinterherkommen ;-)

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28.04.2013 - Ein halber Bock...

...ist mir heute über den Weg gelaufen - zumindest, was die Deckflügel meines heutigen Fundes betrifft.

Diese sind nämlich bei einigen Vetretern unserer heimischen Bockkäfer viel kürzer ausgebildet als die darunterliegenden eigentlichen Flügel - so auch beim Dunkelschenkliger Kurzdeckenbock.

Die Art ist bei uns überall recht häufig anzutreffen. Meist findet man die Käfer auf Blüten, wo sie sich an deren Pollen gütlich tun. Sie fliegen vom April bis in den Juli hinein.

Die Körpergröße variiert zwischen 6 und 16 mm. Die Larven der Käfer leben in totem Nadelholz und ernähren sich auch davon. Die Entwicklung bis zum fertigen Insekt dauert darin ein bis zwei Jahre.

Wenn man sein Brennholz direkt neben dem Kamin lagert, kann es deshalb durchaus einmal vorkom­men, daß darin noch die eine oder andere Larve herumfrißt.

Molorchus minor
Molorchus minor - Dunkelschenkliger Kurzdeckenbock
Nr. 2013.1706kl_r100 %
1706kl_r
Molorchus minor
Dunkelschenkliger Kurzdeckenbock
100mm; F/9; 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Später wundert man sich dann, einen dieser Käfer in seiner guten Stube vorzufinden, obwohl weit und breit kein Nadelwald in Sicht ist :-)

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03.05.2013 - Adonis in der Abendsonne...
Pyrrhosoma nymphula
Pyrrhosoma nymphula - Frühe Adonisjungfer
Nr. 2013.2080kl_r100 %
2080kl_r
Pyrrhosoma nymphula
Frühe Adonisjungfer
100mm; F/8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zwar war das Licht noch etwas zu hart, aber diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen. Auf einem Zweig am Wegrand unseres "Wir schaffen Mama ins Fitness-Studio"-Rückweges wärmte sich eine Frühe Adonisjungfer in den letzten Sonnen­strahlen des Tages.

Bei dieser Art handelt es sich um eine von lediglich zwei rot gefärbten Kleinlibellen Mitteleuropas. Sie fliegt von April bis August und ist damit in unseren Breiten eine der zeitigsten Libellen im Jahr.

Die Art bevorzugt langsam fließende Bäche sowie klei­nere Weiher und Tümpel als ihren Lebensraum. Sie ist bei uns überall recht häufig, wird allerdings meist übersehen, da sie sich meist in der dichten Ufer-Vegetation aufhält.

Obwohl die Art momentan noch nicht selten ist, sondern ihre Vorkommen sich lediglich etwas rückläufig entwickeln, steht sie in Deutschland, wie übrigens alle unsere einheimischen Libellen, unter Naturschutz.

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04.05.2013 - Und wieder eine mehr...

Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.2158_63kl_r100 %
2158_63kl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.2150_56kl_r100 %
2150_56kl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

...für mein Springspinnen-Projekt.

Diesmal ist mir ein ausgewachsenes Männ­chen von Pellenes nigrociliatus vor die Linse gera­ten und noch dazu ein ausgesprochen hübsches. Damit habe ich nun endlich das passende Gegenstück zum Weibchen vom letzten Herbst gefunden.

Diese in Deutschland ausgesprochen seltene Art kommt in den Püttbergen noch recht häufig vor und so brauchte ich auch nicht lange nach ihr suchen. Bisher waren es allerdings immer Weibchen oder Jungtiere, die mir vor die Füße sprangen.

Umso größer war natürlich meine Freude ...

Pellenes nigrociliatus
Pellenes nigrociliatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.2171_77kl_r100 %
2171_77kl_r
Pellenes nigrociliatus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Weitere Infos zur Art gibt es hier und hier.

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04.05.2013 - Sehr geduldig...
Lacerta agilis
Lacerta agilis - Zauneidechse
Nr. 2013.2393kl_r100 %
2393kl_r
Lacerta agilis
Zauneidechse
100mm; F/5.6; 1/200s; ISO 800
Canon EOS 50D

..war mein heutiges Model, welches mir durch Zufall bei der Suche nach weiteren Kandidaten für mein Springspinnen-Projekt vor die Linse kam.

Aufgrund des momentan bewölkten Himmels war mein wechselwarmes Fotomotiv wohl noch etwas unterkühlt und dadurch ziemlich träge und umgäng­lich. Natürlich mußte ich das ausnutzen!

Für ein paar Freihand-Nahaufnahmen hat die Geduld meines Models dann auch gereicht, bevor es sich schlußendlich doch aus dem Staub machte. Achso, die Rede ist im Übrigen von einer Zauneidechse.

Im Nachhinein war ich bei den entstandenen Bildern sogar froh, heute mal keine Springspinne vor die Linse bekommen zu haben :-)

Infos zur Art gibt es im Bericht von 2010, als ich sie das erste Mal in den Püttbergen beobachten konnte.

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05.05.2013 - Stacheliger Sechsbeiner...

Da ist mir doch heute wirklich ein äußerst seltsames winziges Wesen über den Weg gekrabbelt. Auf den ersten Blick sah es wie eine Kreuzung zwischen Igel und Käfer aus. Und so paßt dann auch der deutsche Name wie die Faust aufs Auge. Mein heutiger Fund heißt nämlich Igelkäfer.

Mit nur 4 mm Körpergröße muß man allerdings schon sehr nahe mit den Augen herangehen, um seine hübsche Bestachelung überhaupt wahrzunehmen.

Ich fand den kleinen Kerl eher durch Zufall, als ich im frisch austreibenden Gras die winzigen Larven der vielen Grashüpfer-Arten beobachtete, die hier mo­mentan allerorts herumhüpfen.

Süßgräser sind auch die Pflanzen, von denen sich sowohl der Käfer als auch dessen Larve ernähren. Und er scheint auch nie genug davon zu bekommen.

Nur mit Mühe war ich überhaupt in der Lage ein wackelfreies Bild von ihm zu machen, da der Kleine ständig am Fressen war und dabei immer seinen Kopf hin- und herbewegte. Er hielt wirklich nicht einen Moment still!

Der Schwarze Stachelkäfer, wie die Art auch genannt wird, gehört zur Familie der Blattkäfer. Er ist überall in Mitteleuropa anzutreffen und vielerorts sehr häu­fig. Seine Häufigkeit nimmt allerdings nach Norden hin ab.

Er bevorzugt grasreiche und trockene Standorte als Lebensraum. Die Püttberge sind also sein Eldorado.

Der Igelkäfer ist der einzige Vertreter seiner Gattung in Mitteleuropa. Sein nächster Verwandter ist im Mittelmeerraum beheimatet.

Hispa atra
Hispa atra - Igelkäfer
Nr. 2013.2551bkl_r100 %
2551bkl_r
Hispa atra
Igelkäfer
65mm; F/8; 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

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10.05.2013 - Taranteln in Berlin...

Wenn von Taranteln die Rede ist, sind meistens die handtellergroßen Vogelspinnen der Tropen gemeint. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend, denn eigentlich zielt die Bezeichnung "Taranteln" eher auf einige größere Arten aus der Familie der Wolfspinnen, die früher den Gattungsnamen Tarentula trugen.

Alopecosa trabalis
Alopecosa trabalis - Tarantel ♂
Nr. 2013.2570_73kl_r100 %
2570_73kl_r
Alopecosa trabalis
Tarantel ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Alopecosa trabalis
Alopecosa trabalis - Tarantel ♂ juv.
Nr. 2013.1376_80kl_r100 %
1376_80kl_r
Alopecosa trabalis
Tarantel ♂ juv.
100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Inzwischen ist dieser Name allerdings nicht mehr in Gebrauch und die Arten wurden den Gattungen Lycosa, Hogna und Alopecosa zugewiesen.

Letztere ist in Europa mit circa 30 Arten vertreten und zwei davon sind mir im Anfang Mai auch in den Püttbergen über den Weg gelaufen.

Sowohl Alopecosa trabalis als auch Alopecosa cuneata sind typische Bewohner warmer, trockener Waldränder und Wiesen. Beide sind bei uns weit verbreitet und überall häufig anzutreffen.

Zusammen mit zwei weiteren Arten gehören sie zur sogenannten Pulverulenta-Gruppe, deren Vertreter alle eine ähnliche Zeichnung ihres Körpers aufwei­sen und daher nur schwer anhand ihres Habitus voneinander zu unterscheiden sind.

Alopecosa cuneata
Alopecosa cuneata - Tarantel ♂
Nr. 2013.2618_24kl_r100 %
2618_24kl_r
Alopecosa cuneata
Tarantel ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Die Männchen von Alopecosa cuneata machen dabei allerdings eine Ausnahme, denn diese erkennt man sehr leicht, und meist schon von weitem, anhand ihrer schwarzen, auffällig verdickten Vorderbeine.

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21.05.2013 - Saison eröffnet...

Endlich sind sie wieder da! Heute habe ich meine erste Raubfliege in den Püttbergen gesichtet. Natürlich mußte ich sofort ein paar Bilder von ihr machen - in der Hoffnung, endlich mal wieder eine neue Art für mein Raubfliegen-Projekt fotografisch festzuhalten.

Leider entpuppte sich mein Motiv am Ende "nur" wieder als eine Gemeine Habichtsfliege.

Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege
Nr. 2013.4021_26kl_r100 %
4021_26kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege
100mm; F/11 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege
Nr. 2013.4035_38kl_r100 %
4035_38kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege
100mm; F/11 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Danke an Danny Wolff für die Bestätigung meines Verdachts. Infos zur Art gibt's hier.

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25.05.2013 - Ein seltsames Wesen...

...ist mir heute in Form einer Kamelhalsfliege begeg­net. Irgendwie sehen diese Insekten für mich immer aus wie nicht von dieser Welt. Es handelt sich dabei aber keineswegs um außerirdische Wesen, sondern vielmehr um lebende Fossilien.

Die Raphidiopteren, wie diese Tiere wissenschaft­lich genannt werden, zählen nämlich zu den arten­ärmsten Insektenordnungen auf diesem Planeten. Lediglich ca. 225 Arten sind bisher bekannt, deren Vorkommen sich allesamt auf einige wenige Teile der Nordhemisphäre beschränken.

Vor mehreren Millionen Jahren muß das allerdings einmal anders gewesen sein, wie zahlreiche Fossi­lienfunde beweisen. Damals gab es weit mehr Arten, die außerdem auch in den Tropen lebten.

Man geht davon aus, daß der Einschlag eines Asteroiden die Raphidiopteren an den Rand des Aussterbens gebracht haben, ähnlich wie bei den Dinosauriern.

In Mitteleuropa leben nur 16 Arten. Die meisten von ihnen bevorzugen wärmebegünstige Lebensräume. Man findet sie von der Krautschicht bis in die hö­heren Regionen der Bäume, die sie meist kriechend erklimmen, denn obwohl sie Flügel besitzen, sind sie keine guten Flieger. Wenn überhaupt überwinden sie größere Distanzen höchstens mal durch einen Windstoß.

Die tagaktiven Tiere ernähren sich räuberisch von verschiedenen Insekten, darunter vor allem Blatt­läuse, die sie mit ihren Mundwerkzeugen erbeuten.

Im Larvenstadium leben viele der Arten im Boden bzw. im Wurzelgeflecht von Sträuchern. Wie das ausgewachsene Insekt erbeutet auch die Larve verschie­denste weichhäutige Arthropoden. Die Ent­wicklung zum Imago dauert meist mehrere Jahre.

Fast alle mitteleuropäischen Kamelhalsfliegen sind in den Monaten Mai bis Juni zu beobachten.

Phaeostigma notata
Phaeostigma notata - Kamelhalsfliege ♀
Nr. 2013.5054kl_r100 %
5054kl_r
Phaeostigma notata
Kamelhalsfliege ♀
100mm; F/7.1; 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Leider ist mein Motiv noch unbestimmt, da ich bislang niemanden finden konnte, der diese nicht ganz triviale Aufgabe durchführen wollte bzw. konnte und ich dazu nicht in der Lage bin. Falls sich das ändert, werde ich die Informationen natürlich ergänzen. Vielleicht kann mir ja aber auch ein Leser weiterhelfen?

Ergänzung vom 14.06.2013

Inzwischen hat mein Fund dann tatsächlich noch einen richtigen Namen bekommen. Es handelt sich um ein Weibchen der Art Phaeostigma notata, einer der häufigsten bei uns heimischen Kamelhalsfliegen. Vielen Dank für die Bestim­mung an Dr. Christoph Saure.

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03.06.2013 - Mal wieder ne Zikade...

Obwohl ich mir im letzten Jahr extra Zikaden-Literatur zugelegt hatte, war meine Suche nach den meist win­zigen Hüpfern seitdem eher halbherzig. Heute nun ist mir mal wieder einer zufällig vor die Linse gehüpft.

Bei meinem heutigen Fund handelt es sich um eine circa 4 mm große Maskenzikade aus der Gattung Oncopsis. In Deutschland leben davon 7 Arten, die alle farblich äußerst variabel sind.

Oncopsis sp.
Oncopsis sp. - Maskenzikade
Nr. 2013.5380_83dkl_r100 %
5380_83dkl_r
Oncopsis sp.
Maskenzikade
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Oncopsis sp.
Oncopsis sp. - Maskenzikade
Nr. 2013.5374_79kl_r100 %
5374_79kl_r
Oncopsis sp.
Maskenzikade
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Anhand eines Fotos sind die einzelnen Arten nicht auseinander zu halten. Eine genaue Bestim­mung ist nur über ihre Genitalien möglich.

Aus diesem Grund kann mein heutiges Motiv auch leider keinen genauen Namen bekommen, zumal ich das Tier noch nicht einmal an einer der möglichen Futterpflanzen (Birke, Hainbuche, Hasel, Erle) gefunden habe, die eine Unterscheidung eventuell noch möglich gemacht hätten, sondern an einem Grashalm unter einer Kiefer, an den sie bestimmt der Dauerregen der letzten Tage verfrachtet hat. Puh, was für ein Satz!

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05.06.2013 - Was für Farben...

...da ist mir doch heute tatsächlich ein Insekt vor die Linse gekommen, welches ich auf den ersten Blick überhaupt nicht zuordnen konnte - naja, außer daß es sich um eine Fliege handelt.

Aufgrund ihrer tollen orangenen Beinfärbung war sie natürlich ein Top-Fotomotiv und der grüne Hintergrund tat dabei sein Übriges. Erst nachdem mir im Forum bei www.diptera.info jemand den Gattungsnamen nannte, konnte ich nach einigen Recherchen herausfinden, daß es sich hierbei um ein Chalcosyrphus valgus Weibchen handelt.

Chalcosyrphus valgus
Chalcosyrphus valgus - Schwebfliege ♀
Nr. 2013.5725kl_r100 %
5725kl_r
Chalcosyrphus valgus
Schwebfliege ♀
100mm; F/9; 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Chalcosyrphus valgus
Chalcosyrphus valgus - Schwebfliege ♀
Nr. 2013.5721kl_r100 %
5721kl_r
Chalcosyrphus valgus
Schwebfliege ♀
100mm; F/9; 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diese Art gehört zu den Schwebfliegen, worauf ich bei diesem Aussehen nie im Leben von allein gekommen wäre. Wenn ich mir jedoch jetzt die Fotos so ansehe, kommt eigentlich nichts anderes in Frage.

Leider konnte ich bisher keinerlei Infos zur Verbreitung und Lebensweise dieser Fliege auftreiben. Lediglich, daß sie in Deutschland auf der Roten Liste steht und dort als gefährdet geführt wird, konnte ich herausfinden.

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08.06.2013 - Winzig klein...

...ist sie und deshalb nur mit viel Glück zu entdecken. Dieses war mir heute hold, als ich in den Randberei­chen der offenen Sandflächen der Püttberge nach Spinnen Ausschau hielt. So konnte ich zum ersten Mal in meinem Fotografenleben eine der kleinsten Springspinnen Deutschlands ablichten.

Talavera aequipes
Talavera aequipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6018_28bkl_r100 %
6018_28bkl_r
Talavera aequipes
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
Canon EOS 50D

Talavera aequipes
Talavera aequipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6001_04kl_r100 %
6001_04kl_r
Talavera aequipes
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
Canon EOS 50D

Die Rede ist von Talavera aequipes, die mit ihren zwei Milli­metern Körpergröße im Gegensatz zu vielen Springspinnen, die ich bisher vor meiner Linse hatte, wirklich winzig ist.

Von oben hätte man sie mit ihrer grauen Färbung und dieser Größe auch sehr leicht für ein Sandkorn halten können.

Im Detail betrachtet, sieht sie jedoch wirklich farben­froh aus, wie ich finde. Mein Objektiv ist allerdings bei ihr, was den Abbildungsmaßstab betrifft, an sei­ne Grenzen gestoßen - viel kleiner darf es nun wirklich nicht mehr werden.


Talavera aequipes
Talavera aequipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6046_50kl_r100 %
6046_50kl_r
Talavera aequipes
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
Canon EOS 50D

Talavera aequipes bevorzugt sehr warme und trockene Lebensräume, wie zum Beispiel sandige Heiden und Trockenrasen. Sie ist bei uns weit verbreitet und in geeigneten Lebensräumen recht häufig, wegen der äußerst geringen Körpergröße wird sie allerdings meist übersehen.

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09.06.2013 - Flinke Wölfe...

Während der letzten Tage konnte ich verstärkt kleine Wolfspinnen beobachten, die sich in einem Affentempo durch die mehr oder weniger offenen Bereiche der Binnendüne bewegten.

Xerolycosa miniata
Xerolycosa miniata - Wolfspinne ♂
Nr. 2013.6100kl_r100 %
6100kl_r
Xerolycosa miniata
Wolfspinne ♂
100mm; F/8; 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ganz zufrieden war ich am Ende zwar nicht, aber zum herzeigen reicht es - und zwar sogar im Bezug auf beide Geschlechter.

Xerolycosa miniata
Xerolycosa miniata - Wolfspinne ♀
Nr. 2013.6103kl_r100 %
6103kl_r
Xerolycosa miniata
Wolfspinne ♀
100mm; F/11; 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das Verbreitungsgebiet dieser Spinne ist sehr groß. Es erstreckt sich auf die nordwestliche Paläarktis von Irland bis China. In Europa fehlt sie lediglich im südlichen Italien und im Süden Griechenlands.

Xerolycosa miniata ist wie die meisten Wolfspinnen ein Bodenbewohner, der seiner Beute ohne Netz, freijagend nachstellt. Daß die Art nachtaktiv ist, wie in einigen Quellen zu lesen, kann ich allerdings nicht bestätigen. Hier laufen Dutzende der Tiere am heller­lichten Tage herum.

Bisher war es mir jedoch nicht gelungen auch nur eine davon auf meinem Chip zu bannen. Darum beschloß ich meine heutige Fotofreizeit ausschließlich diesen flinken Spinnen zu widmen.

Das war auch gut so, denn um wenigstens ein paar ansehnliche Fotos zu erhaschen, ließen mich die flinken Jäger zwei Stunden lang kreuz und quer durch die Düne laufen - bis ich kaputt war.

Xerolycosa miniata
Xerolycosa miniata - Wolfspinne ♂
Nr. 2013.6118_21bkl_r100 %
6118_21bkl_r
Xerolycosa miniata
Wolfspinne ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zu Hause konnte ich die Tiere dann als Xerolycosa miniata identifizieren. Die Art bevorzugt offene, trockene und sandige Lebensräume und ist damit hier in den Püttbergen bestens aufgehoben. Die hiesige Individuen­dichte erstaunt mich trotzdem.

Xerolycosa miniata
Xerolycosa miniata - Wolfspinne ♀
Nr. 2013.6131ckl_r100 %
6131ckl_r
Xerolycosa miniata
Wolfspinne ♀
100mm; F/5.6; 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mit weltweit nur vier Arten stellt die Gattung Xerolycosa übrigens eine der kleinsten innerhalb der Familie der Wolfspinnen dar. In Europa kommt mit Xerolycosa nemoralis sogar nur eine weitere Art vor.

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15.06.2013 - Eichel mit Loch...

Wenn man im Herbst eine Eichel mit einem Loch darin findet, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, daß mein heutiges Fotomotiv der Verursacher ist. Die Rede ist vom Eichelbohrer, einem 4-7 mm großen Käfer.

Curculio glandium
Curculio glandium - Eichelbohrer
Nr. 2013.6624_29kl_r100 %
6624_29kl_r
Curculio glandium
Eichelbohrer
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Wie man unschwer erkennen kann, gehört er zur großen Familie der Rüsselkäfer, deren Namen er mit seinem Rüssel auch wirklich alle Ehre macht.

Zusammen mit dem Haselnußbohrer hält er hinsicht­lich der Rüssellänge den mitteleuropä­ischen Rekord in dieser Familie. Die Verlängerung seiner Mundpar­tie übertrifft nämlich seine eigene Körperlänge.

Der Eichelbohrer kommt in ganz Europa, sowie Teilen von Afrika und Asien vor, wobei seine Häufigkeit je nördlicher man kommt, immer weiter abnimmt. Bei uns trifft man ihn deshalb vor allem im Süden an.

Süden hin oder her, hier in den Püttbergen ist er auf jeden Fall momentan an jeder Eiche in großer Anzahl anzutreffen.

Aber nun nochmal zu den Löchern in den Eicheln. Die Weibchen der Käfer fressen diese in die noch unreifen Früchte und legen darin ein oder zwei Eier ab. Die daraus schlüpfenden Larven ernähren sich anschließend von der Eichel, bis sie sich später im Erdboden verpuppen.

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16.06.2013 - Zebra-Aufarbeitung...

...seit Herbst letzten Jahres widme ich mich nun schon der Komplettierung meiner Springspinnen-Galerie hinsichtlich der "Allerweltsarten". Ganz oben auf meiner Liste stehen da die 3 mitteleuropäischen Salticus-Arten, die alle im Allgemeinen als "Zebra-Springspinnen" bezeichnet werden, obwohl nur eine davon diesen Namen im Deutschen wirklich trägt.

Salticus zebraneus
Salticus zebraneus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6679_86kl_r100 %
6679_86kl_r
Salticus zebraneus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Salticus zebraneus
Salticus zebraneus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6757_71kl_r100 %
6757_71kl_r
Salticus zebraneus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mein heutiges Motiv ist dies allerdings nicht, obwohl sein wissenschaftlicher Name Salticus zebraneus darauf hindeutet.

Die Art ist mit maximal 4,5 mm die kleinste der bei uns beheimateten Vertreter dieser Gattung.

Sie ist in Deutschland weitverbreitet und bevorzugt vorwiegend Baumrinde als ihren Lebensraum. Man kann sie aber auch auf Holzlagerplätzen und selbst an Hauswänden beobachten. Dieses Exemplar stammt zum Beispiel von unserem Balkon-Geländer.

Salticus zebraneus
Salticus zebraneus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.6805_17kl_r100 %
6805_17kl_r
Salticus zebraneus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich hoffe nur, daß die restlichen Vertreter dieser Gattung möglichst bald ihren Weg auch noch in die Galerie finden. Bisher habe ich nämlich das Fotografieren der "Zebras" immer vor mir hergeschoben, da mir diese Arten ständig über den Weg laufen und deshalb meist anderes wichtiger war. Da nun aber ein Anfang gemacht ist, bin ich guter Hoffnung...

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18.06.2013 - Die Berserker sind da...

Nachdem ich im letzten Jahr, bedingt durch unseren Familienzuwachs, nicht so viel Zeit hatte, mich der mannigfaltigen Raubfliegenfauna der Püttberge zu widmen, möchte ich mich in diesem Jahr wieder ein wenig mehr um die fotogenen Räuber kümmern.

Zum Beispiel hatte ich mir schon vor zwei Jahren vorgenommen, die in Deutschland äußerst seltene Berserkerfliege, welche hier in den Püttbergen einen geeigneten Lebensraum gefunden hat, noch­mal etwas detailreicher in beiden Geschlechtern für mein Raubfliegen-Projekt abzulichten.

Ich hatte diese Raubfliege zwar schon 2011 vor der Linse, war aber nie so ganz zufrieden mit meinen Fotos von damals.

Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.6869kl_r100 %
6869kl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege ♀
100mm; F/8; 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.6900_04kl_r100 %
6900_04kl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.6865kl_r100 %
6865kl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege ♀
100mm; F/11; 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mit bis zu 2,5 cm Körperlänge ist die Berserkerfliege im Übrigen eine der größten einheimischen Raubfliegen. Weitere Infos zur Art gibt's in meinem Bericht von 2011.

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24.06.2013 - Mördern auf der Spur...

Die letzten Tage konnte ich an den vielen besonnten Kiefernstämmen der Püttberge wiederholt Mordfliegen bei der Jagd auf Insekten beobachten. Diese Vertreter der Raubfliegen suchen immer wieder den selben, meist hölzernen, Ansitz auf und stürzen sich von dort auf ihre vorbeifliegende Beute.

Bisher war es mir jedoch noch nie gelungen eine von ihnen vor die Linse zu bekommen und damit wußte ich auch bis heute nicht, um welche Art(en) es sich hier überhaupt handelt. Die für die Bestimmung notwendigen Merkmale dieser Gattung kann man nämlich nur erkennen, wenn man sich die Tiere aus der Nähe betrachtet.

Choerades marginata
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7003_07kl_r100 %
7003_07kl_r
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades femorata
Choerades femorata
Kleine Mordfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7063_66bkl_r100 %
7063_66bkl_r
Choerades femorata
Kleine Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades marginata
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7041_43kl_r100 %
7041_43kl_r
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heute war mir das Glück endlich einmal hold und ich konnte gleich drei von ihnen vor meine Kamera bekom­men. Am Ende mußte ich feststellen, daß es sich, mit der Gemeinen Mordfliege und der Kleinen Mordfliege, gleich um zwei Arten handelt, die hier vor meiner Haustüre ihr gemeinsames Jagdrevier besitzen.

Choerades marginata
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.6994_96bkl_r100 %
6994_96bkl_r
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades femorata
Choerades femorata
Kleine Mordfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7072_76kl_r100 %
7072_76kl_r
Choerades femorata
Kleine Mordfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades marginata
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7017_20kl_r100 %
7017_20kl_r
Choerades marginata
Gemeine Mordfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das Mordfliegen in den Püttbergen vorkommen, ist eigentlich keine große Überraschung, da hier, wie in jedem Naturschutzgebiet, der Wald nicht von Totholz befreit wird, von dem alle Arten der Gattung Choerades abhängig sind. Die Larven dieser Fliegen leben nämlich im morschen Holz und ernähren sich dort räuberisch von Insekten-Larven.

Beide Arten scheinen in Deutschland in geeigneten Habitaten mit hohem Totholzanteil nicht gerade selten zu sein. Genaue Angaben diesbezüglich gibt es aber nicht, da die Datenlage dazu, vorallem bei der Kleinen Mordfliege, völlig unzureichend ist.

Hier jedenfalls flogen heute eine ganze Menge Mord­fliegen herum.

Und weil es Fortuna heute besonders gut mit mir meinte, "flog" mir als Bonus, am Rande der nahegele­genen Trockenwiese, das fehlende Männchen zu meiner Berserkerfliege von vor einer Woche vor die Linse.

Es saß nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der ich vor ein paar Tagen seine bessere Hälfte angetroffen hatte.

Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7106_09kl_r100 %
7106_09kl_r
Echthistus rufinervis
Berserkerfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich glaube, heute habe ich mehr Fotos von Raubfliegen gemacht, als im gesamten vorigen Jahr...

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28.06.2013 - Strauchdieb...

Nachdem ich die letzten Wochen meine inzwischen schon wieder mal zur Sucht ausgearteten Suche nach Raubfliegen ausschließlich auf die Sandflächen und Trockenwiesen der Püttberge beschränkt hatte, beschloß ich mich heute auf den sonnigen Waldlichtungen und an den mit Eichen- und Robiniengebüsch bewachsenen Wegrändern umzusehen.

Mehrere Arten bevorzugen derartige Habitate. Meine Suche galt aber insbesondere einer Raubfliegengat­tung mit dem schönen Namen Strauchdieb, von der ich bereits durch einen Fund von vor zwei Jahren wußte, daß es zumindest eine der drei in Deutschland vorkommenden Arten hier in den Püttbergen geben mußte, auch wenn ich diese damals anhand meines Fotos nicht genau bestimmen konnte.

Neoitamus cyanurus
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7144_49bkl_r100 %
7144_49bkl_r
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus cyanurus
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7127_29kl_r100 %
7127_29kl_r
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus cyanurus
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7182_86kl_r100 %
7182_86kl_r
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heute sollte das allerdings anders sein, denn das Glück war mir hold und ich entdeckte tatsächlich das Objekt meiner Begierde. Und weil es sich bei meinem Fund diesmal um ein Männchen handelte, war die Bestimmung auch relativ einfach. Nun kann ich mit Sicherheit behaupten, daß zumindest der Gemeine Strauchdieb ein vollwertiges Mitglied der hiesigen Raubfliegen-Fauna darstellt.

Mal sehen, ob er der einzige seiner Gattung bleibt...

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09.07.2013 - Suche beendet...

Auch wenn unser Trip in die Oberlausitz meinem Raubfliegen-Projekt schon reichlich Zuwachs beschert hat, war ich immer noch nicht gesättigt und nutzte meinen heutigen Spaziergang, um mich auf einer der größeren Trockenwiesen der Püttberge etwas genauer nach den fliegenden Räubern umzuschauen.

Und weil ich ja noch nicht genug Fotos zu bearbeiten und Text zu schreiben habe, hatte ich natürlich Glück...

Machimus rusticus
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7600_01kl_r100 %
7600_01kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus rusticus
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7711_16kl_r100 %
7711_16kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus rusticus
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7671_80kl_r100 %
7671_80kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vor zwei Jahren konnte ich hier bereits ein Weibchen der Schlichten Raubfliege ablichten und hielt seit dem erfolglos nach ihrem männlichen Gegenstück Ausschau. Heute flog es mir einfach so vor die Füße bzw. Linse.

Machimus rusticus
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7724_26kl_r100 %
7724_26kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus rusticus
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7651_55kl_r100 %
7651_55kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus rusticus
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.7617_22_30kl_r100 %
7617_22_30kl_r
Machimus rusticus
Schlichte Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zufrieden war ich allerdings immer noch nicht und so kam ich bei meiner weiteren Wiesenbesichtigung nicht umhin, auch das dazugehörige Weibchen ein Weiteres mal für mein Projekt abzulichten :-)

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14.07.2013 - Weiber...

Immer noch auf der Suche nach dem weiblichen Gegenstück zu meinem Strauchdieb, den ich vor etwa zwei Wochen direkt im Gebüsch vor unserer Tür gefunden habe, spürte ich stattdessen genau an dieser Stelle heute morgen ein Männchen einer Garten-Raubfliege auf.

Neomochtherus geniculatus
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.8188_92kl_r100 %
8188_92kl_r
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neomochtherus geniculatus
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.8160_62kl_r100 %
8160_62kl_r
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neomochtherus geniculatus
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.8219_24kl_r100 %
8219_24kl_r
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Über diesen Fund war ich aber auch sehr glücklich, da mir die Art noch völlig in meinem Raubfliegen-Projekt fehlte. Obwohl es sich bei ihr eigentlich um eine eher häufigere Vertreterin ihrer Familie handelt, habe ich sie bisher noch nie irgendwo gesehen. Man findet die Fliege oft in sonnigen Mischwäldern oder Parkanlagen, wo sie, genau wie ihre Schwesternart, in der niedrigen Vegetation auf Beute lauert.

Am Nachmittag hatte ich dann aber doch noch Glück und bekam endlich das weibliche Gegenstück zu meinem Gemeinen Strauchdieb - Mann vor die Linse. Zu meiner Überraschung entdeckte ich mein Wunschmotiv einfach so während eines Spaziergangs mit der Familie direkt vor mir am Wegesrand sitzen.

Neoitamus cyanurus
Neoitamus cyanurus - Gemeiner Strauchdieb ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.8260_66kl_r100 %
8260_66kl_r
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♀
100mm; F/9 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoitamus cyanurus
Neoitamus cyanurus - Gemeiner Strauchdieb ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.8252_59kl_r100 %
8252_59kl_r
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♀
100mm; F/9 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Hätte ich das vorher gewußt, wäre mir die fast tägliche Suche danach erspart geblieben. Aber so ist das ja meistens, wenn man etwas bestimmtes sucht. Wieso heißt es da eigentlich "Wer sucht, der findet." ...

Infos zur Art gibt es im Bericht zum Männchen.

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15.07.2013 - Pracht...

Nach den vielen Raubfliegen der letzten Tage und Wochen, wollte mir Mutter-Natur wohl sagen, daß es nun reicht und stieß mich heute morgen nicht nur sprichwörtlich "mit der Nase" auf mein näch­stes etwas anderes Fotomotiv, indem es mir dieses auf dem Weg zum Bäcker, welcher mich wie immer durch die Püttberge führte, direkt in mein Gesicht fliegen ließ. (Schatelsatzende)

Ich wußte natürlich sofort, daß es sich bei dem Kamikaze-Piloten um etwas nicht alltägliches handelt und setzte ihn nach seinem "Absturz" erst einmal so vorsichtig wie möglich auf ein Stück alte Kiefernrinde, von der es hier am Wegesrand nicht mangelt.

Meine Führsorge wurde belohnt und der unvorsich­tige Flieger ließ mich eine vorfrühstückliche Foto­session mit ihm veranstalten, ehe er sich mit dem selben lauten Brummen wieder vom Acker machte, mit dem er auf mich herabgestürzt war.

Nun aber genug der Spannung - bei meinem unver­hofften Foto-Modell handelte es sich um einen Neun­fleck-Prachtkäfer. Die Art ist in Deutschland sehr selten und wird deshalb auf der Roten Liste gefähr­deter Arten als "stark gefährdet" geführt.

Buprestis novemmaculata
Buprestis novemmaculata - Neunfleck-Prachtkäfer
Nr. 2013.8319_21kl_r100 %
8319_21kl_r
Buprestis novemmaculata
Neunfleck-Prachtkäfer
100mm; F/11 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Der Hauptgrund dafür ist der Mangel an Totholz in unseren heutigen Wirtschafts-Wäldern. Die Käfer sind darauf angewiesen, da sie darin ihr zwei- bis vierjähriges Larvenstadium verbringen und sich in dieser Zeit davon ernähren. In einem Naturschutzgebiet wie den Püttbergen werden die abgestorbenen Bäume jedoch nicht aus dem Wald entfernt und so kann man hier noch viele totholzbewohnende Insektenarten antreffen, die andernorts schon lange ver­schwunden sind. Ein weiteres Beispiel dafür sind auch die Mordfliegen.

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17.07.2013 - Mit Zipfel...

Heute ist mein langjähriger Wunsch in Erfüllung gegangen, endlich einmal einen Zipfelfalter beobachten zu können. Daß ich ihn auch gleich noch vor die Linse bekommen konnte, gab es als Bonus dazu.

Bei meinem Motiv handelte es sich mit dem Ulmen-Zipfelfalter obendrein um einen Zipfelfalter, den man sonst eher selten zu Gesicht bekommt, da er den größten Teil seines Lebens hoch oben in den Baum­kronen verbringt, wo er sich von Mehltau ernährt.

Seine Raupen fressen ausschließlich an den Blättern und Blüten­trieben der drei in Mitteleuropa heimi­schen Ulmenarten und sind damit von ihnen abhängig.

Satyrium w-album
Satyrium w-album - Ulmen-Zipfelfalter
Nr. 2013.8344_46kl_r100 %
8344_46kl_r
Satyrium w-album
Ulmen-Zipfelfalter
100mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Satyrium w-album
Satyrium w-album - Ulmen-Zipfelfalter
Nr. 2013.8380_83kl_r100 %
8380_83kl_r
Satyrium w-album
Ulmen-Zipfelfalter
100mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein durch einen Pilz verursachtes allgemei­nes Ulmen­sterben läßt diese jedoch immer sel­tener werden und damit auch den auf sie angewiesenen Falter.

Seinen Verbreitungsschwerpunkt hat der kleine zu den Bläulingen gehörende Tagfalter im süddeut­schen Raum. In der norddeutschen Tiefebene, zu der Berlin und damit auch die Püttberge zählen, ist er sehr selten und nur lokal anzutreffen.

Es reicht allerdings schon eine einzelne Ulme aus, um einer Population dieses hübschen Falters das Überleben zu sichern. Trotzdem steht der Ulmen-Zipfelfalter in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten. Wie auch im Land Berlin, wird er dort momentan unter der Kategorie "gefährdet" geführt.

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26.07.2013 - Jungfer im Grünen...

Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich vor zwei Jahren eine Ameisenjungfer beobachten. Dabei ist es bislang auch geblieben - bis heute.

Diesmal handelte es sich allerdings nicht wieder um die Gefleckte Ameisenjungfer, sondern um die viel seltenere und kleinere Dünen-Ameisenjungfer.

In Deutschland steht diese Art auf der Roten Liste gefährdeter Tier­arten. Das ist unter anderem der Tatsache geschuldet, daß Dünengebiete, die, wie sein Name schon vermuten läßt, den bevorzugten Lebensraum meines heutigen Fotomotivs darstellen, hier eher selten vorkommen.

Genau wie die Larven meines letzten Fundes baut auch die Dünen-Ameisenjungfer als Ameisenlöwe Trichter in den lockeren Sandboden und wartet an deren Grund auf potentielle Beute, die hineinstürzt.

Manchmal kann man sogar beobachten, wie das Insekt die Beutetiere durch das Werfen von Sand­körnern daran hindert, wieder aus dem Trichter zu entkom­men.

Interessanterweise bauen aber nur etwa 10% aller weltweit vorkommenden Ameisenjungfern als Larven Sandtrichter für den Beutefang - in Mitteleuropa sogar nur drei Arten. Alle anderen lauern auf Bäu­men oder in der Krautschicht auf ihre Opfer oder stellen ihnen sogar aktiv nach.

Unsere drei einheinmischen trichterbauenden Arten im ausgewachsenen Stadium voneinander zu unter­scheiden, ist recht einfach. Bei ihren Larven sieht die Sache allerdings schon etwas anders aus, da sie sich alle sehr ähnlich sehen.

Trotzdem erkennt man zumindest den Ameisenlöwen der Dünen-Ameisenjungfer ziemlich schnell und zwar an der Standortwahl seines Trichters.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Arten, die ihre Fangtrichter meistens regengeschützt unter Wurzeln oder Steinüberhängen bauen, bevorzugt die Larve meines heutigen Fotomotives nämlich offene Sand­bereiche dafür.

Myrmeleon bore
Myrmeleon bore - Dünen-Ameisenjungfer
Nr. 2013.8663_66bkl_r100 %
8663_66bkl_r
Myrmeleon bore
Dünen-Ameisenjungfer
100mm; F/5 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
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27.07.2013 - Lecker Brennessel...

Die Suche nach weiteren Raubfliegen führte mich heute in einen ruderalbeeinflußten Randbereich der Püttberge. Durch den hohen Nährstoffgehalt, der unter anderem von der Entsorgung von Gartenab­fällen herrührt, konnte sich hier untypischerweise für den ansonsten eher sandigen und sehr nährstoffar­men Boden ein Massen­vorkommen von Brennesseln etablieren.

Zwar ist diese Tatsache eher unschön für die ur­sprüngliche Vegetation des Habitats, jedoch für die hiesige Schmetterlingsfauna eine Bereicherung, da die Brennessel einer Vielzahl unserer heimischen Tagfalter bzw. deren Raupen als Futterpflanze dient.

Und so fand ich heute zwar keine Raubfliege, aber dafür eine wunderschöne Raupe eines Admirals, die sich gerade an einer der Brennesseln gütlich tat.

Im ersten Moment fiel mir jedoch die Artenzuordnung etwas schwer, da mir bisher nur viel dunklere Exem­plare untergekommen waren. In der Bestimmungs­hilfe des Lepiforums offenbarte sich mir dann aller­dings die große Variabilität dieser Raupe in Färbung und Muster.

Der Admiral ist bei uns in Mitteleuropa eigentlich nur ein Sommergast und fliegt jedes Jahr aufs neue aus wärmeren Regionen ein. Im Zuge der allgemeinen Klimaerwärmung schaffen es zwar manchmal einige Exemplare hier unbeschadet den Winter zu über­stehen, aber meistens werden sie schon von den ersten herbstlichen Nachtfrösten dahingerafft.

Meine Raupe wird also ihre Verwandlung zum Schmetterling sicherlich noch erleben, aber mit hoher Wahr­scheinlichkeit nicht mehr das nächste Jahr.

Vanessa atalanta
Vanessa atalanta - Admiral
Nr. 2013.8719kl_r100 %
8719kl_r
Vanessa atalanta
Admiral
100mm; F/9; 1/40s; ISO 400
Canon EOS 50D
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04.08.2013 - Der nächste Zipfel...

Da sieht man sein Leben lang nicht einen einzigen Zipfelfalter und nun ist es schon der zweite inner­halb von ein paar Wochen. Nach dem in Deutschland immer seltener werdenden Ulmen-Zipfelfalter flog mir heute der hier noch etwas häufigere Blaue Eichen-Zipfelfalter über den Weg.

Favonius quercus
Favonius quercus - Blauer Eichen-Zipfelfalter
Nr. 2013.9037ekl_r100 %
9037ekl_r
Favonius quercus
Blauer Eichen-Zipfelfalter
100mm; F/2.8; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Im Gegensatz zum erstgenannten war mein aktuel­les Motiv jedoch deutlich entspannter, was zum Teil an den etwas kühleren Temperaturen des heutigen Mor­gens gelegen haben dürfte.

Das bot mir die Gelegenheit viele verschiedene Perspektiven auszuprobieren, wobei ich mich neben der typischen Seitenansicht diesmal auch an ein paar Frontalen gewagt habe. Die nebenstehende ist dabei aufgrund ihrer Bildwirkung sogar zu meinem absoluten Lieblingsbild in diesem Jahr avanciert.

Irgendwann war der Kleine dann aber doch genü­gend aufgewärmt und flatterte davon. Doch nicht ohne mir vorher noch einen kurzen Blick auf seine Flü­gelinnenseiten zu gewähren. So weiß ich diesmal, daß es sich um ein Männchen gehandelt hat.

Wie alle seine zipfeligen Kollegen zählt auch der Blaue Eichen-Zipfelfalter zur Familie der Bläulinge. In Deutschland zählt er noch zu den recht häufig vorkommenden Arten und gilt momentan nicht als gefährdet.

Favonius quercus
Favonius quercus - Blauer Eichen-Zipfelfalter
Nr. 2013.8992_9000ckl_r100 %
8992_9000ckl_r
Favonius quercus
Blauer Eichen-Zipfelfalter
100mm; F/3.5 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D


Favonius quercus
Favonius quercus - Blauer Eichen-Zipfelfalter
Nr. 2013.9084kl_r100 %
9084kl_r
Favonius quercus
Blauer Eichen-Zipfelfalter
100mm; F/4; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Favonius quercus
Favonius quercus - Blauer Eichen-Zipfelfalter
Nr. 2013.9010_14kl_r100 %
9010_14kl_r
Favonius quercus
Blauer Eichen-Zipfelfalter
100mm; F/14 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Raupen des Falters ernähren sich, wie der Name schon vermuten läßt, ausschließlich von Eichenarten. Genauer gesagt von deren Blüten, seltener auch von den Blättern. Als erwachsene Schmetterlinge saugen die Tiere vor allem an den Ausscheidungen von Blattläusen - allgemein als Honigtau bekannt. Manchmal kann man die Falter jedoch auch beim Besuch von Blumen beobachten.

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16.08.2013 - Perlmutt...

Obwohl ich, aufgrund des weniger harten Lichtes, lieber in den Morgenstunden auf die Fotopirsch gehe, habe ich heute mal eine Ausnahme gemacht und das schöne Wetter am späten Nachmittag genutzt.

Issoria lathonia
Issoria lathonia - Kleiner Perlmuttfalter
Nr. 2013.9181kl_r100 %
9181kl_r
Issoria lathonia
Kleiner Perlmuttfalter
100mm; F/6.3; 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D

Das Licht war zwar am Ende wirklich etwas grenz­wertig, aber insbesondere eine Freihandaufnahme des hier in den Püttbergen nicht so oft herumflie­genden Kleinen Perlmuttfalters ist meines Erach­tens dann doch herzeigenswert geworden.

Obwohl der Falter noch einer der häufigeren einhei­mischen Tagfalter ist, gehen leider auch seine Bestän­de deutschlandweit langsam zurück.

Das dürfte vor allem an unserer Intensiv-Landwirt­schaft liegen, die keinen Platz mehr für Unkrautfluren und Brachflächen bietet und damit auch nicht für die Futterpflanze des Schmetterlings.

Seine Raupen ernähren sich nämlich streng mono­phag von den Blättern des Acker-Stiefmütterchens.

Seinen Namen hat der Falter im Übrigen von seiner charakteristischen Flügelunterseite, die große, weiße Perlmuttflecken aufweisen. Leider ist mir der hübsche Flatterer aber entwischt, bevor ich davon ein Foto machen konnte. Naja, vielleicht das nächste Mal...

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18.08.2013 - Glasflügler...

Nachdem mir am selben Sandhang so ziemlich auf den Tag genau vor 3 Jahren bereits das Männchen eines Spätsommer Wolfsmilch-Glasflüglers vor die Linse gekommen war, hatte ich heute nun das sehr große Glück das dazu passende Weibchen ablichten zu können. Und das ist nun wirklich keine Selbstverständ­lichkeit, zumal die Art für das Land Berlin eigentlich als ausgestorben gilt und auch auf der gesamt­deutschen Roten Liste als "Vom Aussterben bedroht" geführt wird.

Chamaesphecia leucopsiformis
Chamaesphecia leucopsiformis
Spätsommer Wolfsmilch-Glasflügler ♀
Nr. 2013.9364_69bkl_r100 %
9364_69bkl_r
Chamaesphecia leucopsiformis
Spätsommer Wolfsmilch-Glasflügler ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Chamaesphecia leucopsiformis
Chamaesphecia leucopsiformis
Spätsommer Wolfsmilch-Glasflügler ♀
Nr. 2013.9345_52bkl_r100 %
9345_52bkl_r
Chamaesphecia leucopsiformis
Spätsommer Wolfsmilch-Glasflügler ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mit bloßem Auge sieht dieser winzige Falter zwar überhaupt nicht wie ein Schmetterling aus, aber der Blick durchs Makroobjektiv belehrt einen hier, wie so oft, mal wieder eines Besseren. Erst in der Vergrößerung ent­deckte ich auch das seltsame Etwas an seinem Hinterteil, welches sich im Laufe unserer gemeinsamen Foto­session immer mal wieder rein- und rausbewegte. Vielleicht ja ein Parasit - oder einfach nur die Legeröhre?

Ein paar Infos zur Art gibt's im Bericht zu meiner Erstbegegnung mit diesem hübschen Insekt.

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18.08.2013 - Eine der letzten...

Zusammen mit der Kleinen Raubfliege ist die V-Borsten-Raubfliege eine der letzten hier in den Püttbergen um diese Jahreszeit noch herumfliegenden Raubfliegen. Obwohl ich die Art schon vor meiner Linse hatte, konnte ich trotzdem nicht widerstehen...

Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.9266_69kl_r100 %
9266_69kl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.9257_59kl_r100 %
9257_59kl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neoepitriptus setosulus
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2013.9246_49kl_r100 %
9246_49kl_r
Neoepitriptus setosulus
V-Borsten-Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar Infos zur Art gibt's hier.

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18.08.2013 - Unbekannter Räuber...

Auf einer relativ vegetationslosen Stelle einer Sand­trockenrasenfläche konnte ich heute eine Raubwanze der Gattung Coranus beobachten. Das ist insofern bemerkenswert, als daß man die Vertreter dieser Gattung normalerweise relativ selten zu Gesicht bekommt, weil sie sich oft im tiefen Vegetations­dickicht aufhalten.

In Europa sind momentan nur zehn Arten dieser Gattung nachgewiesen und in Deutschland kommen davon sogar nur lediglich vier vor. Man sollte meinen, daß diese Tatsache die Bestimmung einfach machen sollte - doch weit gefehlt.

Aufgrund der Variationsbreite im Aussehen der Arten traute sich nicht einmal Herr Dr. Deckert vom Berliner Naturkundemuseum, als Fachmann der hiesigen Wan­zenfauna, eine Bestimmung anhand meiner Fotos zu. Nur eine genitalmorphologische Untersuchung hätte hier absolute Sicherheit gebracht.

Einzig und allein der Fundort und daß bisher nur eine Coranus-Art in Brandenburg nachgewiesen wurde, legt die Vermutung nahe, daß es sich hier um Coranus subapterus handeln dürfte. Dabei sind Tiere dieser Art allerdings meistens kurzflügelig, was meinen Fund, der voll entwickelte Flügel besitzt, wohl zu einer Besonderheit machen dürfte.

Coranus cf. subapterus
Coranus cf. subapterus - Raubwanze
Nr. 2013.9394kl_r100 %
9394kl_r
Coranus cf. subapterus
Raubwanze
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Coranus cf. subapterus
Coranus cf. subapterus - Raubwanze
Nr. 2013.9381_82kl_r100 %
9381_82kl_r
Coranus cf. subapterus
Raubwanze
100mm; F/5.6 (DFF); 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D

Wie alle Raubwanzen ernähren sich auch die Vertreter der Gattung Coranus von kleinen Insekten und Spinnentieren, die sie meist mit Hilfe ihrer kräftigen Vorderbeine erbeuten und sie dann mit ihrem langen Rüssel anstechen, mit Hilfe eines Giftes ihr Inneres verflüssigen und sie anschließend aussaugen.

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01.09.2013 - Wieder ein Haken...
Sitticus pubescens
Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.9647_52bkl_r100 %
9647_52bkl_r
Sitticus pubescens
Vierpunktspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sitticus pubescens
Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.9660_67kl_r100 %
9660_67kl_r
Sitticus pubescens
Vierpunktspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

...mehr auf meiner Liste. Mit dem Weibchen einer Vierpunktspringspinne hüpfte mir heute endlich mal wieder eine "Otto-Normal-Springspinne" über den Weg, die mir bisher in meiner Springspinnen-Galerie noch fehlte. Zumindest, was das Weibchen betrifft - das Männchen konnte ich bereits im Som­mer letzten Jahres ablichten.

Als ich eigentlich nach ein paar Ameisenlöwen schaute, die ihre Fangtrichter unter die in der Luft stehenden Wurzeln einer Kiefer in den Sand gebaut hatten, entdeckte ich auf deren Rinde dieses kleinen Springinsfeld.

Sitticus pubescens
Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.9680_83kl_r100 %
9680_83kl_r
Sitticus pubescens
Vierpunktspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Interessanterweise war ein Weibchen eben dieser Art die erste Springspinne, die es auf ein Foto von mir geschafft hat und damit einer der Auslöser für meinen jetztigen Springspinnen-Fimmel :-)

Infos zur Art gibt's im Bericht vom vorigen Jahr.

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25.09.2013 - Zu schnell...

...für mich, war mein heutiger Fund, so daß leider nur ein Schnellschuß auf meinem Chip gelandet ist. Nach einem beherzten Sprung ins Laub konnte ich mein ca. 3 mm großes Fotomotiv nämlich nicht mehr aufspüren.

Das ist sehr schade, da ich Ballus chalybeius - so heißt die winzige Springspinne, die mir da entkom­men war - bisher nur sehr selten beobachten konnte. Ein Foto von einem Weibchen, wie diesem, ist mir bisher noch nie geglückt.

Eigentlich ist das aber auch kein Wunder, da sich die Tiere hauptsächlich in den Kronen von Laubbäumen aufhalten. Wenn also nicht zufällig mal ein Exemplar vom Baum gefallen ist, begegnet man der Art eher selten. Am ehesten noch im Herbst auf dem einen oder anderen Laubhaufen.

Das hat allerdings nichts mit ihrer Häufigkeit zu tun, denn die Spinne ist überall in Europa weit verbreitet.

Ballus chalybeius
Ballus chalybeius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0177kl_r100 %
0177kl_r
Ballus chalybeius
Springspinne ♀
65mm; F/8; 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ich hoffe, ich sehe sie oder wenigstens einen ihrer Artgenossen bald noch einmal wieder.

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28.09.2013 - Herbstliche Farben...

Inzwischen dominieren auch in den Püttbergen herbstliche Farbtöne. Wenn dann noch, wie heute, die Son­nenstrahlen das herabgefallene Laub erwärmen, ist es für mich jedes Jahr an der Zeit, mich darin ein wenig intensiver umzuschauen. Meist gibt es da den einen oder anderen Krabbler zu entdecken, der sein Winter­quartier doch noch einmal verlassen hat, um die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen.

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0290_94ckl_r100 %
0290_94ckl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0269_74kl_r100 %
0269_74kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0193_98kl_r100 %
0193_98kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0240_45kl_r100 %
0240_45kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und da das Glück ja bekanntlich mit dem Tüchtigen ist - und tüchtig war ich auf jeden Fall, so wie ich jedes Laubblatt am Wegrand fast einzeln untersuchte - bekam ich, mit zwei Evarcha falcata Weibchen, auch ein paar hübsche Motive vor die Linse. Zwar ist mir diese Art schon ein paar Mal vors Objektiv geraten, bei der großen Variationsbreite hinsichtlich Muster und Färbung macht das aber nichts, da quasi jedes Weibchen immer ein wenig anders aussieht.

Ein paar weitere Infos zur Art gibt's in den Berichten aus den Jahren 2010 und 2012.

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02.10.2013 - Grün und winzig...
Cicadella viridis
Cicadella viridis - Binsen-Schmuckzikade
Nr. 2013.0760_65kl_r100 %
0760_65kl_r
Cicadella viridis
Binsen-Schmuckzikade
65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ihr bevorzugter Lebensraum sind feuchte Wiesen, in denen sie im Sommer oft in Massen auftritt. Aller­dings ist die Art nicht auf nasse Lebensräume ange­wiesen - selbst in trockenen Magerrasen kommt sie vor - wenn auch nicht häufig und in großer Anzahl.

Die Zikade ernährt sich vorzugsweise von Sauergrä­sern wie Simsen und Binsen, deren typischer Lebens­raum ebenfalls eher feucht als trocken ist. Aber auch Süßgräser werden nicht verschmäht.

Trotz des fortgeschrittenen Jahres findet man in den Püttbergen immernoch genügend fotogene Krabbler. Heute begegnete mir, an einem fast vertrockneten Grashalm am Wegesrand sitzend, eine unserer häu­figsten einhei­mischen Zwergzikaden - die Binsen-Schmuckzikade.

Obwohl sie, wie bereits erwähnt, überhaupt nicht selten ist, übersieht man sie durch ihre grasgrüne Färbung und die geringe Größe meist.

Cicadella viridis
Cicadella viridis - Binsen-Schmuckzikade
Nr. 2013.0779_82kl_r100 %
0779_82kl_r
Cicadella viridis
Binsen-Schmuckzikade
65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D

Standorte wie die Püttberge, die als Binnendüne zu den wärmsten und trockensten Biotopen unserer Heimat zählen, dürften also in der Gunst der winzigen Zikade wohl eher weit hinten stehen und nur besiedelt werden, wenn wirklich nichts besseres verfügar ist.

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02.10.2013 & 14.10.2013 - Zebras...

Nachdem ich im Sommer meine Springspinnen-Galerie schon um das erste noch fehlende Allerweltszebra kompletieren konnte, sind es seit heute wieder zwei Exemplare mehr.

Und im Gegensatz zu der Springspinne Salticus zebraneus vom Sommer trägt mein heutiger Fund das "Zebra" nicht in seinem wissenschaftlichen Namen, sondern in seinem deutschen Rufnamen. Jetzt kann ich also endlich auch die Zebraspringspinne in beiden Geschlechtern abhaken.

Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.0737_49dkl_r100 %
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Salticus scenicus
Zebraspringspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2013.0695_700kl_r100 %
0695_700kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne ♂
65mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0985_92kl_r100 %
0985_92kl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Salticus scenicus
Salticus scenicus - Zebraspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.0970_79bkl_r100 %
0970_79bkl_r
Salticus scenicus
Zebraspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar weitere Infos zur Art gibt's in den Berichten aus den Jahren 2010 und 2012.

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19.10.2013 - Ein bißchen Sonne...

...reicht aus, um selbst noch Ende Oktober eine Springspinne in den Püttbergen zu entdecken. Wahrschein­lich hoffte sie, daß sich an den letzten warmen Tagen des Jahres auch noch das eine oder andere ihrer Beutetiere an die frische Luft traut. Oder sie wollte sich, genau wie der Fotograf, einfach nur sonnen.

Heliophanus cupreus
Heliophanus cupreus - Kupfrige Sonnenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.1081_85ckl_r100 %
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Heliophanus cupreus
Kupfrige Sonnenspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heliophanus cupreus
Heliophanus cupreus - Kupfrige Sonnenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.1065_72kl_r100 %
1065_72kl_r
Heliophanus cupreus
Kupfrige Sonnenspringspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Kupfrige Sonnenspringspinne ist eine unserer häufigsten einheimischen Springspinnen und überall weit verbreitet - lediglich im norddeutschen Tiefland findet man sie eher seltener.

Als Lebensraum bevorzugt die Art vor allem trockene Lebensräumen, wie Magerrasen oder sonnige Wald­ränder. Sie besiedelt aber auch Moore, Dünen, Ruderal­fluren und extensiv genutzte Grünflächen.

Hier lebt sie sowohl in der bodennahen Vegetation als auch auf Sträuchern und niedrigen Bäumen. Erwachsene Tiere findet man meist von Mai bis Juli.

Heliophanus cupreus
Heliophanus cupreus - Kupfrige Sonnenspringspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2013.1038_45kl_r100 %
1038_45kl_r
Heliophanus cupreus
Kupfrige Sonnenspringspinne ♀
65mm; F/5 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Obwohl die Art mir schon sehr häufig über den Weg gehüpft ist, hat sie es erst mit diesem Shooting in die Springspinnen-Galerie geschafft. Bisher hatte ich sie, mit der Maßgabe, daß sie mir sowieso ständig begegnet, immer irgendwie vernachlässigt. Im nächsten Frühling kommt dann das Männchen an die Reihe!

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22.10.2013 - Imposanter Einwanderer...
Leptoglossus occidentalis
Leptoglossus occidentalis - Amerikanische Kiefernwanze
Nr. 2013.1180_82dkl_r100 %
1180_82dkl_r
Leptoglossus occidentalis
Amerikanische Kiefernwanze
100mm; F/4 (DFF); 1/13s; ISO 200
Canon EOS 50D

Mein heutiges Fotomotiv kam mir schon auf den ersten Blick seltsam vor. Denn wenn es in Deutschland eine so große Wanze mit derartigen Verdickungen an den Beinen geben würde, hätte ich sicherlich schon mal etwas davon gehört, dachte ich mir. Ähnliche Arten waren mir jedoch bisher nur aus Amerika bekannt.

Ganz so falsch lag ich mit meinen Überlegungen am Ende dann auch nicht, denn mein heutiger Fund war eine Amerikanische Kiefernwan­ze und damit tat­sächlich ein Einwanderer aus Nordamerika. Hier befindet sich die Art schon seit Mitte der 50er Jahre in Ausbreitung. Ursprünglich im Westen der USA be­heimatet hat sie inzwischen die Ostküste erreicht.

In Europa wurde die Wanze erstmals im Jahre 1999 in Italien nachgewiesen. Vermutlich wurde sie dort zusammen mit Weihnachtsbäumen eingeschleppt. Inzwischen hat sich die Art aber über weite Teile Europas verbreitet. In Deutschland wurde sie zuerst im Jahre 2006 gesichtet.

Die erwachsenen Tiere saugen an den jungen Blüten und Samen von Nadelbäumen, wobei sie vor allem Kiefern bevorzugen - aber auch jede andere Nadel­baumart nicht verschmähen. Diese hohe Anpassungs­fähigkeit dürfte dann auch der Hauptgrund für die schnelle Ausbreitung der Art sein.

In den USA gilt die Kiefernwanze als Schädling, da sie durch ihre Ernährungsweise vor allem in Baum­schulen immer wieder große Schäden anrichtet. Hier verursacht sie durch das Aussaugen der Samen Ertragsminderungen bei der Erzeugung von Saatgut. Die Bäume selbst werden dabei allerdings nicht geschädigt.

Nach meinem Erstfund sind mir in den nächsten Tagen noch einige weitere Tiere dieser Art über den Weg gelaufen. Diese Tatsache, zusammen mit der, daß mir die Art in der Vergangenheit noch nie begegnet ist, läßt mich darauf schließen, daß wir uns in den kommenden Jahren nun wohl sicherlich öfter sehen werden.

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25.05.2014 - Mal wieder...

Wie jedes Jahr mußte ich auch in diesem mindestens einmal in der Schönower Heide vorbeischauen. Heute war es nun so weit - im Gegensatz zu den letzten Jahren jedoch nicht im Rahmen eines Familienausflugs, sondern ausschließlich um meinen Naturforscherdrang zu befriedigen. Außerdem wollte ich mich diesmal lediglich auf meine springenden Lieblinge konzentrieren - und wurde bei der Suche nicht enttäuscht.

Die Schönower Heide bietet den kleinen Springern eine Vielzahl unterschiedlicher Mikrohabitate - von großen offenen Sandflächen und mit Flechten be­deckten harten Bodenstrukturen über Sandtrocken­rasen bis hin zu üppig mit Heide bewachsenen Bereichen nebst kleinen meist solitär stehenden Kiefern.

Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.6266_74kl_r100 %
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Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D
Euophrys frontalis
Euophrys frontalis - Kettenstreifige Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.6365_74kl_r100 %
6365_74kl_r
Euophrys frontalis
Kettenstreifige Springspinne ♂
65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 200
Canon EOS 50D

Eines jedoch haben alle diese Lebensräume gemein­sam - es sind Extremstandorte. Durch den Mangel an Schatten und Wasser, welches hier im sandigen Boden schnell versickert, sind sie ganzjährig trocken und heiß. Und wenn dann noch eine kräfige Brise weht, die hier keine Hindernisse zu fürchten braucht, fühlt man sich schon fast wie in einer Steppe in der Mongolei.

Das schöne jedoch ist, daß ein jeder dieser Lebensräume einer Vielzahl unterschiedlicher und meist hochspezialisierter Arten ein Auskommen sichert. Da bilden die Springspinnen keine Ausnahme. Und je bunter das Mosaik an Mikrohabitaten ist, desto größer ist auch die Artenvielfalt im gesamten Biotop.

Heliophanus dubius
Heliophanus dubius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.6035_38kl_r100 %
6035_38kl_r
Heliophanus dubius
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Lange Zeit wurde das Gebiet als Truppenübungs­platz der Armee genutzt, wodurch sich die Natur weitgehend frei entfalten konnte, da dem Normal­bürger und der mit ihm oft einhergehenden nega­tiven Beieinflussung so der Zutritt verwehrt blieb.

Umso mehr freut es mich daher auch, daß dieses tolle Stück Natur lediglich eine halbe Autostunde von meinem zu Hause entfernt ist.

Leider werden derartige Lebensräume in Deutsch­land immmer seltener - vor allem in solch einer flächenmäßigen Ausdehnung wie sie die Schönower Heide bietet. Doch von ungefähr kommt das auch hier nicht.

Heliophanus dubius
Heliophanus dubius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.6192_97kl_r100 %
6192_97kl_r
Heliophanus dubius
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nach dieser langen Einführung nun aber endlich zu meinen springenden Fotomotiven. Beim ersten Fund des Tages handelte es sich um ein circa 2 mm großes Männchen der Kettenstreifigen Springspinne, welches besonders in seiner farbenfrohen Frontalansicht ein wirklich fotogenes Motiv (siehe oben) darstellt. Zwar hatte ich diese Art schon mehrmals vor meiner Linse, aber ein paar hochauflösende Aufnahmen des Herren fehlten mir dann doch noch. Infos zur Art gibt es im Bericht zu meiner ersten Erstbegegnung.

Quasi gleich nebenan konnte ich dann auch schon meinen ersten wirklichen Wunschkandidaten für die Galerie ablichten.

Denn am selben Holzpfahl krabbelte tatsächlich auch noch das Männchen von Heliophanus dubius herum, einer Springspinnenart, der ich hier im vorigen Jahren schon einmal begegnet war, die ich aber damals nicht auf meinen Chip bannen konnte.

Talavera petrensis
Talavera petrensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.5717_20kl_r100 %
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Talavera petrensis
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D
Talavera petrensis
Talavera petrensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.5733_37bkl_r100 %
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Talavera petrensis
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 640
Canon EOS 50D

Diesmal hat es geklappt! Die Art ist zwar in Deutschland weit verbreitet, aber überall recht selten anzutreffen. Ihr bevorzugter Lebensraum sind sonnige Waldränder mit Nadelbäumen.

Das nächste springende Fotomotiv war dann auch gleich mein Highlight der Tour - ein wunderschönes, wenn auch schon leicht lädiertes Talavera petrensis - Männchen.

Wie der vorherige Fund gerade einmal 2 mm groß sprang es mir vor die Füße. Auf dem mit Flechten bedeckten harten Boden war es von oben, trotz seiner imposanten Frontalansicht, nur als ein hüpf­ender brauner Minipunkt zu erkennen.

Hätte sich der Gute nicht bewegt, hätte ich ihn nicht einmal bemerkt, wenn ich auf allen vieren oder sogar robbend auf dem Bauch unterwegs gewesen wäre. So hatte ich natürlich großes Glück. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum es, trotzdem die Art recht häufig und überall weit verbreitet ist, kaum Fotos von ihr im Internet zu finden gibt.

Interessanter Weise hat die Art in Deutschland zwei voneinander völlig unabhängige Verbreitungs­schwer­punkte. Zum einen findet man sie, wie hier, in sandigen und offenen Heidegebieten Nord­ostdeutschlands und zum anderen in den Hochlagen der Alpen oberhalb der Baumgrenze in meist felsigem Gelände.

Sitticus zimmermanni
Sitticus zimmermanni - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.6571_73kl_r100 %
6571_73kl_r
Sitticus zimmermanni
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1.3s; ISO 640
Canon EOS 50D

Sitticus zimmermanni
Sitticus zimmermanni - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.6471_79kl_r100 %
6471_79kl_r
Sitticus zimmermanni
Springspinne ♂
65mm; F/5.6 (DFF); 1.3s; ISO 640
Canon EOS 50D
Sitticus zimmermanni
Sitticus zimmermanni - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.7193_97kl_r100 %
7193_97kl_r
Sitticus zimmermanni
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D

Sitticus zimmermanni
Sitticus zimmermanni - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.7230_39bkl_r100 %
7230_39bkl_r
Sitticus zimmermanni
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
Canon EOS 50D

Nachdem der vorherige Fund zwar für mich recht bedeutsam, aber unter dem Aspekt der Seltenheit nichts besonderes war, stellt die nächste Springspinnen-Art, die ich an diesem Tage aufspüren konnte, eine kleine arachnologische Kostbarkeit dar.

Sitticus zimmermanni, wie die Spinne mit wissenschaftlichem Namen heißt, steht in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten und wird dort als "stark gefährdet" geführt. In Brandenburg ist die Art zwar noch etwas häufiger, gilt aber auch hier immerhin noch als "gefährdet". Zu meinem Glück scheint sie aber zumindest in der Schönower Heide keine Seltenheit zu sein. Eigentlich kein Wunder, denn als Lebensraum bevorzugt sie offene Sandflächen, von denen es hier eine ganze Menge gibt.

Alles in allem ein sehr erfolgreicher Ausflug!

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27.07.2014 - Auf der Suche...

Eigentlich hatte ich den obligatorischen Besuch der Schönower Heide in diesem Jahr ja schon hinter mir, aber das Foto einer anderen Naturfotografin, welches vor ein paar Tagen in meiner Lieblingsheide gemacht wurde, ließ mich meine Pläne kurzfristig ändern. Auf diesem war nämlich das Männchen einer Spring­spinnenart zu sehen, von der ich zwar wußte, daß sie in Brandenburg vorkommt, die ich nun jedoch schon lange ohne Erfolg suche. Dazu aber später...

Denn nachdem mir meine neue Bekannte den genauen Aufnahmeort ihres Fotos gezeigt hatte, fand ich dort statt dem Objekt meiner Begierde erst einmal eine andere arachnologische Kostbarkeit - und das in ziemlich großer Menge.

Die Rede ist von der Luchsspinne Oxyopes ramo­sus. Zwar ist die Art in Deutschland weit verbreitet und in geeigneten Lebensräumen häufig anzutref­fen, steht aber wegen ihrer allgemeinen Seltenheit auf der Roten Liste bedrohter Tier- und Pflanzen­arten.

Ihre Vorliebe für sonnige und trockene Sandböden schränkt die Auswahl an brauchbaren Biotopen sehr stark ein. Ein Hotspot sind dabei die Heidegebiete der Norddeutschen Tiefebene.

Meist findet man die Tiere in niedriger Vege­tation. In meinem Fall handelte es sich hierbei um einen großen Bestand an Heidekraut.

Oxyopes ramosus
Oxyopes ramosus - Luchsspinne ♀
Nr. 2014.97_103kl_r100 %
97_103kl_r
Oxyopes ramosus
Luchsspinne ♀
65mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Oxyopes ramosus
Oxyopes ramosus - Luchsspinne juv.
Nr. 2014.233_41kl_R100 %
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Oxyopes ramosus
Luchsspinne juv.
65mm; F/3.2 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Interessanterweise ähnelt die Lebensweise der Luchsspinnen stark der meiner springenden Lieblinge. Das beste Beispiel ist dabei ihr Jagdverhalten. Genau wie die Springspinnen erbeuten sie ihre Nahrung ohne Netze. Als tagaktive Jäger mit sehr gutem Sehvermögen schleichen sie sich an ihre Opfer heran und erbeuten diese dann im Sprung. Dabei machen sie durchaus keine schlechtere Figur als die Spinnen, die diese Fangtechnik im Namen tragen.

Leider waren die Luchsspinnen, wenn auch ein Highlight, nicht das, was ich ursprünglich erhofft hatte zu finden und deshalb ging meine Suche weiter. Der Erfolg ließ allerdings noch eine ganze Weile auf sich warten, denn scheinbar waren meine Wunschmotive hier lange nicht so häufig wie Oxyopes ramosus.

Evarcha laetabunda
Evarcha laetabunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.341_46kl_r100 %
341_46kl_r
Evarcha laetabunda
Springspinne ♀
65mm; F/5 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die auf warme und trockene Lebensräume spezia­lisierte Art kommt, während sie in Südeuropa recht häufig ist, in Mitteleuropa meist nur in klimatisch begünstigten Regionen vor.

Da das Glück jedoch bekanntlich mit dem Tüchtigen ist, konnte ich mit viel Geduld dann aber tatsächlich noch ein Pärchen der bei uns recht seltenen Spring­spinne Evarcha laetabunda aufspüren.

Evarcha laetabunda
Evarcha laetabunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.9866_74kl_r100 %
9866_74kl_r
Evarcha laetabunda
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
Canon EOS 50D

Gräser und niedrige Zwergsträucher bilden dabei ihren Lebensraum. Im vorliegenden Fall konnte ich sie ausschließlich auf Heidekraut beobachten - übrigens gemeinsam mit ihren Schwesterarten Evarcha arcuata und Evarcha falcata, die sehr ähnliche Habitate bevorzugen, in Mitteleuropa aber weitaus häufiger vor­kommen als Evarcha laetabunda.

Evarcha laetabunda
Evarcha laetabunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.118_23bkl_r100 %
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Evarcha laetabunda
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D
Evarcha laetabunda
Evarcha laetabunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.9975_82kl_r100 %
9975_82kl_r
Evarcha laetabunda
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
Canon EOS 50D
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18.06.2014 - 28.06.2014 - Griechischer Sommer...

Auch der zweite Urlaub in diesem Jahr sollte uns wieder ans Mittelmeer führen, diesmal allerdings in die östliche Ägäis auf die griechische Insel Kos. Von der Sonne sehr verwöhnt, liegt dieses kleine Eiland nur ca. 5 km vor der türkischen Küste und ist damit eigentlich viel mehr Kleinasien als Europa. Diese Tatsache ließ mich auch auf eine interessante und mir neue Flora und Fauna hoffen, wobei erstere aufgrund des fortgeschrittenen Jahres schon größten­teils vertrocknet war, denn in diesem Teil Europas herrschen - im Gegensatz zu Deutschland - im Juni schon Durchschnittstemperaturen, die wir noch nicht einmal im Hochsommer erreichen.

Chamaesphecia masariformis
Chamaesphecia masariformis - Blattwespen-Glasflügler ♂
Nr. 2014.7542kl_r100 %
7542kl_r
Chamaesphecia masariformis
Blattwespen-Glasflügler ♂
100mm; F/8; 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein schönes Beispiel ist da der Blattwespen-Glas­flügler, ein Schmetterling aus der Familie der Sesii­dae, deren nähere Verwandschaft mir sogar schon einmal in den heimatlichen Püttbergen begegnet ist.

Mein hiesiger Fund allerdings ist noch deutlich wär­me­liebender und daher vor allem im mediterra­nen Raum anzutreffen. Seine Raupen ernähren sich aus­schließ­lich von den Wurzeln einiger Königskerzen­arten - in diesem Fall wohl von Verbascum sinuatum, deren gewellt­blätt­rige Rosetten einem hier auf Schritt und Tritt begegnen.

Dafür erschien mir die Tierwelt umso vielfältiger - zumindest was die Insekten und Spinnentiere betrifft. Doch genau diese kleinen Krabbler sind es ja, die ich so gerne auf meinen Chip banne.

Bis auf ein paar Ausnahmen, wie Singzikaden oder Skorpione, hielten sich allerdings die "Aha-Effekte" bei mir in Grenzen. Vielmehr waren ein Großteil der Arten solche, deren Verwandtschaft auch bei uns in Mittel­europa zu finden ist - wenn auch meist kleiner und oft nicht ganz so farbenprächtig.

Chamaesphecia masariformis
Chamaesphecia masariformis - Blattwespen-Glasflügler ♂
Nr. 2014.7551klb_r100 %
7551klb_r
Chamaesphecia masariformis
Blattwespen-Glasflügler ♂
100mm; F/8; 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vielen Dank an Thomas Fähnrich und Daniel Bartsch vom Lepiforum für die Bestimmung des Falters.

Eine weitere Insektenfamilie, die man auch in heimatlichen Gefilden antreffen kann, sind die Netzflügler. Allerdings hält sich deren Artenanzahl in Mitteleuropa mit ganzen 11 Stück sehr in Grenzen - anders als hier im Mittelmeerraum, wo die Vielfalt deutlich größer ist. Außerdem sind die meisten mitteleuropäischen Vertreter dieser räuberisch lebenden Insekten weit weniger spektakulär und farbenfreudig.

Bubopsis andromache
Bubopsis andromache
Schmetterlingshaft ♂
Nr. 2014.7378kl_r100 %
7378kl_r
Bubopsis andromache
Schmetterlingshaft ♂
100mm; F/8; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 50D
Myrmecaelurus trigrammus
Myrmecaelurus trigrammus
Ameisenjungfer
Nr. 2014.8138_39kl_r100 %
8138_39kl_r
Myrmecaelurus trigrammus
Ameisenjungfer
100mm; F/2.8 (DFF); 1/3200s; ISO 640
Canon EOS 50D
Bubopsis andromache
Bubopsis andromache
Schmetterlingshaft ♀
Nr. 2014.7931kl_r100 %
7931kl_r
Bubopsis andromache
Schmetterlingshaft ♀
100mm; F/8; 1/640s; ISO 400
Canon EOS 50D

Mit Bubopsis andromache - einem Schmetterlingshaft und Myrmecaelurus trigrammus einer Ameisenjungfer konnte ich während der paar Tage gleich zwei sehr hübsche mediterrane Netzflügler ablichten. Besonders ersterer ist für mich ein spektakulärer Fund, da die Art erst 1978 zum ersten Mal beschrieben wurde und lediglich in der östlichen Ägäis vorkommt. Vielen Dank an Ulrike Aspöck für die Bestätigung meiner Bestimmungen.

Ein paar allgemeine Infos zur Lebensweise von Hautflüglern im Allgemeinen und Ameisenjungfern im Besonderen findet man auch in den Artikeln zu meinen Funden von heimischen Vertretern dieser Familie - hier und hier.

Die nächsten mir nicht ganz unbekannten Insekten, die es in diesen Bericht geschafft haben, sind die Raub­fliegen - genauer gesagt ein Neo­mochtherus - Weibchen und ein Pärchen der Gattung Machimus, die zur selben Art gehören könnten.

Leider ist es mir trotz Hilfe von Danny Wolff, der die Fliegen zu­mindest einer Gattung zuordnen konnte, nicht gelungen, die Tiere bis zur Art zu bestimmen.

Auch habe ich während unseres Urlaubes noch deutlich mehr Arten gesehen, aber die meisten von ihnen waren aufgrund der hohen Temperaturen einfach nicht zum Stillsitzen zu bewegen :-)

Machimus sp.
Machimus sp. - Raubfliege ♂
Nr. 2014.7513kl_r100 %
7513kl_r
Machimus sp.
Raubfliege ♂
100mm; F/11; 1/125s; ISO 640
Canon EOS 50D
Neomochtherus sp.
Neomochtherus sp. - Raubfliege ♀
Nr. 2014.8101kl_r100 %
8101kl_r
Neomochtherus sp.
Raubfliege ♀
100mm; F/11; 1/200s; ISO 640
Canon EOS 50D
Machimus sp.
Machimus sp. - Raubfliege ♀
Nr. 2014.8028kl_r100 %
8028kl_r
Machimus sp.
Raubfliege ♀
100mm; F/10; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 50D

Nun aber endlich zu ein paar Fotomotiven, die man in Mitteleuropa vergeblich sucht. Den Anfang machen mit Cicadatra cf. platyptera und Cicada mordoganensis zwei Vetreter aus der im Mittelmeerraum recht häufig anzutreffenden Familie der Singzikaden.

Cicadatra cf. platyptera
Cicadatra cf. platyptera - Singzikade
Nr. 2014.8113_16kl_r100 %
8113_16kl_r
Cicadatra cf. platyptera
Singzikade
100mm; F/11 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 50D

Zwar gibt es auch in den klimatisch begünstigten Regionen Mitteleuropas ein paar Vertreter dieser stimm­gewaltigen Gesellen, jene erreichen aber bei weitem nicht die Größe der im mediterranen Raum behei­mateten Arten.

Dabei übersieht man die zwischen 3 und 8 cm großen Insekten in der üppigen Vegetation sehr oft. Allerdings - und da wird mir jeder Urlauber, der schon einmal an den Küsten des Mittelmeers seinen wohlverdienten Jahres­urlaub verbracht hat, recht­geben - überhören kann man sie auf gar keinen Fall!

Denn wer kennt es nicht, dieses ohrenbetäubende und scheinbar nie-aufhören-wollende Gezirpe, wel­ches vor allem die Männchen der Singzikaden von sich geben, um Weibchen anzulocken oder ihr Revier abzustecken.

Dabei hat jede Art ihren typischen Gesang, anhand dessen sie auch zweifelsfrei bestimmt werden kann.

Cicada mordoganensis
Cicada mordoganensis - Singzikade
Nr. 2014.7984kl_r100 %
7984kl_r
Cicada mordoganensis
Singzikade
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 50D

Meine Bestimmung von Cicadatra platyptera konnte von Matija Gogala leider nur zu 99% bestätigt werden. Hundertprozentige Sicherheit brächte in diesem Fall nur eine Genitaluntersuchung oder die Bestimmung anhand des eindeutigen artspezifischen Gesangs des Tieres. Vielen Dank an Herrn Gogala für diese Infos. Beim nächsten Mal werde ich dann wohl zusätzlich zur Kamera noch die Memofunktion meines Handys bemühen :-)

Mesobuthus gibbosus
Mesobuthus gibbosus - Skorpion
Nr. 2014.8014kl_r100 %
8014kl_r
Mesobuthus gibbosus
Skorpion
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 50D

Eine weitere Arthropoden-Familie, welche man in Deutschland vergebens suchen dürfte - zumindest abseits von Terrarien - sind die Skorpione. Im Mittel­meer­raum dagegen gibt es davon einige Arten zu bewundern. Unter ihnen auch ein paar, die mit ihrem Gift durchaus einem Menschen gefährlich werden können.

Mein griechischer Fund, ein Mesobuthus gibbosus, wie er mit wissenschaftlichem Namen heißt, gehört aller­dings nicht dazu. Sein Neurotoxin kann normaler­weise einem gesunden, erwachsenen Men­schen nicht schaden. Vorsicht ist aber trotzdem geboten!

So hielt auch ich immer einen gehörigen Abstand beim Fotografieren, nachdem ich ihn bei seinem Tagesschlaf unter einem Stein gestört hatte - zumal mir das Tier auch ziemlich angriffslustig erschien. Ein paar mal mußte ich ganz schön schnell reagieren, als der ca. 7 cm große Skorpion in einem Affenzahn auf mich zu gerannt kam. Deshalb gibt es leider auch keine gelungene Frontalaufnahme aus der Nähe.

Überhaupt nicht gefährlich hingegen war das nächste Spinnentier, welches ich hier zeigen möchte. Es handelt sich dabei um eine Krabbenspinne der Gattung Thomisus, die sich in ihrer Färbung perfekt an ihre Umgebung angepaßt hatte.

Ihr Körper war in exakt demselben Grünton gefärbt, wie die Pflanze auf der die kleine Spinne ihr Gespinst gebaut hatte, das sie momentan bewachte. Hätte sie nicht gerade auf diesem gesessen, hätte ich sie vermutlich übersehen.

Thomisus sp.
Thomisus sp. - Krabbenspinne ♀
Nr. 2014.7906kl_r100 %
7906kl_r
Thomisus sp.
Krabbenspinne ♀
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 50D
Thomisus sp.
Thomisus sp. - Krabbenspinne ♀
Nr. 2014.7907dkl_r100 %
7907dkl_r
Thomisus sp.
Krabbenspinne ♀
100mm; F/7.1; 1/160s; ISO 200
Canon EOS 50D

Obwohl für Griechenland mit Thomisus onustus, einer Krabbenspinne, die auch bei uns in Deutschland heimisch ist, lediglich eine Art aus der in Frage kommenden Gattung heimisch ist, ist eine genaue Bestimmung leider nicht möglich. Zu nah liegt Kos an der türkischen Küste, als das man alle in der Türkei beheimateten Thomisus-Arten anhand meiner Fotos ausschließen könnte. Aber was soll's, hauptsache die Spinne weiß, zu welcher Art sie gehört.

Peucetia arabica
Peucetia arabica - Luchsspinne ♂
Nr. 2014.7667_69kl_r100 %
7667_69kl_r
Peucetia arabica
Luchsspinne ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Bei der nächsten achtbeinigen Schönheit war die Be­stimmung hingegen kein Problem. Das ca. 1 cm große und giftgrüne Männchen hört auf den wissenschaft­lichen Namen Peucetia arabica und gehört zur Familie der Luchsspinnen (Oxyopidae).

Auch bei uns in Deutschland sind zwei Vertreter die­ser tagaktiven Spinnenfamile heimisch, von denen ich einen just in diesem Jahr in einer Heidelandschaft oberhalb von Berlin fotografieren konnte.

Wie die Springspinnen sind auch die Luchsspinnen tagaktive und netzlose Jäger, die meist freiumher­laufend auf die Jagd gehen und ihre Beute anspringen, um sie zu überwältigen. Nur einige Arten sind weniger agil und lauern ihrer Beute lieber gut getarnt auf.

Luchsspinnen sind im Übrigen leicht an den auffäl­ligen Dornen, die ihre Beine bedecken, zu erkennen.

Peucetia arabica
Peucetia arabica - Luchsspinne ♂
Nr. 2014.7663kl_r100 %
7663kl_r
Peucetia arabica
Luchsspinne ♂
100mm; F/11; 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Natürlich lag mein Hauptaugenmerk in Sachen Acht­beiner aber wie immer auf den springenden Vertre­tern ihrer Zunft, denn meine Galerie ist ja noch lange nicht komplett und besonders an Ägäern mangelte es darin zu diesem Zeitpunkt ganz gewaltig.

Das ganzjährig warme Klima sowie die trockene und steinige Beschaffenheit der Insel schrie in meiner Vor­stellung deshalb geradezu nach einer ganzen Schar von Spring­spinnenarten, die sich hier finden lassen müßten. Ich sollte recht behalten...

Ganz so einfach gestaltete sich die Sache aller­dings nicht. Zwar fand ich gleich auf unserem Balkon ein paar Allerwelts-Mittelmeerspringer wie Menemerus semi­limbatus, doch für die begehrten Exem­plare mußte ich schon ein wenig ins Hinterland der Insel vordringen und vor allem auch den einen oder anderen Stein umdrehen.

Besonders die nur im östlichen Mittelmeer anzutref­fenden Habrocestum egaeum, Mogrus neglectus und Aelurillus blandus wollte ich dabei unbedingt finden, was mir mit einiger Beharrlichkeit auch gelang.

Als besonderes Schmankerl hatte ich außerdem das Glück, die in Europa äußerst seltene Plexippoides gestroi beobachten zu können.

Mogrus neglectus
Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.7818kl_r100 %
7818kl_r
Mogrus neglectus
Springspinne ♀
100mm; F/6.3; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 50D
Mogrus neglectus
Mogrus neglectus - Springspinne - GespinstSpringspinnengalerie
Nr. 2014.7817kl_r100 %
7817kl_r
Mogrus neglectus
Springspinne
Gespinst
100mm; F/6.3; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 50D

Zusammen mit Pseudicius badius, Heliophanus equester, Thyene imperialis und Menemerus taeniatus ist diese zudem eine der 5 Springspinnenarten, die bisher nicht für die Insel Kos nachgewiesen waren und deren Fund daher als Erstnachweis für dieses hübsche ägäische Eiland vor der türkischen Küste gelten kann.

Zum Schluß noch eine Auswahl an Frontalen meiner ägäischen Springspinnen-Funde. Alle Springer aus diesem Urlaub gibt es in gesammelter Form hier und natürlich eingeordnet in die jeweilige Gattung in meiner Galerie.

Aelurillus blandus
Aelurillus blandus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.8295_301kl_r100 %
8295_301kl_r
Aelurillus blandus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Habrocestum egaeum
Habrocestum egaeum
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.9588_95kl_r100 %
9588_95kl_r
Habrocestum egaeum
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Menemerus semilimbatus
Menemerus semilimbatus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.1106_14kl_r100 %
1106_14kl_r
Menemerus semilimbatus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus blandus
Aelurillus blandus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.9096_100kl_r100 %
9096_100kl_r
Aelurillus blandus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D
Habrocestum egaeum
Habrocestum egaeum
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.9756_61kl_r100 %
9756_61kl_r
Habrocestum egaeum
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Menemerus semilimbatus
Menemerus semilimbatus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.1152_58kl_r100 %
1152_58kl_r
Menemerus semilimbatus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D
Euophrys rufibarbis
Euophrys rufibarbis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3230_33bkl_r100 %
3230_33bkl_r
Euophrys rufibarbis
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Heliophanus equester
Heliophanus equester
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.8531_34kl_r100 %
8531_34kl_r
Heliophanus equester
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Plexippoides gestroi
Plexippoides gestroi
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3003_12dkl_r100 %
3003_12dkl_r
Plexippoides gestroi
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
Canon EOS 50D
Euophrys rufibarbis
Euophrys rufibarbis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.4295_01kl_r100 %
4295_01kl_r
Euophrys rufibarbis
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Mogrus neglectus
Mogrus neglectus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.8794_00kl_r100 %
8794_00kl_r
Mogrus neglectus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Pseudicius badius
Pseudicius badius
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.8655_60kl_r100 %
8655_60kl_r
Pseudicius badius
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
Canon EOS 50D

So, das solls nun erst einmal mit meinem kleinen Bericht gewesen sein. Viele der unzähligen Motive mußten leider unabgelichtet bleiben, schon allein weil meine Zeit fürs Fotografieren sehr begrenzt war - meine Familie wollte während des Urlaubs ja schließlich auch noch was von mir haben. Erneut möchte ich mich an dieser Stelle für das schier unendliche Verständnis meiner Frau bedanken, ohne die die meisten der Fotos nicht möglich gewesen wären.

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22.03.2014 - 01.04.2014 - Frühling am Mittelmeer...

Seit langer Zeit hieß es in diesem Jahr endlich mal wieder Urlaub am Mittelmeer. Babybedingt wollten wir in den letzen beiden Jahren lieber auf Flugreisen verzichten und so freuten wir uns daher umso mehr die mediterrane Frühlingssonne genießen zu dürfen. Als Ziel wurde die Baleareninsel Mallorca ausgewählt.

Misopates orontium
Misopates orontium - Acker-Löwenmaul
Nr. 2014.3302kl_r100 %
3302kl_r
Misopates orontium
Acker-Löwenmaul
100mm; F/5.6; 1/800s; ISO 200
Canon EOS 50D
Asphodelus fistulosus
Asphodelus fistulosus - Röhriger Affodill
Nr. 2014.3041kl_r100 %
3041kl_r
Asphodelus fistulosus
Röhriger Affodill
100mm; F/6.3; 1/4000s; ISO 800
Canon EOS 50D
Allium roseum
Allium roseum - Rosen-Lauch
Nr. 2014.3007kl_r100 %
3007kl_r
Allium roseum
Rosen-Lauch
100mm; F/6.3; 1/3200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gründe für deren Auswahl waren ihre geografische Nähe zu Deutschland, die den wenigsten Flugstreß für unseren Jüngsten versprach und die herrliche Natur zu dieser Jahreszeit. Letztere enttäuschte uns dann auch nicht. Denn trotzdem der Frühling in diesem Jahr auch in Deutschland relativ früh Einzug gehalten hatte, grünte und blühte alles auf der Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen noch viel üppiger.

Neben auffälligen Geophyten wie dem Rosen-Lauch oder dem Röhrigen Affodill konnte man, wenn man richtig hinschaute, auch im Verborgenen so einiges entdecken, was seine Schönheit oft erst auf den zweiten Blick offenbarte.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Gemeine Krumm­stab. Diese Pflanze aus der Familie der Aronstab­gewächse findet man im Mittelmeerraum sehr oft an schattigen Standorten, meistens auf Brachflächen.

Um diese Jahreszeit übersieht man die grün-braunen Blüten der Pflanze jedoch häufig, da sie in diesem Stadium meist nur ein paar Zenti­meter aus dem üppigen Dickicht ihrer Blätter hinausragen. Später im Jahr, wenn die Blütenstände ein wenig höher und die Blätter welk sind, nimmt ihre Auffälligkeit deutlich zu.

Arisarum vulgare
Arisarum vulgare - Gemeiner Krummstab
Nr. 2014.2827kl_r100 %
2827kl_r
Arisarum vulgare
Gemeiner Krummstab
100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Schnell übersehen werden auch die meisten der folgenden botanischen Kostbarkeiten. Denn obwohl ihre Blüten in den schönsten Farben leuchten, sind sie, durch deren geringe Größe, zwischen Strauchwerk und anderer mediterraner Vegetation oft unsichtbar. Die Rede ist von Orchideen. Diese Pflanzenfamilie ist, im Gegensatz zu unseren Breiten, im ganzen Mittelmeerraum noch recht häufig und mit einer großen Arten­anzahl vertreten.

Davon begeistern mich um diese Jahreszeit, neben einigen anderen, vor allem immer wieder die vielen blühenden Ragwurz-Arten, von denen es auch auf Mallorca eine ganze Menge gibt.

Ophrys tenthredinifera
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
Nr. 2014.2780_84kl_r100 %
2780_84kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
100mm; F/4 (DFF); 1/200s; ISO 640
Canon EOS 50D
Ophrys tenthredinifera
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
Nr. 2014.2748_53kl_r100 %
2748_53kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
100mm; F/4.5 (DFF); 1/60s; ISO 640
Canon EOS 50D
Ophrys tenthredinifera
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
Nr. 2014.2945kl_r100 %
2945kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
100mm; F/5.6; 1/1000s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Diese Orchideen-Gattung ist für ihren besonderen Bestäubungsmechanismus bekannt. Denn außer, daß die Blüten wunderschön anzuschauen sind, verfolgen die Pflanzen mit deren Form und Farbe einen ganz be­stimmten Zweck. Die Lippe der Blüte ahmt nämlich weibliche Insekten nach, wodurch männliche Artge­nossen angelockt und zur Kopulation bewegt werden sollen, was dann wiederum zur Bestäubung der Pflanze führt.

Ophrys bombyliflora
Ophrys bombyliflora - Drohnen-Ragwurz
Nr. 2014.2988_98kl_r100 %
2988_98kl_r
Ophrys bombyliflora
Drohnen-Ragwurz
100mm; F/4.5 (DFF); 1/500s; ISO 1000
Canon EOS 50D
Ophrys bombyliflora
Ophrys bombyliflora - Drohnen-Ragwurz
Nr. 2014.2726_32kl_r100 %
2726_32kl_r
Ophrys bombyliflora
Drohnen-Ragwurz
100mm; F/7.1 (DFF); 1/125s; ISO 400
Canon EOS 50D
Ophrys speculum
Ophrys speculum - Spiegel-Ragwurz
Nr. 2014.2880_86kl_r100 %
2880_86kl_r
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 1000
Canon EOS 50D
Ophrys speculum
Ophrys speculum - Spiegel-Ragwurz
Nr. 2014.3047kl_r100 %
3047kl_r
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
100mm; F/4.5; 1/6400s; ISO 640
Canon EOS 50D
Ophrys forestieri
Ophrys forestieri - Ragwurz
Nr. 2014.2978_87bkl_r100 %
2978_87bkl_r
Ophrys forestieri
Ragwurz
100mm; F/4.5 (DFF); 1/400s; ISO 1000
Canon EOS 50D

Dieser Mechanismus wird noch durch Duftstoffe, die die Blüten als zusätzliches Lockmittel verströmen, unter­stützt. Vor allem letzter Fakt führt dabei zu einer hohen Spezifität hinsichtlich der möglichen Bestäuber. Meistens sind das für eine Ragwurz-Art nur ein paar wenige oder sogar nur ein einziger.

Dasyscolia ciliata
Dasyscolia ciliata - Dolchwespe
Nr. 2014.3317kl_r100 %
3317kl_r
Dasyscolia ciliata
Dolchwespe
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 50D

Letzteres trifft zum Beispiel auf die auf Mallorca recht häufige Spiegel-Ragwurz zu, deren einziger Bestäu­ber die Dolchwespe Dasys­colia ciliata ist.

Mit Hilfe ihrer braunen Lippenbehaarung, die farblich der der Wespe gleicht, und des blauen "Spiegels", der die reflektierenden Flügel des Weibchens nachbildet, täuscht diese Ragwurz-Art seinen Be­stäuber perfekt. Kommt dann auch noch der rich­tige Duftcocktail dazu, kann das Wespenmännchen wohl nicht anders...

Obwohl ich das Glück hatte, eine der sogenannten Pseudokopulas beobachten zu können, ist es mir lei­der nicht gelungen ein Foto davon zu machen. Ledig­lich ein Bild von einer schon ziemlich erschöpften Dolchwespe auf dem Boden ist mir gelungen.

Wie an der Dolchwespe zu erkennen, wartet Mal­lorca, außer mit einer vielfältigen Flora, auch mit einer sehr interessanten und reichhaltigen Insekten­fauna auf, die sich aufgrund des mediterranen Klimas natür­lich etwas anders zusammensetzt als hier bei uns in Mitteleuropa.

Allerdings war die Zeit, die ich für die Fotografie von Insekten nutzen wollte, nicht ganz so üppig bemes­sen, so daß, aufgrund der notwendigen Geduld bei deren Ablichtung, nur ein paar wenige Exemplare den Weg auf meinen Chip gefunden haben.

Ischnura graellsii
Ischnura graellsii - Spanische Pechlibelle
Nr. 2014.2641kl_r100 %
2641kl_r
Ischnura graellsii
Spanische Pechlibelle
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 200
Canon EOS 50D

Weiterhin gelang mir noch ein Foto der Spanischen Pech­libelle. Auch hier handelt es sich um einen häu­figen Vertreter der mediterranen Insektenfauna. Al­lerdings kommt diese, unserer einheimischen Großen Pechlibelle sehr ähnlich sehende Art, nur im west­lichen Teil des Mittelmeerraums vor.

Und zu guter Letzt noch zwei Schmetterlinge, die beide auch bei uns in Mittel­europa anzutreffen sind.

Beim ersten handelt es sich um einen Senfweißling aus dem Komplex Leptidea sinapis/juvernica, dessen Arten sich nur genital trennen lassen. Leider reicht mein Foto daher nicht für eine genaue Art­zuordnung aus.

Callophrys rubi
Callophrys rubi - Brombeerzipfelfalter
Nr. 2014.3130_33kl_r100 %
3130_33kl_r
Callophrys rubi
Brombeerzipfelfalter
100mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 50D
Pyrgomorpha conica
Pyrgomorpha conica - Kegelkopfschrecke (Larve)
Nr. 2014.2735kl_r100 %
2735kl_r
Pyrgomorpha conica
Kegelkopfschrecke (Larve)
100mm; F/7.1; 1/2000s; ISO 400
Canon EOS 50D

Neben der oben schon erwähnten Dolchwespe waren das lediglich noch vier weitere Arten. Zum ersten war das die sehr exotisch anmutende Larve einer Kegel­kopfschrecke.

Dieser Vertreter der Familie der Kurzfühlerschrecken kommt im Mittelmeerraum recht häufig vor und kann dabei sowohl in einer grünen als auch in einer braunen Farbvariante auftreten. Letztere ist mir vor ein paar Jahren schon mal auf Kreta begegnet.

Leptidea cf. sinapis
Leptidea cf. sinapis - Senfweißling
Nr. 2014.3307kl_r100 %
3307kl_r
Leptidea cf. sinapis
Senfweißling
100mm; F/5.6; 1/2000s; ISO 400
Canon EOS 50D

Beim zweiten gibt es mit der Benennung dafür über­haupt keine Probleme. Er ist so einzigartig, daß er deshalb schon seit lan­gem auf meiner Agenda steht. Die Rede ist vom Brombeer­zipfelfalter, einem klei­nen Schmetterling aus der Familie der Bläulinge.

Seine Einzigartigkeit, jedenfalls was die europäische Schmetterlingsfauna betrifft, sind seine grasgrünen Flügelunterseiten, die er, soweit ich weiß, mit keinem weiteren seiner hiesigen Artgenossen teilt. Oberseits sind seine Flügel braun.

Daß ich den eigentlich nicht seltenen Falter bei uns zu Hause noch nie vor die Linse bekommen habe, dürfte zum Teil auch an seiner perfekten Tarnung liegen. Denn zumindest während des Sitzens dürfte ein Auffinden wohl eher nur ein absoluter Glücksfall sein.

Ein bißchen mehr Zeit als für die Insekten ließ ich mir hingegen für die Erforschung der hiesigen Spinnen­fauna, wobei ich auf meine Lieblinge natürlich mein besonderes Augenmerk legte. Vor allem die auf Mallorca endemische Springspinne Aelurillus balearus wollte ich unbedingt vor's Objektiv bekommen. Zum einen natürlich, weil mir die Art noch in meiner Galerie fehlte und zum anderen weil das vor mir bisher wohl noch niemanden sonst gelungen war. Eigentlich kein Wunder, denn die Art wurde erst 2005 beschrieben.

Aelurillus balearus
Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3407_15kl_r100 %
3407_15kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus balearus
Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.4428_34kl_r100 %
4428_34kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus balearus
Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3362_68kl_r100 %
3362_68kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Aelurillus balearus
Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.4456_62kl_r100 %
4456_62kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und da das Glück ja bekanntlich mit dem Tüchtigen ist, war es auch mir hold. Denn obwohl ich nach mehreren Tagen erfolgloser Suche fast schon aufgegeben hätte, ist es mir in den zwei Wochen tatsächlich gelungen sowohl Männchen als auch Weibchen dieser wunderschönen Spinne aufzuspüren. Was für ein Erfolg!

Während dieser Suche sind mir allerdings auch noch andere Springspinnenarten vor's Objektiv geraten, von denen die meisten am Ende genauso ihren Weg in meine Galerie gefunden haben.

Aelurillus luctuosus
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3623_29kl_r100 %
3623_29kl_r
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus mutabilis
Salticus mutabilis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3927_35kl_r100 %
3927_35kl_r
Salticus mutabilis
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Heliophanus apiatus
Heliophanus apiatus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.4507_14kl_r100 %
4507_14kl_r
Heliophanus apiatus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
Canon EOS 50D
Aelurillus luctuosus
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3601_09kl_r100 %
3601_09kl_r
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
Salticus mutabilis
Salticus mutabilis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.3997_93kl_r100 %
3997_93kl_r
Salticus mutabilis
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Icius hamatus
Icius hamatus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2014_Spring.4164_71kl_r100 %
4164_71kl_r
Icius hamatus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und auch so manche andere achtbeinige Schönheit kreuzte natürlich meinen Weg. Aufgrund meiner Prä­ferenzen für die springende Zunft, haben es allerdings nur zwei davon auf ein Foto geschafft.

Zum einen war das ein Männchen der im Mittel­meerraum allgegenwärtigen Wolfspinne Alopecosa albofasciata und zum anderen ein Weibchen der auch bei uns vorkommenden Südlichen Glanz-Krab­benspinne.

Alopecosa albofasciata
Alopecosa albofasciata - Tarantel ♂
Nr. 2014.3274_76kl_r100 %
3274_76kl_r
Alopecosa albofasciata
Tarantel ♂
100mm; F/16 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Um letztere allerdings hier in Mitteleuropa zu Gesicht zu bekommen, muß man schon viel Glück haben und außerdem in einem klimatisch begünstigten Gebiet wie dem Kaiserstuhl unterwegs sein.

Umso mehr hat es mich jedoch gefreut diese farben­frohe Schönheit auch endlich mal vor die Linse zu bekommen. Im Übrigen kann die Körperfarbe der Art zwischen gelb und rot in den unterschiedlichsten Nuancen variieren.

Synema globosum
Synema globosum - Südliche Glanz-Krabbenspinne ♀
Nr. 2014.4412_13bkl_r100 %
4412_13bkl_r
Synema globosum
Südliche Glanz-Krabbenspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Natürlich hätte es, wie bei jedem meiner Besuche auf dieser wunderschönen Insel, auch diesmal noch weit mehr zu entdecken gegeben, aber zwischen durch möchte man ja auch mal relaxen und vor allem seiner Familie ein wenig Aufmerksamkeit schenken ;-) An dieser Stelle gilt der Dank einmal mehr meiner wunderbaren Frau für ihr Verständnis!

Vielen Dank außerdem an Andreas Thomas Hein für die Bestimmung von Ischnura graellsii und an Jürgen Hensle vom Lepiforum für die Einordnung des Senfweißlings in den Artenkomplex Leptidea sinapis/juvernica.


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09.03.2014 - Das erste Motiv...

...der Saison sollte nun also ein Trochosa terricola Weibchen sein. Bei einem Kurzbesuch von einer der offenen Sandflächen der Püttberge rannte mir die zirka 1 cm große Wolfspin­ne direkt vor die Füße.

Normalerweise ist die Art nachtaktiv, allerdings ist es heute nicht das erste Mal, daß sie mir hier bei einem meiner Spaziergänge mitten am Tage über den Weg läuft.

Die Art ist in Mitteleuropa überall sehr häufig. Ob­wohl sie mäßig feuchte bis relativ trockene und vorwiegend halbschattige Lebensräume bevorzugt, kommt sie aber auch in sehr trockenen und ausge­sprochenen warmen und sonnigen Lebensräumen, wie den Sandtrockenrasen der Püttberge, vor.

Trochosa terricola
Trochosa terricola - Wolfspinne ♀
Nr. 2014.2376kl_r100 %
2376kl_r
Trochosa terricola
Wolfspinne ♀
100mm; F/4; 1/40s; ISO 200
Canon EOS 50D

Vielen Dank an Arno für die Bestimmung.

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13.03.2014 - Frühlingserwachen...

Trotzdem der Winter dieses Jahr eher mit Abwesen­heit glänzte und auch der Frühling schon ziemlich zeitig Einzug hielt, bin ich leider bisher noch nicht großartig zum Fotografieren gekommen.

Asagena phalerata
Asagena phalerata - Kugelspinne
Nr. 2014.2612kl_r100 %
2612kl_r
Asagena phalerata
Kugelspinne
100mm; F/8; 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heute habe ich das schöne Wetter dann aber doch endlich mal nutzen können und bin ein Stück durch meine Lieblingsbinnendüne geschlendert. Wider Er­warten war fotomotivsmäßig allerdings eher weniger los - bis auf die Frühlingsseidenbienen natürlich, die wie jedes Jahr um diese Zeit emsig ihre Nester bauten und mit der Paarung beschäftigt waren.

Ich war schon fast wieder auf dem Heimweg, da ent­deckte ich an den frischen Trieben einer Feld-Bei­fuß Pflanze kurz über dem Erdboden eine kleine interes­sant gefärbte Spinne, die mir bisher noch nie begeg­net war.

Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um eine Kugelspinne mit dem wissenschaftlichen Na­men Asagena phalerata. Die Art bevorzugt Trocken­rasen als ihren Lebensraum und ist damit also hier in den Püttbergen bestens aufgehoben.

Asagena phalerata
Asagena phalerata - Kugelspinne
Nr. 2014.2603kl_r100 %
2603kl_r
Asagena phalerata
Kugelspinne
100mm; F/8; 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die zirka 5 mm kleine Spinne kommt in ganz Mitteleuropa vor. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Käfern oder Ameisen, die sie mit Hilfe eines nur knapp über dem Erdboden gespannten Netzteppichs fängt. Außerdem läuft die Art aber auch viel umher und macht ihre Beute dann freilaufend.

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18.04.2014 - Zuwachs für die Galerie...

Nachdem ich im neuen Jahr schon immer ausgiebig nach meinen springenden Lieblingen Ausschau gehalten habe, mir aber jedes­mal lediglich Arten über den Weg hüpften, die ich bereits in meiner Galerie zeige, war es heute nun endlich soweit.

Mit einem adulten Heliophanus flavipes Männchen bekommt die Galerie, nach vielen Tieren aus dem Mit­telmeerraum, nun wieder mal Zuwachs aus den hei­matlichen Püttbergen.

Zusammen mit Heliophanus cupreus ist die Art eine der häufigsten ihrer Gattung und genau wie diese überall in Deutschland zu finden.

Eigentlich ist es deshalb seltsam, daß sie mir bisher noch nie vor die Linse gekommen ist, zumal die Püttberge geradezu den perfekten Lebensraum für diese Spinne darstellen.

Sie bevorzugt nämlich sehr trockene Lebens­räume mit niedriger Vegetation, ist aber auch in Gebüschen und an Nadelbäumen zu finden.

Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.4218_23kl_r100 %
4218_23kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D
Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.4180_85kl_r100 %
4180_85kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1.3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.4196_205kl_r100 %
4196_205kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

In der Hoffnung bald noch das passende Weibchen zu finden, werde ich sicherlich in der nächsten Zeit noch das eine oder andere Mal an der Fundstelle vorbeischauen.

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19.04.2014 - Erstnachweis für Berlin...

Nachdem meine Galerie schon am gestrigen Tage Zuwachs bekommen hat, gibt es heute gleich den nächsten Kandidaten dafür zu vermelden. Diesmal ist es allerdings keine Allerweltsart, sondern ein kleines Schmankerl.

Mit dem Fund eines Sibianor tantulus Männchens ist mir nämlich der Erstnachweis dieser Springspinne für das Land Berlin und der Zweitnachweis für Deutschland geglückt. So etwas kommt nicht alle Tage vor und macht das Erlebnis für mich umso wertvoller.

Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, daß die Art in Deutschland bisher sehr oft übersehen wurde, da sie ihrer Schwesternart, von der sie erst 2001 abgetrennt wurde, zum Verwechseln ähnlich sieht und nur durch marginale Unterschiede der Genitalien von dieser abzugrenzen ist.

Sibianor tantulus
Sibianor tantulus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.4312_14kl_r100 %
4312_14kl_r
Sibianor tantulus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
Canon EOS 50D
Sibianor tantulus
Sibianor tantulus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.4290_96kl_r100 %
4290_96kl_r
Sibianor tantulus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sibianor tantulus
Sibianor tantulus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2014.4325_29kl_r100 %
4325_29kl_r
Sibianor tantulus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Alles in allem ein toller Fund!

Vielen Dank an Dmitri Logunov für die Bestätigung meiner Bestimmung.

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27.04.2014 - Einen Monat zu früh...

Genau wie der Rest der Natur war auch mein heutiges Motiv einen Monat zu früh dran. Zumindest habe ich Phaeostigma notata, wie diese Kamelhalsfliege mit wissenschaftlichen Namen heißt, im letzten Jahr erst Ende Mai fotografieren können.

Phaeostigma notata
Phaeostigma notata - Kamelhalsfliege ♀
Nr. 2014.4597_600kl_r100 %
4597_600kl_r
Phaeostigma notata
Kamelhalsfliege ♀
100mm; F/16 (DFF); 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Phaeostigma notata
Phaeostigma notata - Kamelhalsfliege ♀
Nr. 2014.4587_92kl_r100 %
4587_92kl_r
Phaeostigma notata
Kamelhalsfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 1/8s; ISO 200
Canon EOS 50D

Und trotzdem die Art ja schon auf meinem Chip war, konnte ich auch diesmal nicht vorbeigehen, ohne ein paar Bilder von ihr zu machen. Infos zu Kamelhalsfliegen gibt es im Bericht zu meiner letztjährigen Sichtung.

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30.04.2014 - Was sich trägt, das liebt sich...

Heute hatte ich das Vergnügen, einem Evarcha falcata Pärchen beim Sex zuzuschauen :-)

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♂ + ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.4693kl_r100 %
4693kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♂ + ♀
100mm; F/11; 1/40s; ISO 800
Canon EOS 50D

Interessanterweise suchte sich das Pärchen auch keineswegs ein ungestörtes Plätzchen für seinen Akt aus, wie man meinen sollte. Vielmehr ließ sich das Männchen von seiner Auserwählten minutenlang durch die Gegend tragen, während es sich mit dieser paarte.

Ich nutzte die Zeit für ein paar Fotos. Leider hatte ich nur mein 100 mm Objektiv dabei und so ist der Abbildungsmaßstab heute mal ein wenig kleiner als gewöhnlich.

Ich bin zwar nicht voyeuristisch veranlagt, aber bei diesem tollen Schaupiel wollte oder besser konnte ich einfach nicht wegsehen. Springspinnen-Sex ist immer was besonderes.

Normalerweise geht dem Ganzen meist ein auf­wendiges Balzritual mit tanzenden Bewegungen des Männchens vorraus, welches ich diesmal aber leider verpaßte. Als ich dazu kam, waren die Beiden schon voll zugange.

Evarcha falcata
Evarcha falcata - Springspinne ♂ + ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.4637kl_r100 %
4637kl_r
Evarcha falcata
Springspinne ♂ + ♀
100mm; F/6.3; 1/80s; ISO 800
Canon EOS 50D

Keine Ahnung wie lange das Schauspiel noch andauerte. Als ich die Beiden allein ließ, war jedenfalls noch kein Ende in Sicht. Respekt! Ein paar Infos zur Art gibt es hier.

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14.05.2014 - Und hier das Weibchen...
Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.5297_04kl_r100 %
5297_04kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.5273_76kl_r100 %
5273_76kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Nur knapp einen Monat nachdem ich ein Männchen von Heliophanus flavipes für meine Springspinnen-Galerie in den Püttbergen aufspüren konnte, hat es heute sein passendes Weibchen dazubekommen.

Vor die Füße gesprungen ist mir die Dame just am selben Hang, an dem ich Mitte April schon den Herrn der Schöpfung angetroffen hatte.

Zugegebener­maßen wohl nicht ganz zufällig, denn seit dem Fund im letzten Monat laufe ich bei meinen Spaziergängen extra jedes Mal an dieser Stelle vorbei. Heute also mit Erfolg!

Scheinbar ist das Kleinklima an diesem Hang für die Art optimal, denn bisher konnte ich sie sonst noch nirgendwo in den Püttbergen finden - was allerdings auch an meinen Suchkünsten liegen könnte ;-)

Infos zur Art gibt's hier.

Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2014.5283_89kl_r100 %
5283_89kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D
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18.05.2014 - Ein Bockkäfer...

Heute gibt es zur Abwechslung mal keine Spinne zu sehen, sondern einen Bockkäfer - genauer gesagt einen Dunklen Zierbock, der mir beim sonntaglichen Spaziergang mit meiner Familie begegnet ist. Mutter­seelenallein saß er am Wegrand auf dem Blatt einer Schöllkraut-Pflanze.

Ich nutzte natürlich die Gelegenheit für ein kleines Shooting, denn für mich war es die erste Begegnung mit dieser Käferart - und das, obwohl die Art in Deutsch­land überall verbreitet und auch nicht selten ist.

Während die erwachsenen Tiere häufig an Blüten diverser Kräuter und Sträucher beobachtet werden können, leben die Larven in trockenen Ästen einiger heimischer Laubgehölze und ernähren sich von diesen bis sie nach zwei Jahren ihre Entwicklung zum fertigen Käfer abgeschlossen haben.

Interessanterweise ist die Art sehr variabel in der Färbung ihrer Deckflügel und wird, im Gegensatz zu meinem heutigen Fund, normalerweise mit einer braunen Schulterpartie angetroffen.

Anaglyptus mysticus
Anaglyptus mysticus - Dunkler Zierbock
Nr. 2014.5412_18kl_r100 %
5412_18kl_r
Anaglyptus mysticus
Dunkler Zierbock
100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vielen Dank an Christoph vom Kerbtier.de - Team für die Bestimmung.

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24.05.2014 - Schwere Last...

Auf meinem heutigen Spaziergang gab es nicht viel zu entdecken, nur eine kleine Wolfspinne der Artengruppe Pardosa lugubris, wie sie hier im Moment zu hunderten herumkrabbeln, kreuz­te meinen Weg.

Zunächst ignorierte ich sie, bei genauerem Hin­sehen jedoch, entpuppte sie sich als lohnendes Fotomotiv. Denn die Kleine war nicht allein unter­wegs - in Form eines Ei-Kokons hatte sie sich nämlich ihre gesamte potentielle Nachkommen­schaft an den Hinterleib geheftet.

Viele Wolf- und andere Jagdspinnen transportieren auf diese Art und Weise ihren Nachwuchs - als frei umherlaufende Beutegreifer haben sie so immer ein Auge auf ihm.

Pardosa lugubris s.l.
Pardosa lugubris s.l. - Wolfspinne ♀
Nr. 2014.5569kl_r100 %
5569kl_r
Pardosa lugubris s.l.
Wolfspinne ♀
100mm; F/6.3; 1/200s; ISO 400
Canon EOS 50D

Brutpflege ist bei Spinnen im Allgemeinen keine Seltenheit. Viele Arten bewachen ihren Nachwuchs sehr sorgfältig. Wenn sie ihn, wie die Wolfspinnen, nicht gerade mit sich herumschleppen, geschieht dies aber meist am oder im Brut-Gespinst. In dieser Zeit nehmen die Spinnenmamas dann oft keine Nahrung zu sich. Die Wolfspinnen haben es da leichter, denn beim Beutefang behindert sie ihr Anhängsel keineswegs.

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27.05.2014 - Pretty in Pink...

Ja, schon wieder eine Spinne! Aber was für ein seltsames Exemplar - zumindest für unsere mitteleuropäischen Gefilde. Von den Tropen bin ich ja knallige Farbgebungen gewohnt, aber hier in den Püttbergen eine Spinne mit einem pink-glänzenden Kopf anzutreffen, hat dann auch mich etwas erstaunt.

Micaria fulgens
Micaria fulgens - Glänzende Ameisenplattbauchspinne ♀
Nr. 2014.5795_96kl_r100 %
5795_96kl_r
Micaria fulgens
Glänzende Ameisenplattbauchspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Dabei ist mein heutiger Fund, die Glänzende Amei­senplattbauchspinne, bei uns gar nicht mal so selten - zumindest in geeigneten Lebensräumen. Meist findet man die Art an warmen, offenen, felsigen oder sandigen Stellen - vor allem aber auf Trockenrasen.

Wie alle Plattbauchspinnen baut auch diese keine Netze und jagt ihre Beute frei umherlaufend. Aller­dings bildet die Gattung Micaria ansonsten eher einen Sonder­fall unter den Gnaphosidae.

Ihre generelle Tagaktivität und das Fehlen der sonst in dieser Familie weitverbreiteten sehr langen und dadurch gut sichtbaren Spinnenwarzen, lassen manch einen an der Zuge­hörig­keit zu der Familie der Plattbauchspinnen zweifeln.

Über die präferierte Nahrung dieser hübschen Spinne ist nicht so viel bekannt. Ihr Körperbau läßt allerdings darauf schließen, daß Ameisen auf jeden Fall dazu gehören könnten.

Vielen Dank an Arno Grabolle vom Spinnen-Forum für die vielen Infos zur Art!

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07.06.2014 - Meine Erste...

Schon seitdem ich mein Raubfliegen-Projekt am Laufen habe, bin ich auf der Suche nach Vertretern der Unterfamilie der Leptogastrinae - oder zu Deutsch Schlankfliegen, wurde aber bisher leider nicht fündig.

Heute sollte es nun endlich soweit sein - meine erste Schlank­fliege! Und dann begegnet mir mit der Wald-Schlankfliege auch gleich noch eine nicht ganz so häufige Art.

Im Gegensatz zu ihrem deutschen Namen ist die Fliege allerdings nicht an Wälder als ihren Lebens­raum gebunden, sondern kommt auch in vielen anderen Biotopen wie z.B. Wiesen, Trockenrasen und Brachen vor. Im Wald bevorzugt die Fliege eher offene Bereiche wie Wegränder und Schlagflächen.

Wie alle Raubfliegen ernährt sich auch Leptogaster guttiventris von allerlei kleineren Insekten, scheint aber im Gegensatz zu vielen ihrer Verwandten, die ihre Nahrung im Flug erbeuten, ausschließlich auf sitzende Beutetiere Jagd zu machen.

Leptogaster guttiventris
Leptogaster guttiventris - Wald-Schlankfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2014.6665_68bkl_r100 %
6665_68bkl_r
Leptogaster guttiventris
Wald-Schlankfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Interessant zu erwähnen wäre noch, daß in Deutschland überhaupt nur 4 Schlankfliegen-Arten vorkommen, von denen die Gemeine Schlankfliege die häufigste ist. Umso bedeutsamer scheint mir mein heutiger Fund!

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16.05.2015 - Böhmische Blockhalden...

Ein etwas verspäteter Männertagsausflug führte mich in diesem Jahr auf den in Nordböhmen gelegenen Berg Jeschken. Er ist mit 1.012 m die höchste Erhebung des gleichnamigen Jeschkengebirges und liegt unmittelbar am Stadtrand der nach Einwohneranzahl fünftgrößten Stadt Tschechiens - Liberec.

Sitticus atricapillus
Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.1418_25kl_r100 %
1418_25kl_r
Sitticus atricapillus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D

Die sind nämlich der Lebensraum der ziemlich seltenen Springspinnenart Sitticus atricapillus. Bei uns in Deutschland wurde sie bisher lediglich an einem Stand­ort in den bayrischen Alpen nachgewiesen und auch der Fundort am Jeschken ist der einzige seines Landes.

Eigentlich hatte ich daher wenig Hoffnung überhaupt eines der ca. 5 mm großen Tiere auf den riesigen Blockhalden (Bild) zu finden - aber falsch gedacht.

Sitticus atricapillus
Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.1386_89kl_r100 %
1386_89kl_r
Sitticus atricapillus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Bei dem Besuch ging es mir primär aber nicht um die wunderschöne Aussicht auf das Isargebirge oder das böhmische Mittelgebirge mit seinen Vulkankegeln und auch nicht darum, daß man bei guter Sicht von hier aus sogar die Schneekoppe und den Hauptkamm des Riesengebirges sieht. Nein, vielmehr waren mein Ziel die Blockhalden, die sich unterhalb des Berggipfels, der mit einem futuristischem Turm gekrönt ist, erstrecken.

Sitticus atricapillus
Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.1434_39kl_r100 %
1434_39kl_r
Sitticus atricapillus
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sitticus atricapillus
Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.1349_56kl_r100 %
1349_56kl_r
Sitticus atricapillus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D

Nachdem ich erst einmal ein Auge für die Winzlinge entwickelt hatte, entdeckte ich sie überall auf und zwischen den zum Teil riesigen Felsblöcken umherspringen. Wer hätte das gedacht, daß die Art lokal in solch einer Menge vorkommt - zum Glück für mich und meine Galerie!

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26.05.2015 - Wie jedes Jahr...

Mindestens einmal im Jahr führt mich eine meiner Exkursionen in die Schönower Heide - so auch diesmal. Mein Besuch galt eigentlich der Suche nach einer Springspinne, die ich hier vor ein paar Jahren schon einmal als Jungtier beobachtete und dessen Männchen bisher noch in meiner Galerie fehlte. Doch obwohl ich die "normale" Makrofotografie zu Gunsten meiner Springspinnerei in diesem Jahr erst einmal auf Eis gelegt habe, kam ich natürlich an so manch einem anderen Motiv nicht vorbei ohne ein oder zwei Fotos davon zu machen.

Lasiopogon cinctus
Lasiopogon cinctus - Gemeiner Grauwicht ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2015.2509_15kl_r100 %
2509_15kl_r
Lasiopogon cinctus
Gemeiner Grauwicht ♀
100mm; F/10 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diese Raubfliegenart war mir tatsächlich bis dato noch nie begegnet, obwohl sie in und um Berlin schon relativ oft nachgewiesen wurde.

Auch an meinem nächsten Motiv konnte ich nicht so einfach vorbeigehen, da man einem Zypressen­wolfs­milch-Glasflügler nicht jeden Tag begegnet. Der circa 1 cm große Schmetterling bevorzugt warme, offene und trockene Biotope - vorausgesetzt die Futterpflanze seiner Raupen kommt dort vor. Diese ernähren sich ausschließlich von der Zypressen-Wolfsmilch, an deren Wurzeln sie fressen.

Die selbe Vorliebe teilt im Übrigen auch die Schwestern­art meines heutigen Fundes, die mir bereits mehrmals (2010 & 2013) in den Püttbergen, gleich vor meiner Haustür, begegnet ist - allerdings etwas später im Jahr.

Steatoda albomaculata
Steatoda albomaculata - Kugelspinne
Nr. 2015.2204_07kl_r100 %
2204_07kl_r
Steatoda albomaculata
Kugelspinne
100mm; F/13 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vor allem sobald ich eine Raubfliege sah, konnte ich nicht anders und mußte zumindest einmal etwas genauer hinschauen, denn es könnte ja sein, daß die Art noch in meinem Raubfliegen-Projekt fehlte.

Und siehe da, bei einem dieser kleinen fliegenden Räuber hatte ich tatsächlich Glück. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das während der Spinnensuche in meinem Augenwinkel landende Etwas als Gemeiner Grauwicht.

Chamaesphecia empiformis
Chamaesphecia empiformis - Zypressenwolfsmilch-Glasflügler ♂
Nr. 2015.2477_83kl_r100 %
2477_83kl_r
Chamaesphecia empiformis
Zypressenwolfsmilch-Glasflügler ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D

So, nun aber zu den Achtbeinern - wenn auch nicht gleich zu den springenden. Die erste Spinne auf meinem Chip - Steatoda albomaculata - gehört zu den Kugelspinnen und ist in den offenen Sandgebieten Brandenburgs relativ häufig.

Eigentlich wollte ich sie auch gar nicht fotografieren, aber ein Freund, der mich auf meinem Ausflug begleitete, nötigte mich regelrecht zu ein paar Fotos :-) Da die Art aber im Allgemeinen nicht ganz so häufig bei uns in Deutschland ist, war sein Anliegen natürlich berechtigt.

Um die nächsten beiden Achtbeiner zu fotografieren, mußte mich niemand zwingen. Mit ihrem abstrakten stacheligen Aussehen gehören Luchspinnen nämlich zu meinen Favoriten unter den krabbelnden Fotomotiven.

Vielleicht liegt meine Affinität aber auch daran, weil sie in vielen Dingen sehr meinen eigentlichen Lieblingen ähneln. Genau wie die Spring­spinnen können Luchs­spinnen sehr gut sehen, sind tagaktiv und jagen dabei frei - das heißt, ohne Netz.

Oxyopes ramosus
Oxyopes ramosus - Luchsspinne ♂
Nr. 2015.3880_84kl_r100 %
3880_84kl_r
Oxyopes ramosus
Luchsspinne ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Oxyopes ramosus
Oxyopes ramosus - Luchsspinne ♀
Nr. 2015.3948_53kl_r100 %
3948_53kl_r
Oxyopes ramosus
Luchsspinne ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 50D

Sie schleichen sich genau wie diese an ihre Beute an, um sie schließlich mit einem Sprung zu überwältigen, wenn gleich dieser auch meist nicht so große Distanzen wie bei den Springspinnen überbrückt.

Oxyopes ramosus bevorzugt trockene und warme Habitate. In Deutschland findet man sie häufig in Heidegebieten - meist auf kleineren Kiefern oder wie hier direkt in den Heidepflanzen.

Allerdings ist die Art relativ selten und steht in fast allen Bundesländern auf der roten Liste gefährdeter Arten. Umso erfreulicher, daß sie in der Schönower Heide eine stabile Population zu haben scheint. Denn schon bei meinen letzten Besuchen hier, bin ich der Art immer mal wieder begegnet - unter anderem auch im letzten Jahr.

Mein nächstes Fotomodell flog mir in der größten Mittagshitze mit lautem Getöse direkt vor die Nase. Im Gegensatz zu den Motiven vorher war dieses allerdings mit ca. 2 cm Körperlänge ne ganze Nummer größer.

Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der dicke Brummer als ein Prachtkäfer, den ich vor Ort zunächst nicht näher bestimmen konnte. Zu Hause ließ sich dem Tier dann aber recht einfach der schöne Name Goldgruben-Eichenprachtkäfer zuordnen.

Der Käfer ist in Mitteleuropa nicht selten. Er bewohnt lichte Laubwälder, tritt aber häufig auch in Holzschlägen und Holzlagerplätzen auf - in letzterem stellenweise sogar in großer Anzahl. Seine Larven ernähren sich, im Gegensatz zu dem was der Name des stattlichen Insekts eigentlich vermuten läßt, nicht nur von Eichenholz, sondern polyphag von vielen Laubholzarten.

Chrysobothris affinis
Chrysobothris affinis - Goldgruben-Eichenprachtkäfer
Nr. 2015.2433_34kl_r100 %
2433_34kl_r
Chrysobothris affinis
Goldgruben-Eichenprachtkäfer
100mm; F/13 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Rhynchites auratus
Rhynchites auratus - Goldgrüner Kirschfruchtstecher
Nr. 2015.2380_84kl_r100 %
2380_84kl_r
Rhynchites auratus
Goldgrüner Kirschfruchtstecher
100mm; F/13 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Es handelte sich dabei um den Goldgrüner Kirsch­fruchtstecher, einen purpur glänzenden Vertreter aus der Familie der Rüsselkäfer, der mit seiner Vorliebe für Steinobst durchaus auch als Schädling auftreten kann.

Ein paar weitere sehr hübsche Käfer tummelten sich gleich nebenan auf den Blättern einer Späten Trauben­kirsche - einem invasiven Neophyten, der auch bei mir vor der Haustür, in den Püttbergen, "wütet".

Rhynchites auratus
Rhynchites auratus - Goldgrüner Kirschfruchtstecher
Nr. 2015.2393_97kl_r100 %
2393_97kl_r
Rhynchites auratus
Goldgrüner Kirschfruchtstecher
100mm; F/13 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vielen Dank an das Team von kerbtier.de für die Bestätigung meiner beiden Käferbestimmungen.

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.2347_54kl_r100 %
2347_54kl_r
Sitticus saltator
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.2359_67kl_r100 %
2359_67kl_r
Sitticus saltator
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 2s; ISO 640
Canon EOS 50D

Da das Beste bekanntlich zum Schluß kommt, hier nun endlich ein paar Fotos des eigentlichen Objektes der Begierde und Ziel dieses Ausflugs - einem Männchen der Springspinne Sitticus saltator.

Wie schon oben erwähnt, wußte ich, daß die Art hier vorkommt - bis auf ein Jungtier konnte ich aber in den letzten Jahren kein Exemplar aufspühren. Bei einer Spinnengröße von 2 mm und einem Suchareal von über 500 ha ist das aber auch kein Wunder und die Erfolgschancen sicherlich noch etwas geringer als die sprichwörtliche Suche der Nadel im Heuhaufen.

Diesmal war mir das Glück jedoch hold! Ich hatte allerdings auch, wie bereits erwähnt, noch etwas Suchverstärkung in Form eines weiteren "Spinners" dabei, der auch prompt ein Mikrohabitat aufspührte, in dem sich die Art sichtlich wohlfühlte. Nach mehreren Weibchen und Jungtieren habe ich das einzige Männchen aber schließlich selbst gefunden :-)

Sitticus saltator
Sitticus saltator - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.2315_22kl_r100 %
2315_22kl_r
Sitticus saltator
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
Canon EOS 50D

Wenn zwar, aufgrund seines wahrscheinlich betagten Alters, auch schon etwas abgenutzt, habe ich doch nun auf jeden Fall Fotos beider Geschlechter dieser Art in meiner Galerie. Exkursionsziel erfüllt!

Infos zur Art gibt es im Bericht zu meiner Erstsichtung in der Schönower Heide.

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04.06.2015 - Im Hochmoor...

Mal wieder in der alten Heimat, führte mich ein Ausflug ins Zittauer Gebirge - genauer gesagt ins Lausche-Hoch­moor. Und einmal mehr, war der Grund der Exkursion ein hüpfender!

Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015.4496_99kl_r100 %
4496_99kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zunächst begegneten mir allerdings nur ein paar Exem­plare von Heliophanus dubius und Heliophanus flavipes, zwei andere Arten aus der selben Gattung, die aber als typische Bewohner trockener Habitate weit weniger selten sind, als das Objekt meiner Begierde und auch bei mir in Berlin vor der Haustür vorkommen.

Also hieß es weitersuchen...

Meine Hoffnung war nämlich, die in Deutschland bisher sehr selten nachgewiesene Spring­spinne Heliophanus dampfi hier aufzuspüren. Die Art bevorzugt Hochmoore im Gebirge und das hiesige, erst vor wenigen Jahren renaturierte Moor, schien mir da ein vielverprechendes Biotop zu sein.

Heliophanus flavipes
Heliophanus flavipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015.4488_93kl_r100 %
4488_93kl_r
Heliophanus flavipes
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Doch statt des gewünschten Springers hüpfte mir nun auf dem Holzbohlensteg, der den gemeinen Wanderer vor nassen Schuhen schützen soll, eine andere Springspinne vor die Füße, nach der ich schon lange gesucht habe. Die Rede ist von Salticus cingulatus, einer der drei heimischen Arten von "Zebraspringspinnen".

Salticus cingulatus
Salticus cingulatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015.3831_37kl_r100 %
3831_37kl_r
Salticus cingulatus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Erkannt habe ich sie im Übrigen, trotz der Ähnlichkeit der drei "Zebras", sofort. Die Musterung ist, wenn man die Spinne live und in Farbe vor sich hat, dann doch schon ziemlich eindeutig (Bild). Und die einzige ihrer Art war sie hier wohl auch nicht. Ganz im Gegenteil, bei genauerem Hinsehen wimmelte es nur so von ihnen auf dem Handlauf des Steges.

Die letzten Jahre begegneten mir immer nur Salticus scenicus oder Salticus zebraneus. Eigentlich hatte ich die Hoffnung auch schon fast aufgegeben und am Ende über­haupt nicht mehr explizit nach der dritten Art im Bunde gesucht. Daß ich ihr hier nun so unverhofft begegnete, freute mich daher umso mehr.

Salticus cingulatus
Salticus cingulatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015.3763_68kl_r100 %
3763_68kl_r
Salticus cingulatus
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D
Heliophanus dampfi
Heliophanus dampfi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015.3126_27kl_r100 %
3126_27kl_r
Heliophanus dampfi
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Zwar konnte ich am Ende nur ein Weibchen der Art aufspüren und von diesem auch bloß zwei brauchbare Fotos machen, aber zumindest habe ich nun die Gewissheit, daß Heliophanus dampfi wirklich hier vorkommt.

Nun fehlte mir lediglich noch der eigentliche Grund des Ausfluges auf dem Chip meiner Kamera. Aber da ja bekanntlich dem Tüchtigen die Welt gehört, wurde ich, nach langem Durchkämmen der durch den wenigen Regen der letzten Monate schon ziemlich ausgetrock­neten Randbereiche des Moores, auch in dieser Bezieh­ung zum Schluß noch fündig.

Heliophanus dampfi
Heliophanus dampfi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015.2875_79kl_r100 %
2875_79kl_r
Heliophanus dampfi
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein Grund auf jeden Fall wiederzukommen - meine Galerie füllt sich ja nicht von allein!

Nachtrag

Für die Bestimmung einer weiteren Springspinnenart, die zusammen mit der oben schon gezeigten Salticus cingulatus auf dem Holzsteg unterwegs war, der den Wanderer durchs Moor führen soll, hat es ein wenig mehr Zeit gebraucht. Daher hier nun als Nachtrag ein paar Fotos eines Sibianor larae Pärchens.

Sibianor larae
Sibianor larae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.6041_42kl_r100 %
6041_42kl_r
Sibianor larae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
Canon EOS 50D

Sibianor larae
Sibianor larae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.6019_25kl_r100 %
6019_25kl_r
Sibianor larae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
Canon EOS 50D
Sibianor larae
Sibianor larae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.6866_71kl_r100 %
6866_71kl_r
Sibianor larae
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
Canon EOS 50D

Sibianor larae
Sibianor larae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.6887_90kl_r100 %
6887_90kl_r
Sibianor larae
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1.3s; ISO 640
Canon EOS 50D

Aufgrund der wenigen Nachweise der Art, gibt es nicht viele Infos über sie. Die Spinne bevorzugt als Lebensraum Heiden und Magerrasen, wurde aber besonders in Deutschland auch schon ein paar Mal, wie hier, in Mooren gefunden. Da die Art jedoch erst im Jahr 2001 von ihrer Schwesterart Sibianor aurocinctus abgetrennt wurde, dürften sich viele ältere Nachweise und mit diesen die dabei dokumentierten Fundumstände auf Sibianor larae beziehen.

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13.06.2015 - Willkommen in Deutschland...

In den letzten Arachnologischen Mitteilungen wurde der Erstnachweis einer neuen Springspinnenart für Deutschland publiziert, die mir bisher noch in meiner Galerie fehlte - Evarcha michailovi. Interessanter­weise befindet sich der Fundort nur gute anderthalb Stunden Autofahrt von mir entfernt, in der Nähe der Müritz auf einem alten Truppen­übungsplatz, der inzwischen ein Naturschutzgebiet ist.

Was lag also näher als sich mit dem Autor der Publi­kation in Verbindung zu setzen und mit ihm eine gemeinsame Exkursion durchzuführen, um ein Pärchen des Objektes meiner Begierde aufzuspüren und an­schließend abzulichten. Gesagt, getan!

Evarcha michailovi
Evarcha michailovi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.3176_79kl_r100 %
3176_79kl_r
Evarcha michailovi
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
Canon EOS 50D

Evarcha michailovi wurde erst im Jahr 1992 von ihrer Schwester­art Evarcha laetabunda, die ich jüngst in einem ähnlichen Heidegebiet wie diesem, in der Nähe von Berlin, beobachten konnte, getrennt.

Ursprünglich stammt Evarcha michailovi anscheinend aus Asien. Inzwischen existieren aber auch schon Nach­weise aus Slowenien, Frankreich und den Niederlanden.

Evarcha michailovi
Evarcha michailovi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.3252_60bkl_r100 %
3252_60bkl_r
Evarcha michailovi
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
Canon EOS 50D
Evarcha michailovi
Evarcha michailovi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.3455_58kl_r100 %
3455_58kl_r
Evarcha michailovi
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Vom Betreuer des Naturschutzgebietes wurden wir im Geländewagen direkt im Lebensraum des deutschen Neubürgers abgesetzt und die Suche nach der Steck­nadel im Heuhaufen konnte beginnen. Am Ende ging allerdings alles schneller als erwartet und schon zwanzig Minuten später konnte ich Erfolg vermelden.

Evarcha michailovi
Evarcha michailovi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2015_Spring.3286_91kl_r100 %
3286_91kl_r
Evarcha michailovi
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 640
Canon EOS 50D

Es war also sicherlich nur eine Frage der Zeit bis sie auch hier in Deutschland in geeigneten Lebensräumen ent­deckt werden würde. Bei uns in Mitteleuropa bevor­zugt die Art xerotherme Heide-, Mager- und Trocken­rasen-Biotope, während sie in Sibirien, China und der Mongolei bereits in den verschiedensten Lebensräumen aufgefunden wurde.

Vielen lieben Dank an Dieter Martin und Udo Steinhäuser für diese einmalige Gelegenheit!

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02.08.2015 - In den Müggelbergen...

Obwohl der heutige Ausflug in die Müggelberge weniger der Makrofotografie als dem Spaß in Familie dienen sollte, klebten meine Augen, wenn sie mal nicht gerade meinen kleinen Sohn im Blick behalten mußten, natürlich die meiste restliche Zeit am Wegesrand - in der Hoffnung das eine oder andere Motiv zu erspähen.

Neomochtherus geniculatus
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2015.5557_61kl_r100 %
5557_61kl_r
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neomochtherus geniculatus
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2015.5572_77kl_r100 %
5572_77kl_r
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Neomochtherus geniculatus
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2015.5601_04kl_r100 %
5601_04kl_r
Neomochtherus geniculatus
Garten-Raubfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und wie so oft, wenn man eigentlich keine Zeit zum Fotografieren hat, findet man dabei tatsächlich ein Objekt seiner Begierde - diesmal in Form des Weibchens einer Garten-Raubfliege, hinter dem ich schon seit ein paar Jahren wegen meines Raubfliegen-Projektes her bin. Unverhofft...

Ein paar Infos zur Art gibt's beim Erstfund.

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09.08.2015 - 8 Flecken...

Wenn ich eine für mich neue Art entdecke, freue ich mich immer ganz besonders. Noch größer ist meine Freude allerdings, wenn es sich dabei, wie im heutigen Fall, noch um etwas Selteneres handelt.

Mein heutiges Motiv, der Achtfleck-Prachtkäfer, steht in Deutschland, wie die meisten einheimischen Pracht­käfer, auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

Der Hauptgrund dafür ist, daß sich viele von ihnen von Totholz ernähren, für welches aber leider in den heutigen Wirtschaftswäldern kein Platz mehr ist. Es wird daher regelmäßig aus diesen entfernt - und mit ihm verschwindet dann auch so manche Art, die darauf angewiesen ist.

In den Püttbergen, die als Naturschutzgebiet von der­artigem Tun verschont sind, ist das nicht der Fall und so kann man hier auch noch den einen oder anderen Prachtkäfer entdecken - mal mit 8 Punkten, mal mit einem Punkt mehr, wie in einem meiner Berichte von 2013 zu lesen ist.

Buprestis octoguttata
Buprestis octoguttata - Achtfleck-Prachtkäfer
Nr. 2015.5626_30kl_r100 %
5626_30kl_r
Buprestis octoguttata
Achtfleck-Prachtkäfer
100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

Im Übrigen ernähren sich die Larven vieler Prachtkäfer meist monophag, das heißt, jede der Arten von nur einer bestimmten Holzart. Im Fall des Achtfleck-Prachtkäfers ist das die Kiefer, von deren Totholz es hier in den Püttbergen nicht mangelt.

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23.08.2015 - Begegnung im Schnittgerinne...

Calophasia lunula
Calophasia lunula - Möndcheneule
Nr. 2015.5804kl_r100 %
5804kl_r
Calophasia lunula
Möndcheneule
100mm; F/6.3; 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Als ich beim heutigen Familienspaziergang meine Blicke, wie üblich, über das reichlich bewachsene Schnitt­gerinne unserer Straße schweifen ließ, fiel mir an einem kleinen Trupp von Gemeinem Leinkraut (Linaria vulgaris) eine auffällig gefärbte Raupe auf.

Es handelte sich dabei um die Raupe der Möndcheneule, einem Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter, deren Raupen sich ausschließlich von Arten aus der Gattung Linaria ernähren.

Mir stellt sich allerdings die Frage, wie das Tier überhaupt dahin gekommen ist, da sich weit und breit keine andere Nahrungsquelle befand. Daß die Raupe allerdings an Ort und Stelle aus nem Ei geschlüpft und aufgewachsen ist, glaube ich auch nicht. Denn so fett wie sie inzwischen schon war, müßten sehr, sehr viele Fraßspuren an der überschaubaren Menge an Leinkraut zu sehen gewesen sein, was aber nicht der Fall war.

Calophasia lunula
Calophasia lunula - Möndcheneule
Nr. 2015.5793_07kl_r100 %
5793_07kl_r
Calophasia lunula
Möndcheneule
100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Art ist in ganz Mittel- und Südeuropa verbreitet, kommt in Deutschland aber überwiegend in der Mitte und im Süden vor. Sie bevorzugt warme und trockene Biotope - ist also hier vor unserer Haustür goldrichtig :-)

Nachtrag: Was muß ich lesen, als ich diesen Bericht in die Artenliste eintragen will? Genau, mir ist der zur Raupe gehörige Falter tatsächlich schon mal in den Püttbergen begegnet - allerdings ist das schon 4 Jahre her.

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01.06.2016 - Lindenschwärmer...

So, nun kommt es doch noch zum ersten Eintrag in diesem Jahr - ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet. Aber an diesem Motiv konnte ich beim besten Willen nicht vorbei gehen, ohne es auf meinen Chip zu verewigen. Vor allem, weil es direkt am Stamm einer der Winterlinden auf dem Parkplatz vor unserem Haus saß.

Mimas tiliae
Mimas tiliae - Lindenschwärmer
Nr. 2016.3445kl_r100 %
3445kl_r
Mimas tiliae
Lindenschwärmer
100mm; F/8; 1/125s; ISO 200
Canon EOS 50D

Also schnell wieder rein und die Kamera geholt, denn ich wollte meine erste Begegnung mit einem Linden­schwärmer unbedingt fotografisch festhalten.

Trotz seiner relativen Häufigkeit war mir dieser wunderschöne Falter bis dato noch nie über den Weg geflogen. Wahrscheinlich weil sich die Tiere in ihrem sehr kurzen Dasein als fertiger Schmetterling meist in den oberen Regionen der Bäume aufhalten.

Mein Exemplar machte den Anschein, als wäre es gerade erst frisch geschlüpft. Das würde zumindest seinen Aufenthaltsort erklären, denn für die Verpuppung kriechen die fettgefressenen Raupen im Herbst den Stamm "ihres" Baumes hinab und verpuppen sich mehr oder weniger in dessen direkter Nähe, in Grasbüscheln, altem Laub oder manchmal auch in der Erde.

Neben Linden ernähren sich die Raupen hauptsächlich von Erlen und Ulmen, aber auch viele weitere Laubbaumarten können den Tieren als Nahrungsgrundlage dienen. Der fertige, bis zu 8 cm große Schmetterling hingegen, nimmt, aufgrund seines zurückgebildeten Saugrüssels, überhaupt keine Nahrung mehr auf.

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02.06.2016 - Schwarzer Habicht...

"Angefixt" von der gestrigen Begegnung, aber ohne den wirklichen Vorsatz etwas zu entdecken, spazierte ich heute mit meinem Sohn ein wenig in der näheren Umgebung herum und beschloss dabei seit langem mal wieder dem Schonungsberg einen kurzen Besuch abzustatten.

Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla - Schwarze Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3595_98kl_r100 %
3595_98kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Was für eine grandiose Idee! Denn kaum zwei Minuten vor Ort entdeckte ich mit Hilfe meines Raubfliegen-Spähblicks schon einige kleine verdächtige schwarze Objekte rund um das alte Gefallenendenkmal in typischer Manier herumfliegen.

Bei näherer Betrachtung war mir sofort klar, daß ich endlich die Schwarze Habichtsfliege aufspüren konnte.

Denn obwohl die Art in Deutschland weit verbreitet und auch recht häufig ist, habe ich sie, wahrscheinlich aufgrund ihrer doch recht kurzen Flugzeit von Mitte Mai bis Mitte Juni, bisher noch nicht aufstöbern können. Wahrschlich war ich immer nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3426_28ckl_r100 %
3426_28ckl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3610_14kl_r100 %
3610_14kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3673kl_r100 %
3673kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3564_67kl_r100 %
3564_67kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
100mm; F/11 (DFF); 2.5s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3534_38kl_r100 %
3534_38kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3742_46kl_r100 %
3742_46kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit, um bei einem ausgiebigen Shooting sowohl Männchen als auch Weibchen dieser hübschen Fliegenart abzulichten. Am meisten faszinierten mich dabei die "stahlblauen" Augen des Männchens, mit der in dieser Form keine andere Art aus der Gattung glänzen kann.

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03.06.2016 - Noch ein schwarzer Habicht...

Wie das Leben so spielt, flog mir, just nach dem gestrigen Erstfund, heute gleich noch eine Schwarze Habichtsfliege vor die Linse - und diesmal, um meine gestrige These von "bisher zur falschen Zeit am falschen Ort" zu untermauern, direkt vor meiner Haustür in den Püttbergen.

Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3685_89kl_r100 %
3685_89kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3626_28bkl_r100 %
3626_28bkl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D
Dioctria atricapilla
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3692_95kl_r100 %
3692_95kl_r
Dioctria atricapilla
Schwarze Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
Canon EOS 50D

Da halte ich nun schon seit mehreren Jahren nach diesem wunderschönen Insekt Ausschau und dann fliegt es mir gleich zwei Tage hintereinander an unterschiedlichen Lokalitäten über den Weg.

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06.06.2016 - Die Östliche...

Obwohl in den letzten Jahren schon so oft von mir fotografiert, ist die Östliche Raubfliege immer noch ein lohnendes Motiv für mich, zumal die Art bei mir vor der Haustür zwar häufig vorkommt, in Deutschland jedoch als absolute Seltenheit gilt und im Land Berlin, als vom Aussterben bedroht, auf der Roten Liste steht.

Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3872_76kl_r100 %
3872_76kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 50D
Machimus gonatistes
Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3895_01kl_r100 %
3895_01kl_r
Machimus gonatistes
Östliche Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 50D

Ein paar wenige Infos zur Art gibt es hier.

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07.06.2016 - Karminroter Mörder...

Nach fast einem Jahr wurde es heute mal wieder Zeit der Schönower Heide einen Besuch abzustatten, zumal wir uns inzwischen mitten in der Raubfliegensaison befinden und man dieses Fleckchen Erde nördlich von Berlin durchaus als Eldorado dieser kleinen fliegenden Räuber bezeichnen könnte.

Choerades gilva
Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3970_77bkl_r100 %
3970_77bkl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Gesehen habe ich in diesem Durcheinander jedenfalls fast kein Krabbeltier und das, wo es ansonsten hier nur so von ihnen wimmelt.

Als dann schließlich noch ein Gewitter aufzog, hatte ich die Schn... voll und begab mich mies gelaunt wieder Richtung Auto, als ich auf einmal ein paar Meter neben dem Weg doch noch etwas erspähte.

Und was ich dann sah, hellte mein Gemüt schlagartig wieder auf. Da saß doch tatsächlich eine Karminrote Mordfliege herum und wartete auf fliegende Beute.

Ich konnte mein Glück kaum fassen...

Doch was war das? Wo waren denn die großen offenen Sandflächen geblieben und wo die Heideflecken mit den vereinzelten kleinen Kiefern? Nichts davon war mehr da, stattdessen alles großflächig mit Bergen von Stämmen, Ästen und Zweigen bedeckt!

Scheinbar hatte irgendeine Behörde die Fällung sämtlicher Kiefern im Gebiet angeordnet. Ansich nichts Schlimmes und eine für die Erhaltung einer derartigen Landschaft durchaus angebrachte Pflegemaßnahme. Aber warum räumt denn niemand das ganze Zeug weg? Ein gruseliger Anblick, denn vermutlich stellt das für die meisten hier normalerweise ansässigen Spinnen und Insekten durchaus ein Problem dar.

Choerades gilva
Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3953_57kl_r100 %
3953_57kl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 50D

Diese Art fehlte mir noch in meiner Raubfliegen-Galerie, was aber eigentlich auch kein Wunder ist, denn so viele Nachweise des hübschen Räubers gibt es in Deutschland bisher nicht. Scheinbar bevorzugt die Fliege aber unter anderem Holzschläge. Sollte das Kiefern-Chaos am Ende also doch noch etwas Gutes gebracht haben?

Choerades gilva
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.4014_18kl_r100 %
4014_18kl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades gilva
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3984_91bkl_r100 %
3984_91bkl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D
Choerades gilva
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.4003_08kl_r100 %
4003_08kl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♂
100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 50D

Es sollte jedoch das einzige Erfolgserlebnis an diesem Tag bleiben. Und die Schönower Heide besuche ich auf jeden Fall erst wieder im nächsten Jahr, in der Hoffnung, daß dann alles wieder beim Alten ist und vor allem die Natur nicht allzuviel Schaden davongetragen hat.

Vielen Dank an Danny Wolff für die Bestätigung meiner Bestimmung.

Nachtrag
Laphria flava
Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2016.3764kl_r100 %
3764kl_r
Laphria flava
Gelbe Mordfliege ♂
100mm; F/7.1; 1/100s; ISO 200
Canon EOS 50D

Beim Ausmisten meines Fotoarchives habe ich noch eine weitere Aufnahme von diesem Tag gefunden, die meiner Ansicht nach recht zeigenswert ist.

Das Interessante daran ist für mich, außer der hier fotografierten Gelben Mordfliege, vor allem die Wir­kung des Fotos. Denn trotz Blende 7.1 macht das Bild viel eher den tollen Eindruck einer weit geöffneten Blende mit sehr wenig Schärfentiefe - bis auf dem Motiv natürlich.

Ein paar Infos zur Art gibt es in einem meiner Beiträge zu einem früheren Ausflug in die Schönower Heide. Denn wenn man zur richtigen Zeit hier ist, trifft man diese Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit jedes Jahr aufs Neue in großer Anzahl an.

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27.06.2016 - Endlich der Beweis...

Über mein heutiges Fotomotiv habe ich mich besonders gefreut, denn es ist mir vor 3 Jahren schon einmal auf der selben Wiese über den Weg geflogen. Damals hatte ich allerdings keine Kamera dabei und war mir, aufgrund der Kürze der Begegnung, am Ende gar nicht mehr so sicher, ob es sich wirklich um das gehandelt hat, für welches ich es gehalten habe. Nun aber der Beweis...

Lycaena alciphron
Lycaena alciphron - Violetter Feuerfalter ♂
Nr. 2016.4841_48kl_r100 %
4841_48kl_r
Lycaena alciphron
Violetter Feuerfalter ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/100s; ISO 400
Canon EOS 50D

Und selbst der Roten Liste von Brandenburg kann man entnehmen, daß sich der hübsche Falter auch hier im märkischen Flachland wohlzufühlen scheint. In ihr wird er als Liebhaber von extensiv genutzten Mähwiesen und Trockenrasen geführt und ebenfalls als stark gefährdet eingestuft.

In den Püttbergen kommt tatsächlich der Violette Feuerfalter vor. Die Art steht in Deutschland auf der Roten Liste und gilt als stark gefährdet. Laut ein­schlägiger Literatur handelt es sich zwar eher um einen Schmetterling der montanen Lagen von 500-900 m, daß scheint mein Motiv aber eher weniger zu stören.

Lycaena alciphron
Lycaena alciphron - Violetter Feuerfalter ♂
Nr. 2016.4825_28kl_r100 %
4825_28kl_r
Lycaena alciphron
Violetter Feuerfalter ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Die Raupen des Violetten Feuerfalters ernähren sich monophag von Ampfer-Arten, wie Rumex acetosa oder Rumex acetosella. Zumindest an Letztem mangelt es in den Püttbergen nicht. Man darf also hoffen, daß dieser schillernde Flattermann hier auch in den nächsten Jahren eine Heimat findet.

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03.08.2016 - Die nicht blaue Blaue...

So, nun ist es tatsächlich passiert. Wir sind umgezogen und meine heiß geliebten Püttberge liegen nicht mehr direkt vor meiner Haustür, sondern sage und schreibe 2,6 km von meinem Schreibtisch entfernt. Ob ich das auf Dauer überlebe? Naja, dafür haben wir jetzt - als Ausgleich sozusagen - den Müggelsee direkt vor unserer Nase.

Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♀
Nr. 2016.5718_22kl_r100 %
5718_22kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♀
100mm; F/3.2 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 50D

...und mit ihm natürlich die Möglichkeit auch mal das eine oder andere Insekt vor die Linse zu bekommen, welches sich lieber in Wassernähe anstatt in einer Binnen­düne aufhält.

Und gleich heute, in unserem Garten, mit der Blauen Federlibelle, der erste Treffer!

Das möchte man jeden­falls meinen - aber weit gefehlt - denn zumindest diese Libellenart habe ich auch schon mehrfach in den Püttbergen angetroffen. Warum waren wir jetzt gleich noch mal hierher gezogen?

Schön anzuschauen war dieser filigrane kleine Räuber aber natürlich trotzdem und ein Foto mußte auf jeden Fall auch sein, wenn er sich schon so fotogen direkt vor meine Nase setzt.

Interessant zu erwähnen wäre noch, daß es sich bei meinem Motiv um ein noch sehr junges Weibchen handelt. Die blaue Färbung, die der Libelle ja ihren Namen gibt, ist hier noch nicht ausgeprägt. Die Libelle wird sich erst im Laufe der nächsten Tage umfärben. Weitere Infos zur Art gibt es in meinen Beiträgen von 2011 - hier und hier.

Vielen Dank an Andreas Th. Hein für die Bestätigung meiner Bestimmung.

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23.08.2016 - Wacholder-Randwanze...

Ehe die nähere Umgebung erkundet wird, heißt es natürlich erst einmal den eigenen Garten auf kleine und große Krabbler zu untersuchen. Heute war dafür mal etwas Zeit und siehe da, schon findet sich eine Wanzenart, die mir bisher noch nicht unter die Augen gekommen ist.

Naja, eigentlich fand ich zunächst eine Wanzen-Nymphe im letzten Stadium vor der Häutung zum adulten Insekt, die ich spontan für eine Braune Randwanze hielt. Ansich nichts ausergewöhnliches, wenn mir nicht ein paar Minuten später das besagte, für mich äußerst ungewöhnlich aussehende, Imago dazu begegnet wäre.

Eine kurze Internetrecherche später hatte ich die Verdächtige identifiziert. Es handelte sich um eine Wacholder-Randwanze, eine Art, die ihre eigentliche Heimat im Mittelmeerraum hat. Kein Wunder also, daß ich sie bisher noch nie gesehen hatte.

Gonocerus juniperi
Gonocerus juniperi - Wacholder-Randwanze
Nr. 2016.6764_67kl_r100 %
6764_67kl_r
Gonocerus juniperi
Wacholder-Randwanze
100mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 50D
Gonocerus juniperi
Gonocerus juniperi - Wacholder-Randwanze (Nymphe)
Nr. 2016.6744_50kl_r100 %
6744_50kl_r
Gonocerus juniperi
Wacholder-Randwanze (Nymphe)
100mm; F/5.6 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 50D

Neuerdings befindet sie sich aber bei uns in Mitteleuropa in Ausbreitung - wie so viele wärme­liebende Arten. Wo sie laut Artenliste im Jahre 2003 noch nicht mal für Berlin gemeldet war, scheint sie inzwischen, laut Aussagen von Jürgen Deckert vom Naturkundemuseum, ein häufiger Gast in den hiesigen Gärten zu sein.

Dabei hat sie wohl in den unzähligen Lebensbäumen und Scheinzypressen der deutschen Gärten und Grünanlagen einen adäquaten Ersatz für ihre natürliche Nahrungspflanze, den Wacholder, gefunden.

Auch unser Garten wird, dank des "Vorgärtners", von einer Menge dieser Gehölze bevölkert. Es dürfte also gewährleistet sein, daß mir diese hübsche Wanze wohl auch in den nächsten Jahren noch das eine oder andere Mal über den Weg läuft.

Da ich mir nicht ganz sicher war, ob es sich bei Nymphe und Imago um die selbe Art handelt, möchte ich mich hiermit bei Jürgen Deckert für die Bestätigung meiner Vermutung bedanken. Zwei Arten aus der selben Gattung im gleichen Tuja-Gebüsch wären allerdings schon recht ungewöhnlich gewesen.

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02.09.2016 - Noch ein Einwanderer...
Meconema meridionale
Meconema meridionale - Südliche Eichenschrecke ♀
Nr. 2016.7179_81kl_r100 %
7179_81kl_r
Meconema meridionale
Südliche Eichenschrecke ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D

Da fragt man sich, warum man eigentlich in den Urlaub fährt, denn mein heutiger Fund, ist genau wie mein letztes Fotomotiv, eine wärmeliebende Art, die inzwischen ihren Weg aus Ihrer Heimat Südeuropa in mitteleuropäische Gefilde gefunden hat.

Scheinbar ist die "Hecke" unseres neuen Gartens ein Auffangbecken für ursprünglich mediterran verbreitete Arten :-)

Diesmal handelte es sich aber nicht um eine Wanze, sondern um eine Laubheuschrecke aus der Unter­ordnung der Langfühlerschrecken. Letzteres stellt die Südliche Eichenschrecke dann auch eindrucksvoll unter Beweis, denn die Fühlerlänge des Insektes übertrifft die seines Körpers um mehr als das doppelte.

Der deutsche Gattungsname "Eichenschrecke" hingegen täuscht ein wenig, denn die Schrecke ernährt sich keines Weges pflanzlich von des Deutschen liebsten Baum, sondern bevorzugt rein tierische Kost - wie Blattläuse, Raupen und andere kleine Insekten. Dabei geht sie ausschließlich nachts auf Jagd und ruht tagsüber.

Meconema meridionale
Meconema meridionale - Südliche Eichenschrecke ♂
Nr. 2016.7205_08kl_r100 %
7205_08kl_r
Meconema meridionale
Südliche Eichenschrecke ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 50D
Meconema meridionale
Meconema meridionale - Südliche Eichenschrecke ♀+♂
Nr. 2016.7341_48kl_r100 %
7341_48kl_r
Meconema meridionale
Südliche Eichenschrecke ♀+♂
100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 50D

Von der bei uns einheimischen Gemeinen Eichenschrecke unterscheidet sich die Art im Übrigen durch ihre stark verkürzten Flügel, die sie flugunfähig machen. Wenn man nicht genau hinschaut, könnte man sogar fast meinen, daß es sich bei den ausgewachsenen Tieren noch um Larven handelt.

Vielen Dank an Florin Rutschmann für die Bestätigung meiner Bestimmung.

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19.09.2016 - Kuhfladen im Fokus...

Im Rahmen eines Familienausflugs in den Eberswalder Zoo hatte ich heute die Gelegenheit eine der größten einheimischen Raubfliegen ganz aus der Nähe zu beobachten. Ein kleiner Abstecher brachte uns auf eine unserem eigentlichen Ziel nahegelegene Kuhweide, wo uns auch schon kurz nach unserer Ankunft gleich mehrere Expemplare der imposanten Hornissen-Raubfliege über den Weg flogen. Der Naturfotograf Sebastian Hennigs hatte mich vor ein paar Wochen auf diese Population hingewiesen, jedoch hatte ich so gut wie keine Hoffnung, die Tiere dort auch in einer derartigen Menge vorzufinden.

Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
Nr. 2016.623_43bkl_r100 %
623_43bkl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♀
100mm; F/4 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
Nr. 2016.520_30kl_r100 %
520_30kl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Meine Sorge war auch nicht ganz unbegründet, denn die Art ist aufgrund ihrer speziellen Lebensraumansprüche in Deutschland inzwischen sehr selten geworden. Sie bevorzugt nämlich trockene Sandböden mit kurzwüchsiger Vegetation, welche zudem noch beweidet sein müssen. Letzteres liegt daran, daß sich die Larven der Fliegen räuberisch von anderen Insektenlarven ernähren, deren Nahrungsgrundlage widerrum der Dung von Huftieren, speziell von Rindern, darstellt.

Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
Nr. 2016.698_06bkl_r100 %
698_06bkl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
Nr. 2016.0548_53kl_r100 %
0548_53kl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♂
100mm; F/3.5 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
Nr. 2016.593_601kl_r100 %
593_601kl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♀
100mm; F/4 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Asilus crabroniformis
Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
Nr. 2016.576_83kl_r100 %
576_83kl_r
Asilus crabroniformis
Hornissen-Raubfliege ♂
100mm; F/2.8 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Nun gibt es zwar im märkischen Sand noch genügend derartige Kuhweiden, jedoch fehlt, durch die großzügige Behandlung unserer Nutztiere mit Medikamenten gegen Parasiten, die in deren Kot oft noch nicht abgebaut sind, meist jegliches koprophage Leben im Dung und damit auch die Nahrungsgrundlage der Fliegenlarven.

Umso größer meine Freude, hier einen derartig intakten Lebensraum vorzufinden. Bleibt zu hoffen, daß das auch in Zukunft so bleibt und die Population in dieser Größe überlebt oder sich vielleicht sogar weiter ausbreitet.

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09.10.2016 - 19.10.2016 - Bei Hirsch und Hirschkuh...

Nach zwei "langen" Jahren war es nun endlich wieder so weit, die östliche Ägäis hatte uns wieder. Schon damals, bei der Abreise von der schönen Insel Kos, wußte ich, daß wir unbedingt wiederkommen müssen. In diesem Jahr sollte es nun also das sonnenverwöhnte Rhodos sein. Genau wie Kos gehört die Insel zum Dodekanes - ist allerdings das östlichste und auch größte Eiland dieser griechischen Inselgruppe.

Stellagama stellio
Stellagama stellio - Hardun
Nr. 2016.1912bkl_r100 %
1912bkl_r
Stellagama stellio
Hardun
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Mein erster Fund war das Jungtier eines Hardun, einer Echsenart, die im Nahen Osten und Teilen Südost­europas weit verbreitet ist und auch auf vielen der griechischen Inseln vorkommt.

Man sieht die wärmebedürftigen Tiere oft an Mauern und Felsen - allerdings meist nur von Weitem, da sie sehr scheu und vor allem sehr schnell sind und bei jeglicher Störung sofort in irgendeiner Ritze ver­schwinden. Ich hatte also großes Glück!

Unser Lager schlugen wir im Südosten der Insel, in Kiotari auf, was den Vorteil hatte, daß hier die Landschaft noch nicht ganz so vom Tourismus geprägt bzw. verunstaltet ist, wie in anderen Teilen von Rhodos und man die Erholung, für die wir ja haupt­sächlich da waren, prima mit der Erforschung der hier noch vorhandenden Natur verbinden konnte.

Selbst der Strand war noch teilweise naturbelassen und so lieferte fast jeder Spaziergang das ein oder andere lohnenswerte Motiv.

Stellagama stellio
Stellagama stellio - Hardun
Nr. 2016.1924kl100 %
1924kl
Stellagama stellio
Hardun
100mm; F/11; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Während der Strandspaziergänge lag mein Hauptaugenmerk allerdings - wie kann es auch anders sein - auf einer Springspringspinnen-Art. Sie hört auf den Namen Aelurillus blandus und kommt nur auf den Inseln der Ostägäis vor. Vor zwei Jahren konnte ich sie schon an den Stränden von Kos beobachten.

Damals war es mir allerdings nicht gegönnt ein Männchen der Art aufzuspüren - zumindest kein foto­genes. Diesmal hatte ich mehr Glück!

Aelurillus blandus
Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.7348_54kl_r100 %
7348_54kl_r
Aelurillus blandus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1.3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Da sich die Tiere so gut wie überhaupt nicht vom sandigen bzw. kiesigen Untergrund abheben und man sie eigentlich nur sieht, wenn sie sich mal zufällig bewegen, brauchte ich aber auch diesmal ein paar Anläufe, um fündig zu werden.

Wie man später noch lesen wird, sollte es allerdings nicht der einzige Vertreter dieser Gattung sein, der mir während unseres Urlaubes begegnen würde.

Aelurillus blandus
Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.7404_17ckl_r100 %
7404_17ckl_r
Aelurillus blandus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Aelurillus blandus
Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.7454_64kl_r100 %
7454_64kl_r
Aelurillus blandus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Außer Reptilien und Spinnen tummelten sich auch allerlei Insekten am Strand und dessen Hinterland, allein die hohen Temperaturen und der damit einhergehende große Bewegungsdrang der Tierchen ließen meist kein Foto zu. Von den vielen herumhüpfenden Heuschrecken konnte ich beispielsweise lediglich zwei Verteter auf meinen Chip bannen - dafür aber zwei besonders hübsche.

Zum einen war da eine Gewöhnlich Nasenschrecke, deren Form und Farbe sie wohl dazu veranlasste, statt reißaus zu nehmen, sich lieber auf ihre perfekte Tarnung zu verlassen.

Verständlich, denn wenn man nicht genau hinschauen würde, könnte man fast meinen, man hätte es hier nicht mit einem Tier, sondern mit einem vertrockneten Grashalm oder Ast zu tun. Und dass, obwohl die für mich bizarrste unter unseren europäischen Heu­schrecken mit bis zu 6 cm Körpergröße nicht gerade als klein zu bezeichnen ist.

Calliptamus cf. barbarus
Calliptamus cf. barbarus - Schönschrecke
Nr. 2016.1950kl_r100 %
1950kl_r
Calliptamus cf. barbarus
Schönschrecke
100mm; F/11; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Die zweite Heuschreckenart, die es auf ein zeigens­wertes Foto geschafft hat, ist eine Schönschrecke, bei der es sich wohl höchstwahr­scheinlich um Calliptamus barbarus handelt.

Drimia maritima
Drimia maritima - Meerzwiebel
Nr. 2016.1649bkl_r100 %
1649bkl_r
Drimia maritima
Meerzwiebel
40mm; F/4; 1/1600s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Letzteres gilt auch für das Gift einiger Vertreter aus der Gattung der Herbstzeitlosen, zu der auch die Späte Schach­brett-Herbstzeitlose gehört, von der ich einige Exemplare im Bergland der Insel, in mitten eines lichten Pinienwaldes, bewundern durfte. Und genau wie die Meer­zwiebel, blüht auch diese hübsche Pflanze erst im Herbst, nachdem ihre Blattrosette bereits komplett abge­storben ist.

Vielen Dank an Michael Hassler, einen Kenner der Flora von Rhodos, für die Bestätigung meiner Be­stimmung.

Acrida ungarica
Acrida ungarica - Gewöhnliche Nasenschrecke
Nr. 2016.2671kl_r100 %
2671kl_r
Acrida ungarica
Gewöhnliche Nasenschrecke
100mm; F/5; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die Nasenschrecke gehört zu den Kurzfühlerschrecken aus der Familie der Feldheuschrecken und ist überall im Mittelmeerraum weit verbreitet. In Deutschland fehlt diese Art.

Als einziger Vertreter ihrer Gattung in Europa ist sie durch ihre markante Kopfform leicht von anderen Heuschrecken zu unterscheiden. Nicht wundern, die Farbe der Tiere kann zwischen hellgrün und dunkel­braun mit unterschiedlich kontrastreicher Zeichnung variieren.

Calliptamus cf. barbarus
Calliptamus cf. barbarus - Schönschrecke
Nr. 2016.1960bkl100 %
1960bkl
Calliptamus cf. barbarus
Schönschrecke
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Eine wissenschaftlich seriöse Bestimmung wäre aber laut Wolfgang Wagner, den ich um die Bestätigung meiner Bestimmung gebeten habe, nur mit Hilfe der männlichen Genitalien möglich. Da ich damit aber nicht dienen kann, muss ich einen eindeutigen Namen leider schuldig bleiben.

Interessant zu erwähnen ist an dieser Stelle allerdings noch, dass ich die Tiere in großer Anzahl, an den Blüten der um diese Jahreszeit in Rhodos an vielen Stellen blühenden Meerzwiebel fressend vorgefun­den habe.

Das ist insofern interessant, als dass es sich bei diesem Gewächs aus der Familie der Spargelgewächse um eine hochgiftige Pflanze handelt. Die Schrecke scheint also imun gegen das Gift dieser blühenden Schönheit zu sein, welches im Übrigen auch in der Medizin Verwendung findet.

Colchicum variegatum
Colchicum variegatum - Späte Schachbrett-Herbstzeitlose
Nr. 2016.1698bkl_r100 %
1698bkl_r
Colchicum variegatum
Späte Schachbrett-Herbstzeitlose
70mm; F/10; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Und wo wir nun schon im Bergland angekommen sind, widmen wir uns jetzt den etwas feuchteren Gefilden dieser ansonsten sehr trockenen Insel. Der perfekte Ort, um diesen Teil der Natur von Rhodos kennenzulernen, war für mich die Gegend um Epta Piges - das völlig überlaufene Zentrum sei dabei jedoch außen vorgelassen.

Wenn es irgendwo Wasser gibt, sind meist Libellen nicht fern. Allerdings trifft auf sie das selbe zu, wie auf alle Insekten - je wärmer es ist, desto weniger die Wahrscheinlichkeit gute Fotos dieser Räuber im "Hubschrauberkostüm" zu machen.

Trithemis festiva
Trithemis festiva - Schwarzer Sonnenzeiger
Nr. 2016.2255kl_r100 %
2255kl_r
Trithemis festiva
Schwarzer Sonnenzeiger
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Einen ähnlichen Flug wie eine Libelle beherrschen auch einige Schmetterlinge, die so genannten Schwärmer, zu denen auch das Taubenschwänzchen gehört.

Dieser relativ kleine Vertreter der schwirrenden Zunft kommt auch bei uns in Mitteleuropa vor, allerdings in vielen Teilen davon nur im Sommer als Einwanderer aus dem Süden. Auf Rhodos war er einer der wenigen Schmetterlinge überhaupt, die ich beobachten konnte - was sicherlich jahreszeitlich bedingt war.

Umso glücklicher war ich, mit dem Schwarzen Son­nenzeiger wenigstens einen Vertreter der Familie auf ein Bild zu bekommen, auch wenn das harte Licht um die Mittagszeit zum Fotografieren nicht ganz so optimal war.

Die Art stammt ursprünglich aus den Tropen Asiens, ist aber inzwischen, als Begünstigter der Klima­erwärmung, auch im Südwesten der Türkei, auf Zypern und hier in Rhodos zu finden. Vielen Dank an Andreas Th. Hein für die Bestimmung.

Macroglossum stellatarum
Macroglossum stellatarum - Taubenschwänzchen
Nr. 2016.2233kl_r100 %
2233kl_r
Macroglossum stellatarum
Taubenschwänzchen
100mm; F/8; 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Die Raupen des Falters ernähren sich von verschiedenen Rötegewächsen. Während in Mitteleuropa Labkräuter bevorzugt werden, dienen ihnen hier im Mittelmeerraum vorwiegend Färberröten als Nahrungsquelle. Der Falter selbst ernährt sich von Blütennektar und vertilgt davon, bedingt durch sein energieaufwendiges Flugverhalten, eine ganze Menge. Am Tag müssen, je nach Nektarangebot, bis zu 5.000 Blüten angeflogen werden.

Der Bedarf an Energie, den das nächste Fotomotiv für seine Fortbewegung benötigt, ist dagegen fast zu vernachlässigen - zumindest, wenn es sich in der Geschwindkeit bewegt, mit der es mir vor meine Linse geschwommen kam.

Die Rede ist von der Westkaspischen Schildkröte, die wir in einigen Exemplaren in den klaren Gewässern rund um Epta Piges beobachten konnten. Die Art hat allerdings keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und nimmt sogar mit künstlichen oder gar verschmutzten Seen und Teichen vorlieb.

Als Allesfresser dient dem Reptil von Insekten und Schnecken, über Amphibien und deren Laich bis hin zu rein pflanzlicher Kost alles Mögliche als Nahrungsquelle. Selbst Aas und "künstliche" Nahrung, wie die Semmel eines Touristen ;-), wird nicht verschmäht.

Mauremys rivulata
Mauremys rivulata - Westkaspische Schildkröte
Nr. 2016.2196kl_r100 %
2196kl_r
Mauremys rivulata
Westkaspische Schildkröte
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 5000
Canon EOS 5D Mark IV
Pelophylax cf. bedriagae
Pelophylax cf. bedriagae - Wasserfrosch
Nr. 2016.2261kl_r100 %
2261kl_r
Pelophylax cf. bedriagae
Wasserfrosch
100mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Leider kann man die genaue Art anhand von Fotos nicht bestimmen, da, laut Dr. Jörg Plötner vom Berliner Museum, dafür genetische Daten erforderlich sind. Darüber hinaus ist der Artstatus derartiger Frösche von Rhodos und Karpathos noch nicht geklärt. Einstweilen werden die Frösche in Wissenschafterkreisen daher provisorisch Pelophylax cf. bedriagae genannt.

In den vielen kleinen Bächen rund um den Ort tum­melten sich außerdem jede Menge Wasserfrösche, die mir durch ihre tolle Musterung sofort auffielen.

Pelophylax cf. bedriagae
Pelophylax cf. bedriagae - Wasserfrosch
Nr. 2016.2259kl_r100 %
2259kl_r
Pelophylax cf. bedriagae
Wasserfrosch
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Ein weiterer und nicht minder interessanter Lebensraum der Insel sind die großen Flussbetten, die die meiste Zeit im Jahr aber ohne Wasser sind. In dieser Periode bieten sie ein perfektes Habitat für viele Tiere, die auf kiesige und sonnenbeschienene Freiflächen angewiesen sind. Außer ein paar ein- oder zweijährige Pflanzen läßt die ständige Überflutung sonst keinen weiteren Bewuchs zu. Das Wasser in der letzten Zeit Mangelware war, zeigte sich allerdings am Aufkommen erster mehrjähriger Stauden und sogar vereinzelter Jung-Gehölze.

Mesobuthus gibbosus
Mesobuthus gibbosus - Skorpion
Nr. 2016.2036kl_r100 %
2036kl_r
Mesobuthus gibbosus
Skorpion
100mm; F/13; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Nichts desto trotz konnte ich in diesen Flussläufen eine riesige Artenvielfalt antreffen - einige Arten, wie die Riesenkrabbenspinne Eusparassus walckenaeri in einer Dichte, wie ich sie vorher noch nie vorgefunden habe. Leider ist mir kein Foto dieses beeindruckenden Jägers gelungen.

Dafür konnte ich einen anderen nächtlichen Prädator dieses Biotops überreden sich von mir auf meinen Chip bannen zu lassen.

Schon auf Kos war mir der hübsche hellgelbe Skorpion Mesobuthus gibbosus begegnet und auch diesmal war er, trotz seiner geringen Größe von gerade mal 6 cm, nicht minder beeindruckend - vor allem in seiner Angriffsstellung, in die er sofort überging, nachdem ich ihn unter seinem Stein entdeckte.

Das Gift der Tiere ist zwar, von einigen allergisch bedingten Todesfällen abgesehen, nicht sehr gefährlich, die Stiche verursachen allerdings sehr starke Schmerzen. Und wer weiß, vielleicht bin ich ja sogar Skor­pionsgift-Allergiker. Respekt beim Umgang mit den "possierlichen" Tierchen war daher mein oberstes Gebot.

Da wir gerade bei Spinnentieren sind, dürfen auch hier meine springenden Lieblinge nicht fehlen, zumal diese ausgetrockneten Flussläufe einen optimalen Lebensraum für viele der Arten darstellen. Zwei davon traten hier dabei in besonders großer Anzahl in Erscheinung. Zum einen war das Aelurillus concolor, die meist auf einem der vielen großen Steine nach Beute oder einem potentiellen Partner Ausschau hielt und interessanter Weise bis dato noch nicht für die Insel Rhodos nachgewiesen wurde.

Wie viele Arten der Gattung Aelurillus ist scheinbar auch diese ein Ameisenjäger, zumindest konnte ich an Ort und Stelle mehrere Exemplare mit Ameisen als Beute beobachten.

Aelurillus concolor
Aelurillus concolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3171_78kl_r100 %
3171_78kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♀
65mm; F/7.1 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus concolor
Aelurillus concolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3258_67kl_r100 %
3258_67kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♀
65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Bis vor einiger Zeit hießen derartig aussehende Tiere im Übrigen noch A. muganicus, deren Unterscheidung zu A. concolor lediglich mit der unterschiedlichen Zeichnung des Prosomas der Männchen gerechtfertigt wurde. Als jedoch die große Variabilität der Männchen - auch wie hier, innerhalb der selben Population - festgestellt wurde, "vereinigte" man beide Arten zu einer einzigen.

Aelurillus concolor
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3326_39kl_r100 %
3326_39kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus concolor
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.5553_64kl_r100 %
5553_64kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus concolor
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.2811_21kl_r100 %
2811_21kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
65mm; F/7.1 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus concolor
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3402_10dkl_r100 %
3402_10dkl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus concolor
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.5581_88kl_r100 %
5581_88kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
65mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus concolor
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.2706_18kl_r100 %
2706_18kl_r
Aelurillus concolor
Springspinne ♂
65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Bei der anderen Art handelte es sich um Plexippoides gestroi, welche mir vor zwei Jahren schon auf Kos begegnet war, allerdings nicht mit solch einer Anzahl an Individuen. Gefühlt konnte man unter jedem zwanzigsten größeren Stein fündig werden.

Plexippoides gestroi
Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3075_89kl_r100 %
3075_89kl_r
Plexippoides gestroi
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Plexippoides gestroi
Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3473_77kl_r100 %
3473_77kl_r
Plexippoides gestroi
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Plexippoides gestroi
Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3050_58kl_r100 %
3050_58kl_r
Plexippoides gestroi
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV


Plexippoides gestroi
Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3528_40kl_r100 %
3528_40kl_r
Plexippoides gestroi
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Und hier noch eine kleine Auswahl von Frontalen anderer Salticiden, die mir während unseres Aufenthalts auf Rhodos vor die Linse und damit natürlich auch in meine Galerie "gesprungen" sind. In gesammelter Form gibt es sie auch noch einmal hier.

Habrocestum egaeum
Habrocestum egaeum
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.6306_14kl_r100 %
6306_14kl_r
Habrocestum egaeum
Springspinne ♂
65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus mordax
Heliophanus mordax
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3646_56kl_r100 %
3646_56kl_r
Heliophanus mordax
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Mogrus neglectus
Mogrus neglectus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.7659_72kl_r100 %
7659_72kl_r
Mogrus neglectus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Evarcha insularis
Evarcha insularis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.8033_46ckl_r100 %
8033_46ckl_r
Evarcha insularis
Springspinne ♀
65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Saitis tauricus
Saitis tauricus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.3445_61bkl_r100 %
3445_61bkl_r
Saitis tauricus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pseudicius picaceus
Pseudicius picaceus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2016_Spring.0037_49bkl_r100 %
0037_49bkl_r
Pseudicius picaceus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Das soll es auch schon wieder gewesen sein. Zwar hat sich die Anzahl an Makroaufnahmen diesmal in Grenzen gehalten, aber ein paar interessante Motive waren dann doch dabei. Die restlichen 1.000 Fotos zeigen jedenfalls meinen Sohn, denn unsere Reise diente ja hauptsächlich der Erholung und nur sekundär der Erforschung der hiesigen Natur - obwohl beides in unserer Familie fast gleichzusetzen ist.

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12.04.2017 - 22.04.2017 - Andalusischer Frühling...

Unser diesjähriger Frühjahrsurlaub führte uns in den sonnigen Süden Spaniens - genauer gesagt in die Nähe der andalusischen Stadt Málaga. Neben der Erholung und Kultur lag unser Fokus natürlich auch wieder auf der Erkundung der hiesigen Natur. Das Problem ist allerdings, dass man diese erst einmal finden muss, denn vor allem die Costa del Sol ist erschreckend zugebaut. Wenn man sich jedoch etwas Mühe gibt und auch das Hinterland mit seinen küstennahen Gebirgen erforscht, wird man doch relativ schnell fündig.

Aufgrund des ganzjährig sehr warmen Klimas und der Nähe zu Afrika ist vor allem die andalusische Flora mit vielen Besonderheiten ausgestattet, die teilweise nur genau hier vorkommen und sonst nirgendwo auf der Welt.

Einige dieser Endemiten begegneten uns gleich am ersten Tag, während einer Wanderung auf dem Monte Calamorro hoch über der Küstenstadt Benalmádena direkt am Wegesrand - und das in beachtlicher Anzahl.

Allen voran drei Vertreter aus der Gattung der Leinkräuter, die alle samt ihr Vorkommen lediglich auf den südlichsten Süden von Spanien beschränken.

Linaria huteri
Linaria huteri - Leinkraut
Nr. 2017.8163kl_r100 %
8163kl_r
Linaria huteri
Leinkraut
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Was für ein Glück, dass uns hier gleich alle drei dieser Selten­heiten am selben Tag begegnet sind - und vor allem nur ein paar Meter voneinander entfernt.

Silene psammitis subsp. lasiostyla
Silene psammitis subsp. lasiostyla - Lichtnelke
Nr. 2017.8179kl_r100 %
8179kl_r
Silene psammitis subsp. lasiostyla
Lichtnelke
100mm; F/4.5; 1/1000s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Linaria saturejoides
Linaria saturejoides - Leinkraut
Nr. 2017.8187bkl_r100 %
8187bkl_r
Linaria saturejoides
Leinkraut
100mm; F/4.5; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Während Linaria huteri (Cádiz und Sierras de Mála­ga) und Linaria saturejoides (Sierra Nevada und Sierras de Tejeda y Almijara) dabei jeweils noch einen relativ "großen" Teil Andalusiens besiedeln, beschränkt sich das Vorkommen von Linaria clementei nur auf ein kleines Areal zwischen Mijas und der Sierra Blanca.

Linaria clementei
Linaria clementei - Leinkraut
Nr. 2017.8178kl_r100 %
8178kl_r
Linaria clementei
Leinkraut
100mm; F/4.5; 1/1000s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Ein weiterer dieser Lokalendemiten, der uns direkt am Wegesrand begegnete, war Silene psammitis in der Unterart lasiostyla - eine niedrigwüchsige rosafarbene Lichtnelke, die einzig und allein hier in der Sierra de Mijas vorkommt.

Und um die Fünf vollzumachen stand gleich daneben mit Echium albicans die nächste Seltenheit. Auch dieser Natternkopf ist in seiner natürlichen Verbreitung lediglich auf das andalusische Bergland beschränkt, obwohl inzwischen viele seiner gezüchteten Nachkommen ihren Weg in unsere heimische Gärten gefunden haben.

Echium albicans
Echium albicans
Weißblättriger Natternkopf
Nr. 2017.8203bkl_r100 %
8203bkl_r
Echium albicans
Weißblättriger Natternkopf
100mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Tuberaria guttata
Tuberaria guttata
Geflecktes Sandröschen
Nr. 2017.8164kl_r100 %
8164kl_r
Tuberaria guttata
Geflecktes Sandröschen
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Papaver dubium
Papaver dubium
Saat-Mohn
Nr. 2017.8185kl_r100 %
8185kl_r
Papaver dubium
Saat-Mohn
100mm; F/4.5; 1/1600s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Wie man am Vorhandensein eines deutschen Trivial-Namens leicht erkennen kann, sind die nächsten Beiden bei Weitem nicht so selten - ganz im Gegenteil. Sowohl der Saat-Mohn als auch das Gefleckte Sandröschen kommen in ganz Europa vor. Wenn letzteres seinen Verbreitungsschwerpunkt auch eher im Mittelmeerraum hat und im restlichen Areal lediglich in wärmebegünstigen Gebieten vorkommt. Auch das nächste Duo - gefunden in einem lichten Pinienwald - beschränkt sich in seiner Verbreitung nicht ausschließlich auf das Mediterraneum.

Zum einen wäre da Matthiola fruticulosa, eine Levkoj-Art aus der großen Familie der Kreuzblütler, die mich besonders durch ihre auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkenden purpur-grün gefärbten Blüten beeindruckt hat, die aus der Nähe betrachtet dann aber sehr filigran und speziell wirken (Bild).

Matthiola fruticulosa
Matthiola fruticulosa - Levkoj
Nr. 2017.8198kl_r100 %
8198kl_r
Matthiola fruticulosa
Levkoj
100mm; F/5.6; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Aceras anthropophorum
Aceras anthropophorum - Ohnhorn
Nr. 2017.8191kl_r100 %
8191kl_r
Aceras anthropophorum
Ohnhorn
100mm; F/4; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Und zum Schluss kommt mit dem Ohnhorn noch ein Vertreter der europäischen Orchideen­flora, der auch bei uns in Deutschland - wenn auch sehr selten - vorkommt und dessen Schönheit sich, wie bei unserem vorherigem Kandidaten, sich Einem erst auf den zweiten Blick erschließt.

Danke an José Quiles Hoyo für seine Hilfe bei der Bestimmung der einzelnen Pflanzenarten.

Viel mehr Fotos habe ich dann auch während unseres Urlaubs nicht mehr gemacht - zumindest nicht solche, die in diesen Kontext passen würden. Lediglich "ein paar" Springspinnen haben es natürlich noch auf meinen Chip geschafft. In gesammelter Form gibt es sie auch noch einmal hier und natürlich in der Galerie.

Aelurillus luctuosus
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.8436_53dkl_r100 %
8436_53dkl_r
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes brevis
Pellenes brevis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.8982_93kl_r100 %
8982_93kl_r
Pellenes brevis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Macaroeris flavicomis
Macaroeris flavicomis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.9245_55ckl_r100 %
9245_55ckl_r
Macaroeris flavicomis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Habrocestum ornaticeps
Habrocestum ornaticeps
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.9471_86bkl_r100 %
9471_86bkl_r
Habrocestum ornaticeps
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Salticus confusus
Salticus confusus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.8997_17kl_r100 %
8997_17kl_r
Salticus confusus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes geniculatus
Pellenes geniculatus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1654_66kl_r100 %
1654_66kl_r
Pellenes geniculatus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Der für mich sensationellste Fund sei allerdings hier noch einmal separat vorgestellt - Napoca constanzeae. Dabei handelt es sich nämlich nicht nur um den ersten Nachweis einer Art dieser Gattung vom europäischen Festland, sondern auch um eine bisher noch nicht beschriebene neue Art.

Und dass der kleine Springer den Vornamen meiner Frau als "Nachnamen" trägt, ist auch kein Zufall, denn es handelt sich hierbei gleichzeitig um meine lang er­sehnte erste Neubeschreibung einer Springspinnen-Art.

Interessant zu erwähnen wäre dabei noch, dass dies erst weltweit die zweite Art aus der Gattung Napoca dar­stellt. Die erste - Napoca insignis - wurde bereits im Jahre 1879 von den Golanhöhen beschrieben.

Allerdings ist es auch kein Wunder, dass es fast 150 Jahre gebraucht hat - mein Fund hätte mit seinen knapp 2,5 mm auch schnell übersehen werden können.

Napoca constanzeae
Napoca constanzeae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.9442_49kl_r100 %
9442_49kl_r
Napoca constanzeae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Dabei hatte ich wenigstens auf das dazugehörige Weibchen gehofft, welches nun, bis auf Weiteres, leider erst einmal unbeschrieben bleiben muss.

Napoca constanzeae
Napoca constanzeae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.9450_55kl_r100 %
9450_55kl_r
Napoca constanzeae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Bis auf das hier abgebildete Männchen konnte ich am Fundort - einem aufgelassenen Steinbruch - außerdem weit und breit kein weiteres Tier der Art entdecken.

Napoca constanzeae
Napoca constanzeae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.9426_35kl_r100 %
9426_35kl_r
Napoca constanzeae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Dieses Schicksal musste allerdings auch ihre oben erwähnte israelische Schwesternart 140 Jahre lang ertragen, denn erst im Jahre 2012 wurde ein Weibchen der Art entdeckt.

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05.06.2017 - Unverhofft...
Neoitamus cyanurus
Neoitamus cyanurus - Gemeiner Strauchdieb ♀ + ♂
Nr. 2017.2636_53kl_r100 %
2636_53kl_r
Neoitamus cyanurus
Gemeiner Strauchdieb ♀ + ♂
100mm; F/5 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

...kommt bei mir eher selten vor. Heute allerdings rief mich mein kleiner Sohn mit den Worten "Hier sind zwei dicke Futterfliegen für die Riesenkrabbenspinnen" in den Garten.

Was ich da jedoch zu sehen bekam, waren zwar zwei Fliegen, aber als Futter waren die eindeutig zu schade. Also tauschte ich die Becher zum Fangen schnell gegen meine Kamera und versuchte die Akteure statt physisch lieber fotografisch festzuhalten.

Interessant an der Situation war aber außer der Kopula der beiden Gemeinen Strauchdiebe noch die Tat­sache, dass sich das Weibchen während des Geschehens gleich­zeitig an einem Schnellkäfer gütlich tat. Der­artiges konnte ich bisher bei einer Raubfliegenpaarung noch nie beo­bach­ten.

Wie diese Situation überhaupt zu Stande gekommen ist, muss allerdings offen bleiben.

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15.06.2017 - Gestreifter Habicht...

Einmal mehr schenkte mir unser Garten heute ein tolles Motiv. Dabei handelte es sich, mit der Gestreiften Habichtsfliege noch dazu um eins, welches mir in meiner Galerie der Raubfliegen bis dato noch fehlte.

Die Art ist in Deutschland zwar fast überall verbreitet, wurde aber bisher relativ selten nachgewiesen. Auch für mich ist es der erste Kontakt mit diesem filigranen und mit ca. 1 cm Körpergröße für eine Raubfliege recht kleinem Insekt.

Dioctria linearis
Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege ♀
Nr. 2017.2936_52bkl_r100 %
2936_52bkl_r
Dioctria linearis
Gestreifte Habichtsfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Dioctria linearis
Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege ♀
Nr. 2017.2842_56kl_r100 %
2842_56kl_r
Dioctria linearis
Gestreifte Habichtsfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern ihrer Familie, dringt die Art auch in eher feuchtere und schattigere Habitate vor, ist jedoch auch auf Trockenrasen und in anderen xerothermen Biotopen anzutreffen. In Deutschland findet man sie an Waldrändern, in Gebüschen und Gärten, aber auch auf Ackerflächen. Dabei trifft man den kleinen Räuber dort meist in den unteren Bereichen der Gehölze an, wo er aus dem Schatten heraus Jagd auf vorbeifliegende Insekten macht.

Dioctria linearis
Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege ♀
Nr. 2017.2681_87bkl_r100 %
2681_87bkl_r
Dioctria linearis
Gestreifte Habichtsfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Dioctria linearis
Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege ♀
Nr. 2017.2909_19kl_r100 %
2909_19kl_r
Dioctria linearis
Gestreifte Habichtsfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, was so ein gehölzreicher Garten für eine reichhaltige Insekten-Fauna bereithält und freue mich schon auf die nächsten tollen Funde.

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24.07.2017 - Herr Lindenmann...
Mimas tiliae
Mimas tiliae - Lindenschwärmer (Raupe)
Nr. 2017.3875_04kl_r100 %
3875_04kl_r
Mimas tiliae
Lindenschwärmer (Raupe)
100mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ein paar Infos zur Art gibt es im Bericht zu meiner ersten fotografischen Begegnung mit diesem tollen Insekt - damals allerdings in Form des adulten Falters.

Ein Fahrradausflug in Familie führte uns heute kreuz und quer durch unseren Stadtbezirk. Als wir gerade gemüt­lich eine kleine Allee mit Winterlinden entlang fuhren, sah ich im Vorbeifahren - im Augenwinkel - etwas auffällig Buntes auf der Straße herum­liegen.

Mir war sofort klar, was mein Unterbewusstsein da wahr­genommen hatte und so machte ich kurzerhand kehrt und rief auch den Rest der Familie zu mir. Und tatsächlich, mitten auf dem Asphalt kroch die Raupe eines Lindenschwärmers umher, die von meinem Sohn sofort den Namen Herr Lindenmann verpasst bekam.

Nach der Färbung und Größe zu urteilen, war der wohl gerade auf dem Weg sich einen geeigneten Unterschlupf für seine Verpuppung und anschließende Überwin­terung zu suchen. Zu einem kleinen Foto­shooting konnte ich ihn dennoch überreden.

Mimas tiliae
Mimas tiliae - Lindenschwärmer (Raupe)
Nr. 2017.3842_50kl_r100 %
3842_50kl_r
Mimas tiliae
Lindenschwärmer (Raupe)
100mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
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21.11.2017 - 02.12.2017 - Viel kanarischer Sand...

Weil man nur aller 10 Jahre einen runden Geburtstag hat, dachte ich mir, dass ich dieses Ereignis diesmal nicht in der üblichen November-Tristesse der heimatlichen Gefilde begehe, sondern auf dem immer frühlingshaften kanarischen Archipel, den wir ja nun schon einige Male besucht und jedes Mal sehr genossen haben.

Kickxia heterophylla
Kickxia heterophylla - Verschiedenblättriges Tännelkraut
Nr. 2017.1149kl_r100 %
1149kl_r
Kickxia heterophylla
Verschiedenblättriges Tännelkraut
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Und weil diesmal unser Fokus eher auf Entspannung gerichtet sein sollte, wählten wir Fuerteventura als Urlaubsziel aus. Allerdings wurden wir überrascht, wie abwechslungsreich die Insel tatsächlich ist - wir hatten nur einen großen Sand­kasten erwartet.

Dieser ist Fuerteventura natürlich zum größten Teil auch, aber halt nicht nur und wenn doch, dann trifft man selbst in diesen lebensfeindlichen oft wüsten­artigen Lebensräumen vielfältiges Leben an.

Kickxia heterophylla
Kickxia heterophylla - Verschiedenblättriges Tännelkraut
Nr. 2017.1152kl_r100 %
1152kl_r
Kickxia heterophylla
Verschiedenblättriges Tännelkraut
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Oft denkt man zum Beispiel, dass es sich bei der Vegetation nur noch um vertrocknete Überbleibsel besserer, regenreicherer Tage handelt - zumindest bis man einmal genauer hinschaut.

Ein schönes Beispiel ist das Verschiedenblättrige Tännelkraut, welches uns auf unseren Wanderungen gleich ein paar Mal begegnete - oft inmitten ansonsten völlig vertrockneter anderer Pflanzen.

Ononis hesperia
Ononis hesperia - Hauhechel
Nr. 2017.976kl_r100 %
976kl_r
Ononis hesperia
Hauhechel
100mm; F/9; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ononis hesperia
Ononis hesperia - Hauhechel
Nr. 2017.978kl_r100 %
978kl_r
Ononis hesperia
Hauhechel
100mm; F/9; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Gleiches gilt für Ononis hesperia, einen Hauhechel. Auch dieser Vertreter der Schmetterlingsblütengewächse sieht auf den ersten Blick oft total grau und vertrocknet aus - auf den zweiten hingegen, entpuppt er sich als wahre Schönheit. Uns begegnete er in großer Anzahl in der Sandwüste von El Jable.

Genau dort trafen wir auch auf den Sparrigen Bocks­dorn. Allerdings trieb es dieser dornige Strauch aus der Familie der Nachtschattengewächse in Sachen "Vor­täuschen von Leblosigkeit" auf die Spitze.

Von Weitem sahen dessen Büsche nämlich nur noch wie völlig vertrocknetes Geäst aus - von der gnadenlos brutzelnden "Wüsten-Sonne" allen Lebens beraubt.

Lycium intricatum
Lycium intricatum - Sparriger Bocksdorn
Nr. 2017.980kl_r100 %
980kl_r
Lycium intricatum
Sparriger Bocksdorn
100mm; F/9; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Zwar konnte man keins der sukkulenten Blätter mehr entdecken, in denen die Pflanze sonst ihre Wasserreserven speichert, aber hier und dort sah man kleine bunte Lebenszeichen in Form von lila Blüten oder roten Beeren-Früchten, die am ansonsten leblos wirkenden Strauch fast wie Fremdkörper wirkten.

Als typischer Vertreter trockener Lebensräume ist die Art außer auf den Kanaren sowohl im Mittel­meerraum als auch an der nord-afrikanischen Atlantikküste anzu­treffen - häufig in Küstennähe. In Algerien und Marokko dringt die Art aber auch bis in die Steppenregionen im Landesinneren vor.

Lycium intricatum
Lycium intricatum - Sparriger Bocksdorn
Nr. 2017.982kl_r100 %
982kl_r
Lycium intricatum
Sparriger Bocksdorn
100mm; F/3.2; 1/2500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Der genauere Blick jedoch bot dem interessierten Betrachter ein anderes Bild. Denn zwischen den Zweigen konnte man durchaus erkennen, dass hier tatsächlich noch Leben im Gebüsch drin steckt.

Lycium intricatum
Lycium intricatum - Sparriger Bocksdorn
Nr. 2017.1013kl_r100 %
1013kl_r
Lycium intricatum
Sparriger Bocksdorn
100mm; F/10; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Mehr botanisches habe ich diesmal nicht zu bieten, auch wenn es an weiteren Motiven sicherlich nicht gemangelt hätte. Kommen wir nun zu den Reptilien. Auf Fuerteventura gibt es davon genau drei Arten - eine Eidechse, einen Skink und einen Gecko. Letzterer ist hier allgegenwärtig und so auch zu meinem Motiv geworden.

Der Ost-Kanaren Gecko kommt, wie sein Name schon sagt, lediglich auf den östlichen der Kanarischen Inseln vor. Neben Fuerteventura sind das noch Lanzarote und einige den beiden vorgelagerten klei­neren Inseln.

Ursprünglich wurde die Art als Varietät des Mauer­geckos beschrieben, welcher in den Küstenregionen des mediterranen Raums vorkommt und auch bereits in einige Länder auf dem amerikanischen Kontinent eingeschleppt wurde.

Tarentola angustimentalis
Tarentola angustimentalis - Ost-Kanaren Gecko
Nr. 2017.1030kl_r100 %
1030kl_r
Tarentola angustimentalis
Ost-Kanaren Gecko
100mm; F/9; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Tarentola angustimentalis
Tarentola angustimentalis - Ost-Kanaren Gecko
Nr. 2017.1044kl_r100 %
1044kl_r
Tarentola angustimentalis
Ost-Kanaren Gecko
100mm; F/10; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Inzwischen geht man allerdings davon aus, dass es sich um eine eigene Art handelt, die wahrscheinlich vom Mauergecko abstammt. Vermutlich nahmen die Vorfahren des Ost-Kanaren-Geckos mit Hilfe von Treibgut den direkten Weg von der nordafrikanischen Küste übers Meer.

Das Gleiche gilt für die vier weiteren Gecko-Arten der Kanaren, die alle jeweils nur auf einer oder zwei der Inseln vorkommen - es sich also auch dort isolationsbedingt eigene Arten gebildet haben.

Tarentola delalandii, welcher ausschließlich auf La Palma und Teneriffa vorkommt, ist mir bzw. meiner Kamera bereits vor ein paar Jahren am Montaña Roja begegnet.

Datei nicht gefunden.
Nr. 2015.100 %
Bild nicht gefunden.
Datei nicht gefunden.
Nr. 2015.100 %
Bild nicht gefunden.

Es folgen drei Insekten. Als erstes die Larve einer Fangschrecke mit dem schönen Namen Kleine Teufelsblume, welche mir ebenfalls in der Sandwüste von El Jable vor die Linse kam. Auf der Suche nach Spinnen bewegte sich auf einmal ein seltsames grün-weißes Gebilde zwischen den ganze vertrockneten Zweigen. Hier hat wohl die beabsichtigte Tarnwirkung völlig versagt - zumindest was mich betrifft.

Blepharopsis mendica
Blepharopsis mendica - Kleine Teufelsblume (Larve)
Nr. 2017.951kl_r100 %
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Blepharopsis mendica
Kleine Teufelsblume (Larve)
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Der hübsche Räuber ist dabei in vielen trocken­warmen Lebensräumen zu finden und auch in Wüsten, wie der Sahara, anzutreffen. Darüber hinaus ist er auch in manch einem deutschen Wohnzimmer ein gern gesehener Terrarium-Gast. In der Natur sehe ich das Insekt allerdings deutlich lieber.

Die Art ist eine von drei auf Fuerteventura behei­mateten Fangschreckenarten. Ihr weltweites Verbrei­tungsgebiet ist allerdings sehr viel größer und erstreckt sich von Vorderasien über das östliche und nördliche Afrika bis auf die Kanaren, wo sie die Westgrenze ihrer Ausbreitung erreicht.

Blepharopsis mendica
Blepharopsis mendica - Kleine Teufelsblume (Larve)
Nr. 2017.962kl_r100 %
962kl_r
Blepharopsis mendica
Kleine Teufelsblume (Larve)
100mm; F/9; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Wo auf der Insel Gewässer zu finden sind, was zugegebenermaßen eher selten ist, trifft man auch auf Libellen. Ganze 10 Arten gibt es auf den Kanaren, 7 davon auf Fuerteventura und 2 haben es auf meinem Chip geschafft.

Beide gehören zu den Großlibellen. Die erste - eine Feuerlibelle, ist eine im mediterranen Raum weit verbreitete Art, die begünstig durch die allgemeine Klimaerwärmung ihren Weg aber inzwischen auch schon zu uns nach Mitteleuropa geschafft hat.

Rahmstreif-Blaupfeil
Rahmstreif-Blaupfeil - Orthetrum chrysostigma ♂
Nr. 2017.1192kl_r100 %
1192kl_r
Rahmstreif-Blaupfeil
Orthetrum chrysostigma ♂
100mm; F/9; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Crocothemis erythraea
Crocothemis erythraea - Feuerlibelle ♂
Nr. 2017.1186kl_r100 %
1186kl_r
Crocothemis erythraea
Feuerlibelle ♂
100mm; F/9; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die zweite - der Rahmstreif-Blaupfeil ist weniger weit verbreitet. Er kommt außer auf den Kanaren nur noch in Nordafrika und den Küsten der Iberischen Halbinsel sowie dem östlichen Mittelmeerraum vor.

Springspinnen-seitig war es, zumindest was die Artenvielfalt betrifft, eher weniger erfolgreich. Allerdings waren die Funde fast alle auf meiner To-Do-Liste. Neben den hier abgebildeten Exemplaren gibt es wie immer eine Komplettübersicht und natürlich finden alle springenden Foto-Modelle Eingang in meine Galerie.

Aelurillus lucasi
Aelurillus lucasi
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.4368_81kl_r100 %
4368_81kl_r
Aelurillus lucasi
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus fuerteventurae
Heliophanus fuerteventurae
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.4913_26kl_r100 %
4913_26kl_r
Heliophanus fuerteventurae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Salticus alegranzaensis
Salticus alegranzaensis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.5341_62kl_r100 %
5341_62kl_r
Salticus alegranzaensis
Springspinne ♂
65mm; F/5 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus lucasi
Aelurillus lucasi
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.6915_39kl100 %
6915_39kl
Aelurillus lucasi
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus fuerteventurae
Heliophanus fuerteventurae
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.5216_34kl_r100 %
5216_34kl_r
Heliophanus fuerteventurae
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Salticus alegranzaensis
Salticus alegranzaensis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.4289_07kl_r100 %
4289_07kl_r
Salticus alegranzaensis
Springspinne ♀
65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Nämliches trifft gleichermaßen auf den folgenden springenden Schatz zu, den ich an der Playa de la Barca und dem benachbarten Risco del Paso aufspüren konnte. Die Rede ist von Pseudomogrus dumosus, der dritten von mir neu endeckten Springspinnenart in meiner noch jungen "Karriere" als Hobby-Arachnologe.

Yllenus dumosus
Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1877_88kl_r100 %
1877_88kl_r
Yllenus dumosus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Yllenus dumosus
Yllenus dumosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1767_91kl_r100 %
1767_91kl_r
Yllenus dumosus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Yllenus dumosus
Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1954_66kl_r100 %
1954_66kl_r
Yllenus dumosus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Yllenus dumosus
Yllenus dumosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1741_66kl_r100 %
1741_66kl_r
Yllenus dumosus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Yllenus dumosus
Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1822_39kl_r100 %
1822_39kl_r
Yllenus dumosus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Yllenus dumosus
Yllenus dumosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2017_Spring.1792_11kl_r100 %
1792_11kl_r
Yllenus dumosus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Mehr gibt es diesmal nicht zu zeigen - der Rest des Urlaubes war dann doch der Erholung vorbehalten.

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09.05.2018 - 19.05.2018 - Kreta - einmal mehr...

Ganze 8 Jahre hat es gedauert, ehe uns die Insel der Götter nun endlich wieder hatte. Und alles sah noch genau so aus, wie ich es in meinem Gedächtnis hatte - hohe Berge, blaues Meer und viel herrliche Natur mit tollen mediterranen Motiven. Eines hatte sich allerdings geändert, diesmal waren wir zu Dritt.

Außer dem urlaubsmäßigen Ent­spannen und dem Erkunden der Insel lag mein Hauptaugenmerk natürlich auch diesmal wieder auf der hiesigen Springspinnenfauna, die zudem sogar einige Ende­miten aufzuweisen hat.

Doch auch die Pflanzenwelt Kretas bietet bedingt durch die relativ große Entfernung vom Festland viele Besonderheiten. Zirka zehn Prozent der hier vorkom­menden Arten gibt es nur auf dieser Insel.

Alcea biennis ssp. cretica
Alcea biennis ssp. cretica
Kretische Stockrose
Nr. 2018.1739kl_r100 %
1739kl_r
Alcea biennis ssp. cretica
Kretische Stockrose
100mm; F/3.2; 1/2500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ornithogalum creticum
Ornithogalum creticum
Kreta-Milchstern
Nr. 2018.1792kl_r100 %
1792kl_r
Ornithogalum creticum
Kreta-Milchstern
100mm; F/8; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Solenopsis minuta
Solenopsis minuta
Kleine Laurentie
Nr. 2018.1574kl_r100 %
1574kl_r
Solenopsis minuta
Kleine Laurentie
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Einige davon, wie die Kretische Stockrose oder das Kreta-Brand­kraut, findet man dabei überall auf Kreta in meist größerer Anzahl vor.

Bei anderen wiederum, wie dem Kreta- und dem Zier­lichen Milchstern oder der Ida-Flockenblume, handelt es sich um Spezialisten, die nur an einigen wenigen Stellen der Insel vor­kommen. Viele dieser botanischen Kostbarkeiten sind dabei auf die Bergregionen der drei Gebirgszüge beschränkt.

Die meisten der auf Kreta vorkommenden Blüten­pflanzen sind allerdings im Mittelmeerraum weit verbreitet. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kleine Laurentie, die ich in großer Anzahl am Lake Kournas beobachten konnte. Sie ist ein typischer Vertreter mediterraner Feuchthabitate, wie Quellflure oder schlammige Ufer.

Phlomis cretica
Phlomis cretica
Kreta-Brandkraut
Nr. 2018.1615kl_r100 %
1615kl_r
Phlomis cretica
Kreta-Brandkraut
100mm; F/4.5; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Centaurea idaea
Centaurea idaea
Ida-Flockenblume
Nr. 2018.1627kl_r100 %
1627kl_r
Centaurea idaea
Ida-Flockenblume
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ornithogalum cf. pumilum
Ornithogalum cf. pumilum
Zierlicher Milchstern
Nr. 2018.1630kl100 %
1630kl
Ornithogalum cf. pumilum
Zierlicher Milchstern
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Weitere Florenelemente der Insel sind in ihrer Verbreitung auf den östlichen Mittelmeerraum beschränkt. Der Schmalblättriger Polster-Tragant zum Beispiel kommt außer in den Gebirgszügen Kretas auch in den Höhenlagen des Balkans und Vorderasiens vor. Seine dornigen Polster fallen einem sofort ins Auge und bieten in ihrem Inneren auch anderen Pflanzen, wie dem Zier­lichen Milchstern, Schutz.

Außerdem findet man auch Pflanzen, die zwar im mediterranen Raum weiter verbreitet sind, auf Kreta bzw. den angrenzenden Inseln aber endemische Unterarten aufweisen. Zwei Vertreter dieser Gruppe, das Gewundene Krähenbeerenblättrige Johannis­kraut und die Gewöhnliche Rettichartige Flockenblume, konnte ich in den Höhenlagen des Lefka Ori - Gebirgsmassivs fotografieren.

Astragalus angustifolius
Astragalus angustifolius
Schmalblättriger Polster-Tragant
Nr. 2018.1622kl_r100 %
1622kl_r
Astragalus angustifolius
Schmalblättriger Polster-Tragant
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Hypericum empetrifolium ssp. tortuosum
Hypericum empetrifolium ssp. tortuosum
Gewundenes Krähenbeerenblättriges Johanniskraut
Nr. 2018.1616kl_r100 %
1616kl_r
Hypericum empetrifolium ssp. tortuosum
Gewundenes Krähenbeerenblättriges Johanniskraut
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Centaurea raphanina ssp. raphanina
Centaurea raphanina ssp. raphanina
Gewöhnliche Rettichartige Flockenblume
Nr. 2018.1620kl_r100 %
1620kl_r
Centaurea raphanina ssp. raphanina
Gewöhnliche Rettichartige Flockenblume
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Weitere Informationen zur reichhaltigen Flora Kretas findet man bei Cretan Flora oder Mittelmeerflora. Letztere bietet zudem zu fast allen im mediterranen Raum beheimateten Pflanzen einen wunderbaren Foto-Bestimmungsschlüssel nebst Angaben zu deren Verbreitung.

So, nun aber genug mit bewegungslosen Motiven und ab zu den anspruchsvolleren fotografischen Mitbringseln.

Podarcis cretensis
Podarcis cretensis - Kretische Mauereidechse
Nr. 2018.1341kl_r100 %
1341kl_r
Podarcis cretensis
Kretische Mauereidechse
100mm; F/8; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Früher wurde die Art als Unterart der Ägäischen Mauereidechse (Podarcis erhardii) angesehen, hat aber inzwischen den Artstatus erhalten.

Von der zweiten auf Kreta vorkommenden Eidechse ist sie leicht durch ihre geringe Größe von höchsten 20 cm zu unterscheiden. Die mit bis zu 50 cm große und leuchtend grüne Riesensmaragdeidechse ist uns diesmal leider nicht begegnet.

Den Start machen dabei einmal mehr die Reptilien, von denen es auf Kreta eine ganze Anzahl gibt.

Begegnet ist uns davon allerdings nur die Kretische Mauereidechse - auch dies eine Art, die nur auf Kreta vorkommt; vor allem im Westen der Insel allerdings allgegenwärtig ist und einem dort auf Schritt und Tritt begegnet - wenn auch meist nur noch in Form einer Schwanzspitze, die vor einem gerade im nächsten Gebüsch verschwindet.

Podarcis cretensis
Podarcis cretensis - Kretische Mauereidechse
Nr. 2018.1997kl_r100 %
1997kl_r
Podarcis cretensis
Kretische Mauereidechse
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

An den nächsten Fotomotiven mangelte es dagegen überhaupt nicht. Zwar waren die meisten Insekten auch nicht einfacher zu fotografieren als die flinken Eidechsen, aber durch ihre große Anzahl und Vielfalt war die Wahrscheinlichkeit ein still haltendes Motiv unter ihnen zu erwischen, deutlich größer.

Den Anfang machen die Libellen und unter diesen die Große Pechlibelle, die obwohl sie "Groß" im Namen trägt, zu den Kleinlibellen gehört.

Sie ist überall in Europa weit verbreitet und fehlt lediglich in Teilen von Skandinavien und auf ein paar Mittelmeerinseln - auf Kreta ist sie jedoch vertreten.

Ischnura elegans ebneri
Ischnura elegans ebneri - Große Pechlibelle
Nr. 2018.1488kl_r100 %
1488kl_r
Ischnura elegans ebneri
Große Pechlibelle
100mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ischnura elegans ebneri
Ischnura elegans ebneri - Große Pechlibelle
Nr. 2018.1490kl_r100 %
1490kl_r
Ischnura elegans ebneri
Große Pechlibelle
100mm; F/9; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Allerdings kommt sie hier nur in ihrer Unterart ebneri vor, was den Schluss zulässt, dass mir eben diese in den Dünen von Georgioupoli vor die Linse geflogen ist.

Bei uns in Deutschland ist die Nominatform der Art heimisch, welche ich auch schon direkt vor meiner Haustür fotografieren konnte.

Die anderen beiden Libellenarten, die uns auf der Insel begegneten, gehören zu den Großlibellen. Eine weitere Gemeinsamkeit beider ist, dass sich das Verbreitungsgebiet dieser wärmeliebenden Arten - vermutlich aufgrund der allgemeinen Klimaerwärmung - in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich nach Norden vergrößert hat.

Trithemis annulata
Trithemis annulata - Violetter Sonnenzeiger ♂
Nr. 2018.1598kl_r100 %
1598kl_r
Trithemis annulata
Violetter Sonnenzeiger ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die Feuerlibelle, welche ursprünglich in den warmen Regionen Südeuropas, Afrikas und Vorderasiens vorkommt, hat es sogar schon bis zu uns nach Mitteleuropa geschafft. Hier auf Kreta ist sie jedoch einheimisch und überall häufig anzutreffen - meist an stehenden Gewässern.

Die eigentliche Heimat des Violetten Sonnenzeigers ist Nord- und Westafrika. Schon seit einigen Jahren kommt er allerdings auch im südlichen Europa vor. Die Art gilt als invasiv und lebt sehr anspruchslos an den unterschiedlichsten Typen stehender und fließender Gewässer.

Crocothemis erythraea
Crocothemis erythraea - Feuerlibelle ♀
Nr. 2018.1496kl_r100 %
1496kl_r
Crocothemis erythraea
Feuerlibelle ♀
100mm; F/9; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Vielen Dank an Andreas Thomas Hein für die genaue Bestimmung der drei Libellenarten.

Lasiommata megera
Lasiommata megera - Mauerfuchs
Nr. 2018.1621kl_r100 %
1621kl_r
Lasiommata megera
Mauerfuchs
100mm; F/5.6; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die Rede ist vom Mauerfuchs und vom Waldbrettspiel. Beides Arten, die in ganz Mittel- und Südeuropa weit verbreitet sind.

Gonepteryx cleopatra
Gonepteryx cleopatra - Mittelmeer-Zitronenfalter
Nr. 2018.1987kl_r100 %
1987kl_r
Gonepteryx cleopatra
Mittelmeer-Zitronenfalter
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Bei den Schmetterlingen hingegen musste ich mich - zumindest fotografisch - mit Arten begnügen, die einem auch hier in Mitteleuropa vor die Linse fliegen könnten.

Wenn auch bei uns in Deutschland die Wahr­scheinlichkeit einem Tagfalter zu begegnen inzwischen deutlich geringer ist als hier auf Kreta - im Übrigen im Gegensatz zu meiner Kindheit, wo in jedem Sommer auf der Wiese vor unserem Haus noch ein buntes Treiben zu beobachten war.

Pararge aegeria
Pararge aegeria - Waldbrettspiel
Nr. 2018.1937kl_r100 %
1937kl_r
Pararge aegeria
Waldbrettspiel
100mm; F/8; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Auch beim dritten Kandidat könnte man auf den ersten Blick meinen, dass es sich um einen auch bei uns beheimateten Tagfalter handelt - allerdings nur von der Seite gesehen. Denn in Wirklichkeit hat man hier nicht den auch bei uns in Mitteleuropa heimischen Zitronenfalter, sondern seine direkte Verwandtschaft vor sich - den Mittelmeer-Zitronenfalter.

Im Gegensatz zu ersteren haben die Männchen des auch Kleopatra-Falter genannten Schmetter­lings einen großen orangenen Fleck in der Mitte ihrer Vorderflügel.

Für die Bestätigung meiner Bestimmungen sei an dieser Stelle dem Lepiforum gedankt.

Weiter geht es mit den Käfern - und ganz speziell mit den Sandlaufkäfern, von denen uns auf Kreta gleich zwei Vertreter begegnet sind.

Beide waren an den Stränden am Meer häufig anzu­treffen und dort besonders um die Mittagszeit in großer Anzahl zu beobachten. Nur das Fotografieren gestaltete sich aufgrund der temperaturbedingten Emsigkeit der Tiere dann eher schwierig.

Calomera littoralis nemoralis
Calomera littoralis nemoralis - Sandlaufkäfer
Nr. 2018.1849kl_r100 %
1849kl_r
Calomera littoralis nemoralis
Sandlaufkäfer
100mm; F/9; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Anders Calomera littoralis, den wir zwar genauso häufig in Strandnähe, jedoch auch an den Ufern einiger Binnengewässer der Insel finden konnten.

Diese Beobachtung deckt sich auch mit den neusten Erkenntnissen der Wissenschaft, die der Art zwar eine Vorliebe für Strände und Küstenbereiche bescheinigt, aber im Gegensatz zur früheren Meinung neuerdings auch andere, meist schlammige Feuchtbiotope als Lebensraum angibt.

Die Art ist in Süd- und Osteuropa sowie in Asien und Nordafrika in vielen Unterarten verbreitet und im Mittelmeerraum einer der am häufigsten anzutref­fenden Sandlaufkäfer. Auf Kreta ist nur die Unterart nemoralis vertreten.

Lophyridia concolor
Lophyridia concolor - Sandlaufkäfer
Nr. 2018.1822bkl_r100 %
1822bkl_r
Lophyridia concolor
Sandlaufkäfer
100mm; F/9; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Bei Lophyridia concolor handelt es sich um eine weit verbreitete Art der östlichen Mittelmeerregion, die im Gegensatz zu den meisten anderen Sandlaufkäferarten keinerlei Musterung aufweist. Als halophile Art kommt sie ausschließlich in Strandnähe oder an küstennahen, salzwasserbeeinflussten Gewässern, wie Lagunen, vor.

Calomera littoralis nemoralis
Calomera littoralis nemoralis - Sandlaufkäfer
Nr. 2018.1534kl_r100 %
1534kl_r
Calomera littoralis nemoralis
Sandlaufkäfer
100mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

So, und nun noch die Insekten-Reste-Rampe, beginnend mit einer Südlichen Fruchtwanze.

Dieses Insekt aus der Familie der Baumwanzen ist im mediterranen Raum weit verbreitet und wurde erst vor kurzer Zeit wieder zur eigenständigen Art erklärt, nachdem sie vor 60 Jahren mit ihrer Schwesternart, der auch bei uns heimischen Nördlichen Fruchtwanze, syno­nymisiert wurde.

Creoleon plumbeus
Creoleon plumbeus - Ameisenjungfer ♂
Nr. 2018.1704_05bkl_r100 %
1704_05bkl_r
Creoleon plumbeus
Ameisenjungfer ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Carpocoris mediterraneus
Carpocoris mediterraneus - Südliche Fruchtwanze
Nr. 2018.1979ckl_r100 %
1979ckl_r
Carpocoris mediterraneus
Südliche Fruchtwanze
100mm; F/11; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

Als nächstes ein Vertreter der Netzflügler - genauer gesagt, handelt es sich hierbei mit höchster Wahr­scheinlichkeit um Creoleon plumbeus. Die Art ist unseren heimischen Ameisenjungfern (hier, hier) recht ähnlich, die Larven bauen aber im Gegensatz zu diesen keine Sandtrichter zum Beutefang, sondern jagen frei im Wurzeldetritus trockener Lebensräume. Vielen Dank an Ulrike Aspöck für die Bestimmung!

Und zum Schluss der kleinen Insektenparade mit der Gelbköpfigen Dolchwespe nun noch der größte europäische Vertreter der Stechimmen. Die Art hat ihren Verbreitungsschwerpunkt im östlichen Mittel­meerraum und kann dort, wie auch auf meinem Foto, häufig bei der Nektarsuche beobachtet werden.

Megascolia maculata maculata
Megascolia maculata maculata - Gelbköpfige Dolchwespe ♀
Nr. 2018.1733kl_r100 %
1733kl_r
Megascolia maculata maculata
Gelbköpfige Dolchwespe ♀
100mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die Weibchen der Tiere heften ihre Eier einzeln an die Larven großer Blatthornkäferarten, die sie im Boden orten - vermutlich über ihren Geruchssinn - sich dann zu diesen vorgraben und mit Stichen lähmen, damit sie anschließend als Wirtslarven für ihre Nachkommen­schaft dienen.

Jetzt aber endlich zu den Achtbeinern.

Und der Erste hat dazu sogar noch einen hübschen Stachel am Hinterteil. Der Skorpion aus der Gattung Euscorpius begegnete mir beim Durchwühlen der Laubstreu einer Steineiche auf der Suche nach meinen springenden Lieblingen.

Im Nachhinein betrachtet, wären hier ein Paar Hand­schuhe sicherlich eine gute Idee gewesen, obwohl sich der Stich bestimmt nicht schlimmer als der einer Wespe angefühlt hätte. Die genaue Art muss leider offen bleiben. Siegfried Huber, eine Skorpion Koryphäe, tendiert hier zu Euscorpius sicanus.

Thomisus onustus
Thomisus onustus - Blumenkrabbenspinne ♀
Nr. 2018.1728bkl_r100 %
1728bkl_r
Thomisus onustus
Blumenkrabbenspinne ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Euscorpius sp.
Euscorpius sp. - Skorpion
Nr. 2018.1955kl_r100 %
1955kl_r
Euscorpius sp.
Skorpion
100mm; F/8; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

Das nächste Motiv ist nicht so exotisch, auch wenn es auf den ersten Blick, durch seine bunte Farbgebung, vielleicht so aussieht. Die Blumenkrabbenspinne könnte einem allerdings genauso auch auf einer Wiese in Deutschland begegnen.

Die Tiere lauern meist gut getarnt unterhalb von Blüten auf ihre Beute und passen dabei ihre Farbe oft perfekt an die ihrer Umgebung an - ähnlich einem Chamäleon.

Und nun, wie immer, eine kleine Auswahl meiner Exkursionsausbeute in Sachen Springspinnen.

Aelurillus cretensis
Aelurillus cretensis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.2162_93kl_r100 %
2162_93kl_r
Aelurillus cretensis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Habrocestum egaeum
Habrocestum egaeum
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.8388_07kl_r100 %
8388_07kl_r
Habrocestum egaeum
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanillus fulgens
Heliophanillus fulgens
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.4797_06ckl_r100 %
4797_06ckl_r
Heliophanillus fulgens
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Euophrys sulphurea
Euophrys sulphurea
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.3962_74ckl_r100 %
3962_74ckl_r
Euophrys sulphurea
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus decoratus
Heliophanus decoratus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.7337_51kl_r100 %
7337_51kl_r
Heliophanus decoratus
Springspinne ♂
65mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes flavipalpis
Pellenes flavipalpis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.2344_56kl_r100 %
2344_56kl_r
Pellenes flavipalpis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Die gesamte fotografische Salticiden-Ausbeute unseres Kreta-Urlaubes kann man hier finden.

Ein Highlight gibt es allerdings noch, denn nach Rhodos, Andalusien und Fuerteventura ist es mir nun auch auf Kreta gelungen, eine für die Wissenschaft neue Springspinnen-Art zu entdecken. Und weil mir der Rest der Familie so fleißig beim Suchen geholfen hat und meine Frau schon bei der Benennung einer anderen Neuentdeckung Pate stand, habe ich meine vierte "neue Art", mit Pellenes florii, nach meinem Sohn benannt.

Pellenes florii
Pellenes florii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.6462_72kl_r100 %
6462_72kl_r
Pellenes florii
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes florii
Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.7298_07kl_r100 %
7298_07kl_r
Pellenes florii
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes florii
Pellenes florii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.6540_50kl_r100 %
6540_50kl_r
Pellenes florii
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes florii
Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.7288_96kl_r100 %
7288_96kl_r
Pellenes florii
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes florii
Pellenes florii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.6552_60kl_r100 %
6552_60kl_r
Pellenes florii
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes florii
Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2018_Spring.7276_87kl_r100 %
7276_87kl_r
Pellenes florii
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Alles in Allem war es wieder ein wunderschöner Urlaub auf einer der für mich traumhaftesten Inseln im Mittelmeer, die von tollen Stränden bis zum Hochgebirge wirklich alles zu bieten hat, was Naturliebhaber wie wir sich nur wünschen können.

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20.05.2020 - Zwei Fliegen in der Rose...
Pandivirilia eximia
Pandivirilia eximia - Stilettfliege
Nr. 2020.4957_70kl_r100 %
4957_70kl_r
Pandivirilia eximia
Stilettfliege
100mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Der Wonnemonat Mai neigt sich nun schon wieder fast dem Ende zu und es haben sich tatsächlich ein paar Insekten in unserem Garten eingefunden. Zwar scheinen es in jedem Jahr weniger zu werden, aber ab und zu entdecke selbst ich noch etwas Neues für mich - heute in Form zweier Fliegen in unserer Heckenrose an der Terrasse

Die Erste hört auf den schönen Namen Pandivirilia eximia und gehört zu den Stilettfliegen. Mehr als dass ihre Larven sich räuberisch ernähren, die Fliege selbst aber von Nektar und die Art in Europa und Kleinasien vorkommt, konnte ich allerdings nicht über diese schwarz-glän­zende Schönheit herausfinden.

Vielen Dank an Claudia Brückner für die Bestimmung!

Bei der Zweiten handelt es sich um eine Schnepfen­fliege, die ebenfalls keinen Deutschen Namen abbe­kommen hat. Unter den 35 einheimischen Arten dieser Fliegen-Familie liegt Rhagio annulatus mit bis zu 12 mm Körperlänge im Mittelfeld.

Rhagio annulatus
Rhagio annulatus - Schnepfenfliege
Nr. 2020.5070_77kl_r100 %
5070_77kl_r
Rhagio annulatus
Schnepfenfliege
100mm; F/5 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Wie alle Verteter dieser räuberisch lebenden Zwei­flügler ist auch diese Art unbehaart, schlank und langbeinig. Die Tiere erbeuten hauptsächlich kleine Insekten, ernähren sich aber auch von Pflanzensäften.

Weibliche Schnepfenfliegen legen ihre Eier in der Regel einzeln auf den Boden, in Mist oder in morschem Holz ab. Die Larven leben in der Erde, zwischen Moos, im Laubstreu oder in Misthaufen und ernähren sich von kleinen Insekten und Pflanzenteilen.

Rhagio annulatus
Rhagio annulatus - Schnepfenfliege
Nr. 2020.4993_02kl_r100 %
4993_02kl_r
Rhagio annulatus
Schnepfenfliege
100mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 4000
Canon EOS 5D Mark IV

Rhagio annulatus
Rhagio annulatus - Schnepfenfliege
Nr. 2020.5040_55kl_r100 %
5040_55kl_r
Rhagio annulatus
Schnepfenfliege
100mm; F/5.6 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Vielen Dank an die fleißigen Bestimmer im Forum von diptera.info für die Art-Zuordnung! Von ihnen stammt außer­dem die Information, dass Rhagio annulatus wohl die Nähe von Gewässern als Lebensraum bevorzugt.

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23.05.2020 - Libellen, Libellen, Libellen...

Nach den ersten erfolgreichen Schnappschüssen vor ein paar Tagen habe ich Blut geleckt und nun beschlossen, dass dieses Jahr mein 100mm Makro-Objektiv wieder ein wenig mehr Ausgang bekommen soll. In den letzten Jahren ist die Fotografie in der freien Natur, aufgrund anderer Prioritäten, etwas zu kurz gekommen.

Pyrrhosoma nymphula
Pyrrhosoma nymphula - Frühe Adonislibelle ♂
Nr. 2020.4598bkl_r100 %
4598bkl_r
Pyrrhosoma nymphula
Frühe Adonislibelle ♂
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Heute waren an selbigem zum Beispiel eine große Anzahl an Kleinlibellen anwesend. Am auffallensten waren dabei die knallroten Frühen Adonislibellen, die überall wild umherflogen, sobald man auch nur ein paar Schritte durch die dichte Ufervegetation machte, in der sie in großer Anzahl auf Beute lauerten.

Und da wir nun seit ein paar Jahren direkt am schönen Müggelsee wohnen, liegen da Libellen als Motive natürlich sehr nahe. Gleich in unmittelbarer Nähe liegt außerdem das Mühlenfließ, welches mit teilweise sehr krautigem Ufer einen optimalen Lebensraum für aller­lei wasserliebende Insekten bietet.

Pyrrhosoma nymphula
Pyrrhosoma nymphula - Frühe Adonislibelle ♂
Nr. 2020.4591bkl_r100 %
4591bkl_r
Pyrrhosoma nymphula
Frühe Adonislibelle ♂
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Ein paar Informationen zur Art gibt es im Beitrag zu meiner ersten Begegnung mit dieser hübschen Libelle.

Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♀
Nr. 2020.4882_83kl_r100 %
4882_83kl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zum letzten Mal habe ich heute aller­dings versucht ein Weibchen fotografisch in seinem Lebensraum festzuhalten.

Gleiches gilt für den nächsten kleinen Räuber im Hub­schrauberformat. Auch die Große Pechlibelle ist mir hier in der Nähe schon ein paar Mal begegnet.

Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♀
Nr. 2020.4890_92kl_r100 %
4890_92kl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Zu guter Letzt mit der Hufeisen-Azurjungfer noch eine Kleinlibelle, die ich bisher noch nie vor der Linse hatte. Umso schöner, dass ich, beim ersten Treffen auf diesen hübschen Jäger, gleich beide Geschlechter ablichten konnte. Und weil das meine erste Begegnung war, an dieser Stelle noch ein paar Infos zur Art.

Fast überall in Europa verbreitet und in Mitteleuropa sogar eine der häufigsten Libellen, findet man sie meist an stehenden, manchmal aber auch an fließenden Gewässern - im Bergland eher seltener.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♀
Nr. 2020.4902kl_r100 %
4902kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♀
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Das Mühlenfließ, welches am Fundort bedingt durch den Wassermangel der letzten Jahre wohl mehr als stehend denn fließend bezeichnet werden kann, passt damit perfekt zu den Ansprüchen des filigranen Fliegers.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2020.4938kl_r100 %
4938kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2020.4944_45kl_r100 %
4944_45kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die Larven brauchen etwa ein Jahr für ihre Entwicklung und überwintern, bevor sie dann zwischen Mai und August schlüpfen, um dann noch bis zu vier Wochen als "fertige" Libellen umherzustreifen und für erneuten Nachwuchs zu sorgen.

Wie immer, wenn es um Libellen geht, gilt mein Dank für die abschließende Kontrolle meiner Bestimmung an Andreas Th. Hein, dessen Webseite der erste Anlaufpunkt sein sollte, wenn es um die Ordnung Odonata geht.

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24.05.2020 - Und noch zwei...
Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2020.5085_87kl_r100 %
5085_87kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
100mm; F/5 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2020.5100_03kl_r100 %
5100_03kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Weil es gestern so ergiebig am Fließ war, zog es mich heute nochmal ein Stündchen dahin. Ergebnis: Keine neue Arten, nur zwei weitere Männchen der Hufeisen-Azurjungfer - eins davon mit blinden Passagieren.

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28.06.2020 - Mein Dritter...

Heute musste ich nicht lange wandern, um ein lohnendes Fotomotiv zu finden, denn der eigene Garten war der Aufenthaltsort meines nächsten Fundes. Dabei bewohnt die Gemeine Ameisenjungfer eigentlich eher trockene, sandige und steinige Stellen mit geringer Vegetation.

Wahrscheinlich hat sie gestern Abend aber einfach nur das Licht auf unserer Terrasse bei einem ihrer nächt­lichen Beutezüge von einem der sandigen Trockenrasen in der näheren Umgebung angezogen.

Neben der Dünen- und der Geflecktflügligen Ameisen­jungfer ist dies nun schon der dritte Netzflügler aus der Familie der Ameisenjungfern, den ich hier in unmittel­barer Umgebung beobachten konnte. Dem märkischen Sand sei Dank!

Myrmeleon formicarius
Myrmeleon formicarius - Gemeine Ameisenjungfer
Nr. 2020.5994_21kl_r100 %
5994_21kl_r
Myrmeleon formicarius
Gemeine Ameisenjungfer
100mm; F/5 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Vielen Dank auch an Ulrike Aspöck für die Bestimmung!

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10.07.2020 - Selbe Art, andere Farbe...
Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♀
Nr. 2020.6256_57kl_r100 %
6256_57kl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♀
Nr. 2020.6265kl_r100 %
6265kl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Ein weiterer Ausflug zum Mühlenfließ förderte heute eine andere Farbvariante eines Weibchens der Großen Pechlibelle zu Tage. Zwar ist auch die blaue Form, die ich hier bereits vor ein paar Wochen ablichten konnte, ein echter Hingucker, aber der heutige Fund toppt diesen mit seiner Farbenfreude noch um Einiges.

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11.07.2020 - Auf der Suche...

Meine heutige Exkursion führte mich nach einer kleinen Autofahrt an einen Waldrand in der Nähe von Fürstenwalde. Ziel war der Fundort einer seltenen Raubfliege, auf den ich durch ein paar Fotos auf der Webseite der Entomologischen Gesellschaft ORION-Berlin auf­merksam wurde. Zunächst fand ich vor Ort allerdings ein zauber­haftes Mosaik aus Trockenrasen, feuchten Gräben und lichtem Kiefernwald vor, welches jeden Naturliebhaber das Herz höher schlagen lässt. Ein derart struktur­reiches Biotop sieht man heutzutage nicht mehr so oft.

Lycaena virgaureae
Lycaena virgaureae - Dukatenfalter ♀
Nr. 2020.6339kl_r100 %
6339kl_r
Lycaena virgaureae
Dukatenfalter ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Als erstes fielen mir die dutzenden Dukatenfalter auf, die sich zwischen Heidenelken und Johanniskraut tummelten. Zwar ist der kleine Tagfalter, der zu der Familie der Bläulinge gehört, in Mitteleuropa weit verbreitet, seine Vorkommen gehen aber vielerorts stark zurück. Wie viele andere Schmetterlinge auch, gilt er daher inzwischen als stark gefährdet.

Die Art ist auf blütenreiche, magere Wiesen und Wald­ränder angewiesen. Neben der Zerstörung derartiger Lebensräume dürfte aber auch der Klima­wandel für den Rückgang der Art in Mitteleuropa verantwortlich sein, da der Falter eher kühlere und feuchtere Lagen bevor­zugt.

Das Großartige an derartigen Lebensräumen für einen Naturfotografen ist die riesige Anzahl an Fotomotiven. Für mich gestaltete sich diese Tatsache heute am Ende allerdings fast zum Problem, denn die vielen foto­grafischen Leckerbissen lenkten mich "ein wenig" von meiner eigentlichen Suche ab.

Lycaena virgaureae
Lycaena virgaureae - Dukatenfalter ♂ + ♀
Nr. 2020.6360_61kl_r100 %
6360_61kl_r
Lycaena virgaureae
Dukatenfalter ♂ + ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Auffällig bei dieser Art ist die unterschiedliche Färbung der beiden Geschlechter. Während die Flügeloberseite beim Männchen komplett leuchtend orange-rot gefärbt ist, weist die des Weibchens eine dunkle Musterung auf. Die Raupen des Dukatenfalters ernähren sich von diversen Ampferarten.

Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♀
Nr. 2020.6387kl_r100 %
6387kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Drei Grashalme weiter fiel mir tief im Gras das Weibchen einer Blauen Federlibelle auf, die auch noch unbedingt fotografiert werden wollte - was sich am Ende, aufgrund des grasigen Umfeldes, recht schwierig gestaltete.

Zwar hatte ich die Art schon mehrmals vor der Linse (das letzte Mal hier), aber wer kann zu so einer kleinen federbeinigen Schönheit schon nein sagen. Ein paar Infos zur Art gibt es beim Bericht zum Erstfund.

Nun aber endlich weiter zu den gut besonnten Kiefern nebst großen Mengen an Totholz am Waldrand, dem eigent­lichen Lebensraum des Objektes meiner Begierde. Doch ehe ich dieses endlich aufspüren konnte, wurde ich auch hier schon wieder abgelenkt.

Allerdings zog sich die Schlinge langsam enger, denn diesmal flogen mir, mit zwei Prachtkäfer-Arten, typische Beutetiere des von mir gesuchten "Mörders" direkt vor meine Nase bzw. Linse.

Zum einen war das ein Neunfleck-Prachtkäfer, eine Art, die mir bereits einmal in den heimischen Pütt­bergen begegnet ist.

Phaenops cyanea
Phaenops cyanea - Blauer Prachtkäfer
Nr. 2020.7012kl_r100 %
7012kl_r
Phaenops cyanea
Blauer Prachtkäfer
100mm; F/10; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Buprestis novemmaculata
Buprestis novemmaculata - Neunfleck-Prachtkäfer
Nr. 2020.6284kl_r100 %
6284kl_r
Buprestis novemmaculata
Neunfleck-Prachtkäfer
100mm; F/9; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Der andere Holzliebhaber - ein Blauer Prachtkäfer - war mir bis dato noch nie begegnet. Zwar ein wenig kleiner als ersterer aber dafür je nach Winkel des ein­fallenden Lichtes wunderschön blau oder grün glän­zend, zog der flinke Käfer mich sofort in seinen Bann.

Fotografisch aber eher ein Problemkind...

Wie die meisten Prachtkäfer sind auch diese beiden Arten in Deutschland nicht mehr allzu häufig anzutreffen. Da die Larven der Käfer ihr Larvenstadium in abgestorbenen Bäumen verbringen, trägt hauptsächlich der Totholz-Mangel in unseren modernen Wirtschaftswäldern Schuld daran.

Genau aus demselben Grund sind auch die Vorkommen meines "Hauptmotives" in Deutschland eher rarer gesäht. Denn wo keine Nahrung vorkommt, kann auch der Beutegreifer nicht überleben. Umso schöner, wenn es dann noch ein paar Lebensräume wie diesen hier gibt. Und hier kommt er nun endlich...

...der kleine fliegende "Mörder".

Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.6600_6kl_r100 %
6600_6kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Obwohl - so klein ist die Zinnober-Mordfliege eigentlich gar nicht. Ganz im Gegenteil, unter unseren heimischen Raubfliegen ist sie eine der größten. Im Vorbeiflug ist das imposante Insekt dann auch unmöglich zu überhören. Und genau so konnte ich den dicken Brummer dann am Ende auch aufspüren.

Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.6831_52kl_r100 %
6831_52kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.6657_72kl_r100 %
6657_72kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV


Danke an Herrn Rückheim für die Chance diese Fliege vor meine Linse zu bekommen und meine kleine Galerie um eine weitere Art ergänzen zu können!

Leider konnte ich heute nur ein Männchen finden. Da die Flugzeit der Art aber erst begonnen hat und noch bis in den September hinreicht, hoffe ich, dass mir bei einem meiner nächsten Besuche dieses tollen Biotops noch ein Weibchen über den Weg fliegen wird.

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25.07.2020 - Schönow...

Die Raubfliegen-Saison erreicht gerade ihren Höhepunkt und es ist daher Zeit wiedermal der Schönower Heide einen Besuch abzustatten. Das hiesige Mosaik aus Trockenrasen, offenen Sandflächen, kleineren lichten Kiefernbeständen und vor allem vielem Totholz sind geradezu ein Eldorado für meine zweitliebsten Fotomotive.

Als erstes begegneten mir allerdings gleich zwei potentielle Raubfliegen-Beutetiere. Sowohl die Larven des Großen Kiefernprachtkäfers als auch die des Achtfleck-Prachtkäfers werden von den Larven ver­schiedener Raubfliegen im abgestorbenen Holz gejagt.

Und zumindest der Achtfleck-Prachtkäfer passt auch ins Beute­schema der Raubfliegen-Imagines. Der Große Kiefernprachtkäfer dürfte mit 3 cm Länge dagegen deutlich zu groß für die fliegenden Räuber sein.

Chalcophora mariana
Chalcophora mariana - Großer Kiefernprachtkäfer
Nr. 2020.7063_65kl_r100 %
7063_65kl_r
Chalcophora mariana
Großer Kiefernprachtkäfer
100mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV
Buprestis octoguttata
Buprestis octoguttata - Achtfleck-Prachtkäfer
Nr. 2020.7041kl_r100 %
7041kl_r
Buprestis octoguttata
Achtfleck-Prachtkäfer
100mm; F/8; 1/60s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Der größte einheimische Prachtkäfer ist äußerst selten, mir hier in der Heide aber schon einmal begegnet. Auch den Achtfleck-Prachtkäfer hatte ich schon vor der Linse, allerdings noch nie in der Schönower Heide.

Die beiden Links im vorherigen Absatz führen außer zu den Fotos vergangener Begegnungen auch zu ein paar Infos zu der jeweiligen Art.

Raubfliegentechnisch war alles unterwegs, was Rang und Namen hat. Die meisten hatte ich allerdings irgendwann schon einmal vor meiner Linse. Eine Ausnahme bildete der berühmte "Fund auf dem Nachhauseweg". Die Ausrüstung schon eingepackt, saß doch tatsächlich ein Weibchen einer Gold-Raubfliege am Wegesrand.

Machimus chrysitis
Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.7348_69kl_r100 %
7348_69kl_r
Machimus chrysitis
Gold-Raubfliege ♀
100mm; F/5 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Machimus chrysitis
Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.7298_09kl_r100 %
7298_09kl_r
Machimus chrysitis
Gold-Raubfliege ♀
100mm; F/9 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Machimus chrysitis
Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.7197_28bkl_r100 %
7197_28bkl_r
Machimus chrysitis
Gold-Raubfliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Wohlweislich, dass diese mit über 2 cm recht große Vertreterin ihrer Zunft im Nordostdeutschen Tiefland einen ihrer Verbreitungsschwerpunkte hat, konnte ich sie in den letzen Jahren niemals aufspüren. Was für ein schöner Fund zum Abschluss eines schönen Tages!

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28.07.2020 - "On Tour" mit dem Sohn...

...und zwar mit dem Fahrrad immer an der S-Bahn entlang. Meinen guten Vorsätzen für dieses Jahr folgend, war die Kamera mit an Bord. Denn ein paar lohnenswerte Motive findet man auf jeden Fall immer.

Und gleich nach dem Start kreuzte auch schon eine Raupe des Buchen-Streckfuß unseren Weg. Selbst vom Fahrrad aus, war diese gelbe Wuschelbürste schon von Weitem aus zu erkennen - obgleich mit nur 2,5 cm Länge ziemlich klein und noch gar nicht ausgewachsen.

Der Falter kommt fast in ganz Europa vor und ist überall häufig. Er lebt vor allem in Laubwäldern, aber auch in Parks und Gärten, wo seine Raupe sich von diversen Laubgehölzen ernährt.

Calliteara pudibunda
Calliteara pudibunda - Buchen-Streckfuß
Nr. 2020.7597kl_r100 %
7597kl_r
Calliteara pudibunda
Buchen-Streckfuß
100mm; F/13; 1/320s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV
Cynaeda dentalis
Cynaeda dentalis - Zahnbindenzünsler
Nr. 2020.7579_82kl_r100 %
7579_82kl_r
Cynaeda dentalis
Zahnbindenzünsler
100mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Das zweite Motiv fotografierte ich bei der Rast auf einer Trockenwiese, während sich mein Sohn auf der Jagd nach Heuschrecken befand.

Wieder handelte es sich um einen Falter, diesmal aller­dings aus der Familie der Zünsler und weit weniger auffällig. Aber auch der Zahnbindenzünsler ist in ganz Europa verbreitet und sofern geeignete Habitate vorhanden sind auch häufig. Die Art bevor­zugt offene, eher trockene Biotope auf meist sandigen Böden.

Die Raupen ernähren sich von einigen ausgewählten Raublattgewächsen, wobei sich die Raupe meines Fundes sicherlich am Gewöhnlichen Natternkopf satt gefressen haben dürfte, der gerade überall auf der Wiese in voller Blüte stand.

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16.08.2020 - Zufallsfund...

Heute ging es wieder an den "Mordfliegen-Waldrand" - auf die Suche nach dem fehlenden Weibchen der Zin­nober-Mordfliege. Nachdem ich mich beim letzten Mal sehr von der üppigen Insektenfauna ablenken habe lassen und nur ein Männchen aufspüren konnte, wollte ich mich heute voll und ganz aufs Suchen konzentrieren.

Leider waren die guten Vorsätze aber schnell vergessen, denn schon nach ein paar Metern hüpfte mir ein ziemlich "dickes Ding" vor die Füße. Ich erkannte es sofort als Warzenbeißer und der musste natürlich auf meinen Chip gebannt werden.

Die zu den Langfühlerschrecken gehörende Art ist zwar in ganz Europa und Asien verbreitet, aber zumindest hier in Deutschland gebietsweise schon verschwunden, da geeignete Lebensräume immer seltener werden.

Lacerta agilis
Lacerta agilis - Zauneidechse (Jungtier)
Nr. 2020.8138bkl100 %
8138bkl
Lacerta agilis
Zauneidechse (Jungtier)
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV
Decticus verrucivorus
Decticus verrucivorus - Warzenbeißer ♀
Nr. 2020.8186kl_r100 %
8186kl_r
Decticus verrucivorus
Warzenbeißer ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Die bis zu 4 cm großen Tiere bevorzugen vor allem niedrig wachsende Berg- und Trockenrasen, werden aber auch auf Feuchtwiesen und Ackerbrachen ange­troffen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, verschmähen aber auch Grünkost nicht.

Anders ist es bei meinem nächsten Motiv, einer jungen Zauneidechse. Bei ihr steht ausschließlich Fleisch auf dem Speiseplan. Noch nicht ganz aufgewärmt, lies sie mich sehr dicht an sich ran. Ein paar Infos zur Art gibt es hier.

Nun aber genug der Ablenkung und ab zum Totholz. Und sieh an, was sitzt da gleich an der ersten Kiefer...

...eine Raubfliege. Allerdings war es wieder nicht das Weibchen meiner Begierde, sondern eine Dame einer Karminroten Mordfliege.

Meine Freude war dennoch genauso groß, denn zum einen ist diese Art genauso selten, wie die eigentlich gesuchte Zinnober-Mordfliege und zum anderen fehlte mir auch hier bis dato noch das Weibchen in meiner Galerie. Das Männchen hatte ich bereits vor ein paar Jahren in der Schönower Heide beobachten können.

Choerades gilva
Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.8239_62bkl_r100 %
8239_62bkl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Choerades gilva
Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.8306_23kl_r100 %
8306_23kl_r
Choerades gilva
Karminrote Mordfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Im Bericht von 2016 gibt es auch ein paar Infos zur Art und natürlich Fotos zum männlichen Gegenstück.

Am Ende blieb es auch der einzige fliegende "Mörder" des Tages. Ich komme also auf jeden Fall wieder...

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24.08.2020 - Jetzt aber...
Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.8614_36kl_r100 %
8614_36kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Neben mindestens drei Männchen war auch das lang ersehnte Weibchen dabei. Alle lauerten an besonnten Stellen auf ihre Beute oder versuchten mit lautem Gebrumme ebendieser nachzustellen.

Für dieses einmalige Schauspiel hat sich die mehrmalige Anreise wirklich gelohnt - von der wunder­schönen Natur mal ganz abgesehen.

Eine Woche ging ins Land und schon wieder war ich an meinem neuen Lieblingswaldrand unterwegs. Wenn es um ein gesuchtes Motiv geht, kann ich sehr hartnäckig sein. Und diesmal hatte ich dann auch wirklich Glück!

Am vermuteten Aufenthaltsort waren heute sogar gleich mehrere Exemplare der Zinnober-Mordfliege unter­wegs.

Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.8514_40kl_r100 %
8514_40kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Hier gibt es auf jeden Fall noch eine Menge zu entdecken. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr!

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29.08.2020 - Seltene Räuber...

Nachdem ich in Sachen Raubfliegen-Suche anhand von Nachweisen der Entomologischen Gesellschaft ORION-Berlin beim letzen Mal so erfolgreich war, beschloss ich einer weiteren Art auf dieser Weise für meine kleine Galerie fotografisch habhaft zu werden. Auch dieses Mal war mir der Autor der ORION-Webseiten-Fotos gerne wieder behilflich und zeigte mir heute sogar persönlich den Fundort am Stadtrand von Eberswalde.

Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.9539_62bkl_r100 %
9539_62bkl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ein fast 3 cm großes Männchen landete lautstark auf einem von der Abendsonne beschienenen Kiefernast vor mir. Und dabei sollte es nicht bleiben. Weitere Exemplare, unter ihnen auch ein Weibchen, tauchten auf einmal scheinbar aus dem Nichts auf.

Eine Stunde beharrlicher Suche später war es dann auch "schon" so weit. Mit dem Gebrumm, welches dem einer dicken Hummel glich, flog mir die erste Große Mordfliege meines Lebens direkt vor die Nase. Was für ein riesiges Teil!

Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.1005_19kl_r100 %
1005_19kl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.0636_55bkl_r100 %
0636_55bkl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Als Bewohner lichter und halboffener trocken­warmer Wälder sind ihre Larven auf ausreichend abgestorbene Bäume angewiesen, in dem diese den Larven totholz­bewohnender Käfer nachstellen. Die Kiefernbestände des sandigen Nordostdeutschen Tief­landes sind dabei ein Verbreitungsschwerpunkt der Art.

Vielleicht war der nachlassende Wind die Ursache für die plötzliche Aktivität. Egal! Auf jeden Fall ein voller Erfolg für mich und meine Galerie.

Zumal es sich hier um eine äußerst seltene Raubfliege handelt. Das große Insekt steht als "stark gefährdet" auf der Roten Liste Deutschlands.

Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.9782_90kl_r100 %
9782_90kl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Dasselbe gilt für den Zufallsfund des heutigen Tages, mit dem keiner von uns beiden hier gerechnet hätte. Auch die Schwarze Mordfliege bevorzugt ähnliche Habitate und ist augenblicklich mit demselben Status auf der Roten Liste zu finden.

Andrenosoma atrum
Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.0304_42kl_r100 %
0304_42kl_r
Andrenosoma atrum
Schwarze Mordfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Andrenosoma atrum
Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.0529_66bkl_r100 %
0529_66bkl_r
Andrenosoma atrum
Schwarze Mordfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Nicht ganz so groß wie die vorherige Art, aber dieser in keinster Weise an Imposanz nachstehend, setzte sich auf einmal ein Weibchen des kleinen fliegenden Räubers auf einen Ast zu meinen Füßen, die sich eigentlich schon auf dem Heimweg befanden. Unverhofft kommt oft!

Was für ein Tag! Sensationelle fotografische Ausbeute und ein zufriedener Sohn, der viel Spaß in der Natur hatte und mit meinem Begleiter, Herrn Rückheim, einen Kenner der hiesigen Heuschreckenfauna zum Ausfragen und "Fachsimpeln" noch dazu. Ich sage nur "Gefleckte Keulenschrecke" ;-)

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07.09.2020 - Das fehlende Männchen...

Vom Fund der Art nahe Eberswalde angefixt, ging es heute einmal mehr in die etwas näher gelegenere Schönower Heide auf der Suche nach einem Männchen der Schwarzen Mordfliege für meine Galerie.

Andrenosoma atrum
Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.1316_41kl_r100 %
1316_41kl_r
Andrenosoma atrum
Schwarze Mordfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Meist auf am Boden liegenden und von der Sonne ausgetrockneten Kiefern­zweigen nach Beute ansitzend, warten die Tiere scheinbar nur auf einen Fotografen.

Dieser ließ sich natürlich nicht lang bitten und war sofort Feuer und Flamme. Nur der Rest des Ausflugspersonals musste sich ab und an etwas gedulden - aber das kennt man ja schon.

Was soll ich sagen: Wer sucht, der findet! Dass die Art vor Ort vorkommt, wusste ich bereits. Allerdings ist sie mir hier bisher bei meinen vielen Besuchen noch nie vor die Linse gekommen. Bis jetzt!

Beim ungezwungenen Spaziergang mit der Familie flogen mir diesmal nämlich gleich mehrere Exemplare des hübschen Räubers über den Weg.

Andrenosoma atrum
Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.1291_15kl_r100 %
1291_15kl_r
Andrenosoma atrum
Schwarze Mordfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Das erhoffte Männchen war am Ende natürlich auch dabei. Ohne dem wäre ich aber auch nicht heimgefahren ;-)

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13.09.2020 - Fransen...

Eine Wunsch-Raubfliege für dieses Jahr war mir noch nicht in mein fotografisches Netz gegangen und dass, obwohl ich inzwischen schon dreimal in der Lietzengrabenniederung unterwegs war, wo die Fransen-Mordfliege laut der Webseite der Entomologischen Gesellschaft ORION-Berlin vorkommen sollte.

Aber wieder sollte sich die alte Weisheit bewahrheiten, dass dem Tüchtigen irgendwann das Glück hold ist. Nachdem ich bei meinen letzten zwei Besuchen auch nach Stunden der Suche kein einziges Exemplar auf­spüren konnte, wimmelte es heute förmlich von ihnen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Raubfliegen, die ich bereits vor meiner Linse hatte, lebt diese Art vor­wiegend in Laubwäldern, die hier in Brandenburg eher selten sind.

Choerades fimbriata
Choerades fimbriata - Fransen-Mordfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.2415_34kl_r100 %
2415_34kl_r
Choerades fimbriata
Fransen-Mordfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Choerades fimbriata
Choerades fimbriata - Fransen-Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2020.2288_23bkl_r100 %
2288_23bkl_r
Choerades fimbriata
Fransen-Mordfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Lichte, wärmebegünstigte Eichen- und Buchen­be­stän­de werden dabei bevorzugt. Die hier im NSG noch teilweise intakten Bestände an Eichen-Hutewald bieten sich als Lebensraum da regelrecht an.

Wie bei allen Raubfliegen ernähren sich auch die Larven dieses etwas kleineren Vertreters seiner Familie räuberisch in Totholz, welches in der heutigen Zeit meist Mangelware ist - unseren "aufgeräumten" Wirtschaftswäldern sei Dank.

Wie am Funddatum unschwer zu erkennen ist, fliegt der gefranste Räuber auch noch sehr spät im Jahr. Es wurden schon Exemplare im Oktober gefunden.

Vielen Dank an Dr. Wöhrl fürs bereitwillige Teilen der Fundortdaten. Unser netter Plausch beim zufälligen Treffen vor Ort wird vor allem unserem Sohn noch lange im Gedächtnis bleiben. Im nächsten Jahr sieht man sich hoffentlich mal wieder - dann auch mit dem Wissen, wer da gerade vor einem steht ;-)

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23.05.2021 - Wulkow im Frühling...

Der erste Ausflug dieses Jahres führte mich nach Wulkow, um dieses tolle Biotop - nach dessen "Entdeckung" im letzten Sommer - auch mal im Frühling erleben zu können. Zwar ist es inzwischen schon Ende Mai, aber die Natur ist in diesem Jahr aufgrund der sehr kühlen letzten Wochen noch ein wenig hinterher.

Dioctria rufipes
Dioctria rufipes - Höcker-Habichtsfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.5021_31kl_r100 %
5021_31kl_r
Dioctria rufipes
Höcker-Habichtsfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Dioctria rufipes
Dioctria rufipes - Höcker-Habichtsfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.5049_57kl_r100 %
5049_57kl_r
Dioctria rufipes
Höcker-Habichtsfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Deshalb war auch auf den Trockenwiesen noch nicht viel los, umso mehr dafür an den feuchteren Stellen und Rändern des Wassergrabens, der das Gebiet teil­weise abgrenzt.

Neben vielen anderen Kleingetier habe ich mich sehr gefreut, hier wieder eine Raubfliege zu finden, die mir bisher in meiner Galerie fehlte. Zwar ist die hübsche Höcker-Habichtsfliege überall in Deutschland weit verbreitet und hier auch regelmäßig anzutreffen, trotzdem mir bisher noch nie über den Weg geflogen.

Die heimischen Habichtsfliegen lassen sich nicht leicht unterscheiden. Für Interessierte bieten hier "Die Raubfliegen Deutschlands" von Quelle & Meyer sowie der Online-Bestimmungsschlüssel von Fritz Geller-Grimm einen ersten recht übersichtlichen Einstieg.

Dioctria rufipes
Dioctria rufipes - Höcker-Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.5094_04kl_r100 %
5094_04kl_r
Dioctria rufipes
Höcker-Habichtsfliege ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Neben den vielen Krabblern sind mir auch einige botanische Kostbarkeiten aufgefallen, welche aber erst am Anfang ihrer Blüteperiode waren, so dass auf jeden Fall ein weiterer Besuch in den nächsten Wochen ansteht.

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29.05.2021 - Botanisches Wulkow...

Frei nach dem Lied "Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder" brachte auch mir der Frühling - wenn auch etwas spät - die Blumen, genauer gesagt, ein paar botanische Kostbarkeiten, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Schon bei meinem letzten Besuch in Wulkow waren mir die kleinen Veilchen aufgefallen, die damals aber noch nicht ihre Blütenpracht zeigten. Heute war mir aber das Glück hold - allerdings musste ich erst ein wenig suchen, denn das Gras war inzwischen so hoch gewachsen, dass die einzelnen Gräben-Veilchen Pulke dazwischen gar nicht mehr so leicht zu finden waren.

Viola stagnina
Viola stagnina - Graben-Veilchen
Nr. 2021.5565kl_r100 %
5565kl_r
Viola stagnina
Graben-Veilchen
100mm; F/3.5; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das hübsche Veilchen bevorzugt feucht-nasse, nähr­stoffreiche, kalkarme und humose Böden und gilt aufgrund seiner extremen Seltenheit in Deutschland als stark gefährdet.

Viola stagnina
Viola stagnina - Graben-Veilchen
Nr. 2021.5529kl_r100 %
5529kl_r
Viola stagnina
Graben-Veilchen
100mm; F/9; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Viola stagnina
Viola stagnina - Graben-VeilchenRaubfliegenprojekt
Nr. 2021.5562kl_r100 %
5562kl_r
Viola stagnina
Graben-Veilchen
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art ist in Deutschland sehr selten und hier nur in isolierten Einzelvorkommen vertreten. Als typische Stromtalpflanze kommt sie insbesondere in den Tälern unserer großen Flüsse vor. Hier wächst sie auf Moorwiesen und wie hier in Wulkow, an Graben­rändern - daher auch der deutsche Name der Pflanze.

Viola stagnina
Viola stagnina - Graben-Veilchen
Nr. 2021.5576kl_r100 %
5576kl_r
Viola stagnina
Graben-Veilchen
100mm; F/10; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Das Vorkommen in dieser Gegend scheint aber laut FloraWeb schon länger bekannt zu sein. Umso schöner, dass ich es nun auch kenne.

Ein weiteres botanisches Highlight - zumindest für mich - blühte mit einigen Dutzend Exem­plaren gleich im Graben daneben. Bisher war mir die Wasserfeder nur einmal von sehr weitem beim Blick aus einem Zugabteil begegnet, als ich vor einigen Jahren durch den Spreewald fuhr.

Der hübsche Vertreter aus der Familie der Primelgewächse ist zwar nicht so selten wie obige botanische Kostbarkeit, aber aufgrund ihrer Vorliebe für seichte, relativ nährstoffarme Gewässer der Ebenen, nur noch zerstreut in Mitteleuropa anzutreffen. In Deutschland gilt die Art sogar als "besonders geschützt".

Hottonia palustris
Hottonia palustris - WasserfederRaubfliegenprojekt
Nr. 2021.5602bkl_r100 %
5602bkl_r
Hottonia palustris
Wasserfeder
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Hottonia palustris
Hottonia palustris - WasserfederRaubfliegenprojekt
Nr. 2021.5606kl_r100 %
5606kl_r
Hottonia palustris
Wasserfeder
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Hottonia palustris
Hottonia palustris - Wasserfeder
Nr. 2021.5591bkl_r100 %
5591bkl_r
Hottonia palustris
Wasserfeder
100mm; F/8; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Der Großteil der Pflanze, so auch die namensgebenden stark gefiederten Blätter, befinden sich unter der Wasseroberfläche. Nur zur Blütezeit ragen die ca. 30 - 50 cm langen Stängel mit ihren hübschen rosa gefärbten Blüten aus dem Wasser. Die meiste Zeit des Jahres ist diese Kostbarkeit für den Menschen also quasi unsichtbar.

Ein Tierchen ist mir dann allerdings doch noch ein Foto wert gewesen. Auch wenn ich nun im Laufe meines Fotografenlebens schon gefühlt zirka zwanzig Zaun­eidechsen vor der Linse hatte, kann ich einfach nicht an den kleinen Drachen vorbeigehen, ohne wenigstens einen Schnappschuss zu machen.

So also auch diesmal. Und sehr scheu war der kleine Geselle auch nicht. Nur gleichzeitig Kopf und Schwanz ins Bild zu bekommen, ohne dabei die Ästhetik ganz außer Acht zu lassen, war nicht so einfach - zumal noch dazu die Zeit drängte, denn inzwischen hatte sich recht schnell der Himmel begonnen zu verdunkeln...

Ein paar Infos zur Art gibt es in meinen älteren Posts - hier und hier.

Lacerta agilis
Lacerta agilis - ZauneidechseRaubfliegenprojekt
Nr. 2021.5661kl_r100 %
5661kl_r
Lacerta agilis
Zauneidechse
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Fazit des heutigen Tages: Wieder mal ein äußerst erfolgreicher Ausflug nach Wulkow!

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30.05.2021 - Prächtiges Erpetal...

Schon im letzten Jahr hatten wir im Rahmen eines Familiensonntagsausfluges das NSG Erpetal besucht. Am Berliner Stadtrand gelegen, schlängelt sich hier idyllisch das Neuenhagener Mühlenfließ - noch recht natur­belassen - durch satte Wiesen. Ein Rundweg um die Heidemühle lädt dabei an vielen Stellen zum Verweilen ein und ist vor allem für Naturfotografen ein echtes Motiv-Eldorado.

Calopteryx splendens
Calopteryx splendens - Gebänderte Prachtlibelle ♀
Nr. 2021.5701kl_r100 %
5701kl_r
Calopteryx splendens
Gebänderte Prachtlibelle ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Die Tiere besiedeln vor allem träge fließende Gewässer mit ausreichend vorhandener Ufervegetation, sind allerdings etwas wärmeliebender, als die auch in Deutschland vorkommende Blauflügel-Prachtlibelle, welche ähnliche Lebensraumansprüche hat. Leider sind die Bestände beider Arten insbesondere durch Gewässer-Verschmutzung vielerorts zurückgegangen.

Viele Insekten finden hier einen wunderbaren Lebens­raum vor, allen voran eine Hundertschaft von Libellen, die einen den ganzen Weg entlang begleitet.

Bei strahlendem Sonnenschein waren die fliegenden Räuber allerdings besonders aktiv und so hat es nur ein Pärchen Gebänderter Prachtlibellen auf meinen Chip geschafft.

Calopteryx splendens
Calopteryx splendens - Gebänderte Prachtlibelle ♂
Nr. 2021.5721bkl_r100 %
5721bkl_r
Calopteryx splendens
Gebänderte Prachtlibelle ♂
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

In Deutschland steht die Art unter Naturschutz und wird, wie alle Libellen, als "besonders geschützt" geführt.

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05.06.2021 - Am Störitzsee...
Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.5915_23kle_r100 %
5915_23kle_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Jedoch habe ich wenigstens einmal die Zeit genutzt, um endlich ein paar Fotos der Gemeinen Habichts­fliege zu machen, die ich sonst immer - aufgrund ihrer Häufigkeit - recht stiefmütterlich behandelt habe und daher noch keine anspruchsvollen Fotos hatte.

Die Suche nach Raubfliegen hat mich heute an den nahe gelegenen Störitzsee verschlagen, da es von dort sehr alte Fundmeldungen einer Habichtsfliegen-Art gibt, die mir bisher in meiner Galerie noch fehlt.

Leider bin ich aber nicht fündig geworden.

Dioctria hyalipennis
Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.5972_84kl_r100 %
5972_84kl_r
Dioctria hyalipennis
Gemeine Habichtsfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Da das Glück ja aber bekanntlich mit dem Tüchtigen ist und unverhofft oft kommt, habe ich am Ende auf einem der vielen von mir abgelaufenen Waldwege mit einer beachtlichen Anzahl Gemeiner Grauchwichte dann noch eine Art gefunden, von der mir bisher zumindest noch ein Foto des Männchens fehlte, die ich hier allerdings nie erwartet hätte, da ich die Art bisher nur von offenen, sonnigen, sandigen Biotopen kannte.

Lasiopogon cinctus
Lasiopogon cinctus - Gemeiner Grauwicht ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6025_38bkl_r100 %
6025_38bkl_r
Lasiopogon cinctus
Gemeiner Grauwicht ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Lasiopogon cinctus
Lasiopogon cinctus - Gemeiner Grauwicht ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6312_32kl_r100 %
6312_32kl_r
Lasiopogon cinctus
Gemeiner Grauwicht ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Auch wenn ich das Objekt meiner Begierde heute nicht finden konnte, war es raubfliegen-technisch für mich einmal mehr trotzdem erfolgreich. Und außerdem gab es ja auch noch ein paar andere 6-beinige Motive.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2021.5779bkl_r100 %
5779bkl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
100mm; F/4.5; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Zum anderen fielen mir im Vorbeigehen ein paar glänzend rote Punkte auf einem Maiglöckchen-Pulk am Wegesrand in den Augenwinkel.

Lilioceris merdigera
Lilioceris merdigera - Maiglöckchenhähnchen
Nr. 2021.6642_46kl_r100 %
6642_46kl_r
Lilioceris merdigera
Maiglöckchenhähnchen
100mm; F/9 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Zum einen entdeckte ich am Wegrand ein Männchen der allseits beliebten und schon mehrfach von mir abgelichteten Hufeisen-Azurjungfer - an der ich aber auch diesmal nicht vorbeigehen konnte.

Lilioceris merdigera
Lilioceris merdigera - Maiglöckchenhähnchen
Nr. 2021.6647_55kl_r100 %
6647_55kl_r
Lilioceris merdigera
Maiglöckchenhähnchen
100mm; F/9 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Natürlich wusste ich sofort, um was es sich handelt, denn nach dem Maiglöckchenhähnchen hatte ich nun schon ein paar Jahre gesucht, damit meine Hähn­chen-Sammlung nach den eins, zwei, drei Spargel­hähnchen endlich mal wieder Zuwachs bekommt.

Man findet den hübschen kleinen Käfer von April bis September an einigen Lilien- und Lauchgewächsen, von denen sich auch die Larven ernähren. Letztere sind aber meist gar nicht als solche zu erkennen, da diese sich - zur Abwehr von Fressfeinden - häufig unter einer Hülle von eigenem Kot verstecken. Lecker!

Nun fehlt nur noch das Lilienhähnchen.

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14.06.2021 - Alabaster...

Heute führte mich der Hinweis von Herrn Rückheim (ORION-Berlin) an den Rand der NSG "Swatzke- und Skabyberge". Laut ihm sollte hier auf einer Trocken­wiese um diese Jahreszeit die von mir schon lange gesuchte Alabasterfliege zu finden sein.

Und tatsächlich, nach "nur" zweistündigem Ablaufens jedes einzelnen Quadratmeters der Wiese fand ich ein einzelnes Weibchen. Vermutlich war die Flugzeit in diesem Jahr einfach doch schon vorbei.

Pamponerus germanicus
Pamponerus germanicus - Alabasterfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6672_83kl_r100 %
6672_83kl_r
Pamponerus germanicus
Alabasterfliege ♀
100mm; F/9 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pamponerus germanicus
Pamponerus germanicus - Alabasterfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6711_24kl_r100 %
6711_24kl_r
Pamponerus germanicus
Alabasterfliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Gut also, dass ich trotzdem so viel Geduld beim Suchen hatte und wenigsten noch ein Tier aufspüren konnte. Der Rest der Familie hatte ihre Mithilfe bereits nach einer halben Stunde eingestellt und es sich statt­dessen auf einer Picknick-Decke gemütlich gemacht.

Mit einer Größe von bis zu 2 cm ist die Alabasterfliege eine der größten heimischen Raubfliegenarten und so im Fluge auch schon von weitem sicht- und hörbar.

Durch ihre relativ dunkle Färbung und die teilweise undurch­sichtigen, weiß-gefärbten Flügel, ist sie im Gegensatz zu vielen anderen Arten auch relativ leicht "im Feld" bestimmbar.

In Deutschland ist die Fliege fast überall an­zutreffen, aber nur sehr zerstreut und nicht besonders häufig. Dabei liegen die meisten Fundorte in tieferen Lagen.

Auf dem Weg zum Auto gab es dann noch eine Überraschung in Form eines Männchens der Kleinen Mordfliege, nach dem ich schon seit Jahren her bin. Leider entpuppte sich aber jede bisherige Sichtung eines Mordfliegenmännchens von dieser Größe am Ende als Gemeine Mordfliege. Beide Arten lassen sich am besten durch die Farbe ihres "Bartes" unterscheiden. Beim heutigen Fund war er tatsächlich mal weiß und nicht, wie sonst immer, gelb.

Choerades femorata
Choerades femorata - Kleine Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6834_44bkl_r100 %
6834_44bkl_r
Choerades femorata
Kleine Mordfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Ein paar Infos zum Mordfliegen-Artenpaar gibt es im Bericht zu meiner Erstsichtung in den Püttbergen.
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23. & 27.06.2021 - Auf der Suche...

...nach dem fehlenden Männchen besuchte ich in den nächsten beiden Wochen noch zweimal die Alabaster­fliegen-Wiese am Rand der NSG "Swatzke- und Skabyberge".

Zwar habe ich den eigentlichen Grund meines Besuches nicht mehr aufspüren können, dafür aber eine andere - in Brandenburg noch dazu recht seltene - Raubfliege. Am nahegelegenen Feldrand beobachtete ich zunächst mehrere Weibchen der Seiden-Raubfliege. Die Art ist mit ca. 15 mm Körpergröße etwas unscheinbarer als die eigentlich gesuchte Alabasterfliege, aber nicht weniger fotogen und fehlte mir auch noch in meinem Portfolio.

Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7005_14kl_r100 %
7005_14kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6946_62kl_r100 %
6946_62kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.6984_02kl_r100 %
6984_02kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Eine Woche später - dank akribischen Nachsuchens - spürte ich dann auch noch das zugehörige Männchen auf.

Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7142_58kl_r100 %
7142_58kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7129_41kl_r100 %
7129_41kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Neoepitriptus arthriticus
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♂
Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7065_80kl_r100 %
7065_80kl_r
Neoepitriptus arthriticus
Seiden-Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Das hiesige Biotop scheint der perfekte Lebensraum für das seltene Insekt zu sein. Viele Beobachtungen aus Deutschland stammen von Trockenrasen, Feldrainen, Ackerbrachen und extensiv genutzten Weiden und Wiesen oder von Standorten, welche, wie hier, von allem eine Mischung bieten.

Und im nächsten Mai finde ich dann auch das noch fehlende Alabasterfliegen-Männchen!

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28.06.2021 - Kienbaum...

Auch das Ziel der heutigen Exkursion war wieder ein Tipp von Herrn Rückheim - diesmal allerdings ohne bestimmte Arten anzuzeigen. Lediglich die Angabe auf einer offen gelassenen Energietrasse eine große Vielfalt von Insekten vorzufinden, lies mich mein Auto samt Familie zum "Ausflug" her steuern. Was für ein Satz!

Bicolorana bicolor
Bicolorana bicolor - Zweifarbige Beißschrecke ♀
Nr. 2021.7309kl_r100 %
7309kl_r
Bicolorana bicolor
Zweifarbige Beißschrecke ♀
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Normalerweise haben die Tiere sehr kurze Flügel, allerdings kommen selten auch langflügelige Exemplare vor - wie hier in diesem Fall.

Nummer Zwei war ein Weibchen der Großen Gold­schrecke. Bei dieser Kurzfühlerschrecke tritt ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus auf. Während die Weibchen, wie hier, grau-braun gefärbt sind, zeichnen sich die Männchen durch eine grüne, leicht metallisch schimmernde Färbung aus. Die Art besiedelt meist feuchte Lebensräume, kommt aber auch mit trock­eneren Biotopen zurecht.

Spiris striata
Spiris striata - Gestreifter Grasbär ♀
Nr. 2021.7299kl_r100 %
7299kl_r
Spiris striata
Gestreifter Grasbär ♀
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Für meinen Sohn, den kleinen Heuschrecken-Lieb­haber, entpuppte sich der Ausflug als ein Volltreffer. Denn der Großteil, der "angedrohten" Insektenvielfalt waren seine hüpfenden Lieblinge. Nur leider waren die meisten bei der Hitze viel zu aktiv, um von ihnen anspruchsvolle Fotos machen zu können.

Zwei sind es dann aber trotzdem geworden und die haben es sogar auf die Fotoseiten der Entomologischen Gesellschaft ORION Berlin geschafft - natürlich erst nach Sohnemann's fachmännischen Bestimmung. Vielen Dank an Herrn Rückheim für die Bestätigung!

Nummer Eins war eine weibliche Zweifarbige Beiß­schrecke. Die Art ist in Deutschland recht häufig und bevorzugt trockenwarme, höherwüchsige Wiesen und Randgebiete von Trockenwäldern.

Chrysochraon dispar
Chrysochraon dispar - Große Goldschrecke ♀
Nr. 2021.7276kl_r100 %
7276kl_r
Chrysochraon dispar
Große Goldschrecke ♀
100mm; F/10; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Der nächste schöne Fund war ein Weibchen des Gestreiften Gras­bären, welches ich nur entdeckte, weil es unvorsichtigerweise vor mir aufflog, statt sich weiter gut getarnt im trockenen Gras zu verbergen.

Spiris striata
Spiris striata - Gestreifter Grasbär ♀
Nr. 2021.7290_01kl_r100 %
7290_01kl_r
Spiris striata
Gestreifter Grasbär ♀
100mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Auch bei diesem Vertreter der Bärenspinner unter­scheiden sich Männchen und Weibchen deutlich. Während die männlichen Falter die namensgebenden Streifen tragen, sind die Weibchen zwar genauso hellgelb, aber weitgehend ungezeichnet.

Die hübschen Falter kommen in ganz Europa vor, sind aber aufgrund ihrer Vorliebe für besonders sonnige, sandige und offene Gras-Lebensräume meist nur regional anzutreffen - dann jedoch oft gleich in größeren Mengen. Die Art fliegt in ein oder zwei Generationen ab Mai bis in den September hinein.

Nun kommt noch mein Highlight des Tages. Denn auch für mich war etwas dabei und zwar mit einem Pärchen der Gold-Raubfliege gleich was ganz besonderes.

Machimus chrysitis
Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7319_35kl100 %
7319_35kl
Machimus chrysitis
Gold-Raubfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Auch nach dieser Art war ich schon lange auf der Su­che - nur halt nie zur richtigen Zeit am richtigen Platz.

Machimus chrysitis
Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7523_38kl_r100 %
7523_38kl_r
Machimus chrysitis
Gold-Raubfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Machimus chrysitis
Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.7389_01kl_r100 %
7389_01kl_r
Machimus chrysitis
Gold-Raubfliege ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Denn obwohl diese große, seltene Raubfliege im mär­kischen Sand eines Ihrer Hauptverbreitungsareale in Deutschland hat, ist mir die Art bisher nur in Form eines einzelnen Weibchens untergekommen.

Heute sah die Sache jedoch ein wenig anders aus, schließlich kreuzten auf der Energietrasse, außer meinem fotogenen Pärchen, noch mindestens 10 weitere Exemplare meinen Weg. Ein tolles Erlebnis, denn mit bis zu 2,5 cm Körperlänge sind die Fliegen nicht gerade unauffällig unterwegs.

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05. - 10.07.2021 - Rügen...

Nachdem wir die letzten Jahre in Sachen Ostsee die "Badewanne der Berliner" unsicher gemacht haben, sind wir diesmal ein paar Meter weiter gefahren und haben statt auf Usedom unseren Sommerurlaub auf der schönen Insel Rügen verbracht. Bei nicht so traumhaften Wetter war meine Fotoausbeute aber leider eher mager.

Atolmis rubricollis
Atolmis rubricollis - Rotkragen-Flechtenbärchen
Nr. 2021.7880kl_r100 %
7880kl_r
Atolmis rubricollis
Rotkragen-Flechtenbärchen
100mm; F/8; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

Auf der Wanderung rund um die Feuersteinfelder bei Mukran konnte sich mein Botaniker-Herz an einem großen Vorkommen von Salbei-Gamander erfreuen. Dieser hübsche Lippenblüter war mir bisher - vor vielen Jahren - nur einmal im Harz begegnet. Seine Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland ist der Süden und Westen. Im Norden kommt er eher selten vor.

Cucullia scrophulariae
Cucullia scrophulariae - Braunwurz-Mönch
Nr. 2021.7777_78kl_r100 %
7777_78kl_r
Cucullia scrophulariae
Braunwurz-Mönch
100mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 4000
Canon EOS 5D Mark IV

Ein paar Bilder sind es dann aber doch geworden. Das erste zeigt ein Rotkragen-Flechtenbärchen, welches uns auf einem Ausflug zum Königsstuhl begegnete. Der hauptsächlich nachtaktive Falter aus der Familie der Bärenspinner saß auf einer Brennnessel am Weges­rand. Die Art kommt in ganz Europa, in mehr oder weniger feuchten Wäldern vor, wo die Raupen sich von Flechten ernähren, die an den Bäumen wachsen.

Teucrium scorodonia
Teucrium scorodonia - Salbei-Gamander
Nr. 2021.7719kl_r100 %
7719kl_r
Teucrium scorodonia
Salbei-Gamander
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ein paar Schritte weiter hatten einige Raupen des Braunwurz-Mönch ihre Lieblingsspeise schon fast komplett aufgefressen. Im Gegensatz zum unschein­baren bräunlichen Schmetterling, fallen seine bis zu 5 cm langen, bunten Raupen schon von weitem auf.

Der Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter ist fast überall in Europa weit verbreitet. In Deutschland nimmt seine Häufigkeit von Süden nach Norden ab. Die Raupe ernährt sich fast ausschließlich von Braunwurz-Arten und ähneln sehr denen vom Königskerzen-Mönchs. Danke daher ans Lepiforum für die Ab­sich­erung meiner Bestimmung!

Wenn man schon im Sommer auf Rügen verweilt, kommt man nicht an den teilweise noch recht naturbelassenen Feldrändern mit ihren Kornblumen und Mohnblüten vorbei, ohne sofort ein paar Fotos zu machen.

Hier auf der Insel kann man, im Gegensatz zum Rest von Deutschland, noch relativ häufig derartige Lebens­räume bewundern. Bei mir sind es dann auch zwei Fotos vom Klatschmohn im Morgenlicht geworden.

Papaver rhoeas
Papaver rhoeas - Klatschmohn
Nr. 2021.8361kl_r100 %
8361kl_r
Papaver rhoeas
Klatschmohn
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Papaver rhoeas
Papaver rhoeas - Klatschmohn
Nr. 2021.8388kl_r100 %
8388kl_r
Papaver rhoeas
Klatschmohn
100mm; F/4.5; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die in ihrer Blüte sehr variablen Vertreter der Mohn­gewächse blühten in großer Anzahl direkt am Feldrand vor unserer Ferienwohnung und zwangen mich so schon fast zu einem Foto-Shooting vor dem Frühstück.

Ein weiterer Ausflug führte uns in die Kreptitzer Heide. Leider zog nach unserer Ankunft der zunächst herrliche blaue Sommerhimmel binnen von ein paar Minuten zu und beglückte uns zudem noch mit Wind und Nieselregen.

Trotzdem ließen wir uns die Wanderung am Nordwest­ufer Wittow nicht vermiesen. Nur das Fotografieren blieb völlig auf der Strecke. Lediglich ein Bild eines weiblichen Heidegrashüpfers hat es auf meinen Chip geschafft, als die Sonne einmal für einen kurzen Moment hinter den grauen Wolken hervorlugte.

Die typische Art trockener Lebensräume löste beson­ders beim Hüpfer-affinen Sohne einige Freude aus. Denn diese Kurzfühlerschrecke ist bei uns zwar überall verbreitet, aber meist nicht sehr häufig.

Stenobothrus lineatus
Stenobothrus lineatus - Heidegrashüpfer ♀
Nr. 2021.8514kl_r100 %
8514kl_r
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Leptogaster cylindrica
Leptogaster cylindrica - Gemeine Schlankfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.8641_52kl_r100 %
8641_52kl_r
Leptogaster cylindrica
Gemeine Schlankfliege ♀
100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Bei ihrem schlanken Körperbau und den lediglich 1-2 cm Länge war das Aufspüren allerdings nicht ganz einfach. Wenn man jedoch einmal den typischen Flug­stil eingespeichert hatte, sah man die winzigen Räuber dann auf einmal bei jeden seiner eigene Schritte aus dem Gras auffliegen und sich ein paar Meter weiter wieder an einem Halm setzen.

Zum Schluss noch zwei Fotos eines Pärchens der Ge­meinen Schlankfliege, für die ich mir ein wenig mehr Zeit gelassen habe, da mir die Art bisher in meiner Raubfliegen-Galerie noch fehlte. In Berliner Gefilden bisher nur einmal beobachtet, konnte ich die winzigen Räuber hier in großer Anzahl direkt am Ferien­woh­nungs­feldrand beobachten.

Leptogaster cylindrica
Leptogaster cylindrica - Gemeine Schlankfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.8759_66kl_r100 %
8759_66kl_r
Leptogaster cylindrica
Gemeine Schlankfliege ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Mein Resümee des diesjährigen Sommerurlaubs auf Rügen: Gerne wieder - aber vielleicht besser bei etwas schönerem Wetter! Dann stürzen sich eventuell auch die Eltern mal in die Ostsee-Fluten und nicht nur das Kind...

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12.07.2021 - Brauner Hüpfer...
Chorthippus brunneus
Chorthippus brunneus - Brauner Grashüpfer ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.8859bkl_r100 %
8859bkl_r
Chorthippus brunneus
Brauner Grashüpfer ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Heute gibt es "nur" ein Foto eines vom Sohnemann entdeckten Hüpfers aus dem heimischen Garten.

Laut Peter Rückheim vom Orion-Berlin e.V. handelt es sich hier höchst­wahrscheinlich um einen Braunen Gras­hüpfer. Leider lassen sich die drei infrage kommenden Arten der Gattung nicht ganz leicht bestimmen. Bei Männchen ginge das anhand von Fotos sicher nur über die Flügelmerkmale, die auf meinem Bild aber leider nicht wirklich zur Gänze erkennbar sind.

Beim nächsten Mal weiß ich dann, auf was ich achten muss, um eine sichere Bestimmung gewährleisten zu können. Und für heute freue ich mich einfach über ein schönes Motiv und darüber, wieder etwas gelernt zu haben.

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13.07.2021 - Kienbaum mit dem Sohne...

Nach gnadenlosen Drängelns des Stammhalters ging es heute nochmal ins Hüpfer-Eldorado nahe Kienbaum. Hochsommerbedingt war dies in Sachen Heuschrecken auch eine perfekte Entscheidung. Schon auf den ersten paar Metern sprangen uns gefühlte 10.000 Italienische Schönschrecken aus dem Wege. Irre!

Das Kind war also erst einmal versorgt und ich konnte mich der restlichen Insektenfauna widmen :-)

Hipparchia semele
Hipparchia semele - Rostbinde
Nr. 2021.8863kl_r100 %
8863kl_r
Hipparchia semele
Rostbinde
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Bis zu einer gewissen Distanz verlässt sich die Rost­binde jedoch auf ihre perfekte Tarnung. Der rechte große, jedoch unscheinbare Tagfalter ist ein typischer Bewohner von trockenen und mageren Biotopen und vor allem in Dünen und Heidegebieten zu finden, welche in Deutschland inzwischen eher rar sind. Zudem sind seine Bestände insgesamt rückläufig.

Ein weiterer Schmetterling - besser gesagt, dessen Puppe - hing dann gleich einige Schritte weiter, an einem alten, vertrockneten Königs­kerzen-Stängel.

Orthetrum cancellatum
Orthetrum cancellatum - Großer Blaupfeil ♀
Nr. 2021.8931kl_r100 %
8931kl_r
Orthetrum cancellatum
Großer Blaupfeil ♀
100mm; F/13; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Nun aber doch noch zwei Fotos der hüpfenden Zunft.

Das erste zeigt das Weibchen eines Heidegras­hüpfers. Dieser Vertreter der Kurzfühler­schrecken bevorzugt trockene Lebensräume und ist überall in Deutschland verbreitet, mangels geeigneter Biotope allerdings nicht recht häufig. In einigen Bundesländern gilt die Art sogar als gefährdet.

Bicolorana bicolor
Bicolorana bicolor - Zweifarbige Beißschrecke ♀
Nr. 2021.8874kl_r100 %
8874kl_r
Bicolorana bicolor
Zweifarbige Beißschrecke ♀
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Im zweiten Bild sonnt sich ein Weibchen der Zweifarbigen Beißschrecke im aufgeheizten Sand - diesmal jedoch in der "nor­malen", kurzflügeligen Ver­sion. Beim letzten Besuch hier in Kienbaum spürte der Sohne­mann an selbiger Stelle nämlich schon die seltenere, langflügelige Form auf.

Mein erster interessanter Fund hielt mich allerdings gleich ziemlich auf Trapp. Denn jedes Mal, wenn ich mich ihm auf die entsprechende, fototaugliche Ent­fernung genähert hatte, flatterte er wieder um einige Meter weiter.

Pontia edusa
Pontia edusa - Resedaweißling
Nr. 2021.8926kl_r100 %
8926kl_r
Pontia edusa
Resedaweißling
100mm; F/13; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Nach den rhytmischen Bewegungen und der bereits durchscheinenden Färbung des Falters zu urteilen, lag wohl der Schlupf unmittelbar bevor. Warten darauf wollte ich aber nicht, und so entstand nur dieses eine Foto des Resedaweißlings in Puppenform.

Danke ans Lepiforum für die Bestimmung!

Am Natternkopf daneben spielte sich gleich das nächste Insekten-Schicksal ab. Hier hatte sich nämlich ein Großer Blaupfeil nach erfolgreicher Jagd auf einen nicht näher identifizierbaren Eulenfalter nieder­gelas­sen, um selbigen, beginnend mit dem Kopf, genüsslich zu verspeisen. Ein Foto lang ließ mich der hübsche Räuber dabei zuschauen.

Hier gilt mein Dank, wie meistens, wenn es um die fachmännische Bestimmung von Libellen geht, Andreas Thomas Hein!

Stenobothrus lineatus
Stenobothrus lineatus - Heidegrashüpfer ♀
Nr. 2021.8920kl_r100 %
8920kl_r
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♀
100mm; F/9; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Na da hat sich das Drängeln ja gelohnt...

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14.07.2021 - Kreuzbruch...

Auch heute begab ich mich mal wieder aufgrund eines Tipps von Herrn Rückheim auf Raubfliegensuche. Zu­sammen mit meinem Sohn ging es diesmal in die Nähe von Liebenwalde. Unser Ziel war ein Waldweg nahe des Ortteiles Kreuzbruch, der vor allem unter Schmetter­lings­kundlern sehr bekannt ist.

Die flatternden Freunde - genauer gesagt, deren Larven - waren dann auch genau das, was uns hier als allererstes ins Auge sprang.

Saturnia pavonia
Saturnia pavonia - Kleines Nachtpfauenauge
Nr. 2021.8947_48kl_r100 %
8947_48kl_r
Saturnia pavonia
Kleines Nachtpfauenauge
100mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 5000
Canon EOS 5D Mark IV
Saturnia pavonia
Saturnia pavonia - Kleines Nachtpfauenauge
Nr. 2021.8944kl_r100 %
8944kl_r
Saturnia pavonia
Kleines Nachtpfauenauge
100mm; F/9; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Saturnia pavonia
Saturnia pavonia - Kleines Nachtpfauenauge
Nr. 2021.8978kl_r100 %
8978kl_r
Saturnia pavonia
Kleines Nachtpfauenauge
100mm; F/10; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Mit ca. 6 cm Länge konnte man die Rau­pen des Klei­nen Nachtpfauenauges aber auch kaum übersehen.

Die erwachsenen Schmetterlinge gehören mit bis zu 8 cm Flügelspannweite zu den größten einheimischen Faltern und sind, wie der Name schon verrät, aus­schließlich nachtaktiv und daher auch für uns Men­schen meist unsichtbar.

Vielerorts sind die Populationen aber auch zurück­gegangen, was einer Begegnung wie der heutigen noch mehr Eindruck verleiht.

Doch damit nicht genug. Ein paar Meter weiter kroch mit einer Grasglucke gleich die nächste Raupen-Schönheit umher, welche mit fast 8 cm Körperlänge sogar noch etwas größer war.

Auch dieser Nachfalter ist, wie der vorige, in Mittel­europa weit verbreitet und genau wie bei diesem in seinen Populationen deutlich rückläufig.

Heteropterus morpheus
Heteropterus morpheus - Spiegelfleck-Dickkopffalter
Nr. 2021.9010_12kl_r100 %
9010_12kl_r
Heteropterus morpheus
Spiegelfleck-Dickkopffalter
100mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Der eigentliche "Knaller" flog uns aber schon die ganze Zeit um die Nase, hat sich aber bis fast zum Schluss erfolgreich um ein Foto gedrückt. Die Rede ist vom Spiegelfleck-Dickkopffalter, einem kleinen Tagfalter, der vorallem an feuchte Habitate gebunden ist.

In Deutschland kommt er nur sehr lokal vor und wird durch den Rückgang geeigneter Biotope zudem immer seltener. Hier flogen die Winzlinge allerdings glück­licherweise gleich im Dutzend umher.

Euthrix potatoria
Euthrix potatoria - Grasglucke
Nr. 2021.8999kl_r100 %
8999kl_r
Euthrix potatoria
Grasglucke
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Nur nach dem eigentlichen Objekt der Begierde mussten wir sage und schreibe geschlagene zwei Stunden suchen. Erst nachdem wir den etwa 200 m langen Waldweg gefühlt 50x auf- und abgegangen sind, war uns dann endlich das Glück hold und die Beulen-Habichtsfliege ließ sich blicken. Wahrscheinlich war es in den Morgenstunden einfach noch zu kühl.

Danke an meinen Sohn für seine unendliche Geduld!

Dioctria cothurnata
Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.9500_19kl_r100 %
9500_19kl_r
Dioctria cothurnata
Beulen-Habichtsfliege ♂
100mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Dioctria cothurnata
Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.9348_61bkl_r100 %
9348_61bkl_r
Dioctria cothurnata
Beulen-Habichtsfliege ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Dioctria cothurnata
Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.9419_29bkl_r100 %
9419_29bkl_r
Dioctria cothurnata
Beulen-Habichtsfliege ♂
100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Dioctria cothurnata
Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2021.9395_05kl_r100 %
9395_05kl_r
Dioctria cothurnata
Beulen-Habichtsfliege ♀
100mm; F/5 (DFF); 1/15s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Im Großen und Ganzen war es wieder ein toller Tag der Natur und noch dazu ein schöner Urlaubs-Abschluss bevor es in der nächsten Woche wieder zurück in den Arbeitsalltag geht...

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01.08.2021 - Jagdspinnen-Jagd...
Dolomedes fimbriatus
Dolomedes fimbriatus - Gerandete Jagdspinne ♀
Nr. 2021.9887kl_r100 %
9887kl_r
Dolomedes fimbriatus
Gerandete Jagdspinne ♀
100mm; F/10; 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Bei der zu den Raubspinnen gehörenden Art handelt es sich mit bis 2,5 cm Körpergröße um eine der größten bei uns vorkommenden Spinnen. Die Tiere leben bevorzugt an Ufern stehender oder langsam fließender Gewässer und jagt dort nach Insekten, Kaulquappen aber auch kleineren Fischen.

In Deutschland genießt der beeindruckende Jäger - als eine von nur 5 Spinnenarten - besonderen Schutz.

Ein weiteres Mal in diesem Jahr - diesmal allerdings ohne besonderen fotografischen Vorsatz - war heute das wunderschöne Mosaik unterschiedlicher Biotope nahe Wulkow mein Ziel. Bisher nie enttäuscht, huschte nach einigen Schritten auch sogleich das Highlight des Tages auf einem der kleinen mit Wasser gefüllten Gräben umher. Als begeisterter "Spinner" war mir sofort klar, dass ich hier eine Gerandete Jagdspinne vor mir hatte.

Dolomedes fimbriatus
Dolomedes fimbriatus - Gerandete Jagdspinne ♀
Nr. 2021.9921ckl_r100 %
9921ckl_r
Dolomedes fimbriatus
Gerandete Jagdspinne ♀
100mm; F/13; 1/50s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
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07.08.2021 - Auf der Lausche...

An diesem Wochenende stand ein Besuch in der alten Heimat auf dem Programm. Bedingt durch die lange Famlilienabstinenz lag der Fokus jedoch weniger auf Natur und Fotografie als auf sozialen Kontakten. Allerdings spricht ja auch nichts gegen die Kombination von beiden. Und so ging es mit Kind(ern) und geschwister- und elterlichen Kegel auf den höchsten Berg des kleinsten Mittelgebirges Deutschlands.

Mit fast 800 m ü. NN erhebt sich die Lausche schon von weitem sichtbar aus der Landschaft und bietet hier inmitten des Zittauer Gebirges einen einzigartigen Lebensraum, welcher sogar den Ansprüchen einiger alpiner Arten genügt.

Mein einziges (nicht familiäres) Foto dieses Tages zeigt allerdings keinen dieser "Alpinisten", sondern die Raupen des Lattich-Mönchs, welche sich kurz unter­halb des Gipfels an einer ihrer Lieblings­futter­pflanzen gütlich taten.

Schon von Weitem sichtbar zogen mich die hübschen, kontrastreich gefärbten Larven dieses Nachtfalters aus der Familie der Eulenfalter magisch an. Den un­scheinbaren, graubraunen, adulten Falter hätte ich stattdessen vermutlich übersehen.

Interessanterweise sind die Raupen nicht giftig, obwohl deren grelle Warnfärbung darauf schließen lässt. Durch diese Täuschung werden die Tiere von Fressfeinden gemieden und sitzen daher auch tagsüber frei an ihren Futterpflanzen.

Die Art ist überall im gemäßigten Mitteleuropa ver­breitet und kommt auch in den Alpen bis in Höhen von 1.800 m vor. Allerdings ist der Falter überall nicht sehr häufig und wird in der Roten Liste gefährdeter Arten auf der Vorwarnliste geführt.

Cucullia lactucae
Cucullia lactucae - Lattich-Mönch
Nr. 2021.9951kl_r100 %
9951kl_r
Cucullia lactucae
Lattich-Mönch
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
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28.05.2022 - Scheckenfalter...

Die neue Saison ist bereits ein paar Tage alt, aber erst an diesem Wochenende habe ich es mal geschafft mit der Kamera vor die Tür zu kommen. Eigentlich war ich einmal mehr auf der Suche nach Raubfliegen, schein­bar aber auch in diesem Jahr wieder etwas zu spät für das Objekt meiner Begierde.

Melitaea cinxia
Melitaea cinxia - Wegerich-Scheckenfalter
Nr. 2022.1025kl_r100 %
1025kl_r
Melitaea cinxia
Wegerich-Scheckenfalter
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Stattdessen flogen mir an allen besuchten Lokalitäten Wegerich-Scheckenfalter über den Weg, die so statt­des­sen als Foto-Motive herhalten mussten.

Melitaea cinxia
Melitaea cinxia - Wegerich-Scheckenfalter
Nr. 2022.1066kl_r100 %
1066kl_r
Melitaea cinxia
Wegerich-Scheckenfalter
100mm; F/8; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Wie die meisten Tagfalter ist auch dieser relativ kleine Vertreter seiner Zunft bei uns immer seltener anzu­treffen, obwohl er früher als einer der häufigsten heimischen Scheckenfalter galt. Die Art ist fast in ganz Europa verbreitet und kommt auch in Deutschland überall vor - gilt hier aber in­zwischen als stark gefähr­det.

Die Falter fliegen von Ende April bis Anfang August und bevorzugen dabei offene und trockene Gebiete als Lebensraum. Ihre Raupen ernähren sich hauptsächlich von Spitzwegerich - daher auch der deutsche Name.

Melitaea cinxia
Melitaea cinxia - Wegerich-Scheckenfalter
Nr. 2022.1001bkl_r100 %
1001bkl_r
Melitaea cinxia
Wegerich-Scheckenfalter
100mm; F/9; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Dieser hübsche Tagfalter ist mir zwar schon desöftern im märkischen Sand begegnet, aufgrund der tollen Farb­gebung seiner Flügelunterseiten aber jedes Mal wieder aufs Neue ein kleiner Augenschmaus.

Melitaea cinxia
Melitaea cinxia - Wegerich-Scheckenfalter
Nr. 2022.1103kl_r100 %
1103kl_r
Melitaea cinxia
Wegerich-Scheckenfalter
100mm; F/9; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

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24.07.2022 - Seit langem mal wieder Püttberge...

Vor einiger Zeit noch mein Heimat-Makro-Biotop, hat es mich in den letzten Jahren aufgrund zweier Umzüge immer seltener in die Püttberge verschlagen. Da mein Sohn sich aber immer mehr für Heuschrecken interessiert, wurde es mal wieder Zeit dieses Hüpfer-Eldorado heimzusuchen. Natürlich wurden wir auch fündig.

Calliptamus italicus
Calliptamus italicus - Italienische Schönschrecke ♀
Nr. 2022.2632kl_r100 %
2632kl_r
Calliptamus italicus
Italienische Schönschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art - bis vor ein paar Jahren in Berlin und Branden­burg noch sehr selten - ist aufgrund der Klimaer­wärmung inzwischen aus vielen sandigen und offenen Lebensräumen nicht mehr wegzudenken.

Phaneroptera falcata
Phaneroptera falcata - Gemeine Sichelschrecke ♀
Nr. 2022.2625kl_r100 %
2625kl_r
Phaneroptera falcata
Gemeine Sichelschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Einen wirklichen Erstfund gab es dann aber auch noch!

Als erstes sprangen uns die obligatorischen Italie­nischen Schönschrecken gleich zu dutzenden über die Füße. Immer wieder schön anzusehen, mit welcher Muster- und Farbvielfalt diese bis zu 3,5 cm (für Kurz­fühlerschrecken) recht großen Tiere daherkommen.

Calliptamus italicus
Calliptamus italicus - Italienische Schönschrecke ♀
Nr. 2022.2619b_kl100 %
2619b_kl
Calliptamus italicus
Italienische Schönschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Ein paar weitere Infos gibt es im Bericht zu meiner Erstbe­gegnung mit ihr in den Püttbergen, welche zu meinem Erstaunen tatsächlich schon 11 Jahre her ist.

Der eigentliche Grund unseres Besuches war aber eine andere Art, von der ich wusste, dass sie hier in den Püttbergen heimisch ist. Die Rede ist von der Gemei­nen Sichelschrecke, einer Langfühler­schrecke, die dieser Bezeichnung wirklich alle Ehre macht. Die überdimensionalen Fühler sind dabei nicht zuletzt eine Herausforderung beim Fotografieren.

Auch diese Art ist ein Nutznießer der allgemeinen Klima­erwärmung. Infos gibt's wiederum im Bericht zur Erstbegegnung.


Auf einer Lichtung mit ein paar kleinen Heidepolstern begegnete uns ein Männchen der Kleinen Gold­schrecke in der langflügeligen Variante.

Letzteres ist hervorzuheben, da die Männchen der Art normalerweise kurze Flügel aufweisen. Vermutlich sind die langen Flügel auch der Grund für ihren Aufenthalt an dieser Stelle, denn außer dem fotografierten Exem­plar, fanden wir kein weiteres Tier der Art am Fundort.

Diese leuchtend grüne Kurzfühlerschrecke kommt in Europa und Asien vor und lebt sowohl in trockenen als auch in feuchten Lebensräumen. In Deutschland wird die Art von Süden nach Norden immer seltener. In Brandenburg gilt sie als "stark gefährdet" und für Berlin ist die Schrecke laut Roter Liste bisher sogar noch nicht nachgewiesen.

Für den Nachweis der Art - im Sinne einer etablierten Population - braucht es aber mehr als dieses Einzeltier, welches es vermutlich mit dem Wind in die Püttberge verweht hat.

Das einzige Fotomotiv des heutigen Tages ohne Sprungbeine war ein Großes Ochsenauge. Diesen Vertreter der Tagfalter hatte ich bisher noch nicht vor der Linse, obwohl er mir über die Jahre hier immer mal wieder über den Weg fliegt.

Maniola jurtina
Maniola jurtina - Großes Ochsenauge
Nr. 2022.2649kl_r100 %
2649kl_r
Maniola jurtina
Großes Ochsenauge
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Euthystira brachyptera
Euthystira brachyptera - Kleine Goldschrecke ♂
Nr. 2022.2639kl_r100 %
2639kl_r
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art kommt, außer im hohen Norden, in ganz Eu­ropa vor und ist in Deutschland einer der häufigsten Augenfalter. Die Tiere bevorzugen offene und trockene Lebensräume, sind aber auch an feuchteren Stand­orten, wie etwa Waldrändern, zu finden.

Die Raupen der Falter ernähren sich von verschiedenen Süßgräsern.

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25.07.2022 - Und täglich grüßt die Schrecke...
Roeseliana roeselii
Roeseliana roeselii - Roesels Beißschrecke ♂
Nr. 2022.2687bkl_r100 %
2687bkl_r
Roeseliana roeselii
Roesels Beißschrecke ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

...diesmal sogar im heimischen Garten in Form eines Männchens von Roesels Beißschrecke. Die Art ist in Deutschland recht häufig in den unterschiedlichsten Lebensräumen anzutreffen. Bevorzugt werden aller­dings frische, naturbelassene Wiesen.

Das Besondere am heutigen Exemplar sind jedoch seine langen Flügel, da die Art normalerweise nur kurze Flügel aufweist. Bei Heuschrecken tritt dieses Phänomen immer mal wieder auf. Man spricht hier von einer makropteren Form. Als Ursache wird vor allem die Populationsdichte genannt. Das heißt, wenn die Indivi­duenanzahl einer Art in einem Biotop zu groß wird, steigt auch gleichzeitig der prozentuale Anteil von langflügligen Tieren - vermutlich damit neue Lebens­räume schneller erschlossen werden können.

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27.07.2022 - Auf der Suche nach dem Weibchen...

Nach dem Zufallsfund einer einzelnen männlichen Goldschrecke vor ein paar Tagen, war ein erneuter Besuch der Püttberge natürlich Pflicht. Schließlich musste der Jungforscher ja auch noch das zugehörige Weibchen finden. Leider ergab die Nachsuche aber keinen Erfolg. Noch nicht einmal ein weiteres Männchen wurde gefunden - nur dasselbe Exemplar wie beim letzten Mal sprang immer noch an Ort und Stelle umher.

Stenobothrus lineatus
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♀
Nr. 2022.2710kl_r100 %
2710kl_r
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus mollis
Chorthippus mollis
Verkannter Grashüpfer ♂
Nr. 2022.2717kl_r100 %
2717kl_r
Chorthippus mollis
Verkannter Grashüpfer ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Euthystira brachyptera
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♂
Nr. 2022.2699kl_r100 %
2699kl_r
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Dafür kreuzten ein paar weitere Kurzfühlerschrecken unseren Weg. Neben dem Heidegrashüpfer, den wir im letzten Jahr bereits in Kienbaum und an der Ostsee beobachten konnten, war vor allem die makroptere Form (siehe 25.07.2022) eines Männchens des Verkannten Grashüpfers ein schöner Fund. Danke an Peter Rück­heim für die Bestimmung!

Die größte Überraschung war allerdings die Beobach­tung eines der "Todfeinde" der hiesigen Heuschrecken­fauna. Die Rede ist von der Heu­schreckensand­wespe - einer Art, die im Mittel­meerraum weit verbreitet ist, bei uns aber in den letzten Jahren aufgrund der Klimaerwärmung in wärmebegünstigten Regionen immer häufiger anzutreffen ist.

Meist kündigt sie sich durch ihr lautes Gebrumme schon von weitem an, denn mit bis zu 2,5 cm ist sie die größte heimische Grab­wespenart. Während sie selbst sich von Blütennektar ernährt.

Durch ihre Größe und ihre Kraft ist es ihr möglich selbst große Heuschrecken, wie das Große Grüne Heupferd, mühelos zu überwältigen und dann in die von ihr im Sand gegrabenen Löcher zu ver­frachten.

Sphex funerarius
Sphex funerarius - Heuschreckensandwespe
Nr. 2022.2813kl_r100 %
2813kl_r
Sphex funerarius
Heuschreckensandwespe
100mm; F/5; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Sphex funerarius
Sphex funerarius - Heuschreckensandwespe
Nr. 2022.2817kl_r100 %
2817kl_r
Sphex funerarius
Heuschreckensandwespe
100mm; F/5; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die Schrecken werden später zusammen mit dem Gelege der Wespen im Loch eingeschlossen und dienen den Larven nach dem Schlupf als Nahrung. Damit die Beute möglichst lange "frisch" bleibt, wird sie von der Wespe nicht getötet sondern lediglich betäubt.

Während des Grabevorgangs knickt die Wespe ihre Vorderbeine nach innen und benutzt diese dann wie eine Schaufel.

Die zwei am Fundort herumschwirrenden Exemplare waren sehr hektisch und vor allem äußerst aufmerksam, so dass ich über eine Stunde gebraucht habe, bis ich mich mit einer von beiden zumindest soweit "angefreundet" hatte, dass mich diese nicht mehr als Bedrohung wahrgenommen hat und mich bis an die Naheinstellgrenze meines Objektivs an sich und ihre "Baustelle" heranließ. Still gehalten hat sie aber trotzdem nie...

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30.07.2022 - Unverhofft kommt oft...
Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens - Blauflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2022.3013kl_r100 %
3013kl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die Flora und Fauna ist jedoch vergleichbar. Heu­schrecken-technisch sprangen vor allem die üblichen trockenheitsliebenden Arten namens Blauflügelige Öd­landschrecke und Italienische Schönschrecke in großer Anzahl umher.

Unser heutiger Ausflug führte uns in die Grenzberge nahe Erkner. Genau wie die Püttberge handelt es sich um eine Binnendüne, welche allerdings - im Gegensatz zu ersteren - nicht mitten im Siedlungsgebiet sondern im Wald liegt.

Calliptamus italicus
Calliptamus italicus - Italienische Schönschrecke ♂
Nr. 2022.3029kl_r100 %
3029kl_r
Calliptamus italicus
Italienische Schönschrecke ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Darüber hinaus erspähte der Sohnemann ein paar weitere Arten, unter anderem das vor ein paar Tagen vergeb­lich in den Püttbergen gesuchte Weibchen der Kleinen Goldschrecke, die genau wie ihr männliches Pendant schon von Weitem durch ihre leuchtende grüne Färbung auffiel. Im Gegensatz zum Männchen verfügt das Weib­chen jedoch nur über sehr kurze Flügelstummel und ist daher flugunfähig.

Euthystira brachyptera
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♀
Nr. 2022.3132kl_r100 %
3132kl_r
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Pseudochorthippus parallelus
Pseudochorthippus parallelus
Gemeiner Grashüpfer ♀
Nr. 2022.3116kl_r100 %
3116kl_r
Pseudochorthippus parallelus
Gemeiner Grashüpfer ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV
Conocephalus fuscus
Conocephalus fuscus
Langflüglige Schwertschrecke ♀
Nr. 2022.3105kl_r100 %
3105kl_r
Conocephalus fuscus
Langflüglige Schwertschrecke ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Weiterhin gab es aus der hüpfenden Zunft noch die Langflüglige Schwertschrecke und den Gemeinen Gras­hüpfer zu bewundern. Letzteren jedoch nur in einem makropteren weiblichen Einzelexemplar, welches man in diesem Fall - aufgrund der langen Flügel - eigentlich nicht sicher vom Sumpfgrashüpfer unterscheiden kann. Da dieser aber streng an feuchte Habitate gebunden ist, sollte die Bestimmung so passen. Danke an Peter Rückheim für die Erläuterung!

Crocothemis erythraea
Crocothemis erythraea - Feuerlibelle ♂
Nr. 2022.3128kl_r100 %
3128kl_r
Crocothemis erythraea
Feuerlibelle ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Zum einen konnte ich ein frisches Männchen der Feuerlibelle ablichten - eine Art, welche sich aufgrund der Klimaerwärmung aus dem mediterranen Raum immer mehr in Richtung Norden ausbreitet und inzwischen auch bei uns gar nicht mehr so selten ist.

Hyles euphorbiae
Hyles euphorbiae - Wolfsmilchschwärmer (Raupe)
Nr. 2022.3090_01kl_r100 %
3090_01kl_r
Hyles euphorbiae
Wolfsmilchschwärmer (Raupe)
100mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Außer der jahreszeitlich bedingten sehr aktiven Heu­schreckenfauna gab es aber auch noch ein paar weitere interessante Motive.

Unter anderem flogen gleich mehrere Libellenarten umher, die aufgrund der hohen Temperaturen an diesem Tag allerdings äußerst aktiv und somit schwer vor die Linse zu bekommen waren. Zwei Fotos sind mir trotzdem gelungen.

Orthetrum cancellatum
Orthetrum cancellatum - Großer Blaupfeil ♀ + ♂
Nr. 2022.3005kl_r100 %
3005kl_r
Orthetrum cancellatum
Großer Blaupfeil ♀ + ♂
100mm; F/10; 1/400s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Zum anderen ein Paarungsrad des Großen Blaupfeils, welcher wie die vorhergehende Art ebenfalls zu den Segellibellen gehört. Sie ist der größte Vertreter seiner Gattung und überall in Europa weit verbreitet. Danke an Andreas T. Hein für die Bestimmung beider Arten!

Zu guter Letzt noch ein Foto einer riesigen Raupe des Wolfsmilchschwärmers. Zwar sind mir Raupen dieser Art schon des Öfteren an Pflanzen der im mär­kischen Sand allgegenwärtigen Zypressen­wolfs­milch begegnet, aber trotzdem jedes Mal wieder ein beein­druckendes Erlebnis!

Alles in allem wieder mal ein erfolgreicher Ausflug in die Natur gleich vor unserer Haustür!

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31.07.2022 - Schönower Heide...

Mindestens einmal im Jahr geht's in die Schönower Heide und heute war es mal wieder so weit. Hauptbesuchs­grund waren diesmal die hier ansässigen Blauflügligen Sandschrecken, die der Sohnemann "finden" wollte.

Sphingonotus caerulans
Sphingonotus caerulans - Blauflügelige Sandschrecke ♂
Nr. 2022.3171bkl_r100 %
3171bkl_r
Sphingonotus caerulans
Blauflügelige Sandschrecke ♂
100mm; F/11; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Interessanterweise waren die meisten Individuen nämlich immer gerade so gefärbt, wie der jeweilige Untergrund auf dem sie saßen.

Sphingonotus caerulans
Sphingonotus caerulans - Blauflügelige Sandschrecke ♀
Nr. 2022.3179kl_r100 %
3179kl_r
Sphingonotus caerulans
Blauflügelige Sandschrecke ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Und natürlich sind wir auch fündig geworden, denn sowohl auf den vielen offenen Sandflächen als auch auf dem Weg waren die Tiere in großer Anzahl aktiv - meistens allerdings sehr gut getarnt.

Sphingonotus caerulans
Sphingonotus caerulans - Blauflügelige Sandschrecke ♀
Nr. 2022.3157kl_r100 %
3157kl_r
Sphingonotus caerulans
Blauflügelige Sandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Sobald man allerdings nahe genug an die Hüpfer rankam, verrieten sie sich beim Aufspringen sofort durch ihre hübschen hellblauen Flügel - es sei denn, es handelte sich gerade mal um eine Blauflügelige Ödlandschrecke, die hier in ähnlicher Populationsdichte vorkommt.

Die Art lebt bei uns ausschließlich in wärmebegünstig­ten Lebensräumen mit geringer Vegetation. Dabei ist es egal ob es sich, wie der Name nahelegen würde, um Sand oder andere Habitate, wie Schotterflächen oder Felsfluren handelt. In Mitteleuropa sind derartige Habitate aber meist nicht mehr vorhanden. Die Art ist daher bei uns vorwiegend auf Sekundärlebensräume wie die Schönower Heide, als ehemaliger Truppen­übungsplatz, angewiesen.

Außer den vielen Schrecken war allerdings insekten­seitig nichts los - vermutlich auch aufgrund der hier momentan herrschenden hohen Temperaturen.

Neben ein paar Libellen, wie der sehr zierlichen und leicht zu übersehenden Hufeisen-Azurjungfer, flat­terten lediglich noch ein paar wenige kleinere Tagfalter umher.

Plebejus idas
Plebejus idas - Idas-Bläuling ♂
Nr. 2022.3192kl_r100 %
3192kl_r
Plebejus idas
Idas-Bläuling ♂
100mm; F/9; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♀
Nr. 2022.3201kl_r100 %
3201kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♀
100mm; F/9; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Vor die Linse bekommen habe ich davon aber nur ein Männchen des Idas-Bläuling. Zwar lässt sich die Art hier theoretisch nicht bestimmen, da man für die Determinierung von Silberfleckbläulingen die Ober­seiten der männlichen Exemplare benötigt, aber ein weiteres (nicht herzeigbares) Foto zeigt eindeutig einen breiten dunklen Rand, welcher den Argus-Bläuling hier ausschließt.

Vielen Dank an Peter Rückheim für die Bestätigung meiner Bläuling-"Bestimmung"!

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07.08.2022 - Am Gosener Kanal...

Der heutige Spaziergang führte uns gleich um die Ecke zum Gosener Kanal. Die dortige Natur ist zwar nicht gerade vielfältig, aber bedingt durch das Wasser sind trotzdem immer ein paar Insekten zu finden.

Chrysochraon dispar
Chrysochraon dispar - Große Goldschrecke ♀
Nr. 2022.3275kl_r100 %
3275kl_r
Chrysochraon dispar
Große Goldschrecke ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Für mich war das Highlight des Tages aber eine Raupe des Mittleren Weinschwärmers, eine Art, welche ich bis dato bisher nur einmal in meiner Kindheit als Schmetterling beobachten konnte. Meine Begeisterung kann man sich daher sicher vorstellen.

Der kleine Heuschreckenforscher fand als erstes ein lohnendes Motiv in Form eines langflügligen Weibchens der Großen Goldschrecke. Die Art ist nicht unbedingt selten, aber uns bisher auch noch nicht so häufig begegnet - vorallem nicht in der langflügligen Variante.

Deilephila elpenor
Deilephila elpenor - Mittlerer Weinschwärmer
Nr. 2022.3292_98bkl_r100 %
3292_98bkl_r
Deilephila elpenor
Mittlerer Weinschwärmer
100mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Sympetrum sanguineum
Sympetrum sanguineum - Blutrote Heidelibelle ♀
Nr. 2022.3355kl_r100 %
3355kl_r
Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle ♀
100mm; F/9; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art ist überall in Europa - außer im hohen Norden - verbreitet und bei uns in Mitteleuropa der am häufigsten vorkommende Schwärmer.

Sie bevorzugt feuchte Biotope, wie Auwälder oder die Ränder von Gewässern. Die adulten Falter fliegen von Mitte Mai bis in den Juli hinein. Dies allerdings nur in der Nacht.

Die Raupen ernähren sich vorwiegend von Weiden­röschen-Arten, an einer ebensolchen ich meinen Fund auch entdeckte. Allerdings war das wohl reines Glück, denn auch die Raupen sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber normalerweise vor neugierigen Blicken.

Zum Schluss bekam ich noch ein Weibchen, der an diesem Tage am Kanal zu dutzenden herumfliegenden Blutroten Heidelibellen vor meine Linse. Ein paar Infos zur Art gibt's im Bericht zu meiner ersten Begegnung mit diesem hübschen kleinen Jäger der Lüfte.

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20.08.2022 - Schlechtes Wetter...
Stenobothrus lineatus
Stenobothrus lineatus - Heidegrashüpfer ♀
Nr. 2022.3460kl_r100 %
3460kl_r
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Bicolorana bicolor
Bicolorana bicolor - Zweifarbige Beißschrecke ♀
Nr. 2022.3478kl_r100 %
3478kl_r
Bicolorana bicolor
Zweifarbige Beißschrecke ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Zwar sehen Fotos bei schlechtem Wetter nicht so toll aus wie im Sonnenschein, aber frische Luft tut sowohl dem Erziehungsberechtigtem als auch dem Forscher­nachwuchs gut und so ging es bei bewölktem Himmel auf die Trockenwiese vor der Haustür.

Viel hüpfte bei einsetzendem Nieselregen zwar nicht umher, aber ein hübsch gefärbtes Weibchen eines Heidegrashüpfers und zwei weibliche Exemplare der Zweifarbigen Beißschrecke kreuzten dann doch noch unseren Weg. Letztere sowohl in der kurz- als auch in der langflügligen Variante.

Bicolorana bicolor
Bicolorana bicolor - Zweifarbige Beißschrecke ♀
Nr. 2022.3467kl_r100 %
3467kl_r
Bicolorana bicolor
Zweifarbige Beißschrecke ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Am Ende war sowohl der Forscher als auch der Fotograf einigermaßen zufrieden und außerdem ist ein kleiner Spaziergang in der Natur allemal besser als das Herumsitzen in den heimischen vier Wänden.

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21.08.2022 - Am Krötenteich...

Heute war das perfekte Wetter für eine längere Exkur­sion. Also ab auf die Fahrräder und eins, zwei, fix in Richtung Krötenteich geradelt.

Gleich nach den ersten 50 Metern wurden wir allerdings "gezwungen" unseren ersten Halt einzulegen, da die hübsche Raupe einer Ahorn-Rin­deneule unseren Weg kreuzte.

Im Gegensatz zum unauffällig grau gefärbten Schmet­terling, fällt die knall-gelb und buschig behaarte Raupe schon von Weitem auf.

Die Art kommt in ganz Europa vor und ist auch bei uns in Deutschland recht häufig. Die Raupen ernähren sich vorwiegend von Ahorn, Pappeln und Weiden, sind aber auch an anderen Laubbäumen zu finden. Bei Gefahr rollen sich die wuschligen Gesellen oft zu einer Kugel zusammen. Unser Exemplar allerdings rannte in einem "Affentempo" über den Weg und ließ mir gerade die Zeit für ein Foto.

Acronicta aceris
Acronicta aceris - Ahorn-Rindeneule
Nr. 2022.3492kl_r100 %
3492kl_r
Acronicta aceris
Ahorn-Rindeneule
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Am Teich angekommen, wurden wir auch so gleich durch dutzende umherfliegender Libellen verschiedener Arten begrüßt, wobei eine Vielzahl davon wohl gerade mit dem Liebesspiel beschäftigt war.

Sympetrum sanguineum
Sympetrum sanguineum - Blutrote Heidelibelle ♀ + ♂
Nr. 2022.3510kl_r100 %
3510kl_r
Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle ♀ + ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Sympetrum sanguineum
Sympetrum sanguineum - Blutrote Heidelibelle ♂
Nr. 2022.3500kl_r100 %
3500kl_r
Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Allen voran fielen uns die vielen umherschwirrenden Paarungsräder der Blutroten Heidelibellen auf, welche nur ab und an einen kurzen Stopp im Schilf­dickicht einlegten.

Anfangs hatte ich aufgrund der schieren Menge an Mo­tiven die Hoffnung recht schnell zum Erfolg zu kom­men, schließlich brauchte ich aber fast eine Stunde.

Gleiches galt für die nächsten Kandidaten. Auch die vielen Gemeinen Weidenjungfern waren zwar mit ihrem Liebesspiel beschäftigt und dadurch ziemlich abgelenkt, aber den Fotografen in der Nähe bekamen sie meistens leider noch gerade so mit.

Die Art bevorzugt bei uns in Deutschland meist künstlich angelegte Gewässer, wie Fischteiche oder Baggerseen mit Erlen oder Weiden im Uferbereich.

Chalcolestes viridis
Chalcolestes viridis - Gemeine Weidenjungfer ♂
Nr. 2022.3534kl_r100 %
3534kl_r
Chalcolestes viridis
Gemeine Weidenjungfer ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Chalcolestes viridis
Chalcolestes viridis - Gemeine Weidenjungfer ♀ + ♂
Nr. 2022.3574kl_r100 %
3574kl_r
Chalcolestes viridis
Gemeine Weidenjungfer♀ + ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

In die Rinde dieser Gehölze stechen die Weibchen ihre Eier, wo diese dann den Winter verbringen. Die Larven lassen sich dann im darauf folgenden Frühjahr nach dem Schlupf direkt ins Wasser oder zu Boden fallen und finden in letzterem Fall dann hüpfender Weise ihren Wegs ins kühle Nass.

Chorthippus dorsatus
Chorthippus dorsatus - Wiesengrashüpfer ♀
Nr. 2022.3588kl_r100 %
3588kl_r
Chorthippus dorsatus
Wiesengrashüpfer ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Weil bisher von mir noch nicht fotografisch doku­mentiert, haben es aber nur ein dickes Weibchen eines Wiesengrashüpfers und eine weibliche Lang­flüglige Schwertschrecke auf meinen Chip geschafft.

Beide Arten sind in Deutschland recht häufig, wobei die letztere - früher nur bis zum Main vorkommend - sich aufgrund der Klimaerwärmung inzwischen immer mehr in Richtung Norden ausbreitet.

Während ich mich auf Libellen-Jagd befand, verfolgte der kleine Heuschrecken-Fan, wie gewohnt, seine hüpfenden Lieblinge und brauchte auch nicht lange nach diesen zu suchen.

Neben den hier inzwischen zu Hunderten vorkommen­den Italienischen Schönschrecken, waren aber nur vereinzelt auch andere Hüpferling am Start.

Conocephalus fuscus
Conocephalus fuscus - Langflüglige Schwertschrecke ♀
Nr. 2022.3524kl_r100 %
3524kl_r
Conocephalus fuscus
Langflüglige Schwertschrecke ♀
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Alles in Allem ein gelungener Ausflug für Alt und Jung!

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22.08.2022 - Unverhofft...
Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♂
Nr. 2022.3681kl_r100 %
3681kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Dass sich die Europäische Gottesanbeterin aufgrund der allgemeinen Klimaerwärmung auch bei uns in Deutschland inzwischen ziemlich wohl fühlt und sich auch in Ausbreitung befindet, war mir durchaus bewusst, aber dass unser heimischer Garten inzwischen auch ein geeignetes Biotop für die Art darstellt, hätte ich nicht gedacht.

Umso größer natürlich die Überraschung, als mir heute beim Weg zum Kompost ein wunderschön grün-gefärbtes Männchen dieser bisher einzigen in Mittel­europa vorkommenden Fangschrecke begegnete.

Die Art stammt ursprünglich aus Afrika, ist aber seit langem im gesamten Mittelmeerraum beheimatet und hat sich auch über große Teile Asiens ausgebreitet. Selbst nach Nordamerika wurde sie inzwischen eingeschleppt. Bei unseren Urlauben ans Mittelmeer sind die hübschen Tiere ein Dauerbrenner.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♂
Nr. 2022.3682_83kl_r100 %
3682_83kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Im Berliner Raum hingegen ist bisher nur eine einzige, stabile Population bekannt, welche ich vor über 10 Jahren auch schon mal besucht habe. An dieser Stelle finden sich auch ein paar weitere Infos zur Art.

Chorthippus brunneus
Chorthippus brunneus - Brauner Grashüpfer ♀
Nr. 2022.3649kl_r100 %
3649kl_r
Chorthippus brunneus
Brauner Grashüpfer ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art gehört zu den Kurzfühlerschrecken und ist in ganz Deutschland weit verbreitet und überall auch recht häufig. Als Lebensräume bevorzugt sie vor allem trocken-warme Standorte mit sandigem Untergrund und offenen Bodenstellen.

Für die Bestätigung der Bestimmung geht ein Dank an Peter Rückheim vom ORION-Berlin.

Von der unverhofften Mantiden-Begegnung und dem herrlichen Wetter beflügelt, ging es danach natürlich gleich nochmal in Richtung Trockenwiese vor der Haustür.

Als erstes Motiv wurde ein toll gefärbtes Weibchen eines Braunen Grashüpfers auserkoren, welches sich uns fotogen und vor allem umgänglich präsen­tierte.

Chorthippus brunneus
Chorthippus brunneus - Brauner Grashüpfer ♀
Nr. 2022.3644klb_r100 %
3644klb_r
Chorthippus brunneus
Brauner Grashüpfer ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Letzterem Verein gehört auch Dr. Claudia Brückner an, welche mir freundlicherweise bei der Einordnung fol­gen­der Winzlinge als Pfauenfliegen auf die Sprünge geholfen hat. Danke dafür! Ich hielt die Dutzenden auf einem gefällten Robinienstamm herumlaufenden und mit ihren gesprenkelten Flügeln "winkenden" kleinen Fliegen nämlich zunächst für Bohrfliegen. Von einer Pfauenfliege hatte ich bis dato noch nie etwas gehört.

Callopistromyia annulipes
Callopistromyia annulipes - Pfauenfliege
Nr. 2022.3662kl_r100 %
3662kl_r
Callopistromyia annulipes
Pfauenfliege
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Callopistromyia annulipes
Callopistromyia annulipes - Pfauenfliege
Nr. 2022.3663kl_r100 %
3663kl_r
Callopistromyia annulipes
Pfauenfliege
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Callopistromyia annulipes
Callopistromyia annulipes - Pfauenfliege
Nr. 2022.3668kl_r100 %
3668kl_r
Callopistromyia annulipes
Pfauenfliege
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Callopistromyia annulipes
Callopistromyia annulipes - Pfauenfliege
Nr. 2022.3653kl_r100 %
3653kl_r
Callopistromyia annulipes
Pfauenfliege
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Kein Wunder, denn ursprünglich stammt die Art aus Nordamerika und wurde erst 2006 das erste Mal in Europa beobachtet. Aus Brandenburg stammt der Erstnachweis sogar erst aus dem Jahr 2017. Die zirka 5 mm großen Fliegen werden oft auf absterbendem Holz verschiedener Baumarten gefunden, in dem sich auch deren Larven, von den Exkrementen holzbohrender Insekten, entwickeln.

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04.09.2022 - Noch mehr...

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♂
Nr. 2022.3728kl_r100 %
3728kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♂
100mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Weil mir der Fangschrecken-Fund im heimischen Garten keine Ruhe gelassen hatte, besuchte ich in den darauf folgenden Tagen immer wieder einmal das Sand­trockenrasen-Biotop um die Ecke. Von irgendwoher musste die Europäische Gottesanbeterin ja auf unser ge­pflegtes Grün geweht worden sein, denn an eine "5mm-Rasen"-Population konnte ich beim besten Willen nicht glauben.

Und siehe da, wenn man nur lange genug sucht, wird man meistens fündig. Außer dem vermutlich selben grünen Exemplar vom letzten Mal spürte ich ein weiteres, diesmal allerdings braunes, Männchen auf.

Es handelte sich vor ein paar Tagen also tatsächlich nicht nur um einen Zufallsfund eines Irrgastes! Ob vor unserer Haus­tür allerdings schon eine (stabile) Popu­lation existiert oder heuer lediglich ein einzelnes Gelege geschlüpft ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♂
Nr. 2022.3698bkl_r100 %
3698bkl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♂
100mm; F/9; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ich werde die Sache jedenfalls weiter beobachten!

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07.09.2022 - Gold in der Abendsonne...

Die diesjährige Makrosaison war aufgrund eines heranwachsenden kleinen Hobbyforschers zugegebener Maßen überdurchschnittlich von Schrecken geprägt. Daher bildet den Abschluss, wie könnte es auch anders sein, auch ein weiterer der kleinen Hüpfer in Form eines kurzflügligen männchlichen Exemplars einer Kleinen Goldschrecke.

Die Art hat uns schon das ganze Jahr begleitet. Ein langflügliges Männchen war dabei eines der ersten Motive in diesem Jahr und die darauf folgende Suche nach einem passenden Weibchen hat uns einige Zeit beschäftigt, ehe wir tatsächlich fündig wurden.

Nun verabschieden wir also die heimische Insekten­fauna mit diesem hübschen, glänzenden Vertreter der Kurzfühlerschrecken in ihre wohlverdiente Winterruhe und freuen uns auf ein neues Jahr mit neuen Herausforderungen und bestimmt auch vielen tollen Überraschungen vor der eigenen Haustür.

Euthystira brachyptera
Euthystira brachyptera - Kleine Goldschrecke ♂
Nr. 2022.3806kl_r100 %
3806kl_r
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
Euthystira brachyptera
Euthystira brachyptera - Kleine Goldschrecke ♂
Nr. 2022.3837kl_r100 %
3837kl_r
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
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27.10.2022 - 03.11.2022 - Zurück auf der Sonneninsel...

Sechs Jahre sind inzwischen vergangen, seit dem wir das letzte Mal das wunderschöne Rhodos besuchten. Es wurde also langsam Zeit mal wieder auf der Insel nach dem Rechten zu sehen. Zwar war es diesmal schon recht spät im Jahr und meine Hoffnungen auf hübsche faunistische Schnappschüsse hielten sich in Grenzen, ein paar sind es am Ende dann aber doch geworden.

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Libellen
Trithemis festiva
Trithemis festiva - Schwarzer Sonnenzeiger ♂
Nr. 2022.4639ckl_r100 %
4639ckl_r
Trithemis festiva
Schwarzer Sonnenzeiger ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Den Schwarzen Sonnenzeiger konnte ich schon beim letzten Mal beobachten, sein violetter Cousin kam mir heuer das erste Mal vor die Linse. Leider aber nur in Form von zwei Weibchen, so dass mir die hübsche namensgebende Färbung der dazu­gehörigen Männchen leider verborgen blieb.

Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle ♂
Nr. 2022.4408kl_r100 %
4408kl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle ♀
Nr. 2022.4398kl_r100 %
4398kl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Den Anfang machen diesmal die Großlibellen, allen voran zwei Vertreter aus der Gattung der Sonnen­zeiger, welche ihren deutschen Namen aufgrund ihres Verhaltens erhielten, beim Hinsetzen den Hinterleib steil in Richtung Sonne zu halten. In dieser, auch Obelisk-Stellung genannten Position, werden zusätzlich noch die Flügel nach vorn gestellt.

Die meisten Arten der Gattung sind zwar in Afrika be­heimatet, aber ein paar von ihnen, wie der Schwarze und der Violette Sonnenzeiger, dringen auch bis in den europäischen Teil des Mittelmeers vor.

Trithemis annulata
Trithemis annulata - Violetter Sonnenzeiger ♀
Nr. 2022.4257kl_r100 %
4257kl_r
Trithemis annulata
Violetter Sonnenzeiger ♀
100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Trithemis annulata
Trithemis annulata - Violetter Sonnenzeiger ♀
Nr. 2022.4336kl_r100 %
4336kl_r
Trithemis annulata
Violetter Sonnenzeiger ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Außerdem konnte man an vielen Stellen auf der Insel, aber vor allem an der Küste, die Frühe Heidelibelle beobachten. Bei dieser Art handelt es sich um eine Wanderart, welche in vielen Teilen Afrikas, Asiens und Europas zu finden ist und im Sommer auch in Mittel­europa umherfliegt.

Ob die Art aufgrund der Klimaerwärmung inzwischen sogar in Deutschland als Larve überwintert oder jedes Jahr auf's Neue aus dem Mittelmeerraum einwandert, konnte bisher noch nicht abschließend geklärt werden.

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Fangschrecken

Das nächste fotografische Kapitel bilden die Mantiden, auch Fangschrecken genannt. Gleich fünf Arten dieser außergewöhnlichen Insekten konnten wir auf Rhodos bestaunen und drei davon waren auch für mich neu.

Den Anfang macht eine Fangschrecke mit dem wissen­schaftlichen Namen Hierodula transcaucasica. Der Name rührt von der ursprünglichen Verbreitung der Art, zwischen Kaukasus und Zentralasien. Eine deut­sche Bezeichnung hat sie bisher noch nicht bekommen.

Hierodula transcaucasica
Hierodula transcaucasica - Fangschrecke ♀
Nr. 2022.4078kl_r100 %
4078kl_r
Hierodula transcaucasica
Fangschrecke ♀
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Hierodula transcaucasica
Hierodula transcaucasica - Fangschrecke ♀
Nr. 2022.4040kl_r100 %
4040kl_r
Hierodula transcaucasica
Fangschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Seit geraumer Zeit breitet sich die Art allerdings sehr stark aus und hat, ausgehend von der Ukraine, neben der Türkei und dem Balkan, inzwischen sogar Teile Ungarns und Rumäniens, sowie die Adriaküste und Korsika erobert. Die nördlichsten Nachweise stammen aus Italien und Österreich.

Das bis zu 8 cm große Insekt bevorzugt vor allem trockenwarmes, kraut- und buschreiches Gelände und hält sich dort bevorzugt in Baumkronen auf. Unserem Exemplar reichten an diesem Tage aber Zistrosen- und Wacholder­büsche für seinen Spaziergang aus, was dem Fotografen die Leiter ersparte.

Iris oratoria
Iris oratoria - Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
Nr. 2022.4572kl_r100 %
4572kl_r
Iris oratoria
Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Typisches Habitat ist dabei vor allem die mediterrane Macchie, wo sich auch mein Exemplar herumtrieb. Inzwischen wurde die Art auch in Nordamerika einge­schleppt.

In Europa befindet sie sich inzwischen in Aus­brei­tung - vermutlich begünstigt durch die allge­meine Klima­erwärmung. Mal sehen, wann der Räuber auch bei uns in Deutschland auftaucht.

Ebenfalls ein Novum für mich war die Begegnung mit der Mittelmeer-Gottesanbeterin. Mit bis zu 6,5 cm Körperlänge ist diese zwar nicht ganz so imposant wie die vorherige Fangschrecke, aber trotzdem noch ein ganz schöner Brocken.

Die Art hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet im Mittel­meerraum und lebt dort bevorzugt in Sträuchern und in trockenem, buschigem Grasland.

Iris oratoria
Iris oratoria - Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
Nr. 2022.4592kl_r100 %
4592kl_r
Iris oratoria
Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
100mm; F/11; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Wie bei all unseren Besuchen am Mittelmeer, war aber natürlich auch diesmal wieder die Europäische Gottesanbeterin allgegenwärtig. Ein Foto musste trotzdem sein, vor allem da gerade eine Strand-Pracht­schrecke verspeist wurde.

Nach Sardinien und unserem heimischen Garten war dies nun schon die dritte Begegnung mit der Art in diesem Jahr.

Empusa fasciata
Empusa fasciata - Fangschrecke ♂ juv.
Nr. 2022.4091kl_r100 %
4091kl_r
Empusa fasciata
Fangschrecke ♂ juv.
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2022.4321kl_r100 %
4321kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Wieder eine Neuigkeit für mich, war dagegen der Fund von Empusa fasciata. Leider habe ich nur ein kleines, noch nicht adultes Männchen vor die Linse bekommen.

Die Art kommt im östlichen Mittelmeerraum von der Türkei, über die Balkanhalbinsel bis hin zum äußersten Osten Italiens vor.

Bei der fünften Fangschrecke im Bunde handelt es sich um eine eher kleinere Art, welche mit bis zu 3 cm Körper­länge gerade einmal halb so groß wie die kleinste der vorherigen Arten wird.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♂
Nr. 2022.4607_08kl_r100 %
4607_08kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♂
100mm; F/11 (DFF); 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Ameles heldreichi hat ihr Verbreitungsgebiet vom östlichen Mittelmeerraum bis hin zum Kaspischen Meer. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt dabei rund um das Ägäische Meer - südlich bis Kreta, wo uns die Art vor über 10 Jahren auch schon einmal begegnet ist.

Diesmal fanden wir gleich mehrere Weibchen auf dem Gipfel des Profitis Ilias, wo diese zwischen Felsen und Kiefernstreu auf Beute hofften. Das Männchen hin­gegen, das ich aufgrund seiner braun-gelben Färbung auf den ersten Blick für eine andere Art hielt, flog mir an der Küste vor die Füße.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♀
Nr. 2022.4515kl_r100 %
4515kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zu den vier vorherigen Arten, welche auch höhere Ansitze, wie Bäume und Büsche nutzen, hält sich diese kleine Fangschrecke eher am Boden und im Gras auf.

Vielen Dank an Christian Schwarz für seine Hilfe bei der Bestimmung der einzelnen Mantiden-Arten!

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Schrecken und eine Grille
Aiolopus strepens
Aiolopus strepens - Braune Strandschrecke ♀
Nr. 2022.4603bkl_r100 %
4603bkl_r
Aiolopus strepens
Braune Strandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Beide Arten kommen recht häufig im Mittelmeerraum vor und bevorzugen dort sonniges, aber nicht zu trockenes Ödland als Lebensraum.

Aber während die Grüne Strand­schrecke auch weiter nördlich vor­kommt und sogar bis in den Süden Deutschlands vordringt, ist deren braunes Pendant aus­schließlich in wärmeren Gefilden heimisch. Außer im mediterranen Raum findet man sie z.B. noch in Klein­asien, im Nahen Osten und auf den Kanaren.

Nun aber endlich zu den hüpfenden Lieblingen meines kleinen natur­forschenden Stammhalters. Aufgrund des fortgeschrittenen Jahres waren aber zu dessen Leid­wesen diesmal leider keine Langfühlerschrecken dabei.

Den Anfang machen zwei Vertreter der Gattung Aiolo­pus. Neben der uns schon aus Sardinien bekannten Braunen Strand­schrecke, konnten wir diesmal auch deren grünen "Cousin" beobachten.

Aiolopus thalassinus
Aiolopus thalassinus - Grüne Strandschrecke ♀
Nr. 2022.4206bkl100 %
4206bkl
Aiolopus thalassinus
Grüne Strandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Auch die Kegelkopfschrecke bevorzugt wärmere Gefilde. Neben Südeuropa und den Kanarischen Inseln ist sie in Teilen Afrikas und Asiens beheimatet. Die Art mag lückige, teilweise mit höherwüchsiger Vegetation durchsetzte Lebensräume. Wir fanden sie hauptsächlich in den Dünen der Küstenbereiche rund um unser Hotel.

Pyrgomorpha conica
Pyrgomorpha conica - Kegelkopfschrecke ♀
Nr. 2022.4012klb_r100 %
4012klb_r
Pyrgomorpha conica
Kegelkopfschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Pyrgomorpha conica
Pyrgomorpha conica - Kegelkopfschrecke ♂
Nr. 2022.4021_22kl_r100 %
4021_22kl_r
Pyrgomorpha conica
Kegelkopfschrecke ♂
100mm; F/8 (DFF); 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Wie diese Schrecke zu ihrem deutschen Namen gekommen ist, sollte man auf den Fotos gut erkennen können.

Während die Kegelkopfschrecke ein sehr dankbares Fotomotiv war, brauchte ich den gesamten Urlaub, um beide Geschlechter der auf Rhodos omnipräsenten Strand-­Prachtschrecke wenigstens einmal vor die Linse zu bekommen. Schuld war das ausgeprägte Fluchtverhalten der Art. Beim geringsten Annäherungs­versuch verkriechen sich die Tiere in den erstbesten, meist gut bedornten Busch in ihrer Nähe.

Heteracris littoralis
Heteracris littoralis - Strand-Prachtschrecke ♀
Nr. 2022.4311bkl_r100 %
4311bkl_r
Heteracris littoralis
Strand-Prachtschrecke ♀
100mm; F/9; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Heteracris littoralis
Heteracris littoralis - Strand-Prachtschrecke ♂
Nr. 2022.4147kl_r100 %
4147kl_r
Heteracris littoralis
Strand-Prachtschrecke ♂
100mm; F/9; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Die hübsche Schrecke kommt im Mittelmeergebiet, auf den Kanarischen Inseln und in Teilen Afrikas und Asiens vor. Meist werden Dünen und andere Küsten­gebiete besiedelt. Hier in Rhodos fanden wir die Art allerdings auch im Inland rund um den Gadoura Stausee. Aufgrund der touristischen Beeinflussung der meisten Strände am Mittelmeer, ist die Art leider sehr stark gefährdet.

Die nächste Art bewohnt zwar auch Strände und Dünen, ist aber genauso in anderen trockenen Biotopen zu finden - in Rhodos meist in großer Anzahl. Zudem fanden wir von Oedipoda miniata auf der Insel gleich zwei Unterarten. Neben der typischen rotflügeligen Variante konnten wir auch die Unterart diversipicta beobachten, welche gelbe Flügel (Bild) aufweist. Die Schrecke kommt in Südeuropa, Nordafrika und dem Nahen Osten vor.

Oedipoda miniata
Oedipoda miniata - Östliche Ödlandschrecke ♀
Nr. 2022.4048bkl_r100 %
4048bkl_r
Oedipoda miniata
Östliche Ödlandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda miniata
Oedipoda miniata - Östliche Ödlandschrecke ♂
Nr. 2022.4341kl_r100 %
4341kl_r
Oedipoda miniata
Östliche Ödlandschrecke ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda miniata var. diversipicta
Oedipoda miniata var. diversipicta - Östliche Ödlandschrecke ♀
Nr. 2022.4293kl_r100 %
4293kl_r
Oedipoda miniata var. diversipicta
Östliche Ödlandschrecke ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda miniata var. diversipicta
Oedipoda miniata var. diversipicta - Östliche Ödlandschrecke ♂
Nr. 2022.4317kl_r100 %
4317kl_r
Oedipoda miniata var. diversipicta
Östliche Ödlandschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Meist ausschließlich auf Sand- und Küstenbiotope beschränkt, sind die Vertreter der Gattung Sphingonotus. Griechenland ist bezüglich Sandschrecken aber leider nicht so gut erforscht und zudem ist bei der hier auf dem Dodekanes endemischen Sphingonotus crivellarii der Status unklar. Daher können unsere Funde leider nicht bis zur Art bestimmt werden.

Sphingonotus sp.
Sphingonotus sp. - Sandschrecke ♀
Nr. 2022.4025kl_r100 %
4025kl_r
Sphingonotus sp.
Sandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus sp.
Sphingonotus sp. - Sandschrecke ♂
Nr. 2022.4004kl_r100 %
4004kl_r
Sphingonotus sp.
Sandschrecke ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Bei der nächsten Schrecke gibt es dagegen keine Verwechslungsmöglichkeiten. Der Ägäische Streich­holz-Grashüpfer ist der einzige Vertreter seiner Gat­tung in Griechenland. Die Art besiedelt trocken­warmes Brachland, Dünen, trockene Bachbetten und ähnliche Standorte.

Pezotettix lagoi
Pezotettix lagoi - Rhodischer Macchien-Grashüpfer ♂ + ♀
Nr. 2022.4483kl_r100 %
4483kl_r
Pezotettix lagoi
Rhodischer Macchien-Grashüpfer ♂ + ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Ochrilidia pruinosa
Ochrilidia pruinosa - Ägäischer Streichholz-Grashüpfer
Nr. 2022.4289kl_r100 %
4289kl_r
Ochrilidia pruinosa
Ägäischer Streichholz-Grashüpfer
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Genau so eindeutig ist die Bestimmung des Rhodi­schen Macchien-Grashüpfers möglich. Diese kleine, flugunfähige Kurzfühlerschrecke kommt nur auf den Inseln Kalymnos, Kos und Rhodos vor. Uns begegnete sie sowohl in den Dünen an der Küste als auch im Kiefernstreu auf dem Gipfel des Profitis Ilias.

Bei dem Pärchen Nasenschrecken wird es nun wieder schwieriger. Auf Rhodos kommen zwei Arten der Gattung Acrida infrage, welche anhand von Fotos leider kaum zu unterscheiden sind. Das entscheidende Merk­mal - die Form der Subgenitalplatte des Männchens - ist auch auf meinen Bildern leider nicht richtig zu erkennen. Daher muss es bei der Gattung bleiben.

Acrida sp.
Acrida sp. - Nasenschrecke ♀
Nr. 2022.4230kl_r100 %
4230kl_r
Acrida sp.
Nasenschrecke ♀
100mm; F/8; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Den Abschluss des Hüpfer-Abschnitts bildet eine weib­liche Buschgrille. Die wärmeliebende Art ist rings ums Mittelmeer weit verbreitet und kommt im Osten bis ans Schwarze Meer vor. Als Lebensraum werden Stauden und Gebüsche entlang von gut besonnten Wald- und Wegrändern bevorzugt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Grillen kann diese voll­ständig flügellose Art keine Gesänge oder ander­weitige Formen von Geräuschen erzeugen.

Acrida sp.
Acrida sp. - Nasenschrecke ♂
Nr. 2022.4237kl_r100 %
4237kl_r
Acrida sp.
Nasenschrecke ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Arachnocephalus vestitus
Arachnocephalus vestitus - Buschgrille ♀
Nr. 2022.4551kl_r100 %
4551kl_r
Arachnocephalus vestitus
Buschgrille ♀
100mm; F/11; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Wie schon bei den sardischen Hüpferlingen aus diesem Jahr, möchte ich mich auch diesmal ganz herzlich bei Axel Hochkirch für seine Hilfe bei der Schrecken-Bestimmung bedanken!

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Sonstiges Getier

Den Abschluss unserer faunistischen Begegnungen bildet ein Konglomerat aus diversem Getier, bei dem es nicht zu einem eigenen Abschnitt gereicht hat.

Ocypode cursor
Ocypode cursor - Atlantische Geisterkrabbe
Nr. 2022.4108kl_r100 %
4108kl_r
Ocypode cursor
Atlantische Geisterkrabbe
100mm; F/9; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Im äußersten Süden von Rhodos begegnete uns bei einer Strandwanderung ein Jungtier einer Atlan­tischen Geisterkrabbe, welches wir überhaupt nur wahr­nahmen, weil es wieselflink von uns wegrannte. Denn trotz seiner hübschen roten Flecken auf den Beinen, verschmolz die kleine Krabbe mit dem Unter­grund, sobald sie sich nicht mehr bewegte.

Interessanterweise kommt die Art sowohl im östlichen Mittelmeer als auch in den tropischen Teilen des östlichen Atlantiks vor, nicht aber im westlichen Mittelmeer, welches diese beiden Bereiche miteinander verbindet. Vermutlich ist die Population während einer Warmzeit ins Mittelmeer gelangt und später bei einer anschließenden kühleren Periode auf den wärmeren östlichen Teil beschränkt und so isoliert worden.

Ocypode cursor
Ocypode cursor - Atlantische Geisterkrabbe
Nr. 2022.4115kl_r100 %
4115kl_r
Ocypode cursor
Atlantische Geisterkrabbe
100mm; F/9; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Ocypode cursor
Ocypode cursor - Atlantische Geisterkrabbe
Nr. 2022.4120kl_r100 %
4120kl_r
Ocypode cursor
Atlantische Geisterkrabbe
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Die Körpergröße erwachsener Krabben dieser Art kann bis zu 6 cm erreichen. Unser Jungtier war mit höchstens 2 cm also noch ein Winzling. Und dieser hatte nach einigen Minuten auch keine Lust mehr auf Fotoshooting und verbuddelte sich binnen weniger Sekunden im Sand, so dass nur noch seine Augen zu sehen waren.

Hemelytroblatta ebneri
Hemelytroblatta ebneri - Schabe
Nr. 2022.4370kl_r100 %
4370kl_r
Hemelytroblatta ebneri
Schabe
100mm; F/7.1; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Darüber hinaus findet man fast keine Infos zur Art. Lediglich das Verbreitungsgebiet, das sich auf Syrien, die Türkei und Rhodos beschränkt, konnte ich eruieren. Uns begegnete das Tierchen an der Küste von Lindos, wo es dem Fotografen direkt vor die Füße flog.

Das nächste Motiv war von Anfang an nicht sehr umgänglich, so dass ich am Ende froh war überhaupt ein paar zeigenswerte Fotos erhascht zu haben. Denn besonders oft wurde die Schabe Hemelytroblatta ebneri bisher wohl noch nicht lebend abgelichtet.

Hemelytroblatta ebneri
Hemelytroblatta ebneri - Schabe
Nr. 2022.4373kl_r100 %
4373kl_r
Hemelytroblatta ebneri
Schabe
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Hipparchia syriaca ssp. ghigii
Hipparchia syriaca ssp. ghigii - Balkan-Waldportier
Nr. 2022.4462kl_r100 %
4462kl_r
Hipparchia syriaca ssp. ghigii
Balkan-Waldportier
100mm; F/11; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Anders sieht es mit dem Skorpion Aegaeobuthus gibbosus aus, welcher überall im östlichen Mittel­meerraum weit verbreitet und uns auch schon auf Kos und beim letzten Rhodos-Tripp begegnet ist - damals allerdings noch unter anderem Gattungsnamen ;-)

Ophisops elegans macrodactylus
Ophisops elegans macrodactylus - Europäisches Schlangenauge
Nr. 2022.4177kl_r100 %
4177kl_r
Ophisops elegans macrodactylus
Europäisches Schlangenauge
100mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Auch mit Flügeln ausgestattet, aber einer völlig ande­ren Ordnung angehörend, ist der Balkan-Wald­portier. Dieser recht große aber unscheinbare Tagfal­ter ist auf Rhodos in der Unterart ghigii endemisch - das heißt, er kommt nur hier auf der Insel vor.

Aegaeobuthus gibbosus
Aegaeobuthus gibbosus - Skorpion
Nr. 2022.4156kl_r100 %
4156kl_r
Aegaeobuthus gibbosus
Skorpion
100mm; F/9; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Zu guter Letzt kommt mit dem flinken Europäischen Schlangenauge nun noch das diesmal einzige foto­grafierte Wirbeltier des Urlaubs.

In Europa ist diese hübsche kleine Eidechse auf dem griechischen Festland und einigen Inseln beheimatet. In Rhodos kommt sie in der Unterart macrodactylus vor und ist hier auch nicht selten anzutreffen.

Uns begegneten diese kleinen Jäger allerorts bei unseren Ausflügen, selbst bei extremer Hitze in der prallen Mittagssonne - meistens allerdings nur in Form eines vorbeihuschenden Schattens oder maximal einer Schwanzspitze.

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Botanisches

Ähnlich wie in heimischen Gefilden ist auch am Mittelmeer die Blütenpracht um diese Jahreszeit eher rar gesät. Einige botanische Hingucker gab es trotzdem zu bewundern. Größtenteils handelte es sich um Geophyten, das heißt, mehrjährige Pflanzen, die mithilfe von Speicherorganen die ungünstige Jahreszeit überdauern. Bei uns sind dies meist Frühblüher, im mediterranen Raum häufig aber auch Pflanzen, welche im Herbst blühen.

Allium archeotrichon
Allium archeotrichon - Rhodischer Lauch
Nr. 2022.4189kl_r100 %
4189kl_r
Allium archeotrichon
Rhodischer Lauch
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Narcissus obsoletus
Narcissus obsoletus - Veraltete Narzisse
Nr. 2022.4145kl_r100 %
4145kl_r
Narcissus obsoletus
Veraltete Narzisse
100mm; F/8; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Prospero autumnale
Prospero autumnale - Herbst-Blaustern
Nr. 2022.3996kl_r100 %
3996kl_r
Prospero autumnale
Herbst-Blaustern
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Beim Rhodischen Lauch handelt es sich um einen Ende­miten der Ostägäischen Inseln – Rhodes, Tilos und Symi. Uns begegneten die zarten Blüten dieses erst im Jahre 2008 als eigene Art beschriebenen Lilien­gewächses auf der Halbinsel Prasonisi, ganz im Süden von Rhodos.

Genau dort konnten wir auch die Veraltete Narzisse und den Herbst-Blaustern beobachten. Im Gegensatz zu vorheriger Art kommen diese beiden Schönheiten allerdings im gesamten Mittelmeerraum vor.

Der Krokus Crocus tournefortii wiederrum kommt lediglich im Südosten Griechenlands, auf Kreta und auf den Inseln Chalki und Rhodos vor. Wir durften seine hübschen Blüten in größerer Anzahl zwischen den Felsen auf dem Gipfel des Profitis Ilias bewundern.

Crocus tournefortii
Crocus tournefortii - Krokus
Nr. 2022.4454kl_r100 %
4454kl_r
Crocus tournefortii
Krokus
100mm; F/11; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Crocus tournefortii
Crocus tournefortii - Krokus
Nr. 2022.4456kl_r100 %
4456kl_r
Crocus tournefortii
Krokus
100mm; F/11; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Als letztes nun noch zwei gelbblühende eher unscheinbare Vertreter der rhodischen Flora.

Bei einer Küstenwanderung in der Nähe von Lindos blühten am Wegesrand einige Exemplare des Herbst-Hahnenfußes.

Die Art ist im Mittelmeerraum weit verbreitet und bevorzugt dabei vegetationsarme Standorte, wie Felsfluren, Olivenhaine oder Äcker.

Ononis ramosissima
Ononis ramosissima - Vielästige Hauhechel
Nr. 2022.4220kl_r100 %
4220kl_r
Ononis ramosissima
Vielästige Hauhechel
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ranunculus bullatus
Ranunculus bullatus - Herbst-Hahnenfuß
Nr. 2022.4361kl_r100 %
4361kl_r
Ranunculus bullatus
Herbst-Hahnenfuß
100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Großflächige Polster bildet hingegen die Vielästige Hauhechel. Auch dieser Vertreter der Schmetterlings­blütengewächse kommt im gesamten mediterranen Raum vor. Von der im Frühling und Sommer üppig sattgelben Blütenpracht der Pflanzen waren um diese Jahreszeit allerdings meist nur noch wenige vereinzelte Blüten übrig.

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Springspinnen

Zum Schluss nun noch der eigentliche Grund unseres Besuches auf Rhodos - zumindest für mich. Die Insel war mir seit unserem letzten Besuch noch das bisher unbeschriebene Weibchen von Pseudeuophrys rhodiensis und ein Foto eines Männchens von Evarcha insularis schuldig. Mehrere Stunden Suche brachten dann auch den gewünschten Erfolg. Danke an die ganze Familie für ihre unsagbare Geduld und Hilfe!

Evarcha insularis
Evarcha insularis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2022_Spring.6670_86kl_r100 %
6670_86kl_r
Evarcha insularis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pseudeuophrys rhodiensis
Pseudeuophrys rhodiensis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2022_Spring.5562_73bkl_r100 %
5562_73bkl_r
Pseudeuophrys rhodiensis
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Evarcha nepos
Evarcha nepos
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2022_Spring.4933_46kl_r100 %
4933_46kl_r
Evarcha nepos
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Evarcha insularis
Evarcha insularis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2022_Spring.6687_04kl_r100 %
6687_04kl_r
Evarcha insularis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pseudeuophrys rhodiensis
Pseudeuophrys rhodiensis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2022_Spring.5617_35kl_r100 %
5617_35kl_r
Pseudeuophrys rhodiensis
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Evarcha nepos
Evarcha nepos
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2022_Spring.4732_47kl_r100 %
4732_47kl_r
Evarcha nepos
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Und weil man zudem noch meist findet, was man nicht sucht, wurde ich darüber hinaus mit dem Erstnachweis von Evarcha nepos für Rhodos und sogar für ganz Griechenland belohnt.

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11.07. - 18.07.2022 - Sardinien...

Nach zwei Jahren Reisebeschränkungen und damit verbundener Mittelmeer-Abstinenz unsererseits, ging es in diesem Jahr endlich mal wieder in die so lange heiß ersehnte mediterrane Sonne. Aufgrund der guten Erfahrungen in der Vergangenheit hatten wir uns für die schöne Insel Sardinien entschieden.

Leider war es aber ausgesprochen heiß - was einem im Hochsommer am Mittelmeer natürlich völlig unerwartet trifft ;-) Die Hitze und der Lebenszyklus der meisten hier heimischen Insekten schränkten die Vielfalt der Fotomotive ziemlich ein.

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Kurzfühlerschrecken

Nicht betroffen davon war allerdings die Schrecken-Fauna der Insel, die um diese Jahreszeit sehr arten-, aber vor allem auch individuenreich schien. Am meisten war daher der junge Heuschreckenforscher an unserer Seite begeistert - und die Anschaffung der Fachliteratur hatte sich auch gelohnt.

Die meisten Kurzfühlerschrecken begegneten uns an den Küsten der Insel, vor allem an naturbelassenen Sand- und Kies-Stränden und deren Umgebung.

Sehr häufig hüpfte uns dabei die Schlanke Ödland­schrecke vor die Füße, deren orange-rote Unterflügel einem bei jeder Flucht sofort auffielen. Die Art ist in Südeuropa weit verbreitet und bevorzugt sandige oder steinige, wenig bewachsene Stellen in niedrigen Lagen.

Aiolopus strepens
Aiolopus strepens - Braune Strandschrecke ♀
Nr. 2022.1858kl_r100 %
1858kl_r
Aiolopus strepens
Braune Strandschrecke ♀
100mm; F/9; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Vorwiegend bei Ausflügen ins Gebirge konnten wir die Sardische Ödlandschrecke beobachten. Diese Unter­art, der uns bereits aus heimischen Gefil­den bekannten Blauflügeligen Ödlandschrecke, kommt nur auf der Insel Sardinien vor. In den steinigen, offenen Habitaten am Monte Albo war sie in großer Individuendichte anzutreffen.

Dociostaurus jagoi
Dociostaurus jagoi - Jagos Kreuzschrecke ♀
Nr. 2022.2488kl_r100 %
2488kl_r
Dociostaurus jagoi
Jagos Kreuzschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Auf dem Gipfel der Punta Balistreri im Monte Limbara Gebirgsmassiv hüpfte uns eine Gutaussehende Kreuzschrecke über den Weg. Vermutlich hatte diese der Wind hier hoch verweht, denn außer diesem einzelnen Männchen war weit und breit kein anderes Individuum der Art zu finden. Besonders auffallend waren die knallroten Hinterbeine des Tieres.

Das Verbreitungsgebiet dieser Feldheuschrecke reicht von Nordafrika und Spanien über Frankreich und Ost­europa bis weit in den zentralasiatischen Raum. Sie besiedelt dabei besonders extrem heiße Habitate, wie Felshänge und steppenartige Lebensräume.

Acrotylus patruelis
Acrotylus patruelis - Schlanke Ödlandschrecke ♂
Nr. 2022.1873kl_r100 %
1873kl_r
Acrotylus patruelis
Schlanke Ödlandschrecke ♂
100mm; F/9; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Anders als die Braune Strandschrecke, welche zwar auch rund ums Mittelmeer weit verbreitet ist, aber dabei von den Küsten bis weit über 1.500 m hoch ins Gebirge vordringt. Uns begegnete die bis zu 3 cm große, blaugefügelte Art, direkt am Strand unseres Hotels.

Oedipoda caerulescens sardeti
Oedipoda caerulescens sardeti - Sardische Ödlandschrecke
Nr. 2022.2604kl_r100 %
2604kl_r
Oedipoda caerulescens sardeti
Sardische Ödlandschrecke
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Von Jagos Kreuzschrecke hingegen konnten wir während unseres Aufenthalts allerdings nur ein weib­liches Exemplar aufspüren.

Auch diese Art besiedelt trockene, wenig bewachsene Habitate wie Küstendünen und steinige Flächen. Sie ist von Südwesteuropa bis nach Kleinasien verbreitet.

Oedaleus decorus
Oedaleus decorus - Gutaussehende Kreuzschrecke ♂
Nr. 2022.2433_34kl_r100 %
2433_34kl_r
Oedaleus decorus
Gutaussehende Kreuzschrecke ♂
100mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Zum Schluss des Kurzfühlerschreckenabschnittes kommen nun noch zwei auf Korsika und Sardinien endemische Sandschrecken-Vertreter, welche syntopisch an einem kleinen naturbelassenen Strand ein paar hundert Meter von unserem Hotel entfernt vorkamen. Zum einen war dies die recht große, etwas häufigere, meist komplett rosa-weißlich gefärbte Korsische Sandschrecke und zum anderen die kleinere, oft gefleckt daherkommende Tyrrhenische Sandschrecke.

Sphingonotus corsicus
Sphingonotus corsicus
Korsische Sandschrecke ♂
Nr. 2022.1721kl_r100 %
1721kl_r
Sphingonotus corsicus
Korsische Sandschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus corsicus
Sphingonotus corsicus
Korsische Sandschrecke ♀
Nr. 2022.1714kl100 %
1714kl
Sphingonotus corsicus
Korsische Sandschrecke ♀
100mm; F/6.3; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus corsicus
Sphingonotus corsicus
Korsische Sandschrecke juv.
Nr. 2022.1740kl_r100 %
1740kl_r
Sphingonotus corsicus
Korsische Sandschrecke juv.
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus uvarovi
Sphingonotus uvarovi
Tyrrhenische Sandschrecke ♂
Nr. 2022.1600kl_r100 %
1600kl_r
Sphingonotus uvarovi
Tyrrhenische Sandschrecke ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus uvarovi
Sphingonotus uvarovi
Tyrrhenische Sandschrecke ♀
Nr. 2022.1734kl_r100 %
1734kl_r
Sphingonotus uvarovi
Tyrrhenische Sandschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus uvarovi
Sphingonotus uvarovi
Tyrrhenische Sandschrecke juv.
Nr. 2022.1729kl_r100 %
1729kl_r
Sphingonotus uvarovi
Tyrrhenische Sandschrecke juv.
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Während letzterer Art ausschließlich Küstendünen besiedelt, kommt ihre größere Schwester auch in anderen trockenwarmen, offenen Biotopen der Insel vor und konnte schon bis in Höhen von 1.900 m beobachtet werden.

Besten Dank an Axel Hochkirch für seine fachmännische Hilfe bei der Bestimmung aller Kurzfühlerschrecken!

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Langfühlerschrecken

Uromenus brevicollis insularis
Uromenus brevicollis insularis - Insel Sattelschrecke ♂
Nr. 2022.2348kl_r100 %
2348kl_r
Uromenus brevicollis insularis
Insel Sattelschrecke ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Wie viele Laubheuschrecken besiedelt auch diese Art meist höherwüchsige und gebüschdurchsetzte Biotope. Wir fanden die flügellosen Riesen vorwiegend in Hoch­staudenfluren und in Brombeerhecken am Wegrand.

Leptophyes punctatissima
Leptophyes punctatissima - Punktierte Zartschrecke ♀
Nr. 2022.2326kl_r100 %
2326kl_r
Leptophyes punctatissima
Punktierte Zartschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Im gebirgigen Innern der Insel begegneten uns außer­dem auch ein paar Langfühlerschrecken.

Die mit ca. 3 cm Körpergröße beeindruckendste von ihnen war dabei die Insel Sattelschrecke. Diese Unter­art der im westlichen Mittelmeerraum mit weiteren Sub­spezies vertretenen Uromenus brevicollis kommt nur auf Korsika und Sardinien vor, ist hier allerdings überall recht häufig anzutreffen.

Wir konnten die imposanten Tiere sowohl im Monte Limbara Massiv als auch am Monte Albo beobachten.

Uromenus brevicollis insularis
Uromenus brevicollis insularis - Insel Sattelschrecke ♀
Nr. 2022.1831kl_r100 %
1831kl_r
Uromenus brevicollis insularis
Insel Sattelschrecke ♀
100mm; F/5.6; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Nicht ganz so auffällig und auch bei uns in Mitteleuropa weit verbreitet ist die Punktierte Zartschrecke, welche uns in Form eines einzelnen Weibchens auf dem Gipfel der Punta Balistreri begegnete.

Auch dieser Vertreter der Langfühlerschrecken ist sattgrün gefärbt und flügellos, wird jedoch im Gegen­satz zu vorheriger Art maximal 1,8 cm groß.

Alles andere als ein Einzelfund war hingegen das Auftreten der Mittleren Beißschrecke in der Gipfelregion des Monte Limbara Massiv. Die Tiere kamen dort so häufig vor, dass quasi fast jede vor uns auffliegende Langfühler­schrecke dieser Art angehörte.

Die Schrecke ist in Südeuropa und Nordafrika verbrei­tet und besiedelt meist trockenwarme Habitate mit halboffener Vegetation. Dabei kommt sie von den Küsten bis ins Gebirge vor.

Platycleis intermedia
Platycleis intermedia - Mittlere Beißschrecke ♀
Nr. 2022.2454kl_r100 %
2454kl_r
Platycleis intermedia
Mittlere Beißschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Platycleis intermedia
Platycleis intermedia - Mittlere Beißschrecke ♀
Nr. 2022.2458kl_r100 %
2458kl_r
Platycleis intermedia
Mittlere Beißschrecke ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Platycleis intermedia
Platycleis intermedia - Mittlere Beißschrecke ♂
Nr. 2022.2367bkl_r100 %
2367bkl_r
Platycleis intermedia
Mittlere Beißschrecke ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Mit bis zu 2,7 cm Körpergröße ist die Art eine der größten Vertreter ihrer Gattung in Europa.

Wenn es allerdings um große europäische Beiß­schrecken geht, wird sie locker durch den bis zu 4 cm großen Südlichen Warzenbeißer übertrumpft.

Ein Weibchen dieser Art begegnete uns direkt bei unserem Hotel an der Küste von Budoni und ich muss zugeben, dass selbst ich ziemlich davon beeindruckt war - vom Sohnemann ganz zu schweigen.

Die Schrecke kommt weit verbreitet im Mittelmeer­raum vor, hält sich dabei aber wohl recht streng an die Küstenlinie.

Im Gegensatz zu unserem einheimischen Warzenbei­ßer, welcher meist auf Trockenrasen anzutreffen ist, bevorzugt sein mediterraner Cousin eher Sträucher und Gebüsche als Lebensraum.

Decticus albifrons
Decticus albifrons - Südlicher Warzenbeißer ♀
Nr. 2022.2522kl_r100 %
2522kl_r
Decticus albifrons
Südlicher Warzenbeißer ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Das letzte langfühlerische, sardische Schreckenhighlight bewohnte in großer Zahl eine Wiese gleich hinter der Düne neben unserem Hotel. Die Rede ist von der wunderschönen Lilienblatt-Sichelschrecke.

Die Art ist in Südeuropa recht häufig, kommt aber nördlich der Alpen nicht vor. Beeindruckend sind vor allem ihre extrem langen Fühler, die bis zu dreimal so lang sind wie der Körper der Tiere.

Tylopsis lilifolia
Tylopsis lilifolia - Lilienblatt-Sichelschrecke ♀
Nr. 2022.1978kl_r100 %
1978kl_r
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♀
100mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Die hübsche Schrecke besiedelt Säume, buschige Mager­rasen, Waldränder und anderes, reich struk­turiertes Gelände und kommt, wie in unserem Fall, häufig in hoher Populationsdichte vor.

Tylopsis lilifolia
Tylopsis lilifolia - Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
Nr. 2022.2560kl_r100 %
2560kl_r
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
100mm; F/9; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Tylopsis lilifolia
Tylopsis lilifolia - Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
Nr. 2022.2074kl_r100 %
2074kl_r
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Farblich konnten wir zwei Variationen auf Sardinien beobachten, wobei Sichtungen von grünen Exemplaren sich auf das bergige Hinterland der Insel beschränkten. An der Küste waren alle Exemplare braun gefärbt.

Aus fotografischer Sicht wäre noch zu bemerken, dass sich die Tiere zwar häufig sehr fotogen ganz oben auf Pflanzen positionierten, aber aufgrund ihrer extrem langen Fühler (die sie zudem noch sehr oft putzten) sehr schwer ganz ins Bild zu bekommen waren - von der Bildkomposition ganz zu schweigen.

Tylopsis lilifolia
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
Nr. 2022.2561bkl_r100 %
2561bkl_r
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
100mm; F/9; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Tylopsis lilifolia
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
Nr. 2022.2565kl_r100 %
2565kl_r
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Tylopsis lilifolia
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
Nr. 2022.2570kl_r100 %
2570kl_r
Tylopsis lilifolia
Lilienblatt-Sichelschrecke ♂
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Damit ist die Schreckenfauna abgearbeitet...

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Schmetterlinge

Celastrina argiolus
Celastrina argiolus - Faulbaum-Bläuling
Nr. 2022.1820bkl_r100 %
1820bkl_r
Celastrina argiolus
Faulbaum-Bläuling
100mm; F/11; 1/250s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV

Der Südliche Sonnenröschen-Bläuling hingegen kommt nur in Südeuropa, Nord-Afrika und auf den Kanaren vor. Interessanterweise fliegt die Art jedoch zwar auf Sardinien aber nicht auf Korsika, wo sie vom Kleinen Sonnenröschen-Bläuling ersetzt wird.

Dass es sich um eigenständige Arten handelt, wurde inzwischen mithilfe von DNA-Analysen nachgewiesen. Warum die beiden Arten allerdings nicht die Straße von Bonifacio überfliegen, ist mir schleier­haft.

Coenonympha corinna corinna
Coenonympha corinna corinna - Korsischer Heufalter
Nr. 2022.1769bkl_r100 %
1769bkl_r
Coenonympha corinna corinna
Korsischer Heufalter
100mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Dass es sich bei den nächsten beiden Faltern um unter­schiedliche Arten handelt, habe ich erst bei der Sichtung der Bilder erkannt. Zwar sind beide deut­lich voneinander zu unterscheiden, aber "im Feld" kann man den zusätz­lichen weißen Punkt im schwarzen Auge wohl schnell mal übersehen ;-)

Pyronia cecilia
Pyronia cecilia - Südliches Ochsenauge
Nr. 2022.1774kl_r100 %
1774kl_r
Pyronia cecilia
Südliches Ochsenauge
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Hipparchia aristaeus
Hipparchia aristaeus - Korsischer Waldportier ♀
Nr. 2022.2132kl_r100 %
2132kl_r
Hipparchia aristaeus
Korsischer Waldportier ♀
100mm; F/10; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Den nächsten Falter könnte man auf den ersten Blick für einen Zitronenfalter halten - vor allem, wenn man ein weibliches Exemplar vor sich hat. In Wirklichkeit handelt es sich aber um dessen südliches Pendant.

Die Männchen des Kleopatra-Falters unterscheiden sich allerdings deutlich von unserem heimischen Vertreter der Gattung. Außer der typischen gelben Färbung weisen diese zusätzlich noch große orange Flecke auf der Oberseite ihrer Vorderflügel auf.

Lycaena phlaeas
Lycaena phlaeas - Kleiner Feuerfalter
Nr. 2022.2285kl_r100 %
2285kl_r
Lycaena phlaeas
Kleiner Feuerfalter
100mm; F/4.5; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

...und wir kommen zu den Schmetterlingen.

Auch hier sah es aufgrund des fortgeschrittenen Jahres ziemlich mager aus und lediglich vereinzelt konnte man noch ein paar Flattermänner beobachten. Meist waren es kleinere Tagfalterarten, wie der Faulbaum-Bläu­ling, der uns an den Brombeergebüschen entlang der Straßen durch den Monte Albo begegnete.

Die Art kommt auch bei uns in Mitteleuropa vor, ist mir in unseren heimischen Gefilden bisher aber noch nie begegnet.

Aricia cramera
Aricia cramera - Südlicher Sonnenröschen-Bläuling
Nr. 2022.1822kl_r100 %
1822kl_r
Aricia cramera
Südlicher Sonnenröschen-Bläuling
100mm; F/11; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

In seiner Verbreitung ausschließlich auf Korsika und Sardinien beschränkt ist der Korsische Heufalter, der uns sowohl am Monte Albo als auch im Gennargentu-Gebirge in größerer Zahl über den Weg flog.

Direkt an der Küste begegnete uns ein einzelnes Exemplar eines Malven-Dickkopffalters, einer Art, die man wiederum auch bei uns in Mitteleuropa antreffen kann, hier allerdings vor allem in besonders wärmebegünstigten Regionen.

Carcharodus alceae
Carcharodus alceae - Malven-Dickkopffalter
Nr. 2022.1917kl_r100 %
1917kl_r
Carcharodus alceae
Malven-Dickkopffalter
100mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Während das Südliche Ochsen­auge rund ums Mittel­meer in trockenen Habitaten mit oft nur wenig Vege­ta­tion weit verbreitet ist, fliegt der der Korsische Wald­portier nur auf Korsika, Sardinien und Elba umher.

Beide Arten konnten wir an vorwiegend felsigen Stellen im Monte Albo beobachten - meistens beim Besuch der letzten noch nektarspendenden Korbblütler der Saison.

Gonepteryx cleopatra
Gonepteryx cleopatra - Kleopatra-Falter ♀
Nr. 2022.1782kl_r100 %
1782kl_r
Gonepteryx cleopatra
Kleopatra-Falter ♀
100mm; F/9; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Der letzte kleine Flattermann ist mir auch schon vor meiner heimischen Haustür ein-zweimal über den Weg geflogen, was aber auch kein Wunder ist, denn der Kleine Feuerfalter ist in weiten Teilen der Nord­halbkugel verbreitet. Man findet ihn von Nordamerika über ganz Europa und Nordafrika bis in die gemäßigten Breiten Asiens und Japans.

Der Falter stellt keine sehr hohen Ansprüche an seinen Lebensraum und kommt daher in den unterschied­lichsten Biotopen vor. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Ampferarten.

Und das war's auch leider schon mit den sardischen Falterfunden.

Vielen Dank an Peter Rückheim und die Mitglieder des Lepiforums für die Hilfe bei der Bestimmung!

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Sonstige Insekten

Cicada orni
Cicada orni - Mannasingzikade ♀ + ♂
Nr. 2022.1926kl_r100 %
1926kl_r
Cicada orni
Mannasingzikade ♀ + ♂
100mm; F/11; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

In unserem Fall waren dies hunderte von Manna­sing­zikaden, welche sich direkt bei unserem Hotel im Küstendünenwald tummelten. Und wenn man ganz großes Glück hat, findet man auch mal ein Pärchen beim Liebesspiel an einem Kiefernstamm.

Die Art ist überall am Mittelmeer verbreitet und auch in wärmebegünstigten Regionen Mitteleuropas zu finden. Sogar in Baden-Württemberg gibt es eine Population der bis zu 3 cm großen Tiere.

Danke an Thomas Hertach für die Bestätigung meiner Bestimmung!

Wer schon mal im Sommer am Mittelmeer unterwegs war, wird das ohrenbetäubende Zirpen kennen, welches oft aus den Gebüschen und Bäumen am Wegesrand zu hören ist. Meist kann man die Urheber dieser irren Geräuschkulisse allerdings nicht ausmachen.

Wenn man sich jedoch mal die Mühe macht der Quelle zu folgen und diese sich nicht gleich mit einem weiten Satz plus meterweiter Flugeinlage davonmacht, wird man eine der vielen im mediterranen Raum heimischen Singzikaden vorfinden.

Cicada orni
Cicada orni - Mannasingzikade ♀ + ♂
Nr. 2022.1930bkl_r100 %
1930bkl_r
Cicada orni
Mannasingzikade ♀ + ♂
100mm; F/11; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Eine weitere Schönheit, an der ich nie vorbeigehen kann, ohne ein paar Fotos zu machen, ist die im medi­ter­ranen Raum weit verbreitete Europäische Gottesanbeterin. Diese imposante Fangschrecke breitet sich zwar aufgrund der Klimaerwärmung auch immer weiter nach Norden aus - sogar bis in unseren Garten - aber hier am Mittelmeer kann man ihr wirklich auf Schritt und Tritt begegnen - vorrausgesetzt man schaut genau hin.

Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2022.2010kl_r100 %
2010kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2022.2220kl_r100 %
2220kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
Nr. 2022.2241kl_r100 %
2241kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin
100mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Denn meist sitzen die Tiere völlig regungslos und farbmäßig an ihre Umgebung angepasst im hohen Gras und warten geduldig auf ihre Beute. Die Art stammt ursprünglich aus Afrika, ist aber inzwischen fast auf der gesamten Erdkugel vertreten - nur in Australien und Südamerika wurde sie bisher (noch!) nicht gesichtet.

Bacillus rossius
Bacillus rossius - Mittelmeer-Stabschrecke ♀ + ♂
Nr. 2022.3977_93bkl_r100 %
3977_93bkl_r
Bacillus rossius
Mittelmeer-Stabschrecke ♀ + ♂
100mm; F/4 (DFF); 1/60s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ein Highlight des Urlaubs war der Fund der Mittel­meer-Stabschrecke. Die Art ist hauptsächlich im nordwestlichen Mittelmeerraum verbreitet und dort auch meist nicht selten. Uns ist das graziele Insekt bisher allerdings auf unseren Reisen ins Mediterrane noch nie begegnet.

Die Färbung der Art variiert von hellgrün bis dunkel­braun. Weibliche Tiere können bis 10 cm groß werden, Männchen sind mit einer maximalen Körperlänge von 6 cm deutlich kleiner. Letzere sind allerdings recht selten, da die Art zur Parthenogenese fähig ist. Das heißt, sie kann sich auch ungeschlechtlich fortpflanzen.

Die zu den Gespenstschrecken gehörende Spezies be­vor­zugt trockene, strukturreiche Lebensräume, wo sie Gebüsche und Bäume bewohnt.

Was die Beobachtung von Libellen betrifft, war unser Urlaub nicht sehr ergiebig. Zum einen war da ein Weibchen eines Südlichen Blaupfeils, welches direkt am Gipfel der Punta Balistreri auf einem Weg patrouil­lierte.

Die auf Korsika und Sardinien heimische Unterart un­terscheidet sich farblich von der im Rest der Palä­arktis heimischen Nominatform der Art. Letztere ist aufgrund der allgemeinen Klimaerwärmung auch bei uns in Deutschland in geeigneten Biotopen immer häufiger anzutreffen.

Calopteryx haemorrhoidalis
Calopteryx haemorrhoidalis - Bronzene Prachtlibelle ♂
Nr. 2022.2171kl_r100 %
2171kl_r
Calopteryx haemorrhoidalis
Bronzene Prachtlibelle ♂
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 5000
Canon EOS 5D Mark IV

So, und nun kommen wir auch schon zum letzten Insekt auf der Liste der fotografischen Urlaubs­mit­bringsel.

Am Mittelmeer konnte ich inzwischen schon einige Vertreter aus der Familie der Ameisenjungfern beobachten, eine mit 2 cm Körpergröße derartig kleine Art wie Macronemurus appendiculatus ist mir bis dato aber noch nie untergekommen.

Die hübschen Netzflügler sind allerdings in Südeuropa weit verbreitet und kommen - so wie in unserem Fall - häufig auch in hohen Populationsdichten vor.

Allium parciflorum
Allium parciflorum - Lauch
Nr. 2022.2361kl_r100 %
2361kl_r
Allium parciflorum
Lauch
100mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV


Orthetrum brunneum ssp. cycnos
Orthetrum brunneum ssp. cycnos - Südlicher Blaupfeil ♀
Nr. 2022.2397kl_r100 %
2397kl_r
Orthetrum brunneum ssp. cycnos
Südlicher Blaupfeil ♀
100mm; F/5.6; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Beim anderen fliegenden Räuber handelte es sich um eine ganze "Schar" Bronzener Prachtlibellen, die in einem feuchten, schattigen Flusstal umherflog und von der ich - trotz dutzender Versuche - leider nur ein ein­zelnes Männchen vor die Linse bekam.

Die Flügel der Weibchen sind komplett bronzefarben, was auch den Namen dieser hübschen Kleinlibelle erklärt. Der Verbreitungsschwerpunkt der Art liegt im westlichen Mittelmeerraum und in Nordafrika.

Danke an Andreas T. Hein bezüglich seines Hinweises in Sachen Blaupfeil!

Macronemurus appendiculatus
Macronemurus appendiculatus - Ameisenjungfer ♀
Nr. 2022.1748bkl_r100 %
1748bkl_r
Macronemurus appendiculatus
Ameisenjungfer ♀
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Sein wissenschaftlicher "Nachname" bezieht sich auf die langen Genitalanhänge am Ende des Hinterleibs der Männchen, von denen uns leider aber keins über den Weg geflogen ist.

Das einzige botanische Highlight inmitten der anson­sten schon ziemlich verbrannten Vegetation der Insel, betraf den Fund eines auf Korsika und Sardinien ende­mischen Lauchs mit dem wissenschaftlichen Namen Allium parci­florum, wel­cher seine hübschen Blüten am Gipfel der Punta Balistreri im Monte Limbara Ge­birgsmassiv, zwischen den Ästen dorniger Zwergsträu­cher hindurch schob. Schachtelsatzende!

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Reptilien

Podarcis tiliguerta
Podarcis tiliguerta - Tyrrhenische Mauereidechse
Nr. 2022.2089kl_r100 %
2089kl_r
Podarcis tiliguerta
Tyrrhenische Mauereidechse
100mm; F/6.3; 1/1250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Ob an der Meeresküste oder in den höchsten Lagen der Inselgebirge, überall huschten diese wechselwarmen, flinken Schönheiten rings um uns herum - allen voran die allgegenwärtige Tyrrhenische Mauereidechse.

Podarcis tiliguerta
Podarcis tiliguerta - Tyrrhenische Mauereidechse
Nr. 2022.2352kl_r100 %
2352kl_r
Podarcis tiliguerta
Tyrrhenische Mauereidechse
100mm; F/8; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zu den Insekten ist der Hochsommer für die Beobachtung der sardische Reptilienfauna eine sehr gute Zeit - zumindest kam dies uns auf unseren vielen Wanderungen so vor.

Podarcis tiliguerta
Podarcis tiliguerta - Tyrrhenische Mauereidechse
Nr. 2022.2159kl_r100 %
2159kl_r
Podarcis tiliguerta
Tyrrhenische Mauereidechse
100mm; F/13; 1/250s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Gefühlt bewohnen diese kleinen Flitzer jede Mauer und jeden Felsen der Insel. Gut für den Fotografen, der dadurch eine reichhaltige Auswahl an Motiven hat.

Die Art gehört derselben Gattung wie unsere heimische Mauereidechse an und erreicht mit 25 cm auch die etwas gleiche Maximalgröße. Die Tyrrhenische Mauer­eidechse ist auf Korsika und Sardinien endemisch.

Auf den beiden Hauptinseln findet man nur die Nomi­natform der Eidechse. Weitere 10 Unterarten kommen auf einigen der kleineren vorgelagerten Inseln vor - dabei beschränkt sich das Vorkommen mehrerer Subspezies nur auf einzelne Eilande. Ob es sich dabei immer um valide Unterarten handelt, ist allerdings eher fragwürdig.

Podarcis tiliguerta
Podarcis tiliguerta - Tyrrhenische Mauereidechse
Nr. 2022.2138kl_r100 %
2138kl_r
Podarcis tiliguerta
Tyrrhenische Mauereidechse
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Meine Fotos stammen von verschiedenen Einzelindi­viduen, meist aus dem Gebirge. Sie zeigen die Art in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, bei denen das Geschlecht für mich nicht immer ersichtlich ist - daher auch mein Verzicht auf das ♂/♀-Symbol bei der Bildunterschrift. Gleiches gilt für die folgenden Arten.

Podarcis tiliguerta
Podarcis tiliguerta - Tyrrhenische Mauereidechse
Nr. 2022.2142kl_r100 %
2142kl_r
Podarcis tiliguerta
Tyrrhenische Mauereidechse
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Podarcis tiliguerta
Podarcis tiliguerta - Tyrrhenische Mauereidechse
Nr. 2022.2355kl_r100 %
2355kl_r
Podarcis tiliguerta
Tyrrhenische Mauereidechse
100mm; F/8; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Sehr begeistert war ich auch von den Model-Qualitäten einzelner Tiere, die mich sehr oft bis auf die Naheinstellgrenze meines Objektes herangelassen haben - vorrausgesetzt ich habe mich langsam genug bewegt. Bei den beiden folgenden Arten war das leider nicht der Fall.

Dafür sind diese aber auch deutlich weniger häufig anzutreffen. Umso schöner, dass wir sie trotzdem bei unserem kurzen Besuch auf Sardinien beobachten und zudem noch fotografieren konnten.

Archaeolacerta bedriagae paessleri
Archaeolacerta bedriagae paessleri - Tyrrhenische Gebirgseidechse
Nr. 2022.2412bkl_r100 %
2412bkl_r
Archaeolacerta bedriagae paessleri
Tyrrhenische Gebirgseidechse
100mm; F/6.3; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Meist rannten die kleinen Drachen wie der Wind zwischen den Felsen umher und sprangen dabei sogar teilweise von einen Felsbrocken zum anderen.

Archaeolacerta bedriagae paessleri
Archaeolacerta bedriagae paessleri - Tyrrhenische Gebirgseidechse
Nr. 2022.2416kl_r100 %
2416kl_r
Archaeolacerta bedriagae paessleri
Tyrrhenische Gebirgseidechse
100mm; F/9; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Um wenigstens ein paar ansprechende Fotos dieser sehr scheuen und äußerst flinken Tiere zu machen, musste ich mich wohl oder übel ihrem Verhalten anpassen und mich springenderweise durchs Gelände bewegen - sehr zur Freude der Restfamilie, die wie immer sehr geduldig mein fotografisches Trei­ben ertrug.

Zum einen war da die seltene Tyrrhenische Ge­birgs­eidechse, welche in 4 Unterarten ebenfalls nur auf Korsika und Sardinien vorkommt.

Das Verbreitungsgebiet der von uns aufgespürten Unter­art beschränkt sich dabei sogar nur auf das Monte Limbara Gebirgsmassiv, wo wir die hübschen in der Sonne bronzefarben-glänzenden Tiere am Gipfel der Punta Balistreri beobachten konnten.

Archaeolacerta bedriagae paessleri
Archaeolacerta bedriagae paessleri - Tyrrhenische Gebirgseidechse
Nr. 2022.2421kl_r100 %
2421kl_r
Archaeolacerta bedriagae paessleri
Tyrrhenische Gebirgseidechse
100mm; F/9; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Dabei waren die beeindruckenden langen Krallen der Art sicherlich sehr von Nutzen.

Archaeolacerta bedriagae paessleri
Archaeolacerta bedriagae paessleri - Tyrrhenische Gebirgseidechse
Nr. 2022.2410kl_r100 %
2410kl_r
Archaeolacerta bedriagae paessleri
Tyrrhenische Gebirgseidechse
100mm; F/9; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Auch beim zweiten seltenen Kandidaten war Geduld gefragt. Dieser steckte immer nur für wenige Sekunden seinen Kopf aus einer der Ritzen einer Mauer am Wegrand, um gleich danach wieder in ihrem Inneren zu verschwinden und nach ein paar Minuten aus einer anderen Ritze erneut hervorzuschauen.

Während des Shootings hielt ich mein Motiv für ein Jungtier, erst bei der Recherche erkannte ich, dass es sich um eine Zwerg-Kieleidechse handelte und damit um eine der kleinsten Eidechsenarten überhaupt.

Algyroides fitzingeri
Algyroides fitzingeri - Zwerg-Kieleidechse
Nr. 2022.2314kl_r100 %
2314kl_r
Algyroides fitzingeri
Zwerg-Kieleidechse
100mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Algyroides fitzingeri
Algyroides fitzingeri - Zwerg-Kieleidechse
Nr. 2022.2302_03kl_r100 %
2302_03kl_r
Algyroides fitzingeri
Zwerg-Kieleidechse
100mm; F/8 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Auch diese Art ist auf Korsika und Sardinien endemisch und kommt hier von der Küste bis in höhere Lagen vor. In letzterem, genauer gesagt im Gennargentu-Gebirge, ist sie uns begegnet.

Wer mehr über die Vielfalt unserer europäischen Eidechsen erfahren möchte, dem empfehle ich www.lacerta.de.

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01.05.2023 - Feiertag in Wulkow...

Da der 1. Mai, im Gegensatz zu seinem Namen "Tag der Arbeit", bei uns ein Feiertag ist, nutzten wir die freie Zeit, um unseren ersten Ausflug des Jahres zu unternehmen. Die Wahl fiel dabei auf eines unserer inzwischen liebgewonnenen reich-strukturierten Biotope bei Wulkow.

Sympecma fusca
Sympecma fusca - Gemeine Winterlibelle ♀ + ♂
Nr. 2023.9680kl_r100 %
9680kl_r
Sympecma fusca
Gemeine Winterlibelle ♀ + ♂
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Mein Lieblingsfoto des Tages zeigt aber einen Schmetterling aus der Senfweißling Artengruppe. Leider kann man die einzelnen Arten nicht anhand eines Fotos auseinander halten. Wirkliche Sicherheit bei der Bestimmung bringt hier nur die Präparation der Genitalien oder ein DNA-Test.

Gleich am ersten Wassergraben wurden wir auch schon fündig. Hier tummelte sich in großer Zahl die Gemeine Winterlibelle. Zwischen vielen einzelnen Exemplaren, die sich hier und da im Schilf sonnten, konnten wir auch mehrere Paarungen beobachten. Fotografisch fest­halten konnte ich allerdings nur ein Pärchen bei der Eiablage.

Leptidea  juvernica / sinapis
Leptidea juvernica / sinapis - Senfweißling Artengruppe
Nr. 2023.9675kl_r100 %
9675kl_r
Leptidea juvernica / sinapis
Senfweißling Artengruppe
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
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20.05.2023 - Rebenstecher...
Byctiscus betulae
Byctiscus betulae - Rebenstecher
Nr. 2023.0722kl_r100 %
0722kl_r
Byctiscus betulae
Rebenstecher
100mm; F/11; 1/320s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV

Beim heutigen Spaziergang durch den Sand-Trocken­rasen nebst angrenzenden Gebüschsaum um die Ecke fiel mir ein kleiner blau-glänzender Rüssel­käfer ins Auge, den ich zunächst nicht gleich zuordnen konnte.

Die Literatur ließ mich den Kleinen dann aber als Re­ben­stecher identifizieren. Seinen deutschen Namen verdankt der Käfer dem Umstand, dass er unter anderem an Weinreben frisst und in Wein­bergen in großer Zahl als Schädling auftreten kann.

Am wissenschaftlichen Namen erkennt man aber, dass der kleine Rüssler auch andere Laubgehölze, wie Birken (Betula), Pappeln und Erlen als Futterpflanzen nicht verschmäht. Dabei schaben sie kleine Löcher in die Blätter der jeweiligen Wirtspflanze.

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21.05.2023 - Orchideen um die Ecke...

Da der Naturforschernachwuchs nach unserem Ibiza-Urlaub nun beschlossen hat, sich neben der Heupferde als weiteres Steckenpferd die europäischen Orchideenflora auszusuchen, wurde gleich die nähere Umgebung nach entsprechenden bekannten Fundorten abgesucht.

Orchis militaris
Orchis militaris - Helm-Knabenkraut
Nr. 2023.0794kl_r100 %
0794kl_r
Orchis militaris
Helm-Knabenkraut
100mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Natürlich sind wir aber auch fündig geworden. Auf den Feuchtwiesen links und rechts des Weges stand gerade in großer Anzahl das Breitblättrige Knabenkraut in voller Blüte. Und inmitten dieser Pracht konnten wir sogar ein einzelnes Exemplar des selteneren Helm-Knabenkrauts erspähen.

Und siehe da, nur 20 Auto-Minuten entfernt, wurde das NSG Lange Dammwiesen als vielversprechendes Ziel identifiziert und auch sogleich zum Familien-Wochen­endausflugsziel auserkoren. Eine tolle Wanderung durch eine abwechslungsreiche Natur war der Lohn.

Orchis militaris
Orchis militaris - Helm-Knabenkraut
Nr. 2023.0782bkl_r100 %
0782bkl_r
Orchis militaris
Helm-Knabenkraut
100mm; F/10; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
Nr. 2023.0813kl_r100 %
0813kl_r
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
Nr. 2023.0760kl_r100 %
0760kl_r
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
Nr. 2023.0814kl_r100 %
0814kl_r
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
100mm; F/8; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis - Breitblättrige Knabenkraut
Nr. 2023.0821kl_r100 %
0821kl_r
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
100mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis - Breitblättrige Knabenkraut
Nr. 2023.0761kl_r100 %
0761kl_r
Dactylorhiza majalis
Breitblättrige Knabenkraut
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Beide Knabenkräuter stehen, wie alle heimischen Orchideen, unter Naturschutz. Aufgrund des großflächigen Rückgangs geeigneter Lebensräume sind diese hübschen Kostbarkeiten leider immer seltener anzutreffen. Hier im Nordosten Deutschlands muss man, so wie wir, sogar regelrecht danach suchen.

Wo die Natur aber noch intakt ist, da gibt es auch in der heutigen Zeit noch viel interessantes zu entdecken. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass außer Orchideen hier auch noch viele weitere botanische Schönheiten zu bewundern waren.

Primula veris
Primula veris - Echte Schlüsselblume
Nr. 2023.0739kl_r100 %
0739kl_r
Primula veris
Echte Schlüsselblume
100mm; F/8; 1/250s; ISO 4000
Canon EOS 5D Mark IV
Silene flos-cuculi
Silene flos-cuculi - Kuckucks-Lichtnelke
Nr. 2023.0768kl_r100 %
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Silene flos-cuculi
Kuckucks-Lichtnelke
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Sei es die filigrane Kuckucks-Lichtnelke, welche in meiner Kindheit noch auf fast jeder feuchteren Wiese anzutreffen war oder der Kleine Baldrian, der in großer Anzahl die Knabenkräuter umsäumte.

Aber auch der Wald und dessen Ränder sollten hier einige botanische Leckerbissen bieten. Und obwohl wir das hier vorkommende Große Zweiblatt - eine weitere Orchidee - nicht aufspüren konnten, so entschädigten uns doch zumindest große Bestände der Echten Schlüsselblume für die vielen Mückenstiche.

Im Großen und Ganzen war es ein wirklich lohnens­werter Ausflug rund um das NSG Lange Dammwiesen, den ich jedem nur weiterempfehlen kann - besonders im Mai, während der Orchideenblüte!

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28.05.2023 - Im Leutratal...

So, nun ist es soweit, und der Urlaubsort wird nicht mehr nach den naturwissenschaftlichen Interessen des Vaters, sondern nach denen des Sohnes ausgesucht. Nee, Spaß beiseite, bedingt durch meine frühere botanische Leidenschaft stand die orchideenreiche Gegend um Jena natürlich auch schon lange auf meiner To-Do-Liste.

Im lichten Buchenwald...

Cephalanthera damasonium
Cephalanthera damasonium - Bleiches Waldvöglein
Nr. 2023.0910kl_r100 %
0910kl_r
Cephalanthera damasonium
Bleiches Waldvöglein
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Bei dessen winzigen grünen Blüten muss man schon genau hinschauen, um die Familienherkunft zu erken­nen. Meist blieb sogar die ganze Pflanze zwischen den Laubbaumsprösslingen unsichtbar.

Neottia nidus-avis
Neottia nidus-avis - Vogel-Nestwurz
Nr. 2023.1088kl_r100 %
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Neottia nidus-avis
Vogel-Nestwurz
100mm; F/10; 1/250s; ISO 4000
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zu den anderen beiden kommt diese Orchidee allerdings an sehr schattingen Stellen vor, da die Pflanze über keinerlei Blattgrün verfügt und so auch nicht auf Sonnenlicht für die Photosynthese ange­wiesen ist.

Stattdessen wird sie, als sogenannter Voll­schma­rotzer, von Pilzen im Boden mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die Pilze ihrerseits stehen wiederrum in Ver­bindung mit Baumwurzeln. Letztendlich stammen alle organischen Verbindungen also von den Bäumen.

Der erste Ausflug unseres verlängerten Wochenendes in die kalkreichen Gefilde Thüringens führte uns zu den Muschelkalkhängen des für seine Orchideen bekannten Leutratals, welches uns dahingehend auch nicht ent­täuschte.

Im lichten Buchenwald begegneten uns auch sogleich die ersten botanischen Kostbarkeiten. Neben dem Bleichen Waldvöglein, welches sich durch seine typischen weißen Blüten gleich als Orchidee zu erken­nen gab, war auch das weit weniger auffällige Große Zweiblatt in großer Anzahl am Wegrand vorhanden.

Listera ovata
Listera ovata - Großes Zweiblatt
Nr. 2023.0933kl_r100 %
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Listera ovata
Großes Zweiblatt
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV

Noch weniger als Orchidee zu erkennen, gibt sich der Vogel-Nestwurz. Auch hierbei handelt es sich um einen Laubwald-Liebhaber.

Neottia nidus-avis
Neottia nidus-avis - Vogel-Nestwurz
Nr. 2023.1092kl_r100 %
1092kl_r
Neottia nidus-avis
Vogel-Nestwurz
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Auf den Wiesen...

Die eigentliche Blütenpracht boten aber die Trocken- und Halbtrockenrasen und die an sie angrenzenden Gebüsch­säume. Am unauffälligsten unter den vielen Schönheiten war dabei noch die Grünliche Waldhyazinthe, welche uns ab und an am Wegesrand ihre filigranen weißen Blütenstände präsentierte.

Platanthera chlorantha
Platanthera chlorantha
Grünliche Waldhyazinthe
Nr. 2023.0937kl_r100 %
0937kl_r
Platanthera chlorantha
Grünliche Waldhyazinthe
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Platanthera chlorantha
Platanthera chlorantha
Grünliche Waldhyazinthe
Nr. 2023.0943kl_r100 %
0943kl_r
Platanthera chlorantha
Grünliche Waldhyazinthe
100mm; F/11; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Viel auffälliger hingegen waren die zu hunderten in voller Blüte stehenden Knabenkräuter. Darunter waren neben dem Purpur-Knabenkraut und dem Helm-Knabenkraut auch die Kreuzung beider Arten zu bewundern.

Aufgrund des evolutionszeitlich recht jungen Alters der Pflanzenfamilie der Orchideen kommt es hier im Gegensatz zu anderen Familien überproportional häufig zu Hybridbildungen. Das liegt daran, dass sich die Arten erst vor "kurzer Zeit" - in Millionen Jahren betrachtet - aufgespalten haben, also als unterschiedliche Arten abgrenzbar sind. Es geht sogar soweit, dass es zu Gattungshybriden kommt. Dies ist in der Natur äußerst selten.

Orchis purpurea
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
Nr. 2023.1007kl_r100 %
1007kl_r
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
100mm; F/5; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis purpurea
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
Nr. 2023.1010kl_r100 %
1010kl_r
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
100mm; F/5; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis purpurea
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
Nr. 2023.1098kl_r100 %
1098kl_r
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
100mm; F/6.3; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis purpurea
Orchis purpurea - Purpur-Knabenkraut
Nr. 2023.0877kl_r100 %
0877kl_r
Orchis purpurea
Purpur-Knabenkraut
100mm; F/9; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis militaris x purpurea
Orchis militaris x purpurea - Hybrid
Nr. 2023.0997kl_r100 %
0997kl_r
Orchis militaris x purpurea
Hybrid
100mm; F/11; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
O. purpurea + O. militaris x purpurea
O. purpurea + O. militaris x purpurea
Purpur-Knabenkraut + Hybrid
Nr. 2023.1107kl_r100 %
1107kl_r
O. purpurea + O. militaris x purpurea
Purpur-Knabenkraut + Hybrid
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis militaris
Orchis militaris
Helm-Knabenkraut
Nr. 2023.0964kl_r100 %
0964kl_r
Orchis militaris
Helm-Knabenkraut
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis militaris
Orchis militaris
Helm-Knabenkraut
Nr. 2023.990kl_r100 %
990kl_r
Orchis militaris
Helm-Knabenkraut
100mm; F/11; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Mein Highlight der Wanderung (Nicht des Tages!) war allerdings die Bocks-Riemenzunge, welche ich schon vor über 30 Jahren unbedingt mal sehen wollte. Die bis zu 1 Meter hohe Orchidee beeindruckt außer durch ihre Größe vor allem durch den namensgebenden, bis zu 6 cm langen, gedrehten mittleren Lappen der Blütenlippe.

Himantoglossum hircinum
Himantoglossum hircinum
Bocks-Riemenzunge
Nr. 2023.0950kl_r100 %
0950kl_r
Himantoglossum hircinum
Bocks-Riemenzunge
100mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Himantoglossum hircinum
Himantoglossum hircinum
Bocks-Riemenzunge
Nr. 2023.1125kl_r100 %
1125kl_r
Himantoglossum hircinum
Bocks-Riemenzunge
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Himantoglossum hircinum
Himantoglossum hircinum
Bocks-Riemenzunge
Nr. 2023.1132kl_r100 %
1132kl_r
Himantoglossum hircinum
Bocks-Riemenzunge
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Viel, viel kleiner als der letzte Kandidat, aber nicht weniger spektakulär, präsentiert sich die Orchideen-Gattung der Ragwurzen, welche mit ihren Blüten weibliche Insekten nachahmen und mittels Pheromonen die zugehörigen Männchen zur Begattung anlocken. Diese übernehmen auf diese Weise die Bestäubung der Pflanzen. Jede Ragwurz-Art ist dabei auf andere Bestäuber-Insekten spezialisiert.

Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Gattung ist der Mittelmeerraum. In Deutschland kommen von den über 300 Ragwurz-Arten lediglich 6 vor. Im Leutratal begegnete uns nur die Fliegen-Ragwurz.

Natürlich gab es außer den Orchideen auch noch andere botanische Schmankerl zu bewundern, welche ich aber vor lauter Begeisterung vergessen habe abzulichten. Das Einzige, das es dennoch auf meinen Chip geschafft hat, war das Große Windröschen.

Anemone sylvestris
Anemone sylvestris - Großes Windröschen
Nr. 2023.1123bkl_r100 %
1123bkl_r
Anemone sylvestris
Großes Windröschen
100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys insectifera
Ophrys insectifera - Fliegen-Ragwurz
Nr. 2023.1035kl_r100 %
1035kl_r
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
100mm; F/9; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Der großblütige Verwandte des weit häufigeren Buschwindröschens gedeiht am besten auf kalkhaltigen oder kalkreichen Böden und bevorzugt, anders als der kleiner Vetter eher trockene, helle Standorte.

Fazit: Unglaublich und gerne jederzeit wieder!

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28.05.2023 - Die Königin...

So, und nun das Highlight des Tages!

Beim Gespräch mit anderen Orchideen-Liebhabern im Leutratal wurden wir auf einen recht nahe gelegenen Fundort der Königin der heimischen Orchideen-Flora hingewiesen. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und nur ein paar Minuten Autofahrt und eine Stunde "Durchkämmen" des potentiellen Standortes an einem steilen Hangwald später, waren wir am Ziel.

Cypripedium calceolus
Cypripedium calceolus - Gelber Frauenschuh
Nr. 2023.1172kl_r100 %
1172kl_r
Cypripedium calceolus
Gelber Frauenschuh
100mm; F/8; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Cypripedium calceolus
Cypripedium calceolus - Gelber Frauenschuh
Nr. 2023.1232kl_r100 %
1232kl_r
Cypripedium calceolus
Gelber Frauenschuh
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Zwischen einer Gruppe tschechischer Naturfotografen und ein paar Rentnern, welche sich kaum am steilen Hang auf den Beinen halten konnten, standen in kleinen Grüppchen, einige dutzend blühender Exemplare des Gelben Frauenschuhs. Für mich war dies das bisher surrealste Erlebnis in meiner "Karriere" als Naturliebhaber!

Cypripedium calceolus
Cypripedium calceolus - Gelber Frauenschuh
Nr. 2023.1240_41bkl_r100 %
1240_41bkl_r
Cypripedium calceolus
Gelber Frauenschuh
100mm; F/10 (DFF); 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Cypripedium calceolus
Cypripedium calceolus - Gelber Frauenschuh
Nr. 2023.1195kl_r100 %
1195kl_r
Cypripedium calceolus
Gelber Frauenschuh
100mm; F/13; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ich hätte nie damit gerechnet noch jemals in meinem Leben einen blühenden Frauenschau in freier Wildbahn sehen zu dürfen. Die Art ist eine der seltensten Orchideen Deutschlands, deren halbschattige, kalkreiche Standorte aufgrund von intensiver Forst- und Landwirtschaft leider immer weiter zurückgehen.

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29.05.2023 - Ragwurzen...

Der nächste Tag unseres verlängerten Wochenendes führte auf einen ehemaligen Truppenübungsplatz bei Rothenstein. Auch dies war ein Tipp unserer gestrigen Bekanntschaft aus dem Leutratal. Außer uns waren hier allerdings auch noch eine Menge anderer Orchideen-"Liebhaber" unterwegs - von den vielen Trampel­pfaden in den Wiesen und auf den Waldlichtungen auszugehen, die meisten leider aber wohl nicht so umsichtig wir.

Neotinea tridentata
Neotinea tridentata - Dreizähniges Knabenkraut
Nr. 2023.1332kl_r100 %
1332kl_r
Neotinea tridentata
Dreizähniges Knabenkraut
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Neotinea tridentata
Neotinea tridentata - Dreizähniges Knabenkraut
Nr. 2023.1395kl_r100 %
1395kl_r
Neotinea tridentata
Dreizähniges Knabenkraut
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Unsere Hoffnung nach weiteren Orchideen-Arten wurde nicht enttäuscht. Gleich als erstes entdeckten wir einige Exemplare des Dreizähnigen Knabenkrauts im höheren Gras. Doch dies sollte erst der Anfang sein...

Je weiter wir ins Gebiet vordrangen, desto mehr nahm die Anzahl der am Wegesrand stehenden Orchideen zu. Während die Grünliche Waldhyazinthe im Leutratal nur vereinzelt zu sehen war, blühte sie hier zu hunderten. Vermutlich war darunter auch der eine oder andere Hybrid mit der Weißen Waldhyazinthe.

Cephalanthera damasonium
Cephalanthera damasonium - Bleiches Waldvöglein
Nr. 2023.1314kl_r100 %
1314kl_r
Cephalanthera damasonium
Bleiches Waldvöglein
100mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Platanthera chlorantha
Platanthera chlorantha - Grünliche Waldhyazinthe
Nr. 2023.1337kl_r100 %
1337kl_r
Platanthera chlorantha
Grünliche Waldhyazinthe
100mm; F/5; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Leider erfuhren wir dies aber erst auf dem Rückweg von einem Mitglied des Arbeitskreises Heimischer Orchideen und haben die Pflanzen daher nicht dahin­gehend untersucht, geschweige denn fotografisch doku­mentiert. Auch das uns von gestern schon bekannte Bleiche Waldvöglein war recht häufig anzutreffen.

Ein Neufund für uns hingegen, war das Ohnhorn. Diese durch ihre grünlichen Blüten recht unscheinbare Orchidee war in Thüringen vor einigen Jahren nur noch von einem geheim gehaltenen Standort bekannt. Wie die Art hierher gekommen ist, ist daher ein wenig mysteriös. Unserer AHO-Bekanntschaft zufolge kann man allerdings davon ausgehen, dass sie von "Naturfreunden" hier angesalbt, das heißt, absichtlich ausgesäht wurde.

Orchis anthropophora
Orchis anthropophora
Ohnhorn
Nr. 2023.1361kl_r100 %
1361kl_r
Orchis anthropophora
Ohnhorn
100mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis anthropophora
Orchis anthropophora
Ohnhorn
Nr. 2023.1495kl_r100 %
1495kl_r
Orchis anthropophora
Ohnhorn
100mm; F/9; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis anthropophora
Orchis anthropophora
Ohnhorn
Nr. 2023.1497kl_r100 %
1497kl_r
Orchis anthropophora
Ohnhorn
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Gleiches gilt für die Pyramiden-Hundswurz, eine Orchidee, welche ihren Verbreitungsschwerpunkt eigentlich im Mittelmeerraum hat. Auch diese ist vor einigen Jahren hier im Gebiet einfach so "erschienen" und inzwischen überall in den Wiesen in großer Anzahl zu bewundern. Über den Sinn solcher Aussäh-Aktionen lässt sich streiten.

Anacamptis pyramidalis
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
Nr. 2023.1301kl_r100 %
1301kl_r
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
100mm; F/11; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Anacamptis pyramidalis
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
Nr. 2023.1321kl_r100 %
1321kl_r
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Anacamptis pyramidalis
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
Nr. 2023.1327kl_r100 %
1327kl_r
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
100mm; F/10; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die einen sehen sie als Bereicherung der Flora durch den Menschen, die anderen - im Sinne des Naturschutzes - als Florenverfälschung an. Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, da es sich hier ja nicht um invasive Arten handelt, welche andere heimische Floren­elemente verdrängen. Für den Moment erfreue ich mich daran!

Ein heimischer Vertreter der Orchideen hingegen ist die Spinnen-Ragwurz. Genau wie die gestern schon gesichtete "Fliege", täuscht sie mit ihren Blüten ein paarungsbereites Insekten-Weibchen vor, um eine erfolgreiche Bestäubung zu erreichen.

Ophrys sphegodes
Ophrys sphegodes - Spinnen-Ragwurz
Nr. 2023.1372kl_r100 %
1372kl_r
Ophrys sphegodes
Spinnen-Ragwurz
100mm; F/5; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys sphegodes
Ophrys sphegodes - Spinnen-Ragwurz
Nr. 2023.1385bkl_r100 %
1385bkl_r
Ophrys holoserica x insectifera
Hybrid
100mm; F/9; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Die "Spinne" ist eine der am zeitigsten blühenden Ragwurz-Arten und zeigt bereits ab April ihre hübschen behaarten Blüten. Umso größer war meine Freude hier noch Ende Mai ein paar vereinzelte Exemplare vorfinden zu können.

Ophrys insectifera
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
Nr. 2023.1434kl_r100 %
1434kl_r
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
100mm; F/8; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys insectifera
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
Nr. 2023.1423kl_r100 %
1423kl_r
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
100mm; F/9; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys insectifera
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
Nr. 2023.1460bkl_r100 %
1460bkl_r
Ophrys insectifera
Fliegen-Ragwurz
100mm; F/10; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Für die Fliegen-Ragwurz hingegen waren wir zur besten Zeit vor Ort. Sowohl an den Weg- und Wald­rändern als auch auf den Lichtungen stand diese in großer Anzahl in voller Blüte. Während im Leutratal nur vereinzelte Exemplare zu beobachten waren, war die Art hier eine der am häufigsten anzutreffenden Orchideen überhaupt.

Ophrys holoserica x insectifera
Ophrys holoserica x insectifera - Hybrid
Nr. 2023.1532kl_r100 %
1532kl_r
Ophrys holoserica x insectifera
Hybrid
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys holoserica x insectifera
Ophrys holoserica x insectifera - Hybrid
Nr. 2023.1556kl_r100 %
1556kl_r
Ophrys holoserica x insectifera
Hybrid
100mm; F/14; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Und zum Schluss noch ein zwei Ragwurz-Hybriden - vermutlich aus Hummel- und Fliegenragwurz. Zwar kommt die Hummelragwurz im Gebiet ursprünglich nicht vor, aber unsere AHO-Bekanntschaft teilte uns mit, dass auch diese Art in den letzten Jahren hier an­gesalbt wurde, geblüht hat, nur scheinbar in­zwisch­en wieder verschwunden ist.

Die fotografische Dokumentation der vielen weiteren Orchideenarten, inklusive des auch hier - wenn jedoch nicht in so großer Anzahl - vorkommenden Frauenschuhs, habe ich mir erspart. Zum einen war die Zeit etwas knapp und zum anderen waren diese schon die letzten Tage auf meinem Chip gebannt worden. Die Vielfalt an Arten stand in jedem Fall der des Leutratals in nichts nach - ganz im Gegenteil! Und auch hier gilt - jederzeit wieder!

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04.06.2023 - Um die Ecke...
Echthistus rufinervis
Echthistus rufinervis - Berserker-Fliege ♀
Nr. 2023.1600kl_r100 %
1600kl_r
Echthistus rufinervis
Berserker-Fliege ♀
100mm; F/13; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Die anderen beiden Motive sind mir im Südosten Berlins schon recht häufig vor die Linse gekommen. Bei der Berserker-Fliege ist dies umso interessanter, da es sich bei der Raubfliege um eine seltene Art handelt, welche auf der Roten Liste als "gefährdet" eingestuft ist. Hier in der Umgebung begegnet mir die Fliege um diese Jahreszeit an geeigneten Standorten nämlich allenthalben [ 1, 2, 3 ].

Die Blaue Federlibelle hingegen ist wirklich häufig, an ihr ohne ein Foto zu machen vorbeizugehen, konnte ich trotzdem nicht. Wie schon so oft [ 1, 2, 3, 4 ] ...

Auch ein kleiner Spaziergang in die ruderale Trocken­wiese um die Ecke fördert meist das eine oder andere lohnenswerte Motiv zutage. Heute waren dies zwei alte Bekannte und ein fotografischer Neuling. Bei letzterem handelte es sich um ein Hauhechel-Bläuling. Besten Dank an Peter Rückheim für die Bestimmung!

Polyommatus icarus
Polyommatus icarus - Hauhechel-Bläuling
Nr. 2023.1592kl_r100 %
1592kl_r
Polyommatus icarus
Hauhechel-Bläuling
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Der kleine Falter ist einer unserer häufigsten Bläulinge. Obwohl das Wort "häufig" bezüglich Tagfalter inzwischen falsche Erwartungen suggeriert. Denn inzwischen sind lediglich nur noch 30 % der einheimischen Arten ungefährdet.

Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♀
Nr. 2023.1573kl_r100 %
1573kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♀
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
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18.06.2023 - Am Tümpel...
Ochlodes sylvanus
Ochlodes sylvanus - Rostfarbiger Dickkopffalter
Nr. 2023.1786kl_r100 %
1786kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♀ + ♂
100mm; F/13; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Das ganze Gegenteil von "ruhig" traf hingegen auf die zweiten Motive des Tages zu. Am Rand des Teiches waren dutzende Pärchen der Hufeisen-Azurjungfer mit der Paarung oder der Eiablage beschäftigt.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♀ + ♂
Nr. 2023.1831_28kl_r100 %
1831_28kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♀ + ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Heute ging es mal wieder zum "Tümpel", zum einen um Futter für die Stabschrecken-Population im hei­mischen Büro zu besorgen, zum anderen aber auch in der Hoffnung ein schönes Fotomotiv zu erhaschen.

Beides war von Erfolg gekrönt. Motivmäßig kreuzte unter anderem ein Rostfarbiger Dickkopffalter unseren Weg. Die Art ist in Mitteleuropa zwar recht häufig, aber bisher von mir fotografisch immer ignoriert worden. So ruhig wie das heutige Exemplar auf einem Brombeerblatt saß, war ignorieren aber unmöglich.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♀ + ♂
Nr. 2023.1793kl_r100 %
1793kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♀ + ♂
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die Tiere waren trotz ihrer Beschäftigung äußerst aufmerksam und machten es dem Fotografen nicht leicht, sie bei ihrem Treiben ansprechend abzulichten. Am Ende war ich aber ganz zufrieden.

Die Kleinlibelle ist fast überall in Europa verbreitet und gehört bei uns zu den häufigsten Libellenarten über­haupt.

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18.06.2023 - Am Abend...

Und weil der Vormittag so erfolgreich war, wurde am Abend gleich nochmal der Trockenrasen um die Ecke aufgesucht.

Besonders gefreut habe ich mich über ein Pärchen Kleiner Heufalter, welches gerade noch wild umher­flatterte, um sich Sekunden später direkt vor mir zum Liebesspiel in der Abendsonne niederzulassen. Zwar habe ich die Art schon ein- oder zweimal foto­grafiert, aber noch nicht bei so schönem Licht und schon gar nicht bei der Paarung!

Crocothemis erythraea
Crocothemis erythraea - Feuerlibelle ♂
Nr. 2023.1900kl_r100 %
1900kl_r
Crocothemis erythraea
Feuerlibelle ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Bei der zweiten abendlichen Schönheit handelte es sich um ein frisches Männchen einer Feuerlibelle. Im ausgefärbten Zustand ist der Name nämlich dann Pro­gramm! Die Großlibelle stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, befindet sich aber aufgrund der all­gemeinen Klimaerwärmung momentan auch bei uns in Mitteleuropa in Ausbreitung.

Coenonympha pamphilus
Coenonympha pamphilus - Kleiner Heufalter ♀ + ♂
Nr. 2023.1871kl_r100 %
1871kl_r
Coenonympha pamphilus
Kleiner Heufalter ♀ + ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
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24.06.2023 - Kienbaum - einmal mehr...

Ende Juni - die Schreckenzeit beginnt, und damit ist es auch Zeit mal wieder in Kienbaum vorbeizuschauen.

Neben offenen Sandtrockenrasen gibt's hier lichte Waldränder, Hochstaudenfluren und sogar Sumpf- und Moorflächen am Ufer der mäandernden Löcknitz zu bewundern. Zwar handelt es sich zum größten Teil um von Menschen gepflegte oder gar geschaffene Biotope, die Insekten finden es hier trotzdem super.

Decticus verrucivorus
Decticus verrucivorus - Warzenbeißer ♀
Nr. 2023.1919kl_r100 %
1919kl_r
Decticus verrucivorus
Warzenbeißer ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Als erstes hüpfte uns im warmen, offenen Sand ein Warzenbeißer-Weibchen über den Weg, welches vermutlich zum nächsten Büschel Gras unterwegs war. Die Art ernährt sich zwar hauptsächlich von Insekten, verschmäht aber auch Pflanzen nicht. Und in einem Büschel Gras gibt es meistens beides.

Libellula fulva
Libellula fulva - Spitzfleck ♀
Nr. 2023.1937_38kl_r100 %
1937_38kl_r
Libellula fulva
Spitzfleck ♀
100mm; F/8 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Sowohl in den trockenen Sandbereichen als auch direkt am Wasser flogen außerdem eine Vielzahl von Libellen umher, von denen sich leider nur ein Pärchen des Spitzfleck die Ehre gab, mir für ein paar ansprech­ende Fotos als Motiv zur Verfügung zu stehen.

Zwar kommt dieser Vertreter der Großlibellen hier in Brandenburg noch an einigen Standorten vor, gilt aber laut Roter Liste in Deutschland als "stark gefährdet".

Chrysochraon dispar
Chrysochraon dispar - Große Goldschrecke ♂
Nr. 2023.2040kl_r100 %
2040kl_r
Chrysochraon dispar
Große Goldschrecke ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Explizit gesucht haben wir nach einem Männchen der Großen Goldschrecke, deren schönere Hälfte wir hier schon vor zwei Jahren gesichtet hatten. Während letz­tere unscheinbar hellbraun daherkommen, machen die Männchen ihrem deutschen Namen alle Ehre.

Libellula fulva
Libellula fulva - Spitzfleck ♂
Nr. 2023.1954kl_r100 %
1954kl_r
Libellula fulva
Spitzfleck ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Neben den kleinen fliegenden Jägern in Hubschrauberform flatterte an diesem sonnigen Tag aber auch so einiges an Schmetterlingen durch die Luft. Besonders die blauen Blüten des Natternkopfs hatten es ihnen dabei angetan.

Issoria lathonia
Issoria lathonia - Kleiner Perlmuttfalter
Nr. 2023.1927kl_r100 %
1927kl_r
Issoria lathonia
Kleiner Perlmuttfalter
100mm; F/5.6; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Die erste war der Kleine Perlmuttfalter. Zwar ist dieser immer noch einer der häufigeren einheimischen Tagfalter, aber auch seine Bestände gehen, wie die aller Schmetterlinge, deutschlandweit zurück.

Voll mit Nektar zogen hunderte dieser borstigen Pflanzen dutzende von unterschiedlichen Tagfalterarten an. Wärmebedingt gestaltete sich das Fotografieren aber eher schwierig, so dass es lediglich zwei Arten auf meinen Chip geschafft haben.

Issoria lathonia
Issoria lathonia - Kleiner Perlmuttfalter
Nr. 2023.2010kl_r100 %
2010kl_r
Issoria lathonia
Kleiner Perlmuttfalter
100mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Beim zweiten Flattermann handelte es sich um den größten Vertreter aller bei uns heimischen Weißlinge. Mit bis zu 8 cm Flügelspannweite ist der Baumweißling wirklich eine imposante Erscheinung, die ich hier auch gar nicht erwartet hatte - schon gar nicht in einer so großen Stückzahl.

Aporia crataegi
Aporia crataegi - Baumweißling ♀ + ♂
Nr. 2023.2001kl_r100 %
2001kl_r
Aporia crataegi
Baumweißling ♀ + ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die meisten waren damit beschäftigt sich hinterher­zufliegen oder beim Paarungsspiel zu vergnügen. Dies ist auch der Grund warum die meisten der Fotos eine Menge Bewegungsunschärfe enthalten, denn ruhig halten die Tiere während der Kopula fast nie. Zwei davon finde ich trotzdem zeigenswert.

Bisher ist mir dieser hübsche Schmetterling lediglich einmal vor 12 Jahren in meiner alten Heimat, der Oberlausitz, im Lauschehochmoor begegnet. Im Beitrag zur damaligen Exkursion findet man auch ein paar Infos zur Art.

Aporia crataegi
Aporia crataegi - Baumweißling ♀
Nr. 2023.1996kl_r100 %
1996kl_r
Aporia crataegi
Baumweißling ♀
100mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Aporia crataegi
Aporia crataegi - Baumweißling ♀ + ♂
Nr. 2023.1998kl_r100 %
1998kl_r
Aporia crataegi
Baumweißling ♀ + ♂
100mm; F/8; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Es war einmal mehr ein schöner Ausflug nach Kienbaum, welches immer einen Besuch wert ist.

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25.06.2023 - Die Libellen sind los...
Libellula fulva
Libellula fulva - Spitzfleck ♂
Nr. 2023.2113kl_r100 %
2113kl_r
Libellula fulva
Spitzfleck ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Männchen und Weibchen konnte ich von den nächsten beiden Arten entdecken. Zum einen han­delte es sich um den Großen Blaupfeil, welcher, wie der Name schon sagt, der größte Vertreter seiner Gat­tung ist. Die Art ist überall in Europa verbreitet und bei uns in geeigneten Biotopen meist recht häufig anzutreffen.

Orthetrum cancellatum
Orthetrum cancellatum - Große Blaupfeil ♂
Nr. 2023.2091kl_r100 %
2091kl_r
Orthetrum cancellatum
Große Blaupfeil ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Beim zweiten Pärchen handelt es sich um einen bei uns ursprünglich nicht heimischen Vertreter seiner Zunft. Die Feuerlibelle stammt eigentlich aus Südafrika, ist aber schon seit langem überall am Mittelmeer weit verbreitet und dort inzwischen eine sehr typische Art.

Crocothemis erythraea
Crocothemis erythraea - Feuerlibelle ♀
Nr. 2023.2636ckl_r100 %
2636ckl_r
Crocothemis erythraea
Feuerlibelle ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Innerhalb der Großlibellen stellen die Segellibellen die artenreichste Familie weltweit dar. Von über 1000 Arten leben in unserer Region aber nur 22 Arten aus 5 Gattungen. Gleich drei dieser Arten sind mir am heutigen Tag bei einem Spaziergang über eine teilweise ruderal beeinflusste Trockenwiese direkt bei mir um die Ecke vor die Linse geflogen.

Den Anfang machte ein männlicher Spitzfleck. Just diese Art war mir erst gestern in Kienbaum begegnet, dort allerdings gleich in beiden Geschlechtern.

Orthetrum cancellatum
Orthetrum cancellatum - Große Blaupfeil ♀
Nr. 2023.2137kl_r100 %
2137kl_r
Orthetrum cancellatum
Große Blaupfeil ♀
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art bevorzugt eigentlich offene, sonnenexponierte Wasserflächen und Uferzonen. Allerdings fand ich die Libelle heute nicht zum ersten Mal weitab von jeg­lichem Wasser. Im letzten Jahr konnte ich zum Beispiel ein Paarungsrad mitten in einer Binnendüne mit ringsum nur Kiefernwald beobachten.

Crocothemis erythraea
Crocothemis erythraea - Feuerlibelle ♂
Nr. 2023.2095kl_r100 %
2095kl_r
Crocothemis erythraea
Feuerlibelle ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

In den letzten Jahren breitet sich die Libelle, aufgrund der allgemeinen Klimaerwärmung, aber auch immer weiter Richtung Norden aus. Früher bei uns noch eine typische Wanderlibelle, ist sie inzwischen fast überall in Deutschland sesshaft geworden.

Hier im märkischen Sand ist sie mir in den letzten 10 Jahren inzwischen schon einige Male über den Weg geflogen.

Ein weiterer geflügelter Nutznießer des Klimawandels dürfte der Karstweißling sein. Im Mittelmeerraum und in Kleinasien weit verbreitet, wurde dieser Tagfalter im Jahre 2008 erstmals in Deutsch­land nachgewiesen.

Von Baden-Württemberg aus erobert er nun Jahr für Jahr weitere nördlicher gelegene Bundesländer. Im Jahr 2018 war der Süden von Branden­burg an der Reihe und zwei Jahre später erfolgten auch schon die ersten Sichtungen für Berlin.

Pieris mannii
Pieris mannii - Karstweißling
Nr. 2023.2597kl_r100 %
2597kl_r
Pieris mannii
Karstweißling
150mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Viel kleiner und deutlich farbiger kommt der zweite heute gesichtete Flattermann daher. Und im Gegensatz zum Weißling vorher, ist der Violette Feuerfalter auch ursprünglich in Deutschland beheimatet.

Leider ist er aber, mangels geeigneter Lebensräume, wie die meisten Tagfalter, an vielen Fundorten selten geworden. Als Liebhaber magerer Sandtrockenrasen kann man ihn hier im märkischen Sand noch einiger­maßen oft beobachten - vorrausgesetzt die Habitate weisen auch genügend Blütenpflanzen zur Nektarsuche und die richtige Nahrung für die Raupen auf.

Die Raupen des Falters sind nachtaktiv und fressen an verschiedenen Rumex-Arten. Hier vor der Tür dürfte es sich wohl vorwiegend um den häufig vorkommenden Kleinen Sauerampfer handeln.

Lycaena alciphron
Lycaena alciphron - Violetter Feuerfalter ♂
Nr. 2023.2116kl_r100 %
2116kl_r
Lycaena alciphron
Violetter Feuerfalter ♂
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Pieris mannii
Pieris mannii - Karstweißling
Nr. 2023.2087kl_r100 %
2087kl_r
Pieris mannii
Karstweißling
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Im ursprünglichen Verbreitungsgebiet besiedelt der Falter hauptsächlich trockene, warme, felsige Gebiete. Hier gibt es nicht viele steinige Habitate, was den Schluss zulässt, dass auch andere xerotherme Biotope besiedelt werden.

Danke an Peter Rückheim für die Bestimmung, welche aufgrund der fehlenden Sicht auf die Innenflügel aber nicht ganz 100-prozentig sein kann.

Lycaena alciphron
Lycaena alciphron - Violetter Feuerfalter ♂
Nr. 2023.2128kl_r100 %
2128kl_r
Lycaena alciphron
Violetter Feuerfalter ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
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03.07.2023 - Oybiner Räuber...
Cyrtopogon lateralis
Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2023.2194_07bkl_r100 %
2194_07bkl_r
Cyrtopogon lateralis
Kleine Makelfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Da in den letzten Jahren, wie fast überall in Deutsch­land, bedingt durch Hitze und Wassermangel, auch im Zittauer Gebirge ein Großteil des Fichten- und Kiefern­bestandes stark vom Buchdrucker befallen war und daher gefällt werden musste, konnte man hier in Oybin von vielen geeigneten Habitaten ausgehen.

Cyrtopogon lateralis
Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2023.2348_57kl_r100 %
2348_57kl_r
Cyrtopogon lateralis
Kleine Makelfliege ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Und somit hat es nun auch die Kleine Makelfliege endlich in meine Raubfliegen-Galerie geschafft. Die anderen Vertreter der Gattung werden, aufgrund ihrer Seltenheit, allerdings nicht so leicht zu finden sein...

Ein sommerlichen Besuch in der alten Heimat wurde unter anderem zur Vervollständigung meines foto­gra­fischen Raubfliegen-Portfolios genutzt. Mein Ziel war das Aufspüren eines typischen Bewohners montaner Nadel­wälder - genauer gesagt deren Lichtungen, Kahl­schlägen und sonnigen Randbereichen.

Cyrtopogon lateralis
Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege ♀Raubfliegenprojekt
Nr. 2023.2180_93kl_r100 %
2180_93kl_r
Cyrtopogon lateralis
Kleine Makelfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Und schon beim ersten Kahlschlag wurden wir fündig. Überall auf den gefällten Baumstämmen und den vielen herumstehenden Baumstubben sah man die kleinen Räu­ber sitzend nach Beute Ausschau halten.

Cyrtopogon lateralis
Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2023.2308_18kl_r100 %
2308_18kl_r
Cyrtopogon lateralis
Kleine Makelfliege ♂
100mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
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30.07.2023 - Im Sumpf...

Heute wurde bei einem Fahrradausflug um Erkner ein neues, tolles Makrorevier in unmittelbarer Nähe entdeckt. Der Brettersche Graben wurde ursprünglich zur Entwässerung der angrenzenden Felder und Wiesen angelegt und ist heute mit den Feuchtwiesen am Ufer und weiteren kleinen Gräben ein naturnahes Biotop.

Stethophyma grossum
Stethophyma grossum - Sumpfschrecke ♂
Nr. 2023.2840kl_r100 %
2840kl_r
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Natürlich war es der junge Heuschrecken-Forscher, der sofort nach für diesen Lebensraum passenden hüpfenden Bewohnern Ausschau hielt und auch so­gleich fündig wurde. Allerdings bedurfte dies auch keiner großen Ausdauer, denn man musste fast aufpassen, um nicht bei jedem Schritt auf eine Sumpf­schrecke zu treten.

Zu Dutzenden sprangen die recht großen, feuchtig­keitsliebenden Vertreter der Kurzfühlerschrecken in den unterschied­lichsten Farbvarianten im nassen Gras und im Schilf der Uferbereiche umher.

Die Art war früher in Deutschland weit verbreitet, ist aber aufgrund der Trockenlegung vieler geeigneter Lebensräume mittlerweile sehr selten geworden.

Stethophyma grossum
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♀
Nr. 2023.2782kl_r100 %
2782kl_r
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Stethophyma grossum
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♂
Nr. 2023.2788kl_r100 %
2788kl_r
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♂
150mm; F/8; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Stethophyma grossum
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♀
Nr. 2023.3036kl_r100 %
3036kl_r
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♀
150mm; F/9; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Stethophyma grossum
Stethophyma grossum - Sumpfschrecke ♀
Nr. 2023.2980kl_r100 %
2980kl_r
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Stethophyma grossum
Stethophyma grossum - Sumpfschrecke ♂
Nr. 2023.2803kl_r100 %
2803kl_r
Stethophyma grossum
Sumpfschrecke ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Außer dieses hier dominierenden Insektes gab es aber auch noch eine Menge weiterer Motive, von denen ich zwar anderen Orts auch schon Fotos machen konnte, an denen ich aber dennoch nicht vorbeigehen konnte.

Neben eines Pärchens des Großen Ochsenauges, einem Paarungsrad der Großen Pechlibelle und einem sehr schön grün gefärbten Weibchens von Roesels Beißschrecke, war ich vor allem vom Fund einer winzigen Büffelzikade fasziniert.

Der Vertreter der Buckelzikaden stammt ursprünglich aus den USA und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts, vermutlich mit Obstbäumen nach Europa einge­schleppt. Inzwischen gilt sie bei uns sowie in Nord-Afrika bis nach Mittelasien als einge­bürgert.

Die Art lebt in Kraut- und Gehölzsäumen, überwiegend an Flüssen, Bächen und Gräben sowie im Kulturland. Kein Wunder also, dass sich das hübsche Insekt hier niedergelassen hat. Die Tiere ernähren sich saugend vom Pflanzensaft verschiedener Bäume und Büsche.

Maniola jurtina
Maniola jurtina - Großes Ochsenauge ♀ + ♂
Nr. 2023.3010kl_r100 %
3010kl_r
Maniola jurtina
Großes Ochsenauge ♀ + ♂
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ischnura elegans
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀ + ♂
Nr. 2023.2951ckl_r100 %
2951ckl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀ + ♂
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Roeseliana roeselii
Roeseliana roeselii
Roesels Beißschrecke ♀
Nr. 2023.2914kl_r100 %
2914kl_r
Roeseliana roeselii
Roesels Beißschrecke ♀
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Stictocephala bisonia
Stictocephala bisonia
Büffelzikade
Nr. 2023.2968bkl_r100 %
2968bkl_r
Stictocephala bisonia
Büffelzikade
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Was für ein tolles Biotop, welches hiermit in unsere Liste der jährlichen Exkursionsziele aufgenommen ist.

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01.09.2023 - Es wird Herbst...

Und schon ist der Sommer wieder fast vorbei und mit ihm die Blütenpracht und Insektenvielfalt. Im Makro-Revier um die Ecke sind lediglich noch Heuschrecken und Libellen als Motive verfügbar. Für mich aber ausreichend...

Sympetrum sanguineum
Sympetrum sanguineum - Blutrote Heidelibelle ♂
Nr. 2023.5650kl_r100 %
5650kl_r
Sympetrum sanguineum
Blutrote Heidelibelle ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Da die Art, wie ihr Name schon vermuten lässt, bis ungewöhnlich spät ins Jahr fliegt, muss sie auch mit denen um diese Jahreszeit meist tieferen Temperaturen klarkommen. Mit 10°C haben die Tiere die niedrigste Aktivitäts-Schwellentemperatur aller Edellibellen.

Im Unterschied zu vielen anderen Libellen ist die Herbst-Mosaikjungfer bei uns nicht gefährdet. Während die Libelle vor 100 Jahren in Mitteleuropa noch als selten galt, gehört sie hier inzwischen sogar zu den häufigsten Edellibellen.

Neben einem Männchen einer Blutroten Heideli­belle, welches, sehr schön ausgefärbt, seinem Namen alle Ehre machte, war es eine weibliche Herbst-Mosaikjungfer, deren gelungene Ablichtung mich heute besonders erfreute.

Im Gegensatz zu den meisten Mosaikjungfern, welche als ausgesprochene Dauerflieger gelten, macht dieser Vertreter seiner Gattung häufiger auch mal eine Pause vom Fliegen. Einen dieser Momente habe ich wohl erwischt.

Aeshna mixta
Aeshna mixta - Herbst-Mosaikjungfer ♀
Nr. 2023.5335kl_r100 %
5335kl_r
Aeshna mixta
Herbst-Mosaikjungfer ♀
150mm; F/4.5; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Vielen Dank an Andreas Th. Hein für die Absicherung meiner Jungfern-Bestimmung!

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03.09.2023 - Drohgebärde...
Ocypus sp.
Ocypus sp. - Kurzflügler
Nr. 2023.5664kl_r100 %
5664kl_r
Ocypus sp.
Kurzflügler
150mm; F/13; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Mein heutiges Fotomotiv eines Kurzflüglers der Gat­tung Ocypus lässt sich aufgrund der großen Arten­vielfalt in Mitteleuropa und der sehr diffizilen Unterschei­dungs­merkmale innerhalb dieser Käfer-Gattung leider nicht bis zur Art bestimmen.

In Deutschland sind bisher 14 Arten nachgewiesen, von denen sich, soweit mit bekannt, alle räuberisch ernähren. Dies dürfte auch die außergewöhnlich kräftigten Mundwerkzeuge meines Motivs erklären.

Mein Foto zeigt dabei die typische Drohgebärde dieser Gattung. Mit gespreizten Mandibeln und nach vorn gerichtetem Hinterleib soll der potentielle Angreifer - in diesem Fall der Fotograf - eingeschüchtert werden.

Darüber hinaus befinden sich am Hinterleibsende Drüsen, aus welchen der Käfer bei Gefahr ein übelriechendes Sekret absondern kann. Und ja, auch diesen Sachverhalt kann ich leider bestätigen ;-)

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02.10.2023 - Sie sind wieder da...

Seit Juli hatten wir nun bei jedem Spaziergang durchs Sandtrockenrasen-Biotop um die Eckes Ausschau gehalten, ob unsere Funde der Europäischen Gottesanbeterin im letzten Jahr nur eine "Eintagsfliege" waren, oder ob es sich tatsächlich um eine bereits etablierte Population handelt bzw. der eventuell vorhandene letztjährige Nachwuchs den kalten Winter überlebt hat.

Wir hatten schon aufgegeben! Doch siehe da, heute war es endlich soweit. ...

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6148kl_r100 %
6148kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6132kl_r100 %
6132kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/9; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6083ckl_r100 %
6083ckl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6192bkl_r100 %
6192bkl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6112kl_r100 %
6112kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/11; 1/250s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV

Neben mehreren Männchen, die sich leider gleich fliegend in die nächste Robinie aus dem Staub machten, fanden wir diesmal sogar ein trächtiges Weibchen, welches auch sogleich für ein ausgiebiges Shooting herhalten musste.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6176bkl_r100 %
6176bkl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.6178kl_r100 %
6178kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Nun hoffe ich nur, dass das Gelände über kurz oder lang nicht zur Bebauung für ein weiteres Wohngebiet freigegeben wird. Ein Fund einer Rote-Liste-Art ist inzwischen ja auch nicht mehr das was es früher einmal war...

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10.08. - 19.08.2023 - Berchtesgadener Alpen...

In diesem Sommer sollte es für mich seit über 20 Jahren das erste Mal wieder in die Alpen gehen. Auf Wunsch eines einzelnen jungen Heuschrecken-Forschers verbrachte die Familie nämlich ihren diesjährigen Sommerurlaub in den Berchtesgadener Alpen. Während des Abarbeitens der Hüpfer-Liste haben wir allerdings auch so manches andere Highlight gefunden, von der herrlichen Landschaft und der Erholung ganz abgesehen - auch wenn mancherorts die Anzahl an Touristen das erträgliche Maß schon lange überschritten hatte.

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Kurzfühlerschrecken

Gleich an zweiter Stelle, der durch meinen Sohn aufgestellten Liste, in den Alpen durch uns zu findenden Schrecken, stand der Kiesbankgrashüpfer. Die Art ist eine der seltensten heimischen Kurzfühlerschrecken und wird auf der Roten Liste inzwischen als "vom Aussterben bedroht" geführt. In Deutschland kommt sie nur vereinzelt um Berlin und im Süden Brandenburgs sowie im Alpenraum vor.

Chorthippus pullus
Chorthippus pullus - Kiesbankgrashüpfer ♂
Nr. 2023.4186kl_r100 %
4186kl_r
Chorthippus pullus
Kiesbankgrashüpfer ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Wie die meisten Kurz­fühlerschrecken ernährt sich die Art hauptsächlich von Gräsern. Beide Geschlechter weisen verkürzte Flügel auf, was die Ausbreitung der isolierten Populationen sehr erschwert. Wir konnten die Tiere am Königssee beobachten.

Der kleine, schön gefärbte Hüpfer besiedelt Extrem­stand­orte. Bei uns sind dies vor allem Kiesbänke dynamischer Flussabschnitte in den Alpen. Vereinzelte Populationen gibt es aber auch in den nordost­deutschen Sandheidegebieten.

Chorthippus pullus
Chorthippus pullus - Kiesbankgrashüpfer ♀
Nr. 2023.4164kl_r100 %
4164kl_r
Chorthippus pullus
Kiesbankgrashüpfer ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Gleich als nächstes auf der Liste standen zwei Gebirgsschrecken-Arten. Beide sind aufgrund ihrer stark verkürzten Flügel flugunfähig und bei uns in ihrer Verbreitung hauptsächlich auf die Alpen beschränkt.

Die Gewöhnliche Gebirgsschrecke kommt außer­dem noch in vereinzelten Populationen in der Schwä­bischen Alb, in Nordostbayern und in einer sächsischen Heide vor.

Wir spürten diese, mit 3 cm Länge für Kurz­fühler­schrecken sehr imposanten Tiere, auf dem spärlich bewachsenen Schuttstrom des Wimmbach­grieses auf.

Podisma pedestris
Podisma pedestris - Gewöhnliche Gebirgsschrecke ♂
Nr. 2023.3776bkl_r100 %
3776bkl_r
Podisma pedestris
Gewöhnliche Gebirgsschrecke ♂
150mm; F/11; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Podisma pedestris
Podisma pedestris - Gewöhnliche Gebirgsschrecke ♀
Nr. 2023.3805kl_r100 %
3805kl_r
Podisma pedestris
Gewöhnliche Gebirgsschrecke ♀
150mm; F/11; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Die weiblichen Tiere fanden wir, laut meines Sohnes, dabei meist in "Bananenstellung" vor ;-)

Im Allgemeinen bevorzugt die Art gut besonnte, offene und trockene Lebensräume. Die Verbuschung dieser Standorte stellt dabei die größte Bedrohung der eh schon isolierten Populationen dar. In Deutschland wird die Schrecke als "vom Aussterben bedroht" geführt.

Miramella alpina
Miramella alpina - Alpine Gebirgsschrecke ♂
Nr. 2023.4852kl_r100 %
4852kl_r
Miramella alpina
Alpen-Gebirgsschrecke ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zur Schwesterart besiedelt sie frischere und feuchtere Standorte. Dies können neben Hoch­staudenfluren, Waldrändern und Zwergstrauchheiden auch bewirtschaftete Weiden und Almwiesen sein.

Miramella alpina
Miramella alpina - Alpine Gebirgsschrecke ♂
Nr. 2023.4831kl_r100 %
4831kl_r
Miramella alpina
Alpen-Gebirgsschrecke ♂
150mm; F/11; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Der zweite heimische Vertreter der Familie Melano­plinae, die Alpine Gebirgsschrecke, ist deutlich häufiger und gilt in Deutschland bisher als nicht gefährdet. Neben den Alpen findet man sie bei uns außerdem noch im Schwarzwald.

Miramella alpina
Miramella alpina - Alpine Gebirgsschrecke ♀ + ♂
Nr. 2023.4732kl_r100 %
4732kl_r
Miramella alpina
Alpine Gebirgsschrecke ♀ + ♂
150mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Miramella alpina
Miramella alpina - Alpine Gebirgsschrecke ♀
Nr. 2023.4865_66bkl_r100 %
4865_66bkl_r
Miramella alpina
Alpen-Gebirgsschrecke ♀
150mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Uns begegneten diese grasgrün leuchtenden Schönheiten allerorts bei unseren Wanderungen an den Wegrändern - meist auf Almwiesen, vor allem aber auch auf den großblättrigen Pflanzen entlang der vielen Bachläufe.

Mecostethus parapleurus
Mecostethus parapleurus - Lauchschrecke ♀
Nr. 2023.3916bkl_r100 %
3916bkl_r
Mecostethus parapleurus
Lauchschrecke ♀
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Auch die nächste Art hat in Deutschland nur eine sehr begrenzte Verbreitung. Als typische Stromtal-Art kommt die Lauchschrecke bei uns nur entlang des Rheins bis zur Mainmündung, sowie am Bodensee und in Ostbayern entlang von Isar und Donau vor.

Aufgrund ihrer Bevorzugung von extensiv genutzten und feuchten Wiesen - gern mit saisonaler Überflutung - ist auch diese Art in Deutschland mangels geeigneter Lebensräume inzwischen sehr selten geworden. Lokal können die Tiere allerdings in sehr großen Dichten auftreten.

Im Gegensatz zu den vorherigen Arten besitzt sie sehr lange Flügel und ist daher auch ein sehr guter Flieger, noch dazu mit ausgeprägtem Sprungvermögen.

Mecostethus parapleurus
Mecostethus parapleurus - Lauchschrecke ♂
Nr. 2023.4488kl_r100 %
4488kl_r
Mecostethus parapleurus
Lauchschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Mecostethus parapleurus
Mecostethus parapleurus - Lauchschrecke ♂
Nr. 2023.4513kl_r100 %
4513kl_r
Mecostethus parapleurus
Lauchschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Wir konnten die Lauchschrecke in einer großen Population auf einer abgemähten Wiese in der Nähe des Taubensees sowie vereinzelte Exemplare direkt am Wegrand an der Talstation der Jennerbahn beobachten.

Gomphocerippus rufus
Gomphocerippus rufus - Rote Keulenschrecke ♂
Nr. 2023.3313kl_r100 %
3313kl_r
Gomphocerippus rufus
Rote Keulenschrecke ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Gomphocerippus rufus
Gomphocerippus rufus - Rote Keulenschrecke ♀
Nr. 2023.4268_69kl100 %
4268_69kl
Gomphocerippus rufus
Rote Keulenschrecke ♀
150mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Ebenfalls am Jenner begegnete uns die Rote Keulen­schrecke. Diese wärmeliebende Art kommt bei uns in Deutschland nur im Südwesten vor und fehlt im Norden und Osten völlig.

In ihrem Verbreitungsgebiet ist sie jedoch weit verbreitet und meist sehr häufig anzu­treffen. Daher gilt sie auch als nicht gefährdet.

Gomphocerippus rufus
Gomphocerippus rufus - Rote Keulenschrecke ♂
Nr. 2023.4273bkl_r100 %
4273bkl_r
Gomphocerippus rufus
Rote Keulenschrecke ♂
150mm; F/10; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Die kleine Kurzfühlerschrecke bevorzugt sonnige, reich strukturierte Biotope, wie Waldränder, Böschungen oder Saumgesellschaften und ernährt sich dort haupt­sächlich von Süßgräsern.

Wir fanden sie sowohl in sonnigen Hochstauden­fluren am Wegesrand, als auch auf Felsen sitzend, inmitten einer gerade frisch abgemähten Almwiese.

Nun aber zu der Schrecke, welche mit großem Abstand die Liste meines Sohnes anführte. Mit bis zu 4 cm Körperlänge ist die Rotflügelige Schnarrschrecke eine der größten einheimischen Kurzfühlerschrecken.

In Deutschland kommt die Art nur sehr zerstreut vor und gilt als stark gefährdet. In den meisten Bundesländern, wie etwa in den norddeutschen Heiden, ist sie bereits ausgestorben. Aktuelle Populationen beschränk­en sich hauptsächlich auf Fundorte in den Alpen, der Schwäbischen- und Fränk­ischen Alb sowie des Bayerischen Waldes und der Rhön. Als Lebensraum bevorzugt sie vor allem wärme­begünstigte, trockene und steinige Biotope.

Psophus stridulus
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♂
Nr. 2023.4585_86kl_r100 %
4585_86kl_r
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Psophus stridulus
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♂
Nr. 2023.4223kl_r100 %
4223kl_r
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Psophus stridulus
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♂
Nr. 2023.4196kl_r100 %
4196kl_r
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♂
150mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Anhand von Fundmeldungen aus der Vergangenheit spürten wir die imposanten Tiere auf derselben Schot­terfläche am Königssee auf, auf der uns auch der Kies­bankgrashüpfer begegnete.

Während die flugunfähigen Weibchen mit ihrer grau­braunen Färbung, trotz ihrer Größe, am Boden kaum zu erkennen waren und daher nur mit viel Glück vor meiner Linse landeten, konnte man die Männchen schon von weitem ausmachen.

Diese sprangen in der Vegetation meist unmotiviert auf und flogen mit ihren typischen laut schnarrenden Balz­rufen zwischen den offenen Kiesflächen hin und her, um Weibchen anzulocken. Dabei leuchteten ihre knallroten Hinterflügel wunderschön in der Sonne.

Psophus stridulus
Psophus stridulus - Rotflügelige Schnarrschrecke ♀
Nr. 2023.4176kl_r100 %
4176kl_r
Psophus stridulus
Rotflügelige Schnarrschrecke ♀
150mm; F/9; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
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Langfühlerschrecken

Metrioptera brachyptera
Metrioptera brachyptera - Kurzflügelige Beißschrecke ♀
Nr. 2023.4554kl_r100 %
4554kl_r
Metrioptera brachyptera
Kurzflügelige Beißschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Sie besiedelt gern strukturreiche, eher höherwüchsige, frische und nur extensiv bewirtschaftete Wiesen. Zu trockene Habitate werden gemie­den. In Deutschland gilt die Art als gefährdet. Wir begegneten der Schrecke in großer Anzahl auf einer steinigen Alm im Klausbachtal.

Nicht auf der Liste, aber trotzdem im Portfolio vom Sohnemann fehlend, stand die Kurzflügelige Beißschrecke. Die Art ist zwar in ganz Deutschland weit verbreitet, uns bisher aber noch nie begegnet. Die flugunfähige Art bildet geschlossene Populationen und bevorzugt als Lebensraum feuchtere Biotope.

Metrioptera brachyptera
Metrioptera brachyptera - Kurzflügelige Beißschrecke ♂
Nr. 2023.4538bkl_r100 %
4538bkl_r
Metrioptera brachyptera
Kurzflügelige Beißschrecke ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Fast ganz oben auf der Liste, und daher eine der unbedingt zu findenden Arten, stand die Alpen-Strauch­schrecke. Obwohl in den Alpen häufig, hat es dann allerdings fast bis zum Ende des Urlaubs gedauert, ehe wir sie aufspüren konnten. Und dann musste man die flinken Tiere erstmal vor die Linse bekommen, denn schon bei der geringsten Störung verzogen sich die riesigen Schrecken von ihren meist großblättrigen Ansitzen in der Hochstaudenflur auf Nimmer­wiedersehen in die unteren Stockwerke.

Pholidoptera aptera
Pholidoptera aptera - Alpen-Strauchschrecke ♂
Nr. 2023.4051bkl_r100 %
4051bkl_r
Pholidoptera aptera
Alpen-Strauchschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Pholidoptera aptera
Pholidoptera aptera - Alpen-Strauchschrecke ♀
Nr. 2023.4798kl_r100 %
4798kl_r
Pholidoptera aptera
Alpen-Strauchschrecke ♀
150mm; F/11; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

In Deutschland kommt die Schrecke neben ihrem Hauptverbreitungsraum in den Alpen lediglich noch in einem kleinen Areal im sächsischen Elbsandsteingebirge vor. Die bis zu 2,5 cm große Art besiedelt Lebensräume mit mittelhohem Bewuchs, wo sie sich meist in der Strauchschicht versteckt und nur anhand ihres Gesangs auf ihre Anwesenheit aufmerksam macht.

Am Ende des Urlaubes war unsere Heuschrecken-Liste tatsächlich komplett abgearbeitet!

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Sonstige Insekten

Neben der hüpfenden Zunft gab es aber natürlich auch noch eine ganze Menge anderer Insekten zu bewundern, die bei uns nur in den Alpen vorkommen oder zumindest hier noch häufiger zu beobachten sind, wie im restlichen Deutschland.

Noch nie vor der Linse hatte ich zum Beispiel die Schwarze Heidelibelle. Die Libelle des Jahres 2019 ist die kleinste einheimische Heidelibelle und fliegt im Gegensatz zu den meisten anderen Libellenarten schon bei relativ niedrigen Temperaturen.

Letzteres lässt vermuten, dass die Art durch die Klima­erwärmung benachteiligt ist, was auch ein Grund für den langsamen Rückgang der Art in Deutschland sein könnte.

Sympetrum danae
Sympetrum danae - Schwarze Heidelibelle ♂
Nr. 2023.4632kl_r100 %
4632kl_r
Sympetrum danae
Schwarze Heidelibelle ♂
150mm; F/10; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Lestes dryas
Lestes dryas - Glänzende Binsenjungfer ♂
Nr. 2023.4322kl_r100 %
4322kl_r
Lestes dryas
Glänzende Binsenjungfer ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Lestes dryas
Lestes dryas - Glänzende Binsenjungfer ♀ + ♂
Nr. 2023.4383_84kl_r100 %
4383_84kl_r
Lestes dryas
Glänzende Binsenjungfer ♀ + ♂
150mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Wir konnten diesen kleinen Jäger zusammen mit der ebenfalls zu den Kleinlibellen zählenden Hufeisen-Azurjungfer in sehr großer Anzahl im Wald rund um den Taubensee beobachten.

Bei Letzterer handelt es sich um eine der häufigsten einheimischen Kleinlibellen, die mir, im Gegensatz zu ihrem grün glänzenden Pendant, schon einige Male vor die Linse geflogen ist. Infos zur Art gibt's daher hier.

In Sachen Libellen gilt mein Dank für die Bestimmung wie immer Andreas Th. Hein.

Dies gilt auch für die nächste Art. Als Art der flachen, teilweise kurzzeitig austrocknenden Feuchtgebiete reagiert auch die Glänzende Binsenjungfer eher negativ auf die Klimaerwärmung, da ihre Lebensräume zunehmend zu früh im Jahr trockenfallen und damit das Larvenwachstum gestört wird.

Lestes dryas
Lestes dryas - Glänzende Binsenjungfer ♀
Nr. 2023.4400kl_r100 %
4400kl_r
Lestes dryas
Glänzende Binsenjungfer ♀
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Noch ist die Art allerdings in ganz Deutschland weit verbreitet und fehlt nur entlang der großen Flusstäler Süddeutschlands - scheinbar auch hier aufgrund der wärmebegünstigten Lagen.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2023.4350kl_r100 %
4350kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Der nächste kleine Abschnitt gilt den Schmetterlingen. Auch von diesen kommen in den Alpen einige interessante Spezialisten und Endemiten vor, von denen wir allerdings leider keinen beobachten konnten.

Einzig und allein der Graubindige Mohrenfalter kann als Liebhaber der Gebirge bezeichnet werden, kommt allerdings in Deutschland auch an einigen Fundorten im Flachland vor und fehlt lediglich ganz im Norden.

Bei uns sind seine Verbreitungsschwerpunkte jedoch die Alpen und die Mittelgebirge. Als Lebensraum be­vor­zugt der kleine Augenfalter Waldränder, Lichtungen und Hochstaudenfluren sowie die an diese angrenzen­den Biotope. In Deutschland gilt die Art als gefährdet.

Uns begegnete der hübsche Tagfalter in den verschie­densten Farbschattierungen überall in großer Anzahl während unserer Wanderungen. Dabei wurden meist die vielen Korbblütler in den Hochstauden­fluren von besonders sonnigen Wegrändern angeflogen.

Erebia aethiops
Erebia aethiops - Graubindiger Mohrenfalter
Nr. 2023.4424kl_r100 %
4424kl_r
Erebia aethiops
Graubindiger Mohrenfalter
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Erebia aethiops
Erebia aethiops - Graubindiger Mohrenfalter ♀ + ♂
Nr. 2023.3640kl_r100 %
3640kl_r
Erebia aethiops
Graubindiger Mohrenfalter ♀ + ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Erebia aethiops
Erebia aethiops - Graubindiger Mohrenfalter ♀ + ♂
Nr. 2023.3668kl_r100 %
3668kl_r
Erebia aethiops
Graubindiger Mohrenfalter ♀ + ♂
150mm; F/10; 1/200s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Mein Dank für die Bestimmung aller Mohrenfalter gilt Peter Rückheim vom ORION-Berlin.

Euplagia quadripunctaria
Euplagia quadripunctaria - Russischer Bär
Nr. 2023.3595bkl_r100 %
3595bkl_r
Euplagia quadripunctaria
Russischer Bär
150mm; F/8; 1/320s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV

Die Falter fliegen von Juli bis September und sind eigentlich nicht häufig, in manchen Jahren aber lokal sehr zahlreich anzutreffen.

Auf der Insel Rhodos befindet sich eine der größten Populationen. Hier locken Millionen von Exemplaren dieses wunderschönen Falters aus der Familie der Bärenspinner jedes Jahr Tausende von Touristen im sogenannten "Schmetterlingstal" an.

Der Russische Bär, auch Spanische Flagge genannt, kommt in Süd- und Mitteleuropa vor und hat bei uns seine nördliche Verbreitungsgrenze im Harz.

Die bis zu 5 cm großen Falter bevorzugen halboffenes Gelände und kommen dabei sowohl in sonnig, trock­enen Habitaten als auch in feuchterem, halb­schattigen Biotopen vor. In letzteren begegnete uns ein Exemplar in einer Hochstaudenflur mitten im Jenner-Bergwald.

Euplagia quadripunctaria
Euplagia quadripunctaria - Russischer Bär
Nr. 2023.3581kl_r100 %
3581kl_r
Euplagia quadripunctaria
Russischer Bär
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Nun noch zwei Raupen.

Die Raupe des Lattich-Mönchs ist mir schon vor zwei Jahren auf der Lausche begegnet. Diesmal fanden wir eine dieser hübsch gefärbten Tiere am Wegrand bei unserer Wanderung auf den Jenner.

Der Nachtfalter aus der Familie der Eulen­falter ist überall in Mitteleuropa verbreitet, aber meist nicht häufig. Er fliegt von Mai bis September. Seine Raupen ernähren sich, wie der Name schon verrät, an ver­schieden Latticharten.

Tyria jacobaeae
Tyria jacobaeae - Jakobskrautbär
Nr. 2023.3751bkl_r100 %
3751bkl_r
Tyria jacobaeae
Jakobskrautbär
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

In der Färbung sehr ähnlich, aber zusätzlich mit langen Haaren versehen, kommt die Raupe des Jakobs­krautbären daher. Der Vertreter aus der Familie der Bärenspinner signalisiert durch sein auffällige Farbe, im Gegensatz zur vorherigen Art, seine Giftigkeit. Der recht seltene Falter ernährt sich hauptsächlich von Jakobskräutern, lässt sich aber, so wie hier im Wim­bachgries, auch Pestwurzblätter schmecken.

Cucullia lactucae
Cucullia lactucae - Lattich-Mönch
Nr. 2023.4261kl_r100 %
4261kl_r
Cucullia lactucae
Lattich-Mönch
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
Bombus gerstaeckeri
Bombus gerstaeckeri - Eisenhuthummel
Nr. 2023.3829kl_r100 %
3829kl_r
Bombus gerstaeckeri
Eisenhuthummel
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Auch mit Flügeln ausgestattet, aber aus einer anderen Insekten-Familie und viel häufiger zu finden, ist die Goldgelbe Schnepfenfliege. Schnepfenfliegen-Arten sind vor allem in Wäldern und an Waldrändern zu finden. Sie ernähren sich meist räuberisch von kleinen Insekten, nehmen aber auch Pflanzensäfte auf.

Die fotografierte Art ist in Deutschland weit verbreitet und gilt daher als ungefährdet. Ich konnte sie bei einer Ménage-à-trois am Tauben­see beobachten. Danke an Theo Zeegers für die Identifikation!

Eine wirkliche Rarität flog mir zufällig vor die Linse, als ich eigentlich die Blüte eines Wolfs-Eisenhutes foto­grafieren wollte. Die Eisenhuthummel kommt in Deutschland nur in den Alpen vor und ernährt sich dort ausschließlich von den Pollen von Eisenhut-Arten, die bei uns, aufgrund ihrer Seltenheit, allesamt geschützt sind.

Es ist also kein Wunder, dass auch dieser ausge­sproch­ene Nahrungsspezialist in Deutschland als extrem selten gilt.

Rhagio tringarius
Rhagio tringarius - Goldgelbe Schnepfenfliege ♀ + ♂
Nr. 2023.4406kl_r100 %
4406kl_r
Rhagio tringarius
Goldgelbe Schnepfenfliege ♀ + ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

Gleich mehrmals flog und kroch uns bei unseren Wanderungen der imposante Langhornbock über den Weg.

Der ohne Fühler bis zu 3,5 cm große Käfer aus der Familie der Bockkäfer kommt vom Norden Südeuropas bis in den Süden Skandinaviens und auf den Britischen Inseln vor. Die Art besiedelt vorwiegend Nadelwälder, wo sich seine Larven oft vom Holz gefällter Baumstämme ernähren. Obwohl sein Populationen rückläufig sind, gilt er immer noch als Schädling für die Forstwirtschaft.

Monochamus sartor
Monochamus sartor - Langhornbock ♂
Nr. 2023.4295kl_r100 %
4295kl_r
Monochamus sartor
Langhornbock ♂
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Monochamus sartor
Monochamus sartor - Langhornbock ♀
Nr. 2023.4674kl_r100 %
4674kl_r
Monochamus sartor
Langhornbock ♀
150mm; F/13; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Monochamus sartor
Monochamus sartor - Langhornbock ♀
Nr. 2023.4694bkl_r100 %
4694bkl_r
Monochamus sartor
Langhornbock ♀
150mm; F/11; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Uns begegneten ein männliches Exemplar am Jenner, wo es im Flug, durch sein lautes Gebrumme, schon von Weitem auf sich aufmerksam machte und gleich mehrere weibliche Exemplare in den Holz-Resten eines frisch gefällten Baums im Klausbachtal.

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Floristisches

Neben der vielfältigen Insektenfauna bieten die Alpen natürlich auch allerhand floristische Besonderheiten, von denen viele schon vom Namen her auf ihren alpinen Verbreitungsraum hinweisen.

Ein schönes Beispiel dafür ist das allseits bekannte Europäische Alpen­veilchen.

Cyclamen purpurascens
Cyclamen purpurascens - Europäisches Alpenveilchen
Nr. 2023.4975kl_r100 %
4975kl_r
Cyclamen purpurascens
Europäisches Alpenveilchen
150mm; F/4.5; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Cyclamen purpurascens
Cyclamen purpurascens - Europäisches Alpenveilchen
Nr. 2023.4994kl_r100 %
4994kl_r
Cyclamen purpurascens
Europäisches Alpenveilchen
150mm; F/5; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art kommt von den Alpen bis zum Balkan vor. Es bevorzugt schattige Standorte auf kalkhaltigen Böden und wächst von Tallagen bis in Höhen von 2000 Metern. In Deutschland gibt es wenige wilde Vorkom­men - darunter einige in den Berchtesgadener Alpen. Hier scheinen sie allerdings nicht selten zu sein, standen teilweise sogar direkt am Straßenrand.

Eine weitere Pflanzenfamilie, welche man oft direkt mit den Alpen verbindet, sind die Enziane. Da es allerdings schon relativ spät im Jahr war, befanden sich nur noch einige wenige Arten in Blüte, darunter die typischen Spätsommer-Arten Schwalbenwurz-Enzian und Rauer Kranzenzian sowie ein einzelner Nachzügler des normalerweise ein wenig eher blühenden Langstieligen Bayerischen Enzians.

Gentiana asclepiadea
Gentiana asclepiadea
Schwalbenwurz-Enzian
Nr. 2023.3713kl_r100 %
3713kl_r
Gentiana asclepiadea
Schwalbenwurz-Enzian
150mm; F/4.5; 1/1000s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Gentiana bavarica ssp. bavarica
Gentiana bavarica ssp. bavarica
Langstieliger Bayerischer Enzian
Nr. 2023.4120kl_r100 %
4120kl_r
Gentiana bavarica ssp. bavarica
Langstieliger Bayerischer Enzian
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Gentianella aspera
Gentianella aspera
Rauer Kranzenzian
Nr. 2023.3564kl_r100 %
3564kl_r
Gentianella aspera
Rauer Kranzenzian
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Eine mit bis zu 1,5 m hohe sehr eindrucksvolle Pflanze ist die Schwarze Tollkirsche. Auch sie bevorzugt kalkhaltige Böden, mag es allerdings nicht ganz so schattig. Man findet sie daher häufig auf Lichtungen, an Waldrändern und Brachflächen. In den Alpen besiedelt sie gerne die Hänge unter Seilbahnen und Ski-Liften.

Atropa belladonna
Atropa belladonna - Schwarze Tollkirsche
Nr. 2023.4234kl_r100 %
4234kl_r
Atropa belladonna
Schwarze Tollkirsche
150mm; F/5; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Beim Klebrigen Salbei könnte man vom Namen her auch auf eine Heilpflanze schließen, im Gegensatz zu anderen Mitgliedern dieser Gattung sind aber keine medizinischen Anwendungsgebiete belegt.

In Deutschland liegt sein Hauptverbreitungsgebiet in den Alpen und im Alpenvorland. Er gedeiht dort vor allem in schattigen Laub- und Mischwäldern und bevor­zugt frische, etwas feuchtere Böden.

Wie bei vielen beerentragenden Vertretern der Nacht­schattengewächse, kann man auch bei dieser Art mehrere Entwicklungsstufen an einer Pflanze zugleich beobachten. Neben Blüten und unreifen Früchten, hingen auch an "unseren" Pflanzen bereits die ty­pischen glänzenden, schwarzen Beeren.

Atropa belladonna
Atropa belladonna - Schwarze Tollkirsche
Nr. 2023.4237kl_r100 %
4237kl_r
Atropa belladonna
Schwarze Tollkirsche
150mm; F/10; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Auf den Verzehr dieser sollte man allerdings unbedingt verzich­ten. Zwar wird die Tollkirsche in der Medizin verwendet, ist aber gleichzeitig auch eine der giftigsten einheimischen Pflanzen. Unbehandelt können schon 3 bis 4 Früchte bei Kindern zum Tode führen.

Salvia glutinosa
Salvia glutinosa - Klebriger Salbei
Nr. 2023.3280bkl_r100 %
3280bkl_r
Salvia glutinosa
Klebriger Salbei
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Aquilegia atrata
Aquilegia atrata
Schwarzviolette Akelei
Nr. 2023.4600kl_r100 %
4600kl_r
Aquilegia atrata
Schwarzviolette Akelei
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Aquilegia einseleana
Aquilegia einseleana
Kleinblütige Akelei
Nr. 2023.3815kl_r100 %
3815kl_r
Aquilegia einseleana
Kleinblütige Akelei
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Ähnliche Standortansprüche hat die Schwarzviolette Akelei. Dieses hübsche Hahnenfußgewächs findet man bei uns auch nur in den Alpen und deren Vorland. Recht häufig anzutreffen, steigt sie hier zum Teil in Höhenlagen von bis zu 2.000 Metern.

Viel seltener und auf warme, kalk­reiche Steinböden angewiesen, ist hingegen deren Schwesterart. Ver­breitungsschwerpunkt der Klein­blütigen Akelei sind eigent­lich die Südalpen. In Deutschland kommt sie nur an wenigen Fundorten vor.

Wir fanden sie am Saum der Steinschutthalden des Wimbach­gries, wo die Art von Dr. med. August Max Einsele aus München, nach dem die Art benannt ist, auch im Jahre 1847 erstmals entdeckt wurde.

Etwas häufiger, aber auch auf sonnige und trockene Standorte angewiesen, ist die Knäuel-Glockenblume. Die Art kommt von Europa über den Kaukasus bis in den Iran vor. In Deutschlands Wildnis gilt sie außer in Bayern in allen anderen Bundesländern als gefährdet oder zum Teil auch als bereits ausgestorben.

Eine weitere sehr interessante Pflanzenfamilie sind die Sommer­wurze, von denen uns im Klaus­bach­tal die Blutrote Som­merwurz begegnet ist.

Alle Arten dieser Familie sind Voll­schmarozer und betreiben keine Photosynthese, sondern nutzen die Nährstoffe ihres jeweiligen artspezi­fischen Wirtes, in dessen Wurzeln sie dafür mit ihren eigenen ein­dringen.

Campanula glomerata
Campanula glomerata
Knäuel-Glockenblume
Nr. 2023.4716kl_r100 %
4716kl_r
Campanula glomerata
Knäuel-Glockenblume
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Orobanche gracilis
Orobanche gracilis
Blutrote Sommerwurz
Nr. 2023.4662kl_r100 %
4662kl_r
Orobanche gracilis
Blutrote Sommerwurz
150mm; F/4.5; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Rubus saxatilis
Rubus saxatilis - Steinbeere
Nr. 2023.4608kl_r100 %
4608kl_r
Rubus saxatilis
Steinbeere
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 5000
Canon EOS 5D Mark IV

Als Eiszeitrelikt heute bei uns nur noch in den Alpen verbreitet, war die Silberwurz am Ende des Pleistozäns überall in Europa beheimatet. Als "Dryaszeit" wurde der Zeitabschnitt sogar nach dieser Art benannt. Die Pflanze ist, sofern ausreichend Licht vorhanden, ausgesprochen genügsam und daher häufig auf Felsschutt und steinigen Rasen zu finden.

Carlina acaulis
Carlina acaulis - Silberdistel
Nr. 2023.4567kl_r100 %
4567kl_r
Carlina acaulis
Silberdistel
150mm; F/5.6; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Eine einzelne Steinbeere fanden wir an einem Weg­rand am Jenner. Die zur Gattung der Brom- bzw. Himbeeren gehörende Pflanze wird nicht sehr hoch, bil­det aber bis zu 2 Meter kriechende, wurzelnde Triebe. Als Besonderheit innerhalb der Gattung Rubus besteht die Sammelfrucht nur aus sehr wenigen Teilfrüchten, oft - so wie hier - sogar nur aus einer einzigen.

Die Steinbeere kommt in den kühlen bis gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel vor und wird zum Beispiel in der klassischen, russischen Küche verwendet. In Deutschland ist sie vor allem im Süden streckenweise verbreitet, im restlichen Gebiet hingegen eher selten.

Dryas octopetala
Dryas octopetala - Silberwurz
Nr. 2023.3891kl_r100 %
3891kl_r
Dryas octopetala
Silberwurz
150mm; F/8; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Sonnig und trocken mag es auch die Silberdistel. Als Liebhaberin beweideter Magerrasen gilt die Art in Deutschland als stark gefährdet und ist daher gesetz­lich geschützt. In den Alpen und einigen Mittel­gebirgen trifft man sie aber noch regelmäßig an.

Der Lebensraum der Silberdistel ist vor allem durch Verbuschung gefährdet. Ohne regelmäßige Beweidung verschwinden viele der offenen Magerrasen unterhalb der Baumgrenze.

Zu guter Letzt nun noch ein paar Orchideen. Leider waren wir auch hier viel zu spät im Jahr unterwegs, um die Vielfalt und den noch vorhandenen Reichtum an Vertretern dieser Familie im Alpenraum zu bestaunen. Ein paar konnten wir dann aber doch aufspüren, vom Rest gab's nur noch abgeblühte Blütenstände.

Zwei Arten, von denen ein paar mehr Exemplare ihre auffäl­ligen rosafar­benen Blütenstände am Wegrand in die Höhe streckten, waren die Wohlriechende- und die Mücken-­Händelwurz.

Die beiden einzigen Vertreter dieser Gattung in Deutschland haben bei uns ihren Verbrei­tungs­schwerpunkt in den Al­pen und kommen hier noch relativ häufig vor. Teilweise steigen sie sogar in Höhen bis über 2000 m.

Im restlichen Gebiet sind die Arten eher selten zu finden und stehen beide auf der Roten Liste gefähr­deter Arten.

Unterscheiden lassen sich beide Arten relativ einfach durch den langen Sporn der Mücken-Händel­wurz, welcher diese in der heimi­schen Orchideenflora von ähnlich aussehenden Arten ab­grenzt.

Gymnadenia odoratissima
Gymnadenia odoratissima
Wohlriechende Händelwurz
Nr. 2023.3418kl_r100 %
3418kl_r
Gymnadenia odoratissima
Wohlriechende Händelwurz
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Gymnadenia conopsea
Gymnadenia conopsea
Mücken-Händelwurz
Nr. 2023.3482kl_r100 %
3482kl_r
Gymnadenia conopsea
Mücken-Händelwurz
150mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Epipactis helleborine
Epipactis helleborine - Breitblättrige Stendelwurz
Nr. 2023.4308kl_r100 %
4308kl_r
Epipactis helleborine
Breitblättrige Stendelwurz
150mm; F/13; 1/320s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Etwas später im Jahr, und daher auch noch überall an den Rändern der Wanderwege zu bewundern gewesen, blüht die Breitblättrige Stendelwurz.

Die mit bis zu 1 Meter sehr große, aber meist eher unscheinbare Art ist eine der häufigsten Orchideen in Deutschland. Sie ist bei uns weit verbreitet, wenn vergleichsweise auch nicht ganz so oft anzutreffen, wie hier in den Alpen. Die Art ist ein typischer Vetreter lichter bis halb­schat­tiger Standorte in Wäldern und an Waldrändern.

Ihre Blütenfarbe variiert von komplett grünlich-weiß bis hin zu sehr dunklen violetten Farbtönen. Das Abgren­zen von den anderen im Gebiet vorkommenden Arten der Gattung fällt daher nicht immer leicht.

Ähnlich beläuft es sich mit dem Ge­wöhnlichen Kohlröschen. Auch hier kommen gleich mehrere ähnliche Ar­ten im Gebiet vor, welche nicht leicht voneinander zu unterscheiden sind.

Oft ist eine sichere Bestim­mung nur durch eine mikros­kopische Unter­suchung möglich. Erschwe­rend kommt noch hinzu, dass das Vor­kommen mehrerer Arten am selben Fundort keine Seltenheit ist.

Interessant dabei ist allerdings die Tatsache, dass einige Arten der Gattung sich scheinbar sowohl ge­schlechtlich als auch unge­schlecht­lich fortpflanzen, was zur Bildung von sogenannten "Kleinarten" führt, welche schnell eigene Popu­lationen bilden.

Bei anderen Gattungen, wie Rubus, Hieracium oder Taraxacum führte dieser Umstand in der Vergangen­heit zur Beschreibung von zum Teil vielen hundert neuen Arten.

Mal sehen, ob uns das in Zukunft auch bei den Kohlröschen blüht. Ich hoffe nicht!

Nigritella rhellicani
Nigritella rhellicani
Gewöhnliches Kohlröschen
Nr. 2023.3554kl_r100 %
3554kl_r
Nigritella rhellicani
Gewöhnliches Kohlröschen
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Nigritella rhellicani
Nigritella rhellicani
Gewöhnliches Kohlröschen
Nr. 2023.3422kl_r100 %
3422kl_r
Nigritella rhellicani
Gewöhnliches Kohlröschen
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
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08.04. - 13.04.2023 - Ibiza im Frühling...

Nach einigen Jahren sommer- oder herbstlicher Mittelmeeraufenthalte, ging es endlich mal wieder in den medi­terranen Frühling. Das hat den Vorteil, dass um diese Jahreszeit alles noch grünt und blüht, was im Rest des Jah­res nicht unbedingt der Fall ist. Dafür hält sich die Insekten-Vielfalt in Grenzen. Man kann halt nicht alles haben.

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Silene cambessedesii
Silene cambessedesii - Cambessedes' Leimkraut
Nr. 2023.7373kl_r100 %
7373kl_r
Silene cambessedesii
Cambessedes' Leimkraut
100mm; F/9; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Zwei rosafarbene solcher Winzlinge waren zum Beispiel Cambessedes' Leimkraut und das Zierliche Tau­sendgüldenkraut. Beides typische Vertreter der Küs­tenbereiche. Während letzterer allerdings überall in Europa verbreitet ist, handelt es sich beim Leimkraut um einen Endemiten der Balearen.

Senecio gallicus
Senecio gallicus - Französisches Kreuzkraut
Nr. 2023.7415kl_r100 %
7415kl_r
Senecio gallicus
Französisches Kreuzkraut
100mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Eine andere Art der Überlebensstrategie für derartige Standorten nutzt die überall in Europa verbreitete Schopfige Traubenhyazinthe. Diese speichert mit Hilfe ihrer Zwiebel Nährstoffe und Wasser. Normaler­weise findet man sie hier im mediterranen Raum auf Brachland oder in Macchienfluren.

Lotus cytisoides
Lotus cytisoides - Geißkleeartiger Hornklee
Nr. 2023.7327kl_r100 %
7327kl_r
Lotus cytisoides
Geißkleeartiger Hornklee
100mm; F/9; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Hier in den Dünen waren die Pflanzen teilweise völlig mit Sand bedeckt, so dass oft nur die obersten Blüten oder ein paar Blätter zu sehen waren. Die Art ist im gesamten mediterranen Raum weit verbreitet und hier beson­ders an der Küste zu finden.

Ähnliche Ansprüche an ihren Lebensraum hat auch die Tanger-Reichardie. Ebenfalls meist in Küstennähe anzutreffen, ist dieser einjährige, unserem heimischen Löwenzahn sehr ähnlich sehende Korbblütler, von den Kanaren über das gesamte Mittelmeer bis hin nach Westasien verbrei­tet.

Einer unserer Ausflüge führte uns nach Ses Salines. Neben einem schönen Strand und den namensge­benden Salinen im Hinterland ist vor allem die herrliche zum Teil noch natürliche Dünenlandschaft sehenswert.

Immer wieder erstaunt mich die vielfältige Flora, die es schafft, mit einem derartig lebensfeindlichen Umfeld aus Sand und permanenter Hitze umzugehen. Viele der auch an anderen Standorten vorkommenden Pflanzen weisen hier allerdings eine Kümmerwuchsform auf.

Centaurium pulchellum
Centaurium pulchellum - Zierliches Tausendgüldenkraut
Nr. 2023.7393kl_r100 %
7393kl_r
Centaurium pulchellum
Zierliches Tausendgüldenkraut
100mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

An den Küsten des gesamten westlichen Mittel­meer­raums kann man das Französische Kreuzkraut finden. Als charakteristische Art heißer und vege­tationsarmer, trockener Standorte nutzt der hübsche gelbe Korbblütler seine fleischigen Blätter, um Wasser zu speichern - ähnlich der Dickblattgewächse.

Muscari comosum
Muscari comosum - Schopfige Traubenhyazinthe
Nr. 2023.7306_07kl_r100 %
7306_07kl_r
Muscari comosum
Schopfige Traubenhyazinthe
100mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Eine weitere Art mit heißen und trockenen Stand­orten umzugehen, hat der Geißkleeartige Hornklee per­fektioniert. Sehr dicht mit kurzen, seidigen Haaren bedeckt, was die gesamte Pflanze silbrig-glänzend er­scheinen lässt, beugt dieser Vertreter der Schmet­terlingsblütler unnötiger Verdunstung vor.

Reichardia tingitana
Reichardia tingitana - Tanger-Reichardie
Nr. 2023.7507kl_r100 %
7507kl_r
Reichardia tingitana
Tanger-Reichardie
100mm; F/2.8; 1/2500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Allerorts bei unseren Wanderungen begegneten uns Vertreter der Sommerwurzgewächse. Alle Mitglieder dieser Pflanzenfamilie sind Vollschmarotzer. Sie besitzen kein Blattgrün und können daher keine Photosynthese betreiben. Die notwendigen Nährstoffe besorgt sich die Pflanze stattdessen aus den Wurzeln ihrer Wirtspflanze, in die sie mit ihren eigenen Wurzel eindringt. Jede Art bevorzugt dabei spezifische Wirte.

Phelipanche nana
Phelipanche nana
Zwerg-Sommerwurz
Nr. 2023.7155kl_r100 %
7155kl_r
Phelipanche nana
Zwerg-Sommerwurz
100mm; F/11; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Boulardia latisquama
Boulardia latisquama
Breitschuppige Sommerwurz
Nr. 2023.7299kl_r100 %
7299kl_r
Boulardia latisquama
Breitschuppige Sommerwurz
100mm; F/8; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Boulardia latisquama
Boulardia latisquama
Breitschuppige Sommerwurz
Nr. 2023.7470_71kl_r100 %
7470_71kl_r
Boulardia latisquama
Breitschuppige Sommerwurz
100mm; F/7.1 (DFF); 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Diese Tatsache hilft zusammen mit den morpholo­gischen Merkmalen der Pflanze bei der Bestimmung. Letztere führen für sich allein gestellt nicht immer zur sicheren Artzuordnung, wie man am Beispiel der Breitschuppigen Sommerwurz erkennen kann.

Bei der Zwerg-Sommerwurz ist der Fall schon ein­deutiger, obwohl auch hier noch weitere ähnliche Arten im Gebiet vorkommen.

Genauso vollparasitär wie die Sommerwurzen ernährt sich auch der Gelbe Zistrosenwürger. Wie man am Namen leicht erkennen kann, hat sich dieser hübsche Schmarotzer, aus der Familie der Cytinaceae, dabei auf Zistrosen als Wirt spezialisiert, welche auch auf Ibiza, wie überall am Mittelmeer, vielerorts vertreten sind.

Cytinus hypocistis
Cytinus hypocistis - Gelber Zistrosenwürger
Nr. 2023.7409bkl_r100 %
7409bkl_r
Cytinus hypocistis
Gelber Zistrosenwürger
100mm; F/10; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Auf der Insel kommen insgesamt vier verschiedene Arten vor, welche wir tatsächlich auch alle bewundern durften. Allesamt buschige Zwerg­sträucher, waren diese schon meist von Weitem an ihrem aromatischen Geruch zu bemerken.

Die Clusius-Zistrose findet man in Europa lediglich in Italien und Spanien, auf den Balearen nur in der Unter­art multiflorus. Uns begegnete sie nur in den Dünen von Ses Salines, hier dafür aber gleich in recht üppigen Be­ständen.

Cistus monspeliensis
Cistus monspeliensis - Montpellier-Zistrose
Nr. 2023.7149kl_r100 %
7149kl_r
Cistus monspeliensis
Montpellier-Zistrose
100mm; F/11; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Ein fast identisches Verbreitungsgebiet weist die dritte Art auf. Mit ihren ebenfalls weißen, wenn auch etwas größeren Blüten, war die Salbeiblättrige Zist­rose ähnlich häufig zu finden.

Cistus albidus
Cistus albidus - Weißliche Zistrose
Nr. 2023.7151kl_r100 %
7151kl_r
Cistus albidus
Weißliche Zistrose
100mm; F/11; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Cistus clusii ssp. multiflorus
Cistus clusii ssp. multiflorus - Vielblütige Clusius-Zistrose
Nr. 2023.7396kl_r100 %
7396kl_r
Cistus clusii ssp. multiflorus
Vielblütige Clusius-Zistrose
100mm; F/5.6; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die andere kleinblütige und leicht an ihren typischen Blättern zu erkennende Mont­pellier-Zist­rose war hingegen überall auf der Insel vertreten. Und auch im gesamten Mittel­meerraum ist die Art weit verbreitet und von Portugal bis nach Griechenland anzutreffen.

Cistus salvifolius
Cistus salvifolius - Salbeiblättrige Zistrose
Nr. 2023.7126kl_r100 %
7126kl_r
Cistus salvifolius
Salbeiblättrige Zistrose
100mm; F/11; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zu den letzteren beiden, dringt die Weißliche Zistrose, mit ihren großen rosafarbenen Blüten, östlich lediglich bis Italien ins Mittelmeer vor. Wir konnten sie nur bei einer Wanderung beobachten.

Nicht ganz so auffällig präsentieren sich die nächsten botanischen Schönheiten. Alle drei sind typische Vertreter der Mittelmeerflora. Während Sizilianische Winde und Acker-Erdrauch offenes Brachland als Standort bevorzugen, kommt der Durchwachsenblättrige Bitterling auch mit vegetationsreicheren Habitaten, wie Maccien oder lückigen Halbtrockenrasen, klar.

Convolvulus siculus
Convolvulus siculus
Sizilianische Winde
Nr. 2023.7839kl_r100 %
7839kl_r
Convolvulus siculus
Sizilianische Winde
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Fumaria agraria
Fumaria agraria
Acker-Erdrauch
Nr. 2023.7883kl_r100 %
7883kl_r
Fumaria agraria
Acker-Erdrauch
100mm; F/5.6; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Blackstonia perfoliata
Blackstonia perfoliata
Durchwachsenblättriger Bitterling
Nr. 2023.7099kl_r100 %
7099kl_r
Blackstonia perfoliata
Durchwachsenblättriger Bitterling
100mm; F/10; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Asphodelus fistulosus
Asphodelus fistulosus
Röhriger Affodill
Nr. 2023.7623kl_r100 %
7623kl_r
Asphodelus fistulosus
Röhriger Affodill
100mm; F/10; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Sedum sediforme
Sedum sediforme
Nizza-Mauerpfeffer
Nr. 2023.7622kl_r100 %
7622kl_r
Sedum sediforme
Nizza-Mauerpfeffer
100mm; F/10; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Gladiolus dubius
Gladiolus dubius
Zweifelhafte Gladiole
Nr. 2023.7194kl_r100 %
7194kl_r
Gladiolus dubius
Zweifelhafte Gladiole
100mm; F/10; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Ähnliche Habitate wie Letzterer bevorzugen auch die im großen Teilen des Mittelmeerraum vorkommenden Arten Röhriger Affodill, Nizza-Mauerpfeffer und Zweifelhafte Gladiole. Alle drei sind in ihrem Aussehen aller­dings deutlich auffälliger und so auch meist schon von Weitem vom Wegrand aus zu sehen.

Folgendes wieder etwas niedrigwüchsigeres Floren-Kon­glomerat be­ge­gnete uns bei einer Wanderung an einem felsigen Standort in direkter Küstennähe.

Während die Mittags-Schwertlilie auch an anderen trockenen Standorten vorkommt und im mediterranen Raum weit verbreitet ist, beschränkt sich das Vor­kom­men der Möhre in der Unterart commutatus lediglich auf felsige Küstenareale einiger Mittelmeerinseln.

Daucus carota subsp. commutatus
Daucus carota subsp. commutatus - Möhre
Nr. 2023.7083kl_r100 %
7083kl_r
Daucus carota subsp. commutatus
Möhre
100mm; F/11; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Überall im mediterranen Raum und mit weit weniger Anspruch an Bodenbeschaffenheit und Kleinklima gedeiht hingegen der Blaue Gauchheil.

Anagallis foemina
Anagallis foemina - Blauer Gauchheil
Nr. 2023.7916kl_r100 %
7916kl_r
Anagallis foemina
Blauer Gauchheil
100mm; F/10; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Moraea sisyrinchium
Moraea sisyrinchium - Mittags-Schwertlilie
Nr. 2023.7639kl_r100 %
7639kl_r
Moraea sisyrinchium
Mittags-Schwertlilie
100mm; F/10; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Einen botanischen Winzling, deren Schönheit sich erst in der Vergrößerung seiner Blüten offenbart, ist das Felsen-Kreuzblümchen. Nur im westlichen Mittel­meerraum vertreten, findet man diesen dort, wie der Name schon sagt, meist an felsigen Standorten.

Polygala rupestris
Polygala rupestris - Felsen-Kreuzblümchen
Nr. 2023.7635kl_r100 %
7635kl_r
Polygala rupestris
Felsen-Kreuzblümchen
100mm; F/10; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Man begegnet dieser kleinen blauen Schönheit oft auch auf Äckern und im Brachland. Genau wie seine Schwester­art Anagallis arvensis, welche allerdings sowohl in einer rot- als auch in einer blaublütigen Form aufteten kann, ist dieses Primelgewächs in großen Teilen Europas weit verbreitet.

Eine weitere, erst auf den zweiten Blick bezaubernde Pflanze, ist die Knotenblütige Mittagsblume, aus deren meist teppichartigen Gewirr aus fleischigen, zur Wasserspeicherung dienenden Blättern, winzige, zarte weiße Strahlenblüten treiben.

Tripodion tetraphyllum
Tripodion tetraphyllum - Blasen-Wundklee
Nr. 2023.7995bkl_r100 %
7995bkl_r
Tripodion tetraphyllum
Blasen-Wundklee
100mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Mesembryanthemum nodiflorum
Mesembryanthemum nodiflorum - Knotenblütige Mittagsblume
Nr. 2023.7652kl_r100 %
7652kl_r
Mesembryanthemum nodiflorum
Knotenblütige Mittagsblume
100mm; F/10; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Genau daneben und zunächst genauso unscheinbar wirkend, blühten gleich mehrere Pflanzen Blasen-Wundklee. Dieser Schmetterlingsblütler verdankt sei­nen Namen den aufgeblasenen Blütenkelchen, die sich allerdings erst nach dem Abblühen entwickeln und damit leider nicht auf meinem Foto zu sehen sind.

Auch in unmittelbarer Nähe, aber durch seine besondere Blütenform schon von Weitem zu erkennen, wuchs ein interessanter Vertreter aus der Familie der Nelkengewächse. Die Kopfförmige Mauermiere ist im Mittel­meerraum weit verbreitet und weist, wie die meisten Vertreter die­ser Gattung, silberglänzende Hochblätter auf.

Paronychia capitata
Paronychia capitata - Kopfförmige Mauermiere
Nr. 2023.7991kl_r100 %
7991kl_r
Paronychia capitata
Kopfförmige Mauermiere
70mm; F/5.6; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Bei einigen dieser Arten - so wie hier - fallen diese aber, im Verhältnis zu ihren Blüten, besonders groß und auffällig aus.

Paronychia capitata
Paronychia capitata - Kopfförmige Mauermiere
Nr. 2023.7998kl_r100 %
7998kl_r
Paronychia capitata
Kopfförmige Mauermiere
100mm; F/7.1; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Da das Beste ja bekanntlich immer zum Schluss kommt, beende ich den botanischen Teil dieses kleinen Berichtes mit dem neuen Steckenpferd meines Sohnes - der europäischen Orchideenflora. Allzu viel war aber in Sachen Orchideen nicht los. Und so beschränkten sich unsere Funde auf den Kleinblü­tigen Zungenständel, die Pyramiden-Hundswurz und drei Vertreter aus der Gattung der Ragwurzen.

Serapias parviflora
Serapias parviflora
Kleinblütiger Zungenständel
Nr. 2023.7665bkl_r100 %
7665bkl_r
Serapias parviflora
Kleinblütiger Zungenständel
100mm; F/6.3; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys speculum
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
Nr. 2023.7760kl_r100 %
7760kl_r
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys fusca
Ophrys fusca
Braune Ragwurz
Nr. 2023.7796kl_r100 %
7796kl_r
Ophrys fusca
Braune Ragwurz
100mm; F/9; 1/250s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys speculum
Ophrys speculum - Spiegel-Ragwurz
Nr. 2023.7766kl_r100 %
7766kl_r
Ophrys speculum
Spiegel-Ragwurz
100mm; F/11; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Allen Ragwurz-Arten gemeinsam ist die Bestäubungs­strategie. Dafür locken deren Blüten durch Produktion von Duftstoffen und insektenähnlichem Aussehen männliche Insekten an, die beim Versuch der Kopu­lation mit den Blüten deren Pollen übertragen. Der individuelle Bestäuber ist dabei von Art zu Art ver­schieden.

Braune- und Spiegel-Ragwurz sind rund ums Mittel­meer weit verbreitet und Letztere ist mir vor ein paar Jahren auch schon auf Mallorca begegnet. Die dritte im Bunde - die Balearen-Ragwurz - ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Balearen-Endemit.

Je nach Autor, wird diese entweder als eigene Art oder als Unterart von Bertolonis Ragwurz betrachtet. In jedem Fall findet man sie ausschließlich auf den Balea­rischen Inseln - dort allerdings, in geeigneten Lebensräumen, wie lichten Wäldern und Gebüschen, auch in großer Individuen-Dichte.

Ophrys balearica
Ophrys balearica - Balearen-Ragwurz
Nr. 2023.7940kl_r100 %
7940kl_r
Ophrys balearica
Balearen-Ragwurz
100mm; F/8; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys balearica
Ophrys balearica
Balearen-Ragwurz
Nr. 2023.7959_65kl_r100 %
7959_65kl_r
Ophrys balearica
Balearen-Ragwurz
100mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys fusca
Ophrys fusca
Braune Ragwurz
Nr. 2023.7750kl_r100 %
7750kl_r
Ophrys fusca
Braune Ragwurz
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Anacamptis pyramidalis
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
Nr. 2023.7195kl_r100 %
7195kl_r
Anacamptis pyramidalis
Pyramiden-Hundswurz
100mm; F/10; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
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So reichhaltig die florale Vielfalt im mediterranen Frühling Ibizas war, so gering viel leider die Anzahl an faunistischen Begegnungen aus. Gerade mal eine Handvoll Arten hat es auf meinen Chip geschafft.

Sphingonotus rubescens
Sphingonotus rubescens - Wüsten-Sandschrecke ♀
Nr. 2023.7972kl_r100 %
7972kl_r
Sphingonotus rubescens
Wüsten-Sandschrecke ♀
100mm; F/11; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Sphingonotus rubescens
Sphingonotus rubescens - Wüsten-Sandschrecke ♂
Nr. 2023.7078kl_r100 %
7078kl_r
Sphingonotus rubescens
Wüsten-Sandschrecke ♂
100mm; F/11; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die einzige Heuschreckenart, welche uns allerdings gleich an mehreren Stellen auf der Insel über den Weg hüpfte, war die Wüsten-Sandschrecke. Seit mein Sohn vor vier Jahren seine Liebe zur springenden Zunft entdeckt hat, ist dies nun schon die sechste Sand­schreckenart, die wir zusammen aufspüren konnten.

Sphingonotus rubescens
Sphingonotus rubescens - Wüsten-Sandschrecke ♂
Nr. 2023.7850kl_r100 %
7850kl_r
Sphingonotus rubescens
Wüsten-Sandschrecke ♂
100mm; F/11; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

In Europa kommt die Art im mediterranen Raum von der Iberischen Halbinsel bis in die Ägäis vor.

Ihre Verbreitung in Süd­italien und Griechenland ist allerdings nicht vollständig geklärt, da die dortigen Populationen schwer von der ihrer Schwestern­art, der Blauflügligen Sandschrecke, zu unterscheiden sind.

Danke an Axel Hochkirch für die Bestimmung!

Aber auch für mich gab es ein besonderes Highlight, welches ich aufgrund seiner Winzigkeit allerdings zu­nächst übersah, beziehungsweise für kleine "normale" Fliegen hielt, die bei unserem Besuch der Dünen von Ses Salines immer mal wieder vor unseren Füßen aufflogen.

Erst auf den zweiten Blick konnte ich die nur zirka 5-7 mm großen Flugkünstler als Raubfliegen identifizieren - genauer gesagt als Schiner's Sandwicht.

Stichopogon schineri
Stichopogon schineri - Schiner's Sandwicht ♂
Nr. 2023.7363bkl_r100 %
7363bkl_r
Stichopogon schineri
Schiner's Sandwicht ♂
100mm; F/9; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Und auf den dritten Blick - durchs Makroobjektiv - zeigten sich dann auch die toll violett-glänzenden Augen, wie sie für die Männchen, dieser auch in Deutschland sehr, sehr selten vorkommenden Art, typisch sind.

Stichopogon schineri
Stichopogon schineri - Schiner's Sandwicht ♂
Nr. 2023.7339kl_r100 %
7339kl_r
Stichopogon schineri
Schiner's Sandwicht ♂
100mm; F/9; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Stichopogon schineri
Stichopogon schineri - Schiner's Sandwicht ♀
Nr. 2023.7357c2kl_r100 %
7357c2kl_r
Stichopogon schineri
Schiner's Sandwicht ♀
100mm; F/9; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Eine weitere Raubfliegenart begegnete uns bei einer Wanderung hoch über der Steilküste im Nordosten der Insel. Dass es sich dabei um eine Saropogon - Art handelt, ist klar, nur nicht um welche genau.

Saropogon sp.
Saropogon sp. - Raubfliege ♂
Nr. 2023.7255kl_r100 %
7255kl_r
Saropogon sp.
Raubfliege ♂
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Saropogon sp.
Saropogon sp. - Raubfliege ♀
Nr. 2023.7265_66kl_r100 %
7265_66kl_r
Saropogon sp.
Raubfliege ♀
100mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Auf den Balearen ist bisher keine Art der Gattung nach­gewiesen. Zudem ist die ganze Gattung wohl dringend revisionsbedürftig. Es wird wohl also noch eine Weile dauern, bis man hier Genaueres sagen kann.

Beim nächsten Krabbler wusste ich hingegen sofort, um was es sich handelt. Zum ersten Mal in meinem Leben rannte mir mit einem "Affenzahn" ein Spinnen­läufer über den Weg. Da es in Europa nur zwei Arten gibt und diese sich relativ leicht unterscheiden lassen, war hier die genaue Zuordnung recht einfach.

Scutigera coleoptrata kommt rund um das gesamte Mittelmeer vor. Inzwischen wurde er allerdings vom Menschen in alle Erdteile verschleppt. Durch die Klima­erwärmung breitet er sich auch immer weiter nach Norden aus. In Deutschland hat er im Jahr 2022 Berlin erreicht. Meine Frau wird sich über diese Info sicher sehr freuen ;-)

Scutigera coleoptrata
Scutigera coleoptrata - Spinnenläufer
Nr. 2023.7285kl_r100 %
7285kl_r
Scutigera coleoptrata
Spinnenläufer
100mm; F/6.3; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Podarcis pityusensis
Podarcis pityusensis - Pityusen-Mauereidechse ♂
Nr. 2023.7500kl_r100 %
7500kl_r
Podarcis pityusensis
Pityusen-Mauereidechse ♂
100mm; F/8; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Uns begegneten die flinken Tiere an vielen Stellen der Insel. Um welche der 22 Unterarten es sich dabei jeweils handelte, weiß ich leider nicht.

Podarcis pityusensis
Podarcis pityusensis - Pityusen-Mauereidechse ♀ + ♂
Nr. 2023.7476kl_r100 %
7476kl_r
Podarcis pityusensis
Pityusen-Mauereidechse ♀ + ♂
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

In und an zusammengefallenen Gemäuern bei Ses Salines konnten wir die Tiere in großer Anzahl beo­bach­ten. Die Männchen waren dabei immer auf der Suche nach einer potentiellen Partnerin oder einem Rivalen, welcher bei Sichtung sofort in eine wilde Verfolgungsjagd verwickelt wurde.

Der Spinnenläufer gehört sicher auch in das Beute­spektrum der Pityusen-Mauereidechse. Diese kleine, meist herumflitzende Schönheit, kommt ausschließlich auf der Inselgruppe der Pityusen vor, also Ibiza und For­mentera.

Podarcis pityusensis
Podarcis pityusensis - Pityusen-Mauereidechse ♂
Nr. 2023.7485kl_r100 %
7485kl_r
Podarcis pityusensis
Pityusen-Mauereidechse ♂
100mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Da sich das Vorkommen der meisten aber auf kleine isolierte Inseln vor der Küste beschränken, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich hier jeweils um die Nominatform handelt.

Podarcis pityusensis
Podarcis pityusensis - Pityusen-Mauereidechse ♀
Nr. 2023.7444kl_r100 %
7444kl_r
Podarcis pityusensis
Pityusen-Mauereidechse ♀
100mm; F/7.1; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Und ganz zum Schluss noch eine kleine Auswahl an Springspinnen, nach denen ich während unseres Urlaubes natürlich auch gesucht habe. Irgendwie muss meine Galerie ja wachsen. In gesammelter Form gibt es sie, bezogen auf diese Reise, auch noch einmal hier.

Aelurillus balearus
Aelurillus balearus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.8736_43kl_r100 %
8736_43kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Euophrys altera
Euophrys altera
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.8052_71bkl_r100 %
8052_71bkl_r
Euophrys altera
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus agricola
Heliophanus agricola
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.0039_48kl_r100 %
0039_48kl_r
Heliophanus agricola
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus balearus
Aelurillus balearus
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.8894_02kl_r100 %
8894_02kl_r
Aelurillus balearus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Euophrys altera
Euophrys altera
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.0564_82kl_r100 %
0564_82kl_r
Euophrys altera
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus luctuosus
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.9115_25kl_r100 %
9115_25kl_r
Aelurillus luctuosus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Das ist es auch schon gewesen - diesmal mit sehr viel Botanik und sehr wenig Tieren.

Salticus ebusitanus
Salticus ebusitanus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.9479_97bkl_r100 %
9479_97bkl_r
Salticus ebusitanus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Salticus ebusitanus
Salticus ebusitanus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.9499_10bkl_r100 %
9499_10bkl_r
Salticus ebusitanus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Nachtrag:

Das Highlight im Bezug auf die springende Zunft war allerdings die Entdeckung einer bisher noch unbeschrie­benen Zebra-Springspinnen-Art, welche von mir, im Rahmen ihrer Erstbeschreibung, inzwischen den Namen Salticus ebusitanus erhalten hat.

Leider haben wir nur ein einzelnes Männchen aufspüren können. Wenn also in naher Zukunft niemand das passende Weibchen dazu findet, werden wir wohl nicht um einen weiteren Besuch der Insel herumkom­men.

Salticus ebusitanus
Salticus ebusitanus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.9536_51bkl_r100 %
9536_51bkl_r
Salticus ebusitanus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
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23.10. - 30.10.2023 - Mal wieder Kos...

Fast 10 Jahre ist es nun schon her, dass wir das erste Mal die sonnenverwöhnte Insel Kos in der östlichen Ägäis besuchten. Es wurde also höchste Zeit für einen erneuten Besuch - vor allem auch, weil Ende Oktober nicht mehr so viele andere wettersichere Ziele am Mittelmeer verfügbar sind.

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Schrecken

Neben einem noch warmen Meer zum Baden war der Vorteil dieses sehr späten Zeitpunktes im Jahr auch das Vorhandensein vieler adulter Heuschrecken. Beides ist für unseren Sohnemann inzwischen gleich­wichtig, Letz­teres fast schon wichtiger.

Schön an Kos ist auch, dass die Nähe zur Türkei dazu führt, dass hier auf der Insel auch einige Arten vorkommen, die ihr Hauptver­brei­tungsgebiet viel öst­licher haben.

Die zwei durch uns aufgespürten Acrotylus-Arten sind jedoch fast im gesamten Mittelmeerraum ver­breitet.

Acrotylus longipes
Acrotylus longipes - Gelbflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2023.6977bkl_r100 %
6977bkl_r
Acrotylus longipes
Gelbflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die Schlanke Ödlandschrecke hingegen, kommt in vielerlei trockenen, meist vegetationsarmen Habitaten vor. Hier auf der Insel begegnete uns die Art an offenen, felsigen Standorten in den Bergen, auf Schot­terflächen entlang von Straßen und Wegen und auch direkt am Strand.

Acrotylus patruelis
Acrotylus patruelis - Schlanke Ödlandschrecke ♂
Nr. 2023.6846kl_r100 %
6846kl_r
Acrotylus patruelis
Schlanke Ödlandschrecke ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Acrotylus longipes
Acrotylus longipes - Gelbflügelige Ödlandschrecke ♂
Nr. 2023.6971kl_r100 %
6971kl_r
Acrotylus longipes
Gelbflügelige Ödlandschrecke ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Dabei ist die Gelbflügelige Ödland­schrecke durch ihre Vorliebe für küstennahe Dünenbereiche deutlich seltener zu finden - vor allem, weil derartige Biotope auch am Mittelmeer immer seltener werden. Lang suchen brauchten wir trotzdem nicht, da der Sohne­mann den Fundort vorab gut recherchiert hatte.

Acrotylus patruelis
Acrotylus patruelis - Schlanke Ödlandschrecke ♀
Nr. 2023.6837kl_r100 %
6837kl_r
Acrotylus patruelis
Schlanke Ödlandschrecke ♀
150mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Beide Arten lassen sich recht einfach voneinander unterscheiden - jedoch nur im Flug beziehungs­weise mit ausgebreiteten Flügeln.

Während die Erste, wie ihr deutscher Name schon verrät, gelbliche Hinter­flügel aufweist, fällt Letztere bei jedem Hüpfer sofort durch ihre knallroten Flügel auf.

Auch die drei auf der Insel vorkommenden Ödlandschreckenarten der Gattung Oedipoda können anhand ihrer Hinterflügelfarbe sehr einfach im Flug auseinander gehalten werden. Während die Blauflügelige Ödland­schrecke mit hellblauen Hinterflügeln daherkommt Bild , sind die Flügel der Östlichen Ödlandschrecke zumindest in der hiesigen Population rot Bild (in Rhodos gibt es auch eine gelb­fügelige Unterart Bild) und die der Gold­flüge­ligen Ödlandschrecke wunderschön gold-gelb gefärbt Bild .

Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke ♂
Nr. 2023.7072kl_r100 %
7072kl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke ♂
150mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda miniata
Oedipoda miniata
Östliche Ödlandschrecke ♂
Nr. 2023.7143kl_r100 %
7143kl_r
Oedipoda miniata
Östliche Ödlandschrecke ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda aurea
Oedipoda aurea
Goldflügelige Ödlandschrecke ♂
Nr. 2023.7112kl_r100 %
7112kl_r
Oedipoda aurea
Goldflügelige Ödlandschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2023.7070kl_r100 %
7070kl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda miniata
Oedipoda miniata
Östliche Ödlandschrecke ♀
Nr. 2023.7145ckl_r100 %
7145ckl_r
Oedipoda miniata
Östliche Ödlandschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda aurea
Oedipoda aurea
Goldflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2023.7095_96kl_r100 %
7095_96kl_r
Oedipoda aurea
Goldflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Letztere beide gehören im Übrigen zu denen bereits anfangs erwähnten Arten mit eigentlich vorderasiatischen Verbreitungsgebiet. Während die Blauflügelige Ödland­schrecke auch in fast ganz Europa vorkommt, sind ihre beiden Verwandten ausschließlich auf den östlichen Mittelmeerraum beschränkt. Die goldflügelige Schönheit stößt auf Kos und zwei weiteren Inseln in der Ägäis sogar an ihre westliche Verbreitungsgrenze.

Sphingonotus sp.
Sphingonotus sp. - Sandschrecke ♂
Nr. 2023.7273kl_r100 %
7273kl_r
Sphingonotus sp.
Sandschrecke ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Griechenland ist bezüglich Sandschrecken leider bisher nicht so gut erforscht und bei der auf Kos und Rhodos endemischen Art Sphin­gonotus crivellarii ist der taxo­nomische Status unklar.

In einem kleinen, küstennahen Dünengebiet begegnete uns ein Vertreter der Gattung Sphingonotus. Genau, wie auf Rhodos im letzten Jahr, ist aber auch diesmal wohl keine Zuordnung bis zur Art möglich.

Sphingonotus sp.
Sphingonotus sp. - Sandschrecke ♀
Nr. 2023.7243kl_r100 %
7243kl_r
Sphingonotus sp.
Sandschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Keinerlei Unklarheiten gab es bei der Bestimmung der einzigen zwei griechischen Vertreter der Gattung Aiolopus, die uns gleich beide am Alikes Salzsee über den Weg sprangen.

Aiolopus strepens
Aiolopus strepens - Braune Strandschrecke ♂
Nr. 2023.7345bkl_r100 %
7345bkl_r
Aiolopus strepens
Braune Strandschrecke ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Aiolopus strepens
Aiolopus strepens - Braune Strandschrecke ♀
Nr. 2023.7336kl_r100 %
7336kl_r
Aiolopus strepens
Braune Strandschrecke ♀
150mm; F/9; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Während die Braune Strandschrecke aus­schließ­lich an den feuchteren, offenen Uferzonen anzu­tref­fen war, begegnete uns die Grüne Strand­schrecke im trock­neren aber vegetationsreichen Hinter­land des Sees.

Aiolopus  thalassinus
Aiolopus thalassinus - Grüne Strandschrecke ♂
Nr. 2023.7513kl_r100 %
7513kl_r
Aiolopus thalassinus
Grüne Strandschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Aiolopus  thalassinus
Aiolopus thalassinus - Grüne Strandschrecke ♀
Nr. 2023.7499kl_r100 %
7499kl_r
Aiolopus thalassinus
Grüne Strandschrecke ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Beiden Arten gemeinsam ist ihr Verhalten. Sie verlassen sich sehr lange auf ihre gute Tarnung und ergreifen erst im letzten Moment die Flucht. Das heißt, man muss schon fast auf sie drauftreten, ehe sie davonfliegen - dann aber meist gleich mehrere Meter. Bei gefühlten 60 Grad in der Sonne hatten wir daher viel Spaß!

Locusta migratoria
Locusta migratoria - Europäische Wanderheuschrecke ♂
Nr. 2023.7822kl_r100 %
7822kl_r
Locusta migratoria
Europäische Wanderheuschrecke ♂
150mm; F/4.5; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Am selben Fundort und mit einem ähnlichen Verhalten, nur mit Flügen von gleich über 20 Metern, konnten wir endlich auch die Europäische Wanderheuschrecke beobachten.

Leider kam aber zum irren Flugvermögen, der mit bis zu 6 cm Körpergröße wirklich riesigen Tiere, noch dazu, dass sie sich nach der Landung oft in das dichteste und meist stacheligste Binsengebüsch vor Ort verkrochen und daraus nie wieder auftauchten. So brauch­te es auch mindestens eine Stunde, bevor ich überhaupt mal ein ordentliches Foto machen konnte.

Die Art ist rund ums Mittelmeer weit verbreitet. Außer­dem weist sie ein ausge­prägtes Wanderverhalten auf und kann, in großer Zahl auftretend, auch land­wirt­schaftliche Schäden verursachen. Noch im Mittel­alter wurden derartige Schwär­me sogar aus Deutschland gemeldet. Heute gilt die Art bei uns als ausgestorben.

Locusta migratoria
Locusta migratoria - Europäische Wanderheuschrecke ♀
Nr. 2023.07396kl_r100 %
07396kl_r
Locusta migratoria
Europäische Wanderheuschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Mit 1,5 cm Körpergröße deutlich kleiner, kommt der Rhodische Macchien-Grashüpfer daher. Die auf den Inseln Rhodos, Kos und Kalymnos endemische, flugunfähige Art begegnete uns bereits letztes Jahr auf Rhodos.

Pezotettix lagoi
Pezotettix lagoi - Rhodischer Macchien-Grashüpfer ♀
Nr. 2023.7181_82kl_r100 %
7181_82kl_r
Pezotettix lagoi
Rhodischer Macchien-Grashüpfer ♀
150mm; F/11 (DFF); 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Pezotettix lagoi
Pezotettix lagoi - Rhodischer Macchien-Grashüpfer ♂
Nr. 2023.7739_40kl_r100 %
7739_40kl_r
Pezotettix lagoi
Rhodischer Macchien-Grashüpfer ♂
150mm; F/8 (DFF); 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV
Dociostaurus jagoi
Dociostaurus jagoi - Jagos Kreuzschrecke ♀
Nr. 2023.7716_17kl_r100 %
7716_17kl_r
Dociostaurus jagoi
Jagos Kreuzschrecke ♀
150mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Die bis zu 3,5 cm große Schrecke bevorzugt warme, trockene Habitate mit wenig Vegetation.

Wir begegneten ihr in den Bergen der Insel bei Zia, wo gleich dutzende der kleinen Hüpfer auf einer nur spärlich mit Moos bewachsenen, höchstens 10 m² großen Schotterfläche umhersprangen.

Auch der nächste Hüpfer ist uns bereits am Mittelmeer über den Weg gesprungen - allerdings viel weiter west­lich, auf Sardinien.

Während wir damals nur ein Einzel­exemplar von Jagos Kreuzschrecke beobachten konn­ten, spürten wir dies­mal gleich eine größere Popu­lation der Tiere auf.

Dociostaurus jagoi
Dociostaurus jagoi - Jagos Kreuzschrecke ♂
Nr. 2023.7713kl_r100 %
7713kl_r
Dociostaurus jagoi
Jagos Kreuzschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Oecanthus dulcisonans
Oecanthus dulcisonans - Großes Weinhähnchen ♂
Nr. 2023.07635kl_r100 %
07635kl_r
Oecanthus dulcisonans
Großes Weinhähnchen ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Nun folgt noch der letzte Schrecken-Fund. Dieser ist allerdings etwas Besonderes, denn das Große Wein­hähnchen wurde bisher noch nicht auf Kos nachge­wiesen und weist auch in ganz Griechenland nur ein paar wenige Funde auf.

Wir fanden eine ganze Population in unserer Hotel­anlage direkt an der Küste. Der Sohnemann hörte den markanten, sehr langen und vor allem unterbrech­ungsfrei vorgetragenen Gesang der Tiere gleich am ersten Abend als die Dämmerung einsetzte in den Oleander-Hecken direkt neben der Strandbar.

Allerdings waren mehrere Begehungen mit Stirnlampe an den folgenden Tagen notwendig, um wenigstens eins der Tiere aufzuspüren.

Ich bin gespannt, ob "jemand" einen Neunachweis zu diesem außergewöhnlichen Fund schreibt ;-)

Oecanthus dulcisonans
Oecanthus dulcisonans - Großes Weinhähnchen ♂
Nr. 2023.7626kl_r100 %
7626kl_r
Oecanthus dulcisonans
Großes Weinhähnchen ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV
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weitere Insekten

Den Anfang machen die allseits beliebten Fang­schrecken, von denen in der östlichen Ägäis gleich um die 10 Arten vorkommen.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♀
Nr. 2023.7362kl_r100 %
7362kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♂
Nr. 2023.7586kl_r100 %
7586kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Regungslos auf Beute wartend und mit ihrer für Fangschrecken recht kleinen Körpergröße von nur 3 cm wird sie jedoch meist übersehen. Unserem inzwischen geschulten Auge ist sie allergings nicht entgangen.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♀
Nr. 2023.7039kl_r100 %
7039kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♀
150mm; F/10; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ameles heldreichi begegnete uns gleich mehrmals auf Kos, immer in unmittelbarer Küstennähe. Nach der Begegnung mit beiden Geschlechtern im vorigen Jahr auf Rhodos, fiel es mir diesmal auch leichter, unsere Funde dieser variablen Art zuzuordnen.

Mit Verbreitungsschwerpunkt in der Ägäis ist sie hier wohl eine der häufigsten Fangschrecken überhaupt.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♂
Nr. 2023.7603kl_r100 %
7603kl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Während mir vorherige Art inzwischen schon auf drei griechischen Inseln begegnet ist, hatte ich mit Rivetina balcanica bisher noch nicht das Vergnügen. Mit bis zu 6 cm ist diese Fangschrecke außerdem deut­lich größer. Sie bevorzugt sehr heiße, trockene Lebensräume, erträgt aber auch verhältnismäßig kalte Winter.

Rivetina balcanica
Rivetina balcanica - Fangschrecke ♀
Nr. 2023.6892bkl_r100 %
6892bkl_r
Rivetina balcanica
Fangschrecke ♀
150mm; F/11; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Rivetina balcanica
Rivetina balcanica - Fangschrecke ♀
Nr. 2023.6955bkl100 %
6955bkl
Rivetina balcanica
Fangschrecke ♀
150mm; F/5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Rivetina balcanica
Rivetina balcanica - Fangschrecke ♀
Nr. 2023.6923bkl_r100 %
6923bkl_r
Rivetina balcanica
Fangschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art kommt rund ums Mittelmeer vor, allerdings nur punktuell. Neben Nordafrika und der Türkei findet man sie im Süden der Iberischen Halbinsel, auf Sizilien, Malta und Zypern, sowie im östlichen Griechenland.

Nicht ganz so anspruchsvoll was das Klima angeht, aber auch eine Liebhaberin der wärmeren Gefilde und in der Größe recht ähnlich, ist die Mittelmeer-Got­tesanbeterin.

Wie es ihr Name schon sagt, ist diese Fangschrecke im gesamten mediterranen Raum weit verbreitet. Ver­wunderlich nur, dass sie mir bis dato nur ein einziges weiteres Mal am Mittelmeer begegnet ist - damals allerdings in schickem Grau, statt wie hier in Grün.

Darüber hinaus kommt die Art bis nach Westasien vor und wurde in Amerika vom Menschen eingeschleppt.

Iris oratoria
Iris oratoria - Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.7455kl_r100 %
7455kl_r
Iris oratoria
Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Ihr bevorzugter Lebensraum sind warme und trockene Gebüsche, wo man sie meist in der höheren Vege­tation findet. Unser trächtiges, weibliches Exemplar turnte am Rand der Schilfzone des Alikes Salzsees in einem Doldenblütler herum.

Iris oratoria
Iris oratoria - Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
Nr. 2023.7480kl_r100 %
7480kl_r
Iris oratoria
Mittelmeer-Gottesanbeterin ♀
150mm; F/8; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Spilostethus pandurus
Spilostethus pandurus - Pandur ♀ + ♂
Nr. 2023.6829kl_r100 %
6829kl_r
Spilostethus pandurus
Pandur ♀ + ♂
150mm; F/7.1; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

In Sachen Schmetterlinge sah es aufgrund der späten Jahreszeit nicht ganz so gut aus. Lediglich zwei Arten kamen mir vor die Linse.

Zunächst war da der Mittelmeer Waldportier. Die recht großen Falter saßen sehr häufig im Schatten der Mittagssonne auf Felsen oder an Baumstämmen herum und flüchteten meist schon beim geringsten Annäher­ungsversuch - vorausgesetzt, man entdeckte die gut getarnten Tiere überhaupt.

Und weiter geht's mit einem Pärchen Wanzen mit dem seltsamen deutschen Namen Pandur, die ich aus der Ferne zunächst für die mir aus Mitteleuropa bekannten Ritterwanzen hielt. Diese Art ist jedoch wärmeliebender und in Südeuropa und dem gesamten Mittelmeerraum verbreitet.

Der Name stammt im Übrigen von einer Militäreinheit namens "Panduren", welche auch in Slowenien - dem Locus typicus der Art - kämpften.

Hipparchia senthes
Hipparchia senthes - Mittelmeer Waldportier
Nr. 2023.6823kl_r100 %
6823kl_r
Hipparchia senthes
Mittelmeer Waldportier
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Danaus chrysippus
Danaus chrysippus - Kleiner Monarch
Nr. 2023.7425kl_r100 %
7425kl_r
Danaus chrysippus
Kleiner Monarch
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Danaus chrysippus
Danaus chrysippus - Kleiner Monarch
Nr. 2023.7441kl_r100 %
7441kl_r
Danaus chrysippus
Kleiner Monarch
150mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Danaus chrysippus
Danaus chrysippus - Kleiner Monarch
Nr. 2023.7416bkl_r100 %
7416bkl_r
Danaus chrysippus
Kleiner Monarch
150mm; F/11; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Genauso häufig, aber fast nie irgendwo sitzend, begeg­nete uns der Kleine Monarch. Die Falter flogen auch in der größten Hitze immer nur umher und machten maximal für eine Sekunde an der einen oder anderen Blüte halt.

Die Art kommt in der Mittelmeerregion, in weiten Teilen Afrikas, in Süd-Asien sowie in Australien vor und er­reicht eine Flügelspannweite von bis zu 8 cm.

Danaus chrysippus
Danaus chrysippus - Kleiner Monarch ♀ + ♂
Nr. 2023.7799kl_r100 %
7799kl_r
Danaus chrysippus
Kleiner Monarch ♀ + ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Die Raupen des Falters nehmen durch die Nahrung un­genießbare Alkaloide auf, die später auch den adulten Schmet­terling vor Fressfeinden schützen. Wir fanden die gefräßigen Tiere auf Cynanchum acutum.

Die letzten Insekten im Portfolio steuert diesmal, und damit auch zum ersten Mal in seiner noch kurzen Natur-Fotografen-Karriere, mein 11-jähriger Sohn bei. Seine zwei wunderschönen Bilder eines Pärchens der rund ums Mittelmeer sehr häufigen Frühen Heidelibelle bilden hiermit den Abschluss der Kos-Sechsbeiner.

Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle ♀
Nr. 2023.8909kl_r100 %
8909kl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle ♀
100mm; F/8; 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL
Sympetrum fonscolombii
Sympetrum fonscolombii - Frühe Heidelibelle ♂
Nr. 2023.8934kl_r100 %
8934kl_r
Sympetrum fonscolombii
Frühe Heidelibelle ♂
100mm; F/8; 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 350D DIGITAL

Ein paar Infos zur Art gibt es bei meinen Fotos aus Rhodos vom vorigen Jahr.

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Und der Rest...

Der Rest startet mit zwei Reptilien, von denen wiede­rum das Europäische Schlangenauge den Anfang machen soll.

Die sehr flinke, nur ca. 20 cm kleine Echse kommt in Europa in Bulgarien, Griechenland und der Türkei vor - hier auf der Insel, wie auch auf Rhodos, in der Unterart macro­dactylus.

Stellagama stellio
Stellagama stellio - Hardun
Nr. 2023.6858kl_r100 %
6858kl_r
Stellagama stellio
Hardun
150mm; F/6.3; 1/1000s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Ein ähnliches Verbreitungsgebiet hat auch der Hardun. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird dieser aller­dings mit bis zu 40 cm Körperlänge deutlich größer.

Das sehr wärmeliebende Reptil bevorzugt felsige Habitate mit starker Sonneneinstrahlung. Hier auf Kos konnten wir die Echsen häufig an Steinmauern und alten Gebäuderuinen beim Sonnenbad beobachten.

Ophisops elegans macrodactylus
Ophisops elegans macrodactylus - Europäisches Schlangenauge
Nr. 2023.6877kl_r100 %
6877kl_r
Ophisops elegans macrodactylus
Europäisches Schlangenauge
150mm; F/7.1; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Stellagama stellio
Stellagama stellio - Hardun
Nr. 2023.6862kl_r100 %
6862kl_r
Stellagama stellio
Hardun
150mm; F/6.3; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Den Abschluss machen nun noch drei botanische Schönheiten. Allesamt sind Herbstblüher und waren daher leider auch das einzig Blühende in der ansonsten sehr verbrannten Vegetation um diese Jahreszeit.

Cyclamen hederifolium
Cyclamen hederifolium - Efeublättriges Alpenveilchen
Nr. 2023.7703_04kl_r100 %
7703_04kl_r
Cyclamen hederifolium
Efeublättriges Alpenveilchen
150mm; F/6.3 (DFF); 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

In Mitteleuropa aufgrund ihrer Winterhärte auch als Gartenpflanze kultiviert, fanden wir das Efeublättri­ge Alpenveilchen auf Kos an einigen Stellen in den Bergen der Insel. Von den namensgebenden Laubblät­tern war allerdings noch nichts zu sehen, da sich diese erst nach dem Erscheinen der Blüten entwickeln.

Das hübsche Primelgewächs ist fast im gesamten Mit­tel­meerraum wild­wachsend zu finden. Es bevorzugt meist felsigen Untergrund in Wäldern oder Gebüschen.

Muscari parviflorum
Muscari parviflorum - Kleinblütige Traubenhyazinthe
Nr. 2023.7524kl_r100 %
7524kl_r
Muscari parviflorum
Kleinblütige Traubenhyazinthe
150mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Cyclamen hederifolium
Cyclamen hederifolium - Efeublättriges Alpenveilchen
Nr. 2023.7695kl_r100 %
7695kl_r
Cyclamen hederifolium
Efeublättriges Alpenveilchen
150mm; F/11; 1/250s; ISO 4000
Canon EOS 5D Mark IV

Auch die Kleinblütige Traubenhya­zinthe ist rund ums Mittelmeer weit verbreitet. Als einzige von den ca. 70 Arten, der inzwischen zur Familie der Spargel­gewächse gehörenden Gattung, blüht sie im Herbst.

Wir fanden ein paar wenige Exemplare an einem ziemlich ruderalen Strandabschnitt im Osten der Insel.

Sternbergia lutea
Sternbergia lutea - Herbst-Goldbecher
Nr. 2023.6879kl_r100 %
6879kl_r
Sternbergia lutea
Herbst-Goldbecher
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Zur Familie der Amaryllisgewächse gehört der Herbst-Goldbecher. Die von Südeuropa bis Zentralasien und Nordafrika vorkommende Krokus-ähnliche Pflanze war mein botanisches Highlight des Urlaubs.

Zum Schluss, wie üblich, noch die Springspinnenfunde. Es war zwar nichts Neues für meine Gallerie dabei gewesen, aber dafür eine paar Erstnachweise für die Insel Kos. Alle Funde gibt es hier zu sehen.

Heliophanillus fulgens
Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.4330_35kl_r100 %
4330_35kl_r
Heliophanillus fulgens
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus tribulosus
Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.8103_12bkl_r100 %
8103_12bkl_r
Heliophanus tribulosus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Heliophanus decoratus
Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.7974_93kl_r100 %
7974_93kl_r
Heliophanus decoratus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pseudicius vankeeri
Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.5421_33kl_r100 %
5421_33kl_r
Pseudicius vankeeri
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Salticus propinquus
Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.8653_70ckl_r100 %
8653_70ckl_r
Salticus propinquus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Salticus propinquus
Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2023_Spring.4785_98kl_r100 %
4785_98kl_r
Salticus propinquus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Das war's auch schon wieder. Einen dritten Besuch werden wir Kos wohl so schnell nicht mehr abstatten. Dafür gibt es zu viele weitere griechische Inseln, die wir noch nicht mit unserer Anwesenheit beglückt haben.

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08.03.2024 - Der Frühling ist da...

...und mit ihm die allerersten Frühblüher, die auf Bestäuber warten.

Hepatica nobilis
Hepatica nobilis - Leberblümchen
Nr. 2024.9236bkl_r100 %
9236bkl_r
Hepatica nobilis
Leberblümchen
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Der Sohnemann hatte im letzten Jahr in einem kalkrei­chen Buchenwald bei Strausberg am Wegrand ein paar Blätter vom Leberblümchen erspäht und so führte uns unsere erste Tour des Jahres genau dort hin, in der Hoffnung, dass schon ein paar blühende Exemplare zu finden sind. Wir wurden nicht enttäuscht!

Hepatica nobilis
Hepatica nobilis - Leberblümchen
Nr. 2024.9270kl_r100 %
9270kl_r
Hepatica nobilis
Leberblümchen
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Hepatica nobilis
Hepatica nobilis - Leberblümchen
Nr. 2024.9281bkl_r100 %
9281bkl_r
Hepatica nobilis
Leberblümchen
150mm; F/4.5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Hepatica nobilis
Hepatica nobilis - Leberblümchen
Nr. 2024.9259kl_r100 %
9259kl_r
Hepatica nobilis
Leberblümchen
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art besiedelt in Mitteleuropa vor allem Buchen- und Eichenwälder und gilt als Lehm- und Kalkzeiger. Im Tiefland, wie hier, kommt es recht selten vor, ist aber auch sonst in Deutschland nur zerstreut anzutreffen und gilt als „besonders geschützt“.

Auf dem Rückweg begegneten uns dann noch einige Pflanzen des Schuppenwurz. Bei diesem seltsam anmutenden Bewohner mitteleuropäischer Laubwälder handelt es sich um einen Vollschmarotzer, der alle von ihm benötigten Nährstoffe aus den Wurzeln seiner Wirtsbäume bezieht.

Da die Pflanze so keine Photosynthese betreiben muss, hat sie auch keine Blätter, in welchen sonst mithilfe von Chlorophyll aus Licht, Wasser und Kohlendioxid die fürs Wachstum erforderlichen Kohlenhydrate hergestellt wer­den würden.

Die Schuppenwurz ist eine der ersten in unseren hei­mischen Wäl­dern blühende Pflanze und zeigt ihre Blüten bereits meist Anfang März.

Lathraea squamaria
Lathraea squamaria - Schuppenwurz
Nr. 2024.9299kl_r100 %
9299kl_r
Lathraea squamaria
Schuppenwurz
150mm; F/8; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
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29.03.2024 - Frühblüher in der Oberlausitz...

Den diesjährigen Osterbesuch bei der Verwandtschaft haben wir auch für eine kleine Wanderung in einen nahe­gelegenen Hang-Laubmischwald genutzt, welcher mir in meiner Kinderzeit meist als Spielplatz diente.

Anemone nemorosa
Anemone nemorosa - Buschwindröschen
Nr. 2024.9780kl_r100 %
9780kl_r
Anemone nemorosa
Buschwindröschen
150mm; F/4.5; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Den größten Anteil hat dabei das Buschwindröschen, welches hier mit seinen weißen Strahlenblüten zu Tausenden große Teppiche bildet. Viel seltener und nur an ein paar feuchteren Stellen zu finden, war sein gelber "Cousin" - das Gelbe Windröschen.

Anemone ranunculoides
Anemone ranunculoides - Gelbes Windröschen
Nr. 2024.9790kl_r100 %
9790kl_r
Anemone ranunculoides
Gelbes Windröschen
150mm; F/9; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Anemone nemorosa
Anemone nemorosa - Buschwindröschen
Nr. 2024.9807kl_r100 %
9807kl_r
Anemone nemorosa
Buschwindröschen
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Um diese Jahreszeit blühen hier an den Hängen links und rechts des Kemmlitzbaches eine Menge unter­schiedlicher Frühblüher, welche das im Moment noch nicht geschlossene Laubdach der Bäume zum Sonne­tanken nutzen.

Anemone ranunculoides
Anemone ranunculoides - Gelbes Windröschen
Nr. 2024.9786kl_r100 %
9786kl_r
Anemone ranunculoides
Gelbes Windröschen
150mm; F/4.5; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Beide Arten sind, wie alle Hahnenfußgewächse, giftig, wobei das Gelbe Windröschen eine höhere toxische Wirkung aufweist und beim Verzehr größere Mengen tödlich ist. Die Samen werden von Ameisen verbreitet.

An den feuchten und etwas schattigeren Rändern des Baches kann man hier außerdem einen weiteren typi­schen Vertreter derartiger Lebensräume beobach­ten.

Das zu den Steinbrechgewächsen gehörende Wech­selblättrige Milzkraut blüht von März bis Mai und bildet lockere Teppiche, welche einem durch ihre grelle Blütenfarbe meist schon von Weitem auffallen.

Gagea pratensis
Gagea pratensis - Wiesen-Gelbstern
Nr. 2024.9771kl_r100 %
9771kl_r
Gagea pratensis
Wiesen-Gelbstern
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Chrysosplenium alternifolium
Chrysosplenium alternifolium - Wechselblättriges Milzkraut
Nr. 2024.9823kl_r100 %
9823kl_r
Chrysosplenium alternifolium
Wechselblättriges Milzkraut
150mm; F/8; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Weit weniger anspruchsvoll hinsichtlich seiner Stand­ortwahl ist der Wiesen-Gelbstern. Die wärmeliebende Art besiedelt Äcker, Wiesen und Parkanlagen.

Durch die immer intensivere Bewirtschaftung ist das kleine Lilien­gewächs bei uns allerdings inzwischen recht selten geworden und kommt in Deutschland nur noch sehr zerstreut vor.

Schon seit meiner Kindheit verbinde ich die Kemmlitz mit der Hohen Schlüsselblume. Damals noch an einer Vielzahl von Standorten zu finden, ist sie hier inzwischen allerdings recht selten geworden. Lediglich an einer Stelle konnten wir das hübsche Primelgewächs mit ein paar wenigen Exemplaren beobachten.

Primula elatior
Primula elatior - Hohe Schlüsselblume
Nr. 2024.9827kl_r100 %
9827kl_r
Primula elatior
Hohe Schlüsselblume
150mm; F/8; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Primula elatior
Primula elatior - Hohe Schlüsselblume
Nr. 2024.9793kl_r100 %
9793kl_r
Primula elatior
Hohe Schlüsselblume
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Auch die nächsten beiden Frühblüher haben eine Vorliebe für krautreiche, frische Laubmischwälder.

Pulmonaria officinalis
Pulmonaria officinalis - Geflecktes Lungenkraut
Nr. 2024.9817kl_r100 %
9817kl_r
Pulmonaria officinalis
Geflecktes Lungenkraut
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Den Namen trägt Letzterer allerdings nicht wegen seiner Standort-Vorliebe, sondern wegen des säuer­lichen Geschmackes seiner Blätter, die durchaus auch für Speisen Verwendung finden.

Während das Gefleckte Lungenkraut nährstoff- und basenreiche Lehmböden im Halbschatten bevorzugt, mag es der Wald­sauerklee eher sauer und kommt auch mit sehr schattigen Standorten zurecht.

Oxalis acetosella
Oxalis acetosella - Waldsauerklee
Nr. 2024.9870kl_r100 %
9870kl_r
Oxalis acetosella
Waldsauerklee
150mm; F/8; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Alles in Allem ein schöner Osterspaziergang!

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01.04.2024 - Feld oder Sand...
Cicindela campestris
Cicindela campestris - Feld-Sandlaufkäfer
Nr. 2024.9906kl_r100 %
9906kl_r
Cicindela campestris
Feld-Sandlaufkäfer
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Wie alle seine Verwandten läuft auch er an warmen Tagen meist sehr flink umher oder wartet an geeigneter Stelle auf vorbeifliegende Beute, auf die er sich - ebenfalls im Fluge - sofort draufstürtzt.

Die sehr hohe Aufmerksamkeit der Tiere hat allerdings auch einen Nachteil - jedoch nicht für den Käfer, sondern für den Fotografen. Dieser wird wahnsinnig!

Ein weiterer Spaziergang am selben Wochenende führte uns an die Schlegler Teiche. Leider war das Wet­ter diesmal etwas durchwachsen und die Fotos des heutigen Fundstücks sind dementsprechend nicht ganz so far­benfroh geworden.

Der Feld-Sandlaufkäfer ist der einzige grüne heimi­sche Sandlaufkäfer. Alle anderen Arten sind braun.

Cicindela campestris
Cicindela campestris - Feld-Sandlaufkäfer
Nr. 2024.9894_95bkl_r100 %
9894_95bkl_r
Cicindela campestris
Feld-Sandlaufkäfer
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
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09.04.2024 - Lecker...
Allium ursinum
Allium ursinum - Bärlauch
Nr. 2024.9912kl_r100 %
9912kl_r
Allium ursinum
Bärlauch
150mm; F/4.5; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Seine Vorliebe für feuchte Auenbereiche, welche in Deutschland kaum noch zu finden sind, führt dazu, dass auch der Bärlauch immer seltener wird. In Bran­denburg gilt er sogar als vom Aussterben bedroht.

Zurück in der neuen Heimat führte mich eine kleine Wanderung in einen nahe gelegenen Auwaldrest. Hier blühte gerade der Bärlauch mit hunderten von Exem­plaren, was ich für ein paar Fotos nutzen wollte.

Allium ursinum
Allium ursinum - Bärlauch
Nr. 2024.9924kl_r100 %
9924kl_r
Allium ursinum
Bärlauch
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
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14.04.2024 - Ganz im Osten...

Fast schon ein wenig zu spät im Jahr, aber gerade noch rechtzeitig, führte uns die heutige Exkursion zu den Oderhängen bei Mallnow.

Wo ich vor über 20 Jahren noch 4 Stunden aus meiner alten Heimat mit dem Auto benötigte, um mir die bei uns seltenen Frühlings-Adonisröschen anzusehen, ist es von Berlin gerade mal ein Katzensprung.

Adonis vernalis
Adonis vernalis - Frühlings-Adonisröschen
Nr. 2024.0030bkl_r100 %
0030bkl_r
Adonis vernalis
Frühlings-Adonisröschen
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Die Vorkommen in Deutschland, und hier vor allem in Brandenburg entlang der Oder, sind lediglich ein west­licher Vorposten der Art.

Leider waren wir aber nicht die Einzigen, die am heu­tigen Tage vor Ort waren, und so mussten wir uns die artenreichen Steppenhänge mit dutzenden von meist älteren Sonntagsausflüglern und einem zum Teil recht böigen Wind teilen.

Adonis vernalis
Adonis vernalis - Frühlings-Adonisröschen
Nr. 2024.0015kl_r100 %
0015kl_r
Adonis vernalis
Frühlings-Adonisröschen
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Das hübsche aber giftige Hahnenfußgewächs stammt ursprünglich aus Sibirien und ist dort auf Trocken- und Steppen­rasen zu Hause.

Adonis vernalis
Adonis vernalis - Frühlings-Adonisröschen
Nr. 2024.0007kl_r100 %
0007kl_r
Adonis vernalis
Frühlings-Adonisröschen
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Neben unserem eigentlichen Ziel der Begierde waren noch einige weitere botanische Schönheiten zu bewundern, welche man in unserer ansonsten recht tristen Kulturlandschaft inzwischen leider nur noch recht selten antrifft.

Anemone sylvestris
Anemone sylvestris
Großes Windröschen
Nr. 2024.0022kl_r100 %
0022kl_r
Anemone sylvestris
Großes Windröschen
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Polygala comosa
Polygala comosa
Schopfige Kreuzblume
Nr. 2024.0079kl_r100 %
0079kl_r
Polygala comosa
Schopfige Kreuzblume
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Primula veris
Primula veris
Echte Schlüsselblume
Nr. 2024.9990kl_r100 %
9990kl_r
Primula veris
Echte Schlüsselblume
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Neben einem kleinen Grüppchen von Großen Windröschen und wenigen bereits blühenden Exemplaren der Schopfigen Kreuzblume, waren es vor allem die zu tausenden die Hänge bevölkernden Echten Schlüssel­blumen, die mein Botanikerherz höher schlagen ließen.

Linum austriacum
Linum austriacum - Österreichischer Lein
Nr. 2024.0059kl_r100 %
0059kl_r
Linum austriacum
Österreichischer Lein
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Bei uns nicht ganz so selten ist das Raue Veilchen. Der Verbreitungsschwerpunkt der Art liegt allerdings eher in Mittel- und Süddeutschland. Daher lohnte es sich auch diesen für mich nicht gerade alltäglichen Fund fotografisch festzuhalten.

Eine weitere Kostbarkeit, welche, ursprünglich aus Vorderasien stammend, sich allerdings inzwischen in Deutschland immer weiter ausbreitet, ist der Öster­reichische Lein. Die Vorkommen an den Oderhängen sind jedoch schon seit vielen Jahren bekannt.

Viola hirta
Viola hirta - Rauhaariges Veilchen
Nr. 2024.9998kl_r100 %
9998kl_r
Viola hirta
Rauhaariges Veilchen
150mm; F/8; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Alles in allem war die heutige Exkursion das bisherige Highlight dieses Jahres. Mit dem Wissen, dass hier in ein paar Monaten weitere botanische Kostbarkeiten ihre Blütenpracht zeigen werden, ist schon der nächste Ausflug an die Oderhänge terminiert!

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12.05.2024 - Schlegler Teiche...

Im Rahmen einer Stippvisite in der alten Heimat nutz­ten wir den Sonntagmorgen für einen Besuch auf einer mir bekannten Orchideenwiese in der Nähe. Leider war von denen dort früher beheimateten botanischen Kostbarkeiten aber keine (mehr?) aufzufinden.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2024.0150kl_r100 %
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Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art ist selten zu beobachten, da sie meist ein Stück vom Ufer entfernt auf Gewässern unterwegs ist und nicht, wie in diesem Fall, auf einer Feuchtwiese ohne direkten Zugang zu einem See oder Teich herumsitzt.

Coenagrion puella
Coenagrion puella - Hufeisen-Azurjungfer ♂
Nr. 2024.0173kl_r100 %
0173kl_r
Coenagrion puella
Hufeisen-Azurjungfer ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Dafür flogen aber eine ganze Menge Kleinlibellen her­um. Neben der Hufeisen-Azurjungfer, die auch rund um Berlin allgegenwärtig ist, fiel mir darunter eine Art auf, welche ich zunächst nicht zuordnen konnte.

Inzwischen weiß ich, dass es sich hierbei um ein Weibchen des Großen Granatauges handelte. Vielen Dank an Sebastian Hennigs für die Bestimmung! Bei einem männlichen Exemplar wäre mir die Zuordnung bestimmt leichter gefallen, denn diese haben, wie der Name verrät, granatrote Augen - unter den einheimi­schen Kleinlibellengattungen ein Alleinstellungs­merkmal.

Erythromma najas
Erythromma najas - Großes Granatauge ♀
Nr. 2024.0161kl_r100 %
0161kl_r
Erythromma najas
Großes Granatauge ♀
150mm; F/9; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Vielleicht lässt sich ja bei unserem nächsten Besuch noch das zugehörige Männchen aufspüren.

Außer den vielen Minihubschraubern flatterten noch einige Exemplare des Gelbwürfeligen Dickkopf­fal­ters in der relativ hochstehenden Wiese umher. Die hübschen kleinen Schmetterlinge sind bei uns noch weit verbreitet, wenn auch meist nur vereinzelt anzu­treffen.

Wie bei allen Tagfaltern nehmen aber auch hier die Bestände stetig ab. Schuld ist vor allem die Zunahme der intensiven Landwirtschaft und damit der Mangel an vom Falter bevorzugten artenreichen Feuchtwiesen und Halbtrockenrasen.

Die Raupen der Art ernähren sich von verschiedensten Süßgräsern und bevorzugen eher feuchte und schattige Stellen. Sie überwintern als Raupe und verpuppen sich sobald es Frühling wird.

Carterocephalus palaemon
Carterocephalus palaemon - Gelbwürfelige Dickkopffalter
Nr. 2024.0143kl_r100 %
0143kl_r
Carterocephalus palaemon
Gelbwürfelige Dickkopffalter
150mm; F/9; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
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19.05.2024 - Gosener Wiesen...
Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♀
Nr. 2024.0199kl_r100 %
0199kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♀
150mm; F/9; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Platycnemis pennipes
Platycnemis pennipes - Blaue Federlibelle ♂
Nr. 2024.0193kl_r100 %
0193kl_r
Platycnemis pennipes
Blaue Federlibelle ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Besseres Licht und damit auch bessere Fotos dieser botanischen Schönheit gab es im letzten Jahr auf den Lange Dammwiesen.

Orthetrum cancellatum
Orthetrum cancellatum - Großer Blaupfeil ♀ + ♂
Nr. 2024.0232kl_r100 %
0232kl_r
Orthetrum cancellatum
Großer Blaupfeil ♀ + ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Da wir vor einer Woche in der Oberlausitz keine einzige Orchidee aufspüren konnten, wurde heute ein Ausflug zu den Gosener Wiesen unternommen. Denn hier blüht um diese Jahreszeit das Breitblättrige Knabenkraut.

Zwar war das Wetter nicht gerade optimal für foto­grafische Oberknaller, aber zumindest ein Foto musste dann doch sein.

Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis - Breitblättriges Knabenkraut
Nr. 2024.0257kl_r100 %
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Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Als makrofotografisches Beiwerk hat es außerdem noch ein Pärchen Blauer Federlibellen und ein Paarungs­rad des Großen Blaupfeils auf meinen Chip geschafft.

Beide Libellenarten kommen hier in der Umgebung recht häufig vor und sind mir daher auch schon sehr oft vor die Linse geflogen. Ohne Foto konnte ich aber auch diesmal nicht von Dannen ziehen. Ein paar Infos zu den Arten gibt es hier und hier.

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20.05.2024 - Kienbaum, diesmal mit Orchideen...

In den vergangenen Jahren war Kienbaum bisher immer das Ziel, wenn es um typische Arten der branden­burgischen Sandtrockenrasen ging. Allerdings schlängelt sich hier auch die Löcknitz in einem nahezu unbe­rührtem Bett durch artenreiche Feuchtwiesen, welche, unter anderem Dank jährlicher Pflegemaßnahmen, auch immer noch die Heimat einiger heimischer Orchideen sind.

Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
Nr. 2024.0264kl_r100 %
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Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza majalis
Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
Nr. 2024.0323kl_r100 %
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Dactylorhiza majalis
Breitblättriges Knabenkraut
150mm; F/4.5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza incarnata
Dactylorhiza incarnata
Fleischfarbenes Knabenkraut
Nr. 2024.0305kl_r100 %
0305kl_r
Dactylorhiza incarnata
Fleischfarbenes Knabenkraut
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Listera ovata
Listera ovata - Großes Zweiblatt
Nr. 2024.0298kl_r100 %
0298kl_r
Listera ovata
Großes Zweiblatt
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Neben hunderten Exemplaren von Breitblättrigem Knabenkraut, die gerade in voller Blüte standen, und einigen Dutzend blühenden Pflanzen des Großes Zweiblattes, entdeckten wir auch ein paar einzelne Individuen des Fleischfarbenen Knabenkrauts. Letztere Art war mir bis dato noch nie gegönnt zu sehen - umso größer war natürlich meine Freude.

In Sachen Insekten war am frühen Morgen allerdings noch nicht sehr viel los. Bis auf ein paar vereinzelte Baumweißlinge, eine Art, welche ich von hier schon aus den offenen Sandtrockenrasenflächen kannte, gab es in dieser Hinsicht leider keine Fotomotive.

Aporia crataegi
Aporia crataegi - Baumweißling
Nr. 2024.0279kl_r100 %
0279kl_r
Aporia crataegi
Baumweißling
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Und zu allem Überfluss schlug dann auch noch das Wetter um. So mussten wir aufgrund einer sehr schnell heranziehenden Gewitterfront leider den Rückweg antreten, ohne das tolle Biotop in seiner Gänze zu erkunden.

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09.06.2024 - Im Ruhlsdorfer Bruch...

Nach der letzten erfolgreichen Orchideensuche in Kien­baum, beschlossen wir heute einem weiteren in dieser Hinsicht bekannten Biotop in der Nähe einen Besuch abzustatten - dem Ruhlsdorfer Bruch.

Genau wie an der Löcknitz werden die hiesigen Feucht­wiesen aufwendig gepflegt, um ihre hohe Artenvielfalt zu erhalten - inklusive einiger heimischer Orchideen.

Epipactis palustris
Epipactis palustris - Sumpf-Stendelwurz
Nr. 2024.0370bkl_r100 %
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Epipactis palustris
Sumpf-Stendelwurz
150mm; F/5.6; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das hier auch vorkommende Breitblättrige Knabenkraut war um diese Jahreszeit natürlich schon verblüht, dafür gab es aber einige andere botanische Kostbarkeiten zu be­wundern, unter denen für mich die Sumpf-Stendel­wurz das heutige Highlight darstellte. Zu hunderten stand diese Art in den Wiesen - zu unserem Glück, ein paar davon bereits in voller Blüte.

Epipactis palustris
Epipactis palustris - Sumpf-Stendelwurz
Nr. 2024.0419kl_r100 %
0419kl_r
Epipactis palustris
Sumpf-Stendelwurz
150mm; F/6.3; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Derartig große Bestände dieser hübschen Orchidee kannte ich bisher nur aus den Alpen. Meine Begei­sterung, dass man so etwas auch quasi vor der eigenen Haustür bewundern kann, ist sicherlich leicht vorstellbar.

Dactylorhiza incarnata
Dactylorhiza incarnata - Fleischfarbenes Knabenkraut
Nr. 2024.0380kl_r100 %
0380kl_r
Dactylorhiza incarnata
Fleischfarbenes Knabenkraut
150mm; F/5.6; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Meine Premiere-Begegnung mit dieser Art hatte ich ja erst vor ein paar Wochen. In dieser großen Anzahl, wie hier, war es aber nochmal ein besonderes Erlebnis.

Damit aber nicht genug. Zwischen dem Stendelwurzen blühten mindestens genauso viele Exemplare des Fleischfar­benen Knabenkrauts.

Dactylorhiza incarnata
Dactylorhiza incarnata - Fleischfarbenes Knabenkraut
Nr. 2024.0402kl_r100 %
0402kl_r
Dactylorhiza incarnata
Fleischfarbenes Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/500s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das sehr seltene, hier auch vorkommende, Sumpf-Glanz­kraut haben wir heute zwar nicht gefunden, dies holen wir dann aber sicherlich im nächsten Jahr nach. So ein artenreiches Biotop in mitten einer zudem wunderschönen und reich strukturierten Landschaft hat uns auf jeden Fall nicht das letzte Mal gesehen!

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03.08.2024 - Schönower Heide...

Getreu unserem Motto der Schönower Heide mindes­tens einmal im Jahr einen Besuch abzustatten, war es heute mal wieder soweit. Zusammen mit ein paar anderen Natur-Enthusiasten nutzte ich den Samstag für eine ausgiebige Wanderung durch dieses herrliche Stück Natur.

Coniocleonus hollbergi
Coniocleonus hollbergi - Sand-Steppenrüssler
Nr. 2024.1666_72kl_r100 %
1666_72kl_r
Coniocleonus hollbergi
Sand-Steppenrüssler
100mm; F/14 (DFF); 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Zu fotografieren gibt es hier aber immer etwas. Sehr fotogen und mit bis zu 1,3 cm Körpergröße vor allem auch sehr imposant für einen Rüsselkäfer ist zum Beispiel der hier vorkommende, recht seltene Sand-Steppenrüss­ler.

Viel Neues gab es allerdings nicht zu bewundern, zumal ein Teil des Gebietes inzwischen ein­ge­zäumt ist und außerdem auch die vielen Totholz­stämme, welche früher als Wegbegrenzung und Lebens­raum für unzählige Insekten dienten, entsorgt wurden.

Coniocleonus hollbergi
Coniocleonus hollbergi - Sand-Steppenrüssler
Nr. 2024.1657kl_r100 %
1657kl_r
Coniocleonus hollbergi
Sand-Steppenrüssler
100mm; F/13; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

In viel höherer Individuen-Dichte findet man den Dünen-Sandlaufkäfer vor. Vor allem in den offenen Sandflächen tummeln sich die flinken Räuber oft zuhauf - und wenn man Glück hat, kommt einem sogar ein Pärchen beim Liebesspiel vor die Linse.

Sympecma fusca
Sympecma fusca - Gemeine Winterlibelle ♀
Nr. 2024.1676kl_r100 %
1676kl_r
Sympecma fusca
Gemeine Winterlibelle ♀
100mm; F/7.1; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Cicindela hybrida
Cicindela hybrida - Dünen-Sandlaufkäfer ♀ + ♂
Nr. 2024.1613kl_r100 %
1613kl_r
Cicindela hybrida
Dünen-Sandlaufkäfer ♀ + ♂
150mm; F/11; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Auch die nächsten beiden Motive habe ich schon des Öfteren fotografiert. Zum einen war da ein Weibchen der Gemeinen Winterlibelle. Um diese Jahreszeit handelt es sich schon um Exemplare der neu geschlüpften Generation, welche nun adult überwintern und dann bereits in den ersten warmen Frühlingstagen für Nachwuchs sorgen.

Sphingonotus caerulans
Sphingonotus caerulans - Blauflügelige Sandschrecke ♂
Nr. 2024.1645kl_r100 %
1645kl_r
Sphingonotus caerulans
Blauflügelige Sandschrecke ♂
150mm; F/14; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Zum Schluss, obwohl als Art schon mehrfach hier gezeigt, gibt es noch eine männliche Blauflügelige Sand­schrecke, an welcher ich aufgrund ihrer hübschen rosa Färbung nicht ohne ein Foto vorbeigehen konnte.

Mal sehen, ob wir unserem Credo auch im nächsten Jahr treu bleiben...

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05.08.2024 - Reicherskreuzer Heide...

Eine gemeinsame Tour mit Sebastian Hennigs führte mich und meinen Sohn heute in die Reicherskreuzer Heide, die ich das letzte Mal vor inzwischen schon 13 Jahren besuchte. Wie die Zeit vergeht...

Chorthippus vagans
Chorthippus vagans - Steppengrashüpfer ♂
Nr. 2024.1706kl_r100 %
1706kl_r
Chorthippus vagans
Steppengrashüpfer ♂
150mm; F/13; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Der Steppengrashüpfer steht in Deutschland auf der Roten Liste gefährdeter Arten, ist hier allerdings recht häufig anzutreffen - wenn man weiß, wo man suchen muss. Danke Sebastian! Die Art besiedelt warme, trockene Standorte mit spärlicher Vegetation, wie Dünengebiete oder Steppennheiden.

Damals war der Grund meines Besuches die Spring­spinnenfauna des Gebietes. Inzwischen gibt es aller­dings einen weiteren Naturliebhaber im Haushalt, dessen Interesse einer anderen springenden Zunft gilt. Und von dieser kommen hier gleich mehrere interes­sante Arten vor, die es galt aufzuspüren

Chorthippus vagans
Chorthippus vagans - Steppengrashüpfer ♀
Nr. 2024.1696kl_r100 %
1696kl_r
Chorthippus vagans
Steppengrashüpfer ♀
150mm; F/13; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Das andere Objekt der Begierde war die Kurzflügelige Beißschrecke. Diese Art besiedelt ein relativ breites Spektrum von Lebensräumen mit eher niedriger Vegetation. Vor Ort sind dies vor allem die Heideflächen. Wir fanden einige Exemplare in eben solchen im Übergangsbereich zum Kiefernwald.

Metrioptera brachyptera
Metrioptera brachyptera - Kurzflügelige Beißschrecke ♂
Nr. 2024.1908kl_r100 %
1908kl_r
Metrioptera brachyptera
Kurzflügelige Beißschrecke ♂
150mm; F/8; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Metrioptera brachyptera
Metrioptera brachyptera - Kurzflügelige Beißschrecke ♀
Nr. 2024.1888bkl_r100 %
1888bkl_r
Metrioptera brachyptera
Kurzflügelige Beißschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Im letzten Jahr ist uns diese hübsche Langfühlerschrecke erstmals begegnet, damals allerdings auf einer Alm in den Alpen in fast 2000 Metern Höhe. Gegensätzlicher können zwei Fundorte nicht daherkommen :-)

Außer den Hüpfern gab es aber auch noch weitere interessante Beobachtungen zu machen.

Zum einen liefen auf den Wegen zwischen den Heide­flächen unge­wöhnlich dunkel aussehende Sandlauf­käfer umher, die sich als Wald-Sandlaufkäfer ent­puppten. Diese Rote Liste Art ist viel seltener als der im märkischen Sand allerorts vorkommende Dünen-Sandlaufkäfer, den mein Fotografenauge normaler­weise auch schon automatisch ausblendet.

Hipparchia statilinus
Hipparchia statilinus - Kleine Rostbinde
Nr. 2024.1741_43kl_r100 %
1741_43kl_r
Hipparchia statilinus
Kleine Rostbinde
150mm; F/8 (DFF); 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Cicindela sylvatica
Cicindela sylvatica - Wald-Sandlaufkäfer ♀ + ♂
Nr. 2024.1770kl_r100 %
1770kl_r
Cicindela sylvatica
Wald-Sandlaufkäfer ♀ + ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Auch beim nächsten Fund handelt es sich um eine Seltenheit. Die Kleine Rostbinde ist hier im Osten mitunter zwar lokal noch recht häufig anzutreffen, im Rest von Deutschland aber zum größten Teil bereits ausge­storben. Der sitzend meist sehr gut getarnte Tagfalter besiedelt Sandmagerrasen, Felsheiden und andere trockene Biotope mit Gehölzanteil.

Noch viel seltener und das heutige Higlight war aller­dings die Sichtung einer Östlichen Smaragd­eidechse am Wegesrand. Das farbenfrohe und für eine Eidechse mit bis zu 13 cm Körpergröße recht große Reptil erreicht in Deutschland seine westliche Verbreitungs­grenze.

Neben diesem Reliktvorkommen hier im östlichen Brandenburg kommt die Art in Deutschland sonst nur noch an den Donauhängen in der Nähe von Passau vor. Ihr Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich weiter süd­östlich von Österreich, über die Balkanhalbinsel bis in die Ukraine und die Türkei.

Hier im Gebiet wird mittels umfangreicher Pflegemaß­nahmen des Lebensraumes für die Erhaltung dieser Insel-Population gesorgt.

Lacerta viridis
Lacerta viridis - Östliche Smaragdeidechse
Nr. 2024.1814kl_r100 %
1814kl_r
Lacerta viridis
Östliche Smaragdeidechse
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Alles in allem war es eine wirklich gelungene Exkursion! Ich gehe davon aus, dass der nächste Besuch dieses tollen Gebietes keine weiteren 13 Jahre auf sich warten lässt.

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11.08.2024 - Nochmal Mallnow...

Weil uns die Oderhänge bei unserem ersten Besuch im Frühling so gut gefallen haben, stand heute eine sommerliche Stippvisite in Mallnow auf der Tagesordnung. Die Wiesen waren fast nicht wieder zu erkennen, denn im Gegensatz zum April stand das Gras inzwischen kniehoch und auch die Wege waren ziemlich zugewuchert.

Lysandra coridon
Lysandra coridon - Silbergrüner Bläuling ♀
Nr. 2024.2025ckl_r100 %
2025ckl_r
Lysandra coridon
Silbergrüner Bläuling ♀
150mm; F/7.1; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Hier im Norden ist die Art recht selten. Die Tiere bevorzugen offene, trockene und wärmebegünstigte Biotope auf kalkhaltigen Böden.

Papilio machaon
Papilio machaon - Schwalbenschwanz (Raupe)
Nr. 2024.2142kl_r100 %
2142kl_r
Papilio machaon
Schwalbenschwanz (Raupe)
150mm; F/11; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Schön war es trotzdem - vor allem, weil wir diesmal ganz allein vor Ort waren und für Insekten sind blühende Trockenrasen natürlich ein Eldorado.

Allen voran flog überall zuhauf der Silbergrüne Bläu­ling herum, eine Art, die ich bisher noch nie beo­bachten konnte. In Deutschland ist der Falter haupt­sächlich in den südlichen Bergregionen anzutreffen.

Lysandra coridon
Lysandra coridon - Silbergrüner Bläuling ♂
Nr. 2024.2052kl_r100 %
2052kl_r
Lysandra coridon
Silbergrüner Bläuling ♂
150mm; F/5.6; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Von einem der größten einheimischen Tagfalter, dem Schwalbenschwanz, trafen wir nur die Raupen an, dafür diese aber in größerer Stückzahl.

In der heutigen Zeit ist dies wohl eher eine Seltenheit. Noch vor 40 Jahren - in meiner Kindheit - war dies anders. Damals konnte man die farbenfrohen Raupen jedes Jahr auf den Dillpflanzen in unserem Garten meist gleich zu Dutzenden beobachten.

Ein paar Fotos vom Falter gibt es in einem meiner ersten Berichte von vor 14 Jahren.

Natürlich mussten aber auch heute wieder ein paar Schrecken als Motive herhalten. Diesmal traf es ein im Partnerlook gefärbtes Pärchen des Heidegrashüpfers. Zwar hatte ich schon mehrfach weibliche Tiere dieser Art vor der Linse, allerdings noch nie ein Männchen.

Stenobothrus lineatus
Stenobothrus lineatus - Heidegrashüpfer ♀
Nr. 2024.2188_89kl_r100 %
2188_89kl_r
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♀
150mm; F/6.3 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Stenobothrus lineatus
Stenobothrus lineatus - Heidegrashüpfer ♂
Nr. 2024.2161_62kl_r100 %
2161_62kl_r
Stenobothrus lineatus
Heidegrashüpfer ♂
150mm; F/10 (DFF); 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art bevorzugt trockene Biotope mit ganzjährig eher niedrigerem Bewuchs. Derartige Flächen sind in Deutschland selten geworden und so gilt auch der Grashüpfer in einigen Bundesländern inzwischen als gefährdet.

Auch die Große Pechlibelle habe ich schon des Öfteren fotografiert, trotzdem konnte ich auch heute wieder nicht an dieser zauberhaften Kleinlibelle vorbeigehen, vor allem wenn sie gleich als Tandem unterwegs ist.

Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♀
Nr. 2024.2206_07kl_r100 %
2206_07kl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Ischnura elegans
Ischnura elegans - Große Pechlibelle ♀ + ♂
Nr. 2024.2194bkl_r100 %
2194bkl_r
Ischnura elegans
Große Pechlibelle ♀ + ♂
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Für die eigentlich anvisierten botanischen Kostbarkeiten waren wir leider etwas zu spät. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben und im nächsten Jahr braucht es ja auch wieder Exkursionsziele.

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07.09.2024 - Kurzfühlerschrecken an jeder Ecke...

Nachdem der junge Heuschreckenforscher sich die letzten Jahre standhaft geweigert hat, sich wegen ihrer "Langweiligkeit" auch mit der heimischen Kurzfühlerschreckenfauna zu befassen, hatte er in diesem Spätsommer keine Wahl. Ich beschloss nämlich alle rund um unseren Wohnort vorkommenden Chorthippus-Arten abzulichten. Die Bestimmung ist allerdings nicht so mein Ding, zumal die meisten Kurzfühlerschrecken nur anhand des Gesanges der männlichen Tiere zu bestimmen sind. Und für mich sehen die eh alle gleich aus :-)

Feldgrashüpfer...

Die am schwierigsten aufzuspürende Art war der Feldgrashüpfer. Hier mussten wir ziemlich lange den Rand eines frisch abgeernteten Ackers absuchen, ehe wir seinen typischen Gesang in Form einer "losfahrenden Lokomotive" erlauschten. Ein paar Weibchen saßen gleich um die Ecke. Diese erkennt man sehr leicht an ihren verkürzten Flügeln, welche einzigartig unter den Vertretern der Gattung sind - zumindest unter denen mit geknicktem Halsschild.

Chorthippus apricarius
Chorthippus apricarius - Feldgrashüpfer ♂
Nr. 2024.3406_08kl_r100 %
3406_08kl_r
Chorthippus apricarius
Feldgrashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus apricarius
Chorthippus apricarius - Feldgrashüpfer ♀
Nr. 2024.3472_75bkl_r100 %
3472_75bkl_r
Chorthippus apricarius
Feldgrashüpfer ♀
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Die verflixte biguttulus-Gruppe...

Ein geknicktes Halsschild besitzen nämlich auch noch alle Vertreter der sogenannten Biguttulus-Gruppe. Hier haben die weiblichen Tiere allerdings Flügel, welche mindestens so lang sind wie ihr Hinterleib. Unterscheiden kann man unsere drei heimischen Arten aus dieser Gruppe rein äußerlich jedoch nicht wirklich. Hinzu kommt, dass sowohl Nachtigall- als auch Brauner und Verkannter Grashüpfer sehr variabel in ihrer Färbung sind.

Chorthippus biguttulus
Chorthippus biguttulus - Nachtigall-Grashüpfer ♂
Nr. 2024.3822kl_r100 %
3822kl_r
Chorthippus biguttulus
Nachtigall-Grashüpfer ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus biguttulus
Chorthippus biguttulus - Nachtigall-Grashüpfer ♀
Nr. 2024.2951kl_r100 %
2951kl_r
Chorthippus biguttulus
Nachtigall-Grashüpfer ♀
150mm; F/9; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus brunneus
Chorthippus brunneus - Brauner Grashüpfer ♂
Nr. 2024.2827_31ckl_r100 %
2827_31ckl_r
Chorthippus brunneus
Brauner Grashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus brunneus
Chorthippus brunneus - Brauner Grashüpfer ♀
Nr. 2024.2906bkl_r100 %
2906bkl_r
Chorthippus brunneus
Brauner Grashüpfer ♀
150mm; F/9; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus mollis
Chorthippus mollis - Verkannter Grashüpfer ♂
Nr. 2024.2717_19bkl_r100 %
2717_19bkl_r
Chorthippus mollis
Verkannter Grashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus mollis
Chorthippus mollis - Verkannter Grashüpfer ♀
Nr. 2024.2895_99kl_r100 %
2895_99kl_r
Chorthippus mollis
Verkannter Grashüpfer ♀
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Zum Glück wohnen aber gleich alle drei gemeinsam direkt vor unserer Haustür in einem kleinen Sand­trocken­rasen-Biotop. So hatten wir jeden Tag das Vergnügen zunächst die Männchen der jeweiligen Art anhand ihres Gesanges aufzuspüren und dann so lange zu warten, bis die passenden Weibchen angelockt wurden - wenn diese nicht schon direkt daneben saßen. Dann nur noch schnell ein paar Fotos gemacht und schon waren wir fertig. ;-)

Ohne Knick...

Einen relativ geraden Halsschild hingegen haben der Wiesen- und der Weißrandige Grashüpfer - beide eher Bewohner frischerer Wiesen und nicht ganz so anspruchsvoll in der Wahl ihres Lebensraums.

Chorthippus dorsatus
Chorthippus dorsatus - Wiesengrashüpfer ♂
Nr. 2024.3560_64bkl_r100 %
3560_64bkl_r
Chorthippus dorsatus
Wiesengrashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus dorsatus
Chorthippus dorsatus - Wiesengrashüpfer ♀
Nr. 2024.3531_34bkl_r100 %
3531_34bkl_r
Chorthippus dorsatus
Wiesengrashüpfer ♀
150mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus albomarginatus
Chorthippus albomarginatus - Weißrandiger Grashüpfer ♂
Nr. 2025.1992_93kl_r100 %
1992_93kl_r
Chorthippus albomarginatus
Weißrandiger Grashüpfer ♂
150mm; F/8 (DFF); 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus albomarginatus
Chorthippus albomarginatus - Weißrandiger Grashüpfer ♀
Nr. 2024.3871_75bkl_r100 %
3871_75bkl_r
Chorthippus albomarginatus
Weißrandiger Grashüpfer ♀
150mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die restlichen beiden in Deutschland vorkommenden Arten der Gattung kommen leider nicht direkt vor unserer Haustür vor. Allerdings hatte ich diese schon vor der Linse.

Dem Kiesbankgrashüpfer begegneten wir im letzten Jahr in den Alpen und dem Steppengrashüpfer vor noch nicht allzu langer Zeit bei einer tollen Exkursion in die Reicherskreuzer Heide.

Die Farben sind Schall und Rauch...

Zum Schluss nun noch ein paar weitere Exemplare verschiedener Vertreter der Gattung, die auch die Variabilität innerhalb der Arten hinsichtlich ihrer Färbung deutlich machen dürften.

Chorthippus brunneus
Chorthippus brunneus - Brauner Grashüpfer ♂
Nr. 2024.2373bkl_r100 %
2373bkl_r
Chorthippus brunneus
Brauner Grashüpfer ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus mollis
Chorthippus mollis - Verkannter Grashüpfer ♂
Nr. 2024.3017_20kl_r100 %
3017_20kl_r
Chorthippus mollis
Verkannter Grashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus dorsatus
Chorthippus dorsatus - Wiesengrashüpfer ♂
Nr. 2024.3376_77ckl_r100 %
3376_77ckl_r
Chorthippus dorsatus
Wiesengrashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus mollis
Chorthippus mollis - Verkannter Grashüpfer ♂
Nr. 2024.3595bkl_r100 %
3595bkl_r
Chorthippus mollis
Verkannter Grashüpfer ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus albomarginatus
Chorthippus albomarginatus - Weißrandiger Grashüpfer ♂
Nr. 2025.1964kl_r100 %
1964kl_r
Chorthippus albomarginatus
Weißrandiger Grashüpfer ♂
150mm; F/11; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus albomarginatus
Chorthippus albomarginatus - Weißrandiger Grashüpfer ♀
Nr. 2025.1977_83kl_r100 %
1977_83kl_r
Chorthippus albomarginatus
Weißrandiger Grashüpfer ♀
150mm; F/11 (DFF); 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus biguttulus
Chorthippus biguttulus - Nachtigall-Grashüpfer ♂
Nr. 2024.2799_02kl_r100 %
2799_02kl_r
Chorthippus biguttulus
Nachtigall-Grashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 3200
Canon EOS 5D Mark IV

Dann kann ja im nächsten Jahr die nächste Gattung kommen...

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18.7. - 27.7.2024 - Zu Besuch auf der Blumeninsel...

In diesem Jahr beschlossen wir, unseren vor fast 15 Jahren etwas voreilig gekauften Madeira-Reiseführer von seiner Staubschicht zu erlösen und endlich der weltbekannten "Blumeninsel" einen Besuch abzustatten. Zugegebenermaßen hatte ich mir das Eiland ein wenig anders vorgestellt. Vor allem in Sachen Insekten war nicht gerade viel los - aber vielleicht lag es einfach auch nur an der Jahreszeit.

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Schrecken

Zumindest der junge Heuschreckenforscher kam auf seine Kosten. Fast alle seiner erhofften Arten konnten wir aufstöbern. Im Hochland der Insel begegneten uns gleich drei Lang­fühlerschrecken im selben Habitat.

Eine steinige Brache am Straßenrand, welche lückig mit Ginster­gebüschen bewachsen war und teilweise auch noch einige Grasflächen aufwies, lud zum Suchen ein.

Die Portugie­sische Bergschrecke besiedelt gern gebüschreiche, dicht bewachsene, meist extensiv ge­nutzte Weiden und kommt in Hochlagen bis über 2000 m Höhe vor. Ursprünglich auf der Iberischen Halb­insel beheimatet, wurde sie hier in Madeira einge­schleppt.

Tessellana tessellata
Tessellana tessellata - Braunfleckige Beißschrecke ♂
Nr. 2024.1152kl_r100 %
1152kl_r
Tessellana tessellata
Braunfleckige Beißschrecke ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die Sichel Beißschrecke ist auch in Portugal, Frank­reich, Italien und Teilen Nordafrikas beheimatet. Auf Madeira kommt die Art vor allem im Mittel- und Ostteil der Insel vor. Sie lebt hier in allen Höhenlagen und ist auf Ödland und Kulturbrachen, aber auch in Auf­forstungen anzutreffen.

Obwohl wir fast zwei Stunden das Gebiet durch­forsteten, konnten wir von keiner der drei Arten beide Geschlechter aufspüren und auch woanders auf der Insel begegneten uns diese Schrecken leider nicht mehr wieder. Schade!

Antaxius spinibrachius
Antaxius spinibrachius - Portugiesische Bergschrecke ♂
Nr. 2024.1187ckl_r100 %
1187ckl_r
Antaxius spinibrachius
Portugiesische Bergschrecke ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Weiter verbreitet hingegen ist die Braunfleckige Beißschrecke. Außer auf Madeira kommt sie unter anderem auch auf den Kanaren und im gesamten westlichen Mittelmeerraum vor. Die eher kleine Art ist sehr wärmeliebend und besiedelt vorwiegend trockene und lückig bewachsene Standorte.

Platycleis falx
Platycleis falx - Sichel Beißschrecke ♂
Nr. 2024.1138kl_r100 %
1138kl_r
Platycleis falx
Sichel Beißschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Psalmatophanes barretoi
Psalmatophanes barretoi - Madeira-Heupferd ♂
Nr. 2024.1361kl_r100 %
1361kl_r
Psalmatophanes barretoi
Madeira-Heupferd ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Mit einer Körpergröße von bis zu 8 cm waren die imposanten Schrecken meist schon von Weitem zu erkennen. Neben grün gefärbten Tieren fand sich auch ein braun-gelbes Exemplar darunter, welches sich aller­dings gleich beim ersten Fotoversuch ins hohe Gras fallen ließ und danach nicht mehr aufzuspüren war.

Ein echter Madeira-Endemit ist dagegen das Madeira-Heupferd, von dem wir bei einer Wanderung in der Gipfelregion der Insel eine kleine Population direkt am Wegesrand aufstöbern konnten. Die Tiere saßen dort in einigen Exemplaren auf größeren Blättern und Blüten­ständen und genossen scheinbar die Sonne.

Psalmatophanes barretoi
Psalmatophanes barretoi - Madeira-Heupferd ♀
Nr. 2024.1395bkl_r100 %
1395bkl_r
Psalmatophanes barretoi
Madeira-Heupferd ♀
150mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Genau so erging es uns leider auch mit einem weiteren Madeira-Endemiten. Metrioptera barretii konnten wir zwar in der Nähe des Pico do Arieiro finden, jedoch verschwanden die Tiere sofort im erstbesten Stachelgebüsch, sobald man sich auch nur mehr als einen Meter an diese heranpirschte.

Die nächste endemische Art hingegen hüpfte uns überall auf der Insel meist in größerer Anzahl vor die Füße. Die zu den Kurzfühlerschrecken gehörende Madeira-Schönschrecke fanden wir dabei vor allem an sonnigen, trockenen und vegetationsarmen Plätzen.

Calliptamus madeirae
Calliptamus madeirae - Madeira-Schönschrecke ♂
Nr. 2024.0899kl_r100 %
0899kl_r
Calliptamus madeirae
Madeira-Schönschrecke ♂
150mm; F/9; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Calliptamus madeirae
Calliptamus madeirae - Madeira-Schönschrecke ♀
Nr. 2024.0864kl_r100 %
0864kl_r
Calliptamus madeirae
Madeira-Schönschrecke ♀
150mm; F/11; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Laut Literatur ist die Art allerdings weit weniger an­spruchsvoll und in den meisten Habitaten Madeira's zu finden. Dabei ist die Schrecke in allen Höhenlagen verbreitet - besonders auf der Südseite der Insel.

Die nächste Schrecke haben wir in einer riesen Anzahl angetroffen - allerdings nur an einer Stelle im Hochland. Während hier tausende Exemplare auf ein paar hundert Quatratmetern herumhüpften, begegnete uns die Gutaussehende Kreuzschrecke aber seltsamerweise sonst nirgendwo auf der Insel. Alle Tiere waren, bis auf wenige grüne Exemplare, größ­ten­teils braun gefärbt.

Oedaleus decorus
Oedaleus decorus - Gutaussehende Kreuzschrecke ♀
Nr. 2024.1070kl_r100 %
1070kl_r
Oedaleus decorus
Gutaussehende Kreuzschrecke ♀
150mm; F/11; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Oedaleus decorus
Oedaleus decorus - Gutaussehende Kreuzschrecke ♂
Nr. 2024.1089ckl_r100 %
1089ckl_r
Oedaleus decorus
Gutaussehende Kreuzschrecke ♂
150mm; F/13; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Oedaleus decorus
Oedaleus decorus - Gutaussehende Kreuzschrecke ♂
Nr. 2024.1121kl_r100 %
1121kl_r
Oedaleus decorus
Gutaussehende Kreuzschrecke ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Oedaleus decorus
Oedaleus decorus - Gutaussehende Kreuzschrecke ♀
Nr. 2024.1080bkl_r100 %
1080bkl_r
Oedaleus decorus
Gutaussehende Kreuzschrecke ♀
150mm; F/11; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Das Verbreitungsgebiet dieser Art reicht von Nordafrika und Spanien über Frankreich und Ost­europa bis weit in den zentralasiatischen Raum. Sie bevorzugt besonders extrem heiße Habitate, wie Felshänge und steppen­artige Lebensräume.

Ein einzelnes Tier dieser hübschen Feldheuschrecke ist uns vor zwei Jahren bereits auf Sardinien begegnet.

Der letzte Hüpfer kommt in Europa außer in Madeira auch auf den Kanaren und am Mittel­meer vor. In Ibiza hatte ich sie erst vor kurzem vor der Linse.

Sphingonotus rubescens
Sphingonotus rubescens - Wüsten-Sandschrecke ♂
Nr. 2024.0892kl_r100 %
0892kl_r
Sphingonotus rubescens
Wüsten-Sandschrecke ♂
150mm; F/9; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Sphingonotus rubescens
Sphingonotus rubescens - Wüsten-Sandschrecke ♀
Nr. 2024.0880bkl_r100 %
0880bkl_r
Sphingonotus rubescens
Wüsten-Sandschrecke ♀
150mm; F/13; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art besiedelt gerne felsige, steinige oder sandige, meist vegetationsarme Biotope. In Madeira fanden wir sie in großer Anzahl am Kap Ponta de São Lourenço.

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Floristisches...

Nun aber zu dem, was eine "Blumeninsel" eigentlich ausmacht. Zwar bezieht sich die Bezeichnung wohl eher auf die vielen blühenden Einwanderer, welche im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg von anderen Kontinenten auf die Insel gefunden haben und hier allerorts zu bestaunen sind, ja sogar teilweise kilometerlang die Straßenränder säumen. Trotzdem gab es aber auch einiges an einheimischer Flora, was es zu fotografieren galt, ...

...allen voran das Madeira Knabenkraut. Diese nur auf Madeira vorkommende Orchidee war ganz oben auf unserer botanischen Wunschliste. Man findet sie vorwiegend in höheren Lagen im feuchten und immergrünen Lorbeerwald der Insel. Mit bis zu 80 cm Höhe ist sie eine sehr beeindruckende Orchidee.

Dactylorhiza foliosa
Dactylorhiza foliosa
Madeira Knabenkraut
Nr. 2024.0632kl_r100 %
0632kl_r
Dactylorhiza foliosa
Madeira Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza foliosa
Dactylorhiza foliosa
Madeira Knabenkraut
Nr. 2024.0781kl_r100 %
0781kl_r
Dactylorhiza foliosa
Madeira Knabenkraut
150mm; F/8; 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Dactylorhiza foliosa
Dactylorhiza foliosa
Madeira Knabenkraut
Nr. 2024.0815kl_r100 %
0815kl_r
Dactylorhiza foliosa
Madeira Knabenkraut
150mm; F/11; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

In den Lorbeerwäldern der Insel begegnete uns auch mehrere Male das auf der Insel endemische Sequeiras Veilchen. Häufig sah man dessen kleine violette Blüten am Rande der vielen Levadas, welche die Wanderwege im Inneren der Insel begleiten.

Sibthorpia peregrina
Sibthorpia peregrina - Madeira-Geldkraut
Nr. 2024.0718kl_r100 %
0718kl_r
Sibthorpia peregrina
Madeira-Geldkraut
150mm; F/5.6; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Viola sequeirae
Viola sequeirae - Sequeiras Veilchen
Nr. 2024.0709bkl_r100 %
0709bkl_r
Viola sequeirae
Sequeiras Veilchen
150mm; F/9; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ähnliche Standortansprüche hat das ebenfalls auf Madeira endemische Madeira-Geldkraut. Auch dieser hübsche Vertreter der Familie der Wegerichgewächse mag eher feuchte und schattige Lebensräume mit eher kühlem Mikroklima.

Auch die nächsten floralen Motive kommen fast alle, bis auf die auch in Mitteleuropa beheimatete Polei-Minze und die auch auf den Kanaren zu findende Weidenblatt-Eberwurz, ausschließlich auf Madeira vor.

Pericallis aurita
Pericallis aurita - Madeira Cinerarie
Nr. 2024.1306kl_r100 %
1306kl_r
Pericallis aurita
Madeira Cinerarie
150mm; F/6.3; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Matthiola maderensis
Matthiola maderensis - Madeira-Levkoje
Nr. 2024.0876kl_r100 %
0876kl_r
Matthiola maderensis
Madeira-Levkoje
150mm; F/8; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Mentha pulegium
Mentha pulegium - Polei-Minze
Nr. 2024.0844kl_r100 %
0844kl_r
Mentha pulegium
Polei-Minze
150mm; F/10; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Echium candicans
Echium candicans - Madeira-Natternkopf
Nr. 2024.1293kl_r100 %
1293kl_r
Echium candicans
Madeira-Natternkopf
150mm; F/5.6; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Helichrysum melaleucum
Helichrysum melaleucum - Strohblume
Nr. 2024.1312_13kl_r100 %
1312_13kl_r
Helichrysum melaleucum
Strohblume
150mm; F/9 (DFF); 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Carlina salicifolia
Carlina salicifolia - Weidenblatt-Eberwurz
Nr. 2024.1265bkl_r100 %
1265bkl_r
Carlina salicifolia
Weidenblatt-Eberwurz
150mm; F/13; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Während der Madeira-Levkoje uns an verschiedenen Stellen an der Küste begegnete, der Madeira-Natternkopf und die Madeira Cinerarie an unterschiedlichsten Standorten aller Höhenlagen zu finden waren, beschränkten sich unsere Sichtungen der seltenen Strohblume Helichrysum melaleucum ausschließlich auf die Gipfelzone der Insel.

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Und der Rest...
Teira dugesii
Teira dugesii - Madeira-Mauereidechse
Nr. 2024.0919kl_r100 %
0919kl_r
Teira dugesii
Madeira-Mauereidechse
150mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Teira dugesii
Teira dugesii - Madeira-Mauereidechse
Nr. 2024.0929bkl_r100 %
0929bkl_r
Teira dugesii
Madeira-Mauereidechse
150mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die Madeira-Mauereidechse ist das einizge einhei­mische terrestrische Reptil der Insel. Das Vorkommen der außerdem endemischen Art beschränkt sich auf den Madeira- und den zirka 280 km südlicher gele­genen Selvagen-Archipels. Momentan unter­scheiden die Experten vier verschiedene Unterarten, von der nur die Nominatform selbst auf Madeira vorkommt.

Diese wurde durch die Seefahrt im Laufe der Zeit allerdings auch auf den Azoren und im Hafengebiet von Lissabon eingebürgert.

Teira dugesii
Teira dugesii - Madeira-Mauereidechse
Nr. 2024.0930ckl_r100 %
0930ckl_r
Teira dugesii
Madeira-Mauereidechse
150mm; F/5.6; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Uns begegneten die kleinen, flinken Flitzer überall auf der Insel in großer Variabilität und Anzahl. Leider waren sie, aufgrund der großen Hitze, meist schneller als mein Finger auf dem Auslöser der Kamera.

Zum Schluss nun noch drei Schmetterlinge, als einzige Vertreter der nicht hüpfenden Insektenzunft.

Hipparchia maderensis
Hipparchia maderensis - Madeira Waldportier
Nr. 2024.1278kl_r100 %
1278kl_r
Hipparchia maderensis
Madeira Waldportier
150mm; F/9; 1/250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Die Raupen des Postillons ernähren sich von den Blät­tern verschiedener Schmetterlingsblütler, wie Luzerne oder einigen Klee- und Wickenarten.

Pararge aegeria
Pararge aegeria - Waldbrettspiel
Nr. 2024.0700kl_r100 %
0700kl_r
Pararge aegeria
Waldbrettspiel
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Für mich der interessanteste, weil ausschließlich auf Madeira vorkommende, Tagfalter ist dabei der Madeira Waldportier. Er bevorzugt südexpo­nierte, steile Fels­hänge in lichtem Laub- und Nadelwald und kommt nur in den Hochlagen der Insel vor. Als Nahrungs­pflanzen dienen den Raupen verschiedene Süßgräser.

Nicht weniger hübsch, allerdings mit einem weit größe­rem Verbreitungsgebiet, folgt der Postillon. Der Falter kommt außer auf Madeira, den Kanaren und den Azoren auch in Nordafrika, in Süd- und Mitteleuropa, der Türkei und in Westasien bis nach Afghanistan vor.

Colias croceus
Colias croceus - Postillon ♂ + ♀
Nr. 2024.0653kl_r100 %
0653kl_r
Colias croceus
Postillon ♂ + ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Den Schluss der Flattermänner bildet das Waldbrett­spiel, leider aber nicht das auf Madeira endemische Pararge xiphia, sondern die auch bei uns in Mitteleuropa vorkommende Allerweltsart Pararge aegeria.

Zu den Futterpflanzen der Raupen dieses Tagfalters gehören verschiedenste Süß- und Sauergräser.




Ein paar ganz wenige Springspinnen konnte ich auch aufspüren, aber zumindest war mit Pellenes maderianus eine Art dabei, die mir noch in meinem Portfolio fehlte.

Pellenes maderianus
Pellenes maderianus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2024_Spring.3256_60d_kl100 %
3256_60d_kl
Pellenes maderianus
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pellenes maderianus
Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2024_Spring.3148_53kl_r100 %
3148_53kl_r
Pellenes maderianus
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Macaroeris cata
Macaroeris cata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2024_Spring.7474_98bkl_r100 %
7474_98bkl_r
Macaroeris cata
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Macaroeris diligens
Macaroeris diligens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
Nr. 2024_Spring.7282_98kl_r100 %
7282_98kl_r
Macaroeris diligens
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Macaroeris diligens
Macaroeris diligens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
Nr. 2024_Spring.7654_71kl_r100 %
7654_71kl_r
Macaroeris diligens
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
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Das soll's auch schon gewesen sein. Für meinen Geschmack war es ein wenig dürftig, was Madeira so an makro­fotografischen Leckerbissen zu bieten hatte - vor allem, wenn man sonst die Flora- und Fauna des Mittel­meer­raums gewöhnt ist.

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19.06.2025 - Badeschuhe...

...waren nötig, um die folgenden Schönheiten abzu­lichten. Denn obwohl die Gebänderte Pracht­libelle bei uns direkt vor der Tür am Seeufer recht häufig zu finden ist, fliegen die Tiere meist nur auf der Seeseite des Schilfgürtels umher.

Calopteryx splendens
Calopteryx splendens - Gebänderte Prachtlibelle ♂
Nr. 2025.9298_99kl_r100 %
9298_99kl_r
Calopteryx splendens
Gebänderte Prachtlibelle ♂
150mm; F/6.3 (DFF); 1/1250s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Und damit das Licht nicht ganz so hart wie beim letzten Zusammentreffen mit dieser hübschen Klein­libelle vor ein paar Jahren ausfällt, hieß es noch dazu zeitiges Aufstehen für den Fotografen.

Die Art pflanzt sich normalerweise in Fließgewässern fort, was die Vermutung nahe legt, dass der Dämeritz­see den hier in größerer Anzahl aufgefundenen Tieren nicht zur Reproduktion, sondern lediglich zum Sonnen­baden dient.

Calopteryx splendens
Calopteryx splendens - Gebänderte Prachtlibelle ♂
Nr. 2025.9267kl_r100 %
9267kl_r
Calopteryx splendens
Gebänderte Prachtlibelle ♂
150mm; F/2.8; 1/800s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Calopteryx splendens
Calopteryx splendens - Gebänderte Prachtlibelle ♀
Nr. 2025.9237bkl_r100 %
9237bkl_r
Calopteryx splendens
Gebänderte Prachtlibelle ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
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13.07.2025 - Schmetterlinge vor der Haustür...
Aphantopus hyperantus
Aphantopus hyperantus - Schornsteinfeger ♂
Nr. 2025.9505kl_r100 %
9505kl_r
Aphantopus hyperantus
Schornsteinfeger ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Ein Beispiel dafür ist ein Tagfalter, welcher auf den schönen Namen Schornsteinfeger hört.

Die Art ist in fast ganz Europa und den gemäßigten Breiten von Asien beheimatet. Der Schmetterling be­wohnt oft Waldlichtungen oder Gebüschränder, wobei die Feuchtigkeit des Lebensraums eine unterge­ordnete Rolle spielt. Die Tiere fliegen von Juni bis August.

Gesundheitlich immer noch ein wenig gehandycapt, beschränkte sich meine Fotomotivsuche weiterhin auf die nähere Umgebung vor der eigenen Haustür. Aufgrund des zunehmenden Insektensterbens ist die Auswahl an kleinen Krabblern hier inzwischen aber leider sehr limitiert.

Einen "Vorteil" hat die Sache allerdings. Es landen end­lich auch einmal ein paar "Allerweltsarten" auf dem Chip meiner Kamera.

Aphantopus hyperantus
Aphantopus hyperantus - Schornsteinfeger ♀
Nr. 2025.9481kl_r100 %
9481kl_r
Aphantopus hyperantus
Schornsteinfeger ♀
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Pieris mannii
Pieris mannii - Karstweißling ♀ + ♂
Nr. 2025.9463_64bkl_r100 %
9463_64bkl_r
Pieris mannii
Karstweißling ♀ + ♂
150mm; F/8 (DFF); 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Im Jahre 2020 gab es dann auch den ersten Nachweis des Karstweißlings im Bundesland Berlin. Meine ersten Fotos der Art stammen aus 2023. Danke an Peter Rückheim für die Bestimmung.

Das zweite fliegende Motiv ist gerade auf dem besten Weg hier einer der häufigsten Schmetterling zu werden. In Deutschland erstmals 2008 nachgewiesen, befindet sich die Art momentan in Ausbreitung.

Pieris mannii
Pieris mannii - Karstweißling ♀ + ♂
Nr. 2025.9446_47bkl_r100 %
9446_47bkl_r
Pieris mannii
Karstweißling ♀ + ♂
150mm; F/8 (DFF); 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Celastrina argiolus
Celastrina argiolus - Faulbaum-Bläuling ♀
Nr. 2025.9408kl_r100 %
9408kl_r
Celastrina argiolus
Faulbaum-Bläuling ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Auch mit Flügeln ausgestattet, aber kein Schmetter­ling, ist die Kleine Goldschrecke. Diese Kurz­fühler­schrecke hatte ich zwar schon des Öftern (1, 2, 3) vor der Linse, aber noch nie in der langflügeligen Variante eines Weibchens.

Am Ende war es doch ein erfolgreicher Nachmittag!

Als letzter Flattermann sollte es mit dem Faulbaum-Bläuling wieder eine in Deutschland noch recht häufige Art sein. Bisher war mir diese allerdings nur auf Sardinien begegnet. Der kleine Falter kommt überall in Europa und in Teilen Nord­afrikas vor und bewohnt dabei die unter­schied­lichsten Lebensräume. Als Kulturfolger kann man ihn auch im eigenen Garten beobachten.

Euthystira brachyptera
Euthystira brachyptera - Kleine Goldschrecke ♀
Nr. 2025.9377kl_r100 %
9377kl_r
Euthystira brachyptera
Kleine Goldschrecke ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
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27.07. - 03.08.2025 - An der Mosel...

Unser diesjähriger Sommerurlaub führte uns an die Mosel. Bezüglich Fotomotiven waren meine Erwartungen nicht so groß, allerdings hatte der junge Heuschreckenforscher ein paar Wünsche, die erfüllt werden sollten.

Ephippiger diurnus
Ephippiger diurnus - Westliche Sattelschrecke ♀
Nr. 2025.0814kl_r100 %
0814kl_r
Ephippiger diurnus
Westliche Sattelschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Das Verbreitungsgebiet der Art reicht von Nordspanien bis in die Niederlande, mit Schwerpunkt in Frankreich. Früher wurden einige Vorkommen in Deutschland fälsch­licherweise der sehr ähnlichen, jedoch weiter östlich verbreiteten Ephippiger ephippiger zugeordnet. Inzwischen gelten viele davon als erloschen.

Ephippiger diurnus
Ephippiger diurnus - Westliche Sattelschrecke ♂
Nr. 2025.0239_43bkl_r100 %
0239_43bkl_r
Ephippiger diurnus
Westliche Sattelschrecke ♂
150mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Ephippiger diurnus
Ephippiger diurnus - Westliche Sattelschrecke ♂
Nr. 2025.282ckl_r100 %
282ckl_r
Ephippiger diurnus
Westliche Sattelschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 2500
Canon EOS 5D Mark IV

In eben solchen haben wir die Tiere am Calmont und bei Valwig auch aufgespürt. Ohne das gute Gehör unseres Sohnes wären wir allerdings wohl erfolglos geblieben, da die Schrecken im Gestrüpp, trotz ihrer Größe, völlig unsichtbar waren und sich nur durch ihren Gesang verrieten.

Ganz oben auf seiner Liste stand die einzige in Deutschland beheimatete Sattelschrecke, welche hier an der Mosel an einigen Stellen in den Steillagen vorkommt. Die Westliche Sattelschrecke ist äußerst wärmeliebend und wurde bei uns bisher nur lokal an sehr wenigen, klimatisch begünstigten Fundorten nachgewiesen.

Ephippiger diurnus
Ephippiger diurnus - Westliche Sattelschrecke ♂
Nr. 2025.0193ckl_r100 %
0193ckl_r
Ephippiger diurnus
Westliche Sattelschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Ephippiger diurnus
Ephippiger diurnus - Westliche Sattelschrecke ♀
Nr. 2025.0666kl_r100 %
0666kl_r
Ephippiger diurnus
Westliche Sattelschrecke ♀
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Die mit bis zu 35 mm großen und damit sehr imposanten Vertreter der Langfühlerschrecken besie­deln trockene, warme Gebüsche und Hecken sowie besonnte Waldränder. Hier an der Mosel werden gerne offengelassene Weinbergsbrachen mit viel Brombeer­gestrüpp bevorzugt.

Ephippiger diurnus
Ephippiger diurnus - Westliche Sattelschrecke ♀
Nr. 2025.0769kl_r100 %
0769kl_r
Ephippiger diurnus
Westliche Sattelschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV
Oecanthus pellucens
Oecanthus pellucens - Weinhähnchen ♂
Nr. 2025.0438kl_r100 %
0438kl_r
Oecanthus pellucens
Weinhähnchen ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV

Während wir die Tiere bei uns in Berlin nur zur Gesicht bekommen, wenn man am Abend mit der Taschen­lampe ihrem typischen Gesang bis zur nächsten Hecke folgt, fanden wir hier an der Mosel viele Exemplare auch am Tag auf Gebüschen und Weinstöcken am Wegesrand sitzend - optimal für den Fotografen.

Ebenso wärmeliebend, allerdings viel häufiger und inzwischen sogar in unserem Wohngebiet in Berlin die Ligusterhecken bewohnend, ist das Weinhähnchen. Der ursprüngliche Verbreitungsschwerpunkt dieser Langfühlerschrecke sind die Gebiete rund ums Mittelmeer, die Klimaerwärmung lässt die Art jedoch immer weiter Richtung Norden vordringen.

Oecanthus pellucens
Oecanthus pellucens - Weinhähnchen ♂
Nr. 2025.0407kl_r100 %
0407kl_r
Oecanthus pellucens
Weinhähnchen ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Ein weiterer Wunsch-Kandidat war die Rotflügelige Ödlandschrecke. Auch diese Art kommt in Deutschland hauptsächlich in wärmebegünstigten Regionen vor und besiedelt dort meist trockene, vegetationsarme Extrem­standorte. Aufgrund ihrer Seltenheit steht sie auf der Roten Liste und wird dort als "stark gefährdet" geführt.

Oedipoda germanica
Oedipoda germanica - Rotflügelige Ödlandschrecke ♂
Nr. 2025.9882kl_r100 %
9882kl_r
Oedipoda germanica
Rotflügelige Ödlandschrecke ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda germanica
Oedipoda germanica - Rotflügelige Ödlandschrecke ♂
Nr. 2025.9902kl_r100 %
9902kl_r
Oedipoda germanica
Rotflügelige Ödlandschrecke ♂
150mm; F/11; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda germanica
Oedipoda germanica - Rotflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2025.9814_15kl_r100 %
9814_15kl_r
Oedipoda germanica
Rotflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Oedipoda germanica
Oedipoda germanica - Rotflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2025.9821kl_r100 %
9821kl_r
Oedipoda germanica
Rotflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/8; 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Hier an der Mosel findet man sie häufig auf dem steinigen Geröll oder an den Mauern der Weinberge in den heißen und trockenen Steillagen - oft syntop mit ihrer blauflügeligen Schwesternart Oedipoda caerulescens, welche auch bei uns im märkischen Sand vorkommt. Sitzend sind beide Arten kaum voneinander zu unter­scheiden - sobald sie ihre Flügel ( Bild, Bild ) öffnen, ist es aber ganz einfach.

Melitaea didyma
Melitaea didyma - Roter Scheckenfalter ♂
Nr. 2025.0183_84kl_r100 %
0183_84kl_r
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter ♂
150mm; F/6.3 (DFF); 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Der Verbreitungschwerpunkt des Roten Schecken­falters ist das wärmere Südeuropa.

In Deutschland bevorzugt die Art sehr sonnige und trockenen Biotope. Hier an der Mosel ist er häufig an den Südlagen der felsigen Steilhänge zu beobachten.

Besonders gefreut habe ich mich über die Möglichkeit endlich einen kleinen Schmetterling fotografieren zu können, den ich in der Vergangenheit schon oft in so manchem Naturfotoforum bewundert habe, der in Deutschland aber nur vereinzelt an ein paar Stellen im Süden vorkommt - also leider nicht da, wo ich mich natürlicherweise aufhalte.

Melitaea didyma
Melitaea didyma - Roter Scheckenfalter ♀ + ♂
Nr. 2025.0140_41kl_r100 %
0140_41kl_r
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter ♀ + ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Melitaea didyma
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter (Raupe)
Nr. 2025.0467bkl_r100 %
0467bkl_r
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter (Raupe)
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV
Melitaea didyma
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter (Puppe)
Nr. 2025.0533kl_r100 %
0533kl_r
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter (Puppe)
150mm; F/8; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
Melitaea didyma
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter ♀ + ♂
Nr. 2025.0102_08bkl100 %
0102_08bkl
Melitaea didyma
Roter Scheckenfalter ♀ + ♂
150mm; F/6.3 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Pyronia tithonus
Pyronia tithonus - Rotbraunes Ochsenauge
Nr. 2025.0567kl_r100 %
0567kl_r
Pyronia tithonus
Rotbraunes Ochsenauge
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Ein ähnliches westliches Verbreitungsmuster weist der Russische Bär auf, auch wenn diese Art in Europa ein wenig mehr nach Osten und Süden vordringt als die vorherige. Der Falter ist allerdings sehr selten und europaweit geschützt und zwar als "prioritäre Art". Das bedeutet, dass jedes Gebiet, in dem die Art vorkommt, als Schutzgebiet auszuweisen ist.

Lasiommata megera
Lasiommata megera - Mauerfuchs
Nr. 2025.0588kl_r100 %
0588kl_r
Lasiommata megera
Mauerfuchs
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Ein weiterer Tagfalter, der Deutschland nur am Rande seines Verbreitungsgebietes streift, ist das Rotbraune Ochsen­auge. Die hauptsächlich weiter westlich in Europa vorkommende Art, findet man bei uns, mit ein paar lokalen Außnahmen, nur im äußersten Westen.

Euplagia quadripunctaria
Euplagia quadripunctaria - Russischer Bär
Nr. 2025.9804bkl_r100 %
9804bkl_r
Euplagia quadripunctaria
Russischer Bär
150mm; F/16; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Den Abschluss der Falterfraktion bildet der Mauer­fuchs, welchen ich noch als einen der häufigsten Schmetterlinge meiner Kindheit in Erinnerung habe. Inzwischen ist die Art bei uns, wie alle Tagfalter, in ihrer Verbreitung und Häufigkeit stark rückläufig.

Hier an der Mosel konnten wir vereinzelt das eine oder andere Exemplar beobachten. Meist saßen die Tiere - passend zu ihrem deutschen Namen - auf den warmen Mauern in den Weinbergen.

Ein anderer für mich besonderer Fund war eine einzelne Kleine Pechlibelle. Nach dieser Art habe ich schon in heimischen Gefilden recht lange Ausschau gehalten, bin aber bisher noch nie fündig geworden.

Als Pionierart bevorzugt sie vor allem neu entstandene Gewässer mit geringer Vegetation und verschwindet wieder, sobald diese zuwachsen.

Lacerta bilineata
Lacerta bilineata - Westliche Smaragdeidechse
Nr. 2025.0682kl_r100 %
0682kl_r
Lacerta bilineata
Westliche Smaragdeidechse
150mm; F/8; 1/320s; ISO 4000
Canon EOS 5D Mark IV
Ischnura pumilio
Ischnura pumilio - Kleine Pechlibelle ♀
Nr. 2025.0380kl_r100 %
0380kl_r
Ischnura pumilio
Kleine Pechlibelle ♀
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Zum Schluss nun noch ein Reptil, welches in Mittel­europa sehr selten ist, hier an der Mosel aber recht häufig vorkommt und einen ihrer wenigen Fundorte in Deutschland hat. Der Verbreitungs­sschwerpunkt der Westlichen Smaragdeidechse ist Frankreich und Italien. Ihre bei uns noch seltenere "östliche Schwes­ter" begegnete mir im letzten Jahr in Brandenburg.

Im Allgemeinen empfand ich die geringe Vielfalt an Insekten um diese Jahreszeit als sehr erschreckend und damit überhaupt nicht so, wie ich dies von einer der wärmebegünstigten Regionen in Deutschland erwartet hatte. Teilweise ist dies wohl mit dem allgemeinen Insektensterben aufgrund der Verarmung unserer Landschaft, Überdüngung und intensiver Land- und Forstwirtschaft zu erklären. Hier an der Mosel ist der Hauptgrund aber vermutlich die intensive Nutzung von Pestiziden, welche vor allem in den Steillagen großflächig mit Hubschraubern ausgebracht werden und damit jeglichem Insekt die Überlebenschance nehmen.

Iphiclides podalirius
Iphiclides podalirius - Segelfalter
Nr. 2025.0361kl_r100 %
0361kl_r
Iphiclides podalirius
Segelfalter
150mm; F/6.3; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das letzte Bild ist zwar kein Makrofoto im eigentlichen Sinn, aber trotzdem in diesem Bericht zu finden, da mir bisher keine bessere Aufnahme dieses in Deutschland sehr seltenen Schmetterlings gelungen ist.

Auch diesmal konnte ich mich leider nicht nah genug an den Segelfalter heranpirschen, was außer am dornigen Schlehengestrüpp nicht zuletzt an einem einzelnen ziemlich ungestüm daherkommenden jüngeren Naturliebhaber lag ;-)

Da sich die Art aber vor allem in Brandenburg gegen­wärtig in Ausbreitung befindet, hoffe ich in naher Zukunft auf schönere Fotos. Die ersten Raupen sind mir schon begegnet, daher bin ich guter Hoffnung. Für diesen Zeitpunkt hebe ich mir auch die Infos zur Art auf.

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06.08.2025 - Moschusbock...

Eine der frühesten Erinnerungen an die Insektenwelt meiner Kindheit, ist die, an den Fund eines grün­glänzenden Moschusbocks am Stamm einer alten Kopfweide im Grundstück eines Korbmachers.

Aromia moschata
Aromia moschata - Moschusbock
Nr. 2025.0861bkl_r100 %
0861bkl_r
Aromia moschata
Moschusbock
150mm; F/8; 1/160s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Seitdem ist mir dieser sehr impo­sante Käfer zwar immer mal wieder begegnet, nur ein Foto habe ich bisher noch nie geschafft von ihm zu machen. Dies hat sich mit dem heutigen Tag geändert!

Die Art ist in ganz Europa und Teilen Asiens verbreitet und mit bis zu 4 cm Körperlänge einer der größten Bockkäfer Deutschlands. Hier steht er aufgrund seiner Seltenheit unter Naturschutz. Leider ist sein Bestand aber trotzdem weiterhin rückläufig.

Das liegt vor allem am Fehlen geeigneter Nahrungs­quellen. Weiden und Pappeln, von deren Holz sich die Larven des Käfers ernähren, verschwinden zunehmend aus der Landschaft, da durch Entwässerung von Auwäldern oder Bebauung von Uferzonen die pas­senden Lebensräume immer weniger werden.

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07.08.2025 - Prachtkäfer in Kienbaum...
Chalcophora mariana
Chalcophora mariana - Großer Kiefernprachtkäfer
Nr. 2025.1042_43kl_r100 %
1042_43kl_r
Chalcophora mariana
Großer Kiefernprachtkäfer
150mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Man kann sich denken, dass das frische Holz sofort alle verfügbaren Pracht- und Bockkäfer der Umgebung zur Eiablage anzog.

Chalcophora mariana
Chalcophora mariana - Großer Kiefernprachtkäfer
Nr. 2025.1093kl_r100 %
1093kl_r
Chalcophora mariana
Großer Kiefernprachtkäfer
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Vor allem Prachtkäfer waren mir zuvor in einer derartig großen Anzahl und Artenvielfalt noch nie begegnet. Zwar sieht man hier in Brandenburg immer mal wieder das eine oder andere Exemplar, aber über ein Dutzend, des streng geschützten Großen Kiefernprachtkäfers auf einmal, sind schon ein echter Knaller!

Phaenops cyanea
Phaenops cyanea - Blauer Prachtkäfer
Nr. 2025.1046kl_r100 %
1046kl_r
Phaenops cyanea
Blauer Prachtkäfer
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Ein paar weitere Infos zu Prachtkäfern im Allgemeinen und den einzelnen Arten im Besonderen gibt's bei meinen Erstsichtungen: Acht, Neun, Groß, Blau.

Einmal im Jahr muss ein Besuch in Kienbaum sein. Nachdem wir im letzten Jahr den Frühling nutzten, um nach Orchideen Ausschau zu halten, war heuer wieder­mal der Sommer an der Reihe.

Die Gunst der Stunde bescherte uns vor Ort dann allerdings eine kleine Überraschung. Die örtliche Holzwirtschaft hatte wohl gerade vor ein paar Tagen hunderte von Kiefern gerodet und mitten auf der großen offenen Stromleitungstrasse in riesigen Haufen zur Abholung bereitgelegt.

Buprestis novemmaculata
Buprestis novemmaculata - Neunfleck-Prachtkäfer
Nr. 2025.1140bkl_r100 %
1140bkl_r
Buprestis novemmaculata
Neunfleck-Prachtkäfer
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Buprestis novemmaculata
Buprestis novemmaculata - Neunfleck-Prachtkäfer
Nr. 2025.1071bkl_r100 %
1071bkl_r
Buprestis novemmaculata
Neunfleck-Prachtkäfer
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Außer diesem größten aller einheimischen Prachtkäfer gab es auch Acht- und Neunfleck-Prachtkäfer sowie den noch kleineren Blauen Prachtkäfer jeweils in größeren Mengen.

Buprestis octoguttata
Buprestis octoguttata - Achtfleck-Prachtkäfer
Nr. 2025.1056kl_r100 %
1056kl_r
Buprestis octoguttata
Achtfleck-Prachtkäfer
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Monochamus galloprovincialis
Monochamus galloprovincialis - Bäckerbock
Nr. 2025.1130_37kl_r100 %
1130_37kl_r
Monochamus galloprovincialis
Bäckerbock
150mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Mitten im vertrockneten Gras fiel mir ein Bienenwolf auf, welcher sich bei der Körperpflege, aufgrund des böigen Windes, mit seinen Mandibeln an einem Blatt festgebissen hatte.

Normalerweise sieht man diese hübschen Grabwespen nie lange still sitzen. Meist fliegen sie umher und jagen nach Bienen, die sie mit Stichen betäuben und dann in ihre in den Sand gegrabene Nisthöhle schaffen, wo sie den Larven als Nahrung dienen. Die Wespe selbst ernährt sich allerdings ausschließlich von Nektar.

Bezüglich Bockkäfer ist mir nur ein Foto eines Bäcker­bocks gelungen. Diese eigentlich im Mittelmeergebiet verbreitete Art kommt bei uns in Deutschland nur vereinzelt vor.

Die Larven der bis zu 2,5 cm großen Käfer entwickeln sich in Kiefern und können dort, wenn sie in großer Anzahl auftreten, beträchtlichen Schaden anrichten.

Danke an Peter Rückheim für die Absicherung meiner Bestimmung :-)

Philanthus triangulum
Philanthus triangulum - Bienenwolf
Nr. 2025.1205kl_r100 %
1205kl_r
Philanthus triangulum
Bienenwolf
150mm; F/8; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Ein ähnliches Verhalten, wie die vorherige Art, zeigt auch die Gemeine Sandwespe. Allerdings hat sich diese nicht auf Bienen als Larvenfutter spezialisiert, sondern trägt Raupen, meist von Eulenfaltern, in ihr ebenfalls in den Sand gegrabenes Nest ein. Die Tiere betreiben keine Brutpflege, sondern verschließen direkt nach der Eiablage auf die noch lebenden, aber betäubten Raupen den Höhleneingang wieder mit Sand oder Steinchen.

Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2025.1162kl_r100 %
1162kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2025.1166_67kl_r100 %
1166_67kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
150mm; F/6.3 (DFF); 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2025.1179kl_r100 %
1179kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2025.1189kl_r100 %
1189kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2025.1196kl_r100 %
1196kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ammophila sabulosa
Ammophila sabulosa - Gemeine Sandwespe
Nr. 2025.1198kl_r100 %
1198kl_r
Ammophila sabulosa
Gemeine Sandwespe
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die hier zu sehende Bildreihe entstand innerhalb von weniger als einer Minute, in der die Wespe die Raupe herantrug, ein Nest in den Sand grub und danach ihre Beute darin deponierte. Ein paar weitere Infos zur Art und ein Foto in einem etwas größeren Maßstab gibt es hier.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♀
Nr. 2025.0995kl_r100 %
0995kl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♀
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Ein Weibchen einer Blauflügeligen Ödlandschrecke wurde nur aufgrund ihrer ungewöhnlichen grünen Färbung fotografiert. Normalerweise kommen die Tiere meist in grau, braun oder höchstens noch in rot gefärbt daher.

Auch nicht fehlen durfte die Europäische Gottesan­beterin. Vor ein paar Jahren noch sehr selten, trifft man sie hier im märkischen Sand inzwischen gefühlt an jeder Ecke - heute in Kienbaum allerdings, in einer so hohen Individuendichte, wie ich es bisher noch nie erlebt habe. Ein paar Fotos mussten trotzdem sein.

Mantis religiosa
Mantis religiosa - Europäische Gottesanbeterin ♂
Nr. 2025.0996bkl_r100 %
0996bkl_r
Mantis religiosa
Europäische Gottesanbeterin ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV


Oedipoda caerulescens
Oedipoda caerulescens - Blauflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2025.1427_32kl_r100 %
1427_32kl_r
Oedipoda caerulescens
Blauflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/8 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke ♀
Nr. 2025.1269_74kl_r100 %
1269_74kl_r
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Ebenfalls äußerst variabel in ihrer Färbung, aber von mir noch nicht so häufig fotografisch festgehalten, wie die vorherige Art, ist die Gefleckte Keulen­schrecke.

Weil die hübschen Tiere hier recht häufig zu sein schienen, sollte daher heute mal die Zeit sein, eine möglichst große Bandbreite an Farbvarianten von ihnen abzulichten. Der junge Heuschreckenforscher diente dabei als Spürnase, oder besser gesagt als Spürohr.

Die bis zu 17 mm großen Kurzfühlerschrecken bevor­zugen vegetationsarme und trockene Lebens­räume wie Heiden, Dünen oder Sandtrockenrasen. Sie kommen in Nordafrika, ganz Europa und in Asien östlich bis nach Sibirien vor. Hier in Brandenburg ist die Art recht häufig anzutreffen.

Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke ♀
Nr. 2025.1333_36kl_r100 %
1333_36kl_r
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke ♀
Nr. 2025.1305_12kl_r100 %
1305_12kl_r
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke ♂
Nr. 2025.1401_05ckl_r100 %
1401_05ckl_r
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Myrmeleotettix maculatus
Myrmeleotettix maculatus - Gefleckte Keulenschrecke ♂
Nr. 2025.1352_59bkl_r100 %
1352_59bkl_r
Myrmeleotettix maculatus
Gefleckte Keulenschrecke ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
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11.08.2025 - Auwald und Heide...

Heute ging es auf Wunsch meines Sohnes in die Nähe von Lieberose, da dieser sich schon seit ein paar Jahren eine sehr seltene heimische Orchidee ansehen wollte, die dort momentan in Blüte steht.

Nachdem wir bereits im letzten Jahr, damals leider glücklos, zusammen mit dem Erstbeschreiber der Art, Sebastian Hennigs, am Locus classicus der Lausitzer Elbe-Stendelwurz nach dieser gesucht haben, hatten wir heute mehr Erfolg.

Die typische Auwald-Art wächst dort an feuchten Stellen am Wegrand oder im Übergang zu versumpften Zonen. Mit meist nur ca. 20 - 30 cm und ihren unscheinbaren grünen Blüten sind die Pflanzen im schattigen Wald leicht zu übersehen. Auch wir fanden nicht mehr als 5 blühende Exemplare vor Ort.

Für ein paar Fotos waren diese aber mehr als genug. Wären die Myriaden von Mücken nicht gewesen, wären es wohl noch ein paar mehr Bilder geworden.

Epipactis albensis ssp. lusatia
Epipactis albensis ssp. lusatia - Lausitzer Elbe-Stendelwurz
Nr. 2025.1534kl_r100 %
1534kl_r
Epipactis albensis ssp. lusatia
Lausitzer Elbe-Stendelwurz
150mm; F/13; 1/5s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Epipactis albensis ssp. lusatia
Epipactis albensis ssp. lusatia - Lausitzer Elbe-Stendelwurz
Nr. 2025.1547_49kl_r100 %
1547_49kl_r
Epipactis albensis ssp. lusatia
Lausitzer Elbe-Stendelwurz
150mm; F/2.8 (DFF); 1/80s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Epipactis albensis ssp. lusatia
Epipactis albensis ssp. lusatia - Lausitzer Elbe-Stendelwurz
Nr. 2025.1454kl_r100 %
1454kl_r
Epipactis albensis ssp. lusatia
Lausitzer Elbe-Stendelwurz
150mm; F/3.5; 1/60s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

So beließen wir es bei einer Stunde Suche und Fotoshooting und fuhren ein paar Kilometer weiter in die Reicherskreuzer Heide. Auch dort waren wir bereits im letzten Jahr, um ein paar seltene Heuschrecken-Arten zu fotografieren. Die Bilder hätten damals etwas besser sein können, daher stand heute ein neuer Versuch an.

Sympecma fusca
Sympecma fusca - Gemeine Winterlibelle ♀
Nr. 2025.1604bkl_r100 %
1604bkl_r
Sympecma fusca
Gemeine Winterlibelle ♀
150mm; F/5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Coenagrion hastulatum
Coenagrion hastulatum - Speer-Azurjungfer ♂
Nr. 2025.1750bkl_r100 %
1750bkl_r
Coenagrion hastulatum
Speer-Azurjungfer ♂
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Doch zunächst flogen uns zwei Kleinlibellen über den Weg. Die Gemeine Winterlibelle hatte ich in den letzten Jahren schon mehrfach vor der Linse, konnte aber trotzdem nicht ohne ein Foto weitergehen.

Ein paar Infos zur Art gibt es hier.

Coenagrion hastulatum
Coenagrion hastulatum - Speer-Azurjungfer ♂
Nr. 2025.1742kl_r100 %
1742kl_r
Coenagrion hastulatum
Speer-Azurjungfer ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Ein Neufund hingegen war für mich die Speer-Azur­jungfer. Die Art ist in Deutschland vor allem im Alpen­vorland und im Norden verbreitet und besiedelt vor­zugsweise saure Gewässer, wie die offenen Bereiche von Mooren.

Derartige Lebensräume werden leider immer seltener, was der Grund des stetigen Bestands­rückgangs dieser Kleinlibelle ist. In Deutschland wird die Art daher auf der Roten Liste als "stark gefährdet" geführt.

Nun aber zum Hauptziel unseres heutigen Besuches auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz, dem Step­pengrashüpfer. Nachdem wir erst eine ganze Weile nach den Tieren suchen mussten, passte diesmal auch das Licht und die Geduld des Fotografen, um ein paar schöne Bilder vor hier mitzunehmen.

Chorthippus vagans
Chorthippus vagans - Steppengrashüpfer ♂
Nr. 2025.1710_20kl_r100 %
1710_20kl_r
Chorthippus vagans
Steppengrashüpfer ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Chorthippus vagans
Chorthippus vagans - Steppengrashüpfer ♀
Nr. 2025.1796_06bkl_r100 %
1796_06bkl_r
Chorthippus vagans
Steppengrashüpfer ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Die Kurzfühlerschrecke kommt in Europa und Asien vor. In Deutschland steht sie auf der Roten Liste gefähr­de­ter Arten. Sie besiedelt warme und trockene Habitate mit meist spärlicher Vegetation, wie Dünengebiete oder wie in diesem Falle, Heiden mit Steppencharakter.

Dieselben Vorlieben an ihren Lebensraum hat die Rost­binde, ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter. Die Art ist in fast ganz Europa verbreitet, bei uns ist sein Lebensraum allerdings knapp geworden.

So sind es unter anderem Truppenübungs­plätze, mit ihrem Mosaik aus Heide- und offenen Sand­flächen, die dem Falter inzwischen als Sekundärlebensraum dienen.

Cicindela sylvatica
Cicindela sylvatica - Wald-Sandlaufkäfer
Nr. 2025.1729kl_r100 %
1729kl_r
Cicindela sylvatica
Wald-Sandlaufkäfer
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Hipparchia semele
Hipparchia semele - Rostbinde
Nr. 2025.1753kl_r100 %
1753kl_r
Hipparchia semele
Rostbinde
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Zum Schluss noch ein Wald-Sandlaufkäfer. Wie alle Sandlaufkäfer lebt auch diese Art räuberisch und ist bei warmen, sonnigem Wetter eigentlich immer auf der Jagd und hällt nur ganz selten mal bei seinem Treiben inne. Die flinken Räuber sind daher immer eine fotografische Herausforderung. Auch hier handelt es sich um eine Art auf der Roten Liste.

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16.08.2025 - Mit Beute...

Der heutige Familienausflug führte uns, zur Freude eines jungen Flugzeugfans, ins Luftfahrtmuseum Finow­furt. Nach dem zugegebenermaßen sehr interes­santen Rückblick in die Geschichte der deutschen Fliegerei und einem kleinen Snack am dortigen Imbiss, wollte ich den Tripp gleich noch für etwas Naturfoto­grafie nutzen.

Denn gleich neben dem Flugfeld, am Rand eines lichten Kiefernwaldes mit Heide- und Sandflächen, lebt eine Population der seltenen Großen Mordfliege, welche mir vor 5 Jahren von Peter Rückheim von der Ento­mo­logischen Gesellschaft ORION-Berlin gezeigt wurde.

Leider haben wir auch nach längerer Suche nur zwei Tiere gefunden, diese beiden jedoch mit recht foto­gener Beute.

Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2025.2283_88kl_r100 %
2283_88kl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2025.2376_81bkl100 %
2376_81bkl
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2025.2388_90kl_r100 %
2388_90kl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
Laphria gibbosa
Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2025.2395kl_r100 %
2395kl_r
Laphria gibbosa
Große Mordfliege ♂
150mm; F/11; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
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25.08.2025 - Auf "Nana" Suche...

Die im Mittelmeerraum weit verbreitete Vierpunktige Sichelschrecke befindet sich seit einigen Jahren, ver­mutlich bedingt durch die allgemeine Klimaerwärmung, auch nördlich der Alpen immer mehr auf dem Vormarsch.

Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♂
Nr. 2025.2694c2kl_r100 %
2694c2kl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 1000
Canon EOS 5D Mark IV

Das jungendliche Gehör des Sohnemanns diente dabei als menschlicher "Bat-Detektor" zur Ortung der Tiere, da die dämmerungs- und nachtaktiven Langfühler­schrecken in einem Frequenzbereich kommunizieren, den die anderen, deutlich älteren Anwesenden, nicht mehr hören konnten.

Im Gegensatz zu der bei uns heimischen P. falcata, welche man eher auf Wiesen antrifft, findet man den Neuankömmling oft eine Etage höher - in Sträuchern und Gebüschen.

Im letzten Jahr wurde sie nun auch das erste Mal in Berlin und in Brandenburg nachgewiesen. Da mein Hüpferaffiner Sohn die Art auf seiner To-Do-Liste hatte, begleiteten wir in diesem Jahr den "Arbeitskreis Heuschrecken Brandenburgs" bei der Nachsuche am Erstfundort im Süd-Osten Berlins - und wurden auch fündig.

Interessanterweise fanden wir die meisten Exemplare in den Gebüschen und Hecken des Parkplatzes eines Einkaufs­zen­trums, viele davon noch im Larven­stadium.

Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♂
Nr. 2025.2614kl_r100 %
2614kl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
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30.08.2025 - "Nanas" auch in Sachsen...

Nur einige Tage nach unserem Erfolgserlebnis hin­sicht­lich des Fundes der Vierpunktigen Sichel­schrecke in Berlin wurden wir erneut fündig - diesmal im Garten meiner Eltern in der Oberlausitz.

Und auch hier wies uns das geschulte Ohr meines Sohnes wieder den Weg. Während wir in gemütlicher Runde saßen, hörte er die Tiere auf einmal überall rund ums Haus zirpen. Ein Pärchen saß direkt vor unserer Nase in einem Blumentopf mit Geranien, weitere in den Hecken und in der Zierwein-Pergola.

Am Ende fragten wir uns beide, warum wir uns vor Kurzem überhaupt erst auf die Suche nach der Art begeben hatten, wenn sie uns heute direkt auf dem "Präsentiergrillteller" serviert wird.

Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♀
Nr. 2025.2806bkl_r100 %
2806bkl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
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06.09.2025 - "Nanas" überall...
Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♂
Nr. 2025.3264dkl_r100 %
3264dkl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV

Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♀
Nr. 2025.3236kl_r100 %
3236kl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV

Wahrscheinlich ist die Art einfach schon viel weiter ver­breitet als vermutet und wird nur, da ja nachtaktiv und zudem meist in Gebüschen sitzend, meist übersehen.

Sobald ein junges Gehör aber einmal richtig "einge­lernt" wurde, scheint die Schrecke allgegenwärtig...

Und weil aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind, ist uns die Vierpunktige Sichel­schrecke nun auch in unserem eigenen Wohngebiet begegnet. Überall in den Hecken, wo inzwischen ja auch das wärmeliebende Weinhähnchen in großer Anzahl vorkommt, konnte mein Sohn die Tiere am heutigen Abend hören.

Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♀
Nr. 2025.3176kl_r100 %
3176kl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♀
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Phaneroptera nana
Phaneroptera nana - Vierpunktige Sichelschrecke ♂
Nr. 2025.3259kl_r100 %
3259kl_r
Phaneroptera nana
Vierpunktige Sichelschrecke ♂
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
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28.09.2025 - Nun auch in den Püttbergen...

Als wir vor einigen Jahren noch direkt an den Pütt­bergen wohnten, war ich fast jeden Tag im Natur­schutz­gebiet unterwegs. Inzwischen beschränken sich meine Besuche auf ein- oder zweimal im Jahr.

Wie fast überall in unseren heimischen Wäldern, hat sich auch hier, bedingt durch die große Trockenheit der letzten Jahre, sehr viel Totholz ange­sammelt. Für Insekten mit xylobionten Larven ist dies ein Eldorado. Auch unter den Raubfliegen gibt es davon einige Arten.

Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2025.3578kl_r100 %
3578kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♂
150mm; F/14; 1/320s; ISO 1250
Canon EOS 5D Mark IV
Choerades ignea
Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♂Raubfliegenprojekt
Nr. 2025.3579kl_r100 %
3579kl_r
Choerades ignea
Zinnober-Mordfliege ♂
150mm; F/13; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV

Die Zinnober-Mordfliege ist mit bis zu 2 cm Körper­länge dabei eine der größeren und auffälligeren Arten in Mitteleuropa. Mein Erstfund dieses kleinen Räubers stammt von 2020 aus der Nähe von Fürstenwalde.

Nun ist er also auch in den Püttergen angekommen. Die große Individuendichte an ver­schiedenen Stellen des Gebietes spricht dafür, dass die Population schon eine Weile vor Ort ist. Herzlich Willkommen!

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13.10.2025 - Spätherbst...

Inzwischen ist der Herbst deutlich zu spüren. Zwar wärmt die Sonne noch recht kräftig, allerdings werden die Insekten immer weniger. Neben einigen übrig­gebliebenen Heuschrecken, sieht man hier und da nur noch ein paar Schmetterlinge herumflattern.

Darunter befindet sich mit dem Admiral allerdings auch einer der schönsten und auffälligsten heimischen Tagfalter. Als Allerweltsart von mir meist ignoriert, führte der Mangel an Motiven heute zu ein paar Fotos.

Vanessa atalanta
Vanessa atalanta - Admiral
Nr. 2025.3942kl_r100 %
3942kl_r
Vanessa atalanta
Admiral
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Vanessa atalanta
Vanessa atalanta - Admiral
Nr. 2025.3948kl_r100 %
3948kl_r
Vanessa atalanta
Admiral
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Bis zur Jahrtausendwende war der Wanderfalter in Mitteleuropa nur ein Sommergast, der über die Alpen aus seinen wärmeren Reproduktionsgebieten zu uns einflog. Inzwischen ist er hier "dank" des Klimawandels ganzjährig heimisch geworden.

Seine Raupen ernähren sich bei uns in Mitteleuropa ausschließlich von der Großen Brennnessel. Es schadet also nicht ein paar davon im Garten stehen zu lassen!

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15.4. - 20.4.2025 - Orchideen auf Kreta...

Während unsere letzten Besuche der 'Insel der Götter' sich neben der Erholung fotografisch hauptsächlich auf die Insektenwelt konzentrierten, zielte diesmal Sohnemann-bedingt unser Fokus auf die Orchideenflora Kretas. Und da der Frühling dafür die beste Zeit ist, nutzten wir die Osterferien für unseren Tripp und wurden reichlich belohnt...

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Orchideen...

Allerorts grünte und blühte es üppig und da wir vorher sorgfältig recherchiert hatten, konnten wir auch ohne große Probleme die meisten der erhofften Orchideen-Arten aufspüren. Viele davon haben ihren Lebensraum in den offenen, trockenen, von niedrigem Busch- und Strauchwerk geprägten Phrygana-Landschaften der Insel.

Die größte Artenvielfalt weist dabei die Gattung der Ragwurzen (Ophrys) auf...

Ophrys heldreichii
Ophrys heldreichii - Heldreichs Ragwurz
Nr. 2025.5555kl_r100 %
5555kl_r
Ophrys heldreichii
Heldreichs Ragwurz
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys heldreichii
Ophrys heldreichii - Heldreichs Ragwurz
Nr. 2025.5560bkl_r100 %
5560bkl_r
Ophrys heldreichii
Heldreichs Ragwurz
150mm; F/5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Diese kleinen, meist nur wenige Zentimeter hohen Orchideen ahmen mit ihren Blüten Insekten nach und locken außerdem mit Duftstoffen ihre Bestäuber an. Dabei sind Aussehen und Duft so speziell, dass jede Ragwurz meist nur von einer bestimmten Insektenart besucht wird. Dies sind drüber hinaus ausschließlich Männchen.

Ophrys phryganae
Ophrys phryganae
Phrygana-Ragwurz
Nr. 2025.6327kl_r100 %
6327kl_r
Ophrys phryganae
Phrygana-Ragwurz
150mm; F/9; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys phryganae
Ophrys phryganae
Phrygana-Ragwurz
Nr. 2025.5580_81bkl_r100 %
5580_81bkl_r
Ophrys phryganae
Phrygana-Ragwurz
150mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys phryganae
Ophrys phryganae
Phrygana-Ragwurz
Nr. 2025.6351_52kl_r100 %
6351_52kl_r
Ophrys phryganae
Phrygana-Ragwurz
150mm; F/16 (DFF); 1/250s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys bombyliflora
Ophrys bombyliflora - Drohnen-Ragwurz
Nr. 2025.5572_75kl_r100 %
5572_75kl_r
Ophrys bombyliflora
Drohnen-Ragwurz
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Meist handelt es sich um männliche Bienen- oder Wespen, welche die Blüten dann für weibliche Tiere ihrer Art halten und sich mit diesen paaren, während die Orchidee dabei ihren Pollen "übergibt". Dieser wird dann vom getäuschten "Gatten" zur nächsten potentiellen Sexualpartnerin getragen.

Sowohl deutsche als auch wissenschaftlichen Namen einiger Ragwurzarten weisen auf dieses interessante Zusammenspiel hin.

Ophrys bombyliflora
Ophrys bombyliflora - Drohnen-Ragwurz
Nr. 2025.5571kl_r100 %
5571kl_r
Ophrys bombyliflora
Drohnen-Ragwurz
150mm; F/7.1; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Während die meisten, der von uns beobachteten Arten, wie Großblütige Hummel-, Heldreichs-, Wespen-, Phrygana- oder Drohnen-Ragwurz ebenfalls andernorts im Mittelmeerraum verbreitet sind...

Ophrys episcopalis
Ophrys episcopalis - Großblütige Hummel-Ragwurz
Nr. 2025.6509kl_r100 %
6509kl_r
Ophrys episcopalis
Großblütige Hummel-Ragwurz
150mm; F/5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys episcopalis
Ophrys episcopalis - Großblütige Hummel-Ragwurz
Nr. 2025.5721_27kl_r100 %
5721_27kl_r
Ophrys episcopalis
Großblütige Hummel-Ragwurz
150mm; F/10 (DFF); 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys tenthredinifera
Ophrys tenthredinifera - Wespen-Ragwurz
Nr. 2025.6028_39kl_r100 %
6028_39kl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz
150mm; F/2.8 (DFF); 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys tenthredinifera
Ophrys tenthredinifera - Wespen-Ragwurz (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8948_49bkl_r100 %
8948_49bkl_r
Ophrys tenthredinifera
Wespen-Ragwurz (© F. Schäfer)
100mm; F/5.6 (DFF); 1/2000s; ISO 400
Canon EOS 50D

...weist Kreta auch einige Endemiten der Gattung auf. Uns begegneten mit der Kretischen Ragwurz und Ophrys creberrima, einer Ragwurz ohne Deutschen Namen, allerdings nur zwei davon.

Ophrys cretica
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
Nr. 2025.6331kl_r100 %
6331kl_r
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
150mm; F/9; 1/320s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys cretica
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
Nr. 2025.6371kl_r100 %
6371kl_r
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys cretica
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
Nr. 2025.5810_17kl_r100 %
5810_17kl_r
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
150mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys creberrima
Ophrys creberrima - Ragwurz
Nr. 2025.6052_53kl_r100 %
6052_53kl_r
Ophrys creberrima
Ragwurz
150mm; F/4.5 (DFF); 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys creberrima
Ophrys creberrima - Ragwurz
Nr. 2025.6069_76kl_r100 %
6069_76kl_r
Ophrys creberrima
Ragwurz
150mm; F/4.5 (DFF); 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys creberrima
Ophrys creberrima - Ragwurz
Nr. 2025.6348kl_r100 %
6348kl_r
Ophrys creberrima
Ragwurz
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Viele Gattungen und Arten innerhalb der Orchideen neigen aufgrund des evolutionsgeschichtlichen noch sehr jungen Alters dieser Familie zur Bastardbildung. Auch die Ragwurzen bilden dabei keine Ausnahme. Trotz intensiver Suche fanden wir aber nur eine derartige Hybride - Ophrys cretica x heldreichii.

Ophrys heldreichii
Ophrys heldreichii
Heldreichs Ragwurz
Nr. 2025.5530_34kl_r100 %
5530_34kl_r
Ophrys heldreichii
Heldreichs Ragwurz
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys cretica x heldreichii
Ophrys cretica x heldreichii
Ragwurz Hybride
Nr. 2025.5786_92kl_r100 %
5786_92kl_r
Ophrys cretica x heldreichii
Ragwurz Hybride
150mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Ophrys cretica
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
Nr. 2025.6468_74bkl_r100 %
6468_74bkl_r
Ophrys cretica
Kretische Ragwurz
150mm; F/8 (DFF); 1/250s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Hinweis: Bei den folgenden hier gezeigten Vertretern der Gattungen Aceras, Barlia, Neotinea und Orchis gab es seit der Erstellung dieses Textes hinsichtlich der Gattungszugehörigkeit einige taxonomische Änderungen. Die wissenschaftlichen Artbezeichnungen sind daher unter Umständen nicht mehr aktuell.

Die Knabenkräuter stehen den Ragwurzen in Sachen Artenvielfalt auf Kreta nur wenig nach.

Orchis laxiflora
Orchis laxiflora - Lockerblütiges Knabenkraut
Nr. 2025.5525kl_r100 %
5525kl_r
Orchis laxiflora
Lockerblütiges Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis laxiflora
Orchis laxiflora - Lockerblütiges Knabenkraut
Nr. 2025.5521kl_r100 %
5521kl_r
Orchis laxiflora
Lockerblütiges Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis italica
Orchis italica - Italienisches Knabenkraut
Nr. 2025.5558kl_r100 %
5558kl_r
Orchis italica
Italienisches Knabenkraut
150mm; F/5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Dabei teilen sich beide oft ähnliche Lebensräume. Genau wie die Ragwurzen findet man auch viele Knaben­kraut-Arten auf der Insel an trockenen, son­nigen und meist offenen Standorten.

Viele dieser Knaben­kräuter weisen analog zur vorherigen Gattung ein weit größeres Verbrei­tungs­gebiet als nur die Insel Kreta auf. Von diesen sind uns beispielsweise das Lockerblütige-, das Italienische- und das Vierpunkt-Knabenkraut begegnet.

Orchis italica
Orchis italica - Italienisches Knabenkraut (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8592kl_r100 %
8592kl_r
Orchis italica
Italienisches Knabenkraut (© F. Schäfer)
100mm; F/6.3; 1/2500s; ISO 400
Canon EOS 50D
Orchis quadripunctata
Orchis quadripunctata - Vierpunkt-Knabenkraut
Nr. 2025.6543kl_r100 %
6543kl_r
Orchis quadripunctata
Vierpunkt-Knabenkraut
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis quadripunctata
Orchis quadripunctata - Vierpunkt-Knabenkraut
Nr. 2025.5760kl_r100 %
5760kl_r
Orchis quadripunctata
Vierpunkt-Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das im mediterranen Raum weit verbreitete Schmet­terlings-Knabenkraut kommt auf Kreta in einer endemischen Subspezies vor. Ob die von uns fotogra­fierten Exemplare dieser angehören, muss aber offenbleiben. Hier fehlt mir leider die nötige Erfahrung.

Orchis papilionacea
Orchis papilionacea - Schmetterlings-Knabenkraut
Nr. 2025.5844kl_r100 %
5844kl_r
Orchis papilionacea
Schmetterlings-Knabenkraut
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis papilionacea
Orchis papilionacea - Schmetterlings-Knabenkraut
Nr. 2025.6410kl_r100 %
6410kl_r
Orchis papilionacea
Schmetterlings-Knabenkraut
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Was hingegen sicher ist, wir konnten nirgends einen geeigneten Standort finden, um eine Gesamtansicht zu fotografieren. Alle Pflanzen wuchsen in mitten von dichtem und zu allem Überfluss meist auch noch stachligem Gebüsch.

Andere Arten, wie Borys- oder Sitia-Knabenkraut, sind ausschließlich auf Kreta beheimatet und ein Grund, warum der Besuch der Insel im Frühling für jeden Orchideen-Liebhaber eigentlich Pflicht sein sollte.

Orchis boryi
Orchis boryi - Borys Knabenkraut
Nr. 2025.6635_38kl_r100 %
6635_38kl_r
Orchis boryi
Borys Knabenkraut
150mm; F/5.6 (DFF); 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis boryi
Orchis boryi - Borys Knabenkraut
Nr. 2025.5665kl_r100 %
5665kl_r
Orchis boryi
Borys Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis boryi
Orchis boryi - Borys Knabenkraut
Nr. 2025.6012_18kl_r100 %
6012_18kl_r
Orchis boryi
Borys Knabenkraut
150mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis sitiaca
Orchis sitiaca - Sitia-Knabenkraut
Nr. 2025.6430_35bkl_r100 %
6430_35bkl_r
Orchis sitiaca
Sitia-Knabenkraut
150mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis sitiaca
Orchis sitiaca - Sitia-Knabenkraut (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8912kl_r100 %
8912kl_r
Orchis sitiaca
Sitia-Knabenkraut (© F. Schäfer)
100mm; F/5.6; 1/1000s; ISO 400
Canon EOS 50D

Meine beiden Favoriten unter den Orchis-Funden waren aber das Hügel- und das Armblütige Knabenkraut.

Orchis collina
Orchis collina - Hügel-Knabenkraut
Nr. 2025.6588bkl_r100 %
6588bkl_r
Orchis collina
Hügel-Knabenkraut
150mm; F/8; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis collina
Orchis collina - Hügel-Knabenkraut
Nr. 2025.6628_30ckl_r100 %
6628_30ckl_r
Orchis collina
Hügel-Knabenkraut
150mm; F/5.6 (DFF); 1/320s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

Während wir ersteres nur an einer einzigen Stelle in lediglich zwei blühenden Exemplaren vorgefunden haben, war das letztere ein stetiger Begleiter unserer Ausflüge durchs gebirgige Inselinnere und hier meist großflächig auf den trockenen Felsfluren anzutreffen, oft mit seiner gelben Blütenfarbe schon von Weitem zu erspähen.

Orchis pauciflora
Orchis pauciflora - Armblütiges Knabenkraut
Nr. 2025.6552_55kl_r100 %
6552_55kl_r
Orchis pauciflora
Armblütiges Knabenkraut
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis pauciflora
Orchis pauciflora - Armblütiges Knabenkraut
Nr. 2025.5838kl_r100 %
5838kl_r
Orchis pauciflora
Armblütiges Knabenkraut
150mm; F/9; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Die nächsten drei Schönheiten sind uns im Wald der Insel begegnet. Das Dreizähnige- und das Affen-Knabenkraut besiedeln durchaus auch offenere Lebensräume, die Gefleckte Waldwurz kommt, wie ihr deutscher Name schon sagt, meist nur in schattigen Lebensräumen vor.

Neotinea tridentata
Neotinea tridentata
Dreizähniges Knabenkraut
Nr. 2025.6714kl_r100 %
6714kl_r
Neotinea tridentata
Dreizähniges Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Orchis simia
Orchis simia
Affen-Knabenkraut
Nr. 2025.6694kl_r100 %
6694kl_r
Orchis simia
Affen-Knabenkraut
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Neotinea maculata
Neotinea maculata
Gefleckte Waldwurz
Nr. 2025.6190kl_r100 %
6190kl_r
Neotinea maculata
Gefleckte Waldwurz
150mm; F/8; 1/320s; ISO 6400
Canon EOS 5D Mark IV

Den Schluss der Knabenkräuter bilden das Ohnhorn und das Riesenknabenkraut. Mit einer Wuchshöhe von 20 bis 40 Zentimetern rangiert das erste eher im Durchschnitt unter den europäischen Orchideen. Das letztere hingegen kann leicht bis zu 80 cm hoch werden und ist damit eine der größten einheimischen Orchideen.

Aceras anthropophora
Aceras anthropophora - Ohnhorn
Nr. 2025.5629kl_r100 %
5629kl_r
Aceras anthropophora
Ohnhorn
150mm; F/4.5; 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Aceras anthropophora
Aceras anthropophora - Ohnhorn
Nr. 2025.5626ckl_r100 %
5626ckl_r
Aceras anthropophora
Ohnhorn
150mm; F/4.5; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Barlia robertiana
Barlia robertiana - Riesenknabenkraut (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8663_64kl_r100 %
8663_64kl_r
Barlia robertiana
Riesenknabenkraut (© F. Schäfer)
100mm; F/6.3 (DFF); 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Barlia robertiana
Barlia robertiana - Riesenknabenkraut
Nr. 2025.5687kl_r100 %
5687kl_r
Barlia robertiana
Riesenknabenkraut
150mm; F/5; 1/640s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Und nun noch schnell die Zungenstendel, von denen es auf Kreta fünf Arten gibt. Mit Bergons- und Einschwieligem Zungenstendel sind uns damit fast die Hälfte des kretischen Inventars dieser Gattung begegnet.

Serapias bergonii
Serapias bergonii - Bergons Zungenstendel
Nr. 2025.6110kl_r100 %
6110kl_r
Serapias bergonii
Bergons Zungenstendel
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Serapias bergonii
Serapias bergonii - Bergons Zungenstendel (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8798kl_r100 %
8798kl_r
Serapias bergonii
Bergons Zungenstendel (© F. Schäfer)
100mm; F/6.3; 1/1000s; ISO 400
Canon EOS 50D
Serapias  lingua
Serapias lingua - Einschwieliger Zungenstendel (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8894kl_r100 %
8894kl_r
Serapias lingua
Einschwieliger Zungenstendel (© F. Schäfer)
100mm; F/6.3; 1/1250s; ISO 400
Canon EOS 50D
Serapias  lingua
Serapias lingua - Einschwieliger Zungenstendel
Nr. 2025.6340kl_r100 %
6340kl_r
Serapias lingua
Einschwieliger Zungenstendel
150mm; F/8; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
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Restliche Blümchen...
Anemone coronaria
Anemone coronaria - Kronen-Anemone
Nr. 2025.6164kl_r100 %
6164kl_r
Anemone coronaria
Kronen-Anemone
150mm; F/4; 1/1250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art ist sehr variabel und kommt mit blau, violett, rot, rosa oder weiß gleich in mehreren Blütenfarben vor. Unsere Funde waren allesamt blau-violett gefärbt.

Anemone hortensis
Anemone hortensis - Stern-Anemone
Nr. 2025.6104kl_r100 %
6104kl_r
Anemone hortensis
Stern-Anemone
150mm; F/6.3; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Neben der reichhaltigen Orchideenflora hat Kreta im Frühling aber auch eine ganze Reihe anderer Blütenpflanzen zu bieten.

Eine "Allerweltsart" des Mittelmeerraums konnten wir zum Beispiel im Inselinneren beobachten. Die wunderschön leuchtend blühende Kronen-Anemone wuchs dort auf brachliegenden Feldern in sehr großer Individuenzahl - leider meist hinter Zäunen.

Anemone coronaria
Anemone coronaria - Kronen-Anemone
Nr. 2025.6162kl_r100 %
6162kl_r
Anemone coronaria
Kronen-Anemone
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Eine andere auf Kreta vorkommende Anemone mit ähnlichen Standortvorlieben ist die Stern-Anemone. Diese ist allerdings nicht ganz so weit im mediterranen Raum verbreitet wie die vorherige Art.

Anemonen gehören zu den Hahnenfußgewächsen. Bei uns in Deutschland beheimatete Vertreter der Gattung sind zum Beispiel das Busch-, das Gelbe- oder das Große Windröschen.

Eine große Anzahl an Vertretern der Inselflora ist allerdings endemisch, das heißt, sie kommen ausschließlich auf Kreta vor - einige unter ihnen allerdings oft überall und in großer Anzahl.

Ein Beispiel dafür ist das Kretische Alpenveilchen, welches auf der ganzen Insel an schattigen Standorten weit verbreitet ist. Man findet die Art von Meereshöhe bis ins Gebirge über 1000 m.

Arum concinnatum
Arum concinnatum - Aronstab
Nr. 2025.6306kl_r100 %
6306kl_r
Arum concinnatum
Aronstab
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV
Cyclamen creticum
Cyclamen creticum - Kretisches Alpenveilchen
Nr. 2025.6196kl_r100 %
6196kl_r
Cyclamen creticum
Kretisches Alpenveilchen
150mm; F/5.6; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Mit bis zu 600 m nicht ganz so hoch ins Gebirge steigt Arum concinnatum. Diese Aronstab-Art des östlichen Mittelmeerraums findet man auf Kreta meist an feuchteren Stellen in Wäldern, Gebüschen und Gräben.

Wie viele Arten der Gattung wird auch diese durch Insekten bestäubt, welche vom nach Aas riechenden Blütenkolben der Pflanze angelockt werden.

Ein östlich mediterranes Verbreitungsgebiet haben auch die Orphanides- und die Felsen-Tulpe. Während erstere neben Kreta auch in Griechenland, Bulgarien und der Türkei vorkommt, ist die zweite in ihrem Vorkommen lediglich auf Kreta beschränkt. Wir konnten beide Arten in großer Menge auf Brachflächen und Feldern im Inselinneren bewundern.

Tulipa orphanidea
Tulipa orphanidea
Orphanides-Tulpe
Nr. 2025.5528bkl_r100 %
5528bkl_r
Tulipa orphanidea
Orphanides-Tulpe
150mm; F/5; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Tulipa bakeri
Tulipa bakeri
Felsen-Tulpe (© F. Schäfer)
Nr. 2025.8813kl_r100 %
8813kl_r
Tulipa bakeri
Felsen-Tulpe (© F. Schäfer)
100mm; F/6.3; 1/1600s; ISO 400
Canon EOS 50D
Linaria pelisseriana
Linaria pelisseriana
Pelliciers Leinkraut
Nr. 2025.6268_72kl_r100 %
6268_72kl_r
Linaria pelisseriana
Pelliciers Leinkraut
150mm; F/5 (DFF); 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV

An den Feldrändern blühte oft Pelliciers Leinkraut. Diese zierliche Art aus der Familie der Wegerichgewächse ist im gesamten Mittelmeerraum weit verbreitet und dort oft auf Äckern und in Olivenhainen anzutreffen.

Trifolium uniflorum
Trifolium uniflorum - Einblütiger Klee
Nr. 2025.6146kl_r100 %
6146kl_r
Trifolium uniflorum
Einblütiger Klee
150mm; F/13; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Vom selben Fundort stammt das Alpen-Steintäschel in seiner kretischen Unterart, welche, wie man leicht erraten kann, nur hier auf Kreta vorkommt.

Ein wenig wuchsfreudiger als sein Vorgänger ist dieser Vertreter der Kreuzblütlengewächse ein Spezialist offener, meist zer­klüfteter Felshänge in den Gebirgs­regionen der Insel.

Wieder nur im östlichen Mittelmeerraum findet man hin­gegen den Einblütigen Klee. Dieser niedrig-wüchsige Schmet­terlingsblütler bildet meist dichte Polster, welche nicht höher als 5 cm werden.

Bevorzugte Standorte sind trockene Lehmflächen, Fels­fluren und Phrygana von Meeres- bis weit über 2000 m Höhe. Wir fanden das hübsche Gewächs in Felsspalten im Hochgebirge der Insel.

Aethionema saxatile ssp. creticum
Aethionema saxatile ssp. creticum - Alpen-Steintäschel
Nr. 2025.6137kl_r100 %
6137kl_r
Aethionema saxatile ssp. creticum
Alpen-Steintäschel
150mm; F/13; 1/250s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV
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Ein paar Tierchen...
Podarcis cretensis
Podarcis cretensis - Kreta-Mauereidechse
Nr. 2025.6221kl_r100 %
6221kl_r
Podarcis cretensis
Kreta-Mauereidechse
150mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das kleine Reptil kommt nur im westlichen Teils Kretas und den Satelliteninseln drumherum vor. Auf letzteren teilweise mit riesigen Populationsdichten, von bis zu 8 Tieren auf einem Quadratmeter.

Die Art wurde 1952 als Unterart der Kykladen-Mauer­eidechse beschrieben und erst im Jahre 2008 als eigen­ständige Art von dieser abgetrennt.

Faunistisch war jahreszeitlich bedingt noch nicht ganz so viel los - zumindest, was meine makrofotografischen Vorlieben betrifft.

In großer Anzahl war aber zum Beispiel allerorts die Kreta-Mauereidechse unterwegs, die meisten davon waren jedoch so flink, dass mir nur ein paar wenige Fotos gelangen.

Podarcis cretensis
Podarcis cretensis - Kreta-Mauereidechse
Nr. 2025.6680bkl_r100 %
6680bkl_r
Podarcis cretensis
Kreta-Mauereidechse
150mm; F/10; 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

In Sachen Sohnemanns heißgeliebter Heuschrecken begegneten uns lediglich drei Arten. Zum einen war dies die Kretische Steinschrecke, welche auf der Insel endemisch ist. Hierbei handelt es sich um eine mit bis zu 4 cm sehr große Schrecke.

Die auch im adulten Zustand flugunfähigen Tiere bevorzugen trockene, oft vegetationslose Lebens­räume. Wir fanden ein einzelnes Weibchen zwischen Felsen in einem lichten Kiefernwald.

Aiolopus strepens
Aiolopus strepens - Braune Strandschrecke ♂
Nr. 2025.6232kl_r100 %
6232kl_r
Aiolopus strepens
Braune Strandschrecke ♂
150mm; F/6.3; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Die zweite Art war die Braune Strandschrecke. Diese am Mittelmeer sehr weit verbreitete Kurz­fühler­schrecke konnten wir inzwischen schon mehrmals (Kos, Rhodos, Sardinien) bei unseren Aufenthalten im medi­terranen Raum beobachten - wie hier auf Kreta, meist im direk­ten Uferbereich von Stränden.

Orchamus raulinii
Orchamus raulinii - Kretische Steinschrecke ♂
Nr. 2025.6668_72bkl100 %
6668_72bkl
Orchamus raulinii
Kretische Steinschrecke ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Aiolopus strepens
Aiolopus strepens - Braune Strandschrecke ♀
Nr. 2025.6240bkl_r100 %
6240bkl_r
Aiolopus strepens
Braune Strandschrecke ♀
150mm; F/8; 1/250s; ISO 125
Canon EOS 5D Mark IV
Poecilimon cretensis
Poecilimon cretensis - Kretische Buntschrecke ♂
Nr. 2025.8141kl_r100 %
8141kl_r
Poecilimon cretensis
Kretische Buntschrecke ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 2000
Canon EOS 5D Mark IV

Mit der letzten Art folgt meiner Ansicht nach die Schönste unter den drei gefundenen Schrecken.

Die Kretische Buntschrecke kommt nur auf der Insel Kreta vor, auch sie ist also endemisch. Bevorzugte Lebensräume sind Strauch- und Hochstaudenfluren vom Tiefland bis in 1700 m Höhe. Wir fanden ein paar Tiere zwischen Disteln und Brombeergestrüpp direkt an der Straße am Kournas-See - leider nur Männchen.

Mit über 40 Stück ist Poecilimon die artenreichste Gattung unter den Langfühlerschrecken Griechenlands. Die meisten unter ihnen haben, wie diese hier, allerdings nur ein sehr lokales Verbreitungsgebiet - vermutlich wegen ihrer Flugunfähigkeit.

Poecilimon cretensis
Poecilimon cretensis - Kretische Buntschrecke ♂
Nr. 2025.8160kl_r100 %
8160kl_r
Poecilimon cretensis
Kretische Buntschrecke ♂
150mm; F/11; 1/250s; ISO 1600
Canon EOS 5D Mark IV
Poecilimon cretensis
Poecilimon cretensis - Kretische Buntschrecke ♂
Nr. 2025.8115kl_r100 %
8115kl_r
Poecilimon cretensis
Kretische Buntschrecke ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Lixus cf. pulverulentus
Lixus cf. pulverulentus - Rüsselkäfer
Nr. 2025.6255kl_r100 %
6255kl_r
Lixus cf. pulverulentus
Rüsselkäfer
150mm; F/4.5; 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das zweite Tier - einen Distelbockkäfer - konnte ich hingegen sogar bis zur Unterart bestimmen.

Agapanthia boeberi kommt zwar außer auf Kreta noch andernorts am Mittelmeer vor, in der Subspezies michaeli allerdings nur hier auf der Insel.

Nun kommen noch zwei Käfer - beide auf derselben Distel fotografiert. Der erste ist ein Rüsselkäfer, bei dem ich mir allerdings, aufgrund der Ähnlichkeit der infrage kommenden Arten der Gattung Lixus, nicht ganz sicher bin, um welche es sich handelt.

Meine Tendenz geht zu Lixus pulverulentus.

Agapanthia boeberi ssp. michaeli
Agapanthia boeberi ssp. michaeli - Distelbock
Nr. 2025.6281kl_r100 %
6281kl_r
Agapanthia boeberi ssp. michaeli
Distelbock
150mm; F/5.6; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Potamon hippocratis
Potamon hippocratis - Hippokrates Süßwasserkrabbe
Nr. 2025.6244kl_r100 %
6244kl_r
Potamon hippocratis
Hippokrates Süßwasserkrabbe
150mm; F/8; 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Das letzte Foto dieses Berichtes zeigt ein Tier, welches ich bei unseren bisherigen Aufenthalten auf Kreta nie aufspüren konnte, obwohl dessen Vorkommen im Kournas-See sehr bekannt ist und die Art hier auch (noch) sehr häufig sein soll.

Diesmal hat es nun mit einem Foto geklappt und auch die Hippokrates Süßwasserkrabbe hat ihren Weg in mein Archiv gefunden.

Die Art kommt außer auf Kreta und ein paar weiteren griechischen Inseln, wie Kos und Naxos, außerdem noch auf Zypern und dem ägäischen Teil der Türkei vor.

Dies soll es nun gewesen sein...

...aber so vielfältig wie Kreta ist, kommen wir bestimmt auch ein fünftes oder sechstes Mal wieder!



Zum Schluss aber noch ganz schnell, eine kleine Auswahl meiner Exkursionsausbeute in Sachen Springspinnen, darunter, mit Saitis ariadneae, ein sehr seltener Endemit des kretischen Hochgebirges.

Aelurillus cretensis
Aelurillus cretensis
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2025_Spring.6886_96bkl_r100 %
6886_96bkl_r
Aelurillus cretensis
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Neaetha absheronica
Neaetha absheronica
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2025_Spring.7029_37kl_r100 %
7029_37kl_r
Neaetha absheronica
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Euophrys herbigrada
Euophrys herbigrada
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2025_Spring.7799_06bkl_r100 %
7799_06bkl_r
Euophrys herbigrada
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Aelurillus cretensis
Aelurillus cretensis
Springspinne ♀
Springspinnengalerie
Nr. 2025_Spring.8034_43kl_r100 %
8034_43kl_r
Aelurillus cretensis
Springspinne ♀
65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV
Euophrys sulphurea
Euophrys sulphurea
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2025_Spring.9704_10kl_r100 %
9704_10kl_r
Euophrys sulphurea
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 800
Canon EOS 5D Mark IV
Saitis ariadneae
Saitis ariadneae
Springspinne ♂
Springspinnengalerie
Nr. 2025_Spring.3839_51ckl100 %
3839_51ckl
Saitis ariadneae
Springspinne ♂
65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
Canon EOS 5D Mark IV

Die gesamte fotografische Salticiden-Ausbeute unseres Kreta-Urlaubes kann man hier finden.

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24.10. - 29.10.2025 - Relaxen in der Ostägäis...

Ungeplant ging es nun doch noch mal ans Mittelmeer - allerdings diesmal weniger zum Fotografieren, als zum Entspannen. Daher sollte die türkische Ägais-Küste unser Ziel sein. Ohne Mietwagen und Ausflüge diente uns unserer Hotelanlage direkt am Meer zum Stress-Abbau der letzten Wochen.


Eine Kamera hatte ich natürlich trotzdem mit...

Eyprepocnemis plorans
Eyprepocnemis plorans - Prächtige Tränenschrecke ♂
Nr. 2025.4199_05kl_r100 %
4199_05kl_r
Eyprepocnemis plorans
Prächtige Tränenschrecke ♂
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV
Eyprepocnemis plorans
Eyprepocnemis plorans - Prächtige Tränenschrecke ♀
Nr. 2025.4266_71bkl_r100 %
4266_71bkl_r
Eyprepocnemis plorans
Prächtige Tränenschrecke ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/250s; ISO 160
Canon EOS 5D Mark IV

Gleich am ersten Tag gab's den ersten Heuschreckenfund. Ein Pärchen der Prächtigen Tränen­schrecke beglückte uns direkt vor der Tür unseres Bungalows. Die sehr scheuen bis zu 4,5 cm großen Tiere kommen überall rund ums Mittelmeer vor und sind auch in Afrika und in Teilen des Nahen Ostens weit verbreitet. Lebensräume sind dabei vor allem Feuchtgebiete und Küstenvegetation.

Anacridium aegyptium
Anacridium aegyptium - Ägyptische Wanderheuschrecke ♀
Nr. 2025.4466_69kl_r100 %
4466_69kl_r
Anacridium aegyptium
Ägyptische Wanderheuschrecke ♀
100mm; F/4 (DFF); 1/1000s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Die Tiere vor die Linse zu bekommen, ist allerdings eine andere Sache. Meist übersieht man die Schrecken trotz ihrer Größe, da sie oft regungslos in Büschen und Sträuchern verharren. Zu sehen bekommt man sie dann erst, wenn es zu spät ist und sie direkt vor einem auffliegen und mit großem knatternden Getöse gleich mehrere hundert Meter entfernt wieder landen.

Anacridium aegyptium
Anacridium aegyptium - Ägyptische Wanderheuschrecke ♂
Nr. 2025.4494_03bkl_r100 %
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Anacridium aegyptium
Ägyptische Wanderheuschrecke ♂
100mm; F/4 (DFF); 1/1600s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zu anderen Wanderheuschrecken bildet die Art keine großen Schwärme, die zur Plage für die Landwirtschaft werden können. Vor allem in Europa sind die Bedingungen für Massenvermehrungen der Art nicht gegeben. Als Nahrung dienen Gräser, Blätter von Sträuchern und Stauden aber auch Früchte.

Mit bis zu 7 cm Körperlänge ist die Ägyptische Wanderheuschrecke nochmal ein ganz anderes Kaliber. Die zu den Feldheuschrecken gehörende Kurzfühlerschrecke ist eine der größten Heuschrecken­arten der Welt und die größte Europas.

Im Mittelmeerraum - von Portugal über Nordafrika bis in die Ägäis - ist die Art sehr häufig und fast überall anzutreffen. Bei Nachweisen von Tieren nördlich der Alpen handelt es sich um verschleppte Tiere. Gemüsetransporte sind dabei ein beliebter Reiseweg.


Anacridium aegyptium
Anacridium aegyptium - Ägyptische Wanderheuschrecke ♂
Nr. 2025.4338_42kl_r100 %
4338_42kl_r
Anacridium aegyptium
Ägyptische Wanderheuschrecke ♂
150mm; F/5.6 (DFF); 1/250s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Acrotylus longipes
Acrotylus longipes - Gelbflügelige Ödlandschrecke ♂
Nr. 2025.4052kl_r100 %
4052kl_r
Acrotylus longipes
Gelbflügelige Ödlandschrecke ♂
150mm; F/8; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Während die Unterflügel der Tiere auf Kos die typische, namensgebende gelbe Färbung aufwiesen Bild, waren die der hiesigen Exem­plare orange gefärbt Bild , was mich im Vorbeiflug zunächst auf eine der beiden rotflü­geligen Arten aus der Gat­tung schließen ließ.

In den wenigen Dünen am Strand vor unserem Hotel begegnete uns mit der Gelbflügeligen Ödland­schrecke eine Art, welche wir vor 2 Jahren auf Kos extra mit Hilfe von bekannten Nachweis-Fundorten auf der Insel gesucht hatten. Interessanterweise hat die hier lebende Population eine andere Flügelfärbung.

Acrotylus longipes
Acrotylus longipes - Gelbflügelige Ödlandschrecke ♀
Nr. 2025.4062kl_r100 %
4062kl_r
Acrotylus longipes
Gelbflügelige Ödlandschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV
Pezotettix anatolica
Pezotettix anatolica - Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♀
Nr. 2025.4113_15bkl_r100 %
4113_15bkl_r
Pezotettix anatolica
Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♀
150mm; F/7.1 (DFF); 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Im Gegensatz zum Fotografieren der vorherigen Mo­tive, welches sich durch die sehr gute Flugfähigkeit der Arten eher schwierig gestaltete, war dies beim Anato­li­schen Macchien-Grashüpfer kein Problem.

Genau wie dessen Verwandschaft aus Kos und Rhodos ist auch diese Schrecke in beiden Geschlechtern durch ihre zurückgebildeten Flügel flugunfähig.

Pezotettix anatolica
Pezotettix anatolica - Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♂
Nr. 2025.4151_57kl_r100 %
4151_57kl_r
Pezotettix anatolica
Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV
Pezotettix anatolica
Pezotettix anatolica - Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♂
Nr. 2025.4136_38kl_r100 %
4136_38kl_r
Pezotettix anatolica
Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♂
150mm; F/9 (DFF); 1/250s; ISO 500
Canon EOS 5D Mark IV

Pezotettix anatolica
Pezotettix anatolica - Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♀ + ♂
Nr. 2025.4298_02kl_r100 %
4298_02kl_r
Pezotettix anatolica
Anatolischer Macchien-Grashüpfer ♀ + ♂
150mm; F/10 (DFF); 1/320s; ISO 320
Canon EOS 5D Mark IV

Die Art kommt außer in der Türkei auch auf den griechischen Inseln Samos und Lesbos vor. Die bis zu 2 cm großen Hüpfer bevorzugen dabei vegetations­reiche, halboffene bis offene Biotope. Wir fanden die Tiere direkt in einer salzwasserbeeinflussten Wiese direkt am Meer, wo sich die Tiere auf den herum­lie­genden Felsbrocken sonnten.

Zwei weitere schöne Funde hatten wir auf einer Brachfläche am Straßenrand direkt vor unserem Hotel. Beim ersten handelte es sich zwar, mit der Gewöhnlichen Nasenschrecke, um eine der häufig­sten Schrecken Südeuropas und des Mittelmeerraums, allerdings hat man nicht jeden Tag die Chance die Tiere bei der Paarung abzulichten.

Der zweite Fund war schon etwas spezieller. Yersin's Steinschrecke kommt nur an wenigen Stellen in Griechenland und in den mediterranen Küstengebieten der Türkei, Libanons, Zyperns und Syriens vor.

Orchamus yersini
Orchamus yersini - Yersin's Steinschrecke ♂
Nr. 2025.4553_56kl_r100 %
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Orchamus yersini
Yersin's Steinschrecke ♂
100mm; F/9 (DFF); 1/320s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Orchamus yersini
Orchamus yersini - Yersin's Steinschrecke ♂
Nr. 2025.4527_32kl_r100 %
4527_32kl_r
Orchamus yersini
Yersin's Steinschrecke ♂
100mm; F/4 (DFF); 1/1000s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV
Acrida ungarica
Acrida ungarica - Gewöhnliche Nasenschrecke ♀ + ♂
Nr. 2025.4455_65bkl_r100 %
4455_65bkl_r
Acrida ungarica
Gewöhnliche Nasenschrecke ♀ + ♂
100mm; F/4 (DFF); 1/800s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Wir haben nur ein einzelnes Weibchen dieser mit bis zu 6 cm Körperlänge sehr imposanten, flugunfähigen Kurzfühlerschrecke beobachten können. Wenn man die Tiere so sieht, könnte man fast denken, es handelt sich noch um Larven.

Mit diesem und dem Fund auf Kreta im Frühling haben wir in diesem Jahr bereits zwei der drei in Europa hei­mischen Arten der Gattung gesehen.

Empusa fasciata
Empusa fasciata - Hauben-Fangschrecke juv.
Nr. 2025.4565kl_r100 %
4565kl_r
Empusa fasciata
Hauben-Fangschrecke juv.
100mm; F/6.3; 1/400s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Bei der zweiten Fangschrecke handelt es sich ebenfalls um eine Art des östlichen Mittelmeerraums. Kein Wun­der also, dass uns Ameles heldreichi bei unseren vielen Aufenthalten in der Ägäis nun schon mehrmals über den Weg "gelaufen" ist - die letzten beiden Male in Rhodos und Kos.

Diesmal hüpften einige Weibchen der Art in den Felsen direkt an der Küste unterhalb unseres Hotels herum.

Nun kommen noch zwei Fangschrecken. Zunächst ein Jungtier einer Hauben-Fangschrecke - ob Männchen oder Weibchen bin ich mir hier nicht ganz sicher. Die Art kommt im östlichen Mittelmeerraum von der Türkei, über die Balkanhalbinsel bis hin zum äußersten Osten Italiens vor.

Empusa fasciata
Empusa fasciata - Hauben-Fangschrecke juv.
Nr. 2025.4581_83kl_r100 %
4581_83kl_r
Empusa fasciata
Hauben-Fangschrecke juv.
100mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 100
Canon EOS 5D Mark IV

Wenn die Tiere nicht gerade, wie bei uns, einen Weg überqueren müssen, sitze sie, als Lauerjäger, meist reglos in der Vegetation.

Von Nahen betrachtet haben die grazilen Schönheiten immer etwas alienhaftes für mich.

Ameles heldreichi
Ameles heldreichi - Fangschrecke ♀
Nr. 2025.3985bkl_r100 %
3985bkl_r
Ameles heldreichi
Fangschrecke ♀
150mm; F/8; 1/320s; ISO 640
Canon EOS 5D Mark IV
Ablepharus kitaibelii
Ablepharus kitaibelii - Johannisechse
Nr. 2025.4358kl_r100 %
4358kl_r
Ablepharus kitaibelii
Johannisechse
150mm; F/7.1; 1/250s; ISO 200
Canon EOS 5D Mark IV

Eine besondere Begegnung gab es dann aber doch noch, als beim Spaziergang durchs Hotelgelände ein sehr merkwürdig aussehendes Kriechtier über den Weg huschte. Für mich sah das zunächst wie eine Kreuzung aus Eidechse und Blindschleiche aus.

Nach ein wenig Internet-Recherche konnte das Tier allerdings relativ schnell als Johannisechse identi­fiziert werden. Die bis zu 13 cm groß werdende Art gehört zu den Skinken und hat ihr Verbreitungsgebiet in Südost-Europa.

Die tagaktiven Tiere bevorzugen warme und sonnige Habitate in den tieferen Höhenlagen und halten sich dort meist versteckt zwischen Steinen oder im Laub auf. Wir hatten also viel Glück mit unserer Sichtung!

Zum Schluss noch ein sehr hübscher und vor allem auffälliger Nachtfalter aus der Familie der Bären­spinner. Der Punkt- oder auch Harlekinbär kommt neben dem Mittelmeerraum auch in Afrika und Mittel- bis Südostasien vor. Nördlich der Alpen kann man ihn aber auch gelegentlich als Wanderfalter beobachten.

Die eigentlich nachtaktiven Falter fliegen teilweise auch am Tag. In unserem Fall hielten sich die Tiere in der Dünenvegetation auf, aus der sie, bei einem unserer Strandspaziergänge, gestört durch unsere Schritte, gleich zu Dutzenden aufflogen.

Für mich war die Beobachtung des hübschen Schmet­terlings erst die zweite Begegnung mit dieser Art. Die erste fand vor 15 Jahren auf der Insel Kreta statt.

Utetheisa pulchella
Utetheisa pulchella - Punktbär
Nr. 2025.4105kl_r100 %
4105kl_r
Utetheisa pulchella
Punktbär
150mm; F/10; 1/320s; ISO 250
Canon EOS 5D Mark IV

Das soll es nun schon wieder gewesen sein. Ein paar neue Arten und zeigenswerte Fotos sind es dann doch geworden. Im Ganzen war es für mich aber eindeutig zu wenig Natur und zu viel Müßiggang! Da sind mir die griechischen Inseln viel lieber...

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hier eine kleine Zusammenstellung aller von mir bereits fotografierten Raubfliegen-Arten, gespickt mit ein paar Infos, die größtenteils der Webseite Zur Kenntnis der Raubfliegen Deutschlands von Danny Wolff ent­nommen sind.

Die einzelnen Arten sind zuerst nach ihrer Unterfamilie und dann nach dem lateinischen Namen alphabetisch sortiert. Zum schnelleren Finden einzelner Arten dient folgender kleiner Index:

Asilinae

  • Antipalus varipes
  • Asilus crabroniformis
  • Didysmachus picipes
  • Dysmachus trigonus
  • Echthistus rufinervis
  • Eutolmus rufibarbis
  • Machimus chrysitis
  • Machimus gonatistes
  • Machimus rusticus
  • Neoepitriptus arthriticus
  • Neoepitriptus setosulus
  • Neoitamus cyanurus
  • Neoitamus socius
  • Neomochtherus geniculatus
  • Neomochtherus pallipes
  • Pamponerus germanicus
  • Philonicus albiceps
  • Tolmerus atricapillus
  • Tolmerus cingulatus
  • Tolmerus pyragra
  • Dasypogoninae

  • Dasypogon diadema
  • Leptogastrinae

  • Leptogaster cylindrica
  • Leptogaster guttiventris
  • Leptogaster subtilis
  • Stenopogoninae

  • Cyrtopogon lateralis
  • Dioctria atricapilla
  • Dioctria cothurnata
  • Dioctria hyalipennis
  • Dioctria linearis
  • Dioctria rufipes
  • Stichopogoninae

  • Lasiopogon cinctus
  • Stichopogon schineri
  • Laphriinae

  • Andrenosoma atrum
  • Choerades femorata
  • Choerades fimbriata
  • Choerades ignea
  • Choerades gilva
  • Choerades marginata
  • Laphria flava
  • Laphria gibbosa
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    Unterfamilie Asilinae
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    Antipalus varipes - Goldafterfliege
    Antipalus varipes
    Antipalus varipes - Goldafterfliege ♀
    Nr. 2011.8893_88_96kl_r100 %
    8893_88_96kl_r
    Antipalus varipes
    Goldafterfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Antipalus varipes
    Antipalus varipes - Goldafterfliege ♂
    Nr. 2011.8393kl_r100 %
    8393kl_r
    Antipalus varipes
    Goldafterfliege ♂
    100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Antipalus varipes
    Deutscher Name:Goldafterfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Zurückgehend (Vorwarnliste)
    Flugzeit:Juni - August
    Größe:20 - 21 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kiefernwälder bzw. Waldmantel trockener Standorte, Kahlflächen, Rodungen, Binnendünen mit offenen Abschnitten, Trockentäler, Flugplätze
    Weitere Ansichten:
    Antipalus varipes
    frontal ♀
    Nr. 2011.8911_12kl_r100 %
    8911_12kl_r
    Antipalus varipes
    Goldafterfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Antipalus varipes
    dorsal ♀
    Nr. 2011.8901_898bkl_r100 %
    8901_898bkl_r
    Antipalus varipes
    Goldafterfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Antipalus varipes
    frontal ♂
    Nr. 2011.8403kl_r100 %
    8403kl_r
    Antipalus varipes
    Goldafterfliege ♂
    100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
     
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    Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege
    Asilus crabroniformis
    Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♀
    Nr. 2016.623_43bkl_r100 %
    623_43bkl_r
    Asilus crabroniformis
    Hornissen-Raubfliege ♀
    100mm; F/4 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Asilus crabroniformis
    Asilus crabroniformis - Hornissen-Raubfliege ♂
    Nr. 2016.520_30kl_r100 %
    520_30kl_r
    Asilus crabroniformis
    Hornissen-Raubfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 1000
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Asilus crabroniformis
    Deutscher Name:Hornissen-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Juni - September
    Größe:20 - 25 mm
    Bevorzugtes Habitat:sandige Gebiete, Rinderweiden
    Weitere Ansichten:
    Asilus crabroniformis
    frontal ♀
    Nr. 2016.698_06bkl_r100 %
    698_06bkl_r
    Asilus crabroniformis
    Hornissen-Raubfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Asilus crabroniformis
    dorsal ♀
    Nr. 2016.593_601kl_r100 %
    593_601kl_r
    Asilus crabroniformis
    Hornissen-Raubfliege ♀
    100mm; F/4 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Asilus crabroniformis
    frontal ♂
    Nr. 2016.0548_53kl_r100 %
    0548_53kl_r
    Asilus crabroniformis
    Hornissen-Raubfliege ♂
    100mm; F/3.5 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Asilus crabroniformis
    dorsal ♂
    Nr. 2016.576_83kl_r100 %
    576_83kl_r
    Asilus crabroniformis
    Hornissen-Raubfliege ♂
    100mm; F/2.8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Didysmachus picipes - Berg-Raubfliege
    Didysmachus picipes
    Didysmachus picipes - Berg-Raubfliege ♀
    Nr. 2013.7435bkl_r100 %
    7435bkl_r
    Didysmachus picipes
    Berg-Raubfliege ♀
    100mm; F/11; 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Didysmachus picipes
    Didysmachus picipes - Berg-Raubfliege ♂
    Nr. 2013.7388_93kl_r100 %
    7388_93kl_r
    Didysmachus picipes
    Berg-Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Didysmachus picipes
    Deutscher Name:Berg-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Zurückgehend (Vorwarnliste)
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:14 - 18 mm
    Bevorzugtes Habitat:Laub- und Mischwaldränder, Trockenrasen
    Weitere Ansichten:
    Didysmachus picipes
    dorsal ♀
    Nr. 2013.7426_30kl_r100 %
    7426_30kl_r
    Didysmachus picipes
    Berg-Raubfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Didysmachus picipes
    frontal ♂
    Nr. 2013.7403_07kl_r100 %
    7403_07kl_r
    Didysmachus picipes
    Berg-Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Didysmachus picipes
    dorsal ♂
    Nr. 2013.7394_98kl_r100 %
    7394_98kl_r
    Didysmachus picipes
    Berg-Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
     
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    Dysmachus trigonus - Säbel-Raubfliege
    Dysmachus trigonus
    Dysmachus trigonus - Säbel-Raubfliege ♀
    Nr. 2011.7760ckl_r100 %
    7760ckl_r
    Dysmachus trigonus
    Säbel-Raubfliege ♀
    100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dysmachus trigonus
    Dysmachus trigonus - Säbel-Raubfliege ♂
    Nr. 2011.6943kl_r100 %
    6943kl_r
    Dysmachus trigonus
    Säbel-Raubfliege ♂
    100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Dysmachus trigonus
    Deutscher Name:Säbel-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - Juli
    Größe:12 - 15 mm
    Bevorzugtes Habitat:Bahnbrachen, Flugplätze, vegetationsfreie und -arme Sandflächen, ruderale Halbtrockenrasen, Rodungen und junge Aufforstungen
    Weitere Ansichten:
    Dysmachus trigonus
    frontal ♂
    Nr. 2011.6948kl_r100 %
    6948kl_r
    Dysmachus trigonus
    Säbel-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3; 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
         
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    Echthistus rufinervis - Berserker-Fliege
    Echthistus rufinervis
    Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♀
    Nr. 2013.6900_04kl_r100 %
    6900_04kl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Echthistus rufinervis
    Echthistus rufinervis - Berserkerfliege ♂
    Nr. 2013.7106_09kl_r100 %
    7106_09kl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Echthistus rufinervis
    Deutscher Name:Berserker-Fliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Gefährdet
    Flugzeit:Mai - Juli
    Größe:20 - 25 mm
    Bevorzugtes Habitat:Graudünen, Sandtrockenrasen
    Weitere Ansichten:
    Echthistus rufinervis
    frontal ♀
    Nr. 2013.6865kl_r100 %
    6865kl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege ♀
    100mm; F/11; 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Echthistus rufinervis
    dorsal ♀
    Nr. 2013.6869kl_r100 %
    6869kl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege ♀
    100mm; F/8; 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Echthistus rufinervis
    frontal ♀
    Nr. 2011.7561bkl_r100 %
    7561bkl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege ♀
    100mm; F/11; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Echthistus rufinervis
    lateral ♀
    Nr. 2011.7579kl_r100 %
    7579kl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege ♀
    100mm; F/6.3; 1/20s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Echthistus rufinervis
    Kopula
    Nr. 2011.7544bkl_r100 %
    7544bkl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege
    100mm; F/10; 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Echthistus rufinervis
    Kopula
    Nr. 2011.7530kl_r100 %
    7530kl_r
    Echthistus rufinervis
    Berserkerfliege
    100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D
       
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    Eutolmus rufibarbis - Barbarossa-Fliege
    Eutolmus rufibarbis
    Eutolmus rufibarbis - Barbarossa-Fliege ♀
    Nr. 2011.9768_74bkl_r100 %
    9768_74bkl_r
    Eutolmus rufibarbis
    Barbarossa-Fliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Eutolmus rufibarbis
    Eutolmus rufibarbis - Barbarossa-Fliege ♂
    Nr. 2011.8951_56kl_r100 %
    8951_56kl_r
    Eutolmus rufibarbis
    Barbarossa-Fliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Eutolmus rufibarbis
    Deutscher Name:Barbarossa-Fliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Zurückgehend (Vorwarnliste)
    Flugzeit:Juni - August
    Größe:18 - 21 mm
    Bevorzugtes Habitat:Sand- oder Kiesgruben, Binnendünen mit offenen Abschnitten, Kiefernwälder bzw. -Waldmantel trockener Standorte,
    Weitere Ansichten:
    Eutolmus rufibarbis
    frontal ♀
    Nr. 2012.1809_11kl_r100 %
    1809_11kl_r
    Eutolmus rufibarbis
    Barbarossa-Fliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Eutolmus rufibarbis
    dorsal ♀
    Nr. 2012.1820_27bkl_r100 %
    1820_27bkl_r
    Eutolmus rufibarbis
    Barbarossa-Fliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Eutolmus rufibarbis
    frontal ♂
    Nr. 2011.8933kl_r100 %
    8933kl_r
    Eutolmus rufibarbis
    Barbarossa-Fliege ♂
    100mm; F/14; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Eutolmus rufibarbis
    dorsal ♂
    Nr. 2011.8936_41kl_r100 %
    8936_41kl_r
    Eutolmus rufibarbis
    Barbarossa-Fliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege
    Machimus chrysitis
    Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♀
    Nr. 2021.7523_38kl_r100 %
    7523_38kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    Machimus chrysitis - Gold-Raubfliege ♂
    Nr. 2021.7319_35kl100 %
    7319_35kl
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Machimus chrysitis
    Deutscher Name:Gold-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:19 - 24 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, Binnendünen bewaldet, Vorwälder trockener Standorte, Kiefernwälder
    Weitere Ansichten:
    Machimus chrysitis
    dorsal ♁
    Nr. 2021.7365_76kl_r100 %
    7365_76kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    frontal ♁
    Nr. 2021.7389_01kl_r100 %
    7389_01kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    dorsal ♁
    Nr. 2021.7560_73kl_r100 %
    7560_73kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    frontal ♁
    Nr. 2021.7574_84kl_r100 %
    7574_84kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    lateral ♀
    Nr. 2020.7248_60kl_r100 %
    7248_60kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    lateral ♀
    Nr. 2020.7197_28bkl_r100 %
    7197_28bkl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    frontal ♀
    Nr. 2020.7348_69kl_r100 %
    7348_69kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/5 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Machimus chrysitis
    dorsal ♀
    Nr. 2020.7298_09kl_r100 %
    7298_09kl_r
    Machimus chrysitis
    Gold-Raubfliege ♀
    100mm; F/9 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege
    Machimus gonatistes
    Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♀
    Nr. 2011.9214_17kl_r100 %
    9214_17kl_r
    Machimus gonatistes
    Östliche Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Machimus gonatistes
    Machimus gonatistes - Östliche Raubfliege ♂
    Nr. 2011.9062bkl_r100 %
    9062bkl_r
    Machimus gonatistes
    Östliche Raubfliege ♂
    100mm; F/10; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Machimus gonatistes
    Deutscher Name:Östliche Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Juni - August
    Größe:18 - 28 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, Sandtrockenrasen
    Weitere Ansichten:
    Machimus gonatistes
    frontal ♀
    Nr. 2012.3019_22kl_r100 %
    3019_22kl_r
    Machimus gonatistes
    Östliche Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Machimus gonatistes
    dorsal ♀
    Nr. 2012.2955_57100 %
    2955_57
    Machimus gonatistes
    Östliche Raubfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Machimus gonatistes
    frontal ♂
    Nr. 2011.9073_74kl_r100 %
    9073_74kl_r
    Machimus gonatistes
    Östliche Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege
    Machimus rusticus
    Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♀
    Nr. 2013.7617_22_30kl_r100 %
    7617_22_30kl_r
    Machimus rusticus
    Schlichte Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Machimus rusticus
    Machimus rusticus - Schlichte Raubfliege ♂
    Nr. 2013.7671_80kl_r100 %
    7671_80kl_r
    Machimus rusticus
    Schlichte Raubfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Machimus rusticus
    Deutscher Name:Schlichte Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Zurückgehend (Vorwarnliste)
    Flugzeit:Juni - August
    Größe:15 - 25 mm
    Bevorzugtes Habitat:Vorwälder trockener Standorte, Sandtrockenrasen, ruderale Landreitgrasflur
    Weitere Ansichten:
    Machimus rusticus
    frontal ♀
    Nr. 2013.7724_26kl_r100 %
    7724_26kl_r
    Machimus rusticus
    Schlichte Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Machimus rusticus
    dorsal ♀
    Nr. 2013.7651_55kl_r100 %
    7651_55kl_r
    Machimus rusticus
    Schlichte Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Machimus rusticus
    frontal ♂
    Nr. 2013.7600_01kl_r100 %
    7600_01kl_r
    Machimus rusticus
    Schlichte Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Machimus rusticus
    dorsal ♂
    Nr. 2013.7711_16kl_r100 %
    7711_16kl_r
    Machimus rusticus
    Schlichte Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Neoepitriptus arthriticus - Seiden-Raubfliege
    Neoepitriptus arthriticus
    Neoepitriptus arthriticus - Seiden-Raubfliege ♀
    Nr. 2013.7735_45bkl_r100 %
    7735_45bkl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoepitriptus arthriticus
    Neoepitriptus arthriticus - Seiden-Raubfliege ♂
    Nr. 2021.7189_04bkl_r100 %
    7189_04bkl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Neoepitriptus arthriticus
    Deutscher Name:Seiden-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:16 - 18 mm
    Bevorzugtes Habitat:Sandgruben mit Halbtrocken- und Trockenrasen, Ackerbrachen
    Weitere Ansichten:
    Neoepitriptus arthriticus
    frontal ♀
    Nr. 2013.7785_89kl_r100 %
    7785_89kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/14 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoepitriptus arthriticus
    dorsal ♀
    Nr. 2013.7754_60kl_r100 %
    7754_60kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoepitriptus arthriticus
    frontal ♂
    Nr. 2021.7065_80kl_r100 %
    7065_80kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Neoepitriptus arthriticus
    dorsal ♂
    Nr. 2021.7129_41kl_r100 %
    7129_41kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Neoepitriptus arthriticus
    lateral ♂
    Nr. 2021.7142_58kl_r100 %
    7142_58kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Neoepitriptus arthriticus
    lateral ♀
    Nr. 2021.6896_11ckl_r100 %
    6896_11ckl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Neoepitriptus arthriticus
    lateral ♀
    Nr. 2021.6984_02kl_r100 %
    6984_02kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Neoepitriptus arthriticus
    frontal ♀
    Nr. 2021.6946_62kl_r100 %
    6946_62kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Neoepitriptus arthriticus
    dorsall ♀
    Nr. 2021.7005_14kl_r100 %
    7005_14kl_r
    Neoepitriptus arthriticus
    Seiden-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege
    Neoepitriptus setosulus
    Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege ♀
    Nr. 2011.0342_44bkl_r100 %
    0342_44bkl_r
    Neoepitriptus setosulus
    V-Borsten-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
     Neoepitriptus setosulus
    Neoepitriptus setosulus - V-Borsten-Raubfliege ♂
    Nr. 2011.0604_08kl_r100 %
    0604_08kl_r
    Neoepitriptus setosulus
    V-Borsten-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Neoepitriptus setosulus
    Deutscher Name:V-Borsten-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Gefährdet
    Flugzeit:Juni - September
    Größe:11 - 14 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, Kahlflächen, Rodungen, Sandtrockenrasen, Flugplätze
    Weitere Ansichten:
    Neoepitriptus setosulus
    frontal ♀
    Nr. 2011.0363_65kl_r100 %
    0363_65kl_r
    Neoepitriptus setosulus
    V-Borsten-Raubfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
     Neoepitriptus setosulus
    frontal ♂
    Nr. 2011.0622_27bkl_r100 %
    0622_27bkl_r
    Neoepitriptus setosulus
    V-Borsten-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Neoitamus cyanurus - Gemeiner Strauchdieb
    Neoitamus cyanurus
    Neoitamus cyanurus - Gemeiner Strauchdieb ♀
    Nr. 2013.8252_59kl_r100 %
    8252_59kl_r
    Neoitamus cyanurus
    Gemeiner Strauchdieb ♀
    100mm; F/9 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus cyanurus
    Neoitamus cyanurus - Gemeiner Strauchdieb ♂
    Nr. 2013.7182_86kl_r100 %
    7182_86kl_r
    Neoitamus cyanurus
    Gemeiner Strauchdieb ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Neoitamus cyanurus
    Deutscher Name:Gemeiner Strauchdieb
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:12 - 17 mm
    Bevorzugtes Habitat:Wälder und Forsten, Erlen-Eschen- Wälder, Waldmantel nasser bis feuchter Standorte, Parkanlagen und Friedhöfe, Gärten und Gartenbrachen
    Weitere Ansichten:
    Neoitamus cyanurus
    dorsal ♀
    Nr. 2013.8260_66kl_r100 %
    8260_66kl_r
    Neoitamus cyanurus
    Gemeiner Strauchdieb ♀
    100mm; F/9 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus cyanurus
    frontal ♂
    Nr. 2013.7127_29kl_r100 %
    7127_29kl_r
    Neoitamus cyanurus
    Gemeiner Strauchdieb ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus cyanurus
    dorsal ♂
    Nr. 2013.7144_49bkl_r100 %
    7144_49bkl_r
    Neoitamus cyanurus
    Gemeiner Strauchdieb ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus cyanurus
    Kopula
    Nr. 2017.2636_53kl_r100 %
    2636_53kl_r
    Neoitamus cyanurus
    Gemeiner Strauchdieb ♀ + ♂
    100mm; F/5 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb
    Neoitamus socius
    Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb ♀
    Nr. 2013.7963_67kl_r100 %
    7963_67kl_r
    Neoitamus socius
    Kleiner Strauchdieb ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus socius
    Neoitamus socius - Kleiner Strauchdieb ♂
    Nr. 2013.7989_92bkl_r100 %
    7989_92bkl_r
    Neoitamus socius
    Kleiner Strauchdieb ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Neoitamus socius
    Deutscher Name:Kleiner Strauchdieb
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:12 - 18 mm
    Bevorzugtes Habitat:Randbereiche von Mischwäldern, bevorzugt in höheren Lagen
    Weitere Ansichten:
    Neoitamus socius
    frontal ♀
    Nr. 2013.8026_32kl_r100 %
    8026_32kl_r
    Neoitamus socius
    Kleiner Strauchdieb ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus socius
    dorsal ♀
    Nr. 2013.7924_26kl_r100 %
    7924_26kl_r
    Neoitamus socius
    Kleiner Strauchdieb ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus socius
    frontal ♂
    Nr. 2013.8013kl_r100 %
    8013kl_r
    Neoitamus socius
    Kleiner Strauchdieb ♂
    100mm; F/11; 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neoitamus socius
    dorsal ♂
    Nr. 2013.7880_82kl_r100 %
    7880_82kl_r
    Neoitamus socius
    Kleiner Strauchdieb ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    Neomochtherus geniculatus - Garten-Raubfliege
    Neomochtherus geniculatus
    Neomochtherus geniculatus - Garten-Raubfliege ♀
    Nr. 2015.5572_77kl_r100 %
    5572_77kl_r
    Neomochtherus geniculatus
    Garten-Raubfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus geniculatus
    Neomochtherus geniculatus - Garten-Raubfliege ♂
    Nr. 2013.8219_24kl_r100 %
    8219_24kl_r
    Neomochtherus geniculatus
    Garten-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Neomochtherus geniculatus
    Deutscher Name:Garten-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - September
    Größe:12 - 16 mm
    Bevorzugtes Habitat:Laubholzforsten mit Nadelholzarten, Eichenmischwälder trockenwarmer Standorte, Friedhofsbrachen
    Weitere Ansichten:
    Neomochtherus geniculatus
    frontal ♀
    Nr. 2015.5601_04kl_r100 %
    5601_04kl_r
    Neomochtherus geniculatus
    Garten-Raubfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus geniculatus
    dorsal ♀
    Nr. 2015.5557_61kl_r100 %
    5557_61kl_r
    Neomochtherus geniculatus
    Garten-Raubfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus geniculatus
    frontal ♂
    Nr. 2013.8160_62kl_r100 %
    8160_62kl_r
    Neomochtherus geniculatus
    Garten-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus geniculatus
    dorsal ♂
    Nr. 2013.8188_92kl_r100 %
    8188_92kl_r
    Neomochtherus geniculatus
    Garten-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege
    Neomochtherus pallipes
    Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege ♀
    Nr. 2011.0675_80kl_r100 %
    0675_80kl_r
    Neomochtherus pallipes
    Striemen-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus pallipes
    Neomochtherus pallipes - Striemen-Raubfliege ♂
    Nr. 2012.2932_36bkl_r100 %
    2932_36bkl_r
    Neomochtherus pallipes
    Striemen-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Neomochtherus pallipes
    Deutscher Name:Striemen-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Juni - September
    Größe:12 - 15 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, Kiefernwälder, Waldmantel trockener Standorte, Friedhofsbrachen
    Weitere Ansichten:
    Neomochtherus pallipes
    frontal ♀
    Nr. 2011.0669bkl_r100 %
    0669bkl_r
    Neomochtherus pallipes
    Striemen-Raubfliege ♀
    100mm; F/8; 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus pallipes
    frontal ♂
    Nr. 2012.2919_21kl_r100 %
    2919_21kl_r
    Neomochtherus pallipes
    Striemen-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Neomochtherus pallipes
    dorsal ♂
    Nr. 2012.2929_31kl_r100 %
    2929_31kl_r
    Neomochtherus pallipes
    Striemen-Raubfliege ♂
    100mm; F/5 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Pamponerus germanicus - Alabasterfliege
    Pamponerus germanicus
    Pamponerus germanicus - Alabasterfliege ♀
    Nr. 2021.6672_83bkl_r100 %
    6672_83bkl_r
    Pamponerus germanicus
    Alabasterfliege ♀
    100mm; F/9 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Kein Foto vorhanden...
    Wissenschaftlicher Name:Pamponerus germanicus
    Deutscher Name:Alabasterfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - Juli
    Größe:18 - 21 mm
    Bevorzugtes Habitat:Trockenrasen, Sandgrube, trockene Waldränder, Heide- und Moorgebiete
    Weitere Ansichten:
    Pamponerus germanicus
    dorsal ♀
    Nr. 2021.6711_24kl_r100 %
    6711_24kl_r
    Pamponerus germanicus
    Alabasterfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Pamponerus germanicus
    frontal ♀
    Nr. 2021.6725_33bkl_r100 %
    6725_33bkl_r
    Pamponerus germanicus
    Alabasterfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege
    Philonicus albiceps
    Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♀
    Nr. 2011.9812_14bkl_r100 %
    9812_14bkl_r
    Philonicus albiceps
    Sand-Raubfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Philonicus albiceps
    Philonicus albiceps - Sand-Raubfliege ♂
    Nr. 2011.9365_68bkl_r100 %
    9365_68bkl_r
    Philonicus albiceps
    Sand-Raubfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Philonicus albiceps
    Deutscher Name:Sand-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Juni - September
    Größe:12 - 20 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, vegetationsfreie und -arme Sandflächen, Kahlflächen, Rodungen, trockene Gruben, Bahnbrachen, Flugplätze, militärische Sonderbaufläche
    Weitere Ansichten:
    Philonicus albiceps
    frontal ♀
    Nr. 2011.9824_27kl_r100 %
    9824_27kl_r
    Philonicus albiceps
    Sand-Raubfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Philonicus albiceps
    frontal ♂
    Nr. 2011.9334_35kl_r100 %
    9334_35kl_r
    Philonicus albiceps
    Sand-Raubfliege ♂
    100mm; F/10 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Philonicus albiceps
    dorsal ♂
    Nr. 2011.9374_75kl_r100 %
    9374_75kl_r
    Philonicus albiceps
    Sand-Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Tolmerus atricapillus - Gemeine-Raubfliege
    Tolmerus cf. atricapillus
    Tolmerus cf. atricapillus - Gemeine Raubfliege ♀
    Nr. 2011.9925_30kl_r100 %
    9925_30kl_r
    Tolmerus cf. atricapillus
    Gemeine Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus atricapillus
    Tolmerus atricapillus - Gemeine Raubfliege ♂
    Nr. 2011.0052_54bkl_r100 %
    0052_54bkl_r
    Tolmerus atricapillus
    Gemeine Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Tolmerus atricapillus
    Deutscher Name:Gemeine-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Juli - September
    Größe:14 - 18 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen bewaldet, Kiefernwälder, Waldmantel trockener Standorte, Friedhofsbrachen
    Weitere Ansichten:
    Tolmerus cf. atricapillus
    frontal ♀
    Nr. 2011.9891_97kl_r100 %
    9891_97kl_r
    Tolmerus cf. atricapillus
    Gemeine Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus cf. atricapillus
    dorsal ♀
    Nr. 2011.9910_14kl_r100 %
    9910_14kl_r
    Tolmerus cf. atricapillus
    Gemeine Raubfliege ♀
    100mm; F/10 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus atricapillus
    frontal ♂
    Nr. 2011.003_06kl_r100 %
    003_06kl_r
    Tolmerus atricapillus
    Gemeine Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus atricapillus
    dorsal ♂
    Nr. 2011.9996_99kl_r100 %
    9996_99kl_r
    Tolmerus atricapillus
    Gemeine Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/5s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Tolmerus cingulatus - Burschen-Raubfliege
    Tolmerus cf. cingulatus
    Tolmerus cf. cingulatus - Burschen-Raubfliege ♀
    Nr. 2011.9704_07kl_r100 %
    9704_07kl_r
    Tolmerus cf. cingulatus
    Burschen-Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus cingulatus
    Tolmerus cingulatus - Burschen-Raubfliege ♂
    Nr. 2011.9939_42bkl_r100 %
    9939_42bkl_r
    Tolmerus cingulatus
    Burschen-Raubfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Tolmerus cingulatus
    Deutscher Name:Burschen-Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Juli - September
    Größe:10 - 13 mm
    Bevorzugtes Habitat:Flugplätze, Bahnanlagen, militärische Sonderbaufläche, Wasserwerke, Binnendünen mit offenen Abschnitten, Friedhöfe, Flächen der Abfallwirtschaft
    Weitere Ansichten:
    Tolmerus cf. cingulatus
    frontal ♀
    Nr. 2011.9717kl_r100 %
    9717kl_r
    Tolmerus cf. cingulatus
    Burschen-Raubfliege ♀
    100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus cingulatus
    frontal ♂
    Nr. 2011.9949bkl_r100 %
    9949bkl_r
    Tolmerus cingulatus
    Burschen-Raubfliege ♂
    100mm; F/11; 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus cingulatus
    Kopula
    Nr. 2011.574_76bkl_r100 %
    574_76bkl_r
    Tolmerus cingulatus
    Burschen-Raubfliege
    100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Tolmerus pyragra - Kleine Raubfliege
    Tolmerus cf. pyragra
    Tolmerus cf. pyragra - Kleine Raubfliege ♀
    Nr. 2011.0865_67bkl_r100 %
    0865_67bkl_r
    Tolmerus cf. pyragra
    Kleine Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus pyragra
    Tolmerus pyragra - Kleine Raubfliege ♂
    Nr. 2011.0456_59_49kl_r100 %
    0456_59_49kl_r
    Tolmerus pyragra
    Kleine Raubfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Tolmerus pyragra
    Deutscher Name:Kleine Raubfliege
    Unterfamilie:Asilinae
    Rote Liste:Zurückgehend (Vorwarnliste)
    Flugzeit:Juli - September
    Größe:12 - 15 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, Vorwälder trockener Standorte, Sandtrockenrasen
    Weitere Ansichten:
    Tolmerus cf. pyragra
    frontal ♀
    Nr. 2011.0878_80kl_r100 %
    0878_80kl_r
    Tolmerus cf. pyragra
    Kleine Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus cf. pyragra
    dorsal ♀
    Nr. 2011.1071_76kl_r100 %
    1071_76kl_r
    Tolmerus cf. pyragra
    Kleine Raubfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Tolmerus pyragra
    frontal ♂
    Nr. 2011.0473bkl100 %
    0473bkl
    Tolmerus pyragra
    Kleine Raubfliege ♂
    100mm; F/11; 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Unterfamilie Dasypogoninae
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    Dasypogon diadema - Große Wolfsfliege
    Dasypogon diadema
    Dasypogon diadema - Große Wolfsfliege ♀
    Nr. 2011.8480kl_r100 %
    8480kl_r
    Dasypogon diadema
    Große Wolfsfliege ♀
    100mm; F/9; 1/13s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dasypogon diadema
    Dasypogon diadema - Große Wolfsfliege ♂
    Nr. 2011.8505kl_r100 %
    8505kl_r
    Dasypogon diadema
    Große Wolfsfliege ♂
    100mm; F/8; 1/13s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Dasypogon diadema
    Deutscher Name:Große Wolfsfliege
    Unterfamilie:Dasypogoninae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Juni - August
    Größe:18 - 26 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, Sandtrockenrasen, ruderale Landreitgrasfluren, Flugplätze, Bahnbrachen
    Weitere Ansichten:
    Dasypogon diadema
    frontal ♂
    Nr. 2011.8518kl_r100 %
    8518kl_r
    Dasypogon diadema
    Große Wolfsfliege ♂
    100mm; F/11; 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Unterfamilie Laphriinae
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    Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege
    Andrenosoma atrum
    Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege ♀
    Nr. 2020.9963_82kl_r100 %
    9963_82kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    Andrenosoma atrum - Schwarze Mordfliege ♂
    Nr. 2020.1316_41kl_r100 %
    1316_41kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Andrenosoma atrum
    Deutscher Name:Schwarze Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Juni - Oktober
    Größe:12 - 20 mm
    Bevorzugtes Habitat:Heide- und Kahlschlagflächen, Sandtrockenrasenvegetation, Kiefernwälder
    Weitere Ansichten:
    Andrenosoma atrum
    lateral ♂
    Nr. 2020.1345_68kl_r100 %
    1345_68kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    lateral ♂
    Nr. 2020.1794_33kl_r100 %
    1794_33kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    lateral ♂
    Nr. 2020.1619_46kl_r100 %
    1619_46kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    frontal ♂
    Nr. 2020.1291_15kl_r100 %
    1291_15kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    frontal ♂
    Nr. 2020.1682_04kl_r100 %
    1682_04kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    dorsal ♂
    Nr. 2020.1257_74kl_r100 %
    1257_74kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    dorsal ♂
    Nr. 2020.1779_93kl_r100 %
    1779_93kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    dorsal ♂
    Nr. 2020.1834_58kl_r100 %
    1834_58kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    lateral ♀
    Nr. 2020.0468_92kl_r100 %
    0468_92kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    lateral ♀
    Nr. 2020.0304_42kl_r100 %
    0304_42kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    frontal ♀
    Nr. 2020.0361_81kl_r100 %
    0361_81kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    frontal ♀
    Nr. 2020.0529_66bkl_r100 %
    0529_66bkl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    frontal ♀
    Nr. 2020.0077_94kl_r100 %
    0077_94kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/9 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    dorsal ♀
    Nr. 2020.582_96ckl_r100 %
    582_96ckl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    dorsal ♀
    Nr. 2020.9983_98kl_r100 %
    9983_98kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Andrenosoma atrum
    dorsal ♀
    Nr. 2020.9894_15kl_r100 %
    9894_15kl_r
    Andrenosoma atrum
    Schwarze Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Choerades femorata - Kleine Mordfliege
    Choerades femorata
    Choerades femorata - Kleine Mordfliege ♀
    Nr. 2013.7072_76kl_r100 %
    7072_76kl_r
    Choerades femorata
    Kleine Mordfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades femorata
    Choerades femorata - Kleine Mordfliege ♂
    Nr. 2021.6834_44bkl_r100 %
    6834_44bkl_r
    Choerades femorata
    Kleine Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Choerades femorata
    Deutscher Name:Kleine Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - September
    Größe:10 - 14 mm
    Bevorzugtes Habitat:Moor- und Bruchwälder
    Weitere Ansichten:
    Choerades femorata
    frontal ♀
    Nr. 2013.7063_66bkl_r100 %
    7063_66bkl_r
    Choerades femorata
    Kleine Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades femorata
    dorsal ♂
    Nr. 2021.6873_85kl_r100 %
    6873_85kl_r
    Choerades femorata
    Kleine Mordfliege ♂
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Choerades fimbriata - Fransen-Mordfliege
    Choerades fimbriata
    Choerades fimbriata - Fransen-Mordfliege ♀
    Nr. 2020.2415_34bkl_r100 %
    2415_34bkl_r
    Choerades fimbriata
    Fransen-Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades fimbriata
    Choerades fimbriata - Fransen-Mordfliege ♂
    Nr. 2020.2288_23ckl_r100 %
    2288_23ckl_r
    Choerades fimbriata
    Fransen-Mordfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Choerades fimbriata
    Deutscher Name:Fransen-Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Status unbekannt
    Flugzeit:Juni - September
    Größe:12 - 18 mm
    Bevorzugtes Habitat:totholzreiche, offene und sonnige Laubwälder
    Weitere Ansichten:
    Choerades fimbriata
    dorsal ♀
    Nr. 2020.2639_50kl_r100 %
    2639_50kl_r
    Choerades fimbriata
    Fransen-Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades fimbriata
    frontal ♀
    Nr. 2020.2698_09kl_r100 %
    2698_09kl_r
    Choerades fimbriata
    Fransen-Mordfliege ♀
    100mm; F/9 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades fimbriata
    dorsal ♂
    Nr. 2020.2357_68kl_r100 %
    2357_68kl_r
    Choerades fimbriata
    Fransen-Mordfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades fimbriata
    frontal ♂
    Nr. 2020.2396_14kl_r100 %
    2396_14kl_r
    Choerades fimbriata
    Fransen-Mordfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Choerades gilva - Karminrote Mordfliege
    Choerades gilva
    Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♀
    Nr. 2020.8239_62ckl_r100 %
    8239_62ckl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades gilva
    Choerades gilva - Karminrote Mordfliege ♂
    Nr. 2016.3970_77bkl_r100 %
    3970_77bkl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♂
    100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Choerades gilva
    Deutscher Name:Karminrote Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Gefährdung anzunehmen
    Flugzeit:Mai - Oktober
    Größe:15 - 20 mm
    Bevorzugtes Habitat:Randbereiche offene Kiefernwälder, Kahlschläge und Lichtungen
    Weitere Ansichten:
    Choerades gilva
    lateral ♂
    Nr. 2016.3984_91bkl_r100 %
    3984_91bkl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♂
    100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades gilva
    frontal ♂
    Nr. 2016.3953_57kl_r100 %
    3953_57kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades gilva
    dorsal ♂
    Nr. 2016.4003_08kl_r100 %
    4003_08kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♂
    100mm; F/9 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades gilva
    dorsal ♂
    Nr. 2016.4014_18kl_r100 %
    4014_18kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades gilva
    lateral ♀
    Nr. 2020.8392_12kl_r100 %
    8392_12kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades gilva
    frontal ♀
    Nr. 2020.8275_87kl_r100 %
    8275_87kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades gilva
    dorsal ♀
    Nr. 2020.8263_74kl_r100 %
    8263_74kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades gilva
    dorsal ♀
    Nr. 2020.8306_23kl_r100 %
    8306_23kl_r
    Choerades gilva
    Karminrote Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege
    Choerades ignea
    Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♀
    Nr. 2020.8514_40bkl_r100 %
    8514_40bkl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades ignea
    Choerades ignea - Zinnober-Mordfliege ♂
    Nr. 2020.6600_6bkl_r100 %
    6600_6bkl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Choerades ignea
    Deutscher Name:Zinnober-Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Gefährdet
    Flugzeit:Juni - Oktober
    Größe:18 - 22 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kiefernwälder trockenwarmer Standorte, Baum mit hohem Totholzanteil bzw. abgestorbener Baum, Kahlflächen, Rodungen
    Weitere Ansichten:
    Choerades ignea
    frontal ♂
    Nr. 2020.6831_52kl_r100 %
    6831_52kl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades ignea
    dorsal ♂
    Nr. 2020.6657_72kl_r100 %
    6657_72kl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades ignea
    dorsal ♂
    Nr. 2020.6895_06kl_r100 %
    6895_06kl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades ignea
    frontal ♀
    Nr. 2020.8614_36kl_r100 %
    8614_36kl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Choerades ignea
    dorsal ♀
    Nr. 2020.8559_71kl_r100 %
    8559_71kl_r
    Choerades ignea
    Zinnober-Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Choerades marginata - Gemeine Mordfliege
    Choerades marginata
    Choerades marginata - Gemeine Mordfliege ♀
    Nr. 2013.6994_96bkl_r100 %
    6994_96bkl_r
    Choerades marginata
    Gemeine Mordfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades marginata
    Choerades marginata - Gemeine Mordfliege ♂
    Nr. 2013.7017_20kl_r100 %
    7017_20kl_r
    Choerades marginata
    Gemeine Mordfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Choerades marginata
    Deutscher Name:Gemeine Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - September
    Größe:10 - 15 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kiefernwälder bzw. Waldmantel trockener Standorte, Kiefernforst, Baum mit hohem Totholzanteil bzw. abgestorbener Baum
    Weitere Ansichten:
    Choerades marginata
    frontal ♀
    Nr. 2013.7003_07kl_r100 %
    7003_07kl_r
    Choerades marginata
    Gemeine Mordfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Choerades marginata
    frontal ♂
    Nr. 2013.7041_43kl_r100 %
    7041_43kl_r
    Choerades marginata
    Gemeine Mordfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Laphria flava - Gelbe Mordfliege
    Laphria flava
    Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♀
    Nr. 2012.3997_98bkl_r100 %
    3997_98bkl_r
    Laphria flava
    Gelbe Mordfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Laphria flava
    Laphria flava - Gelbe Mordfliege ♂
    Nr. 2011.7917kl_r100 %
    7917kl_r
    Laphria flava
    Gelbe Mordfliege ♂
    100mm; F/11; 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Laphria flava
    Deutscher Name:Gelbe Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:12 - 24 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kiefernwälder, Waldmantel trockener Standorte, Vorwälder trockener Standorte, Baum mit hohem Totholzanteil bzw. abgestorbener Baum
    Weitere Ansichten:
    Laphria flava
    frontal ♀
    Nr. 2012.4028_30kl_r100 %
    4028_30kl_r
    Laphria flava
    Gelbe Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Laphria flava
    dorsal ♀
    Nr. 2012.4064_67kl_r100 %
    4064_67kl_r
    Laphria flava
    Gelbe Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Laphria gibbosa - Große Mordfliege
    Laphria gibbosa
    Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♀
    Nr. 2020.0636_55bkl_r100 %
    0636_55bkl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    Laphria gibbosa - Große Mordfliege ♂
    Nr. 2020.9539_62bkl_r100 %
    9539_62bkl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Laphria gibbosa
    Deutscher Name:Große Mordfliege
    Unterfamilie:Laphriinae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Juli - September
    Größe:14 - 26 mm
    Bevorzugtes Habitat:warme Waldränder neben offenen Gebieten, Sandlehnen, Kiefernwaldrand und -lichtungen
    Weitere Ansichten:
    Laphria gibbosa
    lateral ♂
    Nr. 2020.0869_05kl_r100 %
    0869_05kl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    frontal ♂
    Nr. 2020.1087_15bkl_r100 %
    1087_15bkl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    frontal ♂
    Nr. 2020.1005_19kl_r100 %
    1005_19kl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    dorsal ♂
    Nr. 2020.0930_49kl_r100 %
    0930_49kl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    lateral ♀
    Nr. 2020.9702_15kl_r100 %
    9702_15kl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    frontal ♀
    Nr. 2020.9782_90kl_r100 %
    9782_90kl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Laphria gibbosa
    dorsal ♀
    Nr. 2020.9756_67kl_r100 %
    9756_67kl_r
    Laphria gibbosa
    Große Mordfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Unterfamilie Leptogastrinae
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    Leptogaster cylindrica - Gemeine Schlankfliege
    Leptogaster cylindrica
    Leptogaster cylindrica - Gemeine Schlankfliege ♀
    Nr. 2021.8834_53kl_r100 %
    8834_53kl_r
    Leptogaster cylindrica
    Gemeine Schlankfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Leptogaster cylindrica
    Leptogaster cylindrica - Gemeine Schlankfliege ♂
    Nr. 2021.8759_66kl_r100 %
    8759_66kl_r
    Leptogaster cylindrica
    Gemeine Schlankfliege ♂
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Leptogaster cylindrica
    Deutscher Name:Gemeine Schlankfliege
    Unterfamilie:Leptogastrinae
    Rote Liste:Status unbekannt
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:11 - 18 mm
    Bevorzugtes Habitat:Krautschicht auf trockenen bis feuchten Flächen
    Weitere Ansichten:
    Leptogaster cylindrica
    lateral ♂
    Nr. 2021.8706_18kl_r100 %
    8706_18kl_r
    Leptogaster cylindrica
    Gemeine Schlankfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Leptogaster cylindrica
    lateral ♂
    Nr. 2021.8295_02kl_r100 %
    8295_02kl_r
    Leptogaster cylindrica
    Gemeine Schlankfliege ♂
    100mm; F/11 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Leptogaster cylindrica
    lateral ♀
    Nr. 2021.8641_52kl_r100 %
    8641_52kl_r
    Leptogaster cylindrica
    Gemeine Schlankfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Leptogaster cylindrica
    lateral ♀
    Nr. 2021.8330_38kl_r100 %
    8330_38kl_r
    Leptogaster cylindrica
    Gemeine Schlankfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Leptogaster guttiventris - Wald-Schlankfliege
    Kein Foto vorhanden...
    Leptogaster guttiventris
    Leptogaster guttiventris - Wald-Schlankfliege ♂
    Nr. 2014.6665_68bkl_r100 %
    6665_68bkl_r
    Leptogaster guttiventris
    Wald-Schlankfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Leptogaster guttiventris
    Deutscher Name:Wald-Schlankfliege
    Unterfamilie:Leptogastrinae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:8 - 13 mm
    Bevorzugtes Habitat:Binnendünen mit offenen Abschnitten, ruderale Landreitgrasflur, ruderale Halbtrockenrasen
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    Leptogaster subtilis - Klöppel-Schlankfliege
    Leptogaster subtilis
    Leptogaster subtilis - Klöppel-Schlankfliege ♀
    Nr. 2020.8422_33kl_r100 %
    8422_33kl_r
    Leptogaster subtilis
    Klöppel-Schlankfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Kein Foto vorhanden...
    Wissenschaftlicher Name:Leptogaster subtilis
    Deutscher Name:Klöppel-Schlankfliege
    Unterfamilie:Leptogastrinae
    Rote Liste:Status unbekannt
    Flugzeit:Juni - September
    Größe:7 - 11 mm
    Bevorzugtes Habitat:unbekannt, häufig in Gebäudeinnenräumen gefunden
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    Unterfamilie Stenopogoninae
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    Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege
    Cyrtopogon lateralis
    Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege ♀
    Nr. 2023.2180_93kl_r100 %
    2180_93kl_r
    Cyrtopogon lateralis
    Kleine Makelfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Cyrtopogon lateralis
    Cyrtopogon lateralis - Kleine Makelfliege ♂
    Nr. 2023.2308_18kl_r100 %
    2308_18kl_r
    Cyrtopogon lateralis
    Kleine Makelfliege ♂
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Cyrtopogon lateralis
    Deutscher Name:Kleine Makelfliege
    Unterfamilie:Stenopogoninae
    Rote Liste:Status unbekannt
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:9 - 12 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kahlschläge, Totholz, Lichtungen, hauptsächlich Nadelwälder
    Weitere Ansichten:
    Cyrtopogon lateralis
    frontal ♀
    Nr. 2023.2194_07bkl_r100 %
    2194_07bkl_r
    Cyrtopogon lateralis
    Kleine Makelfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Cyrtopogon lateralis
    dorsal ♀
    Nr. 2023.2208_20kl_r100 %
    2208_20kl_r
    Cyrtopogon lateralis
    Kleine Makelfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Cyrtopogon lateralis
    frontal ♂
    Nr. 2023.2348_57kl_r100 %
    2348_57kl_r
    Cyrtopogon lateralis
    Kleine Makelfliege ♂
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Cyrtopogon lateralis
    dorsal ♂
    Nr. 2023.2533_46kl_r100 %
    2533_46kl_r
    Cyrtopogon lateralis
    Kleine Makelfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Dioctria atricapilla - Schwarze Habichtsfliege
    Dioctria atricapilla
    Dioctria atricapilla - Schwarze Habichtsfliege ♀
    Nr. 2016.3530_33kl_r100 %
    3530_33kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    Dioctria atricapilla - Schwarze Habichtsfliege ♂
    Nr. 2016.3685_89kl_r100 %
    3685_89kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Wissenschaftlicher Name:Dioctria atricapilla
    Deutscher Name:Schwarze Habichtsfliege
    Unterfamilie:Stenopogoninae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:9 - 12 mm
    Bevorzugtes Habitat:ruderale Wiesen, nicht genutzte Obstbaumbestände, Staudenfluren und -säume, Flächen der Abfallwirtschaft
    Weitere Ansichten:
    Dioctria atricapilla
    lateral ♀
    Nr. 2016.3742_46kl_r100 %
    3742_46kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    lateral ♀
    Nr. 2016.3770_75kl_r100 %
    3770_75kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    frontal ♀
    Nr. 2016.3564_67kl_r100 %
    3564_67kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♀
    100mm; F/11 (DFF); 2.5s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    dorsal ♀
    Nr. 2016.3534_38kl_r100 %
    3534_38kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    dorsal ♀
    Nr. 2016.3693_00bkl_r100 %
    3693_00bkl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    frontal ♂
    Nr. 2016.3626_28bkl_r100 %
    3626_28bkl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Dioctria atricapilla
    dorsal ♂
    Nr. 2016.3692_95kl_r100 %
    3692_95kl_r
    Dioctria atricapilla
    Schwarze Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege
    Dioctria cothurnata
    Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege ♀
    Nr. 2021.9348_61bkl_r100 %
    9348_61bkl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria cothurnata
    Dioctria cothurnata - Beulen-Habichtsfliege ♂
    Nr. 2021.9500_19kl_r100 %
    9500_19kl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Dioctria cothurnata
    Deutscher Name:Beulen-Habichtsfliege
    Unterfamilie:Stenopogoninae
    Rote Liste:Status unbekannt
    Flugzeit:Juni - August
    Größe:12 - 14 mm
    Bevorzugtes Habitat:Krautschicht von Brachen und Säumen, u.a. auf Ackerbrache, Waldlichtung und Waldrand
    Weitere Ansichten:
    Dioctria cothurnata
    dorsal ♀
    Nr. 2021.9395_05kl_r100 %
    9395_05kl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/5 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria cothurnata
    frontal ♀
    Nr. 2021.9724_34bkl_r100 %
    9724_34bkl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/5 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria cothurnata
    lateral ♀
    Nr. 2021.9780_95kl_r100 %
    9780_95kl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria cothurnata
    dorsal ♂
    Nr. 2021.9419_29bkl_r100 %
    9419_29bkl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria cothurnata
    frontal ♂
    Nr. 2021.9644_58ckl_r100 %
    9644_58ckl_r
    Dioctria cothurnata
    Beulen-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/5 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege
    Dioctria hyalipennis
    Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♀
    Nr. 2021.6134_47bkl_r100 %
    6134_47bkl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    Dioctria hyalipennis - Gemeine Habichtsfliege ♂
    Nr. 2021.5915_23kle_r100 %
    5915_23kle_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♂
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Dioctria hyalipennis
    Deutscher Name:Gemeine Habichtsfliege
    Unterfamilie:Stenopogoninae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:8 - 13 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kiefernwälder, Waldmantel trockener Standorte, Friedhöfe, Bahnanlagen, Flugplätze, Flächen der Abfallwirtschaft, Kleingärten, Feuchtwiesen, perennierende Kleingewässer, Grünlandbrachen feuchter Standorte
    Weitere Ansichten:
    Dioctria hyalipennis
    dorsal ♂
    Nr. 2021.5884_91kl_r100 %
    5884_91kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    frontal ♂
    Nr. 2021.5892_00kl_r100 %
    5892_00kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♂
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    dorsal ♀
    Nr. 2021.6148_57kl_r100 %
    6148_57kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♀
    100mm; F/5 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    frontal ♀
    Nr. 2021.6172_79kl_r100 %
    6172_79kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    lateral ♀
    Nr. 2021.5972_84kl_r100 %
    5972_84kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    dorsal ♀
    Nr. 2021.5992_97kl_r100 %
    5992_97kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria hyalipennis
    frontal ♀
    Nr. 2021.6006_15kl_r100 %
    6006_15kl_r
    Dioctria hyalipennis
    Gemeine Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege
    Dioctria linearis
    Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege ♀
    Nr. 2017.2936_52ckl_r100 %
    2936_52ckl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    Dioctria linearis - Gestreifte Habichtsfliege ♂
    Nr. 2021.8131_46kl_r100 %
    8131_46kl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Dioctria linearis
    Deutscher Name:Gestreifte Habichtsfliege
    Unterfamilie:Stenopogoninae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:Mai - August
    Größe:9 - 13 mm
    Bevorzugtes Habitat:Waldränder, Hecken und Gärten, bevorzugt eher schattige als offene, sonnige Lebensräume
    Weitere Ansichten:
    Dioctria linearis
    lateral ♀
    Nr. 2017.2909_19kl_r100 %
    2909_19kl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    lateral ♀
    Nr. 2017.2936_52bkl_r100 %
    2936_52bkl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    frontal ♀
    Nr. 2017.2805_09kl_r100 %
    2805_09kl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    frontal ♀
    Nr. 2017.2842_56kl_r100 %
    2842_56kl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♀
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    dorsal ♀
    Nr. 2017.2681_87bkl_r100 %
    2681_87bkl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♀
    100mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    frontal ♂
    Nr. 2021.8073_92bkl_r100 %
    8073_92bkl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria linearis
    dorsal ♂
    Nr. 2021.7911_19kl_r100 %
    7911_19kl_r
    Dioctria linearis
    Gestreifte Habichtsfliege ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Dioctria rufipes - Höcker-Habichtsfliege
    Dioctria rufipes
    Dioctria rufipes - Höcker-Habichtsfliege ♀
    Nr. 2021.5067_79bkl_r100 %
    5067_79bkl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria rufipes
    Dioctria rufipes - Höcker-Habichtsfliege ♂
    Nr. 2021.5155_69kl_r100 %
    5155_69kl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Dioctria rufipes
    Deutscher Name:Höcker-Habichtsfliege
    Unterfamilie:Stenopogoninae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:April - Juli
    Größe:8 - 15 mm
    Bevorzugtes Habitat:Waldmantel trockener Standorte, Grünlanbrachen trockener Standorte, Bahnbrachen
    Weitere Ansichten:
    Dioctria rufipes
    lateral ♀
    Nr. 2021.5021_31kl_r100 %
    5021_31kl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria rufipes
    dorsal ♀
    Nr. 2021.4996_04ckl_r100 %
    4996_04ckl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria rufipes
    frontal ♀
    Nr. 2021.5049_57kl_r100 %
    5049_57kl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria rufipes
    lateral ♂
    Nr. 2021.5094_04kl_r100 %
    5094_04kl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria rufipes
    dorsal ♂
    Nr. 2021.5116_24kl_r100 %
    5116_24kl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Dioctria rufipes
    frontal ♂
    Nr. 2021.5148_54kl_r100 %
    5148_54kl_r
    Dioctria rufipes
    Höcker-Habichtsfliege ♂
    100mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Unterfamilie Stichopogoninae
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    Lasiopogon cinctus - Gemeiner Grauwicht
    Lasiopogon cinctus
    Lasiopogon cinctus - Gemeiner Grauwicht ♀
    Nr. 2021.6025_38ckl_r100 %
    6025_38ckl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    Lasiopogon cinctus - Gemeiner Grauwicht ♂
    Nr. 2021.6312_32bkl_r100 %
    6312_32bkl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Lasiopogon cinctus
    Deutscher Name:Gemeiner Grauwicht
    Unterfamilie:Stichopogoninae
    Rote Liste:Ungefährdet
    Flugzeit:April - Juli
    Größe:7 - 12 mm
    Bevorzugtes Habitat:Kiefernwälder, Waldmantel trockener Standorte, Binnendünen mit offenen Abschnitten
    Weitere Ansichten:
    Lasiopogon cinctus
    lateral ♂
    Nr. 2021.6312_32kl_r100 %
    6312_32kl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    lateral ♂
    Nr. 2021.6217_27kl_r100 %
    6217_27kl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    frontal ♂
    Nr. 2021.6228_45kl_r100 %
    6228_45kl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♂
    100mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    dorsal ♂
    Nr. 2021.6368_78kl_r100 %
    6368_78kl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♂
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    lateral ♀
    Nr. 2021.6025_38bkl_r100 %
    6025_38bkl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    frontal ♀
    Nr. 2021.6039_48kl_r100 %
    6039_48kl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Lasiopogon cinctus
    dorsal ♀
    Nr. 2021.6056_64kl_r100 %
    6056_64kl_r
    Lasiopogon cinctus
    Gemeiner Grauwicht ♀
    100mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
     
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    Stichopogon schineri - Schiner's Sandwicht
    Stichopogon schineri
    Stichopogon schineri - Schiner's Sandwicht ♀
    Nr. 2023.7357c2kl_r100 %
    7357c2kl_r
    Stichopogon schineri
    Schiner's Sandwicht ♀
    100mm; F/9; 1/250s; ISO 320
    Canon EOS 5D Mark IV
    Stichopogon schineri
    Stichopogon schineri - Schiner's Sandwicht ♂
    Nr. 2023.7363bkl_r100 %
    7363bkl_r
    Stichopogon schineri
    Schiner's Sandwicht ♂
    100mm; F/9; 1/320s; ISO 250
    Canon EOS 5D Mark IV
    Wissenschaftlicher Name:Stichopogon schineri
    Deutscher Name:Schiner's Sandwicht
    Unterfamilie:Stichopogoninae
    Rote Liste:Stark gefährdet
    Flugzeit:Juli - September
    Größe:5 - 8 mm
    Bevorzugtes Habitat:offene Sandflächen
    Weitere Ansichten:
    Stichopogon schineri
    frontal ♂
    Nr. 2023.7339kl_r100 %
    7339kl_r
    Stichopogon schineri
    Schiner's Sandwicht ♂
    100mm; F/9; 1/320s; ISO 160
    Canon EOS 5D Mark IV
         
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    Einige Bilder wurden im Gegensatz zu den Originalen gedreht oder in ihrem Ausschnitt verändert um gleiche Ansichten bzw. Größenverhältnisse zu erreichen.

    Die Angaben zur Roten Liste beziehen sich auf den Stand aus dem Jahr 2012.

    Die Angaben zu bevorzugten Habitaten beziehen auf das Land Berlin (DEGEN 2005), sofern die Art dort nachgewiesen wurde, andernfalls wurden unterschiedliche Quellen herangezogen.

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    Die Bestimmung aller Arten ist noch nicht vollständig!!!
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    10 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7486kl_r100 %
    7486kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7481_84kl_r100 %
    7481_84kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/09
    Funddatum:19.04.2012
    Körpergröße:7 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7422_28kl_r100 %
    7422_28kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    11 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7389_90kl_r100 %
    7389_90kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7362kl_r100 %
    7362kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/30s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/05
    Funddatum:16.04.2012
    Körpergröße:7 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7396_98kl_r100 %
    7396_98kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    12 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7600_05kl_r100 %
    7600_05kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7610_17kl_r100 %
    7610_17kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/18
    Funddatum:24.04.2012
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7629_35kl_r100 %
    7629_35kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    26 - Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8525_26kl_r100 %
    8525_26kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8541_42kl_r100 %
    8541_42kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/03
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8513_14kl_r100 %
    8513_14kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    27 - Carrhotus xanthogramma juv.
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9281_83kl_r100 %
    9281_83kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9223_25kl_r100 %
    9223_25kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/04
    Funddatum:16.04.2012
    Körpergröße:5,5 mm
    Bemerkung:Jungtier
     
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9211_14kl_r100 %
    9211_14kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    62 - Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0938_42kl_r100 %
    0938_42kl_r
    Chalcoscirtus infimus
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0958_61kl_r100 %
    0958_61kl_r
    Chalcoscirtus infimus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/07
    Funddatum:17.04.2012
    Körpergröße:2 mm
     
    Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0974_77kl_r100 %
    0974_77kl_r
    Chalcoscirtus infimus
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    13 - Cyrba algerina
    Cyrba algerina
    Cyrba algerina - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8076_82kl_r100 %
    8076_82kl_r
    Cyrba algerina
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Cyrba algerina
    Cyrba algerina - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7805_08ckl_r100 %
    7805_08ckl_r
    Cyrba algerina
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/13
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Cyrba algerina
    Cyrba algerina - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7784_90kl_r100 %
    7784_90kl_r
    Cyrba algerina
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    34 - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7756_58kl_r100 %
    7756_58kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7707_12kl_r100 %
    7707_12kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/02
    Funddatum:22.04.2012
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Art-untypische gelbe Färbung des Femur aller Beine.
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7733_36bkl_r100 %
    7733_36bkl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    35 - Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8664_67kl_r100 %
    8664_67kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8689_94kl_r100 %
    8689_94kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/13
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8671_76kl_r100 %
    8671_76kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    37 - Euophrys sp.
    Euophrys sp.
    Euophrys sp. - Springspinne ♀
    Nr. 2012_Spring.8618_19kl_r100 %
    8618_19kl_r
    Euophrys sp.
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys sp.
    Euophrys sp. - Springspinne ♀
    Nr. 2012_Spring.8641_44kl_r100 %
    8641_44kl_r
    Euophrys sp.
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/18
    Funddatum:24.04.2012
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:genital wie Euophrys rufibarbis, allerdings fehlt typische Behaa­rung des Clypeus
     
    Euophrys sp.
    Euophrys sp. - Springspinne ♀
    Nr. 2012_Spring.8649_51kl_r100 %
    8649_51kl_r
    Euophrys sp.
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    38 - Euophrys cf. rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8602_05kl_r100 %
    8602_05kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8583_88kl_r100 %
    8583_88kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/01
    Funddatum:15.04.2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8561_66kl_r100 %
    8561_66kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    52 - Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8917_18bkl_r100 %
    8917_18bkl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8929_31kl_r100 %
    8929_31kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8879_82kl_r100 %
    8879_82kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    52a - Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9032_33bkl_r100 %
    9032_33bkl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8980_83bkl_r100 %
    8980_83bkl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:2 mm
     
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8996_9005bkl_r100 %
    8996_9005bkl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    22 - Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8777_79kl_r100 %
    8777_79kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8785_87kl_r100 %
    8785_87kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/09
    Funddatum:19.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8744_48kl_r100 %
    8744_48kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    46 - Evarcha jucunda ♀ juv.
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8789_90kl_r100 %
    8789_90kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8792_94kl_r100 %
    8792_94kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/09
    Funddatum:19.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8799_801kl_r100 %
    8799_801kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    46 - Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.4434_36kl_r100 %
    4434_36kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.4404_07kl_r100 %
    4404_07kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/09
    Funddatum:19.04.2012
    Körpergröße:7 mm
     
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.4410_13kl_r100 %
    4410_13kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1.3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    39 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9625kl_r100 %
    9625kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9607_08kl_r100 %
    9607_08kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/13
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9610_13kl_r100 %
    9610_13kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    40 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9573_77kl_r100 %
    9573_77kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9242_44kl_r100 %
    9242_44kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/11
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9248_50bkl_r100 %
    9248_50bkl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    43 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9569_70kl_r100 %
    9569_70kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9556_57kl_r100 %
    9556_57kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:16.04.2012
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9561_64kl_r100 %
    9561_64kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    60 - Heliophanus agricola ♀ juv.
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6942kl_r100 %
    6942kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8; 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6976_79kl_r100 %
    6976_79kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6963_69kl_r100 %
    6963_69kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    60 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1669_75bkl_r100 %
    1669_75bkl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1723_30kl_r100 %
    1723_30kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1736_39kl_r100 %
    1736_39kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    49 - Icius subinermis
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7947_54kl_r100 %
    7947_54kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7971_83kl_r100 %
    7971_83kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/11
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7986_88kl_r100 %
    7986_88kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    49 - Icius subinermis
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.3777_79kl_r100 %
    3777_79kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.3765_72kl_r100 %
    3765_72kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/12
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.3783_85kl_r100 %
    3783_85kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    51 - Icius subinermis
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.4241_44kl_r100 %
    4241_44kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.4255_59kl_r100 %
    4255_59kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/11
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.4261_70kl_r100 %
    4261_70kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    49 - Leptorchestes peresi ♂ juv.
    Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9057_58kl_r100 %
    9057_58kl_r
    Leptorchestes peresi
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9050_56ckl_r100 %
    9050_56ckl_r
    Leptorchestes peresi
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/05
    Funddatum:16.04.2012
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Jungtier
     
    Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9064_66bkl_r100 %
    9064_66bkl_r
    Leptorchestes peresi
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    49 - Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.587_95kl_r100 %
    587_95kl_r
    Leptorchestes peresi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0571_79kl_r100 %
    0571_79kl_r
    Leptorchestes peresi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/05
    Funddatum:16.04.2012
    Körpergröße:6 mm
     
    Leptorchestes peresi
    Leptorchestes peresi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0549_55kl_r100 %
    0549_55kl_r
    Leptorchestes peresi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    15 - Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9449_51kl_r100 %
    9449_51kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9444_48kl_r100 %
    9444_48kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/12
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:9 mm
     
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9436_38kl_r100 %
    9436_38kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    18 - Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9521_29kl_r100 %
    9521_29kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9513_18kl_r100 %
    9513_18kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/12
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:7 mm
     
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9500_09kl_r100 %
    9500_09kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    20 - Menemerus taeniatus ♂ juv.
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9413_20kl_r100 %
    9413_20kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9398_402kl_r100 %
    9398_402kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/12
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:6 mm
    Bemerkung:subadultes Männchen
     
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9319_22kl_r100 %
    9319_22kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    20 - Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6873_80bkl_r100 %
    6873_80bkl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6895_90kl_r100 %
    6895_90kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/12
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:8,5 mm
     
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6902_05kl_r100 %
    6902_05kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    23 - Pellenes arciger
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8023_28kl_r100 %
    8023_28kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7958_59kl_r100 %
    7958_59kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/06
    Funddatum:17.04.2012
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Portugal
     
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7994_8000kl_r100 %
    7994_8000kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    25 - Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7882_85kl_r100 %
    7882_85kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7872_80kl_r100 %
    7872_80kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/11
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7897_900kl_r100 %
    7897_900kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    47 - Pellenes geniculatus juv.
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8158_63kl_r100 %
    8158_63kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8151_56bkl_r100 %
    8151_56bkl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/06
    Funddatum:17.04.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8118_19kl_r100 %
    8118_19kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    29 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8358_61kl_r100 %
    8358_61kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8370_79kl_r100 %
    8370_79kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/04
    Funddatum:16.04.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8343_48kl_r100 %
    8343_48kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    32 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8207_13kl_r100 %
    8207_13kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8215_25kl_r100 %
    8215_25kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/11
    Funddatum:21.04.2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8319_21kl_r100 %
    8319_21kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    45 - Pseudeuophrys erratica
    Pseudeuophrys erratica
    Pseudeuophrys erratica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8479_82kl_r100 %
    8479_82kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys erratica
    Pseudeuophrys erratica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8499_504kl_r100 %
    8499_504kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Pseudeuophrys erratica
    Pseudeuophrys erratica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.8440_44kl_r100 %
    8440_44kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    50 - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9873_78bkl_r100 %
    9873_78bkl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9136kl_r100 %
    9136kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/09
    Funddatum:19.04.2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9702_05kl_r100 %
    9702_05kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    31 - Yllenus squamifer
    Yllenus squamifer
    Yllenus squamifer - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7355_57kl_r100 %
    7355_57kl_r
    Yllenus squamifer
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Yllenus squamifer
    Yllenus squamifer - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7312kl_r100 %
    7312kl_r
    Yllenus squamifer
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/5s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:P12/10
    Funddatum:20.04.2012
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Yllenus squamifer
    Yllenus squamifer - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7329_32bkl_r100 %
    7329_32bkl_r
    Yllenus squamifer
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Die Bestimmung aller Arten ist noch nicht vollständig!!!
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    08 - Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis - Springspinne ♂
    Nr. 2012_Spring.2467_71kl_r100 %
    2467_71kl_r
    Leptorchestes berolinensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis - Springspinne ♂
    Nr. 2012_Spring.2459_63kl_r100 %
    2459_63kl_r
    Leptorchestes berolinensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/02
    Funddatum:07.06.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis - Springspinne ♂
    Nr. 2012_Spring.2447_51kl_r100 %
    2447_51kl_r
    Leptorchestes berolinensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01 - Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0554_56kl_r100 %
    0554_56kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1016_20kl_r100 %
    1016_20kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/19
    Funddatum:13.06.2012
    Körpergröße:6 mm
     
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0571_72bkl_r100 %
    0571_72bkl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    06 - Sitticus rupicola ♂ juv.
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.2612_13kl_r100 %
    2612_13kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.2626_28bkl_r100 %
    2626_28bkl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/19
    Funddatum:13.06.2012
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.2678_81kl_r100 %
    2678_81kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    07 - Sitticus saltator
    Sitticus saltator
    Sitticus saltator - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0878_79kl_r100 %
    0878_79kl_r
    Sitticus saltator
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus saltator
    Sitticus saltator - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0874_78kl_r100 %
    0874_78kl_r
    Sitticus saltator
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/01
    Funddatum:07.06.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Sitticus saltator
    Sitticus saltator - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0902_06kl_r100 %
    0902_06kl_r
    Sitticus saltator
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    10 - Sitticus pubescens
    Sitticus pubescens
    Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7177_80bkl_r100 %
    7177_80bkl_r
    Sitticus pubescens
    Vierpunktspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus pubescens
    Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7167_71kl_r100 %
    7167_71kl_r
    Sitticus pubescens
    Vierpunktspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/02
    Funddatum:07.06.2012
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Sitticus pubescens
    Sitticus pubescens - Vierpunktspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7128_33kl_r100 %
    7128_33kl_r
    Sitticus pubescens
    Vierpunktspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    13 - Sitticus saxicola
    Sitticus saxicola
    Sitticus saxicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1828_29kl_r100 %
    1828_29kl_r
    Sitticus saxicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus saxicola
    Sitticus saxicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1712_14kl_r100 %
    1712_14kl_r
    Sitticus saxicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/05
    Funddatum:08.06.2012
    Körpergröße:5 mm
     
    Sitticus saxicola
    Sitticus saxicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.1643_50bkl_r100 %
    1643_50bkl_r
    Sitticus saxicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    14 - Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7261_63kl_r100 %
    7261_63kl_r
    Sitticus penicillatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7264_65kl_r100 %
    7264_65kl_r
    Sitticus penicillatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/00
    Funddatum:01.05.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7251_54kl_r100 %
    7251_54kl_r
    Sitticus penicillatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    15 - Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7282bkl_r100 %
    7282bkl_r
    Sitticus penicillatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1.3s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7278_81kl_r100 %
    7278_81kl_r
    Sitticus penicillatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/00
    Funddatum:01.05.2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Sitticus penicillatus
    Sitticus penicillatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7304_08kl_r100 %
    7304_08kl_r
    Sitticus penicillatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    09 - Talavera petrensis
    Talavera petrensis
    Talavera petrensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0819_21kl_r100 %
    0819_21kl_r
    Talavera petrensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Talavera petrensis
    Talavera petrensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0758_60kl_r100 %
    0758_60kl_r
    Talavera petrensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:AT12/20
    Funddatum:14.06.2012
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Talavera petrensis
    Talavera petrensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.0765_69kl_r100 %
    0765_69kl_r
    Talavera petrensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1.3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01 - Carrhotus xanthogramma ♂ juv.
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2161kl_r100 %
    2161kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♂ juv.
    100mm; F/10; 1/13s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2172kl_r100 %
    2172kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♂ juv.
    100mm; F/8; 1/15s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Waldschneise bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4 mm
     
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2174kl_r100 %
    2174kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♂ juv.
    100mm; F/8; 1/20s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    01 - Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.4715kl_r100 %
    4715kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♂
    100mm; F/11; 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.4719kl_r100 %
    4719kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♂
    100mm; F/8; 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Waldschneise bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:6 mm
     
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.4722kl_r100 %
    4722kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♂
    100mm; F/7.1; 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    02 - Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7285_91bkl_r100 %
    7285_91bkl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7277_82kl_r100 %
    7277_82kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Waldschneise bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:6 mm
     
    Carrhotus xanthogramma
    Carrhotus xanthogramma - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7303_07kl_r100 %
    7303_07kl_r
    Carrhotus xanthogramma
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    14 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2132ekl_r100 %
    2132ekl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    100mm; F/8; 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2152kl_r100 %
    2152kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    100mm; F/10; 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Waldschneise bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2154bkl_r100 %
    2154bkl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    100mm; F/10; 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    15 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2601bkl_r100 %
    2601bkl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2598bkl_r100 %
    2598bkl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Waldschneise bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2608bkl_r100 %
    2608bkl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    03 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2759kl_r100 %
    2759kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/13s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2751bkl_r100 %
    2751bkl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/15s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Trockenhang bei St.Leon
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2764kl_r100 %
    2764kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    04 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2737kl_r100 %
    2737kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2708kl_r100 %
    2708kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/6s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Trockenhang bei St.Leon
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2739kl_r100 %
    2739kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    08 - Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2501ckl_r100 %
    2501ckl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2492kl_r100 %
    2492kl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Straßengraben bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4 mm
     
    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2660_64kl_r100 %
    2660_64kl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    09 - Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.5126_33bkl_r100 %
    5126_33bkl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.5146_58kl_r100 %
    5146_58kl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Straßengraben bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.5137_38ckl100 %
    5137_38ckl
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    07 - Mendoza canestrinii
    Mendoza canestrinii
    Mendoza canestrinii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.3671_79kl_r100 %
    3671_79kl_r
    Mendoza canestrinii
    Springspinne ♀
    65mm; F/5 (DFF); 1/8s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Mendoza canestrinii
    Mendoza canestrinii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2489kl_r100 %
    2489kl_r
    Mendoza canestrinii
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Straßengraben bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:9 mm
     
    Mendoza canestrinii
    Mendoza canestrinii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2475_76kl_r100 %
    2475_76kl_r
    Mendoza canestrinii
    Springspinne ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    06 - Myrmarachne formicaria
    Myrmarachne formicaria
    Myrmarachne formicaria - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.3043kl_r100 %
    3043kl_r
    Myrmarachne formicaria
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Myrmarachne formicaria
    Myrmarachne formicaria - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.3039kl_r100 %
    3039kl_r
    Myrmarachne formicaria
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:Straßengraben bei La Grèze
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4,5 mm
     
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    10 - Saitis barbipipes
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2125kl_r100 %
    2125kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂
    100mm; F/8; 1/10s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2559kl_r100 %
    2559kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂
    100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:La Grèze / Mauern
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:4 mm
     
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2563kl_r100 %
    2563kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂
    100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    11 - Saitis barbipipes ♂ juv.
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2623bkl_r100 %
    2623bkl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2626kl_r100 %
    2626kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8; 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:La Grèze / Mauern
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:3 mm
     
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2625kl_r100 %
    2625kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8; 1/2s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    12 - Saitis barbipipes
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2567bkl_r100 %
    2567bkl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/3s; ISO 200
    Canon EOS 50D

    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2572kl_r100 %
    2572kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♀
    100mm; F/8; 1/4s; ISO 200
    Canon EOS 50D
    Fundort:La Grèze / Mauern
    Funddatum:April 2011
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2011_Spring.2592_94kl_r100 %
    2592_94kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♀
    100mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 200
    Canon EOS 50D
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    Dieses Projekt befindet sich momentan in Bearbeitung. Die Liste ist daher noch nicht vollständig. Außerdem wurden einige Tiere bisher noch nicht genital bestimmt.
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    20 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3101_04kl_r100 %
    3101_04kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3079_85kl_r100 %
    3079_85kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 09+10
    Funddatum:03.05.2013
    Körpergröße:7 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3071_75kl_r100 %
    3071_75kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    56 - Aelurillus monardi
    Aellurillus monardi
    Aellurillus monardi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2939_45kl_r100 %
    2939_45kl_r
    Aellurillus monardi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Aellurillus monardi
    Aellurillus monardi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2992_99kl_r100 %
    2992_99kl_r
    Aellurillus monardi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 800
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 02-04
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4 mm
     
    Aellurillus monardi
    Aellurillus monardi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2952_57kl_r100 %
    2952_57kl_r
    Aellurillus monardi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 800
    Canon EOS 50D
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    73 - Aelurillus sp. juv.
    Aelurillus sp.
    Aelurillus sp. - Springspinne juv.
    Nr. 2013_Spring.9596_601kl_r100 %
    9596_601kl_r
    Aelurillus sp.
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus sp.
    Aelurillus sp. - Springspinne juv.
    Nr. 2013_Spring.9612_24kl_r100 %
    9612_24kl_r
    Aelurillus sp.
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 17+19
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:evtl. A. v-insignitus
     
    Aelurillus sp.
    Aelurillus sp. - Springspinne juv.
    Nr. 2013_Spring.9566_72kl_r100 %
    9566_72kl_r
    Aelurillus sp.
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    J06 - Aelurillus v-insignitus
    Aelurillus v-insignitus
    Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4723_28kl_r100 %
    4723_28kl_r
    Aelurillus v-insignitus
    V-Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus v-insignitus
    Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4740_57kl_r100 %
    4740_57kl_r
    Aelurillus v-insignitus
    V-Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:El 01
    Funddatum:2013
    Körpergröße:7 mm
     
    Aelurillus v-insignitus
    Aelurillus v-insignitus - V-Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4777_87kl_r100 %
    4777_87kl_r
    Aelurillus v-insignitus
    V-Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    53 - Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0807_11kl_r100 %
    0807_11kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0855_63kl_r100 %
    0855_63kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 02-04
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0839_44kl_r100 %
    0839_44kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    22 - Euophrys innotata
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3370_74bkl_r100 %
    3370_74bkl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3332_37kl_r100 %
    3332_37kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♂
    65mm; F/5 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 09+10
    Funddatum:30.04.2013
    Körpergröße:2,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3352_49kl_r100 %
    3352_49kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    46 - Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4432_37kl_r100 %
    4432_37kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4402_06kl_r100 %
    4402_06kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 05+06
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4394_401kl_r100 %
    4394_401kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    47 - Euophrys innotata
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9725_30kl_r100 %
    9725_30kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9733_36kl_r100 %
    9733_36kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 05+06
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:2,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9748_54kl_r100 %
    9748_54kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    49 - Euophrys innotata
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.6165_69bkl_r100 %
    6165_69bkl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.6178_82bkl_r100 %
    6178_82bkl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 05+06
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.6198_205kl_r100 %
    6198_205kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    52 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4086_92bkl_r100 %
    4086_92bkl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 500
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4126_34ckl_r100 %
    4126_34ckl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 05+06
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4105_10kl_r100 %
    4105_10kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/1s; ISO 500
    Canon EOS 50D
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    81- Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.1931_34kl_r100 %
    1931_34kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.1950_54kl_r100 %
    1950_54kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 05+06
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:3 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.1917_20kl_r100 %
    1917_20kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    J02 - Euophrys sp.
    Euophrys sp.
    Euophrys sp. - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4606_11kl_r100 %
    4606_11kl_r
    Euophrys sp.
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys sp.
    Euophrys sp. - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4618_27kl_r100 %
    4618_27kl_r
    Euophrys sp.
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:El 01
    Funddatum:2013
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:keine bisher aus Europa be­schriebene Euophrys-Art paßt in ihrer Beschreibung völlig auf diese Art; sehr ähnlich ist aber E. rufibarbis
     
    Euophrys sp.
    Euophrys sp. - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4637_43kl_r100 %
    4637_43kl_r
    Euophrys sp.
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/1s; ISO 500
    Canon EOS 50D
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    18 - Evarcha jucunda ♂ juv.
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3578_91kl_r100 %
    3578_91kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3642_51kl_r100 %
    3642_51kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 09+10
    Funddatum:30.04.2013
    Körpergröße:6 mm
     
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3608_19kl_r100 %
    3608_19kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    nach oben   



    19 - Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4483_87kl_r100 %
    4483_87kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4462_65kl_r100 %
    4462_65kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 09+10
    Funddatum:30.04.2013
    Körpergröße:6 mm
     
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4449_59kl_r100 %
    4449_59kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    04 - Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5202_06kl_r100 %
    5202_06kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5210_14kl_r100 %
    5210_14kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 20+21
    Funddatum:03.05.2013
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5191_95kl_r100 %
    5191_95kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    nach oben   



    05 - Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5297_300kl_r100 %
    5297_300kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5317_21kl_r100 %
    5317_21kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 20+21
    Funddatum:03.05.2013
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5350_53kl_r100 %
    5350_53kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 50D
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    17 - Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9818kl_r100 %
    9818kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/11; 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5511_14kl_r100 %
    5511_14kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 00
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9820_21kl_r100 %
    9820_21kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    nach oben   



    42 - Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3392_93kl_r100 %
    3392_93kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3430_37kl_r100 %
    3430_37kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 01
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3412_15kl_r100 %
    3412_15kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    61 - Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0551_53kl_r100 %
    0551_53kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0520_25kl_r100 %
    0520_25kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 02-04
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Heliophanus rufithorax
    Heliophanus rufithorax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0534_37kl_r100 %
    0534_37kl_r
    Heliophanus rufithorax
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    02 - Icius hamatus
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2666_72kl_r100 %
    2666_72kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2710_17kl_r100 %
    2710_17kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/80s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 22
    Funddatum:04.05.2013
    Körpergröße:6 mm
     
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2695_701kl_r100 %
    2695_701kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    60 - Icius hamatus
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4173_83kl_r100 %
    4173_83kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4202_10kl_r100 %
    4202_10kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 02-04
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4258_62kl_r100 %
    4258_62kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    76 - Icius hamatus
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.1775_83kl_r100 %
    1775_83kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.1784_94kl_r100 %
    1784_94kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 17-19
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:5 mm
     
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.1796_04kl_r100 %
    1796_04kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    29 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3119_26kl_r100 %
    3119_26kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3184_87kl_r100 %
    3184_87kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 15+16
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:7 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3137_40kl_r100 %
    3137_40kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    11 - Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2755_60kl_r100 %
    2755_60kl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2788_92kl_r100 %
    2788_92kl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 07
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Marpissa nivoyi
    Marpissa nivoyi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2769_73kl_r100 %
    2769_73kl_r
    Marpissa nivoyi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    27 - Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3242_57kl_r100 %
    3242_57kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3291_304kl_r100 %
    3291_304kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 15+16
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:9 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3274_81kl_r100 %
    3274_81kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    J03 - Neaetha sp.
    Neaetha sp.
    Neaetha sp. - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5145_50kl_r100 %
    5145_50kl_r
    Neaetha sp.
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Neaetha sp.
    Neaetha sp. - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5086_91kl_r100 %
    5086_91kl_r
    Neaetha sp.
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:El 01
    Funddatum:2013
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:das Tier ist keiner bisher beschriebenen Art eindeutig zuzuordnen; am ehesten paßt Neaetha sp. in Logunov 1993
     
    Neaetha sp.
    Neaetha sp. - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5109_16kl_r100 %
    5109_16kl_r
    Neaetha sp.
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    54 - Pellenes arciger
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4335_39kl_r100 %
    4335_39kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4356_67kl_r100 %
    4356_67kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 02-04
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4,5 mm
    Bemerkung:der typische weiße Längsstrich auf der Kopfplatte fehlt wahr­scheinlich aufgrund der abge­nutzten Haare
     
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4373_79kl_r100 %
    4373_79kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    77 - Pellenes arciger
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2922_33kl_r100 %
    2922_33kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2891_97kl_r100 %
    2891_97kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 17
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:der typische weiße Längsstrich auf der Kopfplatte fehlt wahr­scheinlich aufgrund der abge­nutzten Haare
     
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2872_75kl_r100 %
    2872_75kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    06 - Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4956_66kl_r100 %
    4956_66kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4976_84kl_r100 %
    4976_84kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 20+21
    Funddatum:03.05.2013
    Körpergröße:7 mm
    Bemerkung:seltene Farbvariante
     
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4867_73kl_r100 %
    4867_73kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    38 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4274_82kl_r100 %
    4274_82kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4293_301kl_r100 %
    4293_301kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 01
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:5 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4306_13kl_r100 %
    4306_13kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    J01 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5464_73bkl_r100 %
    5464_73bkl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5421_29kl_r100 %
    5421_29kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:El 02
    Funddatum:2013
    Körpergröße:5 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5435_43kl_r100 %
    5435_43kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    102 - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2461_68kl_r100 %
    2461_68kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2470_78bkl_r100 %
    2470_78bkl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 00
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:3 mm
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.2453_59kl_r100 %
    2453_59kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    104 - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3473_80kl_r100 %
    3473_80kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3514_18kl_r100 %
    3514_18kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 00
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3502_05kl_r100 %
    3502_05kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    16 - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9813_15kl_r100 %
    9813_15kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9799_04bkl_r100 %
    9799_04bkl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 00
    Funddatum:28.04.2013
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.9790_93kl_r100 %
    9790_93kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    03 - Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5628_33kl_r100 %
    5628_33kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5634_42kl_r100 %
    5634_42kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 22
    Funddatum:04.05.2013
    Körpergröße:5 mm
     
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.5528_31kl_r100 %
    5528_31kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    J05 - Synageles albotrimaculatus
    Synageles albotrimaculatus
    Synageles albotrimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4694_702bkl_r100 %
    4694_702bkl_r
    Synageles albotrimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Synageles albotrimaculatus
    Synageles albotrimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4717_21kl_r100 %
    4717_21kl_r
    Synageles albotrimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa J01
    Funddatum:2013
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Synageles albotrimaculatus
    Synageles albotrimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.4678_71kl_r100 %
    4678_71kl_r
    Synageles albotrimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    79 - Thyene imperialis juv.
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne juv.
    Nr. 2013_Spring.8105_11kl_r100 %
    8105_11kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne juv.
    Nr. 2013_Spring.8046_51kl_r100 %
    8046_51kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 17
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:7 mm
     
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne juv.
    Nr. 2013_Spring.8068_75kl_r100 %
    8068_75kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    79 - Thyene imperialis
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0171_74ckl_r100 %
    0171_74ckl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0100_08100 %
    0100_08
    Thyene imperialis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 17
    Funddatum:02.05.2013
    Körpergröße:8 mm
     
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.0072_83kl_r100 %
    0072_83kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    31 - Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3501_08kl_r100 %
    3501_08kl_r
    Yllenus gavdos
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3467_74bkl_r100 %
    3467_74bkl_r
    Yllenus gavdos
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Sa 07+08
    Funddatum:29.04.2013
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Sardinien
     
    Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.3530_37kl_r100 %
    3530_37kl_r
    Yllenus gavdos
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    05 - Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9830_33kl_r100 %
    9830_33kl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9901_05kl_r100 %
    9901_05kl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Osp
    Funddatum:2012
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9847_49kl_rl100 %
    9847_49kl_rl
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01 - Icius hamatus
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9087_92kl_r100 %
    9087_92kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9094_100kl_r100 %
    9094_100kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Osp
    Funddatum:2012
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9131_36kl_r100 %
    9131_36kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    04 - Pseudeuophrys obsoleta juv.
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6229_39kl_r100 %
    6229_39kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1.3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6179_85kl_r100 %
    6179_85kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1.6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Osp
    Funddatum:2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6170_74kl_r100 %
    6170_74kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/5 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    04 - Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9960_65kl_r100 %
    9960_65kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9927_33kl_r100 %
    9927_33kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Osp
    Funddatum:2012
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.9875_78kl_r100 %
    9875_78kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    06 - Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7414_17kl_r100 %
    7414_17kl_r
    Pseudeuophrys lanigera
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7452_57kl_r100 %
    7452_57kl_r
    Pseudeuophrys lanigera
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Lubljana
    Funddatum:2012
    Körpergröße:3 mm
     
    Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.7418_21kl_r100 %
    7418_21kl_r
    Pseudeuophrys lanigera
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    08 - Pseudicius encarpatus
    Pseudicius encarpatus
    Pseudicius encarpatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6356_58bkl_r100 %
    6356_58bkl_r
    Pseudicius encarpatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudicius encarpatus
    Pseudicius encarpatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6138_43kl_r100 %
    6138_43kl_r
    Pseudicius encarpatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ljubljana
    Funddatum:2012
    Körpergröße:6 mm
     
    Pseudicius encarpatus
    Pseudicius encarpatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6148_51kl_r100 %
    6148_51kl_r
    Pseudicius encarpatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    07 - Saitis barbipes
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6311_14kl_r100 %
    6311_14kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6284_85kl_r100 %
    6284_85kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Skocjanske jame
    Funddatum:2012
    Körpergröße:6 mm
     
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2012_Spring.6295_301kl_r100 %
    6295_301kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    10 - Aelurillus balearus ♀ juv.
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3434_39kl_r100 %
    3434_39kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3464_71kl_r100 %
    3464_71kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:24.03.2014
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3490_99kl_r100 %
    3490_99kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    10 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9180_88kl_r100 %
    9180_88kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9149_57kl_r100 %
    9149_57kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:24.03.2014
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9131_37kl_r100 %
    9131_37kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    34 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3407_15kl_r100 %
    3407_15kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3349_55kl_r100 %
    3349_55kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:31.03.2014
    Körpergröße:4,8 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3362_68kl_r100 %
    3362_68kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    35 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3684_85bkl_r100 %
    3684_85bkl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3715_20kl_r100 %
    3715_20kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:31.03.2014
    Körpergröße:4,8 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3692_701kl_r100 %
    3692_701kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    39 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4428_34kl_r100 %
    4428_34kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4478_86kl_r100 %
    4478_86kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:31.03.2014
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4456_62kl_r100 %
    4456_62kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    05 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3601_09kl_r100 %
    3601_09kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3549_57kl_r100 %
    3549_57kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:23.03.2014
    Körpergröße:6,2 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3524_34kl_r100 %
    3524_34kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    24 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3623_29kl_r100 %
    3623_29kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3638_46kl_r100 %
    3638_46kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:28.03.2014
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3678_83kl_r100 %
    3678_83kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    26 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.668_71kl_r100 %
    668_71kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.680_87kl_r100 %
    680_87kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:28.03.2014
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.648_55kl_r100 %
    648_55kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    19 - Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5975kl_r100 %
    5975kl_r
    Chalcoscirtus infimus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5937_40kl_r100 %
    5937_40kl_r
    Chalcoscirtus infimus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:29.03.2014
    Körpergröße:1,5 mm
     
    Chalcoscirtus infimus
    Chalcoscirtus infimus - Springspinne ♂
    Nr. 2014_Spring.5931_34kl_r100 %
    5931_34kl_r
    Chalcoscirtus infimus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    02 - Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4507_14kl_r100 %
    4507_14kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4529_35kl_r100 %
    4529_35kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Alcudia
    Funddatum:23.03.2014
    Körpergröße:3,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Mallorca
     
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4559kl_r100 %
    4559kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8; 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    17 - Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6648_50bkl_r100 %
    6648_50bkl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6617_22kl_r100 %
    6617_22kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Albufera
    Funddatum:24.03.2014
    Körpergröße:3,8 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Mallorca
     
    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6609_10kl_r100 %
    6609_10kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    27 - Icius hamatus
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4164_71kl_r100 %
    4164_71kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4122_32kl_r100 %
    4122_32kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Alcudia
    Funddatum:29.03.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Mallorca
     
    Icius hamatus
    Icius hamatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4098_105kl_r100 %
    4098_105kl_r
    Icius hamatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01 - Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3997_93kl_r100 %
    3997_93kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4025_34kl_r100 %
    4025_34kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Alcudia
    Funddatum:23.03.2014
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4010_14kl_r100 %
    4010_14kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    13 - Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.7464_70ckl_r100 %
    7464_70ckl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.7498_06kl_r100 %
    7498_06kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Alcudia
    Funddatum:24.03.2014
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.7523_25kl_r100 %
    7523_25kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    31 - Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3927_35kl_r100 %
    3927_35kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3973_81kl_r100 %
    3973_81kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Alcudia
    Funddatum:31.03.2014
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3990_95kl_r100 %
    3990_95kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    36 - Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4664_68kl_r100 %
    4664_68kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4640_47kl_r100 %
    4640_47kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Alcudia
    Funddatum:31.03.2014
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4627_33kl_r100 %
    4627_33kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    05 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8295_301kl_r100 %
    8295_301kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8211_24kl_r100 %
    8211_24kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:19.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:leider schon sehr abgenutzt
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8185_96kl_r100 %
    8185_96kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    11 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5031_38kl_r100 %
    5031_38kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4983_89kl_r100 %
    4983_89kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/80s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:19.06.2014
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4973_82kl_r100 %
    4973_82kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    14 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5136_43kl_r100 %
    5136_43kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5180_88kl_r100 %
    5180_88kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:19.06.2014
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5125_30kl_r100 %
    5125_30kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    49 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8993_99kl_r100 %
    8993_99kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9086_95kl_r100 %
    9086_95kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Mastichari
    Funddatum:23.06.2014
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9039_45kl_r100 %
    9039_45kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    39 - Cyrba algerina
    Cyrba algerina
    Cyrba algerina - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2652_56bkl_r100 %
    2652_56bkl_r
    Cyrba algerina
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Cyrba algerina
    Cyrba algerina - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2646_51bkl_r100 %
    2646_51bkl_r
    Cyrba algerina
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Fundort:Kardamena
    Funddatum:22.06.2014
    Körpergröße:6 mm
     
    Cyrba algerina
    Cyrba algerina - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2634_38kl_r100 %
    2634_38kl_r
    Cyrba algerina
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D

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    18 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4208_13kl_r100 %
    4208_13kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4178_85kl_r100 %
    4178_85kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:20.06.2014
    Körpergröße:3 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4158_66kl_r100 %
    4158_66kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    40 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3230_33bkl_r100 %
    3230_33bkl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3211_16kl_r100 %
    3211_16kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:22.06.2014
    Körpergröße:3,3 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3183_87kl_r100 %
    3183_87kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    45 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4295_01kl_r100 %
    4295_01kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4306_10kl_r100 %
    4306_10kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:23.06.2014
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4313_16kl_r100 %
    4313_16kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    61 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9588_95kl_r100 %
    9588_95kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9644_49kl_r100 %
    9644_49kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:19.06.2014
    Körpergröße:6 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9670_78kl_r100 %
    9670_78kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    63a - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4196_03kl_r100 %
    4196_03kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4141_44kl_r100 %
    4141_44kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4110_16kl_r100 %
    4110_16kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    64 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9756_61kl_r100 %
    9756_61kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9509_16kl_r100 %
    9509_16kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:19.06.2014
    Körpergröße:7 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9731_39kl_r100 %
    9731_39kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    73 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8783_91bkl_r100 %
    8783_91bkl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8723_34kl_r100 %
    8723_34kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:26.06.2014
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8751_58kl_r100 %
    8751_58kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    22 - Heliophanus equester
    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8531_34kl_r100 %
    8531_34kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8559_62kl_r100 %
    8559_62kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8522_25kl_r100 %
    8522_25kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    34 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4269_71kl_r100 %
    4269_71kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3427_36kl_r100 %
    3427_36kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:3,5 mm
    Bemerkung:Musterung und Farbe deutlich von Normal­form verschieden; genital ein­deutig H.kochii
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4222_27kl_r100 %
    4222_27kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    57 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4424_28kl_r100 %
    4424_28kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4575_86kl_r100 %
    4575_86kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Musterung und Farbe von Normal­form verschieden; genital ein­deutig H.kochii
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4391_97bkl_r100 %
    4391_97bkl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    57a - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4037_45bkl_r100 %
    4037_45bkl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4004_17kl_r100 %
    4004_17kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Musterung und Farbe von Normal­form verschieden; genital ein­deutig H.kochii

    Nachzucht
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.4124_29bkl100 %
    4124_29bkl
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    57b - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5073_82bkl_r100 %
    5073_82bkl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5047_55kl_r100 %
    5047_55kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Musterung und Farbe von Normal­form verschieden; genital ein­deutig H.kochii

    Nachzucht
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.5038_43kl_r100 %
    5038_43kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    59 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6153_60kl_r100 %
    6153_60kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6162_71kl_r100 %
    6162_71kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Musterung und Farbe von Normal­form verschieden; genital ein­deutig H.kochii
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6178_82kl_r100 %
    6178_82kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    80 - Heliophanus equester
    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9069_77kl_r100 %
    9069_77kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9088_93kl_r100 %
    9088_93kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos

    Nachzucht
     
    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9083_87kl_r100 %
    9083_87kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    83 - Heliophanus equester
    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.7695_98kl_r100 %
    7695_98kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.7661_69kl_r100 %
    7661_69kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:4,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos

    Nachzucht
     
    Heliophanus equester
    Heliophanus equester - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.7643_48kl_r100 %
    7643_48kl_r
    Heliophanus equester
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    24 - Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1106_14kl_r100 %
    1106_14kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1115_22kl_r100 %
    1115_22kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:6 mm
     
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1086_92kl_r100 %
    1086_92kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/4.5 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    70 - Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1152_58kl_r100 %
    1152_58kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1159_66kl_r100 %
    1159_66kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:25.06.2014
    Körpergröße:7 mm
     
    Menemerus semilimbatus
    Menemerus semilimbatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1127_30kl_r100 %
    1127_30kl_r
    Menemerus semilimbatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    53 - Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8794_00kl_r100 %
    8794_00kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8862_68kl_r100 %
    8862_68kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:8,5 mm
     
    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.87772_76kl_r100 %
    87772_76kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    50 - Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8318_31kl_r100 %
    8318_31kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8389_95kl_r100 %
    8389_95kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kos Stadt
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:9 mm
     
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8354_59kl_r100 %
    8354_59kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    51 - Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1030_37kl_r100 %
    1030_37kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.999_04kl_r100 %
    999_04kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kos Stadt
    Funddatum:24.06.2014
    Körpergröße:7 mm
     
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.979_82kl_r100 %
    979_82kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01a - Phlegra lineata
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2614_19kl_r100 %
    2614_19kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2581_90kl_r100 %
    2581_90kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:19.06.2014
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2545_50kl_r100 %
    2545_50kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    17 - Phlegra lineata
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.0253_62kl_r100 %
    0253_62kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.0233_43bkl_r100 %
    0233_43bkl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:20.06.2014
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.0292_97kl_r100 %
    0292_97kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    41 - Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1445_51kl_r100 %
    1445_51kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1429_37kl_r100 %
    1429_37kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:22.06.2014
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.1399_04kl100 %
    1399_04kl
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    48 - Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6546_57kl_r100 %
    6546_57kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6559_65kl_r100 %
    6559_65kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Mastichari
    Funddatum:23.06.2014
    Körpergröße:5 mm
     
    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6582_88kl_r100 %
    6582_88kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    27 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3003_12dkl_r100 %
    3003_12dkl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3086_93dkl_r100 %
    3086_93dkl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:6 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.3013_20kl_r100 %
    3013_20kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    72 - Plexippoides gestroi ♀ juv.
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9864_72kl_r100 %
    9864_72kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9839_50kl_r100 %
    9839_50kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:26.06.2014
    Körpergröße:6,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀ juv.Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9852_63kl_r100 %
    9852_63kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀ juv.
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    72 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2998_09bkl_r100 %
    2998_09bkl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2933_39kl_r100 %
    2933_39kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:26.06.2014
    Körpergröße:7 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2919_27kl_r100 %
    2919_27kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    77 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9305_16kl_r100 %
    9305_16kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9393_08kl_r100 %
    9393_08kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:26.06.2014
    Körpergröße:8 mm
    Bemerkung:leider schon sehr abgenutzt

    Erstnachweis für Kos
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.9369_82kl_r100 %
    9369_82kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    21 - Plexippus paykulli
    Plexippus paykulli
    Plexippus paykulli - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6269_79kl_r100 %
    6269_79kl_r
    Plexippus paykulli
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Plexippus paykulli
    Plexippus paykulli - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6202_12bkl_r100 %
    6202_12bkl_r
    Plexippus paykulli
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:21.06.2014
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Plexippus paykulli
    Plexippus paykulli - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.6117_21kl_r100 %
    6117_21kl_r
    Plexippus paykulli
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    19 - Pseudicius badius
    Pseudicius badius
    Pseudicius badius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8655_60kl_r100 %
    8655_60kl_r
    Pseudicius badius
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudicius badius
    Pseudicius badius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8678_85kl_r100 %
    8678_85kl_r
    Pseudicius badius
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:20.06.2014
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Pseudicius badius
    Pseudicius badius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.8708_13kl_r100 %
    8708_13kl_r
    Pseudicius badius
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    68 - Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.147_150kl_r100 %
    147_150kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.259_64kl_r100 %
    259_64kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Tigkaki
    Funddatum:25.06.2014
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung: das Tier zeigt geringfügige genitale Abweichungen; für genauere Analy­sen bedarf es weiterer Unter­suchungsexemplare

    Erstnachweis für Kos
     
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.281_84kl_r100 %
    281_84kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    66 - Thyene imperialis
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.751_61kl_r100 %
    751_61kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.730_35kl_r100 %
    730_35kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Tigkaki
    Funddatum:25.06.2014
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.720_28kl_r100 %
    720_28kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Momentan noch ausgenommen sind Tiere aus der Gattung Macaroeris. Die Fotos und Daten zu den Funden fließen in eine Gattungs-Revision ein und werden erst nach deren Veröffentlichung hier integriert.

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    06 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6724_32kl_r100 %
    6724_32kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6757_62kl_r100 %
    6757_62kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Playa Paraíso
    Funddatum:28.02.2015
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6659_68kl_r100 %
    6659_68kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    133 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6843_48kl_r100 %
    6843_48kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6824_31kl_r100 %
    6824_31kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Masca
    Funddatum:07.03.2015
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6807_11kl_r100 %
    6807_11kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    141 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6589_96kl_r100 %
    6589_96kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6629_34kl_r100 %
    6629_34kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Puerto de la Cruz
    Funddatum:06.03.2015
    Körpergröße:3 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6612_18kl_r100 %
    6612_18kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    133 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8078_89kl_r100 %
    8078_89kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8099_07kl_r100 %
    8099_07kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Montaña Roja
    Funddatum:04.03.2015
    Körpergröße:4,8 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8127_34kl_r100 %
    8127_34kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    05 - Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7765_73kl_r100 %
    7765_73kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7774_78kl_r100 %
    7774_78kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Barranco del Chorrillo
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:2 mm
     
    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7792_95kl_r100 %
    7792_95kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    172 - Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8056_62kl_r100 %
    8056_62kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8042_49kl_r100 %
    8042_49kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Barranco del Chorrillo
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:1,8 mm
     
    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8034_39kl_r100 %
    8034_39kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    18 - Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7853_56kl_r100 %
    7853_56kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7535_40kl_r100 %
    7535_40kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Chio
    Funddatum:03.03.2015
    Körpergröße:2,2 mm
     
    Chalcoscirtus sublestus
    Chalcoscirtus sublestus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7551_54kl_r100 %
    7551_54kl_r
    Chalcoscirtus sublestus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    170a - Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1227_31kl_r100 %
    1227_31kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1168_75kl_r100 %
    1168_75kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Chio
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1186_93kl_r100 %
    1186_93kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    171 - Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8166_72kl_r100 %
    8166_72kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8189_95kl_r100 %
    8189_95kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Chio
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8173_80kl_r100 %
    8173_80kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    171b - Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4279_84kl_r100 %
    4279_84kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4272_78kl_r100 %
    4272_78kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Chio
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4259_64kl_r100 %
    4259_64kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    171c - Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4991_92dkl_r100 %
    4991_92dkl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4978_85kl_r100 %
    4978_85kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Chio
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:3,5 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4949_56kl_r100 %
    4949_56kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    175b - Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.2344_48bkl_r100 %
    2344_48bkl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.2332_36kl_r100 %
    2332_36kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Chio
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.2283_90kl_r100 %
    2283_90kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    175a - Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5281_87bkl_r100 %
    5281_87bkl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5264_71kl_r100 %
    5264_71kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Chio
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:2,5 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Euophrys canariensis
    Euophrys canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5244_50kl_r100 %
    5244_50kl_r
    Euophrys canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    44 - Evacha eriki
    Evarcha eriki
    Evarcha eriki - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8494_99kl_r100 %
    8494_99kl_r
    Evarcha eriki
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha eriki
    Evarcha eriki - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8829_34kl_r100 %
    8829_34kl_r
    Evarcha eriki
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Playa Paraíso
    Funddatum:04.03.2015
    Körpergröße:5 mm
     
    Evarcha eriki
    Evarcha eriki - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8800_08kl_r100 %
    8800_08kl_r
    Evarcha eriki
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    169 - Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.3621_24kl_r100 %
    3621_24kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.3608_13kl_r100 %
    3608_13kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Barranco del Chorrillo
    Funddatum:08.03.2015
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.3104_06kl_r100 %
    3104_06kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    02 - Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6073_78bkl_r100 %
    6073_78bkl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6138_51kl_r100 %
    6138_51kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Montaña Roja
    Funddatum:28.02.2015
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6129_37kl_r100 %
    6129_37kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    130 - Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7397_03kl_r100 %
    7397_03kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7331_37kl_r100 %
    7331_37kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Masca
    Funddatum:07.03.2015
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Genital zu 100% P. geniculatus zuzuordnen, zeigt im Aussehen allerdings deutliche Tendenzen zu P. flavipalpis. Möglicherweise besteht Synonymität zwischen den beiden Arten - siehe auch Logunov et al. (2003).
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7338_43kl_r100 %
    7338_43kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    128 - Phlegra lineata
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9873_79kl_r100 %
    9873_79kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9880_91kl_r100 %
    9880_91kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Masca
    Funddatum:07.03.2015
    Körpergröße:4,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Teneriffa
     
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.0191_99kl_r100 %
    0191_99kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    129 - Phlegra lineata
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9350_58kl_r100 %
    9350_58kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9370_80kl_r100 %
    9370_80kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Masca
    Funddatum:07.03.2015
    Körpergröße:4,2 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Teneriffa
     
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9382_87kl_r100 %
    9382_87kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    100 - Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7963_70kl_r100 %
    7963_70kl_r
    Salticus gomerensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6375_86kl_r100 %
    6375_86kl_r
    Salticus gomerensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Playa Paraíso
    Funddatum:07.03.2015
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6387_94kl_r100 %
    6387_94kl_r
    Salticus gomerensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    142 - Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8018_28kl_r100 %
    8018_28kl_r
    Salticus gomerensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7873_82kl_r100 %
    7873_82kl_r
    Salticus gomerensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Barranco de la Arena
    Funddatum:06.03.2015
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Salticus gomerensis
    Salticus gomerensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6635_41kl_r100 %
    6635_41kl_r
    Salticus gomerensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    19 - Salticus canariensis
    Salticus canariensis
    Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6248_61kl_r100 %
    6248_61kl_r
    Salticus canariensis
    Kanarische Zebraspringspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Salticus canariensis
    Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8335_42kl_r100 %
    8335_42kl_r
    Salticus canariensis
    Kanarische Zebraspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Vilaflor
    Funddatum:03.03.2015
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Salticus canariensis
    Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8313_19kl_r100 %
    8313_19kl_r
    Salticus canariensis
    Kanarische Zebraspringspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    37 - Thyene imperialis
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8600_09bkl_r100 %
    8600_09bkl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8625_29kl_r100 %
    8625_29kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Playa Paraíso
    Funddatum:03.03.2015
    Körpergröße:6 mm
     
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8575_77kl_r100 %
    8575_77kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    84 - Thyene imperialis
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8697_02kl_r100 %
    8697_02kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8774_81kl_r100 %
    8774_81kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Playa Paraíso
    Funddatum:05.03.2015
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Thyene imperialis
    Thyene imperialis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8681_90kl_r100 %
    8681_90kl_r
    Thyene imperialis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    50 - Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7735_40kl_r100 %
    7735_40kl_r
    Yllenus gavdos
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7712_19kl_r100 %
    7712_19kl_r
    Yllenus gavdos
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Montaña Roja
    Funddatum:04.03.2015
    Körpergröße:3 mm
     
    Yllenus gavdos
    Yllenus gavdos - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7704_11kl_r100 %
    7704_11kl_r
    Yllenus gavdos
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    06 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4157_59kl_r100 %
    4157_59kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4141_45kl_r100 %
    4141_45kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Mali Alan
    Funddatum:08.09.2015
    Körpergröße:4,3 mm
    Bemerkung:das Tier zeigt eine untypische Behaarung des Clypeus
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4122_27kl_r100 %
    4122_27kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    06b - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9570_85kl_r100 %
    9570_85kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9659_70kl_r100 %
    9659_70kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Mali Alan
    Funddatum:08.09.2015
    Körpergröße:2,8 mm
    Bemerkung:Nachzucht mit Männchen aus Italien
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9624_38kl_r100 %
    9624_38kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    07 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.0434_38kl_r100 %
    0434_38kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.0335_60kl_r100 %
    0335_60kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Rab, Kalifront
    Funddatum:09.04.2015
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:das Tier zeigt eine seltene Farbvaria­tion - die Färbung und Musterung des Hinterleibs sind untypisch für diese Art
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.0323_29kl_r100 %
    0323_29kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    07 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8535_38kl_r100 %
    8535_38kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8499_02bkl_r100 %
    8499_02bkl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Starigrad
    Funddatum:12.09.2015
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:das Tier zeigt eine seltene Farbvaria­tion - die fehlende Musterung des Hinterleibs ist untypisch für diese Art
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8508_12kl_r100 %
    8508_12kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    14 - Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7326_31dkl_r100 %
    7326_31dkl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6970_76kl_r100 %
    6970_76kl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Starigrad
    Funddatum:16.09.2015
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6944_47kl_r100 %
    6944_47kl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    17 - Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4229_39kl_r100 %
    4229_39kl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4195_200kl_r100 %
    4195_200kl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Starigrad
    Funddatum:17.09.2015
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4182_87kl_r100 %
    4182_87kl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    04 - Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6055_61kl_r100 %
    6055_61kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6074_81kl_r100 %
    6074_81kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Rab, Kalifront
    Funddatum:09.04.2015
    Körpergröße:8 mm
     
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6101_03kl_r100 %
    6101_03kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01 - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9224_29kl_r100 %
    9224_29kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9259_67kl_r100 %
    9259_67kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Milovci
    Funddatum:06.09.2015
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9212_17kl_r100 %
    9212_17kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    06 - Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9677_84kl_r100 %
    9677_84kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9685_91kl_r100 %
    9685_91kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Rab, Kalifront
    Funddatum:09.04.2015
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9694_98kl_r100 %
    9694_98kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    118 - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2582_89kl_r100 %
    2582_89kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2565_75kl_r100 %
    2565_75kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Milovci
    Funddatum:08.06.2014
    Körpergröße:3 mm
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2014_Spring.2576_80kl_r100 %
    2576_80kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    13 - Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1008_15kl_r100 %
    1008_15kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1063_71kl_r100 %
    1063_71kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Rab, Kalifront
    Funddatum:09.04.2015
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Pseudeuophrys obsoleta
    Pseudeuophrys obsoleta - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1038_49kl_r100 %
    1038_49kl_r
    Pseudeuophrys obsoleta
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    13 - Saitis imitatus
    Saitis imitatus
    Saitis imitatus - Männchen ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6908_16kl_r100 %
    6908_16kl_r
    Saitis imitatus
    Männchen ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Saitis imitatus
    Saitis imitatus - Männchen ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6865_73kl_r100 %
    6865_73kl_r
    Saitis imitatus
    Männchen ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1.3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Starigrad Paklenica
    Funddatum:15.09.2015
    Körpergröße:5 mm
     
    Saitis imitatus
    Saitis imitatus - Männchen ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6889_00kl_r100 %
    6889_00kl_r
    Saitis imitatus
    Männchen ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    76 - Saitis imitatus
    Saitis imitatus
    Saitis imitatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.8835_42bkl_r100 %
    8835_42bkl_r
    Saitis imitatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Saitis imitatus
    Saitis imitatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.8799_806bkl_r100 %
    8799_806bkl_r
    Saitis imitatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Milovci
    Funddatum:03.06.2013
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Saitis imitatus
    Saitis imitatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2013_Spring.8807_09kl_r100 %
    8807_09kl_r
    Saitis imitatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01 - Sitticus damini
    Sitticus damini
    Sitticus damini - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9788_92kl_r100 %
    9788_92kl_r
    Sitticus damini
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus damini
    Sitticus damini - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9742_50kl_r100 %
    9742_50kl_r
    Sitticus damini
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Vir
    Funddatum:07.04.2015
    Körpergröße:6,5 mm
     
    Sitticus damini
    Sitticus damini - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9753_60kl_r100 %
    9753_60kl_r
    Sitticus damini
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    01a - Sitticus damini
    Sitticus damini
    Sitticus damini - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7427_34kl_r100 %
    7427_34kl_r
    Sitticus damini
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus damini
    Sitticus damini - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7183_91kl_r100 %
    7183_91kl_r
    Sitticus damini
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Vir
    Funddatum:16.10.2015
    Körpergröße:4 mm
     
    Sitticus damini
    Sitticus damini - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7193_95kl_r100 %
    7193_95kl_r
    Sitticus damini
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    09 - Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.4040_42bkl_r100 %
    4040_42bkl_r
    Synageles dalmaticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.3697_05kl_r100 %
    3697_05kl_r
    Synageles dalmaticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Insel Rab, Kalifront
    Funddatum:09.04.2015
    Körpergröße:2,2 mm
     
    Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.3683_89kl_r100 %
    3683_89kl_r
    Synageles dalmaticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    17 - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6181_85kl_r100 %
    6181_85kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5882_86kl_r100 %
    5882_86kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Château de Quéribus
    Funddatum:12.09.2015
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6152_58kl_r100 %
    6152_58kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    02 - Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6775_79ckl_r100 %
    6775_79ckl_r
    Euophrys nigripalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6787_93kl_r100 %
    6787_93kl_r
    Euophrys nigripalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:16.09.2015
    Körpergröße:3,2 mm
    Bemerkung:Das Weibchen der Art wurde bisher noch nicht beschrieben.
     
    Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6664_66kl_r100 %
    6664_66kl_r
    Euophrys nigripalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    20 - Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6277_80bkl_r100 %
    6277_80bkl_r
    Euophrys nigripalpis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6181_88kl_r100 %
    6181_88kl_r
    Euophrys nigripalpis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:16.09.2015
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Euophrys nigripalpis
    Euophrys nigripalpis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6331_38kl_r100 %
    6331_38kl_r
    Euophrys nigripalpis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    31 - Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.1001_10kl_r100 %
    1001_10kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.964_71kl_r100 %
    964_71kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:07.09.2015
    Körpergröße:5,9 mm
     
    Evarcha jucunda
    Evarcha jucunda - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.945_50kl_r100 %
    945_50kl_r
    Evarcha jucunda
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    09 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8406_10kl_r100 %
    8406_10kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8474_78kl_r100 %
    8474_78kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:12.09.2015
    Körpergröße:4,8 mm
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8435_41kl_r100 %
    8435_41kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    12 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6453_55kl_r100 %
    6453_55kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6439_45kl_r100 %
    6439_45kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ansignan
    Funddatum:11.09.2015
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5242_44kl_r100 %
    5242_44kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    36 - Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6574_80kl_r100 %
    6574_80kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6424_29kl_r100 %
    6424_29kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:07.09.2015
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6935_38kl_r100 %
    6935_38kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    07 - Icius subinermis
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7032_34kl_r100 %
    7032_34kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7110_16kl_r100 %
    7110_16kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Rennes-les-Bains
    Funddatum:13.09.2015
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Icius subinermis
    Icius subinermis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.7036_39kl_r100 %
    7036_39kl_r
    Icius subinermis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    22 - Neon rayi
    Neon rayi
    Neon rayi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9073_78kl_r100 %
    9073_78kl_r
    Neon rayi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Neon rayi
    Neon rayi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9089_94bkl_r100 %
    9089_94bkl_r
    Neon rayi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:16.09.2015
    Körpergröße:2 mm
    Bemerkung:Das Tier weist eine artuntypische Färbung und Musterung auf. Aufgrund der eindeutigen Genital­merkmale kommt aber keine andere Art in Frage.
     
    Neon rayi
    Neon rayi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9016_20kl_r100 %
    9016_20kl_r
    Neon rayi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    12 - Pellenes brevis
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5958_63kl_r100 %
    5958_63kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.5964_68kl_r100 %
    5964_68kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Château de Quéribus
    Funddatum:12.09.2015
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Das abgebildete Tier zeigt eine etwas untypische Zeichnung des Opistho­soma.
     
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.6070_72kl_r100 %
    6070_72kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    04 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9115_20kl_r100 %
    9115_20kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/80s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9123_30kl_r100 %
    9123_30kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Pass bei Trévillach
    Funddatum:08.09.2015
    Körpergröße:4,3 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9201_04kl_r100 %
    9201_04kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    24 - Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8673_80kl_r100 %
    8673_80kl_r
    Pseudeuophrys lanigera
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8853_60kl_r100 %
    8853_60kl_r
    Pseudeuophrys lanigera
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:16.09.2015
    Körpergröße:4,3 mm
     
    Pseudeuophrys lanigera
    Pseudeuophrys lanigera - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.8617_22kl_r100 %
    8617_22kl_r
    Pseudeuophrys lanigera
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    28 - Saitis barbipes
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9386_92ckl_r100 %
    9386_92ckl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9435_40kl_r100 %
    9435_40kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Saint-Arnac
    Funddatum:07.09.2015
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Saitis barbipes
    Saitis barbipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2015_Spring.9393_99kl_r100 %
    9393_99kl_r
    Saitis barbipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    Momentan noch ausgenommen sind Tiere aus der Gattung Macaroeris. Die Fotos und Daten zu den Funden fließen in eine Gattungs-Revision ein und werden erst nach deren Veröffentlichung hier integriert.

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    44 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9997_03kl_r100 %
    9997_03kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.12_17kl_r100 %
    12_17kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:San Felipe
    Funddatum:13.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.32_35kl_r100 %
    32_35kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    45 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2226_32kl_r100 %
    2226_32kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2190_03kl_r100 %
    2190_03kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:San Felipe
    Funddatum:13.03.2016
    Körpergröße:6,2 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2204_09kl_r100 %
    2204_09kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    63 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2952_53kl_r100 %
    2952_53kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2943_49kl_r100 %
    2943_49kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Embalse de la Cueva de las Niñas
    Funddatum:15.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2918_21kl_r100 %
    2918_21kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    85 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2720_25kl_r100 %
    2720_25kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2726_34kl_r100 %
    2726_34kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Barranco de los Cernícalos
    Funddatum:17.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2747_53kl_r100 %
    2747_53kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    128 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2757_64kl_r100 %
    2757_64kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2806_11kl_r100 %
    2806_11kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei El Risco
    Funddatum:18.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2814_19kl_r100 %
    2814_19kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    81 - Evarcha eriki
    Evarcha eriki
    Evarcha eriki - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1472_80bkl_r100 %
    1472_80bkl_r
    Evarcha eriki
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Evarcha eriki
    Evarcha eriki - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1381_89kl_r100 %
    1381_89kl_r
    Evarcha eriki
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Barranco de los Cernícalos
    Funddatum:17.03.2016
    Körpergröße:7 mm
     
    Evarcha eriki
    Evarcha eriki - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1360_70kl_r100 %
    1360_70kl_r
    Evarcha eriki
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    22 - Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.571_78bkl_r100 %
    571_78bkl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.537_43kl_r100 %
    537_43kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Maspalomas
    Funddatum:10.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.551_56kl_r100 %
    551_56kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    36 - Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.435_43kl_r100 %
    435_43kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.384_91bkl_r100 %
    384_91bkl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Playa de Tiritaña
    Funddatum:12.03.2016
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7803_09kl_r100 %
    7803_09kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    119 - Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.79_85bkl_r100 %
    79_85bkl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.95_105kl_r100 %
    95_105kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Juncalillo del Sur
    Funddatum:19.03.2016
    Körpergröße:3,7 mm
     
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2360_66kl_r100 %
    2360_66kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    31 - Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.741_46kl_r100 %
    741_46kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.753_58bkl_r100 %
    753_58bkl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Maspalomas
    Funddatum:10.03.2016
    Körpergröße:3,1 mm
     
    Heliophanus agricoloides
    Heliophanus agricoloides - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.612_14kl_r100 %
    612_14kl_r
    Heliophanus agricoloides
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    106 - Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1197_200bkl_r100 %
    1197_200bkl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1117_22kl_r100 %
    1117_22kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ermita de Santiago
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1097_03kl_r100 %
    1097_03kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    109 - Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1389_97kl_r100 %
    1389_97kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2342_48bkl_r100 %
    2342_48bkl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ermita de Santiago
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:3,2 mm
     
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2351_53kl_r100 %
    2351_53kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    110 - Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1532_41kl_r100 %
    1532_41kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1506_14kl_r100 %
    1506_14kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ermita de Santiago
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.921_30kl_r100 %
    921_30kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    51 - Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1050_60kl_r100 %
    1050_60kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1061_69kl_r100 %
    1061_69kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Roque Nublo
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1091_01kl_r100 %
    1091_01kl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    52 - Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9969_71bkl_r100 %
    9969_71bkl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9975_79bkl_r100 %
    9975_79bkl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Roque Nublo
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Heliophanus canariensis
    Heliophanus canariensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9987_90bkl_r100 %
    9987_90bkl_r
    Heliophanus canariensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    65 - Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9979_87kl_r100 %
    9979_87kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8_16kl_r100 %
    8_16kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Embalse de la Cueva de las Niñas
    Funddatum:10.04.2016
    Körpergröße:7 mm
     
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9988_94k_r100 %
    9988_94k_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    100 - Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1067_72kl_r100 %
    1067_72kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1056_66kl_r100 %
    1056_66kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Mundo Aborigen
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1041_43kl_r100 %
    1041_43kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    113 - Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.298_11kl_r100 %
    298_11kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.239_47kl_r100 %
    239_47kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ermita de Santiago
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Menemerus dimidius
    Menemerus dimidius - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.230_38kl_r100 %
    230_38kl_r
    Menemerus dimidius
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    67 - Menemerus fagei
    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.71_78kl_r100 %
    71_78kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.124_132kl_r100 %
    124_132kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/100s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Maspalomas
    Funddatum:17.03.2016
    Körpergröße:9 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Kanaren
     
    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.57_61kl_r100 %
    57_61kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    68 - Menemerus fagei
    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.20_29kl_r100 %
    20_29kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9992_05kl_r100 %
    9992_05kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Maspalomas
    Funddatum:17.03.2016
    Körpergröße:7 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Kanaren
     
    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.41_48kl_r100 %
    41_48kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    127 - Menemerus fagei
    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9856kl_r100 %
    9856kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♀
    65mm; F/8; 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9934_90kl_r100 %
    9934_90kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Maspalomas
    Funddatum:19.03.2016
    Körpergröße:9 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Kanaren
     
    Menemerus fagei
    Menemerus fagei - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9891_98kl_r100 %
    9891_98kl_r
    Menemerus fagei
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    62 - Pellenes arciger
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.10_21bkl_r100 %
    10_21bkl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9810_15kl_r100 %
    9810_15kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Embalse de la Cueva de las Niñas
    Funddatum:15.03.2016
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Kanaren
     
    Pellenes arciger
    Pellenes arciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.0003_08kl_r100 %
    0003_08kl_r
    Pellenes arciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    131 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9912_16kl_r100 %
    9912_16kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9989_96kl_r100 %
    9989_96kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:an GC 120
    Funddatum:19.03.2016
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9940_47kl_r100 %
    9940_47kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    104 - Salticus canariensis
    Salticus canariensis
    Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9888_95kl_r100 %
    9888_95kl_r
    Salticus canariensis
    Kanarische Zebraspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus canariensis
    Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9801_06kl_r100 %
    9801_06kl_r
    Salticus canariensis
    Kanarische Zebraspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Ermita de Santiago
    Funddatum:14.03.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Salticus canariensis
    Salticus canariensis - Kanarische Zebraspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9821_30kl_r100 %
    9821_30kl_r
    Salticus canariensis
    Kanarische Zebraspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    16 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5291_95kl_r100 %
    5291_95kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5275_80kl_r100 %
    5275_80kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Costa Paradiso, Sardinien
    Funddatum:22.06.2016
    Körpergröße:3,3 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5258_61kl_r100 %
    5258_61kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    03 - Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.824_26kl_r100 %
    824_26kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.832_40kl_r100 %
    832_40kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:28.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.811_20kl_r100 %
    811_20kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    03b - Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6885_99kl_r100 %
    6885_99kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7001_10kl_r100 %
    7001_10kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:28.03.2016
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Euophrys gambosa
    Euophrys gambosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6924_33kl_r100 %
    6924_33kl_r
    Euophrys gambosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    23 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6591_95kl_r100 %
    6591_95kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6511_17kl_r100 %
    6511_17kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei Bozen, Italien
    Funddatum:16.05.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6597_02kl_r100 %
    6597_02kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    03 - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3208_15kl_r100 %
    3208_15kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3130_36kl_r100 %
    3130_36kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:Montemaggiore, Korsika
    Funddatum:19.05.2016
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3106_10kl_r100 %
    3106_10kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    14 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2485_89bkl_r100 %
    2485_89bkl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2467_73kl_r100 %
    2467_73kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:27.03.2016
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2427_32kl_r100 %
    2427_32kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    14a - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1369_73kl_r100 %
    1369_73kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/1s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1347_53kl_r100 %
    1347_53kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:27.03.2016
    Körpergröße:4,8 mm
    Bemerkung:Nachzucht von Nr.14
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1279_86kl_r100 %
    1279_86kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    17 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4986_91bkl_r100 %
    4986_91bkl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5057_61kl_r100 %
    5057_61kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:27.03.2016
    Körpergröße:4,8 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5042_47kl_r100 %
    5042_47kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    18 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5229_32kl_r100 %
    5229_32kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5125_28kl_r100 %
    5125_28kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 640
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:27.03.2016
    Körpergröße:3,4 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5158_60kl_r100 %
    5158_60kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 50D
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    15 - Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7436_39kl_r100 %
    7436_39kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 50D

    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6821_25kl_r100 %
    6821_25kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Luogosanto, Sardinien
    Funddatum:21.06.2016
    Körpergröße:6 mm
     
    Heliophanus apiatus
    Heliophanus apiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6813_19kl_r100 %
    6813_19kl_r
    Heliophanus apiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    19 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2238_41ckl_r100 %
    2238_41ckl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1641_48kl_r100 %
    1641_48kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei Malaga, Spanien
    Funddatum:31.03.2016
    Körpergröße:3,2 mm
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1632_36bkl_r100 %
    1632_36bkl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    28 - Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.950_54kl_r100 %
    950_54kl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Männchen ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.940_49kl_r100 %
    940_49kl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Männchen ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monte Matauir, Italien
    Funddatum:16.08.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Männchen ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.903_11kl_r100 %
    903_11kl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Männchen ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    29 - Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.829_33bkl_r100 %
    829_33bkl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.834_43bkl_r100 %
    834_43bkl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monte Matauir, Italien
    Funddatum:16.08.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus mediocinctus
    Heliophanus mediocinctus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.768_74kl_r100 %
    768_74kl_r
    Heliophanus mediocinctus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 1600
    Canon EOS 5D Mark IV
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    31 - Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4349_52bkl_r100 %
    4349_52bkl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4425_28kl_r100 %
    4425_28kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Alcudia, Mallorca
    Funddatum:03.11.2016
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4362_64kl_r100 %
    4362_64kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    01 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3071_78kl_r100 %
    3071_78kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3022_29kl_r100 %
    3022_29kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Montemaggiore, Korsika
    Funddatum:16.05.2016
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3053_58kl_r100 %
    3053_58kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    05 - Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1294_04kl_r100 %
    1294_04kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1305_10kl_r100 %
    1305_10kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei Las Negras, Spanien
    Funddatum:29.03.2016
    Körpergröße:2,8 mm
     
    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1263_67kl_r100 %
    1263_67kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    06 - Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1359_65kl_r100 %
    1359_65kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1374_81bkl_r100 %
    1374_81bkl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei Las Negras, Spanien
    Funddatum:29.03.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1254_58kl_r100 %
    1254_58kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    09 - Pellenes brevis
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.654_59kl_r100 %
    654_59kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.718_24kl_r100 %
    718_24kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei San José, Spanien
    Funddatum:27.03.2016
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.706_12kl_r100 %
    706_12kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    20 - Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5678_87kl_r100 %
    5678_87kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5617_24kl_r100 %
    5617_24kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei Malaga, Spanien
    Funddatum:02.04.2016
    Körpergröße:7 mm
     
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5700_03bkl100 %
    5700_03bkl
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    nach oben   



    04 - Salticus propinquus
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1030_33kl_r100 %
    1030_33kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1003_09100 %
    1003_09
    Salticus propinquus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:bei Las Negras, Spanien
    Funddatum:29.03.2016
    Körpergröße:4,3 mm
     
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.998_02kl_r100 %
    998_02kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    04b1 - Salticus propinquus
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6336_40kl_r100 %
    6336_40kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6439_48kl_r100 %
    6439_48kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Las Negras, Spanien
    Funddatum:29.03.2016
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6348_52kl_r100 %
    6348_52kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    14 - Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4649_56kl_r100 %
    4649_56kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4565_73kl_r100 %
    4565_73kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♂
    65mm; F/5 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:L'Île-Rousse, Korsika
    Funddatum:21.05.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus mutabilis
    Salticus mutabilis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4484_86kl_r100 %
    4484_86kl_r
    Salticus mutabilis
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    nach oben   



    24 - Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7672_81kl_r100 %
    7672_81kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7696kl_r100 %
    7696kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1; 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Malga di Monte Cuar, Italien
    Funddatum:14.08.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7723_28kl_r100 %
    7723_28kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    nach oben   



    25 - Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7539_48kl_r100 %
    7539_48kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 50D

    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7618_27bkl_r100 %
    7618_27bkl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 50D
    Fundort:Malga di Monte Cuar, Italien
    Funddatum:14.08.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7565_70bkl_r100 %
    7565_70bkl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 50D
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    35 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5609_17kl_r100 %
    5609_17kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5643_50kl_r100 %
    5643_50kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári
    Funddatum:11.10.2016
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5658_64kl_r100 %
    5658_64kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    100 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6021_31kl_r100 %
    6021_31kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6060_74kl_r100 %
    6060_74kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári
    Funddatum:18.10.2016
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6117_29kl_r100 %
    6117_29kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    120 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7404_17ckl_r100 %
    7404_17ckl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7454_64kl_r100 %
    7454_64kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kattavia
    Funddatum:28.03.2017
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7348_54kl_r100 %
    7348_54kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1.3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    47 - Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3326_39kl_r100 %
    3326_39kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3557_66bkl_r100 %
    3557_66bkl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:12.10.2016
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3402_10dkl_r100 %
    3402_10dkl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    48 - Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5553_64kl_r100 %
    5553_64kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5508_22kl_r100 %
    5508_22kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:12.10.2016
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5581_88kl_r100 %
    5581_88kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    49 - Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2811_21kl_r100 %
    2811_21kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2759_71kl_r100 %
    2759_71kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:12.10.2016
    Körpergröße:5,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.2706_18kl_r100 %
    2706_18kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    52 - Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5410_21kl100 %
    5410_21kl
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5349_62kl_r100 %
    5349_62kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:12.10.2016
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5363_71kl_r100 %
    5363_71kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    71 - Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3171_78kl_r100 %
    3171_78kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3183_91kl_r100 %
    3183_91kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:14.10.2016
    Körpergröße:6 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Aelurillus concolor
    Aelurillus concolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3258_67kl_r100 %
    3258_67kl_r
    Aelurillus concolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    85 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4880_83kl_r100 %
    4880_83kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4905_15kl_r100 %
    4905_15kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kritinia Castle
    Funddatum:17.10.2016
    Körpergröße:3,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4857_62kl_r100 %
    4857_62kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    87 - Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4838_40kl_r100 %
    4838_40kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4830_37kl_r100 %
    4830_37kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kritinia Castle
    Funddatum:17.10.2016
    Körpergröße:3,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Euophrys rufibarbis
    Euophrys rufibarbis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4799_06kl_r100 %
    4799_06kl_r
    Euophrys rufibarbis
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    111 - Evarcha insularis
    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8033_46ckl_r100 %
    8033_46ckl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8001_11bkl_r100 %
    8001_11bkl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:18.10.2017
    Körpergröße:7,3 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7982_91kl_r100 %
    7982_91kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    64 - Evarcha insularis
    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.0277_87kl_r100 %
    0277_87kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9963_85kl_r100 %
    9963_85kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári
    Funddatum:14.10.2017
    Körpergröße:8,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9946_62kl_r100 %
    9946_62kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    62 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6306_14kl_r100 %
    6306_14kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6322_30kl_r100 %
    6322_30kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Philéremos
    Funddatum:13.10.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6289_95kl_r100 %
    6289_95kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    83 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6231_40dkl_r100 %
    6231_40dkl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6451_62kl_r100 %
    6451_62kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kritinia Castle
    Funddatum:17.10.2014
    Körpergröße:7 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6141_51kl_r100 %
    6141_51kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    80 - Hasarius adansoni
    Hasarius adansoni
    Hasarius adansoni - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8533_78kl_r100 %
    8533_78kl_r
    Hasarius adansoni
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Hasarius adansoni
    Hasarius adansoni - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8708_21kl_r100 %
    8708_21kl_r
    Hasarius adansoni
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári
    Funddatum:16.10.2016
    Körpergröße:8 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Hasarius adansoni
    Hasarius adansoni - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8682_90kl_r100 %
    8682_90kl_r
    Hasarius adansoni
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    109 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5098_06kl_r100 %
    5098_06kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5199_08kl_r100 %
    5199_08kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:18.10.2016
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:alle von mir auf Rhodos gefundenen männlichen Tiere zeigen diese, für die Art untypische, Farbvariation
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5215_21kl_r100 %
    5215_21kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    113 - Heliophanus mordax
    Heliophanus mordax
    Heliophanus mordax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3646_56kl_r100 %
    3646_56kl_r
    Heliophanus mordax
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus mordax
    Heliophanus mordax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3692_00kl_r100 %
    3692_00kl_r
    Heliophanus mordax
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Profitis Ilias bei Sálakos
    Funddatum:28.03.2017
    Körpergröße:6 mm
     
    Heliophanus mordax
    Heliophanus mordax - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3015_21kl_r100 %
    3015_21kl_r
    Heliophanus mordax
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    114 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.640_51kl_r100 %
    640_51kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.652_60bkl_r100 %
    652_60bkl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Sálakos
    Funddatum:28.03.2017
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.661_67kl_r100 %
    661_67kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    25 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1169_81kl_r100 %
    1169_81kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1516_27kl_r100 %
    1516_27kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:6 mm
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1238_55kl_r100 %
    1238_55kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    26 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.464_70kl_r100 %
    464_70kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.491_04kl_r100 %
    491_04kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.506_15kl_r100 %
    506_15kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    116 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5389kl_r100 %
    5389kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3; 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4624_40kl_r100 %
    4624_40kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Sálakos
    Funddatum:13.03.2017
    Körpergröße:6 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4642_49kl_r100 %
    4642_49kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    77 - Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1047_78kl_r100 %
    1047_78kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1107_33kl_r100 %
    1107_33kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Epta Piges
    Funddatum:15.10.2016
    Körpergröße:7,2 mm
     
    Menemerus taeniatus
    Menemerus taeniatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.970_89kl_r100 %
    970_89kl_r
    Menemerus taeniatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    12 - Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7659_72kl_r100 %
    7659_72kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7595_09bkl_r100 %
    7595_09bkl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Láerma
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7585_94kl_r100 %
    7585_94kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    31 - Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8070_04kl_r100 %
    8070_04kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8267_88kl_r100 %
    8267_88kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monólithos
    Funddatum:11.10.2016
    Körpergröße:8 mm
     
    Philaeus chrysops
    Philaeus chrysops - Goldaugenspringspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8165_77kl_r100 %
    8165_77kl_r
    Philaeus chrysops
    Goldaugenspringspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    56 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3528_40kl_r100 %
    3528_40kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3541_53kl_r100 %
    3541_53kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:8,5 mm
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3473_77kl_r100 %
    3473_77kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    73 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3775_91kl_r100 %
    3775_91kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3759_74kl_r100 %
    3759_74kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:14.10.2016
    Körpergröße:9 mm
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3749_58kl_r100 %
    3749_58kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    13 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3339_50kl_r100 %
    3339_50kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3451_67kl_r100 %
    3451_67kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:7 mm
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3352_58kl_r100 %
    3352_58kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    74 - Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3075_89kl_r100 %
    3075_89kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3147_58kl_r100 %
    3147_58kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Gennádi
    Funddatum:14.10.2016
    Körpergröße:7 mm
     
    Plexippoides gestroi
    Plexippoides gestroi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3050_58kl_r100 %
    3050_58kl_r
    Plexippoides gestroi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    43 - Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6561_65kl_r100 %
    6561_65kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6597_05kl_r100 %
    6597_05kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Líndos
    Funddatum:12.10.2016
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:neue Art
     
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6606_10kl_r100 %
    6606_10kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    33 - Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7459_79kl_r100 %
    7459_79kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7361_83kl_r100 %
    7361_83kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Apolakkiá
    Funddatum:11.10.2016
    Körpergröße:4,3 mm
     
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.7396_11bkl_r100 %
    7396_11bkl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    107 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9748_64kl_r100 %
    9748_64kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9534_51kl_r100 %
    9534_51kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:18.10.2016
    Körpergröße:4,7 mm
     
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9462_72kl_r100 %
    9462_72kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    119 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.0037_49bkl_r100 %
    0037_49bkl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9974_86bkl_r100 %
    9974_86bkl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monastery Kammyri
    Funddatum:30.03.2017
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9991_98kl_r100 %
    9991_98kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    20 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8933_49kl_r100 %
    8933_49kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8872_89kl_r100 %
    8872_89kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.8857_70kl_r100 %
    8857_70kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    21 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3413_33bkl_r100 %
    3413_33bkl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3529_49bkl_r100 %
    3529_49bkl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:5 mm
     
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.3160_65bkl100 %
    3160_65bkl
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    115 - Saitis tauricus
    Saitis tauricus
    Saitis tauricus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9134_44kl_r100 %
    9134_44kl_r
    Saitis tauricus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis tauricus
    Saitis tauricus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9224_37kl_r100 %
    9224_37kl_r
    Saitis tauricus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Sálakos
    Funddatum:28.03.2017
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Saitis tauricus
    Saitis tauricus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.9354_71kl_r100 %
    9354_71kl_r
    Saitis tauricus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    90 - Saitis tauricus
    Saitis tauricus
    Saitis tauricus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6215_22bkl_r100 %
    6215_22bkl_r
    Saitis tauricus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis tauricus
    Saitis tauricus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6223_30kl_r100 %
    6223_30kl_r
    Saitis tauricus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kritinia Castle
    Funddatum:17.10.2016
    Körpergröße:5,8 mm
     
    Saitis tauricus
    Saitis tauricus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.6197_03kl_r100 %
    6197_03kl_r
    Saitis tauricus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    11 - Salticus noordami
    Salticus noordami
    Salticus noordami - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.5537_47kl_r100 %
    5537_47kl_r
    Salticus noordami
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus noordami
    Salticus noordami - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4863_74kl_r100 %
    4863_74kl_r
    Salticus noordami
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Láerma
    Funddatum:10.10.2016/td>
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus noordami
    Salticus noordami - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.4815_24bkl_r100 %
    4815_24bkl_r
    Salticus noordami
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    02 - Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.1139_52dkl100 %
    1139_52dkl
    Synageles dalmaticus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.440_49bkl_r100 %
    440_49bkl_r
    Synageles dalmaticus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Asklepieío
    Funddatum:10.10.2016
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Synageles dalmaticus
    Synageles dalmaticus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2016_Spring.328_32kl_r100 %
    328_32kl_r
    Synageles dalmaticus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    04 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9299_18kl_r100 %
    9299_18kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9271_86kl_r100 %
    9271_86kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monte Calamorro
    Funddatum:13.04.2017
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9248_61kl_r100 %
    9248_61kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    33 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8436_53dkl_r100 %
    8436_53dkl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8369_01kl_r100 %
    8369_01kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:El Burgo
    Funddatum:17.04.2017
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8424_28kl_r100 %
    8424_28kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    06 - Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4410_21kl_r100 %
    4410_21kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4362_80kl_r100 %
    4362_80kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:am Fluss Tiétar
    Funddatum:16.04.2017
    Körpergröße:4,8 mm
     
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4390_99kl_r100 %
    4390_99kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    07 - Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6468_78kl_r100 %
    6468_78kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6411_16kl_r100 %
    6411_16kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:am Fluss Tiétar
    Funddatum:16.04.2017
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Bianor albobimaculatus
    Bianor albobimaculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6387_96kl_r100 %
    6387_96kl_r
    Bianor albobimaculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    48 - Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.771_91kl_r100 %
    771_91kl_r
    Habrocestum ornaticeps
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.858_65kl_r100 %
    858_65kl_r
    Habrocestum ornaticeps
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:19.04.2017
    Körpergröße:3,2 mm
     
    Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.826_38kl_r100 %
    826_38kl_r
    Habrocestum ornaticeps
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    49 - Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9471_86bkl_r100 %
    9471_86bkl_r
    Habrocestum ornaticeps
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9369_79kl_r100 %
    9369_79kl_r
    Habrocestum ornaticeps
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:19.04.2017
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Habrocestum ornaticeps
    Habrocestum ornaticeps - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9380_89kl_r100 %
    9380_89kl_r
    Habrocestum ornaticeps
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    03 - Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.2001_16kl_r100 %
    2001_16kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.2086_03kl_r100 %
    2086_03kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Candeleda
    Funddatum:13.04.2017
    Körpergröße:6 mm
     
    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.2019_31kl_r100 %
    2019_31kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    39 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1963_74kl_r100 %
    1963_74kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1890_98kl_r100 %
    1890_98kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:19.04.2017
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1975_85kl_r100 %
    1975_85kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    08 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.699_06kl_r100 %
    699_06kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1781_94kl100 %
    1781_94kl
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monte Calamorro
    Funddatum:13.04.2017
    Körpergröße:3,2 mm
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.733_38kl_r100 %
    733_38kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    62 - Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1687_95kl_r100 %
    1687_95kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1749_65kl_r100 %
    1749_65kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:21.04.2017
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus kochii
    Heliophanus kochii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1825_35kl_r100 %
    1825_35kl_r
    Heliophanus kochii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    45 - Macaroeris flavicomis
    Macaroeris flavicomis
    Macaroeris flavicomis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9245_55ckl_r100 %
    9245_55ckl_r
    Macaroeris flavicomis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris flavicomis
    Macaroeris flavicomis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9307_21kl_r100 %
    9307_21kl_r
    Macaroeris flavicomis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:19.04.2017
    Körpergröße:4 mm
     
    Macaroeris flavicomis
    Macaroeris flavicomis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9280_89kl_r100 %
    9280_89kl_r
    Macaroeris flavicomis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    52 - Napoca constanzeae
    Napoca constanzeae
    Napoca constanzeae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9450_55kl_r100 %
    9450_55kl_r
    Napoca constanzeae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Napoca constanzeae
    Napoca constanzeae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9426_35kl_r100 %
    9426_35kl_r
    Napoca constanzeae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:19.04.2017
    Körpergröße:2,5 mm
    Bemerkung:neue Art
     
    Napoca constanzeae
    Napoca constanzeae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9442_49kl_r100 %
    9442_49kl_r
    Napoca constanzeae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    23 - Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.984_91kl_r100 %
    984_91kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1041_54kl_r100 %
    1041_54kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:16.04.2017
    Körpergröße:2,8 mm
     
    Neaetha membrosa
    Neaetha membrosa - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.927_36kl_r100 %
    927_36kl_r
    Neaetha membrosa
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    02 - Pellenes brevis
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.841_48kl_r100 %
    841_48kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.859_69100 %
    859_69
    Pellenes brevis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Embalse de Torrejón-Tajo
    Funddatum:14.04.2017
    Körpergröße:5 mm
     
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.900_05kl_r100 %
    900_05kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    36 - Pellenes brevis
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8982_93kl_r100 %
    8982_93kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8958_66kl_r100 %
    8958_66kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puerto del Viento
    Funddatum:17.04.2017
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Pellenes brevis
    Pellenes brevis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1117_24kl_r100 %
    1117_24kl_r
    Pellenes brevis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    24 - Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1654_66kl_r100 %
    1654_66kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1544_53bkl_r100 %
    1544_53bkl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:16.04.2017
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1615_22kl_r100 %
    1615_22kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    57 - Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.54_62kl_r100 %
    54_62kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.18_25kl_r100 %
    18_25kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Benalmádena
    Funddatum:20.04.2017
    Körpergröße:4 mm
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.15_17kl_r100 %
    15_17kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    11 - Salticus confusus
    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8800_18kl_r100 %
    8800_18kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8842_57kl_r100 %
    8842_57kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monte Calamorro
    Funddatum:13.04.2017
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8878_85kl_r100 %
    8878_85kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    12 - Salticus confusus
    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8997_17kl_r100 %
    8997_17kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8946_60kl_r100 %
    8946_60kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Monte Calamorro
    Funddatum:13.04.2017
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8911_18kl100 %
    8911_18kl
    Salticus confusus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    53 - Salticus confusus
    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9819_33bkl_r100 %
    9819_33bkl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9774_89kl_r100 %
    9774_89kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Torre Vigia de Cerro Gordo
    Funddatum:20.04.2017
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Salticus confusus
    Salticus confusus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9682_90kl_r100 %
    9682_90kl_r
    Salticus confusus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    35 - Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5968_79kl_r100 %
    5968_79kl_r
    Heliophanus patagiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5858_67kl_r100 %
    5858_67kl_r
    Heliophanus patagiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Karwendelgebirge, Isar Oberlauf
    Funddatum:08.07.2017
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5941_46kl_r100 %
    5941_46kl_r
    Heliophanus patagiatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    48 - Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5709_21kl_r100 %
    5709_21kl_r
    Heliophanus patagiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5745_54kl_r100 %
    5745_54kl_r
    Heliophanus patagiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Isarufer nordöstlich von Schäftlarn
    Funddatum:20.08.2017
    Körpergröße:6 mm
     
    Heliophanus patagiatus
    Heliophanus patagiatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5695_00kl_r100 %
    5695_00kl_r
    Heliophanus patagiatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    225 - Sitticus terebratus
    Sitticus terebratus
    Sitticus terebratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.7202_14kl_r100 %
    7202_14kl_r
    Sitticus terebratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus terebratus
    Sitticus terebratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.7155_75ckl_r100 %
    7155_75ckl_r
    Sitticus terebratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Fichtenberg
    Funddatum:17.10.2017
    Körpergröße:5 mm
     
    Sitticus terebratus
    Sitticus terebratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.7144_54bkl_r100 %
    7144_54bkl_r
    Sitticus terebratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    33 - Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6751_66ckl_r100 %
    6751_66ckl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6738_50kl_r100 %
    6738_50kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Karvendelgebirge, Gumpenspitze
    Funddatum:16.07.2017
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6709_23kl_r100 %
    6709_23kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    39 - Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9062_86kl_r100 %
    9062_86kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9320_38kl_r100 %
    9320_38kl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Hochmiesing
    Funddatum:30.07.2017
    Körpergröße:5 mm
     
    Sitticus rupicola
    Sitticus rupicola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9124_38bkl_r100 %
    9124_38bkl_r
    Sitticus rupicola
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    45 - Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6219_26bkl_r100 %
    6219_26bkl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6604_23kl_r100 %
    6604_23kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Isarufer nordöstlich von Schäftlarn
    Funddatum:20.08.2017
    Körpergröße:3 mm
     
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6094_03kl_r100 %
    6094_03kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    57 - Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6263_72kl_r100 %
    6263_72kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/3.5 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6161_68kl_r100 %
    6161_68kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:an der Rießbach
    Funddatum:27.08.2017
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6149_57kl_r100 %
    6149_57kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    63 - Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9494_03kl_r100 %
    9494_03kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9447_56ckl_r100 %
    9447_56ckl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Isarufer nordöstlich von Schäftlarn
    Funddatum:15.10.2017
    Körpergröße:4 mm
     
    Sitticus distinguendus
    Sitticus distinguendus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.9481_87kl_r100 %
    9481_87kl_r
    Sitticus distinguendus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    Momentan noch ausgenommen sind Tiere aus der Gattung Macaroeris. Die Fotos und Daten zu den Funden fließen in eine Gattungs-Revision ein und werden erst nach deren Veröffentlichung hier integriert.

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    05 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4368_81kl_r100 %
    4368_81kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4395_12kl_r100 %
    4395_12kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Punta de Jandía
    Funddatum:24.11.2017
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4476_92kl_r100 %
    4476_92kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    101 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.2502_21kl_r100 %
    2502_21kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.2436_53bkl_r100 %
    2436_53bkl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Vega de Río Palma
    Funddatum:28.11.2017
    Körpergröße:3,2 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.2522_34kl_r100 %
    2522_34kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    102 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6655_66bkl_r100 %
    6655_66bkl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6777_90kl_r100 %
    6777_90kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Pozo Negro
    Funddatum:29.11.2017
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6690_02kl_r100 %
    6690_02kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    104 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8046_66kl_r100 %
    8046_66kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8018_45kl_r100 %
    8018_45kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Pozo Negro
    Funddatum:29.11.2017
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6553_69kl_r100 %
    6553_69kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    105 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6915_39kl100 %
    6915_39kl
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6989_14kl_r100 %
    6989_14kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Pozo Negro
    Funddatum:29.11.2017
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6896_16kl_r100 %
    6896_16kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    127 - Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5760_80kl_r100 %
    5760_80kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5515_35kl_r100 %
    5515_35kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Risco del Paso
    Funddatum:01.12.2017
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Aelurillus lucasi
    Aelurillus lucasi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5627_42kl_r100 %
    5627_42kl_r
    Aelurillus lucasi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    23 - Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6019_27kl_r100 %
    6019_27kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6032_44kl_r100 %
    6032_44kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Salinas del Carmen
    Funddatum:25.11.2017
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.6006_17kl_r100 %
    6006_17kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    77 - Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4913_26kl_r100 %
    4913_26kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4967_83kl_r100 %
    4967_83kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dunas de Corralejo
    Funddatum:26.11.2017
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4823_75kl_r100 %
    4823_75kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    79 - Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.3931_53bkl_r100 %
    3931_53bkl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.3879_97kl_r100 %
    3879_97kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dunas de Corralejo
    Funddatum:26.11.2017
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.3898_10kl_r100 %
    3898_10kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    84 - Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.563_80kl_r100 %
    563_80kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.625_38kl_r100 %
    625_38kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dunas de Corralejo
    Funddatum:26.11.2017
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.546_61kl_r100 %
    546_61kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    80 - Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5216_34kl_r100 %
    5216_34kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5146_66kl_r100 %
    5146_66kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dunas de Corralejo
    Funddatum:26.11.2017
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5007_25kl_r100 %
    5007_25kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    81 - Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.7705_20kl_r100 %
    7705_20kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.7617_34kl_r100 %
    7617_34kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dunas de Corralejo
    Funddatum:26.11.2017
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Heliophanus fuerteventurae
    Heliophanus fuerteventurae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.7586_03kl_r100 %
    7586_03kl_r
    Heliophanus fuerteventurae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    28 - Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5341_62kl_r100 %
    5341_62kl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/5 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5423_40kl_r100 %
    5423_40kl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Salinas del Carmen
    Funddatum:25.11.2017
    Körpergröße:2,2 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Fuerteventura
     
    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.5473_81kl_r100 %
    5473_81kl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    34 - Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4289_07kl_r100 %
    4289_07kl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4179_04kl_r100 %
    4179_04kl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Salinas del Carmen
    Funddatum:25.11.2017
    Körpergröße:3,8 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Fuerteventura
     
    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4206_18kl_r100 %
    4206_18kl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    36 - Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4704_26bkl_r100 %
    4704_26bkl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4621_45bkl_r100 %
    4621_45bkl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Salinas del Carmen
    Funddatum:25.11.2017
    Körpergröße:3,2 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Fuerteventura
     
    Salticus alegranzaensis
    Salticus alegranzaensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.4551_74bkl_r100 %
    4551_74bkl_r
    Salticus alegranzaensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    1 - Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1877_88kl_r100 %
    1877_88kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1954_66kl_r100 %
    1954_66kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Playa de la Barca
    Funddatum:22.11.2017
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Erstbeschreibung
     
    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1822_39kl_r100 %
    1822_39kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    123 - Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1767_91kl_r100 %
    1767_91kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1741_66kl_r100 %
    1741_66kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Risco del Paso
    Funddatum:01.12.2017
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Erstbeschreibung
     
    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.1792_11kl_r100 %
    1792_11kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    8 - Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8484_07kl_r100 %
    8484_07kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8345_55kl_r100 %
    8345_55kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Playa de la Barca
    Funddatum:24.11.2017
    Körpergröße:2,2 mm
    Bemerkung:Erstbeschreibung
     
    Yllenus dumosus
    Yllenus dumosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2017_Spring.8356_66kl_r100 %
    8356_66kl_r
    Yllenus dumosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    80 - Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2162_93kl_r100 %
    2162_93kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2212_32bkl_r100 %
    2212_32bkl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2074_87kl_r100 %
    2074_87kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    81 - Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2655_71kl_r100 %
    2655_71kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2824_44kl_r100 %
    2824_44kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:7 mm
     
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2750_63kl_r100 %
    2750_63kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    168 - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3962_74ckl_r100 %
    3962_74ckl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3927_37kl_r100 %
    3927_37kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Askyfou-Hochebene
    Funddatum:19.05.2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3862_79bkl_r100 %
    3862_79bkl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    16a - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8381_01kl_r100 %
    8381_01kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8437_53kl_r100 %
    8437_53kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Moni Katholiko
    Funddatum:Nachzucht
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8339_54kl_r100 %
    8339_54kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    01 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8269_90kl_r100 %
    8269_90kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8291_12kl_r100 %
    8291_12kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Moni Katholiko
    Funddatum:10.05.2018
    Körpergröße:7 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8187_00kl_r100 %
    8187_00kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    03 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9287_20kl_r100 %
    9287_20kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9197_15kl_r100 %
    9197_15kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Moni Katholiko
    Funddatum:10.05.2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9265_77kl_r100 %
    9265_77kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    78 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9554_73kl_r100 %
    9554_73kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9404_21kl_r100 %
    9404_21kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9460_71kl_r100 %
    9460_71kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    79 - Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4208_30kl_r100 %
    4208_30kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/8 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4231_57kl_r100 %
    4231_57kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:7 mm
     
    Habrocestum egaeum
    Habrocestum egaeum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4157_79kl_r100 %
    4157_79kl_r
    Habrocestum egaeum
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    117 - Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4256_62bkl_r100 %
    4256_62bkl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4748_55kl_r100 %
    4748_55kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Georgioupolis
    Funddatum:16.05.2018
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4764_74kl_r100 %
    4764_74kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    119 - Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4091_97kl_r100 %
    4091_97kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4044_54kl_r100 %
    4044_54kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Georgioupolis
    Funddatum:16.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4133_42kl_r100 %
    4133_42kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    51 - Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4410_25bkl_r100 %
    4410_25bkl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4433_42kl_r100 %
    4433_42kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kournas See
    Funddatum:13.05.2018
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4443_52kl_r100 %
    4443_52kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    104 - Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4023_44kl_r100 %
    4023_44kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4966_80kl_r100 %
    4966_80kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:15.05.2018
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4119_33kl_r100 %
    4119_33kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    128 - Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5840_52bkl_r100 %
    5840_52bkl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5827_39kl_r100 %
    5827_39kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:17.05.2018
    Körpergröße:4,6 mm
     
    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5792_03kl_r100 %
    5792_03kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    128a - Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1435_50kl_r100 %
    1435_50kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1497_16kl_r100 %
    1497_16kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:Nachzucht
    Körpergröße:5 mm
     
    Heliophanus creticus
    Heliophanus creticus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1518_41kl_r100 %
    1518_41kl_r
    Heliophanus creticus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    82 - Heliophanus creticus
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4818_27kl_r100 %
    4818_27kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4889_01kl_r100 %
    4889_01kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4859_62kl_r100 %
    4859_62kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    102 - Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5492_04bkl_r100 %
    5492_04bkl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5528_43bkl_r100 %
    5528_43bkl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:15.05.2018
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5446_62bkl_r100 %
    5446_62bkl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    102a - Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7337_51kl_r100 %
    7337_51kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7059_73kl_r100 %
    7059_73kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:Nachzucht
    Körpergröße:3 mm
     
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7383_95kl_r100 %
    7383_95kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    102b - Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.947_56100 %
    947_56
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1014_37bkl_r100 %
    1014_37bkl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:Nachzucht
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.839_59kl_r100 %
    839_59kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    95 - Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5955_67bkl_r100 %
    5955_67bkl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5928_40bkl_r100 %
    5928_40bkl_r
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus melinus
    Heliophanus melinus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2881_87bkl100 %
    2881_87bkl
    Heliophanus melinus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    07 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2116_30kl_r100 %
    2116_30kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2004_34kl_r100 %
    2004_34kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Moni Katholiko
    Funddatum:10.05.2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2036_48kl_r100 %
    2036_48kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    08 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1837_85kl_r100 %
    1837_85kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1935_58kl_r100 %
    1935_58kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Moni Katholiko
    Funddatum:10.05.2018
    Körpergröße:6 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1959_86kl_r100 %
    1959_86kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    142 - Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6426_41kl_r100 %
    6426_41kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6213_23kl_r100 %
    6213_23kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:18.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6200_10kl_r100 %
    6200_10kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    164 - Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2344_56kl_r100 %
    2344_56kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2314_23bkl_r100 %
    2314_23bkl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Askyfou-Hochebene
    Funddatum:19.05.2018
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2325_34kl_r100 %
    2325_34kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    165 - Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7852_66kl_r100 %
    7852_66kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7681_93bkl_r100 %
    7681_93bkl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Askyfou-Hochebene
    Funddatum:19.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Pellenes flavipalpis
    Pellenes flavipalpis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7450_60kl_r100 %
    7450_60kl_r
    Pellenes flavipalpis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    146 - Pellenes florii
    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7298_07kl_r100 %
    7298_07kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7288_96kl_r100 %
    7288_96kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:18.05.2018
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstbeschreibung
     
    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7276_87kl_r100 %
    7276_87kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    154 - Pellenes florii
    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6462_72kl_r100 %
    6462_72kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6540_50kl_r100 %
    6540_50kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Petres
    Funddatum:18.05.2018
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstbeschreibung
     
    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6552_60kl_r100 %
    6552_60kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    114 - Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3199_09bkl_r100 %
    3199_09bkl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3173_83ckl100 %
    3173_83ckl
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Preveli
    Funddatum:16.05.2018
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3068_80kl_r100 %
    3068_80kl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    115 - Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3340_49kl_r100 %
    3340_49kl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3280_93bkl_r100 %
    3280_93bkl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♀
    65mm; F/7.1 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Preveli
    Funddatum:16.05.2018
    Körpergröße:7 mm
     
    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3244_54kl_r100 %
    3244_54kl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    73 - Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4704_12bkl_r100 %
    4704_12bkl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4564_87kl_r100 %
    4564_87kl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:6 mm
     
    Phlegra theseusi
    Phlegra theseusi - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4642_50bkl_r100 %
    4642_50bkl_r
    Phlegra theseusi
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    110 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5487_01kl_r100 %
    5487_01kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5284_07kl_r100 %
    5284_07kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kalyvaki Beach
    Funddatum:15.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.5424_42kl_r100 %
    5424_42kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    10 - Saitis sengleti
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1129_48kl_r100 %
    1129_48kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1083_08bkl_r100 %
    1083_08bkl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Moni Katholiko
    Funddatum:10.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1066_82kl_r100 %
    1066_82kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    136 - Saitis sengleti
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6208_27kl_r100 %
    6208_27kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6298_14kl_r100 %
    6298_14kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Argiroupoli
    Funddatum:18.05.2018
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6246_64kl_r100 %
    6246_64kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    29 - Saitis sengleti
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2512_32kl_r100 %
    2512_32kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2471_84bkl_r100 %
    2471_84bkl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Georgioupolis
    Funddatum:11.05.2018
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.2394_09kl_r100 %
    2394_09kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    46 - Saitis sengleti
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1155_76bkl_r100 %
    1155_76bkl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1010_22kl_r100 %
    1010_22kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Georgioupolis
    Funddatum:12.05.2018
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Saitis sengleti
    Saitis sengleti - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.0967_88kl_r100 %
    0967_88kl_r
    Saitis sengleti
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    74 - Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6967_82kl_r100 %
    6967_82kl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7143_56bkl_r100 %
    7143_56bkl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:14.05.2018
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7199_11kl_r100 %
    7199_11kl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    60 - Salticus zebraneus
    Salticus zebraneus
    Salticus zebraneus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6144_58kl_r100 %
    6144_58kl_r
    Salticus zebraneus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus zebraneus
    Salticus zebraneus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6367_86kl_r100 %
    6367_86kl_r
    Salticus zebraneus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kournas See
    Funddatum:13.05.2018
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus zebraneus
    Salticus zebraneus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6112_21kl_r100 %
    6112_21kl_r
    Salticus zebraneus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    69 - Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3720_30bkl_r100 %
    3720_30bkl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3659_68kl_r100 %
    3659_68kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Arkutino
    Funddatum:12.05.2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3646_57kl_r100 %
    3646_57kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    27 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6652_62bkl_r100 %
    6652_62bkl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6730_39kl_r100 %
    6730_39kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Lozen
    Funddatum:09.05.2018
    Körpergröße:2,8 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6632_38kl_r100 %
    6632_38kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    56 - Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.4269_79bkl_r100 %
    4269_79bkl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3498_06kl_r100 %
    3498_06kl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Novo Selo
    Funddatum:10.05.2018
    Körpergröße:2 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Bulgarien
     
    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3467_80bkl_r100 %
    3467_80bkl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    58 - Phlegra cinereofasciata
    Phlegra cinereofasciata
    Phlegra cinereofasciata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6333_46kl_r100 %
    6333_46kl_r
    Phlegra cinereofasciata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra cinereofasciata
    Phlegra cinereofasciata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6408_25kl_r100 %
    6408_25kl_r
    Phlegra cinereofasciata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dyadovo
    Funddatum:12.05.2018
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Bulgarien
     
    Phlegra cinereofasciata
    Phlegra cinereofasciata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6262_71kl_r100 %
    6262_71kl_r
    Phlegra cinereofasciata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    59 - Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3832_47kl_r100 %
    3832_47kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3762_88bkl_r100 %
    3762_88bkl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Dyadovo
    Funddatum:12.05.2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Phlegra fasciata
    Phlegra fasciata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.3750_57kl_r100 %
    3750_57kl_r
    Phlegra fasciata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    83 - Phlegra lineata
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1238_51kl_r100 %
    1238_51kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1354_67bkl_r100 %
    1354_67bkl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Arkutino
    Funddatum:13.05.2018
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Bulgarien
     
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1272_86kl_r100 %
    1272_86kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    09 - Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6554_72kl_r100 %
    6554_72kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6797_15kl_r100 %
    6797_15kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Witoscha
    Funddatum:08.05.2018
    Körpergröße:4,3 mm
     
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6852_79kl_r100 %
    6852_79kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    11 - Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1784_99kl_r100 %
    1784_99kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.1728_48kl_r100 %
    1728_48kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Witoscha
    Funddatum:08.05.2018
    Körpergröße:3,8 mm
     
    Sitticus atricapillus
    Sitticus atricapillus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.908_22kl_r100 %
    908_22kl_r
    Sitticus atricapillus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    100 - Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4490_21kl_r100 %
    4490_21kl_r
    Habrocestum graecum
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4096_22kl_r100 %
    4096_22kl_r
    Habrocestum graecum
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Apraos
    Funddatum:30.06.2019
    Körpergröße:6 mm
     
    Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4176_90kl_r100 %
    4176_90kl_r
    Habrocestum graecum
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    99 - Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0722_37kl_r100 %
    0722_37kl_r
    Habrocestum graecum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV

    Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0162_80kl_r100 %
    0162_80kl_r
    Habrocestum graecum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Apraos
    Funddatum:30.06.2019
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Habrocestum graecum
    Habrocestum graecum - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.701_21kl_r100 %
    701_21kl_r
    Habrocestum graecum
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
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    85 - Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3139_51kl_r100 %
    3139_51kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3076_89kl_r100 %
    3076_89kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Gialiskari Beach
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:4 mm
     
    Heliophanus lineiventris
    Heliophanus lineiventris - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3020_39kl_r100 %
    3020_39kl_r
    Heliophanus lineiventris
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    81 - Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.1678_90bkl_r100 %
    1678_90bkl_r
    Leptorchestes berolinensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.1700_13bkl_r100 %
    1700_13bkl_r
    Leptorchestes berolinensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Gialiskari Beach
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Leptorchestes berolinensis
    Leptorchestes berolinensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0226_41kl_r100 %
    0226_41kl_r
    Leptorchestes berolinensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    99 - Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3515_39kl_r100 %
    3515_39kl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3648_57kl_r100 %
    3648_57kl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Gialiskari Beach
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:2,5 mm
     
    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3564_79ckl100 %
    3564_79ckl
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    40 - Pellenes diagnonalis
    Pellenes diagonalis
    Pellenes diagonalis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9644_63kl_r100 %
    9644_63kl_r
    Pellenes diagonalis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes diagonalis
    Pellenes diagonalis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9528_40bkl_r100 %
    9528_40bkl_r
    Pellenes diagonalis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:nahe Pantokrator
    Funddatum:26.06.2019
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Pellenes diagonalis
    Pellenes diagonalis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9556_80kl_r100 %
    9556_80kl_r
    Pellenes diagonalis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    98 - Pellenes florii
    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3205_17kl_r100 %
    3205_17kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2936_51ckl_r100 %
    2936_51ckl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Korfu
     
    Pellenes florii
    Pellenes florii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2848_68kl_r100 %
    2848_68kl_r
    Pellenes florii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    123 - Phlegra lineata
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9883_94kl_r100 %
    9883_94kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9995_06kl_r100 %
    9995_06kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Astrakere
    Funddatum:03.07.2019
    Körpergröße:4 mm
     
    Phlegra lineata
    Phlegra lineata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0049_62kl_r100 %
    0049_62kl_r
    Phlegra lineata
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    18 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4349_72kl_r100 %
    4349_72kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4242_56kl_r100 %
    4242_56kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Gialiskari Beach
    Funddatum:24.06.2019
    Körpergröße:4 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4287_04kl_r100 %
    4287_04kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    43 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3882_92kl_r100 %
    3882_92kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3820_33kl_r100 %
    3820_33kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:26.06.2019
    Körpergröße:4 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3775_04kl_r100 %
    3775_04kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    32 - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9724_36kl_r100 %
    9724_36kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/1s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9762_76kl_r100 %
    9762_76kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Pantokrator
    Funddatum:26.06.2019
    Körpergröße:3 mm
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9746_61kl_r100 %
    9746_61kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    52 - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0513_25kl_r100 %
    0513_25kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.469_83kl_r100 %
    469_83kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:26.06.2019
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0540_48kl_r100 %
    0540_48kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/2s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    63a - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4805_18kl_r100 %
    4805_18kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4858_62kl_r100 %
    4858_62kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:28.06.2019
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4835_45kl_r100 %
    4835_45kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    67b - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.5371_81kl_r100 %
    5371_81kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.5259_79bkl_r100 %
    5259_79bkl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:28.06.2019
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.5161_68kl_r100 %
    5161_68kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    96 - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2374_95kl_r100 %
    2374_95kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2287_10kl_r100 %
    2287_10kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:26.06.2019
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2396_09kl_r100 %
    2396_09kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    102a - Salticus unicolor
    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4768_88kl_r100 %
    4768_88kl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4647_61bkl_r100 %
    4647_61bkl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.4790_04kl100 %
    4790_04kl
    Salticus unicolor
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 1000
    Canon EOS 5D Mark IV
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    49 - Salticus unicolor
    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3908_23kl_r100 %
    3908_23kl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3983_93kl_r100 %
    3983_93kl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Nachzucht
     
    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.3688_97bkl_r100 %
    3688_97bkl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    97 - Salticus unicolor
    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2150_56kl_r100 %
    2150_56kl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2163_75kl_r100 %
    2163_75kl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agnós
    Funddatum:29.06.2019
    Körpergröße:4 mm
     
    Salticus unicolor
    Salticus unicolor - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.2176_86kl_r100 %
    2176_86kl_r
    Salticus unicolor
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    122 - Talavera aequipes
    Talavera aequipes
    Talavera aequipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0058_67kl_r100 %
    0058_67kl_r
    Talavera aequipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Talavera aequipes
    Talavera aequipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9999_08kl_r100 %
    9999_08kl_r
    Talavera aequipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/8s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Astrakere
    Funddatum:03.07.2019
    Körpergröße:2 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Korfu
     
    Talavera aequipes
    Talavera aequipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.9973_85kl_r100 %
    9973_85kl_r
    Talavera aequipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/3s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    42 - Talavera aequipes
    Talavera aequipes
    Talavera aequipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0758_66kl_r100 %
    0758_66kl_r
    Talavera aequipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Talavera aequipes
    Talavera aequipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.0068_88kl_r100 %
    0068_88kl_r
    Talavera aequipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Strand nahe Agnós
    Funddatum:26.06.2019
    Körpergröße:2,3 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Korfu
     
    Talavera aequipes
    Talavera aequipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2019_Spring.89_97kl_r100 %
    89_97kl_r
    Talavera aequipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/2s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    31 - Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8962_79kl_r100 %
    8962_79kl_r
    Aelurillus hirtipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8941_61kl_r100 %
    8941_61kl_r
    Aelurillus hirtipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:südlich von Tassnoulte
    Funddatum:Mai 2018
    Körpergröße:7,5 mm
     
    Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8729_50kl_r100 %
    8729_50kl_r
    Aelurillus hirtipes
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    32 - Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8675_94kl_r100 %
    8675_94kl_r
    Aelurillus hirtipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8619_32kl_r100 %
    8619_32kl_r
    Aelurillus hirtipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/8 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:südlich von Tassnoulte
    Funddatum:Mai 2018
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus hirtipes
    Aelurillus hirtipes - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.8594_08kl_r100 %
    8594_08kl_r
    Aelurillus hirtipes
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    25 - Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6626_60kl_r100 %
    6626_60kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6691_11kl_r100 %
    6691_11kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Stausee bei Tlata Uoanass
    Funddatum:Mai 2018
    Körpergröße:6 mm
     
    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6590_01kl_r100 %
    6590_01kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    39 - Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.6880_10bkl_r100 %
    6880_10bkl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9939_65kl_r100 %
    9939_65kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Oasenhotel Tarmguist
    Funddatum:Mai 2018
    Körpergröße:7 mm
     
    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.0030_46kl_r100 %
    0030_46kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    46 - Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.0669_96bkl_r100 %
    0669_96bkl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/3s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.7462_88kl_r100 %
    7462_88kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:südlich von Assa
    Funddatum:Mai 2018
    Körpergröße:5 mm
     
    Menemerus guttatus
    Menemerus guttatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.0467_84kl_r100 %
    0467_84kl_r
    Menemerus guttatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/4s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    09 - Plexippus devorans
    Plexippus devorans
    Plexippus devorans - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9095_04kl_r100 %
    9095_04kl_r
    Plexippus devorans
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Plexippus devorans
    Plexippus devorans - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9130_47kl_r100 %
    9130_47kl_r
    Plexippus devorans
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Sidi R'bat
    Funddatum:Mai 2018
    Körpergröße:7 mm
     
    Plexippus devorans
    Plexippus devorans - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2018_Spring.9044_58kl_r100 %
    9044_58kl_r
    Plexippus devorans
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    14 - Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5878_91kl_r100 %
    5878_91kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5987_03kl_r100 %
    5987_03kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Prasonisi (Rhodos)
    Funddatum:29.10.2022
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus blandus
    Aelurillus blandus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6004_18kl_r100 %
    6004_18kl_r
    Aelurillus blandus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    43 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5352_65kl_r100 %
    5352_65kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5219_34bkl_r100 %
    5219_34bkl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Matta e Peru (Sardinien)
    Funddatum:18.07.2022
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5366_78kl_r100 %
    5366_78kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    97 - Euophrys innotata
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5504_13kl_r100 %
    5504_13kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5437_47kl_r100 %
    5437_47kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Matta e Peru (Sardinien)
    Funddatum:18.07.2022
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys innotata
    Euophrys innotata - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5409_20kl_r100 %
    5409_20kl_r
    Euophrys innotata
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    58 - Evarcha insularis
    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6670_86kl_r100 %
    6670_86kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6724_41kl_r100 %
    6724_41kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Glystra Beach (Rhodos)
    Funddatum:02.11.2022
    Körpergröße:7 mm
     
    Evarcha insularis
    Evarcha insularis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6687_04kl_r100 %
    6687_04kl_r
    Evarcha insularis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    64 - Evarcha nepos
    Evarcha nepos
    Evarcha nepos - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.4933_46kl_r100 %
    4933_46kl_r
    Evarcha nepos
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Evarcha nepos
    Evarcha nepos - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.4878_89bkl_r100 %
    4878_89bkl_r
    Evarcha nepos
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári (Rhodos)
    Funddatum:03.11.2022
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Evarcha nepos
    Evarcha nepos - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.4732_47kl_r100 %
    4732_47kl_r
    Evarcha nepos
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    64c - Evarcha nepos
    Evarcha nepos
    Evarcha nepos - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.9552_64bkl_r100 %
    9552_64bkl_r
    Evarcha nepos
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Evarcha nepos
    Evarcha nepos - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.9470_81bkl_r100 %
    9470_81bkl_r
    Evarcha nepos
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/80s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári (Rhodos)
    Funddatum:Nachzucht
    Körpergröße:4,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Rhodos
     
    Evarcha nepos
    Evarcha nepos - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.9578_84ckl_r100 %
    9578_84ckl_r
    Evarcha nepos
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    46 - Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.0320_30kl_r100 %
    0320_30kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.0352_59kl_r100 %
    0352_59kl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kástro Monolithou (Rhodos)
    Funddatum:02.11.2022
    Körpergröße:5 mm
     
    Macaroeris nidicolens
    Macaroeris nidicolens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.0375_87bkl_r100 %
    0375_87bkl_r
    Macaroeris nidicolens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    52 - Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6803_14kl_r100 %
    6803_14kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6754_67kl_r100 %
    6754_67kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Matta e Peru (Sardinien)
    Funddatum:18.07.2022
    Körpergröße:5 mm
     
    Phlegra bresnieri
    Phlegra bresnieri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6680_90kl_r100 %
    6680_90kl_r
    Phlegra bresnieri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    20 - Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6927_34kl_r100 %
    6927_34kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.7021_32kl_r100 %
    7021_32kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Líndos (Rhodos)
    Funddatum:02.12.2022
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6973_84kl_r100 %
    6973_84kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    24 - Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5562_73bkl_r100 %
    5562_73bkl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5703_15bkl_r100 %
    5703_15bkl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Líndos (Rhodos)
    Funddatum:02.12.2022
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Weibchen bisher unbeschrieben
     
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Pseudeuophrys rhodiensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5617_35kl_r100 %
    5617_35kl_r
    Pseudeuophrys rhodiensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    1 - Pseudicius kulczynskii
    Pseudicius kulczynskii
    Pseudicius kulczynskii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6654_61kl_r100 %
    6654_61kl_r
    Pseudicius kulczynskii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius kulczynskii
    Pseudicius kulczynskii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.3180_93kl_r100 %
    3180_93kl_r
    Pseudicius kulczynskii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári (Rhodos)
    Funddatum:26.10.2022
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudicius kulczynskii
    Pseudicius kulczynskii - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5701_06kl_r100 %
    5701_06kl_r
    Pseudicius kulczynskii
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/5s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    37 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5575_87kl_r100 %
    5575_87kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5500_13kl_r100 %
    5500_13kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Asklepieío (Rhodos)
    Funddatum:02.11.2022
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.5462_76kl_r100 %
    5462_76kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    67 - Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.3086_97kl_r100 %
    3086_97kl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius picaceus
    Pseudicius picaceus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.3215_30bkl_r100 %
    3215_30bkl_r
    Pseudicius picaceus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Asklepieío (Rhodos)
    Funddatum:05.11.2022
    Körpergröße:4 mm
     
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.3064_76kl_r100 %
    3064_76kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    66 - Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.4214_29dkl_r100 %
    4214_29dkl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.1854_61ckl_r100 %
    1854_61ckl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kiotári (Rhodos)
    Funddatum:04.11.2022
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.4033_44bkl_r100 %
    4033_44bkl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    15 - Salticus propinquus
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6139_51kl_r100 %
    6139_51kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6152_56kl_r100 %
    6152_56kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Láerma (Rhodos)
    Funddatum:30.10.2022
    Körpergröße:4,5 mm
     
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2022_Spring.6043_56kl_r100 %
    6043_56kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    11 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8736_43kl_r100 %
    8736_43kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8821_32kl_r100 %
    8821_32kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Far de sa punta del Moscarter
    Funddatum:08.04.2023
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8751_59kl_r100 %
    8751_59kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    58 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9958_68kl_r100 %
    9958_68kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0255_71ckl_r100 %
    0255_71ckl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Ses Salines
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:4 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9986_99kl_r100 %
    9986_99kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    62 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5715_22bkl_r100 %
    5715_22bkl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5764_77kl_r100 %
    5764_77kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 500
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Ses Salines
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5726_34kl_r100 %
    5726_34kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    63 - Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8894_02kl_r100 %
    8894_02kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8883_93kl_r100 %
    8883_93kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Ses Salines
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Aelurillus balearus
    Aelurillus balearus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8872_82kl_r100 %
    8872_82kl_r
    Aelurillus balearus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    24 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9115_25kl_r100 %
    9115_25kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9190_00kl_r100 %
    9190_00kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9150_59kl_r100 %
    9150_59kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    25 - Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9236_50kl_r100 %
    9236_50kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/200s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9288kl_r100 %
    9288kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3; 1/250s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:6 mm
     
    Aelurillus luctuosus
    Aelurillus luctuosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9251_64kl_r100 %
    9251_64kl_r
    Aelurillus luctuosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/160s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    37 - Euophrys altera
    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9411_30kl_r100 %
    9411_30kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9456_66kl_r100 %
    9456_66kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/160s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:6 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9339_46kl_r100 %
    9339_46kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/320s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    40 - Euophrys altera
    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0564_82kl_r100 %
    0564_82kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0549_63kl_r100 %
    0549_63kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:6 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9599_11kl_r100 %
    9599_11kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/80s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    87 - Euophrys altera
    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8052_71bkl_r100 %
    8052_71bkl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8131_48kl_r100 %
    8131_48kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Platja es Figueral
    Funddatum:14.04.2023
    Körpergröße:6 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Euophrys altera
    Euophrys altera - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8182_97kl_r100 %
    8182_97kl_r
    Euophrys altera
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    50 - Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9837_41kl_r100 %
    9837_41kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9947_53kl_r100 %
    9947_53kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:4,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Ibiza
     
    Heliophanus ramosus
    Heliophanus ramosus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0304_14kl_r100 %
    0304_14kl_r
    Heliophanus ramosus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    67 - Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0039_48kl_r100 %
    0039_48kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0140_51kl_r100 %
    0140_51kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Ses Salines
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:4,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Heliophanus agricola
    Heliophanus agricola - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.0113_26kl_r100 %
    0113_26kl_r
    Heliophanus agricola
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    33 - Macaroeris huberi
    Macaroeris huberi
    Macaroeris huberi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.1540_48kl_r100 %
    1540_48kl_r
    Bild nicht gefunden.

    Macaroeris huberi
    Macaroeris huberi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.1468_81kl_r100 %
    1468_81kl_r
    Bild nicht gefunden.
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Macaroeris huberi
    Macaroeris huberi - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.1529_39kl_r100 %
    1529_39kl_r
    Bild nicht gefunden.
    nach oben   



    47 - Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9068_72kl_r100 %
    9068_72kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9090_98kl_r100 %
    9090_98kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:3,5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9039_46kl_r100 %
    9039_46kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    48 - Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8631_43kl_r100 %
    8631_43kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8655_62kl_r100 %
    8655_62kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Puig des Fornas
    Funddatum:09.04.2023
    Körpergröße:2 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Pellenes geniculatus
    Pellenes geniculatus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8684_98kl_r100 %
    8684_98kl_r
    Pellenes geniculatus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    77b - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.6582_94bkl_r100 %
    6582_94bkl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.6604_14kl_r100 %
    6604_14kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Platja es Figueral
    Funddatum:Nachzucht
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.6533_43kl_r100 %
    6533_43kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    88 - Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8972_83kl_r100 %
    8972_83kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8947_58kl_r100 %
    8947_58kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Platja es Figueral
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Pseudeuophrys vafra
    Pseudeuophrys vafra - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8930_35kl_r100 %
    8930_35kl_r
    Pseudeuophrys vafra
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    70 - Pseudomogrus squamifer
    Pseudomogrus squamifer
    Pseudomogrus squamifer - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8371_84kl_r100 %
    8371_84kl_r
    Pseudomogrus squamifer
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudomogrus squamifer
    Pseudomogrus squamifer - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8351_62kl_r100 %
    8351_62kl_r
    Pseudomogrus squamifer
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Ses Salines
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:3 mm
     
    Pseudomogrus squamifer
    Pseudomogrus squamifer - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8329_41kl_r100 %
    8329_41kl_r
    Pseudomogrus squamifer
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    73 - Salticus ebusitanus
    Salticus ebusitanus
    Salticus ebusitanus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9479_97bkl_r100 %
    9479_97bkl_r
    Salticus ebusitanus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus ebusitanus
    Salticus ebusitanus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9499_10bkl_r100 %
    9499_10bkl_r
    Salticus ebusitanus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/6s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Ses Salines
    Funddatum:10.04.2023
    Körpergröße:3,2 mm
    Bemerkung:Erstbeschreibung
     
    Salticus ebusitanus
    Salticus ebusitanus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9536_51bkl_r100 %
    9536_51bkl_r
    Salticus ebusitanus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    75 - Salticus unciger
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8380_96kl_r100 %
    8380_96kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8302_14kl_r100 %
    8302_14kl_r
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Platja es Figueral
    Funddatum:11.04.2023
    Körpergröße:3 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für die Balearen
     
    Salticus unciger
    Salticus unciger - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8445_62kl_kl100 %
    8445_62kl_kl
    Salticus unciger
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    55 - Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.4330_35kl_r100 %
    4330_35kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.4295_05kl_r100 %
    4295_05kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:29.10.2023
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Heliophanillus fulgens
    Heliophanillus fulgens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.4432_45kl_r100 %
    4432_45kl_r
    Heliophanillus fulgens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    32 - Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8103_12bkl_r100 %
    8103_12bkl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8237_48kl_r100 %
    8237_48kl_r
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agios Ioannis
    Funddatum:26.10.2023
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Heliophanus tribulosus
    Heliophanus tribulosus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8183_95kl_kl100 %
    8183_95kl_kl
    Heliophanus tribulosus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    4 - Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.7974_93kl_r100 %
    7974_93kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/8s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.7932_44kl_r100 %
    7932_44kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Antimachia
    Funddatum:23.10.2023
    Körpergröße:4 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Heliophanus decoratus
    Heliophanus decoratus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8065_76kl_r100 %
    8065_76kl_r
    Heliophanus decoratus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    40 - Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9090_99bkl_r100 %
    9090_99bkl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/80s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9058_67kl_r100 %
    9058_67kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/160s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Tigaki
    Funddatum:27.10.2023
    Körpergröße:4 mm
     
    Mogrus neglectus
    Mogrus neglectus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.9023_36kl_r100 %
    9023_36kl_r
    Mogrus neglectus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    24 - Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5121_38kl_r100 %
    5121_38kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5057_75kl_r100 %
    5057_75kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Képhalos
    Funddatum:26.10.2023
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5181_92kl_r100 %
    5181_92kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    27 - Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5421_33kl_r100 %
    5421_33kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5469_79kl_r100 %
    5469_79kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:bei Képhalos
    Funddatum:26.10.2023
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Pseudicius vankeeri
    Pseudicius vankeeri - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.5498_04kl_r100 %
    5498_04kl_r
    Pseudicius vankeeri
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    50 - Salticus propinquus
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8653_70ckl_r100 %
    8653_70ckl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8685_91kl_r100 %
    8685_91kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:28.10.2023
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.8623_40kl_r100 %
    8623_40kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    59 - Salticus propinquus
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.4785_98kl_r100 %
    4785_98kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.4720_34kl_r100 %
    4720_34kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Kardamena
    Funddatum:30.10.2023
    Körpergröße:5 mm
    Bemerkung:Erstnachweis für Kos
     
    Salticus propinquus
    Salticus propinquus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2023_Spring.4637_49kl_r100 %
    4637_49kl_r
    Salticus propinquus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    25 - Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.8034_43kl_r100 %
    8034_43kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/100s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7918_33kl_r100 %
    7918_33kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:16.04.2025
    Körpergröße:5,4 mm
     
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7884_00kl_r100 %
    7884_00kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    26 - Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.6886_96bkl_r100 %
    6886_96bkl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.6858_75bkl_r100 %
    6858_75bkl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:16.04.2025
    Körpergröße:5 mm
     
    Aelurillus cretensis
    Aelurillus cretensis - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.6974_83kl_r100 %
    6974_83kl_r
    Aelurillus cretensis
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    06 - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.8634_45kl_r100 %
    8634_45kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.8661_69bkl_r100 %
    8661_69bkl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Spili
    Funddatum:15.04.2025
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.8678_82kl_r100 %
    8678_82kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 640
    Canon EOS 5D Mark IV
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    46 - Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7799_06bkl_r100 %
    7799_06bkl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7856_62bkl_r100 %
    7856_62bkl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Georgiopolis
    Funddatum:18.04.2025
    Körpergröße:4 mm
     
    Euophrys herbigrada
    Euophrys herbigrada - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7829_41kl_r100 %
    7829_41kl_r
    Euophrys herbigrada
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    50 - Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.9704_10kl_r100 %
    9704_10kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.9773_79kl_r100 %
    9773_79kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Agia Irini
    Funddatum:20.04.2025
    Körpergröße:3,5 mm
     
    Euophrys sulphurea
    Euophrys sulphurea - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.9740_51kl_r100 %
    9740_51kl_r
    Euophrys sulphurea
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    43 - Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7029_37kl_r100 %
    7029_37kl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7000_09kl_r100 %
    7000_09kl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Georgiopolis
    Funddatum:17.04.2025
    Körpergröße:3 mm
     
    Neaetha absheronica
    Neaetha absheronica - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.7058_64kl_r100 %
    7058_64kl_r
    Neaetha absheronica
    Springspinne ♀
    65mm; F/5.6 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    32 - Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.9623_35ckl_r100 %
    9623_35ckl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.9591_92kl_r100 %
    9591_92kl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:16.04.2025
    Körpergröße:4,2 mm
     
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.9611_21kl_r100 %
    9611_21kl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    36 - Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.3889_01kl_r100 %
    3889_01kl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.8504_17kl_r100 %
    8504_17kl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:16.04.2025
    Körpergröße:4 mm
     
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.8463_79bkl_r100 %
    8463_79bkl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    37 - Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.3839_51ckl100 %
    3839_51ckl
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.3869_79ckl_r100 %
    3869_79ckl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:Xyloskalo
    Funddatum:16.04.2025
    Körpergröße:3,7 mm
     
    Saitis ariadneae
    Saitis ariadneae - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2025_Spring.3803_14bkl_r100 %
    3803_14bkl_r
    Saitis ariadneae
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    nach oben   



    06 - Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7654_71kl_r100 %
    7654_71kl_r
    Macaroeris diligens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/60s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7677_93kl_r100 %
    7677_93kl_r
    Macaroeris diligens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/80s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:südlich Fonte do Bispo
    Funddatum:19.07.2025
    Körpergröße:6 mm
     
    Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7369_85kl_r100 %
    7369_85kl_r
    Macaroeris diligens
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    07 - Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7282_98kl_r100 %
    7282_98kl_r
    Macaroeris diligens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7321_35kl_r100 %
    7321_35kl_r
    Macaroeris diligens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:südlich Fonte do Bispo
    Funddatum:19.07.2025
    Körpergröße:5,5 mm
     
    Macaroeris diligens
    Macaroeris diligens - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7308_20kl_r100 %
    7308_20kl_r
    Macaroeris diligens
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    11 - Macaroeris cata
    Macaroeris cata
    Macaroeris cata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7474_98bkl_r100 %
    7474_98bkl_r
    Macaroeris cata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Macaroeris cata
    Macaroeris cata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7499_16kl_r100 %
    7499_16kl_r
    Macaroeris cata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:südlich Fonte do Bispo
    Funddatum:19.07.2025
    Körpergröße:4 mm
     
    Macaroeris cata
    Macaroeris cata - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.7432_46kl_r100 %
    7432_46kl_r
    Macaroeris cata
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    28 - Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3148_53kl_r100 %
    3148_53kl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/40s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3102_09kl_r100 %
    3102_09kl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/50s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:nördlich Santa do Paúl da Serra
    Funddatum:25.07.2025
    Körpergröße:4 mm
     
    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3087_93kl_r100 %
    3087_93kl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/25s; ISO 800
    Canon EOS 5D Mark IV
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    27 - Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3256_60d_kl100 %
    3256_60d_kl
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/13s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3134_45bkl_r100 %
    3134_45bkl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/30s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:nördlich Santa do Paúl da Serra
    Funddatum:25.07.2025
    Körpergröße:3,3 mm
     
    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♂Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3154_61bkl100 %
    3154_61bkl
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♂
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/20s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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    31 - Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3937_54kl_r100 %
    3937_54kl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/10s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV

    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.4007_20kl_r100 %
    4007_20kl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
    Fundort:nördlich Santa do Paúl da Serra
    Funddatum:25.07.2025
    Körpergröße:4,3 mm
     
    Pellenes maderianus
    Pellenes maderianus - Springspinne ♀Springspinnengalerie
    Nr. 2024_Spring.3391_06kl_r100 %
    3391_06kl_r
    Pellenes maderianus
    Springspinne ♀
    65mm; F/6.3 (DFF); 1/15s; ISO 400
    Canon EOS 5D Mark IV
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